Konzeption und Methode

Das Projekt ist in drei Phasen gegliedert:
1. Recherche und Sichtung von Datenquellen im Kontext der amtlichen Statistik (z.B. Mikrozensus, Schulstatistiken, Berufsbildungsstatistiken), von periodisch erscheinenden Erhebungen (z.B. der Shell Jugendstudie, PISA), von repräsentativen Befragungen (z.B. der Repräsentativbefragung „Ausgewählte Migrantengruppen in Deutschland“ RAM des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge), des "Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten" (AID:A), DJI-Surveys 2009 sowie von empirischen Erhebungen, die sich auf spezifische Gruppen und Regionen beziehen (u.a. aus der Bevölkerungs- und Integrationsforschung, der Bildungs- und Berufsforschung sowie der Jugend- und Jugendhilfeforschung).
2. Auswertung des Datenmaterials im Hinblick auf die Situation und die Chancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Die Auswertung umfasst auch eigene Analysen der Daten des "Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten" (AID:A), DJI-Surveys 2009 sowie Sekundäranalysen von anderen wichtigen Datensätzen (z.B. Mikrozensus).
3. Analyse und Interpretation der Ergebnisse sowie Erstellen einer Publikation.

Die Bildungssituation und Bildungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund werden mit Hilfe eines breiten Bildungsbegriffs analytisch unterschieden:
• Institutionalisierte Bildungsangebote und -prozesse in formalisierter Form (z.B. in der Schule, in der Berufsausbildung, in der Hochschule und in den Übergangssystemen)
• Institutionalisierte Bildungsangebote und -prozesse in nicht-formalisierter Form (d.h. Lernangebote z.B. im Rahmen von freiwilligem Engagement, von Jugend(sozial)arbeit, auch Bildungsangebote kommerzieller Anbieter)


Relevante Differenzierungskriterien zur Aufbereitung und Analyse der Daten sind:
• Migrationsstatus
• Herkunftsland
• Sozio-ökonomischer Status
• Geschlecht
• Alter
• Region

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