Einrichtungen der Behindertenhilfe

Stationäre Einrichtungen der Behindertenhilfe tragen die Verantwortung, bei ihnen lebende und zum Teil besonders vulnerable Kinder und Jugendliche zu schützen und bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung tätig zu werden. Kindeswohlgefährdungen können dabei von externen Personen, von anderen in der Einrichtung lebenden Personen sowie von Mitarbeitenden der Einrichtung ausgehen.

Es wurde eine schriftliche Erhebung bei stationären Einrichtungen, in denen Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung leben, durchgeführt. Ziel war es, die Auswirkungen des BKiSchG, insbesondere im Hinblick auf die vier Dimensionen Stärkung der Prävention, Verbesserung der Handlungssicherheit, Definition von Standards und Förderung von Kooperationsbeziehungen empirisch zu überprüfen. Dadurch konnten auch Anhaltspunkte dafür gewonnen werden, welche Rolle Kinderschutz in der Praxis der stationären Behindertenhilfe spielt und welche Aktivitäten es zur Sicherung des Kindeswohls gibt.

Themenschwerpunkte

Für die Erhebung waren folgende Themenschwerpunkte geplant:

  • Bestandsaufnahme der Aktivitäten zum Kinderschutz
  • Zusammenarbeit und Kooperation im Kinderschutz mit Externen (insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe)
  • Erfahrungen im Umgang mit Verdachtsfällen von Kindeswohlgefährdung
  • Bekanntheit des Bundeskinderschutzgesetzes und dessen Bewertung
  • Strukturdaten der stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe (Träger, Angebotsformen, Betriebserlaubnispflicht, Personal etc.)

 

 

 

 

 

 

 


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