Trotz regional guter Ausbildungs- und Arbeitsmarktlage und einem breiten, kommunal abgestimmten Fördersystem, gestalten sich die Übergänge für einen Teil der Jugendlichen, insbesondere von Haupt- und Förderschulabsolvent(inn)en, schwierig. Knapp jede/r zweite Förderschulabsolvent(in) und gut jede(r) fünfte Hauptschulabsolvent(in) befindet sich nach den Ergebnissen der Münchner Schulabsolventenstudie vier Jahre nach Ende der Pflichtschulzeit beruflich auf prekärem Weg. Um über die Verlaufsdaten hinaus mehr über die Enstehungsbedingungen risikobehafteter Übergänge herauszufinden und der Frage nach der Rolle des sozialen Umfelds (Eltern, Gleichaltrige, Beziehungen), von Gatekeepern sowie individuellen Ressourcen, Motivationslagen, Handlungsmöglichkeiten und Bewältigungsstrategien der Jugendlichen nachgehen zu können, die diese zum Gelingen oder Misslingen von Übergängen leisten, sollen, in einem qualitativen Design, Jugendliche mit prekären Übergangsverläufen aus dem Sample der Münchner Längsschnittstudie vertiefend untersucht werden.

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