Konzeption und Methode

Es wurde eine vergleichende Studie auf europäischer Ebene in den beteiligten acht Partnerländern durchgeführt, die sich in drei Teile gliedert:

Teil I: Identifizierung und Zusammenstellung von Modellen guter Praxis auf kommunaler Ebene

Ziel war es, Modelle mit beispielhaften Ansätzen und Strategien zu finden, die die Umsetzung und Förderung des Rechts auf freies Spiel in ihre lokalen Politiken integriert haben. Dazu wurde eine Konzeption mit unterschiedlichen Kriterien guter Praxis entwickelt. Ein besonderes Interesse galt dabei Angeboten, die auf die Chancengerechtigkeit im Zugang für alle Kinder und Jugendlichen abzielen. Ein wichtiges Kriterium war auch die Frage, inwieweit Kinder und Jugendliche an der Gestaltung der Spielangebote beteiligt waren.

Die Darstellung der Best-practice-Modelle findet sich auf der Projekthomepage unter www.re-play.eu.


Teil II: Befragung unterschiedlicher Zielgruppen zu ihren Sichtweisen und Erfahrungen im Hinblick auf das Recht auf freies Spiel

Im Zentrum stand eine schriftliche Befragung von Kindern und Jugendlichen (Altersgruppe 6 bis 16 Jahre), in der es um Spielgewohnheiten und -vorlieben, Gelegenheiten, Orte und Zeiten für Spiel geht. Eltern und Lehrkräfte, aber auch Vertreter/innen aus Lokaler Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft wurden zu ihren Einschätzungen bezüglich der Infrastruktur an Spielgelegenheiten, hinderlichen und unterstützenden Faktoren für die Entfaltung des Rechts auf Spiel sowie politischen Handlungsansätzen befragt.

Die Erhebungen beziehen sich jeweils auf eine Kommune in jedem Partnerland. Die Entwicklung der detaillierten Konzeption und Erhebungsinstrumente sowie die vergleichende Analyse der Ergebnisse erfolgt durch die drei Forschungspartner DJI (Deutschland), DIT (Irland) und IIT (Rumänien).

Teil III: Gründung eines Pilotnetzwerks von drei Städten (Liverpool, Parma, Warschau)

In einem Pilotmodell unter dem Titel "Office 31" wurden in den Stadtverwaltungen der Kommunen Liverpool, Parma und Warschau Anlaufstellen eingerichtet bzw. spezifische Handlungsstrategien entwickelt, die die Umsetzung des Rechts auf Spiel in besonderer Weise fördern.

Die Ergebnisse und Erfahrungen in den Kommunen werden in dem Bericht "Ergebnisse des Pilotprojekts Office 31" ausführlich dargestellt.


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