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Interkulturelles Stadteilmanagement Jugend Kassel (IKS-J)
IKS-J
Gottschalkstr. 10-12
34127 Kassel
Tel: (0561) 85045 o. 8905417
Fax: (0561) 895582
E-mail: ibkassel@t-online.de
Mitarbeiter: Henning Wienefeld / Frank Werner
Montags bis freitags sind wir in der Regel von 9.00 bis 16.00 Uhr erreichbar.
Träger: Internationaler Bund (IB)
Projektskizze
Als eines der Modellprojekte im Bundesprogramm "Interkulturelles Netzwerk im Sozialraum" wird das IKS-J
des IB Kassel seit 01.02.2000 von Elke Lenz mit voller Stelle und Frank Werner mit halber Stelle ausgestaltet und
umgesetzt und ist in der Kasseler Nordstadt angesiedelt.
Die im Stadtvergleich stärkste Bevölkerungsdichte, hohe Arbeitslosigkeit (ca. 40%), vermehrter Sozialhilfebezug
(ca. 19%) und der besonders hohe Anteil von Bewohnern ohne deutsche Staatsangehörigkeit verschiedenster Nationalität
(ca. 44%) charakterisieren diesen Stadtteil als sozialen Brennpunkt.
Hier leben auffallend viele - mit deutlicher Mehrheit nicht-deutsche - Jugendliche.
Im Verlauf einer längeren Einstiegsphase wird das intensive Kennenlernen dieses viel-schichtigen Stadtteils
im Vordergrund unserer Arbeit stehen sowie die Einarbeitung in die verschiedenen nordstadtbezogenen Gremien (AG
Runder Tisch, Stadtteil-AK, Jugendarbeits-Verbund, Stadtteilzeitung-Red.).
Hinsichtlich der Dokumentation der lokalen Jugendarbeit und deren Analyse im Hinblick auf interkulturelle Fragestellungen
werden wir eng mit den AkteurInnen vor Ort kooperieren, bespielsweise durch Mitarbeit an der z.Z. im Prozess befindlichen
Sozialraumanalyse.
Als einen Handlungsauftrag des IKS-J begreifen wir die Aufdeckung von Angebotslücken im Bezug auf jugendliche
MigrantInnen und die Erarbeitung von Anregungen für eine interkulturelle Öffnung bereits laufender Projekte
sowie die Vernetzung lokaler Träger, Vereine und Aktivitäten mit der Zielsetzung der Angebotserweiterung
für diese große Interessengruppe in der Nordstadt.
Erste Schritte auf diesem Wege sehen wir in der Mitarbeit an der Erstellung des soziokulturellen Teils des "Nordstadtkompass
2000" der Universität Gesamthochschule Kassel, in dem Engagement des IKS-J in der erweiterten Redaktion
der Stadtteilzeitung "Nordwind" und verschiedensten Arbeitszusammenhängen hinsichtlich der Ausweitung
und Intensivierung der Vernetzung bisher nebeneinander agierender Interessengruppen in der Nordstadt sowie in der
Initiierung interkultureller Begegnungsanlässe (z.B. Ferienspielaktionen).
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