Phase 1

Der „Erneuerte Kooperationsrahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa 2010-2018“ (kurz: EU-Jugendstrategie (EU-JS)) wurde am 27.11.2009 von den Jugendministerinnen und -ministern der EU-Mitgliedsstaaten verabschiedet. Er bezeichnet das gemeinsame Vorhaben der europäischen Länder, neue Impulse für die Jugendpolitik zu schaffen. Ziele sind die Steigerung der Möglichkeiten und der Chancengleichheit junger Menschen im Bildungswesen und auf dem Arbeitsmarkt. Daneben sollen Jugendliche stärker sozial eingegliedert sowie ihr gesellschaftliches Engagement und ihre Teilhabe am politischen Prozess gefördert werden.


Wie die Mitgliedsstaaten die EU-JS umsetzen, bleibt ihnen überlassen. Deutschland beschreitet einen neuartigen Weg der politischen Steuerung und gestaltet die Umsetzung in einem institutionellen Kooperationsprozess zwischen Bund und Ländern. Das Projekt „Wissenschaftliche Begleitung der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland“ begleitet und evaluiert den Prozess der Umsetzung der EU-JS in Deutschland seit Beginn des Prozesses im Jahr 2010. In der ersten Evaluationsphase (2010-2014) wurde diese neue Form der politischen Steuerung analysiert und Erkenntnisse über jugendpolitische Umsetzungsprozesse und politische Steuerung gewonnen.

 

Wesentliche Ergebnisse der ersten Phase

• Es wurde eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern etabliert. Diese Zusammenarbeit ist die Voraussetzung für eine gelungene Koordination.


• Mit den Länderinitiativen sind weitere Koordinationsorte für die Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland entstanden. Sie spielen eine wichtige Rolle, indem sie Impulse aus der EU und aus der B-L-AG in die Länderebene tragen.

 
• Öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe werden über den Nationalen Dialog und die Länderinitiativen über die Umsetzung der EU-Jugendstrategie informiert.

Kontakt

+49 89 62306-142
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
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