IzKK - Veranstaltungsübersicht:

Fortbildungen 2014

 

1. Quartal 2014

 

Januar

   
22. Januar 2014 Prävention macht Schule
   
 

Februar

12.-13. Feb. 2014 Kompetent handeln bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch - Grundlagen für „insoweit erfahrene Fachkräfte“ nach §8a SGB VIII
13.-14. Feb. 2014 Mit Kindern reden: Partizipation von Mädchen und Jungen im Kontext häuslicher Gewalt
18.-21. Feb. 2014 SAFE® - Sichere Ausbildung Für Eltern - Trainingsprogramm zur Ausbildung als SAFE®-Mentor/in
26. Feb. 2014 Zusammenarbeit mit den Eltern bei vermuteter Kindeswohlgefährdung (§8a SGB VIII) – wie geht das?
28. Feb. 2014 Gewalt statt Geborgenheit - Einführung in die Thematik des sexuellen Missbrauchs
 

März

03.-05. März 2014 Frühe Warnzeichen von Vernachlässigung und Misshandlung von Säuglingen und Kleinkindern
12.-14. März 2014 Wie Frühe Hilfen gelingen können: Vernetzung, Früherkennung und geeignete Hilfen für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern von 0 - 3 Jahren
17. März 2014 § 8a SGB VIII: Kindeswohlgefährung erkennen - Kinder schützen
19.-20. März 2014 Kindeswohlgefährdung: Der Schutzauftrag der Erzieherin
19.-20. März 2014 Sexuelle Übergriffe unter Kindern
24.-25. März 2014 Sexualpädagogische Kompetenz im Kinderschutz
24.-26. März 2014 »In Kontakt kommen ...« Kinder und Jugendliche psychisch erkankter Eltern
25. März 2014 Du bist die Erste, der ich das erzähle…
26. März 2014 Was tun bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch? Fortbildung für Grundschullehrkräfte und Fachkräfte aus der Schulsozialarbeit
28.-29. März  2014 Kinder- und Jugendarbeit…aber sicher! Prävention von sexuellen Übergriffen in Vereinen und Verbänden (Teil I von III)
31. März 2014 Doktorspiele oder Übergriffe? Sexuelle Übergriffe unter Kindern
31.03.-02.04..2014 Die Angst ver-rückt zu werden. Arbeit mit Kindern psychisch erkrankter Eltern
 
 
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Prävention macht Schule

Termin/Dauer 22. Januar 2014
   
Ort München
   
Inhalt Beim Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch stehen verschiedene gesellschaftliche Akteure in der Verantwortung. Aufgabe der Schule ist es, eine Kultur der Achtsamkeit, der Anerkennung und des Schutzes zu entwickeln. Hier sind auch JugendsozialarbeiterInnen gefragt ihren Beitrag zur Prävention von sexuellem Missbrauch zu leisten. Aber wie kann dieser Beitrag in der Praxis genau aussehen?
Die Fortbildung möchte folgende Fragen beantworten:
- Was ist sexueller Missbrauch?
-Was sind Täterstrategien?
- Welche Möglichkeiten der Prävention gibt es in der Jugendsozialarbeit an Schulen?
- Wie sehen konkrete Ansatzpunkte für den Arbeitsalltag von JugendsozialarbeiterInnen aus?
Ziel der Fortbildung ist es, JugendsozialarbeiterInnen an Schulen eine Informationsgrundlage zu Daten und Fakten zur Thematik sexueller Gewalt an Schulen zu bieten, um darauf aufbauend Handlungsmöglichkeiten der Prävention aufzuzeigen.
   
Veranstalter AMYNA e.V., Mariahilfplatz 9, 81541 München
   
Information Fon: 089 / 8905745-100; Fax: 089 / 8905745-199; Mail: info@amyna.de; www.amyna.de
   
Kosten 80,00 €
 
 
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Kompetent handeln bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch - Grundlagen für „insoweit erfahrene Fachkräfte“ nach §8a SGB VIII

Termin/Dauer 12. und 13. Februar 2014
   
Ort München
   
Inhalt Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sind nach §8a SGB VIII verpflichtet, bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung und somit auch bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch eine «insoweit erfahrene Fachkraft» zur fachkundigen Abschätzung des Gefährdungsrisikos hinzuzuziehen.
Gerade Verdachtsfälle von sexuellem Missbrauch lösen in den Einrichtungen häufig eine große Verunsicherung aus. Nicht zu Unrecht, denn die Bearbeitung eines solchen Falles benötigt Fingerspitzengefühl und fundiertes Fachwissen. Daher brauchen auch „insoweit erfahrene Fachkräfte“ ein besonderes Anforderungsprofil, um Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe kompetent in dieser speziellen Risikoeinschätzung begleiten zu können. Themen der Fortbildung werden sein:
- Besonderheiten im Ablauf eines §8a-Verfahrens im Hinblick auf sexuellen Missbrauch
- Was können „gewichtige Anhaltspunkte“ bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch sein?
- Hintergrundwissen über alters- und geschlechtsspezifische Besonderheiten von betroffenen Kindern
- Dynamik von außerfamiliärem und innerfamiliärem sexuellen Missbrauch auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit den Eltern
- Informationen über Täter, Täterinnen und Täterstrategien
- Die spezifische Rolle der „insoweit erfahrenen Fachkraft“ im Fallgeschehen
- Datenschutzregelungen bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch
- Umgang bei eigener Verunsicherung – Reflexionsbedarf
- Institutionelle Dynamik bei Verdachtsfällen von sexuellem Missbrauch
   
Veranstalter AMYNA e.V., Mariahilfplatz 9, 81541 München
   
Information Fon: 089 / 8905745-100; Fax: 089 / 8905745-199; Mail: info@amyna.de; www.amyna.de
   
Kosten 160,00 €
 

Mit Kindern reden: Partizipation von Mädchen und Jungen im Kontext häuslicher Gewalt

Termin/Dauer 13. und 14. Februar 2014
   
Ort Münster
   
Inhalt Das Miterleben häuslicher Gewalt ist inzwischen als bedeutsamer Risikofaktor für das Kindeswohl eindeutig belegt. Die Anwendung von Schutzangeboten, Entscheidungsprozessen und Stabilisierungshilfen der Jugendhilfe erfordert eine angemessene Beteiligung der betroffenen Mädchen und Jungen. Betroffene Mädchen und Jungen haben oft gute Gründe, darüber zu reden und bessere Gründe, darüber zu schweigen. Oft wollen Fachkräfte genau das wissen, worüber die Mädchen und Jungen auf keinen Fall reden wollen oder können. Geheimniskontext, Manipulation, Verantwortungsverschiebungen, besondere Bindungsdynamiken und andere Faktoren stehen einer angemessenen Beteiligung nicht selten erheblich im Wege.
Ziel der Fortbildung ist, gemeinsam mit den Teilnehmenden einen methodischen Handwerkskoffer zu füllen, um die Kommunikation mit Mädchen und Jungen im Kontext häuslicher Gewalt effektiver zu gestalten. Theoretische Wissensvermittlung und praktische Übungen wechseln sich ab, so dass lebendiges und nachhaltiges Lernen ermöglicht wird.
   
Veranstalter Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL); Freiherr-vom-Stein-Platz 1; 48133 Münster
   
Information Fon: 0251 / 591-01; Fax: 0251 / 591-33 00; Mail: lwl@lwl.org; www.lwl.org
   
Kosten 98,00 €
 

SAFE® - Sichere Ausbildung Für Eltern - Trainingsprogramm zur Ausbildung als SAFE®-Mentor/in

Termin/Dauer 18. bis 21. Februar 2014
   
  Berlin
   
Inhalt SAFE® ist ein Präventionsprogramm, das Eltern befähigen soll, eine sichere Bindung zu ihrem Säugling/Kind herzustellen. Das Programm beginnt bereits in der 25. Schwangerschaftswoche und wird bis zum Ende des 1. Lebensjahres des Kindes fortgeführt. Die Elterngruppen bestehen in der Regel aus ca. 10 Elternpaaren, die sich an vier Sonntagen vor der Geburt und an sechs Sonntagen nach der Geburt zu jeweils ganztägigen Seminaren treffen, die von SAFE®-Mentoren angeleitet werden.
Das Mentorentraining zum/r SAFE®-Mentor/in soll die Teilnehmenden befähigen, eigenständig Gruppen mit Eltern entsprechend den Inhalten des Präventionsprogramms „SAFE® - Sichere Ausbildung Für Eltern“ durchzuführen. Es ist wünschenswert, dass die Teilnehmenden beruflich mit Schwangeren, Müttern, Vätern und Babys arbeiten, so dass sie schon über praktische Erfahrungen mit der Zielgruppe verfügen.
Die Fortbildung vermittelt Inhalte der prä- und postnatalen SAFE-Seminare:
Gefühle und Phantasien in der Schwangerschaft
Pränatale und postnatale Bindung
Auswirkungen der Schwangerschaft auf die Paarbeziehung - Übergang zur Elternschaft
Müssen Eltern immer da sein - Kinderkrippe ja oder nein?
Bindungsentwicklung des Säuglings
Mechanismen der unbewussten Weitergabe eigener traumatischer Erfahrungen an das Kind und die Unterbrechung solcher „Teufelskreise"
Emotionale Entwicklung des Kindes
Entwicklung des Erkundungsverhaltens
Kompetenzen des Säuglings und der Eltern
Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten des Babys (Schlafstörungen, Fütterprobleme, exzessives Schreien)
Aufgabenteilung und Umgang mit eigenen Bedürfnissen
Techniken zur Identifizierung von ungelösten Traumata in der Vorgeschichte der Eltern und Umgang mit Traumafolgestörungen
   
Veranstalter Evangelisches Zentralinstitut für Familienberatung gGmbH, Auguststraße 80, 10117 Berlin
   
Information Fon: 030 / 283 95 200; Fax: 030 / 283 95 222; Mail: ezi@ezi-berlin.de; www.ezi-berlin.de
   
Kosten 500,00 €
 
 
Termin/Dauer  
   
Ort  
   
Inhalt  
   
Veranstalter  
   
Information  
 

Zusammenarbeit mit den Eltern bei vermuteter Kindeswohlgefährdung (§8a SGB VIII) – wie geht das?

Termin/Dauer 26. Februar 2014
   
Ort München
   
Inhalt Der gesetzlich verankerte Schutzauftrag nach §8a SGB VIII fordert MitarbeiterInnen in Kindertageseinrichtungen dazu auf, Anhaltspunkte für Kindeswohlgefährdungen sensibel wahrzunehmen und ggf. den Eltern geeignete Hilfen anzubieten. Ziel der Fortbildung ist es, mehr Handlungssicherheit im Umgang und in der Gesprächsführung mit Eltern im Kontext von vermuteter Kindeswohlgefährdung zu erlangen. Folgende Fragen werden bearbeitet:
- Gespräche führen im Kontext der Exploration: Was muss ich noch wissen, um mir ein genaueres Bild von der Situation des Kindes in seiner Familie machen zu können?
- Wie differenziere ich mein Vorgehen entsprechend den Anhaltspunkten für eine Gefährdungslage?
- Welche Besonderheiten bestehen in der Zusammenarbeit mit den Eltern bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch (innerhalb der Familie oder außerhalb der Familie)?
- Gibt es spezielle Dynamiken in Familiensystemen bei innerfamiliärem sexuellem Missbrauch?
- Welche konkreten Hilfen können Eltern vermittelt werden? Wie kann ich es schaffen, dass Eltern Hilfe annehmen können?
- Wann ist es sinnvoll das Jugendamt mit einzubeziehen? Wie kann dies mit den Eltern kommuniziert werden? In welchen Fällen sollte dies zum Schutz des Kindes auf keinen Fall kommuniziert werden?
- Wie lerne ich meine eigenen Grenzen zum Thema einzuschätzen, wann soll und wo kann ich mir Hilfe holen?
Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus Kindertagesstätten, die sich bereits mit den Verfahrensabläufen und den Anforderungen des §8a SGBVIII vertraut gemacht haben.
   
Veranstalter AMYNA e.V., Mariahilfplatz 9, 81541 München
   
Information Fon: 089 / 8905745-100; Fax: 089 / 8905745-199; Mail: info@amyna.de; www.amyna.de
   
Kosten 150,00 €
 
 
Termin/Dauer  
   
Ort  
   
Inhalt  
   
Veranstalter  
   
Information  
   
Kosten  
 

Gewalt statt Geborgenheit - Einführung in die Thematik des sexuellen Missbrauchs

Termin/Dauer 28. Februar 2014
   
Ort Wiesbaden
   
Inhalt Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen wird meistens innerhalb der Familie durch den Vater, vaterähnliche Bezugspersonen oder durch Personen des nahen sozialen Umfeldes verübt, also von Menschen, denen das Kind vertraut und von denen es abhängig ist, auf deren uneigennützige Liebe und Unterstützung es angewiesen ist. Das hindert das Mädchen oder den Jungen, die sexuelle Gewalt aufzudecken. Die Schädigungen, die aus dem sexuellen Missbrauch, der Geheimhaltung und dem Nicht-Wissen-Wollen des nahen Umfeldes für das Mädchen und den Jungen erwachsen, beeinträchtigen ihre/seine körperliche, psychische und soziale Integrität.
Ein Fall von sexueller Gewalt löst auch bei kompetenten Fachkräften Unsicherheiten und Ängste aus. Für einen professionellen Umgang mit Betroffenen sind ein umfassendes Wissen sowie die Auseinandersetzung mit eigenen, durch das Thema ausgelösten Gefühlen hilfreich.
Ziel des Seminars ist es:
- sich Wissen anzueignen über die Situation des Kindes, psychische und körperliche Folgen etc.
- die eigene Wahrnehmung zu schärfen
- mögliche Unsicherheiten zu reflektieren
- Möglichkeiten und Grenzen des eigenen Handlungsspielraums zu erkennen
Dieses Seminar richtet sich an pädagogische, beratende und therapeutische Fachpersonen, die sich in die Grundlagen der Thematik einarbeiten wollen.
   
Veranstalter Wildwasser Wiesbaden e.V., Dostojewskistr. 10, 65187 Wiesbaden
   
Information Fon: 06 11 / 80 86 19; Fax: 06 11 / 84 63 40; Mail: info@wildwasser-wiesbaden.de; www.wildwasser-wiesbaden.de
   
Kosten 90,00 €
 
 
Termin/Dauer  
   
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Inhalt  
   
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Frühe Warnzeichen von Vernachlässigung und Misshandlung von Säuglingen und Kleinkindern

Termin/Dauer 03. bis 05. März 2014
   
Ort Berlin
   
Inhalt Die ersten Lebensjahre stellen besondere Herausforderungen für Eltern und ihre Babys und Kleinkinder dar. Diese frühe Zeit ist für die kindliche Entwicklung von besonderer Bedeutung, denn sie beeinflusst die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten und legt die Grundbausteine für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes.
So ist das Interesse an der frühen Kindheit und das fachliche Wissen über förderliche wie auch schädigende Bedingungen für kindliches Aufwachsen immer mehr gewachsen. Diagnostische Vorgehensweisen in der Früherkennung von Entwicklungsauffälligkeiten und belasteten Eltern-Kind-Beziehungen sowie Möglichkeiten der frühen, präventiven Hilfe werden zur Zeit vielerorts neu entwickelt und in die Praxis integriert.
In dieser Fortbildung werden Möglichkeiten und Methoden der Früherkennung von belasteten Eltern-Kind-Interaktionen anhand von Videobeispielen erläutert, dargestellt und geübt. Warnzeichen früher Gefährdungen in alltäglichen Interaktionssituationen werden aufgezeigt und Chancen früher Intervention durch „Entwicklungspsychologische Beratung“ und „STEEPTM“ erläutert. Die Teilnehmer/-innen können sich während dieser Fortbildung mit den Möglichkeiten und Grenzen sogenannter „Frühwarnsysteme“ auseinander setzen und Interventionsmöglichkeiten in Falldarstellungen erproben.
   
Veranstalter Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V., Heinrich-Hoffmann-Straße 3, 60528 Frankfurt am Main
   
Information Fon: 069 / 6706-272 oder -220, Fax: 069 / 6706-203; mail: fobi@pb-paritaet.de; www.bildungswerk.paritaet.org
   
Kosten 195,00 €
 
 
Termin/Dauer  
   
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Wie Frühe Hilfen gelingen können: Vernetzung, Früherkennung und geeignete Hilfen für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern von 0 - 3 Jahren

Termin/Dauer 12. bis 14. März 2014
   
Ort Berlin
   
Inhalt Seit einiger Zeit haben sich in vielen Kommunen mehr oder weniger umfangreiche Ansätze Früher Hilfen für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern sowie werdende Eltern entwickelt. Die Angebote der Frühen Hilfen sind präventiv ausgerichtet und sollen für alle Eltern zur Verfügung stehen. Gleichzeitig sollen Eltern in Belastungssituationen besonders früh erreicht werden. Damit ist ein neues, herausforderndes Arbeitsfeld für unterschiedliche Berufsgruppen aus den Bereichen der Jugendhilfe, des Gesundheitswesens, der Schwangerschaftsberatung und anderer wichtiger Arbeitsbereiche entstanden. Dabei spielen der Aufbau und die gelingende Kooperation in
interdisziplinären Netzwerken, wie auch das Gewinnen von Eltern mit nur teilweiser Eigenmotivation sowie das Halten in helfenden Beziehungen eine besondere Rolle. Dies erfordert von den professionellen Akteuren, aufbauend auf deren jeweiligen Grundkompetenzen, eine Reihe spezifischer Weiterqualifizierungen.
Dieser Basiskurs soll in die wesentlichen Grundlagen der Frühen Hilfen einführen sowie bereits vorhandene Praxiserfahrungen gezielt vertiefen und weiterentwickeln.
Ausgewählte Themen:
• Entwicklungspsychologische Grundlagen
• Entwicklungsrisiken und Gefährdungen im Säuglings- und Kleinkindalter
• Grundlagen der Bindungsforschung
• Bedeutung von Bindungsmustern für die weitere Entwicklung
• Zugang zu Familien in unterschiedlichen Lebenslagen und in besonderen Belastungssituationen
• Zentrale Konzeptbausteine Früher Hilfen
• Möglichkeiten der Früherkennung und Gefährdungseinschätzung
• Kennenlernen geeigneter Hilfeformen und hilfreicher Kommunikation bei Eltern mit begrenzter Eigenmotivation
• Aufbau von und Zusammenarbeit in interdisziplinären Netzwerken
• Datenschutz und Vertrauensschutz
   
Veranstalter AWO Bundesakademie, Blücherstr. 62/63, 10961 Berlin
   
Information Fon: 030 / 2 63 09 - 138, Fax: 030 / 2 63 09 - 211; Mail: akademie@awo.org; www.awo-bundesakademie.org
   
Kosten 270,00 €
 
 
Termin/Dauer  
   
Ort  
   
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Veranstalter  
   
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§ 8a SGB VIII: Kindeswohlgefährung erkennen - Kinder schützen

Termin/Dauer 17. März 2014
   
Ort Frankfurt am Main
   
Inhalt Kindertagesstätten haben als Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe die Aufgabe, Kinder vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen. Wie dies geschehen soll, legt § 8a SGB VIII verbindlich fest. Danach müssen auch Erzieherinnen und Erzieher in Kindertagesstätten bei gewichtigen Anhalts- punkten für die Vernachlässigung, Misshandlung oder den sexuellen Missbrauch eines Kindes gemeinsam mit einer erfahrenen Fachkraft eine Abschätzung des Gefährdungsrisikos vornehmen sowie auf die Inanspruchnahme von Hilfen hinwirken. Die Fortbildung beinhaltet folgende Aspekte:
• Gewichtung der Anhaltspunkte für die Kindeswohlgefährdung
• Gefährdungsrisikoabschätzung
• Ablauf des Verfahrens nach § 8a
• Beobachtung und Dokumentation
• Aufgaben der Akteur/-innen beim Kindesschutz
• Beteiligung von Kindern und Eltern
• Unterstützungsmöglichkeiten für pädagogische Fachkräfte.
   
Veranstalter Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V., Heinrich-Hoffmann-Str. 3, 60528 Frankfurt/Main
   
Information Fon: 069 / 6706-271; Fax 069 / 6706-203; mail: bildungswerk@pb-paritaet.de; www.bildungswerk.paritaet.org
   
Kosten 82,50 €
 

Kindeswohlgefährdung: Der Schutzauftrag der Erzieherin

Termin/Dauer 19. und 20. März 2014
   
Ort Münster
   
Inhalt Kinder zu fördern setzt ihr Wohlbefinden, ihre körperliche und seelische Unversehrtheit voraus. Dieses sicherzustellen ist Aufgabe der Erzieherin. Das Gesetz fordert, den Schutz der Kinder systematisch abzusichern und damit qualifiziert und verlässlich wahrzunehmen. So hat der Träger mit dem Jugendamt eine Vereinbarung darüber abzuschließen, wie der Schutzauftrag verbindlich sichergestellt wird.
Woran aber erkennt die Erzieherin, ob ein Kind vernachlässigt, missbraucht oder misshandelt wird? Auf welche Merkmale, Hinweise hat sie beim Kind zu achten? Wen hat sie unter welchen Bedingungen zu Rate zu ziehen?
Wir werden in dieser Veranstaltung
- die gesetzlichen Grundlagen für den Kindesschutz besprechen,
- anhand von Situationen aus der sozialpädagogischen Praxis Verhaltens- und Vorgehensweisen fallbezogen und exemplarisch erörtern und
- Möglichkeiten der Vernetzung mit anderen Fachdiensten klären.
   
Veranstalter Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL); Freiherr-vom-Stein-Platz 1; 48133 Münster
   
Information Mareike Brink, Tel.: 05733 923-313, Email: mareike.brink@lwl.org
   
Kosten 144,00 €
 

Sexuelle Übergriffe unter Kindern

Termin/Dauer 19. und 20. März 2014
   
Ort Frankfurt am Main
   
Inhalt Im „Abschlussbericht der Unabhängigen Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs“ (2011) wird explizit auf die Thematik der sexuellen Übergriffe unter Kindern hingewiesen. Aufgrund der steigenden Anfragen zu sexuell übergriffigen Kindern wird u.a. ein Ausbau ambulanter und stationärer therapeutischer Angebote empfohlen, da eine frühe Intervention als präventiv wirksam gilt. Hierzu braucht es gerade in diesem sensiblen Bereich Spezialwissen, um sexuelle Übergriffe von sexuellem Ausprobieren („Doktorspiele“) u.a. unterscheiden zu können und professionell zu intervenieren.
Das Seminar geht neben entwicklungspsychologischen und bindungstheoretischen Aspekten auch auf die sexuelle Entwicklung von Kindern ein, um davon ausgehend konkrete sexuelle Handlungen besser einschätzen zu können und übergriffigem Verhalten präventiv entgegen zu steuern. Im Seminar werden zudem mögliche Orte für sexuelle Übergriffe und die dabei auftretende Dynamik zwischen dem übergriffigen Kind und seinem Opfer beleuchtet. Abschließend sollen Strategien zum Fallmanagement mit übergriffigen und betroffenen Kindern und deren sozialem Umfeld abgeleitet werden.
- Abgrenzung sexueller Übergriffe
- entwicklungspsychologische & bindungstheoretische Aspekte
- Orte & Dynamiken sexueller Übergriffe
- Fallmanagement mit übergriffigen Kindern und deren Opfern
   
Veranstalter Institut Psychologie & Bedrohungsmanagement, Postfach 11 07 02, 64222 Darmstadt
   
Information Fon: +49 (0) 6151 20213; Fax: +49 (0) 6151 20434; Mail: info@i-p-bm.de; www.i-p-bm.com
   
Kosten 345,00 / 395,00 €
 

Sexualpädagogische Kompetenz im Kinderschutz

Termin/Dauer 24. bis 25. März 2014
   
Ort Köln
   
Inhalt Mit Sexualität von Kindern und Jugendlichen kommen Mitarbeiter(innen) der Kinder- und Jugendhilfe meist dann in Berührung, wenn möglicherweise etwas „Schlimmes“ passiert ist. Entsprechend groß ist die oft damit verbundene Aufregung auf allen Ebenen, was nicht selten zu Verunsicherung und unangemessenem Handeln führen kann. Die Förderung des Kindeswohls schließt in unserem Verständnis Sexualerziehung als Bestandteil des Bildungsauftrages und der Gesundheitsförderung von Kinder- und Jugendhilfe mit ein.
Im Rahmen des Seminars möchten wir Anregungen zur Auseinandersetzung mit der persönlichen Haltung und Einstellung geben, Kenntnisse zur psychosexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen vermitteln und der Frage nachgehen, wie eine klare und kompetente Haltung in der Praxis umgesetzt werden kann.
   
Veranstalter Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V., Bonner Straße 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 569753; Fax: 0221 / 5697550; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
   
Kosten 250,00 €
 

»In Kontakt kommen ...« Kinder und Jugendliche psychisch erkankter Eltern

Termin/Dauer 24. bis 26. März 2014
   
Ort Hofgeismar
   
Inhalt Ziel dieses Seminarangebotes ist es, für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen psychisch erkrankter Eltern zu sensibilisieren und sie in ihrem jeweiligen Lebenskontext zu stabilisieren. MitarbeiterInnen der Jugendhilfe begegnen den Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichsten Kontexten, sowohl in ambulanten, als auch in stationären Bereichen sowie in Kindergärten und Schulen. Im professionellen Kontakt ist es notwendig, den Kindern und Jugendlichen Handlungskompetenzen zu vermitteln, ihre individuellen Ressourcen zu fördern und ihnen so ein gesundes und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Ausgehend von den Ergebnissen aktueller Risiko-, Resilienz- und Bewältigungsforschung wird in diesem Seminar ein breitgefächertes Repertoire an Interventionsansätzen und Methoden für alle Altersgruppen vorgestellt und gemeinsam ausprobiert.
   
Veranstalter Evangelischer Erziehungsverband e. V. (EREV), Flüggestr. 21, 30161 Hannover
   
Information Fon: 0511 / 39 08 81-0; Fax: 0511 / 39 08 81-16; Mail: info@erev.de; www.erev.de
   
Kosten 339,00 €
 

Du bist die Erste, der ich das erzähle…

Termin/Dauer 25. März 2014
   
Ort München
   
Inhalt Viele Betroffene von sexueller Gewalt berichten im Rückblick, wie wichtig die Reaktion ihres Gegenübers war, als sie sich zum ersten Mal jemandem offenbart haben. Diese Situation ist mitentscheidend, wie gut es Betroffenen im weiteren Verlauf gelingt, aus Isolation und Schweigegeboten seitens der Täter auszusteigen und Hilfsangebote anzunehmen.
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die möglicherweise im Rahmen ihrer pädagogischen Tätigkeit die Rolle einer ersten Vertrauensperson übernehmen und sich deshalb fundiertes Wissen und Handlungskompetenz wünschen, um dieser Aufgabe gerecht zu werden.
Nach einem theoretischen Überblick zu sexueller Gewalt, Traumatisierung und Traumafolgesymptomatik, wird es im Schwerpunkt darum gehen, wie Betroffene unterstützt werden können. Dazu werden konkrete Techniken zur Gesprächsführung und Krisenintervention vorgestellt und ausprobiert. Darüber hinaus gibt es Informationen über weiterführende Beratungs- und Therapieangebote.
   
Veranstalter IMMA e.V., Jahnstr. 38, 80469 München
   
Information Fon: 089 / 238 891-10; Fax: 089 / 238 891-15; Mail: info@imma.de; www.imma.de
   
Kosten 95,00 €
 

Was tun bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch? Fortbildung für Grundschullehrkräfte und Fachkräfte aus der Schulsozialarbeit

Termin/Dauer 26. März 2014 ( und 09. April 2014)
   
Ort München
   
Inhalt Der Verdacht, ein Kind könnte Opfer eines sexuellen Missbrauchs sein, ist für PädagogInnen ein äußerst belastendes Moment. Gefühle von Hilflosigkeit oder Angst etwas falsch zu machen führen oft dazu, dass Verdachtsmomente nicht sorgfältig genug wahrgenommen werden können.
Nach einer allgemeinen Einführung in die Problematik sexueller Missbrauch (Termin I) setzt sich das Seminar mit folgenden Aspekten einer Verdachtsabklärung auseinander (Termin II): Kontext Schule; Umgang mit der Schülerin/dem Schüler; Vorgaben, die beachtet werden müssen; Möglichkeiten der Kooperation vor Ort (unter der Berücksichtigung der Schweigepflicht); Zusammenarbeit mit dem Jugendamt; Zusammenarbeit mit einem möglichen Helfernetz; Unterstützungsmöglichkeiten für das Kind.
Neben theoretischen Inputs werden die Themen anhand von konkreten Fallbeispielen bearbeitet.
   
Veranstalter AMYNA e.V., Mariahilfplatz 9, 81541 München
   
Informationv  Fon: 089 / 8905745-100; Fax: 089 / 8905745-199; Mail: info@amyna.de; www.amyna.de
   
Kosten  85,00 €
 
 
Termin/Dauer  
   
Ort  
   
Inhalt  
   
Veranstalter  
   
Information  
 

Kinder- und Jugendarbeit…aber sicher! Prävention von sexuellen Übergriffen in Vereinen und Verbänden (Teil I von III) 

Termin/Dauer 28. und 29. März 2014 (weitere Module: 16./17. Mai und 13./14. Juni 2014)
   
Ort Köln
   
Inhalt Unsere Weiterbildungsreihe will ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter/innen aus der Kinder- und Jugendarbeit sensibilisieren und qualifizieren, um aktiv daran mitwirken zu können, präventive Maßnahmen und Strukturen im eigenen Verband zu schaffen. Es geht um grundlegendes Fachwissen, Präventionsstrategien, Vorstellung von Praxisprojekten anderer Organisationen….und das immer offen für die Bedürfnisse und Fragen der Teilnehmer/innen.
   
Veranstalter Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS), Landesstelle NRW e.V., Poststr. 15 - 23, 50676 Köln
   
Information Gisela Braun; gisela.braun@mail.ajs.nrw.de; Tel. 0221-921392-17; www.ajs.nrw.de
   
Kosten 350,00 €
 
 
Termin/Dauer  
   
Ort  
   
Inhalt  
   
Veranstalter  
   
Information  
   
Kosten  
 

Doktorspiele oder Übergriffe? Sexuelle Übergriffe unter Kindern

Termin/Dauer 31. März 2014
   
Ort Frankfurt am Main
   
Inhalt Viele Kinder haben ein großes sexuelles Interesse und entwickeln ihre Sexualität mit viel Freude. Pädagogische Fachkräfte kennen dies sehr gut aus ihrem Berufsalltag: Spaß am Nacktsein, Schmusen, Kuscheln, Erkundung des eigenen Körpers, Erkundung und Berührung der Genitalien anderer Kinder etc. sind bei jedem Kind zu beobachten.
Im Kindergartenalltag löst dieses Thema oft kontroverse Diskussionen aus. Was ist bei der Entwicklung von Kindern förderlich? Was geht zu weit?
Übergriffe unter Kindern verlangen von Erzieher/-innen Hintergrundwissen und einen fachlichen pädagogischen Umgang. Die Fachlichkeit verlangt Wissen und eine bestimmte Haltung, um Übergriffe wahrnehmen zu können, angemessen zu reagieren, sie zu beenden und aufzuarbeiten. Inhalt:
• Sexuelle Entwicklung
• Sexuelle Übergriffe unter Kindern
• Fachlicher Umgang:
- Was benötigt das betroffene Kind?
- Was benötigt das übergriffige Kind?
- Der kollegiale Austausch
- Die Aufgabe der Leitung
- Die Elternarbeit
   
Veranstalter Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V., Heinrich-Hoffmann-Str. 3, 60528 Frankfurt/Main
   
Information Fon: 069 / 6706-271; Fax 069 / 6706-203; mail: bildungswerk@pb-paritaet.de; www.bildungswerk.paritaet.org
   
Kosten 82,50 €
 

Die Angst ver-rückt zu werden. Arbeit mit Kindern psychisch erkrankter Eltern

Termin/Dauer 31. März bis 02. April 2014
   
Ort Koblenz
   
Inhalt Sind oder werden Eltern psychisch krank, sind deren Kinder in erheblichem Ausmaß davon betroffen. Häufig kämpfen sie mit verwirrenden Umständen, Verhaltensweisen und Äußerungen eines oder beider Elternteile, gravierenden Veränderungen ihrer Lebenswelt oder gar mit traumatisierenden Erlebnissen. Das Wissen um die Erfahrungen und das Erleben der betroffenen Kinder und Jugendlichen, aber auch der gesamten Familie, hilft bei der Ausrichtung der eigenen Arbeit.
In der Fortbildung werden verschiedene Erkrankungsbilder kurz dargestellt und ihre möglichen Auswirkungen auf die Kinder betrachtet. Dieses Wissen erleichtert den Zugang zu einem meist geschlossenen System, das häufig von Scham- und Schuldgefühlen geprägt wird. Anhand der von den Teilnehmer_innen eingebrachten Beispiele werden, ausgehend von der Situation der jeweiligen Familienmitglieder und vor allem der betroffenen Kinder und Jugendlichen, Hilfestellungen entwickelt.
Hierzu gehören auch die Frage nach der Aufklärung der Kinder über die Erkrankung ihrer Eltern, die Beantwortung der Fragen der Kinder, die Kommunikation mit den betroffenen Eltern, die Frage der Erziehungsfähigkeit, die Aufdeckung von Ressourcen in der Familie und die Vernetzung von Hilfen.
   
Veranstalter Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGFH), Galvanistraße 30, 60486 Frankfurt am Main
   
Information Fon: 069 / 633 986 0; Fax: 069 / 633 986 25; Mail: igfh@igfh.de; www.igfh.de
   
Kosten 290,00 €