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IzKK - Veranstaltungsübersicht: Fortbildungen 2013 |
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"Nicht in unserer Einrichtung!" Präventionskonzepte für soziale Einrichtungen |
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| Termin / Dauer | auf Anfrage |
| Ort | nach Vereinbarung |
| Inhalt | TäterInnen suchen sich zielstrebig Einrichtungen, Vereine usw., in denen die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass die von ihnen ausgeübte sexualisierte Gewalt entdeckt wird. Im Sinne ressourcenorientierter Stabilisierung ist es der Prävention ein Anliegen, nicht nur die Fachlichkeit einzelner MitarbeiterInnen zu erweitern, sondern transparente entlastende Strukturen in Einrichtungen zu schaffen, die nicht grenzverletzende MitarbeiterInnen stärken und zu Intervention und Prävention ermutigen. Mädchen und Jungen sollen in Institutionen schon strukturell geschützt werden, ebenso wie engagierte Professionelle, wenn sie sich dem Thema annehmen. |
| Veranstalter | Wildwasser Darmstadt e.V., Wilhelminenstr. 19, 64283 Darmstadt |
| Information | Fon: 06151 / 28871; www.wildwasser-wiesbaden.de |
| Termin / Dauer | auf Anfrage |
| Ort | nach Vereinbarung |
| Inhalt | Was ist ein Trauma? Welche psychischen Störungen können daraus entstehen und welche Funktion hat es bei der Bewätligung von sexualisierter Gewalt? Diese Fortbildung ist für Fachkräfte gedacht, die sich etwas eingehender mit den verschiedenen Aspekten der Traumatheorie und Traumatherapie beschäftigen möchten. |
| Veranstalter | Allerleirauh e.V., Menckesallee 13, 22089 Hamburg |
| Information | Fon: 040 / 29 83 44 83, Fax: 040 / 29 83 44 84, Mail: info@allerleirauh.de; www.allerleirauh.de |
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Das "Allerleirauh-Schicksal" - Entstehung und Folgen sexualisierter Gewalt gegen Mädchen und Jungen |
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| Termin / Dauer | auf Anfrage |
| Ort | nach Vereinbarung |
| Inhalt | Wie wirkt sich die erlittene sexualisierte Gewalt in der Kindheit oder Jugend durch eine vertraute Person aus und welche Strategien entwickeln die Betroffenen, um sich zu schützen? Auf der Grundlage des Allerleirauh-Märchens werden Erscheinungsformen, Täterstrategien und Psychodynamik von sexuellem Missbrauch auf anschauliche Weise erklärt. |
| Veranstalter | Allerleirauh e.V., Menckesallee 13, 22089 Hamburg |
| Information | Fon: 040 / 29 83 44 83, Fax: 040 / 29 83 44 84, Mail: info@allerleirauh.de; www.allerleirauh.de |
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Was kann ich denn tun...? Interventionsmöglichkeiten bei sexualisierter Gewalt |
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| Termin / Dauer | auf Anfrage |
| Ort | nach Vereinbarung |
| Inhalt | Dieses Angebot richtet sich an Teams, die in der Kinder- und Jugendhilfe / Schule mit einem Fall von sexuellem Missbrauch konfrontiert sein können. Es werden verschiedene Handlungsmodelle, auch unter der Berücksichtigung des § 8a SGB VIII, erörtert und auf ihre Umsetzbarkeit im eigenen Arbeitsfeld überprüft. |
| Veranstalter | Allerleirauh e.V., Menckesallee 13, 22089 Hamburg |
| Information | Fon: 040 / 29 83 44 83, Fax: 040 / 29 83 44 84, Mail: info@allerleirauh.de; www.allerleirauh.de |
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Machtmissbrauch -Sexualisierte Gewalt durch MitarbeiterInnen in Einrichtungen der sozialen Arbeit |
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| Termin / Dauer | auf Anfrage |
| Ort | nach Vereinbarung |
| Inhalt | Was ist zu tun, wenn es zu sexuellen Übergriffen auf Mädchen oder Jungen durch KollegInnen in der eigenen Einrichtung gekommen ist? Welcher Handlungsbedarf besteht im Hinblick auf die Betroffenen, den/die TäterIn, die anderen Mädchen und Jungen in der Gruppe, die Eltern? Interventions- und Präventionsmöglichkeiten werden vorgestellt und an Praxisbeispielen erarbeitet. |
| Veranstalter | Allerleirauh e.V., Menckesallee 13, 22089 Hamburg |
| Information | Fon: 040 / 29 83 44 83, Fax: 040 / 29 83 44 84, Mail: info@allerleirauh.de; www.allerleirauh.de |
| Termin / Dauer | auf Anfrage |
| Ort | Berlin / Brandenburg oder anfragen |
| Inhalt | Kinder- und Frauenschutz müssen gemeinsam betrachtet und umgesetzt werden. Wir bieten deshalb
ein gemeinsames Fortbildungsprogramm für Fachkräfte aus - ambulanten und (teil-)stationären Angeboten und Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung und der Eingliederungshilfe, - Jugendämtern, - Kindertagesbetreuung, - Arbeitsgemeinschaften zum Kinderschutz, - Frauenberatung und Frauenhäusern, - Familiengerichten - Polizei und Ordnungsämtern im Land Brandenburg an. Sie erhalten einerseits detaillierte Kenntnisse über die Thematik selbst und entwickeln andererseits Wege und Methoden der Zusammenarbeit mit Fachkräften der jeweils anderen Bereiche. Dazu gehört u. a. Wissen über die rechtlichen Grundlagen sowie die Aufgaben und Zuständigkeiten der jeweiligen Institutionen. Basierend darauf sollen geeignete Kooperationsformen und Ablaufpläne entwickelt werden. Diese lassen sich nicht einfach verordnen, sondern sollten auch „vor Ort“ anhand der Gegebenheiten wachsen. Hierfür sind persönliches Engagement und Vertrauen wichtig. |
| Veranstalter | BIG Koordinierung, Durlacher Str. 11a, 10715 Berlin |
| Information | Tel.: 030 - 617 09 100; Fax: 030 - 617 09 101; Mail: mail@big-koordinierung.de; www.big-koordinierung.de |
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Kindesschutz qualifiziert: Interdisziplinäre Inhouse-Fortbildung für Beratungsstellen und weitere Institutionen im Netzwerk |
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| Termin / Dauer | 2 x 5 Tage auf Anfrage |
| Ort | nach Wahl |
| Inhalt | Teil 1: Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung (5 Tage) In diesem Teil der Fortbildung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den unterschiedlichen Formen der Kindeswohlgefährdung vertraut gemacht ( z.B. infolge körperlicher Gewalt – Kindesmisshandlung – seelischer Misshandlung, sexualisierter Gewalt, Vernachlässigung, Partnergewalt, Zwangsverheiratung minderjähriger MigrantInnen). Teil 2: Aufgaben der Erziehungsberatungsstelle beim Kindesschutz (5 Tage) Dieser Teil der Fortbildung beschäftigt sich mit den Aufgaben der Erziehungsberatungsstelle beim Kindesschutz: • Umgang mit Kindeswohlgefährdungen in der Beratung • Grenzen der Erziehungsberatung • Präventive Angebote der Erziehungsberatung. |
| Veranstalter | Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V., Herrnstraße 53, 90763 Fürth |
| Information | Fon: 0911 / 9 77 14 - 0; Fax: 0911 / 74 54 97; Mail: bke@bke.de; www.bke.de |
| Termin / Dauer | 4 x 4 Tage |
| Ort | auf Anfrage |
| Inhalt | Zunehmend melden Eltern Säuglinge und Kleinkinder in Erziehungsberatungsstellen an. Um gezielt entsprechende Beratungsangebote vorhalten zu können, benötigen die Fachkräfte in den Einrichtungen, die sich auf dieses Aufgabengebiet einstellen, spezielles Fachwissen über die Entwicklung im Säuglings- und Kleinkindalter sowie der frühen Eltern-Kind-Beziehungen. Bei den Störungsbildern des Säuglingsalters (chronische Unruhe, exzessives Schreien, Schlaf-, Fütter- und Gedeihstörungen) und denen des Kleinkindalters (Störungen der emotionalen Verhaltensregulation wie Spielunlust, extreme Schüchternheit oder Ängstlichkeit, exzessives Klammern oder Trotzen, oppositionelles Verhalten) handelt es sich um Interaktionsstörungen zwischen Eltern und Kind bei der gemeinsamen Bewältigung früher Entwicklungsaufgaben. Daniel Stern weist diese Störungen weder allein dem Kind noch den Eltern zu. In Anlehnung daran prägte die Münchener »Sprechstunde für Schreibabys« unter Mechthild Papousek die Bezeichnung »Regulations-störungen der frühen Kindheit«. Dieser Ansatz liegt der Weiterbildungsfolge »Beratung für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern« inhaltlich zugrunde. Methodisch orientiert sie sich am Konzept der »Entwicklungspsychologischen Beratung (EPB)« und der damit verbundenen videogestützten Verhaltensbeobachtung von Ute Ziegenhain (Ulm). |
| Veranstalter | Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V., Herrnstraße 53, 90763 Fürth |
| Information | Fon: 0911 / 9 77 14 - 0; Fax: 0911 / 74 54 97; Mail: bke@bke.de; www.bke.de |
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Ressourcenorientiertes Vorgehen im Klärungs- und Gefährdungsbereich (Kinderschutz) |
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| Termin / Dauer | 2 x 2 Tage auf Anfrage |
| Ort | Berlin |
| Inhalt | Teil A: Einführung in Verfahren und Standards; Teil B: Vertiefung, "Eltern mit ins Boot" |
| Veranstalter | Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg, Königstraße 36 B, 14109 Berlin |
| Information | Fon: 030 / 48 48 11 00, Fax: 030 / 48 48 11 22, Mail: info@fobiglienicke.verwalt-berlin.de; www.sfbb.berlin-brandenburg.de |
| Termin / Dauer | 2 x 2 Tage auf Anfrage |
| Ort | Berlin |
| Inhalt | Ziel der Veranstaltung ist es, Möglichkeiten des Aufbaus, der Unterstützung und des Aufspürens von lebensweltlichen Ressourcen aufzuzeigen, um gefährdeten Kindern und Jugendlichen protektive Faktoren und damit verbesserte Entwicklungschancen zu bieten. |
| Veranstalter | Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg, Königstraße 36 B, 14109 Berlin |
| Information | Fon: 030 / 48 48 11 00, Fax: 030 / 48 48 11 22, Mail: info@fobiglienicke.verwalt-berlin.de; www.sfbb.berlin-brandenburg.de |
| Termin / Dauer | auf Anfrage |
| Ort | Berlin |
| Inhalt | Dieses Angebot hat das Ziel, in den einzelnen Regionen einen gemeinsamen Kenntnisstand zu sichern und Grundlagen für ein qualifiziertes Fallmanagement interdisziplinär und schnittstellenbezogen abzustimmen und zu erproben. |
| Veranstalter | Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg, Königstraße 36 B, 14109 Berlin |
| Information | Fon: 030 / 48 48 11 00, Fax: 030 / 48 48 11 22, Mail: info@fobiglienicke.verwalt-berlin.de; www.sfbb.berlin-brandenburg.de |
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Möglichkeiten der Prävention von sexuellem Missbrauch im Schulalltag |
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| Termin / Dauer | Nach Absprache |
| Ort | Nach Absprache |
| Inhalt | Das Problem des sexuellen Missbrauchs an Mädchen und Jungen
gerät zunehmend ins Bewusstsein. Schule ist einerseits ein idealer Ort, um präventiv zu arbeiten, weil er alle Mädchen und Jungen erreicht. Andererseits wird für Lehrerinnen und Lehrer der Schulalltag immer schwieriger: Die Klassen werden wieder größer, die Kinder haben mehr Probleme und die pädagogischen Anforderungen an Lehrkräfte erhöhen sich damit. Sich auch noch um das schwierige Thema „sexueller Missbrauch" zu kümmern, empfinden viele Lehrkräfte erst einmal als Überforderung. Wir möchten Sie mit dieser schulinternen Fortbildung an das Thema Prävention heranführen, Sie bei der Beantwortung der Frage unterstützen, wie Sie Prävention in den Schulalltag integrieren können, ohne sich zu überfordern, Ihnen aber auch die Grenzen und Schwierigkeiten schulischer Präventionsarbeit aufzeigen. |
| Veranstalter | Amyna e.V., Mariahilfplatz 9, 81541 München |
| Information | Fon: 089 / 890 57 45 100, Fax: 089 / 890 57 45 199, Mail: info@amyna.de; www.amyna.de |
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Wir können da was tun! Sexueller Missbrauch und die Möglichkeiten der Prävention |
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| Termin / Dauer | Nach Absprache |
| Ort | Nach Absprache |
| Inhalt | Die Bausteine wurden den Bedürfnissen und aktuellen Entwicklungen im Handlungsfeld angepasst. Zu dieser Themenreihe gehören Baustein IIc: Sichere Orte für Kinder. Strukturelle Ansatzpunkte für die Prävention; Baustein IIIb: Dem Schutzauftrag nachkommen. Hilfen zur Umsetzung des § 8a SGB VIII; Baustein IIIc: Sexueller Missbrauch durch MitarbeiterInnen und Ehrenamtliche in Kindertagesstätten. |
| Veranstalter | Amyna e.V., Mariahilfplatz 9, 81541 München |
| Information | Fon: 089 / 890 57 45 100, Fax: 089 / 890 57 45 199, Mail: info@amyna.de; www.amyna.de |
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"Bei uns? Das hätte ich nie gedacht!" Sexueller Missbrauch in Verbänden, Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe |
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| Termin / Dauer | Nach Absprache |
| Ort | Nach Absprache |
| Inhalt | Teil I: Intervention Entsetzen und Hilflosigkeit sind groß, wenn sich Hinweise ergeben, dass ein Kollege oder eine Kollegin in der eigenen Einrichtung Mädchen oder Jungen sexuell missbraucht. Dies ist nicht selten der Fall: Viele Täter wählen sich ganz bewusst Arbeitsfelder aus, in denen sie „Zugriff“ auf Mädchen und Jungen haben. Im Ernstfall stehen die Träger und MitarbeiterInnen der Einrichtung mehrfach in der Verantwortung: als Arbeitgeber und durch ihren pädagogischen Auftrag. Es besteht Handlungsbedarf im Hinblick auf die Betroffenen, auf den Täter, auf die anderen Kinder und Jugendlichen in der Einrichtung und auf die Eltern. Es zeichnet die Qualität von Einrichtungen aus, wenn sie in dieser Situation rasch und professionell handeln können. Deshalb empfiehlt es sich bereits im Vorfeld Handlungsrichtlinien für den Ernstfall in der Einrichtung zu erarbeiten und diese konzeptionell zu verankern. Mit dieser Fortbildung bieten wir Leitungskräften, Leitungsteams, Vorständen und anderen Verantwortlichen in den Einrichtungen an, den Prozess der Erarbeitung von Handlungsrichtlinien zu begleiten und fachlich zu unterstützen. Teil II: Prävention Missbrauchstäter gehen in der Regel sehr geplant vor, weil sie darauf angewiesen sind, unentdeckt zu bleiben. Täter, die sich bewusst Institutionen aussuchen, sind auf Strukturen angewiesen, in denen sie ihr Tun möglichst lange verschleiern können. Hier liegt der Ansatzpunkt für die Prävention: Durch eine klare Haltung und gezielte Maßnahmen haben Leitung und Mitarbeiterinnen gute Chancen, ihre Einrichtung für Täter und Täterinnen unattraktiv zu machen und damit zu verhindern, dass diese sich in ihren eigenen Reihen „breit machen“. In der Veranstaltung geht es um Informationen über Täter, Täterinnen und Täterstrategien, um die Frage welche Strukturen dem Missbrauch dienlich sein können und wie vorbeugende Maßnahmen speziell in Ihrer Einrichtung verankert werden können. |
| Veranstalter | Amyna e.V., Mariahilfplatz 9, 81541 München |
| Information | Fon: 089 / 890 57 45 100, Fax: 089 / 890 57 45 199, Mail: info@amyna.de; Teil 1 und Teil 2 |
| Termin / Dauer | Nach Absprache |
| Ort | Nach Absprache |
| Inhalt | In der Fortbildung wird es zunächst einmal darum gehen,
mehr Sicherheit zu bekommen: * Welche Formen sexualisierten Verhaltens wollen wir in unserer Einrichtung akzeptieren? * Was sind unerwünschte Verhaltensweisen? * Wo beginnt ein sexueller Übergriff? Danach werden wir uns in mehreren Schritten mit der Frage beschäftigen wie mit sexuellen Übergriffen unter Kindern in der Einrichtung umgegangen werden kann. Nicht zuletzt wird es auch um die Frage gehen, was Ihre Einrichtung bereits vorbeugend tun kann, um Kinder in einem respektvollen Umgang miteinander zu fördern. |
| Veranstalter | Amyna e.V., Mariahilfplatz 9, 81541 München |
| Information | Fon: 089 / 890 57 45 100, Fax: 089 / 890 57 45 199, Mail: info@amyna.de; www.amyna.de |
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"Das war doch nur Spaß?" Sexuelle Übergriffe durch Kinder und Jugendliche |
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| Termin / Dauer | nach Absprache |
| Ort | nach Absprache |
| Inhalt | Da sexuelle Übergriffe durch Jugendliche immer mehr ins Bewusstsein der pädagogischen
Fachkräfte geraten, stellen sich viele die Fragen: Wie sind sexuelle Äußerungen und Handlungen
von Jugendlichen einzuschätzen? Was sind durchaus akzeptable sexuelle Verhaltensweisen von Jugendlichen und
wo beginnen sexuelle Grenzverletzungen? Genau diese Abgrenzung zwischen einvernehmlichen sexuellen Handlungen und sexuellen Grenzverletzungen durch Jugendliche ist wesentlich, um im pädagogischen Rahmen adäquat auf die unterschiedlichen Facetten von Sexualität reagieren zu können. Denn sexuelle Übergriffe durch Jugendliche erfordern eine fachgerechte Intervention, um die Betroffenen zu schützen und weitere Grenzverletzungen zu verhindern. Eine reflektierte, altersgerechte Sexualerziehung ist dabei ein wesentlicher Präventions-Baustein. |
| Veranstalter | Amyna e.V., Mariahilfplatz 9, 81541 München |
| Information | Fon: 089 / 890 57 45 100, Fax: 089 / 890 57 45 199, Mail: info@amyna.de; www.amyna.de |
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Dem Schutzauftrag nachkommen - Hilfen zur Einführung des § 8a SGB VII in Kindertageseinrichtungen |
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| Termin / Dauer | nach Absprache |
| Ort | nach Absprache |
| Inhalt | In der Fortbildung für Teams wird ein idealtypischer Leitfaden für die erforderlichen Handlungsschritte nach § 8a SGB VII erarbeitet. |
| Veranstalter | Amyna e.V., Mariahilfplatz 9, 81541 München |
| Information | Fon: 089 / 890 57 45 100, Fax: 089 / 890 57 45 199, Mail: info@amyna.de; www.amyna.de |
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Interkulturelle Verständigung und Bausteine der interkulturellen Kompetenz |
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| Termin / Dauer | nach Absprache |
| Ort | nach Absprache |
| Inhalt | Prävention von sexuellem Missbrauch braucht interkulturelle Kompetenz, wenn sie alle Mädchen und Jungen erreichen soll. Was sind die Bausteine der interkulturellen Kompetenz und welche davon brauchen Sie für Ihre Einrichtung? |
| Veranstalter | Amyna e.V., Mariahilfplatz 9, 81541 München |
| Information | Fon: 089 / 890 57 45 100, Fax: 089 / 890 57 45 199, Mail: info@amyna.de; www.amyna.de |
| Termin / Dauer | nach Absprache |
| Ort | nach Absprache |
| Inhalt | Coaching der Leitung bei der Abklärung einer Vermutung und ggfs. bei der Aufdeckung; Krisenintervention für MitarbeiterInnen; Informationsveranstaltungen für die Eltern der Einrichtung; Gesprächsgruppen für die Eltern der betroffenen Kinder; Supervision der Fachkräfte bei der Begleitung der betroffenen Kinder und der Kindergruppe; Begleitung der Einrichtung bei der Entwicklung präventiver Strukturen. |
| Veranstalter | Zartbitter e.V., Sachsenring 2-4, 50677 Köln |
| Informationen | Fon: 0221 / 31 20 55, www.zartbitter.de |
| Kosten | nach Absprache |
| Termin / Dauer | Beginn und Termine können telefonisch erfragt werden |
| Ort | München |
| Inhalt | SAFE ist ein Modellprojekt des Münchner Bindungsforschers PD Dr. Karl-Heinz Brisch. Es ist auf die Entwicklung und Förderung einer frühen sicheren Bindung zwischen Eltern und Baby ausgerichtet. Vermittelt werden an drei Trainingstagen Inhalte der prä- und postnatalen SAFE-Seminare. Neben Wissensvermittlung und Informationen bekommen die TeilnehmerInnen Anregungen für die Arbeit mit Video-Feedback und Übungen in der Gruppe. |
| Veranstalter | Kinderklinik und Poliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital, Lindwurmstraße 4, 80336 München |
| Informationen | Borbala Balazs, Fon: 089 / 5160-4697, Fax: 089 / 5160-4730; Mail: borbala.balazs@med.uni-muenchen.de |
| Kosten | 100,00 € (pro Seminarblock und Praxistag) |
| Termin / Dauer | nach Vereinbarung |
| Ort | nach Vereinbarung |
| Inhalt | * Sexueller Missbrauch / Sexuelle Gewalt: Einführung in
das Thema * Verdacht auf sexuellen Missbrauch: Strategien und Handlungsansätze für HelferInnen * Klar kann man(n) - muss man(n) aber nicht: Ansätze zur präventiven Arbeit und Sexualaufklärung mit männlichen Kindern und Jugendlichen * Sexuelle Übergriffe unter Kindern und Jugendlichen: Prävention und Intervention * Prävention als Erziehungshaltung: Elternarbeit in Kindergarten und Kindertagesstätten * Opfer und Täter: Dynamiken in Missbrauchsfamilien |
| Veranstalter | KOBRA e.V., Hölderlinstr. 20, 70174 Stuttgart |
| Informationen | Mail: beratungsstelle@kobra-ev.de; www.kobra-ev.de |
| Kosten | nach Vereinbarung |
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Fallwerkstatt "Verfahrensplegschaft für Kinder und Jugendliche" |
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| Termin / Dauer | auf Anfrage |
| Ort | Frankfurt |
| Inhalt | In diesem Seminar für bereits praktisch tätige VerfahrenspflergerInnen gibt es die Möglichkeit, eine eigene Verfahrenspflegschaft (aktuell oder abgeschlossen) einzubringen und spezifische Fragestellungen zu reflektieren. Welche typischen Problemstellungen ergeben sich aus den unterschiedlichen Fallkonstellationen: Kinderschutzverfahren, Sorge- und Umgangsrechtsstreitigkeiten bei Trennung/Scheidung, Konflikte um Pflegekinder, Rückführungsverfahren bei internationaler Kindesentführung, etc. |
| Veranstalter | Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V., Heinrich-Hoffmann-Straße 3, 60528 Frankfurt |
| Informationen | Fon: 069 / 6706 272; Fax: 069 / 6706 203, Mail: fobi@paritaet.org; www.bildungswerk-paritaet.org |
| Termin / Dauer | auf Anfrage / bei Bedarf |
| Ort | Dortmund |
| Inhalt | Es werden grundlegende Informationen zu den sexualpädagogisch bedeutsamen Aspekten des großen Bereichs "Sexueller Missbrauch" im Kontext pädagogischer Settings vermittelt. Die Situation von betroffenen Kindern und Jugendlichen mit sexuellen Gewalterfahrungen stehen hierbei im Mittelpunkt. Es geht um die Interpretation von "Missbrauchssignalen", um familiendynamische Aspekte bei der Begleitung, um Bewältigungsstrategien von Betroffenen und den Umgang mit TäterInnen. Möglichkeiten der Intervention und Prävention werden aufgezeigt und eingeschätzt. Wirkungskraft und Grenzen von Hilfe und Unterstützung werden besonders im Hinblick auf die Tätigkeit pädagogischer Begleitpersonen geklärt. |
| Veranstalter | Institut für Sexualpädagogik (ISP), Huckarder Str. 12, 44147 Dortmund |
| Informationen | Fon: 0231 / 14 44 22, Fax: 0231 / 16 11 10; www.isp-dortmund.de |
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E.R.N.S.T. machen - sexuelle Gewalt unter Jugendlichen verhindern |
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| Termin / Dauer | auf Anfrage / bei Bedarf |
| Ort | verschieden |
| Inhalt | E.R.N.S.T. steht für E rkennen von Anzeichen sexueller Gewalt R uhe bewahren N achfragen S icherheit herstellen T äter stoppen und Opfer schützen Ziele der Fortbildung sind die Vermittlung fundierter Fachinformationen, die grundlegende Sensibilisierung für das Thema, die Entwicklung einer Haltung zum Umgang mit sexueller Gewalt und ihrer Entstehungsmöglichkeiten, das Erlernen von Methoden und das Kennenlernen von Arbeitsmaterialien. Inhalte der Fortbildung sind Definitionen und Kriterien von sexueller Gewalt von Jugendlichen, Auswertung der Kriminalitätsstatistik: Häufigkeiten des Auftretens von jugendlicher Sexualdelinquenz, die juristische Einordnung, die Entstehung von sexueller Gewalt bei Jungen und Mädchen (inklusive Themengebiet „Vom Opfer zum Täter!?“), Täterstrategien. Daraus schlussfolgernd werden konkrete Tipps zur Prävention von und zum Umgang mit sexueller Gewalt von Jugendlichen und ein Einblick in die therapeutische Arbeit mit jugendlichen Sexualstraftätern gegeben. In vielen praxisnahen Übungen wird die eigene professionelle Haltung zum Themengebiet reflektiert. Alle Themen sind sehr an der Praxis orientiert und mit Fallbeispielen untermauert. Nicht zuletzt werden Arbeitsbögen für Jugendliche eingeführt und ausprobiert. |
| Veranstalter | Power-Child e.V., Adalbertstraße 28, 80799 München |
| Informationen | Astrid Schimmelpenninck, Projektleitung, Fon: 089 / 38 666 888; Mail: astrid.schimmelpenninck@power-child.de |
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Kinderpornographie im Internet - Seminar für Kriminalbeamte, Richter und Staatsanwälte |
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| Termin / Dauer | genaue Termine bitte erfragen |
| Ort | Hamburg |
| Inhalt | Grundlagen des Internets; Rechtliche Aspekte; Beweissicherung und Feststellung im Internet; Kriminalistische Aspekte; Bedeutung von Kinderpornographie für betroffene Kinder; Das Verfahren aus der Sicht der Opfervertretung, u.a. |
| Veranstalter | Dunkelziffer e.V., Oberstraße 14 b, 20144 Hamburg |
| Informationen | Fon: 040 / 48 48 84; Fax: 040 / 48 48 29; Mail: mail@dunkelziffer.de; www.dunkelziffer.de |
| Kosten | 45,00 € |
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Richter-Seminare - Hilfe und Erleichterung bei Verfahren mit kindlichen Opfern |
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| Termin / Dauer | genaue Termine bitte erfragen |
| Ort | Hamburg |
| Inhalt | Um dem Opferschutz in der Zeugenbefragung gerecht zu werden, bedarf es der Weiterbildung und Schulung von Richtern und Richterinnen. Oft haben die kindlichen Opferzeugen das Vertrauen zu Erwachsenen verloren und große Angst im Gerichtssaal. Ein informierter Richter/Richterin wird leichter Zugang zu den Kindern bekommen. Dafür bietet Dunkelziffer ab Herbst 2008 ein spezielles Seminar an. Es bietet Erleichterung und Hilfe bei der Vorbereitung und Durchführung eines Verfahrens und gibt Hinweise zur sensiblen und besonderen Vorgehensweise mit kindlichen Opfern. |
| Veranstalter | Dunkelziffer e.V., Oberstraße 14 b, 20144 Hamburg |
| Informationen | Fon: 040 / 48 48 84; Fax: 040 / 48 48 29; Mail: mail@dunkelziffer.de; www.dunkelziffer.de |
| Kosten | keine Angaben |
| Termin / Dauer | auf Anfrage |
| Ort | Hamburg |
| Inhalt | Wir laden pädagogische Fachkräfte zu einem Seminar
zum Thema sexuelle Gewalt im frühen Kindesalter ein. Das damit verbundene Präventionsprojekt „Löwi
Löwenstark“ ist für Kinder von 3 bis 6 Jahren geeignet. Zunehmend müssen sich Erzieher und Erzieherinnen
in Kindertagesstätten mit sexuellem Missbrauch auseinandersetzen. Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmenden
im Umgang mit sexueller Gewalt zu sensibilisieren und sie in ihrem Handeln zu unterstützen. Sie erfahren,
wie sie mit dem Material „Löwi Löwenstark“ Kinder spielerisch stärken können. Das Seminar vermittelt
Kompetenzen, um mit dem Material „Löwi Löwenstark“ langfristig in der Kindertagesseinrichtung präventiv
zu arbeiten. Das Seminar findet ab einer Teilnehmerzahl von 12 Personen statt. |
| Veranstalter | Dunkelziffer e.V., Oberstraße 14 b, 20144 Hamburg |
| Informationen | Fon: 040 / 48 48 84; Fax: 040 / 48 48 29; Mail: mail@dunkelziffer.de; www.dunkelziffer.de |
| Kosten | keine Angaben |
| Termin / Dauer | auf Anfrage |
| Ort | Hamburg |
| Inhalt | Über 90% der Kinder und Jugendlichen sind online. Das Internet
bietet ihnen ungeahnte Möglichkeiten und Freiheiten. Die Schattenseite: Auch Pädosexuelle nutzen das
Internet, um in Chaträumen Mädchen und Jungen zu belästigen oder sich mit ihnen zu verabreden. Kinder
und Jugendliche können beim Surfen auf pornografisches Material stoßen, mit Kinderpornografie konfrontiert
werden oder per Webcam zu sexuellen Handlungen aufgefordert werden. Pädosexuelle im Internet und die Folgen für Kinder stehen im Fokus unseres Seminars. Wir informieren über die Strategien der Täter, die Gefahren, aber auch über Möglichkeiten der Prävention. Sie erfahren, was Mädchen und Jungen, Eltern und Fachkräfte brauchen, um sich sicher in diesem weltumspannenden Medium zu bewegen. Mindestteilnehmerzahl: zwölf Personen. |
| Veranstalter | Dunkelziffer e.V., Oberstraße 14 b, 20144 Hamburg |
| Informationen | Fon: 040 / 48 48 84; Fax: 040 / 48 48 29; Mail: mail@dunkelziffer.de; www.dunkelziffer.de |
| Kosten | keine Angaben |
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Psychodynamisch-interaktionelle Beratung und Psychotherapie für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern |
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| Termin / Dauer | Termin zu erfragen, Dauer 2 Jahre |
| Ort | Heidelberg |
| Inhalt | Das Heidelberger Seminar Frühe Kindheit und Familie (Leitung: Prof. Dr. Manfred Cierpka, Dr. Consolata Thiel-Bonney) bietet in Kooperation mit dem AKJP Institut Heidelberg seit Oktober 2005 ein Fort- und Weiterbildungscurriculum in der Beratung von Eltern mit Säuglingen oder Kleinkindern unter 3 Jahren und eine darauf aufbauende Fortbildung in der Psychotherapie von Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern an. Die Seminare erstrecken sich über einen Zeitraum von 2 Jahren. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erwerben Kompetenzen in der Diagnostik, Beratung und Therapie von Eltern und ihren Kindern unter 3 Jahren, die unter den Symptomen einer frühkindlichen Regulationsstörung leiden. |
| Veranstalter | Universitätsklinikum Heidelberg, Institut für Psychosomatische
Kooperationsforschung und Familientherapie, Bergheimer Straße 54, 69115 Heidelberg |
| Informationen | Fon: 06221 / 56 4701, Mail: martina_rohrmann@med.uni-heidelberg.de; www.klinikum.uni-heidelberg.de |
| Termin / Dauer | Termine bitte erfragen |
| Ort | München |
| Inhalt | Das Fort- und Weiterbildungscurriculum vermittelt eine wissenschaftlich
fundierte und praxisorientierte Spezialausbildung im interdisziplinären Bereich der präventiven Eltern-Säuglings-/Kleinkind-Beratung
(für beratende Berufe und Psychotherapeuten) sowie eine darauf aufbauende, vertiefende Weiterbildung in Eltern-Säuglings-/Kleinkind-Psychotherapie
(für Psychotherapeuten). Es ist gezielt auf die Bedürfnisse und Störungsbilder dieser Altersgruppe
und ihrer Familien zugeschnitten: chronische Unruhe und exzessives Schreien, Schlaf-, Fütter- und Gedeihstörungen,
Störungen von Bindung und Exploration, Abhängigkeit und Autonomie, Spielunlust und Aufmerksamkeitsstörungen,
exzessives Klammern und Trotzverhalten, primäre Beziehungsstörungen und Entwicklungsrisiken im Kontext
von emotionaler Vernachlässigung und Misshandlung sowie im Kontext von postpartaler Depression und anderen
psychischen Erkrankungen der Eltern. Im Mittelpunkt von Diagnostik, Beratung und Psychotherapie stehen Kommunikation und Beziehung in den alltäglichen Interaktionen von Eltern und Kind. Das in der Münchner Sprechstunde für Schreibabys entwickelte Beratungs- und Behandlungskonzept integriert das aktuelle Wissen der interdisziplinären Frühentwicklungsforschung mit psychodynamischen, tiefenpsychologisch fundierten, familiensystemischen, körpertherapeutischen, bindungstheoretischen, sozialpädiatrischen und neueren verhaltenstherapeutischen Konzepten und Methoden. |
| Veranstalter | Deutsche Akademie für Entwicklungsförderung und Gesundheit des Kindes und Jugendlichen e.V., Heiglhofstr. 63, 81377 München |
| Informationen | Fon: 089 / 724968-0; Fax: 089 / 724968-20; Mail:: info@akademie-muenchen.de; www.akademie-muenchen.de |
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Entwicklungspsychologische Beratung für junge Eltern - Beratungskonzept für die Jugendhilfe |
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| Termin / Dauer | Termine bitte erfragen |
| Ort | Landshut |
| Inhalt | Eine sichere Bindung zwischen Müttern, Vätern und ihren Kindern stellt eine wichtige Voraussetzung für die sozial-emotionale Entwicklung von Kindern dar. Unsicherheiten oder Störungen in der frühen Eltern-Kind-Interaktion können zu Verhaltensproblemen bei Kindern führen. In der Beratungspraxis und Therapie wird immer offenkundiger, dass insbesondere für Familien mit psychosozialen Risiken die dringende Notwendigkeit einer beziehungsorientierten und frühen Intervention besteht. Das speziell für die Weiterbildung entwickelte Curriculum basiert auf den Ergebnissen aktueller Forschung. |
| Veranstalter | Kompetenzzentrum FH Landshut, Am Lurzenhof 1, 84036 Landshut |
| Informationen | Fon: 0871 / 506 132, Fax: 0871 / 506 506, Mail: kompetenzzentrum@fh-landshut.de |
| Kosten | 575,00 € je Modul |
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Psychisch kranke Eltern und ihre Kinder Krankheitsbilder – Familiensysteme – Hilfen |
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| Termin / Dauer | nach Absprache |
| Ort | nach Absprache |
| Inhalt | Kinder psychisch kranker Eltern stehen aufgrund psychosozialer und erblicher Belastung unter einem erhöhten Risiko, selbst psychische Erkrankungen zu entwickeln. Rechtzeitige Unterstützung und präventive Hilfsangebote können negative Auswirkungen auf die Kinder verhindern oder zumindest Risiken mindern. |
| Veranstalter | Connect - Die Fortbildungseinrichtung des Albert Schweitzer Kinderdorf Hessen e.V., Geleitstraße 66, 63456 Hanau-Klein-Auheim |
| Informationen | Frau Marr; Fon: 06181 / 2709-18; Mail: connect@ask-hessen.de; www.connect-fortbildung.de |
| Termin / Dauer | nach Absprache |
| Ort | nach Absprache |
| Inhalt | Wie kann der frühkindliche Bindungsaufbau unterstützt
werden? Woran erkennt man Bindungsstörungen? Welche Konsequenzen können sie für das spätere
Leben haben? Welche Hinweise gibt es auf Gefährdungen für Kinder? Was sind passende Unterstützungsansätze? Familiendynamik bei Bindungsstörungen, Unterstützungsmöglichkeiten für Familien. |
| Veranstalter | Connect - Die Fortbildungseinrichtung des Albert Schweitzer Kinderdorf Hessen e.V., Geleitstraße 66, 63456 Hanau-Klein-Auheim |
| Informationen | Frau Marr; Fon: 06181 / 2709-18; Mail: connect@ask-hessen.de; www.connect-fortbildung.de |
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Sexueller Missbrauch
und Familiensystem |
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| Termin / Dauer | nach Absprache |
| Ort | nach Absprache |
| Inhalt | Dass ein erheblicher Teil sexueller Gewalt gegen Kinder innerhalb
der Familiensysteme stattfindet, ist seit langem bekannt. Fachliche Diskussionen zum Thema Sexueller Missbrauch
sind jedoch oft auf die Schädigung der Kinder, die Herstellung ihres Schutzes und ihrer Sicherheit oder das
Vorgehen der Täter/innen fokussiert. Das systemische Modell der Traumaorganisierten Systeme von A. Bentovim
wird vorgestellt. Dabei wird besonders betrachtet, wie gewalttätige und missbrauchende Familien „funktionieren“,
wie sie durch das gemeinsame Trauma zusammenhalten und auf die betroffenen Kinder einwirken. Hilfen bei der diagnostischen Einschätzung dieser Familien werden vermittelt und die Rollen und Aufgaben der beteiligten Helfer reflektiert. |
| Veranstalter | Connect - Die Fortbildungseinrichtung des Albert Schweitzer Kinderdorf Hessen e.V., Geleitstraße 66, 63456 Hanau-Klein-Auheim |
| Informationen | Frau Marr; Fon: 06181 / 2709-18; Mail: connect@ask-hessen.de; www.connect-fortbildung.de |
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Entwicklungspsychologische Beratung - Säuglinge und Kleinkinder in der Jugendhilfe |
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| Termin / Dauer | Termine bitte erfragen |
| Ort | Neustadt |
| Inhalt | Die Weiterbildung versetzt die TeilnehmerInnen in die Lage, Chancen und Risiken für die Entwicklung von Babys und Kleinkindern in Familien zu beobachten und einzuschätzen. Auf dieser Basis werden sie befähigt, Hilfen zu organisieren, die den Aufbau einer sicheren Beziehung zwischen dem Kind und seinen Eltern unterstützt. Es werden relevante entwicklungspsychologische Beobachtungskategorien vermittelt, differenziertes Beobachten eingeübt und auf einer beschreibenden Ebene in Worte gefasst. Die vermittelte Ressourcen-und Lösungsorientierung sowie der partnerschaftliche Dialog sind wichtige Modelle für den Umgang mit Familien. |
| Veranstalter | Saarländische Gesellschaft für Systemische Therapie und Beratung e.V., Poststraße 46, 66663 Merzig |
| Informationen | Fon: 06861 / 3496, Fax: 06861 / 78 05 88, Mail: info@sgst.de; www.sgst.de |
| Kosten | 1.130,00 € |
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Fortbildung für "Insoweit erfahrene Fachkräfte (Kinderschutz)" nach § 8a SGB VIII |
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| Termin / Dauer | Termine bitte erfragen |
| Ort | bitte erfragen |
| Inhalt | Der § 8a SGB VIII sieht vor, dass bei einem Verdacht auf
Kindeswohlge-fährdung eine entsprechende Fachkraft zur Gefährdungseinschätzung hinzugezogen werden
muss. Diese Beratungsaufgabe erfordert ein ho-hes Maß an fachlichem Wissen und Können. Viele qualifizierte
pädago-gische Mitarbeiter/-innen sind mittlerweile als sog. "insoweit erfahrene Fachkraft" eingesetzt
bzw. sollen diese Funktion übernehmen. Die Fortbildung soll dazu dienen, bereits vorhandenes Wissen und vorhan-dene
Beratungskompetenzen, die diese Funktion erfordern, zu vertie-fen, um eine größere Handlungssicherheit
zu erreichen. Die Aufgaben der Fachkraft beinhalten u.a.: - Kolleg(en)/-innen aus den Einrichtungen und Diensten in der Gefähr-dungseinschätzung zu beraten, - physische und psychische Gefährdungssituation von Kindern und Jugendlichen sowie familiäre, häusliche und institutionelle Risiko-konstellationen und Resillienzfaktoren angemessen beurteilen zu können, - zu beurteilen und zu beraten, wie die Zusammenarbeit mit den Eltern und den Kindern sowie deren prozessuale Einbeziehung angemessen gestaltet werden kann, - die innerinstitutionellen Verfahrensprozesse zu entwickeln und zu begleiten, - das Handeln in mehrdimensionalen Helfersystemen beratend mit zu koordinieren - Hilfeplan- sowie Beratungs- und Konfrontationsgespräche mit den Eltern zu begleiten, - die rechtlichen Rahmenbedingungen zu kennen und falladäquat zu berücksichtigen, - die Prinzipien und Vorschriften des Sozialdatenschutzes zu kennen und ihre fachliche Bedeutung vermitteln zu können, - Orientierung zu Fragen der "Garantenstellung" vermitteln zu können und bei damit verbundenen Unsicherheiten und Ängsten Klärungs- hilfe zu leisten, - innerhalb der Einrichtungen und Dienste einen fachlich kompetenten Umgang mit Kindeswohlgefährdung zu fördern, - Klarheit bzgl. des eigenen Selbstverständnisses, der eigenen Rolle und des Aufgabenprofils zu erlangen. |
| Veranstalter | AWO Bundesakademie, Blücherstr. 62/63, 10961 Berlin |
| Informationen | FoN: 030 / 263090; Fax: 0228 / 66 85 211; Mail: akademie@awo.org; www.akademie.awo.org |
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Bindungstheoretische Ansätze und Methoden in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien |
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| Termin / Dauer | Termine bitte erfragen |
| Ort | bitte erfragen |
| Inhalt | Die Bindungsforschung erlebt gerade eine Renaissance in der pädagogischen
Arbeit. Sie leistet einen wichtigen Beitrag für die pädagogische Diagnostik und schärft den Blick
für das Erziehungs- und Beziehungsgeschehen in den Familien. Darüber hinaus kann bindungstheoretisches
Wissen verhaltensleitende Anregungen liefern - für die professionelle Beziehungsgestaltung, die beziehungsorientierte
Beratung von Eltern und Familien sowie für die Hilfe- und Erziehungsplanung. In diesem dreiteiligen Zertifikatskurs werden die Ergebnisse der neueren Bindungsforschung dargestellt und praktische Anwendungsmöglichkeiten in den verschiedenen Arbeitsfeldern erarbeitet. Schwerpunkt in Modul 2 sind Interaktionsdiagnostik und professionelle Beziehungsgestaltung. |
| Veranstalter | AWO Bundesakademie, Blücherstr. 62/63, 10961 Berlin |
| Informationen | Fon: 030 / 263090; Fax: 0228 / 66 85 211; Mail: akademie@awo.org; www.akademie.awo.org |
| Termin / Dauer | Termine bitte erfragen |
| Ort | verschiedene |
| Inhalt | Ziele der Weiterbildung „Fachkraft Kinderschutz“ - Kenntnisse über Formen, Ursachen und Dynamik von Gewalt in Familien - Prozessorientierung im Kinderschutz verstehen - Begreifen von Gefährdungseinschätzung als prozessuale Diagnostik - Umfassendes Fallverstehen - Schutz von Kindern in Zusammenarbeit mit Eltern - Handlungslogik der eigenen und kooperierenden Institutionen erkennen - Professionelles Handeln in problematischen Fallverläufen Die Weiterbildung schließt mit dem Zertifikat "Fachkraft Kinderschutz" ab. |
| Veranstalter | Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren, Bonner Straße 145, 50968 Köln |
| Informationen | Fon: 0221 / 56 97 53, Fax: 0221 / 56 97 550; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org |
| Termin / Dauer | Termine bitte erfragen |
| Ort | verschiedene |
| Inhalt | Der ebenfalls 4-modulige Zertifikatskurs „Fachberatung im Kinderschutz:
die insoweit erfahrene Fachkraft“ erweitert und vertieft hingegen die spezifischen Kompetenzen und Anforderungen
für Fachberatung in Jugendhilfe, Gesundheitswesen und Schule (§ 8a, § 8b SGB VIII, § 4 KKG).
Diese Qualifizierung schließt mit einem Kolloquium ab und richtet sich an erfahrene Fachkräfte der öffentlichen
Jugendhilfe und der freien Träger, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit fachberaterische Aufgaben
im Kinderschutz übernommen haben. Ziele der Weiterbildung „Fachberatung im Kinderschutz“ - Stärkung und Erweiterung der spezifischen Kompetenzen und Anforderungen der Fachberatung im Kinderschutz, dazu gehören: - Reflexion der eigenen Rolle und Auftragsklärung - Methodensicherheit bei der Informationssammlung und in der Einschätzung und Bewertung von Gefährdungskonflikten und Hilfeperspektiven - Beratung bei der Beteiligung von Eltern und Kinder im Hilfeplanverfahren - Reflexion des Spannungsfeldes zwischen Eltern, Kindern und Fachkräften - Sicherheit im Umgang mit Allianzen und Verstrickungen im Hilfesystem - Fachberatung für Mitarbeiter(innen) außerhalb der Jugendhilfe ( § 4, Absatz 2 KKG) - Qualitätssicherung und Fehleranalyse Die Weiterbildung schließt mit dem Zertifikat "Fachberatung im Kinderschutz: Die insoweit erfahrene Fachkraft" ab. |
| Veranstalter | Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren, Bonner Straße 145, 50968 Köln |
| Informationen | Fon: 0221 / 56 97 53, Fax: 0221 / 56 97 550; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org |
| Termin / Dauer | 3 Module, Termine bitte erfragen |
| Ort | Köln und Oldenburg |
| Inhalt | Zentrale Fragestellungen der Weiterbildung sind: - Welche psychischen Krankheitsbilder gibt es? Wie kann ich sie verstehen? - Welche psychodynamischen Merkmale kennzeichnen Familien mit psychischer Erkrankung? - Wie spreche ich mit Eltern, um ihnen die Situation ihrer Kinder deutlich zu machen? - Wie spreche ich mit Kindern und wie kann ich sie in ihrer besonderen Situation verstehen? - Welche Hilfen und Angebote benötigen Kinder und Jugendliche, deren Eltern psychisch erkrankt sind? - Welche Hilfen benötigen die Eltern? - Wie kann ich die Erziehungsfähigkeit der erkrankten Eltern einschätzen? Welche Ressourcen gibt es? - Wie können Resilienzfaktoren bei den Kindern gefördert werden? - Wie sind kindliche Ressourcen einzuschätzen? Woran erkenne ich ihre Überforderung? - Wann ist für Kinder eine „Grenze“ erreicht, so dass über Fremdunterbringung nachgedacht bzw. entschieden werden muss? - Welche Kooperationspartner sind für mich wichtig und wie kann Kooperation gelingen? - Wie kann ich als Helfer(in) die kooperativen Herausforderungen in Bezug auf § 8a SGB VIII - Kindeswohlgefährdung, umsetzen - Welche Unterstützung benötige ich als Helfer(in)? |
| Veranstalter | Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren, Bonner Straße 145, 50968 Köln |
| Informationen | Fon: 0221 / 56 97 53, Fax: 0221 / 56 97 550; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org |
| Termin / Dauer | Vier Module |
| Ort | Köln |
| Inhalt | Mit dieser Weiterbildung tragen die Kinderschutz-Zentren dazu
bei, Helfer(innen) so zu qualifizieren, dass sie den besonderen Herausforderungen in Fällen sexueller Gewalt
in ihrer Praxis gewachsen sind. Die inhaltliche Spannbreite reicht von der Analyse der Familienstrukturen über
die Diagnostik und die psychischen Folgen der sexuellen Gewalt bis hin zu der Gestaltung eines professionellen
Hilfeprozesses (§8a SGB VIII). Dabei steht insbesondere die sensible Kommunikation mit betroffenen Kindern und Eltern im Fokus. Sexuelle Gewalt in Institutionen bildet einen weiteren Schwerpunkt. Aber auch dem Erkennen eigener Grenzen und dem Bereich Psychohygiene der Helfer(innen) wird Aufmerksamkeit verliehen. |
| Veranstalter | Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e. V., Bonner Straße 145, 50968 Köln |
| Informationen | Fon: 0221 / 56975-3, Fax: 0221 / 56975-50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org |
| Termin / Dauer | Termine bitte erfragen |
| Ort | verschiedene |
| Inhalt | Das für diesen Zertifikatskurs entwickelte Curriculum beruht auf vielfältigen Erfahrungen des ISA in der langjährigen Beratung und Begleitung von Kommunen (Jugendämtern) und Trägern der freien Jugendhilfe, den Praxiserfahrungen des DKSB beim Aufbau fachlicher Standards (Verfahrensweisen) in der Wahrnehmung, Beurteilung und wirksamen Reaktion auf Kindeswohlgefährdungen. |
| Veranstalter | U.a.: Institut für soziale Arbeit e.V., Studtstraße 20, 48149 Münster |
| Informationen | Frau Margret Rieken, Fon: 0251 / 92 53 60, Fax: 0251 / 92 53 680; www.kindesschutz.de |
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Schwere Gewalt gegen Kinder – Risiken erkennen, einschätzen, entschärfen |
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| Termin / Dauer | auf Anfrage |
| Ort | auf Anfrage |
| Inhalt | Gewalt gegen Kinder im häuslichen Umfeld ist ein heterogenes
Phänomen. Das Kontinuum der Gewalt reicht von Vernachlässigung, psychischer Gewalt bis hin zur schweren
körperlichen Gewalt. Am Endpunkt eines kritischen Entwicklungsweges steht die Tötung des eigenen Kindes. Oft sind unter dem Begriff „Tötungsdelikte an Kindern“ verschiedene Tatformen zusammengefasst. Diese unterscheiden sich hinsichtlich der Täter, der handlungsführenden Motive sowie der Handlung selbst, die zum Tod des Kindes führt. Grundsätzlich sind die verschiedenen Erscheinungsbilder dieses Delikts deutlich voneinander differenzierbar. In jeder dieser Gruppen existieren spezifische Dynamiken, die hin zu der Tötung des Kindes führen. Somit können charakteristische Warnsignale identifiziert werden und nehmen eine bedeutende Rolle für die Prävention ein. Dieses Seminar fokussiert auf der frühzeitigen Erkennung von kritischen Entwicklungen im häuslichen Umfeld eines Kindes und dem entsprechenden Fallmanagement. Die unterschiedlichen Gewaltformen sowie die Auswirkungen von Gewalt auf die Kinder werden genau betrachtet. Auch das Thema Intimpartnergewalt wird nicht vernachlässigt, wobei hier die Einschätzung der Gefährdung des Kindes im Vordergrund steht. Das Ziel dieses Seminars ist es, den Teilnehmern ein fundiertes Hintergrundwissen über das Thema Tötungsdelikte an Kindern zu vermitteln. Unterschiedliche Dynamiken, die zur Tötung eines Kindes hinführen, werden vorgestellt und diskutiert. Anhand realer Fallbeispiele lernen die Teilnehmer spezifische Risikosignale kennen und handlungsleitende Strategien für die Prävention werden gemeinsam erarbeitet. |
| Veranstalter | Institut Psychologie & Bedrohungsmanagement, Postfach 11 07 02; 64222 Darmstadt |
| Informationen | Fon: +49 (0) 6151 20213; Fax: +49 (0) 6151 20434; Mail: info@i-p-bm.de; www.i-p-bm.com |
| Termin / Dauer | auf Anfrage |
| Ort | Frankfurt am Main |
| Inhalt | Der Cyberspace als Tatmittel: Aufnahmen von problematischen Inhalten, wie etwa gefilmte Gewalttaten,
werden verbreitet und/oder können beispielsweise der Trophäensammlung, dem Tausch, dem Prahlen, aber
auch Demütigungen im Nachtatverhalten dienen. Des Weiteren kommt es immer häufiger zu Verunglimpfungen
und Konfliktaustragungen in den sog. Social Communities. Die Auswirkungen moderner Gewaltformen wie ‚Happy Slapping’,
Cybermobbing und Cyberaggression auf die Opfer werden betrachtet. Phänomene wie ‚Grooming’ im Vorfeld von
Sexualdelikten und Cyberstalking werden anhand von Fallbeispielen erörtert und diskutiert. Die neuen Medien eröffnen uns eine Vielzahl konstruktiver Möglichkeiten, ermöglichen beim Gebrauch aber zugleich den Missbrauch. Kindern und Jugendlichen immer jüngeren Alters erhalten einfachen Zugang zu problematischen Inhalten, wie z. B. zensierter Musik, gefilmte Hinrichtungen und harter Pornografie. Nicht mehr nur der Computer zu Hause, sondern auch Handys und auch andere vernetzte Geräte spielen hierbei eine zentrale Rolle. Auch der Einfluss sogenannter ‚Killerspiele’ auf junge Menschen wird öffentlich diskutiert. Dies geschieht insbesondere nach presserelevanten Gewalttaten wie z. B. Amokläufen. Im Seminar wird aus diesen Gründen intensiv der Frage nachgegangen, auf welche Weise und unter welchen Bedingungen die virtuelle Welt auf Fantasien und auf die Begehung von (sexuellen) Gewaltdelikten einwirkt. Darüber hinaus werden Exkurse zu den Themen mediale Selbstinszenierung, Computersucht und Internetsprache vorgenommen. Es werden in der Praxis beobachtete Problemstellungen und wissenschaftliche Erkenntnisse aufgezeigt, aber auch konkrete Medienkompetenzen vermittelt. Es werden praktische Handlungsempfehlungen für die Präventionsarbeit und den Dialog mit Kindern und Jugendlichen in der realen Welt gegeben. Themenbereiche des Seminars: - Medienkompetenz _ Verbreitung von & Zugang zu problematischen Inhalten - „Cyberdelikte“ -Die Rolle der neuen Medien zu Tatvorbereitungen - Nachahmungstaten - Phantasie & Wirklichkeit - Präventionsarbeit |
| Veranstalter | Institut Psychologie & Bedrohungsmanagement, Postfach 11 07 02; 64222 Darmstadt |
| Informationen | Fon: +49 (0) 6151 20213; Fax: +49 (0) 6151 20434; Mail: info@i-p-bm.de; www.i-p-bm.com |
| Termin / Dauer | Termine bitte erfragen |
| Ort | Hamburg, München, Köln |
| Inhalt | Bindungstheorie; Einführung in die Videointervention nach STEEP; Traumatisierung; Kindliche Entwicklung aus biopsychosozialer Sicht; Die STEEP-Beraterin / der STEEP-Berater im Interventionsprozess; Arbeit mit und in Gruppen; Selbsterfahrung mit AAP-Rückmeldung; Kindeswohlgefährdung / STEEP in unterschiedlichen Settings. |
| Veranstalter | Hochschule für angewandte Wissenschaften HAW, Fakultät Soziale Arbeit und Pflege, ZEPRA - Zentrum für Praxisentwicklung, Saarlandstraße 30, 22303 Hamburg |
| Informationen | Fon: 040 / 42875-7037, Fax: 040 / 42875-7009, Mail: manfred.hinck@sp.haw-hamburg.de; www.zepra-hamburg.de |
| Kosten | 3.200,00 € |
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Qualifizierte Weiterbildung Kinderschutz-Fachkraft gem. § 8 a SGB VIII |
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| Termin / Dauer | Termine bitte erfragen |
| Ort | Potsdam |
| Inhalt | Misshandlung und Vernachlässigung; Familienstrukturen; Vertiefung juristischer Grundlagen; Erkennung von Gefährdungen; Früherkennung, Dokumentation; Vernetzung und Kooperation; Elternarbeit; Selbstreflexion und Fallarbeit. |
| Veranstalter | Fachhochschule Potsdam, Elternberatung "Vom Säugling zum Kleinkind", Friedrich-Ebert-Straße 4-5, 14467 Potsdam |
| Informationen | Fon: 0331 / 270 05 74, Fax: 0331 / 580 24 59; Mail: elternbe@fh-potsdam.de; www.forge.fh-potsdam.de |
| Kosten | 1.260,00 € |
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Interdisziplinäre Weiterbildung zum/r Sozialpädagogischen Prozessbegleiter/in für verletzte ZeugInnen im Strafverfahren |
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| Termin / Dauer | Termine bitte erfragen |
| Ort | Fohrde / Brandenburg |
| Inhalt | Diese Weiterbildung richtet sich an (sozial-)pädagogische Fachkräfte, die Berufserfahrung mit Mädchen und Jungen haben, die Opfer von Misshandlung, sexualisierter und häuslicher Gewalt geworden sind. Erfahrungen im Bereich Strafverfahren sind ausdrücklich erwünscht. Der Schwerpunkt der Weiterbildung liegt auf der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. |
| Veranstalter | Recht würde helfen e.V., Institut für Opferschutz im Strafverfahren |
| Informationen | Mail: rwh-institut@snafu.de, www.rwh-institut.de |
| Kosten | 700,00 € |
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Weiterbildung zum/zur Verfahrenspfleger/in für Kinder und Jugendliche nach § 50 FGG "Der Anwalt/die Anwältin des Kindes" |
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| Termin / Dauer | Termine bitte erfragen |
| Ort | Frankfurt am Main |
| Inhalt | Zivilrechtliche Kindesschutzverfahren und Praxis der eigenständigen Interessenvertretung Minderjähriger; Kommunikation mit Kindern: Das Kind verstehen und ernst nehmen; Psychologische Aspekte der eigenständigen Interessenvertretung für Kinder und Jugendliche; Zum Umgang mit traumatisierten Kindern; Kindeswohl und Kindeswille; Arbeitsweise der VerfahrenspflegerInnen; Rolle und Aufgaben der VerfahrenspflegerInnen nach § 70 b FGG bei freiheitsentziehenden Maßnahmen nach § 1631 BGB. |
| Veranstalter | Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V., Heinrich-Hoffmann-Straße 3, 60528 Frankfurt am Main |
| Informationen | Fon: 069 / 6706-272; Fax: 069 / 6706-203, Mail: fobi@paritaet.org; www.bildungswerk-paritaet.org |
| Kosten | 1.650,00 zzgl. 120,00 € |
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Entwicklungspsychologische Beratung für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern |
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| Termin / Dauer | 4 Module je vier Tage, Beginn bitte erfragen |
| Ort | auf Anfrage |
| Inhalt | Die Kenntnis früher und diskreter Belastungszeichen beim
Säugling und Kleinkind ermöglicht es, präventiv zu reagieren, bevor es zur Ausbildung unsicherer
bzw. hochunsicherer Bindungsbeziehungen in der frühen Eltern-Kind-Beziehung kommt. Die Entstehung von sicheren
und stabilen Bindungsbeziehungen gilt dabei als ein wesentlicher Schutzfaktor für die weitere Entwicklung
des Kindes. Der Kurs vermittelt Ergebnisse der Säuglings- und Bindungsforschung und darauf aufbauende Möglichkeiten
von Interventionen zur Förderung der frühen Eltern-Kind-Beziehung. Im Mittelpunkt der entwicklungspsychologischen Weiterbildung steht die videogestützte, ressourcenorientierte Verhaltensbeobachtung, bei der die TeilnehmerInnen die für die Arbeit mit Müttern / Vätern und Kleinkindern relevanten Grundlagen der allgemeinen und klinischen Entwicklungspsychologie im Kurs anwenden und eigene Interventionen mit Supervision durchführen werden. Mit den KursteilnehmerInnen werden außerdem Möglichkeiten der Vernetzung mit anderen Hilfesystemen unter den konkreten Bedingungen ihrer jeweiligen Institution diskutiert und entwickelt. |
| Veranstalter | Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V., Heinrich-Hoffmann-Straße 3, 60528 Frankfurt am Main |
| Informationen | Fon: 069 / 6706-220; Fax: 069 / 6706-203, Mail: fobi@paritaet.org; www.bildungswerk-paritaet.org |
| Kosten | 1.680,00 € |
| Termin / Dauer | Termin bitte erfragen |
| Ort | Berlin |
| Inhalt | Ziel dieser Weiterbildung ist es, die für das Aneignen von Wissen und ebenso für das Einüben der Kompetenzbereiche "Erkennen", "Beurteilen" und "Handeln" benötigten theoretischen und praktischen Grundlagen zu vermitteln, die der Gesetzgeber an die Fachkräfte der Jugendämter und Jugendhilfeeinrichtungen stellt, wenn sie mit gewichtigen Anhaltspunkten einer Kindeswohlgefährdung konfrontiert werden. |
| Veranstalter | Bundesakademie für Kirche und Diakonie, Heinrich-Mann-Straße 29, 13156 Berlin |
| Informationen | Fon: 030 / 488 37 488, Fax: 030 / 488 37 300, Mail: info@bundesakademie-kd.de; www.bundesakademie-kd.de |
| Kosten | 600,00 € |
| Termin / Dauer | Termin bitte erfragen |
| Ort | Nürnberg |
| Inhalt | Im Mittelpunkt der Qualifi zierungsreihe stehen Organisationen,
ihre Strukturen, Prozesse und Entscheidungskriterien. Sie sollen analysiert und verbessert werden, um das Risiko
von Übergriffen in der Jugendarbeit zu verringern und so gezielt zum Kinderschutz beizutragen. Dabei reicht
es erfahrungsgemäß nicht aus, wenn nur punktuell Präventionsangebote stattfi nden. Organisationen
brauchen eine Gesamtstrategie zur Prävention sexueller Gewalt, die letztlich gegenüber potentiellen Tätern
auch abschreckendwirkt. Die PräTect-Qualifi zierungsreihe bietet ein spezifi sches Handlungskonzept, wie Schutzmaßnahmen strukturell verankert und verstetigt werden können. Ausgewiesene Expert/-innen vermitteln das entsprechende Fachwissen, erprobte Praxisbeispiele werden anschaulich präsentiert und Materialien zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmenden wenden im Anschluss an jedes Qualifi zierungsmodul das Gelernte in ihrem Arbeitsfeld an, machen die Theorie praxistauglich und tauschen sich mit den anderen Teilnehmenden über ihre Erfahrungen aus. Sie werden dabei kontinuierlich, u. a. durch ein Online-Coaching, begleitet und unterstützt. |
| Veranstalter | Bayerischer Jugendring, Projekt PräTect, Herzog-Heinrich-Str. 7, 80336 München |
| Informationen | Beate Steinbach; Fon: 089 / 5 14 58-63; Fax: 089 / 5 14 58-82; www.praetect.de |
| Kosten | 300,00 € |
| Termin / Dauer | aktuelle Termine auf Homepage einzusehen |
| Ort | verschiedene Orte |
| Inhalt | Die auf theoriegeleiteten und praxiserprobten Konzepten basierende, fortlaufende Modularisierte Fortbildung Opfergerechte Täterarbeit legt klare trägerübergreifende Qualitätsstandards fest und trägt bedeutend zu einer fachübergreifenden Professionalisierung verschiedenster Berufsgruppen im Bereich der Täterarbeit auf dem Niveau des "state of the art" bei. |
| Veranstalter | Eine Kooperation der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung (DgfPI) e.V.und des Forensischen Instituts Ostschweiz |
| Informationen | DGfPI, Matthias Nitsch, Sternstr. 58, 40279 Düsseldorf; Fon: 0211 / 49 76 800; Fax: 0211 / 49 76 80 20; Mail:nitsch@dgfpi.de; www.dgfpi.de |
| Kosten | 1.900,00 € pro Modul |
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Zertifikatskurs Sozialpädagogische Diagnosen für Kinder, Jugendliche und Familien |
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| Termin / Dauer | bitte erfragen |
| Ort | Frankfurt |
| Inhalt | Die Fortbildung vermittelt umfassend und anwendungssicher die Methoden der Sozialpädagogischen Diagnosen für Kinder und Jugendliche sowie der Sozialpädagogischen Familiendiagnosen und schließt bei Erfüllung aller Voraussetzungen mit dem Zertifikat "Fachkraft für Sozialpädagogische Diagnosen für Kinder, Jugendliche und Familien" ab. |
| Veranstalter | Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen IGfH, Schaumainkai 101-103, 60596 Frankfurt |
| Informationen | Fon: 069 / 633 98 60, Fax: 069 / 633 98 625, Mail: igfh@igfh.de; www.igfh.de |
| Kosten | 2.380,00 € |
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Sozialpädagogische Arbeit mit traumatisierten Mädchen und Jungen in der Erziehungshilfe - Qualifizierung zur/m Traumapädagogin/gen |
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| Termin / Dauer | 6 Module, Termine bitte erfragen |
| Ort | Germerode und Berlin |
| Inhalt | Berufsbegleitende sechsteilige Qualifizierung für pädagogische Fachkräfte öffentlicher und freier Träger der Erziehungshilfe - überarbeitetes und erweitertes Curriculum. |
| Veranstalter | Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen IGfH, Schaumainkai 101-103, 60596 Frankfurt |
| Informationen | Fon: 069 / 633 98 60, Fax: 069 / 633 98 625, Mail: igfh@igfh.de; www.igfh.de |
| Kosten | 3.220,00 € |
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Entwicklungspsychologische Begleitung und Beratung von Familien mit Babys und Kleinkindern (EPB) |
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| Termin / Dauer | Termine bitte erfragen |
| Ort | Neustadt / Weinstraße |
| Inhalt | Angesichts einer stärkeren Orientierung auf die frühe
Kindheit benötigen Fachkräfte ein wissenschaftlich fundiertes Basis- und Handlungswissen, das sie befähigt: - Eltern in unterschiedlichen Lebenssituationen beim Auf- bau einer vertrauensvollen Beziehung zu ihrem Kind zu unterstützen - Prävention anzubieten und damit zur Senkung der Kosten für spätere Hilfen beizutragen - Frühzeitig Kindeswohlgefährdung zu erkennen und in Kooperation mit anderen Helfern professionell zu handeln. Diese Weiterbildung vermittelt Fachkräften, die Familien mit kleinen Kindern begleiten bzw. für Entscheidungen in diesem Arbeitsfeld verantwortlich sind, aktuelle Erkenntnisse der Säuglings-, Kleinkind- und Bindungsforschung, um sie zu befähigen: - Warnzeichen zu sehen und zu verstehen - Notwendige und geeignete Hilfen gemeinsam mit den Familien zu entwickeln - Hilfen so zu organisieren, dass für Kinder eine klare Pers- pektive entwickelt werden kann |
| Veranstalter | Saarländische Gesellschaft für Systemische Therapie und Beratung e.V., Poststr. 46, 66663 Merzig |
| Informationen | Fon: 06861 / 34 96; Fax: 06861 / 780588; Mail: info@sgst.de; www.sgst.de |
| Kosten | 1.250,00 € |
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Säuglings/-Kleinkind-Eltern-Beziehung, Prävention und Intervention in der Beratung |
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| Termin / Dauer | bitte erfragen |
| Ort | Potsdam |
| Inhalt | „Vom Säugling zum Kleinkind“ - Elternberatung, Bildung &
Prävention ist ein Projekt in Trägerschaft des Institut für Fortbildung, Forschung und Entwicklung (IFFE) e.V. und hat folgende Ziele: berufliche Fort- und Weiterbildung von Fachkräften inklusive deren Beratung, praxisorientierte Forschung und Entwicklung von Berufsfeldern. Angegliedert ist dieses Projekt unter dem Dach des Familienzentrums der Fachhochschule Potsdam. Das Curriculum vermittelt eine praxisorientierte und wissenschaftlich fundierte Fortbildung in dem interdisziplinären Bereich der präventiven Säuglings-/Kleinkind-Eltern-Beratung. Der Aufbau als „Baustein“ - System erlaubt es Ihnen, je nach individuellen Erfordernissen und Interessen jene Bausteine auszuwählen und zu kombinieren, die für Ihre Arbeit relevant sind. Neben dem Curriculum bieten wir zusätzliche Fortbildungen an, zu deren Inhalten wir Ihnen gerne weitere Informatioen und Flyer zuschicken können. Des Weiteren sind teaminterne Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen (Inhouse - Seminare) sowie Fallsupervisionen (Einzel und Gruppe) nach Absprache möglich. |
| Veranstalter | Beratungsstelle "Vom Säugling zum Kleinkind" Kinderzeichnung
im Familienzentrum an der Fachhochschule Potsdam, Friedrich-Ebert-Straße 4, 14467 Potsdam |
| Informationen | Fon: 0331/ 27 00 574 oder Mail: kontakt@familienzentrum-potsdam.de; www.familienzentrum-potsdam.de |
| Termin / Dauer | auf Anfrage |
| Ort | auf Anfrage |
| Inhalt | Neben der parteilichen Arbeit mit den betroffenen Jugendlichen und Erwachsenen, deren Angehörige
und Bezugspersonen, macht Zartbitter Münster auch Präventionsangebote für unterschiedliche Zielgruppen.
Inhaltlich können Präventions- und Informationsveranstaltungen für Jugendliche, MultiplikatorInnen
und Fachkräfte sowie für Institutionen und Organisationen mit unterschiedlichen Modulen gefüllt
werden. Durch die Sensibilisierung und Aufklärung der Öffentlichkeit entsteht ein offenerer Umgang mit dem Thema. Dieser hilft, das Geheimhaltungsgebot zu brechen. |
| Veranstalter | Zartbitter Münster, Berliner Platz 8, 48143 Münster |
| Informationen | Fon: 02 51 / 41 40 555; Fax: 02 51 / 48 40 578; Mail: zartbitter@muenster.de; www.zartbitter-muenster.de |