Ausgangssituation

Bei der durchzuführenden Familienbefragung wurden insbesondere die spezifische sozioökonomische Situation der Stadt Wolfsburg und die Entwicklung der sozialen Infrastruktur berücksichtigt:­

  • Familien in besonderen Lebenslagen bedeuteten für Wolfsburg neben den klassischen Dimensionen (Migrationshintergrund, Alleinerziehende, Armutslagen) auch, dass Lebenslagen berücksichtigt werden, die durch die Mobilitätsanforderungen des VW-Konzerns entstehen. Dies waren befristete Aufenthalte von hochqualifizierten Familien aus dem In- und Ausland, die einerseits hohe zeitliche Anforderungen z.B. an Kinderbetreuung mitbringen, und andererseits nur kurze Zeit in Wolfsburg leben.
  • Ein weiterer Aspekt betraf die Entwicklung der Schichtarbeit und der Pendlerströme. Während die Schichtarbeit in Wolfsburg eine rückläufige Tendenz aufwies – von ehemals 60.000 Beschäftigten waren nur noch etwa 20.000 im Schichtdienst tätig –, stellten zunehmend Pendler aus dem Umland die Stadt Wolfsburg vor neue Herausforderungen.
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  • Der Ausbau von Ganztagsschulen hatte in der Stadt Wolfsburg hohe Bedeutung. Innerhalb von vier Jahren wurden für 1.700 Grundschüler/innen Ganztagesplätze eingerichtet. Der Ausbau sollte fortgesetzt werden und bis 2012 solten 50% der Grundschulkinder einen Ganztagsplatz erhalten. Die Bedeutung des Ausbaus der Ganztagsschulen für außerschulische Bildungs- und Freizeitangebote wurde in der Familienbefragung ebenfalls berücksichtigt.

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