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Das Modellprogramm 'Interkulturelles Netzwerk der Jugendsozialarbeit im Sozialraum' - Erste Ergebnisse und Erfahrungen.

Deutsches Jugendinstitut (Hrsg.): Haubrich, Karin/Vossler, Andreas (2001):
Das Modellprogramm 'Interkulturelles Netzwerk der Jugendsozialarbeit im Sozialraum' - Erste Ergebnisse und Erfahrungen.
In: BAG JAW (Hg.):Jugend-Beruf-Gesellschaft, Arbeitsdruck 39. Sozialanalyse, S. 22-33

Zwei Programmschwerpunkte: Öffnung und Vernetzung
Mit dem Modellprogramm „Interkulturelles Netzwerk der Jugendsozialarbeit im Sozialraum“
sollen Einrichtungen der Jugendsozialarbeit, überwiegend Jugendgemeinschaftswerke, zu
zentralen Ansprechpartnern für alle zugewanderten Jugendlichen weiterentwickelt und durch
Vernetzung und Einflussnahme auf kommunale Planungsprozesse Verbesserungen der
regionalen Angebotsstruktur für junge MigrantInnen erreicht werden. Diese kurze Definition
beschreibt zwei Programmschwerpunkte.
Der erste Programmschwerpunkt bezieht sich auf die Öffnung der Einrichtungen der
Jugendsozialarbeit für alle Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Damit greift das
Modellprogramm die nach wie vor aktuelle Forderung der Migrationssozialarbeit auf, Beratungsund
Betreuungsangebote für MigrantInnen nicht mehr nach dem Herkunftsland der
Zugewanderten zu trennen. Neu ist dabei, dass in diesen Prozess der Öffnung von Angeboten
auch die Jugendgemeinschaftswerke mit einbezogen werden. Damit nahm das
Modellprogramm, das im Februar letzten Jahres startete, die Änderung der Richtlinien im
Rahmen des Kinder- und Jugendplanes vorweg, nach denen seit Januar diesen Jahres die
Angebote für Aussiedlerjugendliche jetzt allen Zugewanderten zugute kommen können.
Der zweite Programmschwerpunkt stellt diese Öffnung der eigenen Einrichtung in einen für den
gesamten Sozialraum angestrebten Prozess der Etablierung oder Weiterentwicklung eines
interkulturellen Netzwerkes der Jugendsozialarbeit. Die Aufgabe der Modellprojekte ist es, die
im Sozialraum vorhandenen Ressourcen zu mobilisieren, bestehende Angebote zu vernetzen
und ihre Öffnung für die Zielgruppen junger MigrantInnen zu fördern.

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