Zielsetzung


Ein solches Konzept, das in seinen Grundzügen auf andere Großstädte übertragbar sein muss, soll vom Projekt „empirisch gestützt“ entwickelt werden.
Handlungskonzepte, die Sozialhilfeabhängigkeit durch die Unterstützung bei der Arbeitsmarktintegration überwinden wollen, können die Erwerbsbereitschaft von Müttern vor allem mit kleinen Kindern (unter 3 Jahren) nicht erzwingen, sondern müssen dazu Anreize bieten und durch die Gestaltung institutioneller Rahmenbedingungen Wege bahnen.
Deshalb spielen Fragen nach der subjektiven individuell-biografischen Orientierung, nach den Netzwerk-Ressourcen und Bewältigungsstrategien, (der „subjektive Faktor“), im Forschungsdesign des Projekts eine Schlüsselrolle.
Jedoch ein solches Handlungskonzept muss auch an den Handlungshorizont der Akteure in den Institutionen des Hilfesystems angebunden sein. Deshalb richtet sich die Projektarbeit auch bei den Akteuren der Fachbasis und bei den für die kommunale Sozialpolitik Verantwortlichen auf deren Problemwahrnehmung und Handlungsstrategien. Ihre Sicht wird mit den aus schriftlichem Material und Daten gewonnenen Informationen zu einer entwicklungsorientierten, auf Veränderung oder Ausbau gerichteten Bestandsaufnahme des Hilfesystems verknüpft. Sie wird Grundlage für die Formulierung des Handlungskonzepts, das in engem Dialog mit der Nürnberger Projektgruppe, dem Steuer- und dem erweiterten Kreis sowie Partnern aus der Wissenschaft erstellt werden soll.
Auf dieser Grundlage und im konzeptionellen und praxisbezogenen Austausch mit Akteuren aus anderen Städten werden Teilschritte eines kommunalen Handlungskonzepts zur Verbesserung der Lebenslage allein Erziehender erprobt und danach in einem Praxishandbuch gebündelt.

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+49 89 62306-255
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
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