Obwohl von der Mehrheit angestrebt, misslingt vielen Schulabsolventen, insbesondere jenen mit schlechteren Ausgangsbedingungen hinsichtlich Ausstattung, Herkunft und/oder Bildungsbiografie, der direkte Einstieg in eine berufliche Ausbildung. Angebote des Übergangssystems können hier ein notwendiges Bindeglied zwischen Schule und Ausbildungsaufnahme sein. Ein Problem des ausdifferenzierten Übergangssystem Schule – Ausbildung stellt der Sachverhalt dar, dass es insgesamt kaum Informationen gibt, die einen Vergleich verschiedener Angebote in Bezug auf die erreichten Zielgruppen und Fördereffekte gestatten.

In dem Forschungsvorhaben ging es um eine Vergleichsuntersuchung von Jugendlichen in drei Bildungs-/Förderangeboten: Produktionsschule, Berufs- bzw. Ausbildungsvorbereitungsjahr und Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen der Agentur für Arbeit. Ziel der Studie war die Schaffung einer vergleichbaren Datengrundlage mit differenzierten Informationen zu den erreichten Zielgruppen, Angeboten und Effekten. Diese sollen als Diskussionsgrundlage zur weiteren Profilierung von berufsvorbereitenden Angeboten beim Übergang von der Schule in die Ausbildung dienen.

Im Oktober 2011 fand eine Fachtagung in Schwerin statt, auf der ausgewählte Ergebnisse des Forschungsvorhabens der Fachöffentlichkeit vorgestellt und diskutiert wurden.

Zum Ende des Projektes wurde ein Abschlussbericht erstellt, der als Download zur Verfügung steht.

Darüber hinaus kann bei Frau Anke März auch eine kostenlose Druckversion bestellt werden.


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