IzKK - Veranstaltungsübersicht:

Fortbildungen 2014

 

4. Quartal 2014

 

Oktober

   
06.-09. Okt. 2014 Gefährdungslagen im Jugendalter - Ein Schutzauftrag nach §8a SGB VIII?
09.-10. Okt. 2014 Entwicklungspsychologische Beratung (EPB) - Berufsbegleitende zertifizierte Weiterbildung für Menschen mit Migrationshintergrund
10. Okt. 2014 „Wenn das Kindeswohl gefährdet ist….“ § 8a SGB VIII und das neue Bundeskinderschutzgesetz – Auswirkungen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit am Kind
10. Okt. 2014 Sexuelle Gewalt durch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Institutionen - Prävention und Intervention
10.-11. Okt. 2014 Seminarreihe "Integrative Eltern-Säuglings-/Kleinkind-Beratung" - Einführungesseminar
11. Okt. 2014 Umgang mit (Verdachts-)Fällen von sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen
13.-15. Okt. 2014 Frühe Hilfen für schwierige Babys und ihre Eltern - Interaktionsberatung mit Eltern und Kleinkindern
   
30.10.-02.11.2014 Entwicklungspsychologische Beratung (EPB) - Berufsbegleitende zertifizierte Weiterbildung für Menschen mit Migrationshintergrund
 

November

03.-06. Nov. 2014 Regulation und Regulationsstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter
06.-07. Nov. 2014 "Kein Raum für Missbrauch" Machtmissbrauch und sexuelle Übergriffe in Institutionen - Zwischen Fürsorge und Kollegialität
05.-08. Nov. 2014 Weiterbildung zur Kinderschutzfachkraft § 8a SGB VIII
10.-12. Nov. 2014 Sexuell übergriffige Kinder und Jugendliche
12.-14. Nov. 2014 Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft (§ 8a SGB VIII), Modul 3: Arbeit mit standardisierten Einschätzungsbögen und der Arbeit mit Fallbeispielen
13.-14. Nov. 2014 Schutzkonzepte: Ein Verfahren zum gemeinsamen Kinderschutz in den Erziehungshilfen durch den ASD und die SPFH
19. Nov. 2014 Was tun - ein Kind hat mir was erzählt
19.-20. Nov. 2014 Prävention & Fallmanagement sexueller Übergriffe bei Kindern und Jugendlichen
20.-22. Nov. 2014 Die „unerhörten“ Botschaften der Kinder mit ADHS - Symptome verstehen, Beziehungen verändern
26.-27. Nov. 2014 Gefährdete Jugendliche - eine vernachlässigte Zielgruppe im Kinderschutz?
26.-27. Nov. 2014 Sexuell übergriffige Jugendliche
 

Dezember

01.-02. Dez. 2014 Schwere Gewalt gegen Kinder – Risiken erkennen, einschätzen, entschärfen
   
   
   
   
   
 
 
Termin/Dauer  
   
Ort  
   
Inhalt  
   
Veranstalter  
   
Information  
   
Kosten  
 
 
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Inhalt  
   
Veranstalter  
   
Information  
   
Kosten  
 

Gefährdungslagen im Jugendalter - Ein Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII?

Termin/Dauer 06. bis 09. Oktober 2014
   
Ort Bernried
   
Inhalt Die Wahrnehmung des Schutzauftrages nach § 8a SGB VIII bei möglicher Gefährdung im Jugendalter weist im Verhältnis zu Gefährdungslagen im Kindesalter neben grundlegenden Übereinstimmungen auch Besonder- heiten auf. Übereinstimmungen bestehen in den Gefährdungsbereichen der sexuellen, psychischen und körperlichen Gewalt sowie der Vernachlässigung und Verwahrlosung. Jugendspezifische Gefährdungslagen können sich aus regelverletzendem oder Risikoverhalten ergeben, das sich in Sucht, Delinquenz oder Schulabsentismus äußern kann. Ein für das Jugendalter typischer Auslöser für Problemverhalten können Autonomiekonflikte sein, bei denen Divergenzen zwischen elterlichen und von dem Jugendlichen entwickelten Lebenslaufvorstellungen auftreten. Für die Differenzierung zwischen Hilfebedarf und Gefährdung der Jugendlichen ist daher häufig entscheidend, wie die Reaktion der Sorgeberechtigten ausfällt. Bleibt diese völlig aus oder ist die Reaktion grob unangemessen, kann das Problemverhalten des Jugendlichen zu einer erheblichen Schädigung führen. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass insbesondere Schutzmaßnahmen für Jugendliche nur dann verwirklicht werden können, wenn sie gemeinsam mit ihnen erarbeitet werden und mit den in diesem Fall involvierten Institutionen abgestimmt sind.
Ziel dieses Kurses ist, Fachkräfte für die Besonderheiten bei der Gefährdungseinschätzung von Jugendlichen zu sensibilisieren und entwicklungs- adäquate Schutz- und Hilfekonzepte zu erarbeiten. Es wird thematisiert, wie Jugendliche altersangemessen beteiligt und deren Erziehungsberechtigte in diese Prozesse einbezogen werden können.
Inhaltliche Schwerpunkte:
- Handlungsmaximen und Qualitätsstandards bei der Gefährdungseinschätzung von Kindern und Jugendlichen,
- Entwicklungsaufgaben und spezifische Gefährdungslagen im Jugendalter,
- Einbeziehung der Jugendlichen sowie der Erziehungsberechtigten,
- Aufgabenwahrnehmung gegenüber Schule, Polizei, Straf- und Familiengericht u.a.,
- Bestimmung der wichtigsten Netzwerkpartner- und –strukturen, interkulturelle Aspekte.
   
Veranstalter ZBFS-Bayerisches Landesjugendamt (BLJA), Marsstr. 46, 80335 München
   
Information Fon: 089 / 1261-04 (Vermittlung); Fax: 089/1261-2280; Mail: poststelle-blja@zbfs.bayern.de; www.blja.bayern.de
   
Kosten 295,00 €
 

Entwicklungspsychologische Beratung (EPB) - Berufsbegleitende zertifizierte Weiterbildung für Menschen mit Migrationshintergrund

Termin/Dauer Block A: 09.10.2014 - 12.10.2014; Block B: 11.12.2014 - 14.12.2014; Block C: 05.03.2015 - 08.03.2015; Block D: 18.06.2015 - 21.06.2015
   
Ort Ulm
   
Inhalt Die Entwicklungspsychologische Beratung ist für Mitarbeiter/ -innen von Einrichtungen konzipiert, die im Rahmen ihrer Arbeit früh in Kontakt zu Familien mit Säuglingen und Kleinkindern kommen und für deren Unterstützung verantwortlich sind. Angesprochen sind insbesondere Berufe aus der Jugendhilfe und dem Gesundheitswesen wie z. B. Hebammen, Psychologen, Pädagogen, Therapeuten und Ärzte. Die Weiterbildung umfasst 4 Unterrichtsblöcke à 4 Tage, die etwa innerhalb eines Jahres stattfinden.
Die Entwicklungspsychologische Beratung kann in verschiedenen Arbeitsfeldern eingesetzt werden, z.B. in der Arbeit mit Eltern, die allgemein an der Entwicklung ihres Kindes interessiert sind, aber auch in der Arbeit mit Eltern, die im Umgang mit ihrem Kind verunsichert sind, da sich bereits Schwierigkeiten im Alltag gezeigt haben.
Inhalt:
- Entwicklungspsychologische Grundlagen wie z. B. bindungstheoretische Erkenntnisse und Erkenntnisse aus der Säuglingsforschung
- Klinische Entwicklungspsychologie unter anderem Regulations- und Bindungsstörungen
- Entwicklungspsychologische Beratung als videogestützte Verhaltensbeobachtung und ressourcenorientierter Unterstützung der Eltern
- Implementierung der Entwicklungspsychologischen Beratung in das jeweilige Arbeitsfeld
   
Veranstalter Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie / Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm, Steinhövelstraße 5, 89075 Ulm
   
Information Vesna Kling; Fon: 07302 / 7821237; Mail: vesna.kling@uniklinik-ulm.de; www.uniklinik-ulm.de
   
Kosten 2.400,00 €
 

„Wenn das Kindeswohl gefährdet ist….“ § 8a SGB VIII und das neue Bundeskinderschutzgesetz –
Auswirkungen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit am Kind

Termin/Dauer 10. Oktober 2014, 13 bis 19 Uhr
   
Ort München
   
Inhalt Ziel des Workshops ist es, neben der Vermittlung von Grundlagen die bisherigen Erfahrungen mit den gesetzlichen Regelungen auszuwerten, über gelungene Ansätze in der Umsetzung und Realisierung ins Gespräch zu kommen und den Weiterentwicklungsbedarf für das eigene Handlungsfeld zu ermitteln. Die Reflexion und Klärung des eigenen Rollen- und Aufgabenverständnisses und die Konsequenzen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit haben dabei einen besonders hohen Stellenwert.
Inhaltliche Schwerpunkte (u.a.):
- Kurzer Überblick über die gesetzlichen Grundlagen
- Formen von Kindeswohlgefährdung
- Was sind gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung?
- Aspekte einer Risikoeinschätzung
- Wann und wie können Erziehungsberechtigte, Kinder und Jugendliche in die Risikoeinschätzung einbezogen werden?
- Was ist für Verfahrensabläufe in Institutionen zu beachten?
- Kooperation im beruflichen Netzwerk
   
Veranstalter Deutsche Akademie für Entwicklungsförderung und Gesundheit des Kindes und Jugendlichen e.V., Heiglhofstr. 63, 81377 München
   
Information Fon: 089 / 724968-0; Fax: 089 / 724968-20; Mail: info@akademie-muenchen.de; akademie-muenchen.de
   
Kosten 90,00 €
 

Sexuelle Gewalt durch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Institutionen - Prävention und Intervention

Termin/Dauer 10. Oktober 2014 und 07. November 2014
   
Ort Wiesbaden
   
Inhalt Präventionskonzepte sollen verhindern, dass sexuelle Gewalt verübt werden kann. Prävention heißt in diesem Fall nicht in erster Linie die Installierung eines “Früherkennungssystems“, sondern die Veränderung von Strukturen. Denn Rahmenbedingungen und Umgangsformen in Einrichtungen sind von Bedeutung, weil sie die Vorgehensweise von Tätern erschweren und möglicherweise verhindern können. Täter und Täterinnen suchen sich gezielt Einrichtungen, in denen die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass die von ihnen verübte sexuelle Gewalt entdeckt wird.
Der erste Fortbildungstag beinhaltet daher u.a. die Auseinandersetzung mit folgenden Fragestellungen:
•Worin liegen institutionelle Gefährdungsrisiken?
•Welche Strukturen helfen, sexueller Gewalt in Institutionen wirksam vorzubeugen?
•Wie sollen Personalauswahlverfahren und Arbeitsverträge gestaltet sein?
•Wie gehen Täter in Institutionen vor?
•Wie kann grenzwahrender Umgang im pädagogischen Alltag gelebt werden?
Die Vermutung, dass sich ein Mitarbeiter / eine Mitarbeiterin sexuell gewalttätig gegen Mädchen und Jungen verhält, löst eine Krise aus, die von Unsicherheit, Handlungsdruck, Ohnmachtsgefühlen, Hilflosigkeit usw. geprägt ist. Gleichzeitig muss schnell und kompetent gehandelt werden, um der Fürsorgepflicht gegenüber Kindern, MitarbeiterInnen und auch dem vermuteten Täter nachzukommen.
Inhalte des zweiten Fortbildungstages werden u.a. sein:
•Fakten, Dynamiken und Reaktionen bei sexueller Gewalt in Institutionen
•Umgang mit einer Vermutung
•Notfallplan
•Krisenintervention und Stabilisierung
•Auswirkungen auf die betroffenen und nicht betroffenen Kinder
•Auswirkungen auf das Team
•Auswirkungen auf die Einrichtung (pädagogische Konzepte, Außenwirkung, …)
•Umgang mit den Eltern
Das zweitägige Seminar richtet sich an Leitungskräfte aus Einrichtungen der Jugendhilfe, Schulen, Kindertagesstätten und Behindertenhilfe.
   
Veranstalter Wildwasser Wiesbaden e.V., Dostojewskistr. 10, 65187 Wiesbaden
   
Information Fon: 06 11 / 80 86 19; Fax: 06 11 / 84 63 40; Mail: info@wildwasser-wiesbaden.de; www.wildwasser-wiesbaden.de
   
Kosten 180,00 €
 

Seminarreihe "Integrative Eltern-Säuglings-/Kleinkind-Beratung" - Einführungesseminar

Termin/Dauer 10. bis 11. Oktober 2014
   
Ort München
   
Inhalt Aktuelle entwicklungspsychobiologische Grundkenntnisse über (1) die Frühentwicklung von basaler Verhaltensregulation, Erfahrungsintegration, Emotionalität, Bindung, Sprache und Spiel; (2) die intuitiven elterlichen Kompetenzen in der vorsprachlichen Kommunikation mit dem Säugling, das elterliche Verhaltensrepertoire und seine regulatorischen und adaptiven Funktionen; (3) die vorsprachliche Kommunikation und ihre Bedeutung für die kindliche Frühentwicklung und die Entwicklung von Intersubjektivität, Bindung und Eltern-Kind-Beziehungen. Psychobiologie des Schreiens und seiner
Auswirkungen auf Eltern und Umwelt. - Entwicklungsdynamisches Modell der Entstehungsbedingungen und Folgen von Störungen der Verhaltensregulation, Kommunikation, Bindung und Eltern-Kind-Beziehungen. - Diagnostisches und therapeutisches Grundkonzept der„Münchner Sprechstunde für Schreibabys“.
   
Veranstalter Deutsche Akademie für Entwicklungsförderung und Gesundheit des Kindes und Jugendlichen e.V., Heiglhofstr. 63, 81377 München
   
Information Fon: 089 / 724968-0; Fax: 089 / 724968-20; Mail: info@akademie-muenchen.de; akademie-muenchen.de
   
Kosten 190,00 €
 

Umgang mit (Verdachts-)Fällen von sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen

Termin/Dauer 11. Oktober 2014, 10 bis 17 Uhr
   
Ort München
   
Inhalt Der Verdacht, ein Kind könnte Opfer eines sexuellen Missbrauchs sein, ist für sämtliche Berufsgruppen in der pädagogischen und medizinischen Arbeit/Betreuung von Kindern und Jugendlichen ein äußerst belastendes Moment. Trotz aller Fachlichkeit ist meist ein Gefühl von Hilflosigkeit und die Angst etwas falsch zu machen vorherrschend, so dass Professionelle immer wieder davor zurückschrecken, solchen Verdachtsmomenten sorgfältig nachzugehen und diese abzuklären.
Nach einer allgemeinen Einführung in die Problematik sexueller Kindesmissbrauch (Definition, Symptomatik, Psychodynamik) gibt das Seminar Einblick in die Möglichkeiten einer soliden Verdachtsabklärung unter dem Aspekt
- des eigenen beruflichen Zugangs zum Kind (Auftrag der Institution/Praxis)
- der Möglichkeiten der interdisziplinären Zusammenarbeit vor Ort (Berücksichtigung von Schweigepflicht und Datenschutz)
- der (interdisziplinären) Zusammenarbeit in der eigenen Institution.
Leitlinie für diese Überlegungen und Interventionsstrategien ist der Begriff des Kindeswohls, d.h. der Schutz des Kindes. Außerdem werden Aspekte sinnvoller Prävention mit Mädchen und Jungen bezogen auf die verschiedenen Arbeitsfelder entwickelt.
   
Veranstalter Deutsche Akademie für Entwicklungsförderung und Gesundheit des Kindes und Jugendlichen e.V., Heiglhofstr. 63, 81377 München
   
Information Fon: 089 / 724968-0; Fax: 089 / 724968-20; Mail: info@akademie-muenchen.de; akademie-muenchen.de
   
Kosten 120,00 €
 

Frühe Hilfen für schwierige Babys und ihre Eltern - Interaktionsberatung mit Eltern und Kleinkindern

Termin/Dauer 13. bis 15. Oktober 2014
   
Ort Berlin
   
Inhalt Wie in der Musik durch Rhythmus, Klang, Dynamik und Form, Vorstellungen und Empfindungen transportiert werden, so ist auch die frühe Kommunikation zwischen Eltern und Kind von "musikalischen" Elementen geprägt. Über die Klangfarbe der Stimme, den Rhythmus der Bewegungen, die Dynamik und Form der Handlungen vermitteln Eltern ihrem Kind präverbale Botschaften, die das kleine Kind aufnimmt und darauf reagiert. Ein gelungenes Beziehungsgeschehen zwischen Eltern und Kind ist dadurch gekennzeichnet, dass die "Musik", die sie miteinander spielen, aufeinander abgestimmt ist. Kleine Kinder nehmen, entsprechend ihrem Entwicklungsalter, Ereignisse auf sensorischer Ebene wahr, passen sich in ihrem Verhalten dem affektiven Niveau ihrer Eltern an und teilen sich nichtsprachlich mit. Viele Eltern erleben sich oft als hilflos und überfordert, sie sind häufig selbst sehr bedürftig und psychisch belastet und "verstehen" ihre Kinder nicht. Es kommt zu sich wiederholenden Missverständnissen. Gemeinsame spielerische Abstimmungsprozesse sind immer seltener oder sind vollständig unterbrochen. Ist der emotionale Austausch zwischen Eltern und Kind gestört, können z. B. unstillbares Schreien, übermäßiger Trotz oder Bindungsunsicherheit eine Folge sein.
Um Dysregulationen des frühen Gefühlsaustausches möglichst rechtzeitig zu unterbrechen, hat sich in den letzten Jahren ein eigenständiges therapeutisch-beraterisches Konzept entwickelt, in dem Eltern besonders in den ersten Lebensjahren ihres Kindes (gemeinsamen Spiel mit ihrem Kind) für die kommunikativen Wünsche und Bedürfnisse ihres Kindes sensibilisiert werden.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit folgenden thematischen Schwerpunkten:
Sensibilisierung der Eltern für Signale der Kinder
Frühe Eltern-Kind-Beziehung
Merkmale gelungener affektiver Kommunikation
Besonderheiten der Eltern-Kind-Beratung und der „Frühen Hilfen“
Therapeutische Interventionen bei frühen Interaktionsstörungen
Die Rolle des Beraters und spezifische Übertragungs- Gegenübertragungskonstellationen im Eltern-Kind-Setting
   
Veranstalter Evangelisches Zentralinstitut für Familienberatung gGmbH, Auguststraße 80, 10117 Berlin
   
Information Fon: 030 / 283 95 200; Fax: 030 / 283 95 222; Mail: ezi@ezi-berlin.de; www.ezi-berlin.de
   
Kosten 280,00 €
 
 
Termin/Dauer  
   
Ort  
   
Inhalt  
   
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Entwicklungspsychologische Beratung (EPB) - Berufsbegleitende zertifizierte Weiterbildung für Menschen mit Migrationshintergrund 

Termin/Dauer Block A: 30.10.2014 - 02.11.2014; Block B: 05.02.2015 - 08.02.2015; Block C: 11.06.2015 - 14.06.2015; Block D: 22.10.2015 - 25.10.2015
   
Ort Köln
   
Inhalt Die Entwicklungspsychologische Beratung ist für Mitarbeiter/ -innen von Einrichtungen konzipiert, die im Rahmen ihrer Arbeit früh in Kontakt zu Familien mit Säuglingen und Kleinkindern kommen und für deren Unterstützung verantwortlich sind. Angesprochen sind insbesondere Berufe aus der Jugendhilfe und dem Gesundheitswesen wie z. B. Hebammen, Psychologen, Pädagogen, Therapeuten und Ärzte. Die Weiterbildung umfasst 4 Unterrichtsblöcke à 4 Tage, die etwa innerhalb eines Jahres stattfinden.
Die Entwicklungspsychologische Beratung kann in verschiedenen Arbeitsfeldern eingesetzt werden, z.B. in der Arbeit mit Eltern, die allgemein an der Entwicklung ihres Kindes interessiert sind, aber auch in der Arbeit mit Eltern, die im Umgang mit ihrem Kind verunsichert sind, da sich bereits Schwierigkeiten im Alltag gezeigt haben.
Inhalt:
- Entwicklungspsychologische Grundlagen wie z. B. bindungstheoretische Erkenntnisse und Erkenntnisse aus der Säuglingsforschung
- Klinische Entwicklungspsychologie unter anderem Regulations- und Bindungsstörungen
- Entwicklungspsychologische Beratung als videogestützte Verhaltensbeobachtung und ressourcenorientierter Unterstützung der Eltern
- Implementierung der Entwicklungspsychologischen Beratung in das jeweilige Arbeitsfeld
   
Veranstalter Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung gemeinnützige GmbH; Maarweg 130, 50825 Köln
   
Information Fon: 0221 / 95 42 50-40; Mail: kontakt@fruehbehandlung.de; www.fruehbehandlung.de
   
Kosten 2.600,00 €
 
 
Termin/Dauer  
   
Ort  
   
Inhalt  
   
Veranstalter  
   
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Regulation und Regulationsstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter (Teil 2)

Termin/Dauer 03. bis 06. November 2011 (1. Modul: 08.-11.09.2014)
   
Ort Berlin
   
Inhalt Fortsetzung von Teil 1: Regulation und Regulationsstörungen:
• Schlafstörungen; Fütter- und Gedeihstörungen
• Sozio-emotionale Entwicklung im 2. und 3. Lebensjahr
• Regulations- und Beziehungsstörungen im 2. und 3. Lebensjahr (Spielunlust, extreme Schüchternheit, Ängstlichkeit, exzessives Klammern, Trotzen, oppositionelles Verhalten)
• Auswahl (noch) nicht passgerechter Eltern-Kind-Interaktionen für die Beratung bei Regulationsstörungen
• Beobachtungsübungen
• Übungen und Rollenspiele von Beratungssituationen
• Falldokumentation für die Supervision
• Fallsupervision
   
Veranstalter Bundeskonferenz für Erziehungsberatung, Herrnstr. 53, 90763 Fürth
   
Information Fon: 0911 / 9 77 14 - 0; Fax: 0911 / 74 54 97; Mail: bke@bke.de; www.bke.de
   
Kosten 380,00 €
 

Weiterbildung zur Kinderschutzfachkraft § 8a SGB VIII

Termin/Dauer 05. bis 08. November 2014
   
Ort Berlin
   
Inhalt Professioneller, aktiver und präventiver Kinderschutz ist, nach den erschütternde Fällen von Misshandlung und Vernachlässigung der letzten Jahre, wichtiger denn je. Der Gesetzgeber hat mit der Einfügung des § 8 a – Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung – ins SGB VIII, verbunden mit der Realisierung eines wirksamen Kinderschutzes, darauf adäquat reagiert und die Verantwortlichkeiten und grundsätzlichen Verfahrensschritte verbindlich geregelt.
Ziel der Weiterbildung ist es, den TeilnehmerInnen die theoretischen und praktischen Grundlagen zu vermitteln, die sie benötigen, um sich die Kompetenz zu erarbeiten, um diese in den Bereichen »Erkennen«, »Beurteilen« und »Handeln« praktisch umzusetzen. Diese Anforderung stellt der Gesetzgeber an Fachkräfte der Jugendämter und Jugendhilfeeinrichtungen, wenn sie mit gewichtigen Anhaltspunkten einer Kindeswohlgefährdung konfrontiert werden. Dazu bedarf es differenzierter rechtlicher, verfahrensbezogener Klärungsprozesse sowie methodischer Sicherheit im Umgang mit den möglichen Fallvarianten von Kindeswohlgefährdung: Körperliche und seelische Vernachlässigung und Misshandlung sowie sexuelle Gewalt.
   
Veranstalter Bundesakademie für Kirche und Diakonie gGmbH (BAKD), Heinrich-Mann-Straße 29, 13156 Berlin
   
Information Fon: 030 / 4 88 37-488; Fax: 030 / 4 88 37-300; Mail info@bundesakademie-kd.de; www.bundesakademie-kd.de
   
Kosten 900,00 €
 

"Kein Raum für Missbrauch" Machtmissbrauch und sexuelle Übergriffe in Institutionen -Zwischen Fürsorge und Kollegialität

Termin/Dauer 06. und 07. November 2014
   
Ort München
   
Inhalt Mädchen und Jungen können Opfer sexualisierter Gewalt werden - auch innerhalb von Institutionen, Verbänden und Freizeiteinrichtungen der Jugendarbeit. Erwachsene tragen die Verantwortung für den Schutz von Kindern und sind dabei als haupt- oder ehrenamtliche MitarbeiterInnen vor besondere Herausforderungen gestellt. Wie sind Handlungen und Verhaltensweisen als sexuelle Übergriffe zu erkennen und zu bewerten? Wie können Erwachsene einschreiten und Kinder schützen? Welche Maßnahmen können sie ergreifen?
Ziele der Fortbildung liegen darin, für die Problematik sexueller Übergriffe an Kindern in der eigenen Institution zu sensibilisieren, konkrete Maßnahmen zu entwickeln und einen Handlungsrahmen für Organisationen abzustecken.
   
Veranstalter IMMA e.V., Jahnstr. 38, 80469 München
   
Information Fon: 089 / 238 891-10; Fax: 089 / 238 891-15; Mail: info@imma.de; www.imma.de
   
Kosten 195,00 €
 

Sexuell übergriffige Kinder und Jugendliche 

Termin/Dauer 10. bis 12. November 2014
   
Ort Kerpen
   
Inhalt Wenn Minderjährige sich übergriffig verhalten, entsteht erfahrungsgemäß eine Dynamik, die sich zwischen Hysterie und Bagatellisierung bewegt. Besonders sexuelle Auffälligkeiten von Kindern lösen tiefgreifende Fragen aus, die bei sozialen Bezugspersonen nach Antworten drängen. Aber auch der Umgang mit Jugendlichen, denen ein sexueller Übergriff angelastet wird, wirft alle Beteiligten aus gewöhnlichen Alltagssicherheiten heraus.
Das fachliche Handeln inmitten einer solchen Gemengelage aus Angst, Abwehr, Unsicherheit und Betroffenheit erfordert eine hohe Kompetenz. Schnell kann auch für erfahrene Fachkräfte die Orientierung verloren gehen. Für den professionellen Umgang mit der Thematik ist einerseits ein vertieftes und spezialisiertes Wissen nötig, andererseits werden eigene Persönlichkeitsbereiche tangiert. Anhand der Vorstellung der konzeptionellen Grundlagen der Fachstelle Aus.Wege – tätig als spezialisierte ambulante Fachstelle auf dem Gebiet mit jugendlichen sexuellen Misshandlern und deren sozialen Bezugssystemen – wird beispielhaft erläutert, wie die Thematik erschlossen werden kann. Je nach Interessenschwerpunkt können rechtliche Grundlagen, institutionelle und regionale Rahmenbedingungen, der fachpolitische Diskussionsstand und mögliche pädagogisch-therapeutischen Vorgehensweisen vertieft erörtert werden.
   
Veranstalter Bundeskonferenz für Erziehungsberatung, Herrnstr. 53, 90763 Fürth
   
Information Fon: 0911 / 9 77 14 - 0; Fax: 0911 / 74 54 97; Mail: bke@bke.de; www.bke.de
   
Kosten 190,00 €
 

Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft (§ 8a SGB VIII), Modul 3: Arbeit mit standardisierten Einschätzungsbögen und der Arbeit mit Fallbeispielen

Termin/Dauer 12. bis 14. November 2014 (Modul 1: 30.06. – 02.07.2014, Modul 2: 22. – 25.09.2014)
   
Ort Timmendorfer Strand
   
Inhalt Das dritte Modul baut auf den ersten beiden Modulen der Qualifizierung zur Kinderschutzkraft auf und dient der Arbeit mit standardisierten Einschätzungsbögen und der Arbeit an Fallbeispielen.
Folgende Inhalte werden vermittelt:
• Arbeit mit Einschätzungsbögen und mit dem möglichen Ergebnis einer Risikoeinschätzung
• Erarbeitung eines Schutzplans
• Entwicklung eines prognostischen Blicks bezüglich einer Kindeswohlgefährdung
• Erstellung des Ablaufschemas
• Vorstellung des Modells der kollegialen Beratung
• Falldokumentation mit der Entwicklung einer Netzwerk- und Ressourcenkarte sowie die Erstellung des Genogramms
• Entwicklung von Trägervereinbarungen
• Möglichkeiten von Kostenübernahme entwickeln
   
Veranstalter Evangelischer Erziehungsverband e. V. (EREV), Flüggestr. 21, 30161 Hannover
   
Information Fon: 0511 / 39 08 81-0; Fax: 0511 / 39 08 81-16; Mail: info@erev.de; www.erev.de
   
Kosten 1.109,00 € (für drei Module
 

Schutzkonzepte: Ein Verfahren zum gemeinsamen Kinderschutz in den Erziehungshilfen durch den ASD und die SPFH

Termin/Dauer 13. und 14- November 2014
   
Ort Frankfurt Main
   
Inhalt Im Rahmen des Forschungsprojektes „Schutzkonzepte in der Hilfeplanung“ der Fachhochschule Münster hat sich das Verständnis etabliert, dass ein Schutzkonzept im Rahmen einer Hilfe zur Erziehung konkrete Anforderung an die Personensorgeberechtigten und an die Fachkräfte stellt, um die Kinder vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen . Konkrete Anforderungen an das Verhalten der Personensorgeberechtigten können sich nur aus konkreten Gefährdungsmerkmalen herleiten. Daher können keinesfalls allgemeine Erziehungsanforderungen formuliert werden, weil es, unterhalb der Schwelle einer Gefährdung, den Eltern selbst überlassen bleibt, wie sie ihre Kinder erziehen wollen.
Basierend auf den Ergebnissen des Forschungsprojektes werden Chancen und Grenzen von Schutzkonzepten thematisiert und die praktische Umsetzung von Schutzkonzepten im Alltag der Jugendhilfe diskutiert. Anhand von Fallbeispielen soll die Anwendung von Schutzkonzepten ausprobiert und reflektiert werden.
Die Vorstellung von Qualitätskriterien für Schutzkonzepte soll Anregungen für die eigene kommunale Praxis liefern. Ein Schwerpunkt wird insbesondere auf den Praxistransfer zu den Themen Kooperation zwischen ASD und SPFH, Partizipation, Transparenz im Schutzkonzept und der Gleichzeitigkeit von Hilfe und Kontrolle gelegt.
   
Veranstalter Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen, Galvanistraße 30 , 60486 Frankfurt am Main
   
Information Fon: 069 / 633 986 0; Fax: 069 / 633 986 25; Mail: igfh@igfh.de; www.igfh.de
   
Kosten 190,00 €
 

Was tun - ein Kind hat mir was erzählt

Termin/Dauer 19. November 2014
   
Ort München
   
Inhalt Ehrenamtliche stehen oft in einem engen Vertrauensverhältnis mit den ihnen anvertrauten Kindern und Jugendlichen. Dadurch wenden sich Kinder und Jugendliche auch an sie, wenn sie von sexuellem Missbrauch berichten. Dies kann schnell zu einer Überforderung von Ehrenamtlichen führen. Die Schulung soll dazu beitragen, mehr Sicherheit zu gewinnen, wie man sich dem Kind gegenüber in solchen Situationen richtig verhält.
   
Veranstalter Amyna e.V., Mariahilfplatz 9, 81541 München
   
Information Fon: 089 / 8905745-100; Fax: 089/8905745-199; Mail: info@amyna.de; www.amyna.de
   
Kosten 35,00 €
 

Prävention & Fallmanagement sexueller Übergriffe bei Kindern und Jugendlichen

Termin/Dauer 19. und 20. November 2014
   
Ort Frankfurt am Main
   
Inhalt Sexuell übergriffiges Verhalten hat viele Gesichter. Bei Bekanntwerden entsprechender Vorfälle zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen, lassen sich mannigfaltige Konsequenzen auf die betroffenen Systeme ausmachen. Oftmals treten emotionale, persönliche und fachliche Überforderungen mit dem Thema auf, die einen professionellen Umgang mit den Vorfällen sowie deren Prävention erschweren, mitunter gar verhindern. Aus diesen Gründen wird im Seminar ein Überblick über die Facetten sexueller Übergriffe gegeben. Übliche Bagatellisierungen und Verleugnungen im Kontext solcher Übergriffe werden dargelegt. Bei sexuellen Übergriffen in Institutionen spielen systemische Betrachtungsweisen stets eine zentrale Rolle und sind erforderlich, um effektive Prävention zu betreiben.
Im Seminar werden Handlungsmöglichkeiten für Prävention und Fallmanagement aufgezeigt sowie die Schaffung bzw. Optimierung von präventiven institutionellen Rahmenbedingungen erörtert.
- Facetten sexueller Übergriffe
- professioneller Umgang mit diesem Phänomen
- Bagatellisierungs- und Verleugnungstendenzen
- Betrachtung des Phänomens im System
- Prävention & Fallmanagement
   
Veranstalter Institut Psychologie & Bedrohungsmanagement, Postfach 11 07 02, 64222 Darmstadt
   
Information Fon: +49 (0) 6151 20213; Fax: +49 (0) 6151 20434; Mail: info@i-p-bm.de; www.i-p-bm.com
   
Kosten 345,00 / 395,00 €
 

Die „unerhörten“ Botschaften der Kinder mit ADHS - Symptome verstehen, Beziehungen verändern

Termin/Dauer 20. bis 22. November 2014
   
Ort Berlin
   
Inhalt Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität stellen bei Kindern ein unspezifisches „Syndrom“ dar, hinter dem sich die unterschiedlichsten biologischen, psycho-, familien- und soziodynamischen Ursachen verbergen.
Von Anfang der Entwicklung an versuchen Kinder durch Ausdrucksmotorik (im Unterschied zur Leistungsmotorik) der Umgebung innere Befindlichkeit mitzuteilen. Bei einer ungestörten Empathie und Bindungsdynamik in der Eltern-Kind-Beziehung gelingt es den Erwachsenen, die motorisch gezeigten Spannungen des Kindes zu entschlüsseln. Daraufhin können adäquate Maßnahmen zur Entspannung bereitgestellt werden. Wenn aber aufgrund eigener Belastungen, Unsicherheiten oder fehlender Ressourcen der Eltern die Einfühlung in den Säugling unzureichend gelingt, entstehen frühe Symptome (Schlaf- und Gedeihstörungen, „Schreikinder“), die eine große Hilflosigkeit und Ohnmacht bei den Eltern hervorrufen. Daraus können Situationen resultieren, in denen das Kind traumatische Erfahrungen von Vernachlässigung, Misshandlungen und Missbrauch ausgeliefert wird.
Bei zu engen frühen Beziehungen zwischen dem Kind und einem Elternteil, in denen die frühe Triangulierung nicht zustande kommt, können beziehungsdynamische „Verklebungen“ auch zu motorischer Unruhe und mangelnder Aufmerksamkeit beim Kind führen. Auch spätere Krisen in der Familie können Spannungen beim Kind auslösen, die sich in Unaufmerksamkeit und motorischer Unruhe ausdrücken.
Die unterschiedlichen Hintergründe der ADHS-Störung erfordern eine sorgfältige Anamnese-Erhebung (z. B. Berücksichtigung von szenischer Darstellung, Übertragungs-/Gegenübertragungsdynamik, Situationsdiagnostik, Bewältigungsstrategien etc).
Entsprechend den unterschiedlichen Ursachen der Unruhe und Unaufmerksamkeit werden Beratung bzw. Therapie individuell und bedürfnisangepasst konzipiert. Bei einem beziehungsdynamischen Ansatz können Störungen sowohl innerhalb der Familienbeziehungen wie im weiteren sozialen Umfeld (Kindergarten, Schule, Freunde) als auch in der Beziehung zum Beratenden/Therapeuten reflektiert und bearbeitet werden (Arbeit in unterschiedlichen Settings wie z. B. Einzelberatung mit Kind, Eltern-, Familienberatung, kreative Gruppenarbeit für das Kind, Netzwerkarbeit mit Schule und Kinderarzt).
   
Veranstalter Evangelisches Zentralinstitut für Familienberatung gGmbH, Auguststraße 80, 10117 Berlin
   
Information Fon: 030 / 283 95 200; Fax: 030 / 283 95 222; Mail: ezi@ezi-berlin.de; www.ezi-berlin.de
   
Kosten 280,00 €
 
 
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Kosten  
 

Gefährdete Jugendliche - eine vernachlässigte Zielgruppe im Kinderschutz?

Termin/Dauer 26. bis 27. November 2014
   
Ort Köln
   
Inhalt Die fachlichen Diskussionen in der Anwendung des §8a SGB VIII kreisen überwiegend um den Schutz für Kinder jüngeren Alters. Durch diese Fokussierung droht die Gruppe der hilfebedürftigen Jugendlichen oft aus dem Blick zu geraten. Daher wollen wir uns in diesem Seminar einmal ausschließlich mit besonderen Gefährdungslagen Jugendlicher beschäftigen und ganz im Sinne des Schutzauftrages der Frage nachgehen: Wie können wir gefährdeten Jugendlichen unterstützend begegnen? Dabei wenden wir uns selbstkritisch den unterschiedlichen Verhaltensweisen Jugendlicher zu und überlegen gemeinsam, welche Verhaltensmuster eher unsere Aufmerksamkeit erregen:
- Sind es die besonders lauten und aggressiven Jugendlichen, die unsere Beachtung finden?
- Was ist mit denen, die sich zurückziehen und Probleme in sich hineinfressen?
- Wie finden wir die „richtige“ (An-)Sprache, wie einen geeigneten Zeitpunkt?
- Wie können wir Risiken und Ressourcen gemeinsam mit den Jugendlichen besprechen und einschätzen?
   
Veranstalter Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V., Bonner Straße 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 569753; Fax: 0221 / 5697550; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
   
Kosten 250,00 €
 

Sexuell übergriffige Jugendliche 

Termin/Dauer 26. bis 27. November 2014
   
Ort Frankfurt am Main
   
Inhalt Der (rückfall-)präventive Umgang mit jungen sexuell übergriffigen Menschen gewinnt zunehmend an Bedeutung und richtet spezielle Anforderungen an die Fachkräfte. Das Seminar vermittelt aus diesen Gründen neben der Grundhaltung im Umgang mit auffälligen Jugendlichen einen Überblick zu den phänomenologischen Besonderheiten im Bereich der sexuellen Präferenzentwicklung und Abgrenzungen dieser Gruppe zu rein körperlich gewalttätigen Jugendlichen.
Es werden wissenschaftlich belegte Risiko- und Schutzfaktoren sowie Besonderheiten ausgewählter Phänomene präsentiert. Die Bedeutung medialer Einflüsse auf das Fantasiekonstrukt und Tatbegehungen spielt bei jungen Tätern eine besondere Rolle. Dies wird anhand von Praxisbeispielen aufgezeigt.
Nicht selten geschehen durch junge Täter begangene sexuelle Übergriffe im Kontext gruppendynamischer Prozesse. Aus diesem Grund werden innere Strukturen gewaltaffiner Cliquen betrachtet, die in der Regel auch über die Tat hinaus wirksam sind und somit zum Zwecke eines konstruktiven und angemessenen Umgangs mit den Jugendlichen Berücksichtigung finden können.
Mittels konkreter Fallbeispiele werden Tätertypologien, deliktische Strukturen, Tatdynamiken sowie problematische Verläufe erörtert und diskutiert. Auf Grundlage des vorher genannten werden konkrete Strategien für die Interventionsplanung bei den betroffenen Jugendlichen abgeleitet.
- Sexuelle Präferenzen und Abweichungen
- Einfluss von neuen Medien und der Peer-Group
- Von der Fantasie zur Tat
- Typologien und Tatdynamiken
- Risiko- und Schutzfaktoren
   
Veranstalter Institut Psychologie & Bedrohungsmanagement, Postfach 11 07 02, 64222 Darmstadt
   
Information Fon: +49 (0) 6151 606767-0; Fax: +49 (0) 6151 20434; Mail: info@i-p-bm.de; www.i-p-bm.com
   
Kosten 345,00 - 395,00 €
 
 
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Schwere Gewalt gegen Kinder – Risiken erkennen, einschätzen, entschärfen

Termin/Dauer 01. bis 02. Dezember 2014
   
Ort Frankfurt am Main
   
Inhalt Dieses Seminar fokussiert auf der frühzeitigen Erkennung von kritischen Entwicklungen im häuslichen Umfeld eines Kindes und dem entsprechenden Fallmanagement. Die unterschiedlichen Gewaltformen sowie die Auswirkungen von Gewalt auf die Kinder werden genau betrachtet. Auch das Thema Intimpartnergewalt wird nicht vernachlässigt, wobei hier die Einschätzung der Gefährdung des Kindes im Vordergrund steht.
Das Ziel dieses Seminars ist es, den Teilnehmern ein fundiertes Hintergrundwissen über das Thema Tötungsdelikte an Kindern zu vermitteln. Unterschiedliche Dynamiken, die zur Tötung eines Kindes hinführen, werden vorgestellt und diskutiert. Anhand realer Fallbeispiele lernen die Teilnehmer spezifische Risikosignale kennen und handlungsleitende Strategien für die Prävention werden gemeinsam erarbeitet.
- Erklärungsmodelle für schwere Gewalt gegen Kinder
- Auswirkungen von Gewalt auf Kinder
- Bindungsmuster bei den Tätern
- Tatmotive und Erscheinungsformen von Tötungsdelikten
- Tatdynamiken
- Psychologie der Eltern, die ihre Kinder töten
- Kinder als weitere Opfer bei Tötungsdelikten gegen die Intimpartnerin
- Warnsignale bei Infantizid und Filizid
- Fallanalysen
- Erarbeitung von Präventionsstrategien
   
Veranstalter Institut Psychologie & Bedrohungsmanagement, Postfach 11 07 02, 64222 Darmstadt
   
Information Fon: +49 (0) 6151 20213; Fax: +49 (0) 6151 20434; Mail: info@i-p-bm.de; www.i-p-bm.com
   
Kosten 345,00 / 395,00 €
 
 
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