Die Fachgruppe "Pädagogische Konzepte für die Kindheit" widmet sich der Entwicklung, Erprobung, Evaluation und Dissemination frühpädagogischer Konzepte, Ansätze und Programme. Außerfamiliäre Betreuungsformen sind für das Aufwachsen von Kindern in zunehmender Weise bedeutsam. Im Fokus steht vor diesem Hintergrund die pädagogische Praxis in Institutionen. Betrachtet werden dabei Kindertageseinrichtungen, Krippen und die Kindertagespflege ebenso wie Horte und Ganztagsgrundschulen. Somit werden neben den Drei- bis Sechsjährigen auch die unter Dreijährigen und Grundschulkinder in den Blick genommen.

In den Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der Fachgruppe wird die Perspektive aufgegriffen, Kinder als Handlungssubjekte und Mitgestalter ihrer eigenen Entwicklung zu betrachten. Bildung wird als Prozess der aktiven Auseinandersetzung des Kindes mit seiner sozialen, kulturellen und natürlichen Umwelt verstanden, der durch eine anregungsreiche Umgebung und in der Auseinandersetzung mit anderen Personen, Erwachsenen wie Kindern, ermöglicht wird.

Den aktuellen Arbeitsschwerpunkt bildet die Entwicklung und empirische Erprobung praktischer Handlungs- und Qualifizierungskonzepte für die frühpädagogische Praxis. Das Thema der sprachlichen Bildung für Kinder unter Drei steht daher im Mittelpunkt der aktuellen Arbeiten. Der in der Fachgruppe verfolgte wissenschaftliche Anspruch an pädagogische Konzepte berücksichtigt den steigenden Bedarf an evidenzbasierten Handlungskonzepten.

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