1. Projektergebnisse

Aktuelle Untersuchungsberichte über die gesundheitliche Situation junger Menschen in der EU (Europäische Kommission 2000, Hackauf/Winzen 1999) zeigen, dass bereits das Kindes- und Jugendalter von erheblichen gesundheitlichen Risiken betroffen ist (z. B. von (Verkehrs-) Unfällen, Verletzungen, psychischen Beeinträchtigungen, Suizidgefahren, Fehlernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel, Tabak-, Alkohol- und Drogenkonsum). Es stellt sich daher die Frage nach geeigneten Beeinflussungsmöglichkeiten durch gesundheitliche Prävention bzw. Gesundheitsheitsförderung, um das Gefährdungspotential für Kinder und Jugendliche zu vermindern. Einen Schwerpunkt bilden strukturelle Änderungen einerseits sowie Maßnahmen zur Bereitstellung von Informationen und zu Verhaltensänderungen andererseits.


2. Ausgangssituation und Bezug zum aktuellen Forschungsstand

Die Erhebung dient dem Zweck, Daten über Projekte, Programme und Aktivitäten zu sammeln, die auf präventive, gesundheitsförderliche und therapeutische Maßnahmen für Jugendliche ausgerichtet sind. Dabei bilden die Vermittlung von Wissen, die Veränderung von Verhaltensweisen und die Veränderung der sozialen Bedingungen wichtige Aspekte.

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3. Methodische Anlage

Mit dem Aufbau eines Netzwerkes internationaler ExpertInnen wurde mit dem Start des Projektes unmittelbar begonnen. Ein erstes europäisches Netzwerk-Treffen fand am 15./16. März 2003 mit nationalen Experten und Expertinnen aus Finnland, Schweden, Irland, Niederlande, Portugal, Italien, Frankreich, Dänemark, Österreich, Belgien, Spanien, Luxemburg in München statt. Die nationalen ExpertInnen aus Portugal, Griechenland und dem Vereinigten Königreich wurden mit ausführlichem Dokumentationsmaterial versorgt und in das Netzwerk einbezogen.

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4. Dissemination

Es ist geplant, die Ergebnisse des Projekts auf nationaler und EU-Ebene in Form von nationalen bzw. EU-Berichten zu veröffentlichen. Ebenfalls wird eine Veröffentlichung in Fachzeitschriften geplant; eine „Web Page" und eine CD-Rom sollen erstellt werden, um die Informationen und Ergebnisse sowie Ergebnisberichte des Projektes zu verbreiten; die öffentliche Präsentation der Ergebnisse auf nationaler Ebene in einer mit allen anderen EU-Mitgliedsländern koordinierten Aktion ist geplant, um die Aufmerksamkeit für Gesundheitsförderung zu erhöhen.

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5. Projektdurchführung

Die ausgewählten Präventionsprojekte sowie die ermittelten Daten sollen in Teilbereichen Anregungen zu zukünftiger EU-Gesundheitspolitik im Bereich Prävention für Jugendliche geben und einen Überblick zum Entwicklungsstand von Gesundheitsförderungsmaßnahmen ermöglichen.

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6. Förderung

Das Projekt wird von der Europäischen Kommission, Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz, gefördert.

Kontakt

+49 89 62306-239
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
81541 München

Gefördert / finanziert durch

Europäische Kommission, General Direktion Gesundheit und Verbraucherschutz

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