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"Wenn man sie öfters mal hört oder auch mal sieht, dann ist es nicht so schlimm..." Elterliche Erwerbsarbeit und Familienalltag aus Sicht der Kinder.

Wehr, Laura (2008):
"Wenn man sie öfters mal hört oder auch mal sieht, dann ist es nicht so schlimm..." Elterliche Erwerbsarbeit und Familienalltag aus Sicht der Kinder.
In: DJI-Bulletin, H. 82, S. 8-14

Die Grenzen zwischen Arbeitswelt und Familienwelt, Privatem und Öffentlichem, Arbeitszeit und Freizeit sind fließender geworden. Neue Familienformen, neue Arbeitsformen sowie eine starke Flexibilisierung der Arbeitszeiten und Arbeitsorte stellen veränderte Ansprüche an die Herstellung von Familie. Vom Umbruch der Arbeits- und Familienverhältnisse sind aber nicht nur die Eltern, sondern auch die Kinder betroffen. Bislang gibt es nur wenige Studien, die
das Spannungsfeld von Erwerbsarbeit und Familienalltag aus der Perspektive der Kinder untersuchen. Im Rahmen eines DJI-Gaststipendiums wurden Kinder im
Alter von zehn bis dreizehn Jahren, deren Eltern in flexibilisierter Erwerbsarbeit tätig sind, in teilstrukturierten Interviews zu ihrem Familienalltag befragt: Wie wirken sich die flexibilisierten elterlichen Arbeitsverhältnisse konkret auf den Alltag der Kinder aus? Wie bewerten die Kinder die Arbeits- und Familienverhältnisse? Welche Bedeutung schreiben die Kinder der Familienzeit zu? Welche Bedürfnisse äußern sie in Hinblick auf eine gelingende Balance von Arbeit und Familie?

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