IzKK - Veranstaltungsübersicht:

Fortbildungen 2014

 

3. Quartal 2014

 

Juli

04. Juli 2014 Was tun? Vermutung eines sexuellen Missbrauchs bei Kindern und Jugendlichen
11. Juli 2014 Strafanzeige – eine sinnvolle Intervention bei sexueller Gewalt?
   
   
 

August

   
26.-28. August 2014 Das neue Bundeskinderschutzgesetz: Rolle und Verantwortung einer „Insoweit Erfahrenen Fachkraft nach §§ 8a und 8b SGB VIII“
28.-29. August 2014 Kinderschutz für Mädchen und Jungen mit Behinderung
   
 

September

08.-11. Sept. 2014 Regulation und Regulationsstörungen im Säuglingsalter (Teil 1 von 4)
11.-13. Sept. 2014 Weiterbildung zur Kinderschutzfachkraft § 8a SGB VIII
17.-19. Sept. 2014 Sozialpädagogische Diagnosen für Kinder und Jugendliche
22.-25. Sept. 2014 Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft, Modul 2: Kindeswohlsicherung und sozialpädagogischer Handlungsauftrag
25.-26. Sept. 2014 Babys besser verstehen II: Bindungstheoretische Erkenntnisse in der Familienbildung, der Krippe und der Kindertagespflege umsetzen
26. Sept. 2014 Intervention - Planung und Durchführung von Interventionen bei Kindeswohlgefährdung durch sexuellen Missbrauch
 
 
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Veranstalter  
   
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Was tun? Vermutung eines sexuellen Missbrauchs bei Kindern und Jugendlichen

Termin/Dauer 04. Juli 2014
   
Ort Wiesbaden
   
Inhalt Mädchen und Jungen, denen sexuelle Gewalt wider-fährt, können sich häufig nicht direkt mitteilen. In ihrer Not wenden sie sich daher an Erwachsene nicht durch das direkte Gespräch, sondern geben versteckte und/oder offene Hinweise, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Dies geschieht in der Regel durch unspezifische Signale, die sich zu Symptomen verfestigen können. Diese Signale müssen verstanden werden können.
Die Vermutung einer Gefährdung des Kindeswohls durch sexuelle Gewalt kann bei Fachkräften Handlungsdruck, Abwehr, Angst und Unsicherheit auslösen: Wie gehe ich mit dem Kind um? Wie kann ich die Äußerungen oder Signale eines Kindes einschätzen? Welche Schritte sollen eingeleitet werden, um die Vermutung abzuklären? Wie kann ich das Kind vor weiterer sexueller Gewalt schützen? Wie arbeite ich mit den Eltern? Inhalt des Seminars ist u.a.
•Handlungsschritte bei der Abklärung einer Vermutung zu erarbeiten
•Kennenlernen von Kriterien für die Einschätzung einer Vermutung
•Gestaltung des Umgangs mit dem betroffenen Kind und dessen Unterstützung
•Kennenlernen von wichtigen Themen um mit dem Kind in ein Gespräch zu kommen
•Vorstellen von hilfreichen Arbeitsstrukturen
Die Anforderungen des § 4 KKG und des § 8a SGB VIII werden berücksichtigt.
Das Seminar wendet sich an Fachkräfte, die beruflich mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Beispiele aus der eigenen Berufspraxis können eingebracht werden
   
Veranstalter Wildwasser Wiesbaden e.V., Dostojewskistr. 10, 65187 Wiesbaden
   
Information Fon: 06 11 / 80 86 19; Fax: 06 11 / 84 63 40; Mail: info@wildwasser-wiesbaden.de; www.wildwasser-wiesbaden.de
   
Kosten 90,00 €
 
 
Termin/Dauer  
   
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Inhalt  
   
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Strafanzeige – eine sinnvolle Intervention bei sexueller Gewalt?

Termin/Dauer 11. Juli 2014; 9:00 bis 16:30 Uhr
   
Ort Wiesbaden
   
Inhalt In der Arbeit mit Opfern von sexueller Gewalt werden PädagogInnen immer wieder auch mit strafrechtlichen Fragen zu sexueller Gewalt konfrontiert. Oft besteht Unsicherheit darüber, ob eine Strafanzeige erstattet werden muss, welche Rechte und Pflichten sowohl die Betroffenen als auch professionell Beteiligte in diesem Zusammenhang haben, was eigentlich auf die Einzelnen zukommt, wenn eine Anzeige erstattet wird und wie relevant dieser Schritt für den Schutz von Betroffenen ist.
In der Regel stellt ein Strafverfahren für alle Beteiligten eine hohe psychische Belastung dar, geprägt von Unsicherheiten und beeinflusst von der Dynamik, die sexuelle Gewalt auslöst. Das Helfersystem sowie unterstützende Angehörige geraten oft in eine Krise, Betroffene sind häufig mit den Gefühlen und Folgen der sexuellen Gewalt auseinandersetzen. Inhalte der Fortbildung werden sein:
- Überlegungen pro und contra Strafanzeige
- Ablauf eines Strafverfahrens
- Rechte und Pflichten betroffener Mädchen und Frauen
- Aspekte psychosozialer Unterstützung für Betroffene, um die psychische Belastung so gering wie möglich zu halten
- Was brauchen professionell Beteiligte, um betroffene Mädchen und Frauen (und ggf. deren Angehörige) in einem Strafverfahren begleiten zu können?
   
Veranstalter Wildwasser Wiesbaden e.V., Dostojewskistr. 10, 65187 Wiesbaden
   
Information Fon: 06 11 / 80 86 19; Fax: 06 11 / 84 63 40; Mail: info@wildwasser-wiesbaden.de; www.wildwasser-wiesbaden.de
   
Kosten 90,00 €
 
 
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Das neue Bundeskinderschutzgesetz: Rolle und Verantwortung einer „Insoweit Erfahrenen Fachkraft nach §§ 8a und 8b SGB VIII“

Termin/Dauer 26. bis 28. August 2014
   
Ort Berlin
   
Inhalt Mit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes (BKiSchG) am 1. Januar 2012 wurde die Verpflichtung der Jugendhilfe zum vorrangigen Schutz von Kindern konkretisiert (§ 8a (4)) und mit dem neu eingeführten § 8b gleichzeitig auf alle Fachkräfte des Gesundheitswesen, der Schulen und der beruflichen Bildung, die mit Kindern und Jugendlichen befasst sind, ausgeweitet!
Liegen sogenannte „Hinweise“ oder gar „gewichtige Anhaltspunkte“ für eine Kindeswohlgefährdung vor, sind diese Fachkräfte zu einer konkreten Einschätzung des Gefährdungsrisikos berechtigt und ggf. in einer bestimmten Schrittfolge zum Handeln verpflichtet. Für sogen. Berufsgeheimnisträger (Ärzte, Kindertherapeuten, Ehe-, Familien- und Lebensberater etc.) wurden zu diesem Zweck auch neue Bestimmungen des Datenschutzes (§ 4 KKG) geschaffen.
Von den Fachkräften der Erziehungs- und Familienberatungsstellen erfordert dies, sich neu nochmals mit der Bewertung von Anhaltspunkten einer Kindeswohlgefährdung als auch mit der Gestaltung von Elterngesprächen und angemessen Formen der Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Erziehungsberechtigten in diesen unterschiedlichen Kontexten auseinander zu setzen:
Was sind sogenannte „gewichtige Anhaltspunkte“, die die fallführenden Fachkräfte zum Handeln zwingen?
Welche Kriterien erlauben ein reales Gefährdungsrisiko angemessen einzuschätzen?
Wie und wann sind dabei Eltern und betroffene Kinder einzubeziehen?
Wann und wie muss das Jugendamt eingeschaltet bzw. informiert werden?
Wofür können Beraterinnen und Berater persönlich haftbar gemacht werden?
Wie können rechtliche Rahmenbedingungen und Regelungen (Verträge, Vereinbarungen) zwischen den freien Trägern von Beratungseinrichtungen und Jugendämtern optimal gestaltet werden, damit Beraterinnen und Berater als „insoweit erfahrene Fachkräfte“ einen wirksamen Beitrag zum Kinderschutz leisten können, ohne die Qualität ihres angestammten Versorgungsauftrags zu gefährden?
   
Veranstalter Evangelisches Zentralinstitut für Familienberatung gGmbH, Auguststraße 80, 10117 Berlin
   
Information Fon: 030 / 283 95 200; Fax: 030 / 283 95 222; Mail: ezi@ezi-berlin.de; www.ezi-berlin.de
   
Kosten 320,00 €
 

Kinderschutz für Mädchen und Jungen mit Behinderung

Termin/Dauer 28. bis 29. August 2014
   
Ort Köln
   
Inhalt Kinderschutz muss auch für Jungen und Mädchen mit Behinderung gestärkt werden, denn sie sind im höheren Maße gefährdet als Kinder ohne Behinderung.
Was heißt das für Prävention und Intervention?
Wie müssten Risikoeinschätzung, Beratung und Therapie aussehen, wenn Jungen und Mädchen mit Behinderung keine homogene Gruppe sind?
Welche Anforderungen an Interdisziplinarität, Zusammenarbeit und Vernetzung sind an die Behinderten- und die Jugendhilfe zu stellen?
Welche Fachkenntnisse würden für die jeweiligen Berufsgruppen Sinn machen? Welche Haltung braucht es gegenüber Eltern und Kinder mit Behinderung?
Diesen Fragen wollen wir möglichst praxisnah und im gemeinsamen Austausch nachgehen. Inhalte des Seminars:
Definition von Gewalt an Kindern und Vorkommen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei Kindern mit und ohne Behinderung, Gewalt an Kindern mit Behinderung und Behinderung als Folge von Gewalt, Folgen von Gewalt allg., Eltern von Kindern mit Behinderung und Kindern in Einrichtungen, Einbeziehung von Eltern in Klärungsfragen zur Gewalt, Elterngespräche führen beim Schutzauftrag § 8a SGB VIII, Haltung gegenüber Eltern von Kindern mit Behinderung, Kooperationsanforderungen und Netzwerkarbeit.
   
Veranstalter Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V., Bonner Straße 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 569753; Fax: 0221 / 5697550; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
   
Kosten 250,00 €
 
 
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Regulation und Regulationsstörungen im Säuglingsalter (Teil 1 von 4) 

Termin/Dauer 08. bis 11. September 2014
   
Ort Berlin
   
Inhalt Inhalt
• Entwicklung basaler Verhaltensorganisation im Säuglings und Kleinkindalter: Das dynamische Entwicklungsmodell von Als, Brazelton und Rauh
• Neurophysiologische Erkenntnisse zur Verhaltensregulation
• Einflussfaktoren auf die sozio-emotionale Entwicklung im 1. Lebensjahr (Schwangerschaft, Übergang zur Elternschaft, intuitive elterliche Kompetenzen, Feinfühligkeit, Missverständnisse in der Interaktion, Bedeutungszuschreibung der Eltern)
• Regulation und Regulationsstörungen im Säuglingsalter (chronische Unruhe; exzessives Schreien)
• Verhaltensbeobachtung, Interaktionsdiagnostik, Entwicklungsdiagnostik
• Einführung in die Arbeit mit Video
• Beratung bei Regulationsstörungen als originäre Aufgabe von Erziehungsberatungsstellen mit speziellen Anforderungen an die Beratung; Erstgespräch; Auswahl passgerechter Eltern-Kind-Interaktionen; Falldokumentation
   
Veranstalter Bundeskonferenz für Erziehungsberatung, Herrnstr. 53, 90763 Fürth
   
Information Fon: 0911 / 9 77 14 - 0; Fax: 0911 / 74 54 97; Mail: bke@bke.de; www.bke.de
   
Kosten 380,00 €
 

Weiterbildung zur Kinderschutzfachkraft § 8a SGB VIII

Termin/Dauer 11. bis 13. September 2014
   
Ort Berlin
   
Inhalt Professioneller, aktiver und präventiver Kinderschutz ist, nach den erschütternde Fällen von Misshandlung und Vernachlässigung der letzten Jahre, wichtiger denn je. Der Gesetzgeber hat mit der Einfügung des § 8 a – Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung – ins SGB VIII, verbunden mit der Realisierung eines wirksamen Kinderschutzes, darauf adäquat reagiert und die Verantwortlichkeiten und grundsätzlichen Verfahrensschritte verbindlich geregelt.
Ziel der Weiterbildung ist es, den TeilnehmerInnen die theoretischen und praktischen Grundlagen zu vermitteln, die sie benötigen, um sich die Kompetenz zu erarbeiten, um diese in den Bereichen »Erkennen«, »Beurteilen« und »Handeln« praktisch umzusetzen. Diese Anforderung stellt der Gesetzgeber an Fachkräfte der Jugendämter und Jugendhilfeeinrichtungen, wenn sie mit gewichtigen Anhaltspunkten einer Kindeswohlgefährdung konfrontiert werden. Dazu bedarf es differenzierter rechtlicher, verfahrensbezogener Klärungsprozesse sowie methodischer Sicherheit im Umgang mit den möglichen Fallvarianten von Kindeswohlgefährdung: Körperliche und seelische Vernachlässigung und Misshandlung sowie sexuelle Gewalt.
   
Veranstalter Bundesakademie für Kirche und Diakonie gGmbH (BAKD), Heinrich-Mann-Straße 29, 13156 Berlin
   
Information Fon: 030 / 4 88 37-488; Fax: 030 / 4 88 37-300; Mail info@bundesakademie-kd.de; www.bundesakademie-kd.de
   
Kosten 900,00 €
 
 
Termin/Dauer  
   
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Inhalt  
   
Veranstalter  
   
Information  
   
Kosten  
 

Sozialpädagogische Diagnosen für Kinder und Jugendliche

Termin/Dauer 17. bis 19. September 2014 (weitere Module: Modul 2: 01.-04.12.2014, Modul 3: 09.-12.02.2015)
   
Ort Germerode
   
Inhalt Die Fortbildung vermittelt umfassend und anwendungssicher die Methoden der Sozialpädagogischen Diagnosen für Kinder und Jugendliche. Diese wurden Anfang der 90er-Jahre von Klaus Mollenhauer und Uwe Uhlendorff als eine Methode der strukturierten Fallbesprechung für Kinder und Jugendliche im Rahmen der Hilfeplanung entwickelt. Im Mittelpunkt stehen die Sichtweisen und Selbstdeutungen der jungen Menschen.
   
Veranstalter Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen, Galvanistraße 30, 60486 Frankfurt am Main
   
Information Tel.: 069 / 633 986 0; Fax: 069 / 633 986 25; Mail: igfh@igfh.de; www.igfh.de
   
Kosten 1.345,00 €
 

Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft, Modul 2: Kindeswohlsicherung und sozialpädagogischer Handlungsauftrag

Termin/Dauer 22. -25. September 2014 (Modul 1: 30.06.–02.07. 2014 | Modul 3: 12.–14.11.2014)
   
Ort Timmendorfer Strand
   
Inhalt In diesem zweiten Teil der Qualifizierung sollen Risikokonstellationen und Gefährdungspotentiale von Familien in den Blick genommen und wirksame Hilfekonzepte vorgestellt werden. Die Professionalität der Helfer schützt häufig nicht vor Manipulation und verleugnenden Eltern(teilen) und kann sich auf die Arbeit zum Schutze des Kindes erschwerend auswirken. Diesem Verhalten in angemessener Form im Gespräch zu begegnen, gehört zur Grundvoraussetzung in der Arbeit mit gefährdeten Familien.
Schwerpunktthemen:
• Erkennen von Kindeswohlgefährdung bei körperlicher Misshandlung, emotionaler Misshandlung, sexueller Misshandlung und Vernachlässigung
• kurzfristige und langfristige Folgen von Misshandlung
• Interventionsschritte
• Gesprächsführung mit Kindern/Eltern(teilen)/Jugendamt
• Multiprofessionelle Zusammenarbeit am Beispiel der Clearingstelle in Münster
   
Veranstalter Evangelischer Erziehungsverband e. V. (EREV), Flüggestr. 21, 30161 Hannover
   
Information Fon: 0511 / 39 08 81-0; Fax: 0511 / 39 08 81-16; Mail: info@erev.de; www.erev.de
   
Kosten 1.109,00 € (für drei Module)
 

Babys besser verstehen II: Bindungstheoretische Erkenntnisse in der Familienbildung, der Krippe und der Kindertagespflege umsetzen

Termin/Dauer 25. bis 26. September 2014
   
Ort Frankfurt am Main
   
Inhalt Ziel: Unterschiedliches Bindungsverhalten erkennen und verstehen; mögliche Interventionen entwickeln und die elterliche Erziehungskompetenz stärken können.
Inhalt: Die Bindungstheorie von J. Bowlby nimmt im Kontext wissenschaftlicher Forschung und entwicklungspsychologischer Erkenntnisse im Bereich der frühen Kindheit einen besonderen Stellenwert ein. Sie betont den Wert einer sicheren Bindung an enge Bezugspersonen für eine gesunde sozialemotionale Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen. Zentrales Element ist dabei das Phänomen der „sicheren Basis“, d. h. Kinder können im Vertrauen auf die Liebe und Unterstützung der Bezugsperson auch in schwierigen Situationen die Umwelt erkunden und neue Erfahrungen machen. Im Seminar geht es daher um die folgenden Fragen:
• Wie baut sich eine sichere Bindung auf?
• Welche kindlichen und elterlichen Fähigkeiten sind in den ersten Lebensjahren für die Entwicklung einer sicheren Bindungserfahrung von Bedeutung?
• Wie kann die Bindungsbeziehung zwischen dem Kind und seinen Eltern unterstützt und gefördert werden?
   
Veranstalter Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V., Heinrich-Hoffmann-Str. 3, 60528 Frankfurt/Main
   
Informationv Fon: 069 / 6706-271; Fax 069 / 6706-203; mail: bildungswerk@pb-paritaet.de; www.bildungswerk.paritaet.org
   
Kosten 165,00 €
 
 
Termin/Dauer  
   
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Inhalt  
   
Veranstalter  
   
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Intervention - Planung und Durchführung von Interventionen bei Kindeswohlgefährdung durch sexuellen Missbrauch

Termin/Dauer 26. September 2014
   
Ort Wiesbaden
   
Inhalt Hat sich die Vermutung eines sexuellen Missbrauchs erhärtet, sollten in einer HelferInnenkonferenz alle notwendigen Schritte zur Beendigung der sexuellen Gewalt, zur Sicherheit und zum Wohlergehen des betroffenen Mädchens oder Jungens sorgfältig geplant werden.
Der Schutz von Kindern bzw. Jugendlichen vor weiterer sexueller Gewalt sowie vor Bedrohung durch den Täter (die Täterin) kann nur durch eine konsequente Trennung des missbrauchenden Erwachsenen vom Mädchen/vom Jungen sichergestellt werden. Die Bedenken, tief in familiäre Strukturen einzugreifen und die Sorge, den Schutz des Mädchens/des Jungens letztendlich nicht sichern zu können, erschweren jedoch vielen sozialen Fachkräften die Intervention, insbesondere im Fall von sexuellem Missbrauch innerhalb der Familie.
Eine Intervention ist tatsächlich eine schwierige und sehr komplexe Angelegenheit, die ein fundiertes Wissen über die jeweiligen Interventionsschritte und eine gute Kooperation verschiedener Institutionen erfordert. Die gesetzlichen Bestimmungen nach § 8a SGB VIII (Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung) stellen dabei besondere Anforderungen. Das langjährig erprobte Wiesbadener Modell zur „Institutionellen Kooperation in Fällen von sexuellem Missbrauch von Mädchen und Jungen“ wird vorgestellt.
Dieses Seminar ist konzipiert für Fachkräfte, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit Interventionen zu planen und durchzuführen haben (dies sind insbesondere JugendamtsmitarbeiterInnen) und für Fachkräfte, die bei Interventionen involviert sind und auf deren Gelingen hinwirken wollen.
   
Veranstalter Wildwasser Wiesbaden e.V., Dostojewskistr. 10, 65187 Wiesbaden
   
Information Fon: 06 11 / 80 86 19; Fax: 06 11 / 84 63 40; Mail: info@wildwasser-wiesbaden.de; www.wildwasser-wiesbaden.de
   
Kosten 90,00 €
 
 
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