IzKK - Veranstaltungsübersicht:

Fortbildungen 2014

 

2. Quartal 2014

 

April

01.-02. April 2014 Migrationssensibler Kinderschutz
03.-04. April 2014 Kinder im Kontext von Partnerschaftsgewalt: Ansätze zur Unterstützung der Erziehungskompetenz
   
   
   
   
 

Mai

08. Mai 2014 Cyber-Mobbing– Methoden und Ansätze zur Prävention
09. Mai 2014 Recht auf Sexualität!? Sexualpädagogik und Sexualitätsbegleitung bei Heranwachsenden mit Behinderung
16. Mai 2014 Umgang mit Kindeswohlgefährdung durch sexuelle Gewalt (Seminarreihe)
16. Mai 2014 Gewalt statt Geborgenheit - Einführung in die Thematik des sexuellen Missbrauchs
22. Mai 2014 Schutz von Kindern und Frauen bei Partnerschaftsgewalt - Herausforderungen an die Kooperation von Jugendhilfe und Frauenhilfe
23. Mai 2014 Sexuelle Übergriffe durch Kinder
28. Mai 2014 European responses to violence against children
 

Juni

   
12.-13. Juni 2014 Babys besser verstehen Teil I: Bindungstheoretische Erkenntnisse in der Familienbildung, der Krippe und der Kindertagespflege umsetzen
25.-26. Juni 2014 Gewalt gegen Kinder - Die Täter
25.-26. Juni 2014 Was brauchen Kinder in Kindertageseinrichtungen, wenn der Verdacht einer Kindeswohlgefährdung auftaucht?
26.-28. Juni 2014 Weiterbildung zur Kinderschutzfachkraft § 8a SGB VIII
30.06.-01.07.2014 Partnerschaftsgewalt
30.06.- 02.07.2014 Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft (§ 8a SGB VIII), Modul 1: Rechtliche Rahmenbedingungen und strafrechtliche Verantwortung
 

Migrationssensibler Kinderschutz

Termin/Dauer 01. bis 02. April 2014
   
Ort Köln
   
Inhalt Kinder und Jugendliche aus Familien mit Migrationshintergrund sind nicht häufiger und nicht seltener als solche aus Familien ohne Migrationshintergrund von einer Kindeswohlgefährdung betroffen. Da sie aber mittlerweile hohe Anteile an der altersgleichen Bevölkerung stellen, sind sie zu einer bedeutsamen Zielgruppe im Kinderschutz geworden. Für Fachkräfte stellen sich mitunter zusätzlich zu den ohnehin zahlreichen Herausforderungen im Kinderschutz spezifische Aufgaben in der Zusammenarbeit mit dieser Zielgruppe, wie z.B.
-Was sind hilfreiche professionelle Grundhaltungen in der Arbeit mit Familien mit Migrationshintergrund?
-Was sind migrationsspezifische Risikofaktoren und Ressourcen und was beinhaltet ein migrationssensibles Fallverstehen?
- Wie können wir eigene Vorurteile und Bilder reflektieren?
   
Veranstalter Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V., Bonner Straße 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 569753; Fax: 0221 / 5697550; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
   
Kosten 250,00 €
 
 
Termin/Dauer  
   
Ort  
   
Inhalt  
   
Veranstalter  
   
Information  
   
Kosten  
 

Kinder im Kontext von Partnerschaftsgewalt: Ansätze zur Unterstützung der Erziehungskompetenz  

Termin/Dauer 03. bis 04. April 2014
   
Ort Berlin
   
Inhalt In der fachlichen Auseinandersetzung mit der Thematik „häusliche Gewalt“ ist die Situation der mit betroffenen Kinder und die Notwendigkeit der Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Erziehungsverantwortung und Erziehungskompetenz der Mutter bzw. des u. U. zum Umgang befugten Vaters zu einem eigenständigen Schwerpunkt geworden. Das Seminar soll Kenntnisse vermitteln
• über die Dynamik von Gewaltbeziehungen und
• Schutzmöglichkeiten für misshandelte Frauen und deren Kinder;
• über kindliches Erleben der häuslichen Gewalt und deren vielfältige Auswirkungen;
• über kindliche Verarbeitungsstrategien und Bindungsverhalten.
   
Veranstalter Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V., Heinrich-Hoffmann-Str. 3, 60528 Frankfurt/Main
   
Information Fon: 069 / 6706-271; Fax 069 / 6706-203; mail: bildungswerk@pb-paritaet.de; www.bildungswerk.paritaet.org
   
Kosten 150,00 €
 
 
Termin/Dauer  
   
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Veranstalter  
   
Information  
 

Cyber-Mobbing – Methoden und Ansätze zur Prävention

Termin/Dauer 08. Mai 2014. 9:30 bis 17:00 Uhr
   
Ort Köln
   
Inhalt Gewalt fängt nicht auf dem Handy oder im Internet an, sondern ist Bestandteil jugendlicher Lebenswelten – sei es in den Medien, in der Familie oder im Freundeskreis. Auch Mobbing ist vor allem in Schulen kein neues Problem. Auch ohne den Einsatz von Medien reagieren Betroffene darauf zum Beispiel mit Depressionen, Angstgefühlen, sozialer Isolation, körperlichen Reaktionen oder schulischem Misserfolg. Die neuen Formen des Cyber-Mobbings können die Auswirkungen mitunter verschärfen und stellen uns vor neue Herausforderungen.
Pädagog/-innen sind heute gefordert, Cyber-Mobbing zu begegnen und Jugendliche im Umgang mit Neuen Medien nicht allein zu lassen. Es gibt verschiedene Ansätze, um vor allem präventiv zu agieren. Im Workshop wird es nach einer grundsätzlichen Information und Einführung ins Thema schnell praktisch. Die Teilnehmer/-innen bekommen einen Überblick über verschiedene Ansätze zur Prävention und werden einige Methoden selbst ausprobieren
   
Veranstalter Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS), Landesstelle Nordrhein-Westfalen e.V., Poststraße 15 - 23, 50676 Köln
   
Information Fon: 0221 / 92 13 92-0; Fax: 0221 / 92 13 92-44; Mail: info@mail.ajs.nrw.de; www.ajs.nrw.de
   
Kosten 50,00 €
 

Recht auf Sexualität!? Sexualpädagogik und Sexualitätsbegleitung bei Heranwachsenden mit Behinderung

Termin/Dauer 09. Mai 2014
   
Ort München
   
Inhalt Das Thema „sexuelle Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen“ verunsichert Fachkräfte immer wieder – ganz besonders dann, wenn es um Kinder und Jugendliche mit Behinderung geht. Was darf erlaubt und unterstützt werden, was nicht? Inhalte der Fortbildung:
- Darf ich als Fachkraft der Behindertenhilfe unbegrenzt Sexualassistenz leisten? Auch bei Jugendlichen?
- Wie weit darf meine Sexualerziehung und -aufklärung gehen, so dass diese rechtlich in Ordnung ist?
- Welche Rechte in Bezug auf das Ausleben ihrer eigenen Sexualität haben Menschen mit Behinderung?
- Welche Aufgaben haben Einrichtungen der Behindertenhilfe in Bezug auf den Schutz von Jugendlichen mit Behinderung?
- Was ist bei (Verdacht auf) sexuelle Grenzüberschreitungen zu tun?
   
Veranstalter AMYNA e.V., Mariahilfplatz 9, 81541 München
   
Information Fon: 089 / 8905745-100; Fax: 089 / 8905745-199; Mail: info@amyna.de; www.amyna.de
   
Kosten 85,00 €
 
 
Termin/Dauer  
   
Ort  
   
Inhalt  
   
Veranstalter  
   
Information  
   
Kosten  
 

Umgang mit Kindeswohlgefährdung durch sexuelle Gewalt (Seminarreihe)

Termin/Dauer 16. Mai 2014 (weitere Termine: 04.07.2014 und 26.09.2014)
   
Ort Wiesbaden
   
Inhalt Sexuelle Gewalt findet im Verborgenen statt. Die Konfrontation mit sexueller Gewalt gegen Mädchen und Jungen löst auch bei Fachkräften eine große emotionale Betroffenheit und einen hohen Handlungsdruck aus.
Die Abklärung einer Vermutung und Planung einer Intervention zum Schutz vor weiterer sexueller Gewalt gegen ein Mädchen oder einen Jungen ist ein sensibles und hochkomplexes Arbeitsfeld.
Die Module dieser Seminarreihe sollen Fachkräfte befähigen, Hinweise auf sexuelle Gewalt zu erkennen und zu verstehen sowie Handlungsschritte zur Abklärung der Vermutung und zur Interventionsplanung kennenzulernen, um kompetent mit einer Kindeswohlgefährdung durch sexuellen Missbrauch umzugehen.
   
Veranstalter Wildwasser Wiesbaden e.V., Dostojewskistr. 10, 65187 Wiesbaden
   
Information Fon: 06 11 / 80 86 19; Fax: 06 11 / 84 63 40; Mail: info@wildwasser-wiesbaden.de; www.wildwasser-wiesbaden.de
   
Kosten 240,00 €
 

Gewalt statt Geborgenheit - Einführung in die Thematik des sexuellen Missbrauchs

Termin/Dauer 16. Mai 2014
   
Ort Wiesbaden
   
Inhalt Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen wird meistens innerhalb der Familie durch den Vater, vaterähnliche Bezugspersonen oder durch Personen des nahen sozialen Umfeldes verübt, also von Menschen, denen das Kind vertraut und von denen es abhängig ist, auf deren uneigennützige Liebe und Unterstützung es angewiesen ist. Das hindert das Mädchen oder den Jungen, die sexuelle Gewalt aufzudecken. Die Schädigungen, die aus dem sexuellen Missbrauch, der Geheimhaltung und dem Nicht-Wissen-Wollen des nahen Umfeldes für das Mädchen und den Jungen erwachsen, beeinträchtigen ihre/seine körperliche, psychische und soziale Integrität.
Ein Fall von sexueller Gewalt löst auch bei kompetenten Fachkräften Unsicherheiten und Ängste aus. Für einen professionellen Umgang mit Betroffenen sind ein umfassendes Wissen sowie die Auseinandersetzung mit eigenen, durch das Thema ausgelösten Gefühlen hilfreich.
Ziel des Seminars ist es:
- sich Wissen anzueignen über die Situation des Kindes, psychische und körperliche Folgen etc.
- die eigene Wahrnehmung zu schärfen
- mögliche Unsicherheiten zu reflektieren
- Möglichkeiten und Grenzen des eigenen Handlungsspielraums zu erkennen
Dieses Seminar richtet sich an pädagogische, beratende und therapeutische Fachpersonen, die sich in die Grundlagen der Thematik einarbeiten wollen.
   
Veranstalter Wildwasser Wiesbaden e.V., Dostojewskistr. 10, 65187 Wiesbaden
   
Information Fon: 06 11 / 80 86 19; Fax: 06 11 / 84 63 40; Mail: info@wildwasser-wiesbaden.de; www.wildwasser-wiesbaden.de
   
Kosten 90,00 €
 

Schutz von Kindern und Frauen bei Partnerschaftsgewalt - Herausforderungen an die Kooperation von Jugendhilfe und Frauenhilfe

Termin/Dauer 22. Mai 2014:
   
Ort Münster
   
Inhalt Der Schutz von Kindern, die durch Partnerschaftsgewalt mit betroffen sind, gelingt am besten, wenn das Miterleben häuslicher Gewalt als potenzielle Kindeswohlgefährdung eingestuft und der enge Zusammenhang von Frauenschutz und Kinderschutz berücksichtigt wird. Hierin liegt der Schlüssel für eine verbindliche Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Frauenhilfe. Wie das Verständnis für die unterschiedlichen Handlungslogiken und Aufgabenstellungen beider Arbeitsfelder wachsen und Kooperation gelingen kann, steht im Zentrum dieser Fachtagung.
In vier Vorträgen werden die jeweiligen Rollen, Funktionen und Aufgaben der Jugend- und der Frauenhilfe beim Frauen- und Kinderschutz dargestellt. An ausgewählten Aufgabenstellungen (Schutzplanung, Kinderschutz im Frauenhaus, familiengerichtliches Verfahren) werden konkrete Fragen des Zusammenwirkens thematisiert. In den sich an jeden Vortrag anschließenden interprofessionellen "Tischdiskussionen" werden die Theorie anhand der Praxis gemeinsam überprüft und Ideen zur Verbesserung der Kooperation zum Wohl der Kinder und Frauen ausgetauscht.
   
Veranstalter Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48133 Münster
   
Information Fon: 0251 / 591-01; Fax: 0251 / 591-3300; Mail: lwl@lwl.org; www.lwl.org
   
Kosten 59,00 €
 

Sexuelle Übergriffe durch Kinder

Termin/Dauer 23. Mai 2014
   
Ort Wiesbaden
   
Inhalt Grenzverletzendes Verhalten durch sexuelle Übergriffe ist unter Kindern immer wieder zu beobachten. Dies ist eine Problematik, die in der pädagogischen Praxis vermehrt thematisiert wird, einhergehend mit Verunsicherungen und auch Fragen bezüglich der Einordnung sexueller Übergriffe und des „richtigen“ Umgangs damit. Wann handelt es sich noch um kindliche Sexualität, wo fängt ein sexueller Übergriff eigentlich an? Kann man bei Kindern schon von sexueller Gewalt sprechen?
Neben der Wahrnehmung und Einschätzung von sexuellen Übergriffen soll es im Seminar auch um den fachlichen Umgang mit diesem Verhalten gehen. Es werden praxisnah Maßnahmen erörtert, die erstens Unterstützung und Schutz für das betroffene Kind ermöglichen und zweitens dem sexuell übergriffigen Kind Hilfestellung zur Verhaltensänderung anbieten. Bestandteil des fachlichen Umgangs mit sexuellen Übergriffen wird auch die Kommunikation mit den Eltern sein.
Ziel des Seminars ist es, die Wahrnehmung der Teilnehmenden für sexuelle Übergriffe durch Kinder zu sensibilisieren, sexuelle Übergriffe von „Doktorspielen“ abgrenzen zu können und Hilfestellungen für die Praxis zu erfahren. Die Thematik sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen wird in dieser Fortbildung nicht behandelt.
Das Seminar richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen im Elementar- und Grundschulbereich.
   
Veranstalter Wildwasser Wiesbaden e.V., Dostojewskistr. 10, 65187 Wiesbaden
   
Information Fon: 06 11 / 80 86 19; Fax: 06 11 / 84 63 40; Mail: info@wildwasser-wiesbaden.de; www.wildwasser-wiesbaden.de
   
Kosten 90,00 €
 

European responses to violence against children

Termin/Dauer 28. Mai 2014
   
Ort Liverpool / England
   
Inhalt This seminar will consider the scope and impact of European-initiated measures to different aspects of violence against children, and the extent to which they reinforce efforts at international and national level. It will include some consideration of CoE campaigns such as the ‘Raise your hand against smacking’, as well as the content and implementation of the EU’s child protection legislation (such as the Victims’ Directive 2011/0129).
   
Veranstalter The Liverpool Law School, University of Liverpool, Eleanor Rathbone Building, Bedford Street South L69 7ZA, United Kingdom
   
Information Fon: +44 (0)151 795 0582; www.liv.ac.uk
 

 Babys besser verstehen Teil I: Bindungstheoretische Erkenntnisse in der Familienbildung, der Krippe und der Kindertagespflege umsetzen

Termin/Dauer 12. bis 13. Juni 2014 (Teil II: 25.-26. September 2014)
   
Ort Frankfurt am Main
   
Inhalt Ziel: Babys drücken ihre Befindlichkeit in stark körperlicher Weise aus.
Diese Feinzeichen des Babys zu erkennen und richtig zu verstehen, ist die Voraussetzung dazu, das Baby in seiner Selbstberuhigung angemessen zu unterstützen, und Trennungstraumata vorzubeugen.
Inhalt: Das synaktive Modell von H. Als und T. Brazelton beschreibt die unterschiedlichen Ausdruckssysteme des Neugeborenen und macht deutlich, wie wichtig ist es, die körperlichen Signale des Säuglings richtig zu verstehen. Für die Entwicklung des Babys ist es wichtig, es in seiner Selbstberuhigung und Regulation dieser verschiedenen Verhaltenszustände nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich zu unterstützen. Im Seminar werden dazu die theoretischen Grundlagen vermittelt und verschiedene Materialien zur praktischen Arbeit dazu in Elternkursen vorgestellt.
Im zweiten Teil der Fortbildung werden darauf aufbauend Erkenntnisse aus der Bindungstheorie vermittelt und Medien zur praktischen Umsetzung in der Arbeit mit jungen Eltern vorgestellt. Sanfte Eingewöhnung in die Fremdbetreuung des Babys/ Kleinkindes und Trennungen von den Bezugspersonen stehen hier als Themen aus der Praxis im Mittelpunkt.
   
Veranstalter Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V., Heinrich-Hoffmann-Str. 3, 60528 Frankfurt/Main
   
Information Fon: 069 / 6706-271; Fax 069 / 6706-203; mail: bildungswerk@pb-paritaet.de; www.bildungswerk.paritaet.org
   
Kosten 165,00 €
 
 
Termin/Dauer  
   
Ort  
   
Inhalt  
   
Veranstalter  
   
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Kosten  
 
 
Termin/Dauer  
   
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Inhalt  
   
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Kosten  
 

Gewalt gegen Kinder - Die Täter

Termin/Dauer 25. bis 26. Juni 2014
   
Ort Frankfurt am Main
   
Inhalt Themenbereiche des Seminars: Motive und Rechtfertigungen / Verflechtungen des sozialen Umfelds / Aspekte des Fallmanagements / Fallbeispiele
Das Seminar befasst sich mit den verschiedenen Facetten der körperlichen Gewalt im häuslichen Bereich. Der Fokus liegt hierbei auf der Sicht der misshandelnden Person. So werden motivationale Zusammenhänge und Rechtfertigungen aufgezeigt. Die dem zu Grunde liegenden Neutralisierungstechniken sind wichtige Mechanismen im Falle von Normverletzungen, somit auch bei häuslicher Gewalt.
Im Vortrag wird die Bedeutung und Ausgestaltung von Neutralisierungstechniken von Tätern dargelegt. Eine Besonderheit stellen auch die systemischen Verflechtungen des Täters, des Opfers und des sozialen Umfeldes dar. Gerade dieser Aspekt spielt für die Netzwerkarbeit eine nicht unerhebliche Rolle.
Die Schwerpunkte des Seminars werden anhand von Fallbeispielen erörtert, wobei der Blick durch die „Brille“ der Täter eine besondere Form bietet, Handlungsmöglichkeiten für Prävention und Fallmanagement abzuleiten. Letztlich eröffnet dies auch einen neuen Blickwinkel auf Lücken in Informations- und Fallmanagementstrukturen.
   
Veranstalter Institut Psychologie & Bedrohungsmanagement, Postfach 11 07 02, 64222 Darmstadt
   
Information Fon: +49 (0) 6151 20213; Fax: +49 (0) 6151 20434; Mail: info@i-p-bm.de; www.i-p-bm.com
   
Kosten 345,00 / 395,00 €
 

Was brauchen Kinder in Kindertageseinrichtungen, wenn der Verdacht einer Kindeswohlgefährdung auftaucht?

Termin/Dauer 25. und 26. Juni 2014: 9:30 bis 17:00 Uhr
   
Ort München
   
Inhalt Wenn in einer Kindertageseinrichtung bei einem Kind der Verdacht einer Kindeswohlgefährdung entsteht, ist das für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine sehr belastende Situation. Gemäß § 8a SGB VIII gibt es zwar klare Richtlinien, wie mit „gewichtigen Anhaltspunkten“ für eine Kindeswohlgefährdung umzugehen ist. Trotz dieser hilfreichen gesetzlichen Vorgaben geraten in der angespannten Situation der Beobachtung und Einschätzung jedoch manchmal die ganz besonderen Bedürfnisse des belasteten Kindes aus dem Blickwinkel. Gerade in dieser Situation sind die betroffenen Kinder auf ruhige, einfühlsame und kompetente Reaktionen der PädagogInnen angewiesen. Folgende Themen und Fragen werden bearbeitet:
- Verschiedene Formen von Kindeswohlgefährdung und die entsprechende Dynamik in den Familiensystemen
- Auswirkungen auf das emotionale Erleben der Kinder
- Spezielle Dynamik bei sexuellem Missbrauch an Kindern (innerfamiliär und außerfamiliär)
- Mögliche Reaktionsweisen von Kindern
- Wie kann ich reagieren, wenn ein Kind sich mit seinen Nöten und Erfahrungen mir anvertraut?
- Was kann die Einrichtung für Kinder in dieser Situation leisten, wo ist die Grenze?
- Wie gehe ich mit meinen Wahrnehmungen und Beobachtungen um?
- Wo und wie können wir als Einrichtung Beratung für uns selbst in der belastenden Situation in Anspruch nehmen?
- Wie gehe ich mit der persönlichen Belastung um?
   
Veranstalter AMYNA e.V., Mariahilfplatz 9, 81541 München
   
Informationv Fon: 089 / 8905745-100; Fax: 089 / 8905745-199; Mail: info@amyna.de; www.amyna.de
   
Kosten 150,00 €
 

Weiterbildung zur Kinderschutzfachkraft § 8a SGB VIII

Termin/Dauer 26. bis 28. Juni 2014
   
Ort Berlin
   
Inhalt Professioneller, aktiver und präventiver Kinderschutz ist, nach den erschütternde Fällen von Misshandlung und Vernachlässigung der letzten Jahre, wichtiger denn je. Der Gesetzgeber hat mit der Einfügung des § 8 a – Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung – ins SGB VIII, verbunden mit der Realisierung eines wirksamen Kinderschutzes, darauf adäquat reagiert und die Verantwortlichkeiten und grundsätzlichen Verfahrensschritte verbindlich geregelt.
Ziel der Weiterbildung ist es, den TeilnehmerInnen die theoretischen und praktischen Grundlagen zu vermitteln, die sie benötigen, um sich die Kompetenz zu erarbeiten, um diese in den Bereichen »Erkennen«, »Beurteilen« und »Handeln« praktisch umzusetzen. Diese Anforderung stellt der Gesetzgeber an Fachkräfte der Jugendämter und Jugendhilfeeinrichtungen, wenn sie mit gewichtigen Anhaltspunkten einer Kindeswohlgefährdung konfrontiert werden. Dazu bedarf es differenzierter rechtlicher, verfahrensbezogener Klärungsprozesse sowie methodischer Sicherheit im Umgang mit den möglichen Fallvarianten von Kindeswohlgefährdung: Körperliche und seelische Vernachlässigung und Misshandlung sowie sexuelle Gewalt.
   
Veranstalter Bundesakademie für Kirche und Diakonie gGmbH (BAKD), Heinrich-Mann-Straße 29, 13156 Berlin
   
Information Fon: 030 / 4 88 37-488; Fax: 030 / 4 88 37-300; Mail info@bundesakademie-kd.de; www.bundesakademie-kd.de
   
Kosten 900,00 €
 
 
Termin/Dauer  
   
Ort  
   
Inhalt  
   
Veranstalter  
   
Information  
   
Kosten  
 

Partnerschaftsgewalt 

Termin/Dauer 30. Juni bis 01. Juli 2014
   
Ort Köln
   
Inhalt Kinder sind vielfach Zeugen von gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen ihren Eltern/Bezugspersonen. Die damit verbundenen Erlebnisse können ihre weitere Entwicklung insbesondere dann erheblich belasten, wenn ihnen keine angemessene Unterstützung zur Verarbeitung der erlebten Gewaltszenarien zur Seite steht. In gewaltbelasteten Beziehungen geraten Kinder leicht aus dem Blick. Die Eltern sind hauptsächlich mit der Bewältigung ihrer Problemlagen beschäftigt. Um die beteiligten Väter und Mütter für die Situation ihrer Kinder zu sensibilisieren und eine aussichtsreiche Hilfeplanung für das gesamte Familiensystem entwickeln zu können, bedarf es aus systemischer Sicht einer konstruktiven Zusammenarbeit mit möglichst beiden Elternteilen/Bezugspersonen. Dies stellt eine hohe fachliche und nicht zuletzt auch emotionale Anforderung für die beteiligten Helfer(innen) dar. Für das Gelingen des Hilfeprozesses ist u.a. ein professioneller Umgang mit der Heftigkeit der häufig auftretenden Gefühle von Ohnmacht, Angst und Wut – insbesondere gegenüber dem Gewalt ausübenden Elternteil – von großer Bedeutung.
   
Veranstalter Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V., Bonner Straße 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 569753; Fax: 0221 / 5697550; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
   
Kosten 250,00 €
 

Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft (§ 8a SGB VIII), Modul 1: Rechtliche Rahmenbedingungen und strafrechtliche Verantwortung

Termin/Dauer 30. Juni bis 02. Juli 2014 (Modul 2: 22.-25.09.2014 | Modul 3: 12.-14.11.2014)
   
Ort Münster
   
Inhalt Das Recht der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII), das Familienrecht des BGB und das gerichtliche Verfahren in Kindschaftssachen sind in den vergangenen Jahren mehrfach geändert worden, zuletzt durch das Bundeskinderschutzgesetz zum 1.1. 2012. Die Qualifizierung soll den Fachkräften die notwendigen Rechtskenntnisse vermitteln, damit sie in Situationen von Kindeswohlgefährdung rechtliche Handlungssicherheit gewinnen. Außerdem sollen im zweiten Modul den Teilnehmerinnen Risikokonstellationen und unterschiedliche Gefährdungspotentiale von Familien vorgestellt werden, um in Zukunft die Sicherung des Kindeswohls gewährleisten zu können. Das dritte Modul dieser Qualifizierung dient der Arbeit mit standardisierten Einschätzungsbögen und der Arbeit an Fallbeispielen. Handlungsstrategien für eine bessere Vernetzung der Aufgabenwahrnehmung zwischen freien und öffentlichen Trägern zu vermitteln, soll diese Qualifizierung neben den gesetzlichen Rahmenbedingungen des SGB, Modelle der multiprofessionellen Zusammenarbeit und Risikokonstellationen in Familien aufzeigen und den TeilnehmerInnen Hilfe- und Handlungskonzepte vorstellen.
Gesetzliche Rahmenbedingungen: Ziel der (Neu)Regelungen ist die Verdeutlichung und Konkretisierung des »staatlichen Wächteramtes« in der Kinder- und Jugendhilfe. Die öffentlichen und freien Träger erhalten einen eindeutigen »Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung«. Um einen effektiven Kindesschutz zu gewährleisten, werden dem Jugendamt konkrete Verfahrensschritte vorgegeben, wird die Zusammenarbeit zwischen Jugendamt und freien Trägern, der Gesundheitshilfe und anderen Institutionen zur Erfüllung des Kindesschutzauftrages verbindlich gemacht, enthält das Gesetz eine klare Befugnis des Jugendamtes zur unmittelbaren Schutzgewährung bei dringender Gefahr (Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII).
Diese rechtlichen Rahmenbedingungen werden vorgestellt und erläutert. Ergänzend wird auf folgende Themen eingegangen:
• Gerichtliche Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls (§§ 1666, 1666a BGB)
• Beachtung der Rechtsvorschriften zum Umgang mit Sozialdaten
• Fragen zur strafrechtlichen Verantwortlichkeit
   
Veranstalter Evangelischer Erziehungsverband e. V. (EREV), Flüggestr. 21, 30161 Hannover
   
Information Fon: 0511 / 39 08 81-0; Fax: 0511 / 39 08 81-16; Mail: info@erev.de; www.erev.de
   
Kosten 1.109,00 €