IzKK - Veranstaltungsübersicht:

Tagungen 2014

 

4. Quartal 2014

 

Oktober

01. Okt. 2014 Fachgespräche zu Kinderschutz und Familienhilfe mit Auslandsbezug
16. Okt. 2014 Kinderschutz - Schwachstellen im System?! Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
16.-17. Okt. 2014 Die Jugendhilfe in der Praxis. Ausblick - Rechtsentwicklungen - Praxisfragen
17. Okt. 2014 "Ach, wie gut, dass niemand (mehr) wei߅" - 15 Jahre Beratungsstelle KIBS
 
   
   
   
 

November

05.- 07. Nov. 2014 Der Allgemeine Soziale Dienst – aktuelle fachliche und fachpolitische Entwicklungen
06. Nov. 2014 Ursachen von sexueller Delinquenz im Kinder- und Jugendalter - Konsequenzen für die Jugendhilfe
10. Nov. 2014 Aktiver Kinderschutz – Prävention durch Weiterbildung
10.- 11. Nov. 2014 Ein ver-rücktes Leben - Hilfen für Kinder und ihre psychisch kranken Eltern
11.-12. Nov. 2014 Risikokarrieren im Kindes- und Jugendalter - Aufwachsen zwischen Risiken und Risikomanagement
17. Nov. 2014 Prätect-Fachtag sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen
17.- 19. Nov. 2014 Hilfen zur Erziehung – Quo vadis?
20. Nov. 2014 Wie ticken Jungs? Junge sein heute - Lebenswirklichkeiten von Jungen anhand der Sinus-Jugendstudie
26.- 28. Nov. 2014 Aktuelle fachliche, fachpolitische und rechtliche Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe
27.-28. Nov. 2014 Zwischen Beziehung und Konflikt – Chancen eines hilfeorientierten Kinderschutzes
   
 

Dezember

   
   
   
   
   
 

Vorschau 2015

26.-28. Feb. 2015 18. Symposion Frühförderung
12.-15. April 2015 BASPCAN Congress 2015: New Directions in Child Protection and Well-being
08.-09. Juni 2015 20. Deutscher Präventionstag
   
   
 

Fachgespräche zu Kinderschutz und Familienhilfe mit Auslandsbezug

Termin/Dauer 01. Oktober 2014
   
Ort Berlin
   
Inhalt Heute sind aus Tagen Sekunden geworden und ein Mausklick befördert Informationen binnen Sekunden ans andere Ende der Welt. Fachgespräche zu Kinderschutz und Familienhilfe mit Auslandsbezug. Ein Kind soll im Ausland untergebracht werden. Eine Mutter hat ihr Kind entführt. Ein unbegleiteter Minderjähriger wird in Obhut genommen. Weltweite Migration stellt nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch Jugendämter, Familiengerichte, Polizei, Rechtsanwält/innen, Beratungsstellen, Verfahrensbeistände und Mediator/innen vor neue Herausforderungen.
Kein Fall ist wie der andere. Andere Kulturen und Sprachen, Fragen zur Zuständigkeit und Durchsetzung bestehender Regelungen und internationale Übereinkommen beeinflussen die Arbeit. Der ISD und der Verband binationaler Familien und Partnerschaften sind regelmäßig mit Fällen befasst, die Auslandsbezug haben. Durch regelmäßige Fachgespräche möchten wir ausgewählte Aspekte in der Arbeit mit Auslandsbezug aufgreifen und Informationen vermitteln, die Fachleute bei ihrer Arbeit unterstützen sollen. Damit universaler Kinderschutz keine Fiktion ist.
HKÜ.KSÜ.HUÜ - Sonst noch Fragen? Kindesentführung, Kinderschutz, Unterhalt: die Haager Übereinkommen haben direkte Auswirkungen auf die Arbeit all der Fachleute, die Fälle mit Auslandsbezug bearbeiten. Ihr Inhalt ist aber nicht jedem/r bekannt. Die Veranstaltung möchte dies ändern. Sie stellt die Übereinkommen und die Organisationen vor, die für sie verantwortlich zeichnen bzw. in Deutschland Aufgaben nach den Übereinkommen wahrnehmen: die Haager Konferenz für Internationales Privatrecht und die Zentrale Behörde in Bonn.
   
Veranstalter Internationaler Sozialdienst ISD im Deutschen Verein, Michaelkirchstr. 17/18, 10179 Berlin
   
Information Fon: 030 / 62980-403, E-Mail: isd@iss-ger.de; www.iss-ger.de
   
Kosten 25,00 €

Kinderschutz - Schwachstellen im System?! Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Termin/Dauer 16. Oktober 2014
Ort Berlin
Inhalt Die Kinder- und Jugendhilfe in der Bundesrepublik Deutschland befindet sich nicht erst seit dem vor kurzem erschienenen Buch "Misshandelt Deutschland seine Kinder" der namhaften Rechtsmediziner Prof. Dr. Michael Tsokos und Dr. Saskia Etzold (geb. Guddat) im Umbruch und muss sich in Theorie und Praxis zahlreichen Herausforderungen stellen. Mit dieser Fachtagung unter dem Thema "Kinderschutz - Schwachstellen im System?!" möchte die Stiftung Haus Pius XII anlässlich ihres 65-jährigen Jubiläums gemeinsam mit dem Caritasverband für das Erzbistum Berlin e. V. dazu beitragen, einen kooperativen Ansatz zu verfolgen und durch den Austausch und das Zusammenwirken mehrerer Disziplinen lösungsorientierte Perspektiven in der Kinder- und Jugendhilfe zu entwickeln. Gerade in der aktuellen Debatte zu diesem Thema helfen konfrontative und polemische Diskussionen nur äußerst bedingt weiter. Es gilt vielmehr, im gemeinsamen Zusammenwirken tragfähige Handlungsstrukturen und präventive Unterstützungssysteme zu entwickeln und diese auch entsprechend umzusetzen.
Neben interessanten Vorträgen und Diskussionen bietet die Fachtagung "Kinderschutz - Schwachstellen im System?!" selbstverständlich ein Forum und die Möglichkeit, sich auszutauschen und gemeinsam miteinander ins Gespräch zu kommen
Veranstalter Stiftung Haus Pius XII, Sophie-Charlotte-Straße 31, 14169 Berlin
Information Fon: 030 / 81 81 85 23; Fax: 030 / 81 81 85 28; Mail: more@stiftung-haus-pius.de; www.fachtagung-kinderschutz.de
Kosten 85,00 €
 

Die Jugendhilfe in der Praxis. Ausblick - Rechtsentwicklungen - Praxisfragen

Termin/Dauer 16. und 17. Oktober 2014
   
Ort Berlin
   
Inhalt Die Leistungen und Angebote der Kinder- und Jugendhilfe erreichen mittlerweile einen Großteil aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland auf die eine oder andere Weise. Entsprechend steigen die kommunalen Ausgaben in diesem Bereich, aber auch der Kostendruck wächst. Umso entscheidender ist es, dass die Zukunftsfähigkeit der Kinder- und Jugendhilfe sichergestellt wird und weiter sowohl an der Personalausstattung als auch an der Qualitätssicherung in diesem Bereich gearbeitet wird - ein Anliegen, das auch im Koalitionsvertrag klar zum Ausdruck kommt.
Insbesondere auch vor dem Eindruck der eklatanten Fälle von Kindeswohlgefährdung wird häufig das Versagen der Jugendämter und beteiligten öffentlichen Einrichtungen angeführt. Auch dazu wird die Jugendhilfetagung in Fachvorträgen und Diskussionen Stellung beziehen. So ist als besonderer Tagungsordnungspunkt in diesem Jahr eine Diskussionsrunde mit Dr. Saskia Etzold (Gerichtsmedizinerin an der Charité) und Andreas Müller (Jugendrichter am Amtsgericht Bernau) geplant, mit den folgenden Diskussionsschwerpunkten:
- Verletzte Kinder - Unfall oder Misshandlung?
- Machtlos gegen Jugendgewalt? Der Umgang mit jugendlichen Straftätern
- Bewahren oder/und verwahren?
Außerdem ein Thema auf der Jugendhilfetagung: Der aktuelle Koalitionsvertrag, der die Verbesserung der Steuerungsinstrumente der Jugendämter angestrebt hatte und gleichzeitig die Rechte der Kinder und ihrer Familien zu stärken beabsichtigte. Auf der Tagung ziehen Experten eine erste Bilanz und geben einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.
Darüber hinaus stellen die Fachtagungen des Kommunalen Bildungswerks e.V. auch stets die jüngere Rechtsprechung vor. Im Kreise der Praktiker werden Anwendungshinweise dargestellt, praktische Fälle und aktuelle Fragen zur Effizienz der Jugendhilfeleistungen diskutiert. Insbesondere die Steuerungsinstrumente und die Qualitätsentwicklung in Jugendämtern und Institutionen der Jugendhilfe sollen zentrale Themen auf der Fachtagung sein, genauso aber auch familienrechtliche Fragestellungen aufgegriffen werden.
   
Veranstalter Kommunales Bildungswerk e.V., Gürtelstraße 29a/30, 10247 Berlin
   
Information Fon: 030 / 293350-0; Fax: 030 / 293350-39; Mail: info@kbw.de; www.kbw.de
   
Kosten 329,00 €
 

"Ach, wie gut, dass niemand (mehr) wei߅" - 15 Jahre Beratungsstelle KIBS

Termin/Dauer 17. Oktober 2014
   
Ort München
   
Inhalt Ettal, Odenwaldschule, Canisius-Kolleg… Synonyme für zahlreiche Fälle sexualisierter und körperlicher Gewalt gegen Jungen. Die Beratungsstelle KIBS zieht vier Jahre nachdem diese Fälle einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurden eine kritische Bilanz: Sind Chancen vertan worden oder ist die (Fach-)Öffentlichkeit heute sensibler und handlungsfähiger im Umgang mit männlichen Betroffenen? Es werden aktuelle Positionen im Umgang mit Jungen und Männern, denen sexualisierte Gewalt widerfahren ist, präsentiert und zur Diskussion gestellt.
   
Veranstalter Kinderschutz München, Liebherrstraße 5, 80538 München
   
Information kibs-fachtagung@kinderschutz.de; www.kinderschutz.de
   
Kosten 95,00 €
 
 
Termin/Dauer  
   
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Information  
   
Kosten  
 

Der Allgemeine Soziale Dienst – aktuelle fachliche und fachpolitische Entwicklungen

Termin/Dauer 05. bis 07. November 2014
   
Ort Berlin
   
Inhalt Die Anforderungen, die u.a. durch neue gesetzliche Regelungen, immer komplexer werdende Hilfebedarfe und die Notwendigkeit der Vernetzung an den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) gestellt werden, sind dauerhaft groß. Damit der ASD diese Herausforderungen bewältigen kann, muss er sich permanent weiterentwickeln und neue Vorgaben und Erkenntnisse aus Recht und Praxis in sein Handeln integrieren. Der Deutsche Verein bietet mit dieser Veranstaltung den Leitungskräften des ASD ein überregionales Forum zu aktuellen fachlichen, fachpolitischen und rechtlichen Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe.
Unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen werden in dieser Veranstaltung aktuelle Herausforderungen für den ASD benannt und die damit verbundenen Aufgaben für die Steuerungsebene herausgearbeitet. Durch die Vorstellung von aktuellen Praxisprojekten und Expertisen wird dazu beigetragen, dass der ASD die ihm zustehende Rolle im Kontext sozialstaatlicher Hilfesysteme finden und einnehmen kann.
   
Veranstalter Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V., Michaelkirchstraße 17/18, 10179 Berlin-Mitte
   
Information Fon: 030 / 62980-0; Fax: 030 / 62980-150; Mail: info@deutscher-verein.de; www.deutscher-verein.de
   
Kosten 225,00 €

Ursachen von sexueller Delinquenz im Kinder- und Jugendalter - Konsequenzen für die Jugendhilfe

Termin/Dauer 06. November 2014
Ort Weimar
Inhalt Sexualisierte Gewalt gegen Mädchen und Jungen wird nicht nur von Erwachsenen verübt, sondern auch von gleichaltrigen oder älteren Kindern und Jugendlichen. Bereits Kinder im Vorschul- oder Grundschulalter zeigen sexuell deviantes Verhalten in der Familie, der Kindereinrichtung, der Schule, im Verein oder der Kinder- und Jugendarbeit. Für pädagogische Fachkräfte ist dieses Verhalten eine Herausforderung, denn wenn die Übergriffe nicht mit pädagogischen Mitteln zu stoppen sind, kann das Verhalten ein Hinweis auf eigene (traumatische) Gewalterfahrung in frühen Beziehungen und familiären Bindungen sein.
Aggressive und sexuell übergriffige Jungen und Mädchen haben ein Recht auf komptente Hilfe! Um ihr übergriffiges Verhalten zu beenden und die dahinterliegenden Ursachen zu bearbeiten, brauchen sie qualifizierte Fachkräfte, aber auch spezialisierte ambulante und stationäre Beratungsangebote.
Veranstalter Pro Familia Landesverband Thüringen, Erfurter Str. 28, 99423 Weimar
Information Fon: 03643 / 770 303, Fax: 03643 / 495 957; Mail: lv.thueringen@profamilia.de; www.profamilia.de /thueringen
Kosten 60,00 €

Aktiver Kinderschutz – Prävention durch Weiterbildung

Termin/Dauer 10. November 2014, 10:00 bis 18:00 Uhr
Ort Berlin
Inhalt Der Online-Kurs „Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch“ - Positive Erfahrungen mit E-Learning im Kinderschutz; E-Learning als Bildungsformat zur vertiefenden Qualifizierung: Das Projekt „ECQAT - E-Learning-Curriculum zur ergänzenden Qualifikation in Traumapädagogik, Traumatherapie und Entwicklung von Schutzkonzepten und Analyse von Gefährdungsrisiken in Institutionen“.
Veranstalter Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie / Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm, Steinhövelstraße 5, 89075 Ulm www.
Information Marianne Prinzing, Fon: 0731 / 500-61655; Mail: marianne.prinzing@uniklinik-ulm.de; missbrauch.elearning-kinderschutz.de
 

Ein ver-rücktes Leben - Hilfen für Kinder und ihre psychisch kranken Eltern

Termin/Dauer 10. bis 11. November 2014
   
Ort Hannover
   
Inhalt Kinder und Jugendliche, die mit einem psychisch erkrankten Elternteil aufwachsen, brauchen Unterstützung und Hilfeangebote, damit sie sich trotz der „ver-rückten“ Familiensituation gesund entwickeln können. Etwa 3 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland wachsen mit einem psychisch erkrankten Elternteil auf und sind damit gefährdet, selbst eine psychische Störung zu entwickeln. Auffallend hoch, und bisher wenig beachtet, ist der Anteil in Migrationsfamilien.
Nicht nur der psychisch erkrankte Elternteil braucht (professionelle) Hilfe, sondern auch die Angehörigen: Der nicht erkrankte Elternteil und insbesondere die Kinder und Jugendlichen brauchen Unterstützung in der belastenden Familiensituation.
Der Kongress beschäftigt sich unter anderem mit folgenden Fragestellungen:
- Welche Auswirkungen hat die psychische Erkrankung auf die Kinder?
- Wie bewältigt die Familien die psychische Erkrankung eines Elternteils?
- Welche Hilfe- und Unterstützungsangebote brauchen Schwangere, die psychisch krank sind?
- Wie kann die Erziehungsfähigkeit der Eltern bewertet werden?
- Welche besonderen Auswirkungen hat die Erkrankung der Eltern auf die jugendlichen Heranwachsenden?
   
Veranstalter Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V., Bonner Straße 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 569753; Fax: 0221 / 5697550; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
   
Kosten 160,00 €

Risikokarrieren im Kindes- und Jugendalter - Aufwachsen zwischen Risiken und Risikomanagement

Termin/Dauer 11. bis 12. November 2014
Ort Berlin
Inhalt Auf der Agenda der DJI-Jahrestagung 2014 stehen Risikopotenziale und risikohafte Verläufe in der Biografie von Kindern und Jugendlichen. Die inhaltliche Rahmung der Fachtagung skizziert Christian Lüders in seinem Eröffnungsvortrag. Acht wissenschaftliche Foren der Tagung identifizieren und thematisieren eine breite Palette von Risiken im Verlauf des Aufwachsens – wie beispielsweise Problemlagen in der Familie, in der Schule, beim Übergang in den Beruf sowie Gewalt- und/oder Radikalisierungstendenzen – und nehmen gleichzeitig die jeweils beteiligten Institutionen wie Kinder- und Jugendhilfe, Schule, Polizei und Justiz in den Blick.
Untersucht werden dabei u.a. die komplexen Wirkmechanismen im Zusammenspiel von intergenerationellem/innerfamilialem, individuellem und
institutionellem Handeln, und es wird hinterfragt, inwieweit sie ggf. dazu beitragen, problematische, riskante Prozesse im Entwicklungsverlauf zu verfestigen bzw. „Risikokarrieren“ zu produzieren. Antworten geben hier sowohl Forschungsbeiträge zu Ursachen und Befunden von generationenübergreifenden Erziehungsproblemen, zur frühen präventiven Bindungsförderung, zu den Auswirkungen von Belastungslagen bei Familien mit Kindern unter drei Jahren als auch zur Schulform sowie zur pädagogischen Intervention bei rechtsradikalen Jugendlichen und zu Übergängen aus dem Jugendstrafvollzug.
Welche Herausforderungen, Interventions- und Handlungsansätze sich daraus für die Wissenschaft und Praxis ableiten lassen, resümiert der Sozialpsychologe Heiner Keupp in seinem Abschlussvortrag. Zu Gast beim Berliner Abend ist Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.
Veranstalter Deutsches Jugendinstitut e. V., Nockherstraße 2, 81541 München
Information Maria-Anne Weber; Fon: 089 / 62306-244; Mail: weber@dji.de; Anmeldung unter: www.dji-fachtagung.de/jahrestagung2014; www.dji.de

Prätect-Fachtag sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen

Termin/Dauer 17. November 2014: 10:00 bis 17:00 Uhr
Ort Nürnberg
Inhalt In einem Vortrag am Vormittag gibt es zunächst Fachinformationen zu sexueller Gewalt unter Jugendlichen, z.B. zur Definition und Abgrenzung, Häufigkeit und Entstehungsbedingungen sexueller Übergriffe unter Jugendlichen sowie verschiedenen Kontexten sexueller Übergriffe unter Gleichaltrigen.
Am Nachmittag stehen drei Workshops zur Auswahl:
- Sexualpädagogische Arbeit als zentraler Baustein zur Prävention sexueller Gewalt
- Sexuelle Übergriffe über nene Medien wie Handy und Internet (Sexting, Cyber-Bullying etc.)
- Umgang mit sexuellen Übergriffen unter Jugendlichen: Was sollte auf jeden Fall getan werden – was nicht?
Veranstalter Bayerischer Jugendring, Herzog-Heinrich-Straße 7, 80336 München
Information Fon: 089 / 5 14 58 - 0; Fax: 089 / 5 14 58 - 88; www.bjr.de
Kosten noch keine Angaben
 

Hilfen zur Erziehung – Quo vadis?

Termin/Dauer 17. bis 19. November 2014
   
Ort Berlin
   
Inhalt Hilfen zur Erziehung gem. §§ 27 ff. SGB VIII eröffnen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien vielfältige Formen ambulanter, teilstationärer und stationärer Unterstützung. Vor dem Hintergrund der gesteigerten Anforderungen an eine sozialräumliche und präventive Ausgestaltung der Angebote, der notwendigen Kooperation dieser Angebote insbesondere mit der Schule und der Fallzahlen und Kostenentwicklung in diesem Bereich werden in Politik und Praxis bereits seit Längerem die Möglichkeiten der fachpolitischen Weiterentwicklung und quantitativen Steuerung der Hilfen zur Erziehung diskutiert. Die Veranstaltung greift diese Debatte auf und stellt ausgehend von einer Standortbestimmung der Hilfen zur Erziehung im Gesamtsystem der Kinder- und Jugendhilfe gelingende Ansätze im Umgang mit den vielfältigen Herausforderungen vor. Darauf aufbauend werden gemeinsam mit den Teilnehmenden Strategien erarbeitet, die geeignet sind, sowohl den fachpolitischen als auch den finanziellen Erfordernissen gerecht werden zu können.
   
Veranstalter Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V., Michaelkirchstraße 17/18, 10179 Berlin-Mitte
   
Information Fon: 030 / 62980-0; Fax: 030 / 62980-150; Mail: info@deutscher-verein.de; www.deutscher-verein.de
   
Kosten 213,00 €
 

Wie ticken Jungs? Junge sein heute - Lebenswirklichkeiten von Jungen anhand der Sinus-Jugendstudie

Termin/Dauer 20. November 2014. 9:00 bis 16:00 Uhr
Ort Münster
Inhalt Die frühkindliche Erziehung in Familie, Kindergarten und Grundschule wird für Jungen und Mädchen gleichermaßen schwerpunktmäßig durch Frauen geprägt. Der Blick auf die spezifischen Bedürfnisse von Jungen wird dabei oftmals nicht bewusst wahrgenommen.
Auf dieser Fachtagung soll auf einige zentrale Aspekte der Arbeit mit und für Jungen eingegangen werden. Der einführende Vortrag von Marc Melcher vom SINUS-Institut Berlin, gibt anhand der Ergebnisse der Sinus-Jugendforschung einen Überblick über Lebensweisen und
Lebensauffassungen von Jungen, die die Vielfalt der Lebenswelten von Jungen abbilden. Diese Studien des SINUS-Instituts zählen mittlerweile
zu den Standardwerken der Jugendforschung und bilden eine wichtige Grundlage für die Arbeit mit jungen Menschen.
Wie sehen nun die aktuellen Lebenswelten von Jungen aus? Wie denken, fühlen und lernen sie, wie gestalten sie ihren Alltag, wo finden sie Sinn,
Chancen und Anerkennung?
Die Tagung richtet sich an Frauen und Männer, die in den Feldern der Jugendhilfe und Schule arbeiten, sowie an interessierte Bürgerinnen und
Bürger. Im praxisorientierten Teil der Fachtagung werden unterschiedliche Themen in Workshops vertieft und praktisch erprobt.
Veranstalter Zartbitter Münster e.V., Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt für Jugendliche ab 14 Jahren, Frauen und Männer, Berliner Platz 8, 48143 Münster
Information Fon: 02 51 / 41 40 555; Fax 02 51 - 48 40 578; www.zartbitter-muenster.de
Kosten 30,00 €

Aktuelle fachliche, fachpolitische und rechtliche Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe 

Termin/Dauer 26. bis 28. November 2014
   
Ort Berlin
   
Inhalt Die Arbeit in den Jugendämtern unterliegt einem kontinuierlichen Wandel. Die Entwicklungen in Politik, Recht und fachlichem Diskurs erfordern von der Leitungsebene der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe eine permanente Überprüfung der eigenen Arbeit und eine Anpassung an die sich ändernden Gegebenheiten, Rahmenbedingungen und Anforderungen. Mit dieser jährlich stattfindenden Veranstaltung bietet der Deutsche Verein den Leiter/innen von Jugendämtern ein überregionales Forum zu aktuellen fachlichen, fachpolitischen und rechtlichen Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe mit der Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch, der Information und fachpolitischen Orientierung. Dabei werden zentrale Fragestellungen der Praxis und der Rechtsanwendung, die für die Leitungsebene der Jugendämter bzw. Fachbereiche von Interesse sind, aufgegriffen und diskutiert. Die konkreten Themenschwerpunkte der Fachveranstaltung werden von den aktuellen Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe bestimmt.
   
Veranstalter Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V., Michaelkirchstraße 17/18, 10179 Berlin-Mitte
   
Information Fon: 030 / 62980-0; Fax: 030 / 62980-150; Mail: info@deutscher-verein.de; www.deutscher-verein.de
   
Kosten 319,00 €
 

Zwischen Beziehung und Konflikt – Chancen eines hilfeorientierten Kinderschutzes

Termin/Dauer 27. bis 28. November 2014
   
Ort Stuttgart
   
Inhalt Konflikte um das Kindeswohl lösen bei allen Beteiligten große Aufregungen und Spannungen aus. Fachleute aus der Jugendhilfe stehen vor der Herausforderung, die Kinder zu schützen und gleichzeitig einen hilfreichen und unterstützenden Kontakt mit den Eltern herzustellen. Dabei spiegelt sich die schwierige Dynamik in der Familie häufig auch im Helfersystem wieder und es kommt zu Spaltungen und unterschiedlichen Einschätzungen der Situation und der einzuleitenden Hilfen. Eltern erleben die Hinzuziehung des Jugendamtes häufig als Bedrohung. Sie befürchten, ihre Kinder zu verlieren oder sogar bestraft zu werden, so dass sie in der Konfrontation mit dem Jugendamt die einzige Möglichkeit sehen, ihrer Ohnmacht entgegenzuwirken und sich im Kampf um das Kind doch noch als gute Eltern fühlen zu können.
Belastend für die Helfer(innen) kann auch das öffentliche und mediale Interesse sein. Die Angst vor fachlichen Fehlern und Fehlentscheidungen kann dazu beitragen, dass Helfer(innen) vorschnell Schutzmaßnahmen für das Kind einleiten, die aber u.U. zu größeren Belastungen für das Kind führen können und die Hilfebeziehung zur betroffenen Familie zusätzlich erschweren. Dies scheinen die Zahlen der Kinder- und Jugendhilfestatistik zu bestätigen, die in den letzten Jahren einen enormen Anstieg an Inobhutnahmen nachweisen.
Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der Fachkongress unter anderem mit folgenden Fragestellungen:
- Wie kann es gelingen, im Konflikt um das Kindeswohl einen guten Kontakt zu den Eltern herzustellen?
- Wie können Kinder, Jugendliche und Eltern am Hilfeprozess beteiligt werden?
- Welche Rahmenbedingungen brauchen Helfer(innen), um in Krisensituationen professionell zu handeln?
- Wie kann eine gute Zusammenarbeit in Kinderschutzfällen zwischen Jugendamt und freien Trägern gelingen?
   
Veranstalter Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V., Bonner Straße 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 569753; Fax: 0221 / 5697550; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
 
 
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Vorschau 2015 

 

18. Symposion Frühförderung

Termin/Dauer 26. bis 28. Februar 2015
Ort Halle
Inhalt Mit dem Titel .Fruhforderung mittendrin . in Familie und Gesellschaftg greifen wir auf, dass die Wirkungsforschung zur "best practice" von Fruhforderung eindeutig belegt hat, dass deren Effektivitat vor allem von der Qualitat und Intensitat der Zusammenarbeit mit der Familie abhangt. Vor diesem Hintergrund bedeutet Fruhforderung immer, die Angebote an der Lebenswelt des Kindes und der Lebenslage der Eltern aus interdisziplinarer Sicht auszurichten. .Fruhforderung mittendring bedeutet daruber hinaus, die gesellschaftlich veranderten Rahmenbedingungen im Blick zu haben und die aktuelle Inklusionsdiskussion mit den Anspruchen der interdisziplinaren Fruhforderung und ihrer speziellen Aufgaben zu thematisieren. So finden sich in den Vortragen und Workshops Themen, die sich auf familiare Lebenslagen, besonderen Entwicklungs- und Forderbereiche der Kinder, das familienorientierte Arbeiten, das inklusive Arbeiten und die Kompetenz der Akteure, die Vernetzung der Beteiligten beziehen. (U.a. Moderne Kindheit: neue Risiken – neue Präventionskonzepte? Gut gebunden und eingebunden – Zusammenarbeit mit der Familie in der Interdisziplinären Frühförderung)
Veranstalter Vereinigung für Interdisziplinäre Frühförderung e.V., Seidlstraße 18a, 80335 München
Information Fon: 089 / 545898-27; Fax: 089 / 545898-25; Mail: geschaeftsstelle@fruehfoerderung-viff.de

BASPCAN Congress 2015: New Directions in Child Protection and Well-being

Termin/Dauer 12. bis 15. April 2015
   
Ort Edinburgh, Schottland
   
Inhalt The 9th BASPCAN Congress will share the ground-breaking work of researchers, practitioners, policy makers and students from across the world. Congress will examine all the major forms of child maltreatment - physical abuse, sexual abuse, emotional and psychological abuse and neglect - but also the specific manifestations of these types of abuse that have ‘emerged' in recent years. A central aim of Congress is to highlight the latest developments in research, practice and policy, and to identify how these can be utilised not only to protect children but also to enhance their general well-being. Lying at the heart of all of the presentations will be the child and how the whole array of ‘professional' efforts can bring about real and positive change and improvement in their lives and that of their families. These professions include, amongst others, colleagues in education, health, the law, social care and the voluntary sector.
   
Veranstalter British Association for the Study and Prevention of Child Abuse and Neglect (BASPCAN), 17 Priory Street, York YO1 6ET, England
   
Information Tel: +44 (0) 1904 613605, Fax: +44 (0) 1904 642239, Mail: baspcan@baspcan.org.uk; www.baspcan.org.uk
 

20. Deutscher Präventionstag

Termin/Dauer 08. bis 09. Juni 2015
   
Ort Frankfurt
   
Inhalt Neben zahlreichen aktuellen Themen aus dem gesamten Arbeitsfeld der (Kriminal)-Prävention befasst sich der 20. Deutsche Präventionstag mit dem Schwerpunktthema "Prävention rechnet sich. Zur Ökonomie der Kriminalprävention".
   
Veranstalter DEUTSCHER PRÄVENTIONSTAG, Am Waterlooplatz 5 A, 30169 Hannover
   
Information Fon 0511-235 49 49, Fax 0511-235 49 50; www.praeventionstag.de
 
 
Termin/Dauer  
   
Ort  
   
Inhalt  
   
Veranstalter  
   
Information  
   
Kosten