Die DJI-Kinderbetreuungsstudie wurde vom Deutschen Jugendinstitut in Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik der Universität Dortmund im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) durchgeführt.
Die Grundgesamtheit der Studie besteht aus den Privathaushalten in der Bundesrepublik Deutschland, in denen Kinder unter sechs Jahren leben. Dazu gehören auch Ausländerhaushalte, insbesondere die Mütter (und Väter), die ein Interview in deutscher Sprache führen können. Da es kein Register von Telefonhaushalten gibt, anhand dessen die Zielpersonen aus der Grundgesamtheit direkt ausgewählt werden könnten, wurde eine Zufallsauswahl aller Telefonhaushalte gezogen. Dieses Vorgehen erfordert eine hohe Kontaktzahl von Haushalten, bis die entsprechenden Zielhaushalte, die zur Grundgesamtheit der Studie gehören, identifiziert sind. Es wurde von ca. 196.000 Kontakten ausgegangen.
Basis ist eine bundesweite CATI-Telefonstichprobe mit einer Befragung von etwa 8.000 Müttern und Vätern mit ca. 13.700 Kindern bis 6 Jahren, einschließlich der Geschwister bis zum Alter von 14 Jahren. Fragestellungen der Studie sind „zeitliche, strukturelle, organisatorische und finanzielle Aspekte der Kinderbetreuung“, „Zukunftsinteressen“, „Qualität der Betreuung“, „Familienfreundlichkeit der Betreuung“, „Betriebliche Angebote zur Vereinbarung von Familie und Beruf“ sowie Regionalisierungsaspekte und sozioökonomische Differenzierung.

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