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Strategien der Gewaltprävention im Kindes- und Jugendalter


Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention (Hrsg.) (2007):
Strategien der Gewaltprävention im Kindes- und Jugendalter. Eine Zwischenbilanz in sechs Handlungsfeldern. Deutsches Jugendinstitut
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Mit Beschluss vom 26. Juni 2003 haben die Regierungschefs der Länder nach der schrecklichen Gewalttat am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt bekräftigt, dass die gesamt-gesellschaftliche Allianz zur Ächtung von Gewalt und Gewaltverherrlichung auf hoher politischer Ebene unterstützt werden muss. Gefordert wurde eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung aller mit dieser Thematik und ihren zahlreichen Facetten befassten Einrichtungen und Institutionen: insbesondere das Deutsche Forum Kriminalprävention, das Deutsche Jugendinstitut (DJI) und die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes.
Unter Federführung der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention wurde in der Folge dieser Bericht zum aktuellen Stand der Gewaltprävention im Kindes- und Jugendalter erstellt, der eine spezifische Ausrichtung auf gewaltpräventive Strategien der Fachpraxis verfolgt. Der Bericht konzentriert sich auf sechs Handlungsfelder: Familie, Kindertagesbetreuung, außerschulische Angebote der Jugendhilfe, Schule, Polizei und Justiz. Zur Erstellung des Berichtes wurden vom DJI unter Beteiligung des DFK und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes einschlägige Expertinnen und Experten beauftragt, den aktuellen Stand der Diskussion in den jeweiligen Handlungsfeldern entlang vergleichbarer Vorgaben zu beschreiben und Herausforderungen zu benennen. Diese schriftlichen Expertisen wurden vom DJI im Rahmen von gemeinsam mit DFK und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes durchgeführten Expertinnen- und Expertenanhörungen einer fachlichen Kommentierung unterzogen, um die inhaltlichen Einschätzungen und den festgestellten Handlungsbedarf abzusichern bzw. zu ergänzen. Im Mittelpunkt des Berichtes stehen die Strategien der Gewaltprävention in den genannten sechs Handlungsfeldern, die den zahlreichen Praxisprojekten, Maßnahmen und Programmen vor Ort zugrunde liegen. So wird ein aktueller Überblick zum konzeptionellen Stand der Gewaltprävention möglich. Daraus werden aktuelle fachliche und fachpolitische Herausforderungen für die Gewaltprävention im Kindes- und Jugendalter abgeleitet.



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