Konzeption und Methode

In den Jahren 2008 und 2009 wurden insgesamt 52 qualitative Interviews mit 20 Kindern durchgeführt, von denen zwölf Kinder am Projekt „Switch“ teilgenommen (Untersuchungsgruppe) und acht Kinder sich zwar beworben, aber nicht teilgenommen hatten (Vergleichsgruppe). Die Kinder unterscheiden sich nach ihrem Migrationsstatus sowie nach ihrer Zugehörigkeit zu unterschiedlichen sozio-ökonomischen Milieus und ihren Ressourcen an kulturellem Kapital. Bei der Auswahl einer geeigneten Untersuchungspopulation wurde entsprechend der Zielsetzung besonderes Gewicht darauf gelegt, dass sich die Kinder hinsichtlich ihrer sozio-ökonomischen Familien- und lebensweltlichen bzw. sozialräumlichen Alltagssituation deutlich voneinander unterscheiden. Dies entspricht zugleich der an einer sozial heterogenen Gruppenzusammensetzung orientierten Konzeption, die der Switch-Kinderbegegnung programmatisch zugrunde liegt.

Die qualitative Panelbefragung der Untersuchungsgruppe fand zu drei Zeitpunkten statt; diejenige der Vergleichsgruppe zu zwei Zeitpunkten. Der Methodenmix aus leitfadengestützten und problemzentrierten Interviews, qualitativen Netzwerkkarten und teilnehmenden Beobachtungen ermöglicht einen tiefen und an Ganzheitlichkeit orientierten Einblick in das Zusammenwirken einer Vielzahl von Faktoren für die Entwicklung differenzierter Bilder gegenüber Gruppen anderer ethnischer und sozialer Herkunft bei den befragten Kindern.

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