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Rückfallrisiken von Partnerschaftsgewalttätern


Liel, Christoph (2013):
Rückfallrisiken von Partnerschaftsgewalttätern. Pilotstudie zur Testung eines Evaluationsinstrumentariums für Täterprogramme.
München Deutsches Jugendinstitut
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Bei der Arbeit mit Partnerschaftsgewalttätern konzentriert sich die Diagnostik und Evaluation auf die Beurteilung der Rückfallwahrscheinlichkeit von Klienten. In der Praxis wird ein Bedarf an wissenschaftlich überprüften Verfahren geäußert, die die Einschätzung der Rückfallwahrscheinlichkeit von Klienten durch Fachkräfte unterstützen. Der Bericht stellt daher einen Schritt in Richtung einer evidenzbasierten Diagnostik und Evaluation von Täterarbeit dar.

Es werden die Ergebnisse einer Validierungsstudie zu einem Evaluationsinstrumentarium für Täterprogramme berichtet. Die Untersuchung wurde als Weiterentwicklung eines DJI-Forschungsprojektes in den Jahren 2010 und 2011 durchgeführt. Das Evaluationsinstrument wurde auf Grundlage des internationalen Forschungsstandes zur Rückfallwahrscheinlichkeit von Partnerschaftsgewalttätern entwickelt. Ausschlaggebend sollte die Fachkräftebeurteilung von Klienten, Akten und der Sichtweise der geschädigten Partnerin sein, ergänzt um zwei validierte Klientenfragebögen (Interpersonal-Reactivity-Index und Elternbelastungsscreening zur Kindeswohlgefährdung). Das Instrumentarium wurde in drei deutschen Täterprogrammen in Düsseldorf, München und Rosenheim getestet. Mittels Fachkräftebefragungen (n=8) wurden die empirischen Gütekriterien „Praktikabilität und Nützlichkeit“ und mittels statistischer Auswertung erhobener Fälle (n=46) die „Sensivität und Aussagekraft“ des Instruments überprüft und bestätigt.


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