Die Studie untersucht, wie Familien mit Migrationshintergrund den Alltag gestalten und wie ihre soziale Situation die alltägliche Praxis beeinflusst.
Vor dem Hintergrund der Debatte um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der in Deutschland immer noch stark ausgeprägten Chancenungleichheit im Bildungsverlauf und der sozialen Teilhabe rückt zunehmend die Lebensführung von Familien in den Blickpunkt. Über den Alltag von Familien mit Migrationshintergrund liegen bisher kaum Befunde vor und wenn, dann vor allem im Zusammenhang mit Problemen. So wird übersehen, dass Migrantenfamilien über eigene Ressourcen verfügen und innovatives Potenzial einbringen. Gleichzeitig bleibt meist unberücksichtigt, wie heterogen ihre Lebenslagen sind. Unterschiede zeigen sich besonders zwischen den Einwanderungsgenerationen, den Herkunftsländern und den sozialen Milieus.





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