Das Projekt geht der Frage nach, was Jugendliche wann und warum dazu bringt, ihre nationale, bzw. ethnisch-kulturelle Herkunft als Argument bzw. als Maßstab zur Unterscheidung von Seinesgleichen und Anderen zu verwenden. Exemplarisch untersucht werden hierzu die sozialen Beziehungen im Freizeitbereich von Jugendlichen in einem Münchener Stadtteil (Westend). Insgesamt leben in dem Stadtteil Menschen aus 100 verschiedenen Nationen. Ein zentraler Grund für die Auswahl des Münchener Westends liegt in der durchschnittlich langen Verweildauer der nichtdeutschen Bevölkerung und damit in dem hohen Anteil an jugendlichen Angehörigen der sogenannten zweiten und dritten Generation. Die Jugendlichen betrachten wir zunächst einmal als Menschen, di