Publications

Jugendsozialarbeit im Gender Mainstream

Richter, Ulrike (Hrsg.) (2004):
Jugendsozialarbeit im Gender Mainstream. Gute Beispiele aus der Praxis.
München: Deutsches JugendinstitutReihe: Übergänge in Arbeit / Band 4
Cover
Warum wollen Jungen in der KFZ-Werkstatt arbeiten? Weshalb drängen Mädchen in helfende Berufe? Ist „Techniknähe“ männlich und „Menschennähe“ weiblich?
Die Wirkung von geschlechtsspezifischer Rollenstereotypen ist beim Zugang von Jungen und Mädchen zu Ausbildung und Arbeit nach wie vor ungebrochen. Jugendsozialarbeit will helfen, allen Jugendlichen ihren Fähigkeiten und Wünschen entsprechende berufliche Chancen zu ermöglichen. Dazu müssen tradierte Muster der Berufszuordnung überwunden werden. Die Eignung der jungen Menschen muss zum Berufswahlargument werden – nicht das Geschlecht.
Der vorliegende Band beschreibt die Strategien zur Umsetzung von Gender Mainstreaming in der Jugendsozialarbeit anhand der Darstellung von guten Beispielen aus der Praxis. Der schwierige Übergang von Schule in den Beruf bildet den Schwerpunkt. Gender Mainstreaming in der Jugendsozialarbeit muss hier ansetzen, um Geschlechtergerechtigkeit beim Zugang zu Ausbildung und Erwerbsarbeit zu fördern.

Ulrike Richter ist wissenschaftliche Referentin am DJI im Forschungsschwerpunkt Übergänge in Arbeit.



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