Abnehmende Aufmerksamkeit, zunehmende Anforderungen
In einer aktuellen Übersichtsarbeit zeichnet Blandow*Blandow, Pflegekinder und ihre Familien. Geschichte, Situation und Perspektiven des Pflegkinderwesens, 2004. die Geschichte der Organisationsformen und sozialpädagogischen Handlungsorientierungen im Pflegekinderwesen nach. Dabei überschreibt er die Phase nach dem DJI-Projekt „Beratung im Pflegekinderwesen“ Anfang der 1980er Jahre mit dem Titel „Entdeckung der Herkunftsfamilie“. Die damalige Forschung war u.a. Ausgangspunkt für die Kontroverse, ob es sich bei der Pflegefamilie um eine „Ersatz- oder Ergänzungsfamilie“ handelt bzw. handeln soll. Für die 1990er Jahre stellt Blandow fest, dass das Pflegekinderwesen in den Hintergrund sozialpädagogisch-fachlicher Aufmerksamkeit tritt. Als Gründe sieht er den Ausbau eines Systems familienorientierter ambulanter und teilstationärer Hilfen, eine reformierte Heimerziehung und angespannte öffentliche Haushalte.*Vgl. Blandow, Pflegekinder und ihre Familien (Fn. 33), S. 60 f.Gleichzeitig steigt jedoch die Zahl jener Kinder und Jugendlichen in den Familienpflegeformen. Ursache ist zum einen, dass sich die Betreuung von Kindern, Jugendlichen und deren Familien durch die örtlich vorhandenen ambulanten Hilfen häufig als nicht ausreichend erweist, und zum anderen, dass für Kinder und Jugendliche, deren Gefährdungsgrad, Schädigungen oder Behinderungen eine Fremdplatzierung unumgänglich machen, in zunehmendem Maße eine familiäre Betreuungsform als einzig geeignete Hilfeform erkannt worden ist.
Diese gegenläufige Entwicklung von abnehmender wissenschaftlicher Aufmerksamkeit und zunehmenden Fallzahlen legt die Vermutung nahe, dass die Vollzeitpflege die Anforderungen des SGB VIII an eine Hilfe zur Erziehung sowie Sozialräumlichkeit und Milieunähe der Hilfe bislang nur unzureichend erfüllt. Im Hinblick auf die Belastungen der Kinder und Jugendlichen erfordert die Betreuung zudem ein eher professionelles als gutmeinendes elterlich-fürsorgliches Verhalten der Pflegepersonen (und deren Familienmitgliedern).
Die Anforderungen haben auch dadurch zugenommen, weil die Herkunftsfamilien bzw. teilweise auch die Pflegekinder mehr Wert auf den Kontakterhalt und dessen Sicherung legen. Die Auseinandersetzung und Konfrontation mit dieser gewandelten Anspruchshaltung wird von den Pflegefamilien insbesondere dann als schwere Belastung wahrgenommen, wenn sie sich (vielfach verdeckt) eher für eine von der Herkunftsfamilie ungestörte Betreuung des Pflegekindes – vergleichbar mit einem Adoptionsverhältnis – entschieden haben.
Qualifizierungsdefizite
Die Jugendhilfe reagierte auf das sich verändernde Anforderungsprofil an Pflegefamilien und die fachliche Begleitung aller Beteiligten am erweiterten Familiensystem, den Kindern, Jugendlichen, Eltern und Pflegepersonen, bislang recht uneinheitlich. Zwar gibt es bundesrechtliche Vorgaben aus dem BGB und SGB VIII und handlungsleitende Konzeptionen auf Landes- und kommunaler Ebene, in der Praxis zeigt sich jedoch zwischenzeitlich eine gewisse Beliebigkeit in der örtlichen Ausgestaltung der Qualität der Pflegekinderarbeit sowie in den Handlungsorientierungen der Fachkräfte, etwa im Hinblick auf Umgangskontakte und Rückführungen:*Hoch/Lüscher, Familie im Recht. Eine sozialökologische Zugangsweise, 2002.
In einer Reihe weiterer Kommunen ist demgegenüber eine erkennbare Qualitätszunahme in der Pflegekinderarbeit zu verzeichnen. Antworten auf die neuen Anforderungen werden hier u. a. in einer Ausdifferenzierung bzw. einer Neudefinition des Pflegekinderbereichs gesehen:
Die letzte größere Welle an Praxisforschung zur Pflegekinderhilfe in Deutschland datiert aus einer Zeit von vor 20 Jahren. Zwar gilt die damalige Dokumentation der Forschungsergebnisse im DJI-Handbuch Beratung im Pflegekinderbereich von 1987 bis heute als das Standardwerk für diesen Teilbereich der Kinder- und Jugendhilfe. Das nach wie vor rege nachgefragte Buch ist jedoch seit Jahren vergriffen.
Eine Neuauflage stünde dringend an. Sie bedarf allerdings einer grundlegenden Überarbeitung und erneuter Forschung. Die rechtliche Ausgangslage hat sich durch veränderte gesetzliche Bestimmungen und die weiterentwickelte Rechtsprechung verändert. Eine Analyse und Auswertung der Entwicklungen des internationalen Forschungsstands zu Pflegekindern, d.h. Aufarbeitung der neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse aus dem Ausland sowie der Erfahrungen aus der gewandelten Praxis der Pflegekinderdienste in Deutschland steht ebenfalls aus.
Der aktuelle Bedarf nach Forschung zur Pflegekinderhilfe bzw. Fortschreibung der Ergebnisse von 1987 ist evident. Sie wird dringend benötigt für die Arbeit der Fachkräfte in den Jugendämtern und in den Pflegekinderdiensten, bei Trägern der öffentlichen und freien Jugendhilfe sowie der Professionellen und Ehrenamtlichen in den Pflegeelternverbänden, für die Entscheidungsfindung der Familienrichter/innen, sowie für die Wissenschaft und Lehre an den Hochschulen, Fachhochschulen und Fachschulen.
Weiterführende Literatur
Eine ausführliche Literaturliste zum Pflegekinderwesen wurde von Dipl.-Sozialarbeiterin Daniela Reimer an der Universität Siegen zusammengestellt.
Zusammenbrüche von Pflegeverhältnissen
Vergleichende Studien
Umgangskontakte bei Pflegekindern
Therapeutische oder präventive Interventionen
Rückführung von Pflegekindern in die Herkunftsfamilie
Problembelastung von Pflegekindern
Politische Belange
Methodik
Geschwister im Pflegesystem
Erwachsene Problemgruppen
Entwicklungsverläufe von Pflegekindern
Demographische Merkmale von Pflege
Besondere Formen der Pflege
Allgemeine Übersichtsartikel
Rechtsprechung Pflegekinder in Kontakt - eine Analyse der Rechtsprechnung bei Umgangskonflikten bei Pflegekindern
Rückkehr oder Verbleib - eine Analyse der Rechtsprechnung zu Herausgabekonflilkten bei Pflegekindern
Rechtsübersicht zu Herausgabekonflikten bei Pflegekindern
Projektbeirat
Vorausgehendes Projekt:
Handbuch "Kindeswohlgefährdung"
Abschlussbericht Explorationsphase
Zielsetzung
Das Forschungsprojekt erhofft sich Erkenntnisse darüber, wie in der Praxis der Pflegekinderhilfe das Wohl der Kinder in vielfältiger Art und Weise gefördert werden kann. Die Bindungen und Beziehungen an die Herkunftsfamilie als auch die Pflegefamilie sollen aus der Perspektive des Kindes untersucht werden. Daraus sollen Schlussfolgerungen für das Handeln aller im Hilfesystem Beteiligten gezogen werden, unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Rahmenbedingungen, der Bedürfnisse der Beteiligten und der Anforderungen einer qualifizierten fachlichen Arbeit. Die unterschiedlichen Perspektiven und Interessen der Beteiligten und professionellen Helfer/innen sollen differenziert herausgearbeitet und dargestellt werden.
Die Ergebnisse sollen für die Praxis ausgewertet und aufbereitet und in einem Handbuch der Fachöffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Die sozialwissenschaftlichen Erkenntnisse werden in enger Verknüpfung mit den rechtlichen Rahmenbedingungen dargestellt. Ziel ist es, für alle Beteiligten in der Pflegekinderhilfe die Handlungs- und Rechtssicherheit zu erhöhen und Möglichkeiten der Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe aufzuzeigen, u.a. in Bezug auf die rechtlichen Vorschriften in diesem Bereich.
Projektaufbau
Das Projekt ist für einen Zeitraum von 3 ½ Jahren angelegt. Der Beginn erfolgte zum 1. August 2005. Das Projekt soll am 31. Dezember 2008 abgeschlossen sein. Das Projekt gliedert sich in zwei Hauptabschnitte: Die Explorationsphase (01.08.2005 - 31.07.2006) und die Hauptphase (01.08. 2006 – 31.12.2008). Die Verantwortung für das Projekt tragen das Deutsche Jugendinstitut (DJI) und das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) gemeinsam. Das DJI sichert die sozialwissenschaftliche Expertise in der Forschung, das DIJuF die rechtswissenschaftliche. Es wurde ein Projektbeirat gebildet und während des Projekts werden schwerpunktmäßig Expertengruppen berufen.
Ergebnisse
Die Explorationsphase ist abgeschlossen. Ziel dieses Forschungsabschnittes war eine Grobanalyse des Ist-Standes der deutschen Praxis der Pflegekinderhilfe. Dazu wurden unterschiedliche Zugangswege gewählt:
Darüber hinaus wurde im Rahmen einer systematischen Literaturrecherche der international verfügbare Stand der Forschung zur Pflegekinderhilfe erschlossen.mehr…
Länderberichte
Außerdem wurden die Ergebnisse der Untersuchung der rechtlichen und strukturellen Rahmenbedingungen in drei Länderberichten und zwei Expertisen festgehalten.
Länderbericht Niederlande
Länderbericht Schweden
Länderbericht England
Expertise Slowenien
Expertise Spanien (deutsche Übersetzung)
Rechtsberichte
Pflegekinder in Kontakt - eine Analyse der Rechtsprechung bei Umgangskonflikten bei Pflegekindern
Rückkehr oder Verbleib - eine Analyse der Rechtsprechung zu Herausgabekonflikten bei Pflegekindern
Expertisen
| Jürgen Blandow | "Anders als die Anderen ..." - die Großeltern- und Verwandtenpflege | Ina Bovenschen & Gottfried Spangler | Effekte von Interventionen in Pflegefamilien: Ergebnisse einer systematischen Literaturrecherche |
| Monika Krumbholz | Keine Zeit für Öffentlichkeitsarbeit? |
| Christine Köckeritz | Wissensvermittlung für Pflegeeltern |
| Daniela Reimer & Klaus Wolf | Partizipation der Kinder als Qualitätskriterium der Pflegekinderhilfe |
| Gottfried Spangler & Ina Bovenschen | Effekte von psychosozialen Interventionen zur Vorbereitung von Pflegeeltern auf ihre Aufgabe: Ergebnisse einer systematischen Literaturrecherche |
| Irmela Wiemann | Auch Eltern ohne Kinder bleiben Eltern - Beratungsprozesse mit Herkunftseltern |
| Hanno Winkelmann | Aufsuchende kurzzeitige Therapie in Familien mit zeitlich befristeter Vollzeitpflege (AkTiF mit ZbV) Beratungsprozesse mit Herkunftseltern |
Ein zweiter Themenbereich beinhaltet eher strukturelle, fachliche Herausforderungen der Pflegekinderhilfe. Hierzu zählen etwa Organisationsfragen und Fragen der Anwerbung, Auswahl, Vorbereitung und Begleitung von Pflegeeltern. Auch die Analyse der veröffentlichten Rechtsprechung und die differenzierte Erörterung von Lösungsmöglichkeiten für das rechtliche Problem wechselnder örtlicher Zuständigkeiten bei Dauerpflegeverhältnissen ist diesem Bereich zuzurechnen.
Weitere Analysen sollen der deutschen Fachdiskussion und /-praxis Anregungen für notwendige Weiterentwicklungen in der Pflegekinderhilfe liefern. Dies betrifft zum einen die stärkere Verortung der deutschen Pflegekinderhilfe im internationalen Kontext (Rechtsvergleich und Vergleich von Kennzahlen), zum anderen die Eröffnung neuartiger empirischer Feldzugänge (Perspektiven von Pflegekindern, Rechtstatsachenforschung).
Im einzelnen betreffen die Forschungsvorhaben folgende ausgewählte Themenbereiche:
Die Ergebnisse der Bearbeitung der einzelnen, in der Vertiefung ausgewählten Themenstellungen sollen zusammengefasst werden und als Grundlage für ein neues Handbuch Pflegekinderhilfe dienen. Die Veröffentlichung erfolgt über eine sukzessiv zu ergänzende Internetversion, wobei das Forscherteam bei der Erstellung durch ExpertInnen unterstützt wird.
Ziel ist u.a. auch, Empfehlungen für die Rechtsentwicklung zu formulieren und weitere, offene Forschungsfragen in Bezug auf die Förderung des Wohls der Kinder und die Verbesserung der Qualität der Pflegekinderhilfe in der Bundesrepublik herauszuarbeiten. Darüber hinaus sollen die Ergebnisse auf einer bundesweiten Fachtagung und weiteren Fortbildungsveranstaltungen zur Pflegekinderhilfe vorgestellt, diskutiert und damit ein Reflexions- und Entwicklungsprozess angeregt werden.
Rechtsentwicklung
Die rechtlichen Grundlagen der Pflegekinderhilfe haben sich seit Beginn der 1980er Jahre wesentlich geändert.
KJHG
1991 sind die Vorschriften des JWG von denen des KJHG abgelöst worden. Die Umgestaltung der Sozialleistungen hat wesentliche Änderungen für die Ausgestaltung der Hilfeprozesse mit sich gebracht. Die Kontrolle von Pflegekinderverhältnissen hat sich von einem obrigkeitsstaatlichen Erlaubnis- und Aufsichtsverfahren (vgl. §§ 27 ff., § 69 Abs. 3 S. 1 JWG) zu einem kooperativen Beratungs- und Unterstützungsverhältnis (§§ 37, 38 SGB VIII) gewandelt.*Hierzu Meysen, in: DIJuF, Verantwortlich handeln – Schutz und Hilfe bei Kindeswohlgefährdung. Saarbrücker Memorandum, 2004, S. 157 (162 f.).
Die Ausgestaltung der Leistungen hat durch die Hilfeplanung nach § 36 SGB VIII eine andere Qualität bekommen. Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 21. Oktober 2004.*Siehe Fn. 7. fordert ein Überdenken der bisherigen Praxis bei der Fortschreibung von Hilfeplänen in Dauerpflegeverhältnissen.
KindRG
Die Kindschaftsrechtsreform hat ein Umdenken in Bezug auf das Umgangsrecht von Kind und Eltern eingeleitet. Der Rechtsanspruch aus § 1684 Abs. 1 BGB hat auch Auswirkungen auf Pflegekinderverhältnisse. Immer mehr Eltern erstreiten sich das Recht auf Kontakte zu ihrem fremdplatzierten Kind.
Kontakte zur Herkunftsfamilie sind in der Pflegekinderhilfe nach wie vor Anlass für zahlreiche Konflikte. Häufig stoßen entsprechende Überlegungen auf Unverständnis und Abwehr. Nach den Empfehlungen des deutschen Familiengerichtstages soll die gesetzliche Vermutung des § 1626 Abs. 3 BGB auf Pflegekinder keine Anwendung finden. Umgangskontakte mit den leiblichen Eltern sollen ausdrücklich nur stattfinden, wenn diese dem Wohl des Kindes nicht widersprechen.*So die Empfehlungen an die Gesetzgebung des 16. Deutschen Familiengerichtstags, vgl. ZKJ 2006, 41; ebenso Salgo, Gesetzliche Regelungen des Umgangs und deren kindgerechte Umsetzung in der Praxis des Pflegekinderwesens, ZfJ 2003,362.2.
Auch wenn die Kontakte für alle Beteiligten oftmals mit erheblichen Belastungen verbunden sind, werden in der öffentlichen Auseinandersetzung fast ausschließlich die Belastungen der Kinder und Jugendlichen thematisiert. Traumatisierung von Kindern als Folge anhaltend hochbelasteter Lebensverhältnisse vor der Fremdplatzierung wird in Fachkreisen (Medizin, Psychologie) zunehmend in ihrer Risikobedeutung für die weitere Entwicklung der Kinder anerkannt..*Vgl. Stiftung zum Wohl des Pflegekindes (Hrsg.), Kontakte zwischen Pflegekind und Herkunftsfamilie, 3. Jahrbuch des Pflegekinderwesens, 2004. Bei einer ersten Rezeption der Veröffentlichungen aus den letzten Jahren fällt auf, dass die Belastungen und Bedürfnisse von Pflegepersonen und Herkunftseltern im Zusammenhang mit Umgangskontakten nur unzureichend untersucht und beschrieben werden. Gleiches gilt für die diesbezüglichen Anforderungen an die Beratung und Unterstützung durch die Fachkräfte in den Jugendämtern sowie in den Pflegekinderdiensten bei Trägern der freien Jugendhilfe.
Entwicklungen des internationalen Forschungsstands zu Pflegekindern
Die Forschung zu Pflegekindern hat international in der unmittelbaren Vergangenheit stark zugenommen.*Beispielsweise sind in einer der großen wissenschaftlichen Literaturdatenbanken (Psychinfo©) für die vergangenen vier Jahre bereits nahezu genauso viele in Qualitätszeitschriften (d. h. mit Peerreview) erschienene Artikel verzeichnet wie für das gesamte vergangene Jahrzehnt von 1990 bis 1999 (307 zu 349 Veröffentlichungen. Zuvor waren in den 60er und 70er Jahren jährlich nur ein bis zwei empirische Arbeiten erschienen, danach hat deren Zahl begonnen allmählich zu wachsen. Bedeutsame, auf empirischer Forschung aufbauende neue Informationen haben sich zu verschiedenen Bereichen wie der (zeitlichen) Entwicklung von Bindungsbeziehungen in Pflegefamilien,*Z. B. Stovall-McClough/Dozier, Forming attachments in foster care: Infant attachment behaviours during the first 2 months of placement, Development & Psychopathology 16 (2004), 253-271. Interventionsmöglichkeiten bei Verhaltens- und Bindungsstörungen bei Pflegekindern,*Z. B. Fisher et al., The Early Intervention Foster Care Program: Permanent Placement Outcomes From a Randomized Trial, Child Maltreatment, im Druck; MacDonald/Kakavelakis, Helping foster carers to manage challenging behavior. University of Exeter: Centre for Evidence-based Social Services, 2004. prognostischen Kriterien für Rückführungsentscheidungen,*Z. B. Bullock/Gooch/Little, Children Going Home. The Reunification of Families. Aldershot: Ashgate, 1998. Wirkungen von Umgangskontakten*Z. B. McWey/Mullis, Improving the Lives of Children in Foster Care: The Impact of Supervised Visitation. Family Relations 53 (2004), 293-300. oder der Auswahl und Vorbereitung von Pflegeeltern*Z. B. Dozier & the Infant-Caregiver Lab, The attachment and biobehavioral catch-up intervention: A training manual for foster parents. Newark: University of Delaware, 2002. ergeben. International wurden umfassende Erhebungen zur körperlichen und psychischen Gesundheit von Pflegekindern durchgeführt,*Z. B. Richardson/Lelliott, Mental health of looked after children. Advances in Psychiatric Treatment 9 (2003), 249-251; Leslie et al., Developmental delay in young children in child welfare by initial placement type. Infant Mental Health 23 (2002), 496-516. die Nutzung angemessener Hilfsangebote überprüft*Z. B. Hulburt et al., Contextual predictors of mental health service use among children open to child welfare. Archives of General Psychiatry 61 (2004), 1217-1224. und Konzepte einer effizienteren Versorgung zur Verhinderung von Fehlentwicklungen in verschiedenen Bereichen (z. B. Schule, Kriminalität) erprobt.
*Z. B. Zeanah et al., Evaluation of a preventive intervention for maltreated infants and toddlers in foster care. Journal of the American Academy for Child and Adolescent Psychiatry 40 (2001), 214-221. Neben den Fortschritten der Forschung zu Pflegekindern finden wir bedeutsame internationale Weiterentwicklungen in verschiedenen relevanten Bereichen der Grundlagenforschung, etwa zur Bindungsforschung,*Z. B. Grossmann et al., Die Bindungstheorie: Modell, entwicklungspsychologische Forschung und Ergebnisse. In H. Keller (Hrsg.), Handbuch der Kleinkindforschung, 3. Aufl. 2003, S. 223-282. der Bedeutung von Trennungserfahrungen,*Z. B. Schaffer, The early experience assumption: Past. present, and future. International Journal of Behavioral Development 24 (2000), 5-14. der Relevanz von Umgangskontakten,*Z. B. Friedrich et al., (Begleiteter) Umgang und Kindeswohl: Eine Forschungsübersicht. In M. Klinkhammer/Klotmann/Prinz (Hrsg.), Handbuch Begleiteter Umgang. Pädagogische, psychologische und rechtliche Aspekte, 2004, S. 13-39. den Auswirkungen erfahrener Kindeswohlgefährdungen*Z. B. Myers et al., The APSAC Handbook on Child Maltreatment, 2nd Ed. 2002. Thousand Oaks: Sage. und der Einschätzung von Gefährdungsrisiken.*Z. B. Kindler, Verfahren zur Einschätzung der Gefahr zukünftiger Misshandlung bzw. Vernachlässigung: Ein Forschungsüberblick, in: Deegener/Körner (Hrsg.), Kindesmisshandlung und Vernachlässigung, im Druck. Die Rezeption dieser internationalen Weiterentwicklungen in der Praxis der deutschen Pflegekinderhilfe ist bislang unzureichend. Selbst wenn sie ausnahmsweise zur Kenntnis genommen werden, fehlt eine ausreichende inhaltliche Debatte. Auch setzt eine Übertragung von Empfehlungen aus dem Ausland stets Anpassungen an bundesdeutsche Gegebenheiten voraus. Erforderliche Erhebungen zur Überprüfung der Übertragbarkeit auf die Situation in Deutschland bleiben aus.
Höchstrichterliche Rechtsprechung
Die Pflegekinderhilfe beschäftigt seit einiger Zeit vermehrt auch die höchstrichterliche Rechtsprechung. Sowohl der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)*EGMR, Urt. v. 26. Februar 2004 – Beschwerde Nr. 74969/01 (Görgülü ./. Deutschland) = JAmt 2004, 551; Urt. v. 8. April 2004 – Beschwerde Nr. 11057/02 (Haase ./. Deutschland) = NJW 2004, 3401. als auch das Bundesverfassungsgericht (BVerfG)*BVerfG, Beschl. v. 14. Oktober 2004 – 2 BvR 1481/04 (Görgülü) = JAmt 2004, 601; BVerfG (3. Kammer), Beschl. vom 28. Dezember 2004 – 1 BvR 2790/04 (Görgülü) = JAmt 2005, 51 sowei der Bundesgerichtshof (BGH)*BGH, Urt. v. 21. Oktober 2004 – III ZR 254/03 = JAmt 2005, 35 m. Bespr. Nassall S. 6. haben sich teilweise sehr kritisch mit der deutschen Praxis auseinandergesetzt.
Der EGMR hat die Bundesrepublik Deutschland wiederholt verurteilt, weil die nationalen Gerichte und Jugendämter bei der Ausgestaltung der Hilfen in Vollzeitpflege die Menschenrechte (Eltern- und Kinderrechte) verletzen.*EGMR, Urt. v. 26. Februar 2004 – Beschwerde Nr. 74969/01 (Görgülü ./. Deutschland) = JAmt 2004, 551; Urt. v. 8. April 2004 – Beschwerde Nr. 11057/02 (Haase ./. Deutschland) = NJW 2004, 3401. Insbesondere wurde kritisiert, dass mit der Inpflegegabe gleichzeitig Umgangskontakte ausgeschlossen wurden*EGMR NJW 2004, 3401 (3405 f., Tz. 100 ff.); EGMR JAmt 2004, 551 (554 f., Tz. 48 ff.). und der Option einer Rückführung keine ausreichend Beachtung geschenkt wurde.*EGMR JAmt 2004, 551 (554, Tz. 44 ff.). Zum Umgangsausschluss hatte sich im Fall Görgülü auch das BVerfG zuerst vorsichtig kritisch geäußert.*BVerfG, Beschl. v. 21. Juni 2002 – 1 BvR 605/02 (Haase) = JAmt 2002, 307 (310). und in der Folge wegen erneuter Missachtung der Vorgaben des BVerfG und EGMR in schärfster Form willkürliches Verhalten vorgeworfen.*BVerfG (3. Kammer), Beschl. vom 28. Dezember 2004 – 1 BvR 2790/04 = JAmt 2005, 51. Die Kritik an der gerichtlichen Praxis zu Umgang und Rückführung gewinnt an Brisanz durch unlängst durchgeführte Übersichtsarbeiten zu den ausländischen Forschungen im Pflegekinderbereich. Repräsentative und differenzierte empirische Aussagen darüber, wie Kinder unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen Vorerfahrungen Besuchskontakte erleben und welche Bedeutung Besuchskontakte für den Bestand des Pflegeverhältnisses haben, liegen bislang erst mit Einschränkungen vor.*Köckeritz, Vollzeitpflege zwischen Ideologie und Realität, Kritische Überlegungen und Perspektiven zum fachlichen Handeln in Sozialen Diensten, ZfJ 2005, 462. Eine Analyse der ausländischen sozialwissenschaftlichen Literatur lässt jedoch vermuten, dass regelmäßige Kontakte zu den Eltern in der Mehrzahl der Fälle kindeswohldienlich oder in ihrer Wirkung zumindest unschädlich gestaltet werden können.*Vgl. Kindler, Umgangskontakte bei Kindern, die nach einer Kindeswohlgefährdung in einer Pflegefamilie untergebracht werden: Eine Forschungsübersicht, JAmt 2005, S. 541-546. Was die Rückführung von Pflegekindern zu ihren Herkunftseltern betrifft, zeigt sich die deutsche Praxis der Pflegekinderhilfe im internationalen Vergleich sehr zurückhaltend.*Hierzu eingehend Kindler/Lillig, Psychologische Kriterien bei Entscheidungen über eine Rückführung von Pflegekindern nach einer früheren Kindeswohlgefährdung, Praxis der Rechtspsychologie 2004, 368-397; Kindler/Lillig/Küfner, Rückführung von Pflegekindern nach Misshandlung bzw. Vernachlässigung in der Vorgeschichte: Forschungsübersicht zu Entscheidungskriterien, JAmt 2005, S. 9 –17.
Der BGH*BGH, Urt. v. 21. Oktober 2004 – III ZR 254/03 = JAmt 2005, 35 m. Bespr. Nassall S. 6; zur Vorinstanz siehe OLG Stuttgart, Urt. v. 23. Juli 2003 – 4 U 42/03 = NJW 2003, 3419 = JAmt 2003, 592, hierzu Bespr. Meysen NJW 2003, 3369; siehe auch ders., Pflichtenstellung des Jugendamts bei einem Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien, in: DIJuF (Hrsg.), Verantwortlich handeln – Schutz und Hilfe bei Kindeswohlgefährdung. Saarbrücker Memorandum, 2004, S. 157.hat Aussagen zu den Kontrollaufgaben der Jugendämter bei Vollzeitpflegeverhältnissen getroffen. Es wird insbesondere ein fortwährender Kontakt der Fachkräfte im Jugendamt zum Kind bzw. Jugendlichen gefordert. Das stellt die Jugendämter und die entsprechenden Dienste vor neue Herausforderungen. Auch das Verhältnis zwischen Fachkräften und Pflegepersonen muss neu geordnet werden. Zur Frage, wie Kinder, die in ein Dauerpflegeverhältnis integriert sind, auf eine Intensivierung von (kontrollierendem) Kontakt mit professionellen Helfer/inne/n reagieren,*Siehe die Ergebnisse einer Mündelbefragung bei Zitelmann, in: dies./Schweppe/Zenz, Vormundschaft und Kindeswohl – Forschung mit Folgen für Vormünder, Richter und Gesetzgeber, 2004, S. 35 (58 ff.). fehlt bislang jede fachliche Orientierung. Die Praxis kann weder auf wissenschaftliche Standards noch auf Forschung zurückgreifen.
Aber auch eine Entscheidung des OLG Hamm hat für bundesweites Aufsehen und internationale Verwicklungen gesorgt.*OLG Hamm, Beschl. v. 19. Dezember 2003 - 11 UF 373/02 = JAmt 2004,209. Ein afghanisches Mädchen, das von einer Hilfsorganisation mit lebensgefährlichen Kriegsverletzungen zur Behandlung nach Deutschland geholt worden ist, wurde gegen den Willen der leiblichen Eltern in der Familienpflege belassen. Das BVerfG stellte in einer Kammerentscheidung fest, dass der Beschluss verfassungswidrig ist, weil das OLG die Bedeutung des Elternrechts im Verhältnis zu den „Gasteltern“ im Rahmen seiner Auslegung des § 1632 Abs. 4 BGB und bei der Gestaltung des Verfahrens grundlegend verkannt habe.*BVerfG (1. Kammer), Beschl. v. 23. August 2006 - 1 BvR 476/04 = JAmt 2006, 516.
Zur Erhebung der Strukturen in der deutschen Pflegekinderhilfe wurde ein Fragebogen entwickelt und an 624 Jugendämter übersandt. Die kommunalen Spitzenverbände hatten den Kommunen eine Beteiligung zwar nicht nachdrücklich empfohlen, jedoch eine Beteiligung an der Erhebung freigestellt. Von den kommunalen Spitzenverbänden im Land Niedersachsen wurde unter Hinweis auf die Erhebung des GISS im Jahr 2001 von einer Beteiligung abgeraten. Zum 24. April 2006 lagen 170 verwertbare Rückläufe vor. Der Abgabetermin wurde auf Wunsch mehrerer Kommunen um einen Monat auf den 30. April 2006 verschoben. Hier einige vorläufige Ergebnisse aus der Erhebung:
Konzeptionen: 57 von 170 Gebietskörperschaften verfügten nach ihren Angaben über Gesamtkonzeptionen zur Pflegekinderhilfe in schriftlicher Form. Neben bzw. gesondert zu den Gesamtkonzeptionen wurden 24 schriftliche Konzeptionen zum engeren Bereich der Vollzeitpflege gemeldet, in 37 Kommunen bestanden schriftliche Konzeptionen zur Bereitschaftspflege. Darüber hinaus haben 64 Jugendämter angegeben, über mündliche Gesamtkonzeptionen zur Pflegekinderhilfe zu verfügen.
Schlüsselzahlen: Von 158 Gebietskörperschaften mit eigenständigen Pflegekinderdiensten wurden zum 24.04.2006 102 Schlüsselzahlhinweise vorgelegt. Die Schlüsselzahlangaben bezogen sich dabei auf alle Formen der Vollzeitpflege, jedoch nicht – soweit in den Fragebögen entsprechend gekennzeichnet – auf Bereitschaftspflege, Familienpflege nach § 35a SGB VIII, Adoptionspflege und Tagespflege. 21 Kommunen meldeten Schlüsselzahlgrößen (d.h. Verhältnis von einer Vollzeitfachkraft zur Zahl der zu betreuenden Pflegekinder) bis 1:35, 43 Kommunen Schlüsselzahlen zwischen 1:36 – 1:50, weitere 43 Kommunen Schlüsselzahlen zwischen 1:51 – 1:85 und 9 Kommunen Schlüsselzahlen ab 1:86. Damit überschreitet ein erheblicher Teil der Kommunen die vom Deutschen Städtetag und Deutschen Landkreistag im Jahr 1978 empfohlene Schlüsselzahl von 1:50.
Zentrale Fragen der Pflegekinderarbeit: 146 von 170 Kommunen beantworteten die Frage nach zentralen Themen für die Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe. Wie dem nachfolgenden Diagramm zu entnehmen ist, bezog sich nahezu die Hälfte der Anmerkungen auf die drei Themenblöcke ‚Qualifizierung der Pflegeeltern’, ‚Gewinnung von Pflegeeltern bzw. -familien’ und häufig damit in Verbindung gebracht wurde die Angabe: ‚Zunahme hochbelasteter Kinder und Jugendlicher zur Vermittlung in Familienpflege’.

Um Probleme der Pflegekinderdienste in der praktischen Arbeit zu erschließen, wurden neun Gruppendiskussionen mit MitarbeiterInnen ausgewählter Pflegekinderdienste und beteiligter Fachdienste durchgeführt. Die Auswahl der Orte wurde nach folgenden Kriterien getroffen: unterschiedliche Gebietskörperschaften (Stadt und Landkreis), alte und neue Bundesländer, unterschiedliche Organisationsstrukturen. Die Gruppendiskussionen haben ein breites Spektrum an Informationen und Einschätzungen aus der Sicht von Fachkräften ergeben.
Die Auswertung ergab folgende Hauptproblemfelder:
Die erhobenen Themenschwerpunkte finden sich in der Struktur- und Fallerhebung wieder, sie bestätigen bereits vorhandenes Wissen aus Praxis und empirischer Forschung. Bei einigen der Problemkreise bietet sich an, den Fokus auf gelingende Beispiele zu richten, um Hinweise auf Lösungswege zu erhalten. Andere bedürfen einer grundsätzlichen Analyse der Wirkungsfaktoren.
Für eine Vollerhebung von Fallmerkmalen aller Pflegekindschaftsverhältnisse an vier Standorten wurde ein Fallerhebungsbogen entwickelt, der inhaltlich an die Fallerhebung des DJI von 1987 anknüpft und die Methodik der Erhebungen von Erzberger (2003) in Niedersachsen und von Blandow (2004) zur Verwandtenpflege berücksichtigt. Folgende inhaltliche Schwerpunkte waren enthalten:
Die Fallerhebung fand mit Stichtag 30.11.2005 an den Standorten der DJI-Erhebung von 1987 Karlsruhe und Heide/Dithmarschen und an zwei vergleichbaren Orten in den neuen Bundesländern Halle/Saale und Ohre-Kreis statt. Die Ausschöpfungsquote lag bei 90 %.
Erste Ergebnisse zeigen ein komplexes Bild der deutschen Praxis der Pflegekinderhilfe:
Insbesondere die Ergebnisse zu Umgang, Rückführung und Belastungen des Pflegekindes sind vor dem Hintergrund der aktuellen Forschung interessant. Hier wird weiterer Forschungsbedarf deutlich, um Einflussfaktoren und Erklärungsansätze ausfindig zu machen.
In der Erhebung wurden an vier Orten Daten zur psychischen Gesundheit und Verhaltensanpassung von über 400 Pflegekindern erhoben. Dies ist die bislang größte, international vergleichbare empirische Forschungsarbeit zu diesem Thema in Deutschland.
Eingesetzt wurde ein weltweit verbreiteter, in seiner Aussagekraft geprüfter Fragebogen (Child Behaviour Check List - CBCL), der von Pflegeeltern ausgefüllt wurde. Im Ergebnis zeigte sich, dass die in die Untersuchung einbezogenen Pflegekinder aus Deutschland nicht durchgehend als hochbelastete Gruppe angesehen werden können, aber etwa zur Hälfte in der Beschreibung durch die Pflegeeltern bedeutsame Beeinträchtigungen in einem oder mehreren Bereichen (psychische Gesundheit, körperliche Gesundheit, schulische Entwicklung) aufwiesen. Im Teilbereich geschilderter Verhaltensauffälligkeiten erreichten bei etwa einem Drittel der Kinder die geschilderten Auffälligkeiten den Bereich klinischer Bedeutsamkeit, so dass die Häufigkeit vermutlich behandlungsbedürftiger Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit bei Pflegekindern im Verhältnis zur Grundgesamtheit aller Kinder in Deutschland mindestens verdoppelt erscheint. Pflegekinder stellen mithin eine besonders vulnerable Untergruppe der Kinder und Jugendlichen einer Gesellschaft dar, deren Versorgung und Förderung gesichert werden muss, wenn ihre Entwicklungschancen gewahrt werden sollen.
Eine Untersuchung ausgewählter ausländischer Rechtsordnungen sollte Aufschluss über den Stand der deutschen Pflegekinderhilfe im europäischen Vergleich bringen. Anhand der gesetzlichen Regelungen und der in Deutschland verfügbaren einschlägigen Literatur wurde das System der Pflegekinderhilfe in England, Schweden und den Niederlanden betrachtet und die Ergebnisse in Länderberichten festgehalten. Außerdem wurden zwei Expertisen zur Familienpflege in Slowenien und Spanien eingeholt. Die Darstellungen beziehen sich auf die organisatorischen Rahmenbedingungen, die familien- und sozialrechtlichen Grundlagen sowie einzelne zentrale Themen der Pflegekinderhilfe, wie Umgang, Rückführung, die Unterbringung gegen den Willen der Eltern etc.
zu den Länderberichten
In einer systematischen Literaturrecherche wurde die für die Unterstützung der Pflegekinderhilfe verfügbare internationale empirische Forschungsbasis aus dem Zeitraum von 1967 bis heute erschlossen. Es wurden mehr als 1800 Literaturstellen gefunden und gesichtet. Für die Praxis der Pflegekinderhilfe bedeutsame Schwerpunkte der Literatur betreffen etwa Entwicklungsverläufe und Beeinträchtigungen bei Pflegekindern, Fördermaßnahmen und Hilfen zur Erziehung bei betroffenen Pflegekindern, Sonderformen der Pflege (z.B. Verwandtenpflege), Rückführung und Umgang. Diese Literaturbasis wird nun für die geplante Erstellung eines Handbuches in der Hauptphase des Projekts nutzbar gemacht.
Eine ergänzende systematische Recherche in der deutschsprachigen Literatur belegt hier erhebliche Forschungslücken. Es dominieren Forschungsübersichten, die sich aber nicht auf systematische Literaturrecherchen stützen und daher in ihrem wissenschaftlichen Wert als eingeschränkt angesehen werden müssen. Durch die selektive Literaturauswahl können ungewollt Verzerrungen der tatsächlichen Befundlage transportiert werden. Erste Ergebnisse aus der internationalen Literaturrecherche wurden in zwei Publikationen für die Fachdiskussion in Deutschland zugänglich gemacht.*Kindler, Umgangskontakte bei Kindern, die nach einer Kindeswohlgefährdung in einer Pflegefamilie untergebracht werden. JAmt 2005, 541-546; Kindler/Lillig/Küfner, Rückführung von Pflegekindern nach Misshandlung bzw. Vernachlässigung in der Vorgeschichte: Forschungsübersicht zu Entscheidungskritierien. JAmt 2006, 9-17. In einer zusätzlichen Recherche wurden epidemiologisch orientierte Forschungen zur Verbreitung gesundheitlicher, psychischer und schulischer Beeinträchtigungen unter Pflegekindern in verschiedenen Ländern gesammelt, ausgewertet und zu deutschen Befunden, die im Rahmen des Projektes erhoben wurden (vgl. Punkt 4.3.4), in Beziehung gesetzt.
Die im Rahmen dieses Projektes erhobenen Zahlen zu Verhaltensauffälligkeiten bei Pflegekindern in Deutschland zeigen eine im unteren Drittel der internationalen Befunde liegende Rate an behandlungsbedürftig erscheinenden Auffälligkeiten. Dies ist zunächst ein positives Ergebnis und spricht für die Qualität der Pflegekinderhilfe und Jugendhilfe in Deutschland. Es stellen sich aber weitergehende Fragen, die in der Hauptphase aufgegriffen werden sollen. Diese Fragen betreffen eine genauere Analyse von Ursachen und Formen der Belastung bei Pflegekindern sowie die Auswahl möglichst wirksamer Unterstützungsangebote für betroffene Kinder.
Weiterhin wird in der internationalen, zumeist angloamerikanischen Literatur überwiegend die Haltung vertreten, dass sich die Raten erheblicher Verhaltensauffälligkeiten bei Pflegekindern in den vergangenen Jahren sukzessive erhöht hätten. Einen ähnlichen Eindruck berichten Fachkräfte aus der Bundesrepublik (vgl. Punkte 4.3.1. und 4.3.2). Hier wird eine strategische Herausforderung für die Pflegekinderhilfe sichtbar: Sie muss sich für den Umgang mit einer wachsenden Anzahl schwer oder mehrfach belasteter Kinder qualifizieren und kann hierbei durch eine Aufarbeitung internationaler Erfahrungen und deutsche Vertiefungsstudien unterstützt werden.
Verschiedene Feldzugänge aus der ersten Projektphase (Strukturerhebung, Gruppeninterviews, Pflegeelternbefragung, Fallerhebung) zeigen übereinstimmend schwerwiegende bzw. multiple Belastungen oder Beeinträchtigungen bei Pflegekindern als strategische fachliche Herausforderung für die Pflegekinderhilfe in Deutschland. Um die Praxis bei der Bewältigung dieser Herausforderung zu unterstützen, sind mehrere vertiefende Forschungsaktivitäten geplant:
In der Strukturerhebung und den Gruppendiskussionen wurden wachsende Schwierigkeiten bei der Werbung, Auswahl, Vorbereitung und Unterstützung von Pflegeeltern deutlich benannt. Die Qualifizierung der Pflegekinderhilfe gerade für mehrfach auffällige oder beeinträchtigte Pflegekinder geht auch mit gesteigerten Anforderungen an die Pflegeeltern einher, was die benannten Schwierigkeiten zusätzlich verschärft. Die traditionell eher emotional-mitfühlenden Strategien der Gewinnung Interessierter reichen nicht aus, wenn der Zielgruppe ein ehrliches und nachvollziehbares Bild der zu erwartenden Aufgaben und Belastungen eröffnet und fehlgeleiteten Erwartungen und späteren Überlastungen vorgebeugt werden soll.
Um die Pflegekinderhilfe in diesem Bereich zu unterstützen, ist eine vergleichende Analyse und Bewertung von Werbungsmaterialien, Vorbereitungsangeboten und Schulungskonzepten geplant, wobei auch international vorliegende Befunde einbezogen werden sollen. In der Zusammenarbeit mit ExpertInnen sollen positive Beispiele herausgestellt und in der Pflegekinderhilfe bekannt gemacht werden.
In diesem Zusammenhang soll untersucht werden, ob unterschiedliche Zielgruppen je unterschiedliche Methoden erfordern. Insbesondere sollen dabei die Möglichkeiten der Schulung von Pflegeeltern im Rahmen von Verwandtenpflege untersucht sowie kulturelle Aspekte bei der Vorbereitung und Schulung von Pflegeeltern, die ein Kind mit Migrationshintergrund aufnehmen, berücksichtigt werden.
Die Ergebnisse der internationalen Literaturrecherche zeigen, dass in verschiedenen Ländern Untersuchungen zu Wahrnehmungen und Perspektiven von Pflegekindern die Fachdiskussion wesentlich bereichert und teilweise neu ausgerichtet haben. Die Befragung von Pflegekindern zu ihrem Selbstbild, ihrer wahrgenommenen Situation, ihren Beziehungen und den wahrgenommenen Kontakt zu Fachkräften bringt dementsprechend unmittelbare Erkenntnisse, die nicht sekundär aus den Beurteilungen von Erwachsenen ableitbar sind. Entsprechend sollen in einer Vertiefungsstudie, eventuell unter Einbezug eines universitären Kooperationspartners, Pflegekinder ab der mittleren Kindheit befragt werden. Weitere Erkenntnisse sind aus einer geplanten Befragung von LeiterInnen von Pflegekindergruppen zu erwarten, die an einigen Orten existieren.
Ein internationaler Vergleich soll in zweierlei Hinsicht erfolgen: Zum einen sollen einige Aspekte aus der Untersuchung der rechtlichen Rahmenbedingungen vertieft herausgearbeitet und in einer rechtsvergleichenden Untersuchung beleuchtet werden. Von Interesse ist hierbei insbesondere, wie die Rechtspraxis zu Eingriffen in das elterliche Sorgerecht, zu Rückführungen in die Herkunftsfamilie und Umgangsrechtsbeschränkungen, v.a. bei Langzeit- und Dauerpflegeverhältnissen, im Vergleich aussieht.
Die gesetzlichen Regelungen lassen aufgrund ihrer offenen Formulierungen mitunter wenig Unterschiede erkennen. Zudem kann erfahrungsgemäß eine gewisse Diskrepanz zwischen gesetzlichen Vorgaben und praktischer Umsetzung nicht ausgeschlossen werden. Vor diesem Hintergrund sollen Interviews mit ExpertInnen und PraktikerInnen des jeweiligen Landes durchgeführt werden.
Zum anderen sollen in engem Bezug dazu europäische Fallzahlen erhoben und fachliche Konzepte beschrieben sowie diskutiert werden, um die Situation der Pflegekinderhilfe in Deutschland mit der in anderen Staaten vergleichen zu können. Von besonderem Interesse soll dabei die Frage sein, welchen Stellenwert die Entwicklung einer dauerhaften Lebensperspektive für das Kind (permanency planning) in anderen Ländern einnimmt und wie die praktische Umsetzung konkret aussieht. Außerdem soll Unterschieden in der Bedeutung der Verwandtenpflege nachgegangen werden. Dazu sind neben der Analyse der jeweiligen Länderstatistiken und der Fachliteratur Interviews mit ExpertInnen und die Vergabe von Expertisen geplant. Außerdem ist in diesem Zusammenhang ein Workshop mit internationalen ExpertInnen Mitte des Jahres 2007 vorgesehen.
Die Kritik an der gerichtlichen Praxis nimmt zu, insbesondere was die Themen Umgang und Rückführung von Pflegekindern angeht (dazu mehr…)
In der Literatur wird z.T. bemängelt, dass bei gerichtlichen Entscheidungen eine Überbewertung von leiblicher Abstammung und Elternrecht auf Kosten des Wohls der Kinder festzustellen sei. Die Ergebnisse der Gruppendiskussionen mit Fachkräften aus der Pflegekinderhilfe bestätigen erhebliche Spannungen zwischen (wahrgenommener) Rechtsanwendung bzw. Rechtsentwicklung und fachlich eingeschätzten Kindesinteressen. Eine umfassende Analyse der veröffentlichten nationalen Rechtsprechung zu Pflegekindverhältnissen der letzten Jahre soll Aufschluss über die Kriterien der Entscheidungsfindung bei Umgangs- und Rückführungsfragen in der Rechtspraxis geben. Besonderes Augenmerk soll auch darauf gelegt werden, inwieweit die europäischen Vorgaben des EGMR und des Ministerrates der Europäischen Union (Empfehlungen No. R (87)6; Rec (2005)5) berücksichtigt werden und (internationale) sozialwissenschaftliche Forschungsergebnisse Eingang in die Entscheidungen finden.
Außerdem sollen Interviews mit FamilienrichterInnen geführt werden, die unter anderem Aufschluss über Entscheidungstendenzen, Erledigungsstrategien und Kommunikationsstrukturen zwischen den beteiligen Akteuren in der Praxis der Familiengerichte geben sollen.
Sowohl die exemplarische Befragungen mittels Gruppendiskussion als auch die Zwischenergebnisse der Strukturerhebung bestätigen, dass die mit dem Zuständigkeitswechsel verbundenen Probleme in der Praxis ein zentrales Thema sind. Unter anderem erschwert die Vorschrift die Gewinnung geeigneter Pflegeeltern und bringt, wie die neuere Rechtsprechung des BGH herausgestellt hat, besondere Anforderungen für die Kontrolle von Pflegeverhältnissen nach Zuständigkeitswechseln mit sich. Die Fachwelt scheint sich einig zu sein, dass es einer Neuregelung der örtlichen Zuständigkeit in der Pflegekinderhilfe bedarf. Konsensfähige Vorschläge, wie eine interessensgerechtere Lösung aussehen könnte, gibt es bislang nicht. Die Suche nach einer unbestritten notwendigen gesetzlichen Neuregelung braucht eine enge Rückkoppelung an die Bedürfnisse der Praxis. Um die Probleme in der praktischen Handhabung der Vorschrift herauszuarbeiten und mögliche Lösungsansätze zu diskutieren, ist ein Expertenhearing mit JuristInnen und PraktikerInnen geplant.
Die in der Explorationsphase gewonnenen Erkenntnisse deuten auf erhebliche Mängel in der Kontinuität und Fachlichkeit der Begleitung von leiblichen Eltern und Herkunftsfamilien hin. Zugleich wurde die Qualifizierung dieses Arbeitsbereichs in der Strukturerhebung vielfach als eine wichtige Zukunftsaufgabe der Pflegekinderhilfe benannt. Schließlich weisen Befunde aus der internationalen Literaturrecherche darauf hin, dass eine qualifizierte Arbeit mit Herkunftsfamilien bzw. dem Herkunftsnetz von Pflegekindern nicht nur für gelingende Rückführungen, sondern auch für die Beziehungssicherung, Besuchsgestaltung, Identität und den Selbstwert von auf Dauer untergebrachten Pflegekindern und für das (Mit-)Ver-antwortungsgefühl der Mitglieder der Herkunftsfamilie von großer Bedeutung sein kann. Spezifischer Gestaltungsbedarf lässt sich im Hinblick auf unterschiedliche kulturelle Hintergründe von Eltern und Pflegeeltern ausmachen. Zur Unterstützung der Pflegekinderhilfe in diesem Bereich sollen in der Hauptphase des Projekts Beispiele gelingender, kulturell sensitiver Eltern- und Herkunftsfamilienarbeit herausgearbeitet und für die Praxis nachvollziehbar aufbereitet werden.
Eine in der lokalen Fallerhebung aufscheinende Rückführrate von etwa 6 % könnte im Hinblick auf die gesetzlichen Vorgaben und die zudem deutlich höheren internationalen Vergleichszahlen auf eine notwendige Überprüfung der Praxis der Pflegekinderhilfe in Deutschland hinweisen. Dabei kann es nicht darum gehen, die Rückführquote um jeden Preis erhöhen zu wollen. Ziel ist vielmehr, planvolle Interventionsstrategien und diagnostische Instrumente zu entwickeln, um so geeignete und ungeeignete Fälle unterscheiden und Rückführungen erfolgreich gestalten zu können.
Im Rahmen einer katamnestischen Fallstudie sollen hierzu tatsächlich erfolgte Rückführungen und Abbrüche von Pflegeverhältnissen an verschiedenen Orten (nach Möglichkeit mit unterschiedlichen Rückführquoten) analysiert und Faktoren gelingender Rückführungen herausgearbeitet werden. Besonderes Augenmerk ist auf die begleitende und vorbereitende Arbeit mit den Herkunftsfamilien und deren Netzwerken zu richten. Die lokale Fallerhebung hat ergeben, dass nur in 20 % der untersuchten Herkunftsfamilien Maßnahmen zur Verbesserung der Erziehungsfähigkeit stattgefunden haben.
Zugleich sollen in diesem Zusammenhang im europäischen Ausland entwickelte Einschätzungshilfen zur Erfolgswahrscheinlichkeit von Rückführungen einer Überprüfung ihrer Aussagekraft unterzogen werden.
Ergebnisse der Strukturerhebung wie auch der Gruppendiskussionen deuten darauf hin, dass sich Organisationsstrukturen in der Pflegekinderhilfe in vielfältige Richtungen entwickelt haben. Beispielsweise wurden Aufgaben des Pflegekinderdienstes an Träger der freien Jugendhilfe delegiert. Einer weiteren Spezialisierung und Ausdifferenzierung der Pflegekinderhilfe an einigen Orten steht eine Entspezialisierung an anderen Orten gegenüber. Wie vor dem Hintergrund unterschiedlicher Organisationsstrukturen die praktische Arbeit im Detail ausgestaltet ist, soll aus der Perspektive unterschiedlicher Akteure eines Pflegeverhältnisses beschrieben werden.
Die differenzierte Betrachtung von Praxismodellen soll den zuständigen Fachdiensten Anregungen zur Optimierung ihrer Arbeit liefern. Dazu sollen gelingende Modelle herausgearbeitet und für die Praxis aufbereitet werden.
Powerpoint-Folien von der Tagung Arnold Groh Traumastörungen
Blandow Walter Verwandtenpflege
Kindler Pflegekinder und ihre Situation - eine empirische Annäherung
Helming Auswahl und Qualifizierung von Pflegefamilien
Meysen Rechtsentwicklung
Sandmeir Pflegekinder Belastung Teilhabe
Scheuerer-Englisch Bindungkonzept
Thrum Geschwister
Thrum Gabler Kontakte Herkunftsfamilie
Handbuch Beratung im PKH Bereich von 1987
Zusammenfassung
Abschlusstagung
Kinder in Pflegefamilien: Chancen, Risiken, Nebenwirkungen
Bundesweiter Fachkongress
10.-11.12.2008
Ort: Gustav-Stresemann-Institut e.V., Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn
Zeit: Mittwoch, 10.12.2008 12.30 - 18.15 Uhr, Donnerstag, 11.12.2008 9.00 - 16.00 Uhr
Programm
Kindler, Heinz; Thrum, Kathrin Praxisnutzen von Forschung in der Pflegekinderhilfe: Umgang, Kindeswohl und die Integration von Pflegekindern in die Pflege- bzw. Herkunftsfamilie 2007-00-00 Jugendhilfe 45 1 11-20
Thrum, Kathrin; Sandmeir, Gunda PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. Die Pflege- und Adoptivfamilie als "Schutzraum" für die Entwicklung von Kindern mit psychosozialen Belastungserfahrungen Seminar 2005-10-06 Frankfurt/Main
Kindler, Heinz Deutscher Kinderschutzbund Entwicklungsaufgaben im Kinderschutz: Wohin könnte die weitere Reise gehen? 2008-00-00 Jahrestagung der Kinderschutzfachkräfte 2008, Bildungsakademie BiS, Institut für Soziale Arbeit, Unna
Kindler, Heinz Universität Bielefeld Die Notwendigkeit evidenzbasierter sozialer Arbeit in Deutschland: Das Beispiel Kindeswohlgefährdung What Works - Welches Wissen braucht die soziale Arbeit? 2005-11-10 Internationale Tagung, Bielefeld
Kindler, Heinz Universität Dortmund Wie sicher kann Kindesmisshandlung vorhergesagt werden? 2005-11-22 Dortmund
Kindler, Heinz 1. Gemeinsamer Kinderschutzworkshop der Jugendämter Stuttgart und Düsseldorf Die Bedeutung des neuen § 8a SGB VIII für das fachliche Handeln im Kinderschutz 2005-11-28 Stuttgart
Blüml, Herbert Fachtagung mit Leitungskräften des Landesjugendamtes Niedersachsen Hannover Kindeswohlgefährdung und ASD Tagungsleitung und Durchführung 2005-09-14 Loccum
Blüml, Herbert Stadtjugendamt Dresden Fachtag der Pflegekinderhilfe Das Pflegekind im Beziehungschaos 2005-11-24 Dresden
Kindler, Heinz Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung Familie und Frauen Auswirkungen häuslicher Gewalt auf Kinder Folgerungen für die Jugendhilfe 2006-01-18 München
Kindler, Heinz Elterliche Erziehungsfähigkeit und Kindeswohlgefährdung Einschätzungsfragen im Schnittfeld von Jugendhilfe und KJP 2006-01-25 Bezirksklinikum Regensburg
Kindler, Heinz; Lillig, Susanna; Küfner, Marion Rückführung von Pflegekindern nach Misshandlung bzw. Vernachlässigung in der Vorgeschichte: Forschungsübersicht zu Entscheidungskriterien 2006-00-00 Das Jugendamt. Zeitschrift für Jugendhilfe und Familienrecht 79 9-17
Kindler, Heinz Partnergewalt und Beeinträchtigungen kindlicher Entwicklung: Ein Forschungsüberblick 2006-00-00 Handbuch Kinder und häusliche Gewalt 36-53 Wiesbaden Kavemann, Barbara; Kreyssig, Ulrike
Kindler, Heinz; Unterstaller, Adelheid Primäre Prävention von Partnergewalt: Ein entwicklungsökologisches Modell 2006-00-00 Handbuch Kinder und häusliche Gewalt 419-443 VS Verlag für Sozialwissenschaften Wiesbaden Kavemann, Barbara; Kreyssig, Ulrike
Kindler, Heinz sas Soziale Akademie Siegen-Wittgenstein Gewalt und Gewaltprävention in Familien Moderation 2006-00-00 Siegen
Nienstedt, Martin; Westermann, Anton Pflegekinder. Psychologische Beiträge zur Sozialisation von Kindern in Ersatzfamilien 1998-00-00 Votum Verlag Münster
Helming, Elisabeth Ausgewählte Ergebnisse aus dem Projekt "Kurzevaluation Frühe Hilfen" 2007-00-00 Vortrag und Teilnahme an Podiumsdiskussion, "Politik aktuell", Frankenthal Friedrich-Ebert-Stiftung
Helming, Elisabeth Ausgewählte Ergebnisse aus dem Projekt "Kurzevaluation Frühe Hilfen" 2007-00-00 Vortrag, Sitzung AG Kinderschutz München, Deutsches Jugendinstitut;Bundesjugendkuratorium
Blüml, Herbert Evangelische Akademie Kindeswohlgefährdung und ASD 2006-00-00 Fachtagung Loccum
Blüml, Herbert AGJÄ Kindeswohlgefährdung und ASD 2006-00-00 Arbeitstagung Bremen
Blüml, Herbert Jugendamt Landkreis Dithmarschen Pflegekinderhilfe 2006-00-00 Fachtag Dithmarschen
Küfner, Marion Eingliederungshilfe in Pflegefamilien für alle Kinder mit Behinderungen?! 2007-00-00 Das Jugendamt 01 8-14
Kindler, Heinz Umgangskontakte bei Kindern, die nach Kindeswohlgefährdung in einer Pflegefamilie untergebracht werden: eine Forschungsübersicht 2005-00-00 Das Jugendamt. Zeitschrift für Jugendhilfe und Familienrecht 78 12 541-546
Helming, Elisabeth Pflegekinderhilfe in Deutschland - ein Projekt des Deutschen Jugendinstitut e.V. 2007-00-00 Fachtag, Eichstätt PFAD e.V., Landesverband Bayern
Sandmeir, Gunda Pflegekinderhilfe in Deutschland - ein interdisziplinäres Forschungsprojekt 2006-00-00 Fachzeitschrift "Pflegekinder"/ Hrsg. Familien für Kinder GmbH 2 44-49
Sandmeir, Gunda Landratsamt Jugendamt Präsentation des Projekts Pflegekinderhilfe Deutschland 2007-00-00 Pflegekinderhilfe Ebersberg
Dr. Kindler, Heinz Anhörverfahren im Sozialpolitischen Ausschuss Anhörung zu Anträgen von CDU und SPD zum Thema Kindeswohl 2007-00-00 Landtag Rheinland-Pfalz
Dr. Thrum, Kathrin Das Programm Opstapje - Schritt für 0000-00-00
Dr. phil. Thrum, Kathrin Das Programm Opstapje - Schritt für Schritt Erfahrungen aus konkreten Projekten 2007-00-00 Tagung Frühe Förderung von sozial benachteiligten Kindern, Pädagogische Hochschule Thurgau
Blüml, Herbert; Kindler, Heinz; Sandmeir, Gunda; Thrum, Kathrin; Küfner, Marion Projektbericht Pflegekinderhilfe in Deutschland Teilbericht 1 Exploration 2006-00-00 53 DJI
Helming, Elisabeth Beratungsstelle für Natürliche Geburt und Eltern-Sein e.V. Laudatio "Bewegt bewegen" 2007-00-00 München
Helming, Elisabeth Arbeitsgemeinschaft Flexible Hilfen Kinder als "triviale Maschinen"? Einige Gedanken zu Diagnose und Behandlung von ADHS 2007-00-00 Fachtag, Erlangen
Kindler, Heinz; Thrum, Kathrin Deutsches Jugendinstitut Fortbildung Pflegekinderhilfe Veranstaltung für MitarbeiterInnen von Jugendämtern 2007-00-00 München
Kindler, Heinz; Permien, Hanna; Hoops, Sabrina Geschlossene Formen der Heimunterbringung als Maßnahme der Kinder- und Jugendhilfe Eine empirische Forschungsübersicht zu Wirkungen, Alternativen und Indikationen 2007-00-00 ZJJ Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe 01 40-48
Kindler, Heinz; Lillig, Susanna Der Schutzauftrag der Jugendhilfe unter besonderer Berücksichtigung von Gegenstand und Verfahren zur Risikoeinschätzung 2007-00-00 Kindeswohlgefährdung 85-109 Juventa Weinheim und München Jordan, Erwin
Kindler, Heinz Prävention von Vernachlässigung und Kindeswohlgefährdung im Säuglings- und Kleinkindalter 2007-00-00 Kindeswohlgefährdung und Vernachlässigung 94-108 Reinhardt München Ziegenhain;Fegert
Kindler, Heinz; Sann, Alexandra Frühe Hilfen zur Prävention von Kindeswohlgefährdung 2007-00-00 Kind Jugend Gesellschaft 52 02 42-45
Kindler, Heinz Miterlebte Partnerschaftsgewalt - Konsequenzen für Kinder 2007-00-00 Tagung 2nd ENCARE Symposium: Alcohol and violence in families: What about the children? Bad Honnef
Kindler, Heinz Verfahren zur Risikofrüherkennung 2007-00-00 Tagung wissenschaftlicher Beirat des Projektes: Guter Start ins Kinderleben, Ulm
Kindler, Heinz Ministerium für Soziales Gesundheit Familie und Frauen Diagnostik und Kinderschutz 2007-00-00 1. Kinderschutzkonferenz des Landes Rheinland-Pfalz, Mainz
Helming, Elisabeth Frühe Hilfen und soziale Frühwarnsysteme Ausgewählte Ergebnisse der Kurzevaluation von Programmen zu Frühen Hilfen für Eltern und Kinder und sozialen Frühwarnsystemen in Deutschland, 2007-00-00 Vortrag, Berlin Fachausschuss Jugend und Familie des Deutschen Vereins
Helming, Elisabeth Kreisjugendämter Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald;Stadtjugendamt Freiburg;PFAD Freiburg;Pflegeelternverein Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald: Mithören - Mitwirken - Mitreden Das Pflegekind im Netzwerk verschiedener Systeme 2007-00-00 Vortrag, Pflegekinderfachtag Denzlingen
Helming, Elisabeth It needs a village to raise a child Frühe Hilfen in Deutschland: ein Überblick, Vortrag 2007-00-00 Wiesbaden
Helming, Elisabeth Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. / Zukunft Familie e.V. Kinder stärken durch gute Rahmenbedingungen in den Familien 2007-00-00 Vortrag, Fachtag, Bad Brandenburg
Helming, Elisabeth Elternsein - wie geht das? Ratsuchende Eltern im Dschungel von Elternbildung und Familienhilfe 2007-00-00 Fachtagung "Hilfen für Eltern im Spannungsfeld zwischen Kompetenz und Überforderung", Hamburg SOS Kinderdorf Hamburg und Körber-Stiftung
Helming, Elisabeth SOS Kinderdorf Hamburg, Körber-Stiftung Grundprinzipien elternaktivierender Arbeit Elternbildung und praktische Erziehungshilfe 2007-00-00 Fachtagung: Hilfen für Eltern im Spannungsfeld zwischen Kompetenz und Überforderung Hamburg
Kindler, Heinz Deutsche Richterakademie "Frühe Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern" 2007-00-00 Kurs "Der Schutz von Kindern vor Vernachlässigung und Misshandlung", Trier
Kindler, Heinz Deutscher Familiengerichtstag e.V. Leitung der Arbeitsgruppe 10 "Familiengerichtliche Auseinandersetzungen um Pflegekinder" 2007-00-00 Brühl
Helming, Elisabeth "Ich bin nicht asozial" - Zwischen Kampf, Resignation und Wunsch nach "Normal-Sein": Mütter und Väter in Risikolagen in ihrem eigenen Selbstverständnis 2007-00-00 Internationale Konferenz: Mütter - Väter: Elternschaft zwischen medialer Inszenierung und sozialer Praxis Deutsches Jugendinstitut München/Leibniz Universität Hannnover
Helming, Elisabeth Strukturfragen der Pflegekinderhilfe in Deutschland 2008-00-00 Tagung: Pflegefamilien als Wahlverwandschaften – „Elective Affinities“. 2. Internationale Netzwerkkonferenz zur Pflegekinderhilfe an der Universität Lüneburg
Helming, Elisabeth Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalität, DJI Eltern als PartnerInnen der Koproduktion: Neue Wege in der gewaltpräventiven Elternarbeit - Grundsätze der Elternaktivierung 2007-00-00 Vortrag und Moderation auf der Fachtagung : Gewalt als Lernchance - Strategien der Gewaltprävention in sechs Handlungsfeldern, Berlin
Thrum, Kathrin Landesjugendamt Prognose von Rückführungen von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilien Vortrag 2007-00-00 Brandenburg
Helming, Elisabeth Sozialpädagogische Familienhilfe als aufsuchende Eltern- und Familienberatung Elternbildung für Familien in gravierenden Unterversorgungslagen 2007-00-00 1. Deutscher Eltern- und Familienbildungstag, Eisenach Dachverbände der Eltern- und Familienbildung in Deutschland
Kindler, Heinz Forschungsstand zur Wirksamkeit früher Hilfen 2007-00-00 Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), Berlin
Helming, Elisabeth Vortrag: Familien in Armutssituationen und Alltagskompetenzen 2008-00-00 Fachbeirat Frauenverbände der "Evangelischen Frauen in Württemberg" in Stuttgart
Helming, Elisabeth Netzwerke von Familien in Unterversorgungslagen: Zwischen Verstrickung und Unterstützung 2008-00-00 Vortrag beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie, Berlin
Sandmeir, Gunda Präsentation Pflegekinderbefragung 2008-00-00 Workshop "Kinderperspektiven auf Familienalltag" am DJI
Sandmeir, Gunda Präsentation Pflegekinderbefragung 2008-00-00 Forschugskolloquium Erziehungshilfen der IGfH und ISS in Frankfurt
Helming, Elisabeth Evangelische Akademie Tutzing;in Kooperation mit dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen;(DJI BZgA) Alles im Griff oder Aufwachsen in gemeinsamer Verantwortung? Paradoxien des Präventionsanspruchs im Bereich Früher Hilfen; Vortrag 2008-00-00 Fachtagung "Frühe Hilfen für Eltern und Kinder" in Tutzing
Helming, Elisabeth; Sandmeir, Gunda Moderation der Fachtage des Landkreises Dithmarschen Ambulante und stationäre Hilfen zur Erziehung im Kreis Dithmarschen – Bestandsaufnahme, Kooperationsstrukturen, Perspektiven der Weiterentwicklung 2008-00-00 Heide
Helming, Elisabeth Kreisjugendamt Bodenseekreis Aufwachsen in gemeinsamer Verantwortung Prävention zwischen Unterstützung und Kontrolle; Vortrag 2008-00-00 Fachtag für das Projekt "Mobile" in Friedrichshafen
Kindler, Heinz Partnerschaftsgewalt: Auswirkungen auf die Kinder und Folgerungen für Umgangs- und Obsorgeregelungen; Vortrag 2008-00-00 Tagung anlässlich 30 Jahre Frauenhäuser Wien im Wiener Rathaus
Kindler, Heinz BMFSFJ Häusliche Gewalt und Beeinträchtigungen der kindlichen Entwicklung - ein Thema für die Schule, Fachvortrag 2008-00-00 Fachkonferenz "Kooperation zwischen Schule und Jugendlichen bei häuslicher Gewalt", DBB Forum Berlin
Sandmeir, Gunda Pflegekinder kommen zu Wort 2008-00-00 Bulletin DJI 82 15-18
Kindler, Heinz Koordinierungszentrum Kinderschutz Netzwerk Früher Hilfen Stadt und Landkreis Lüneburg Stand der Forschung und der Praxis zum frühzeitigen Erkennen von Risikosituationen, Fachvortrag 2008-00-00 Fachveranstaltung Ritterakademie Lüneburg
Kindler, Heinz Congress Center Messe Belastung und Entwicklung von Pflegekindern in Deutschland und in anderen Ländern 2008-00-00 13. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag in Essen
Thrum, Kathrin Congress Center Messe Umgangskontakte und Rückführungen von Pflegekindern in Deutschland und in anderen Ländern 2008-00-00 13. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag in Essen
Sandmeir, Gunda Congress Center Messe Perspektiven von Pflegekindern zum Übergang von der Herkunftsfamilie in die Pflegefamilie 2008-00-00 13. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag in Essen
Helming, Elisabeth Osterberg-Institut der Karl Kübel Stiftung Familie: gelebter Alltag – prekäre Balancen 2008-00-00 Referat auf der Fachtagung „Familie – Im Puls der Zeit" in Niederkleveez, Schleswig-Holstein
Kindler, Heinz; Thrum, Kathrin Behaviour Problems and Learning Difficulties in Foster Children Results from Two German Studies 2008-00-00 20th Biennial ISSBD Meeting im Congress Center Würzburg
Helming, Elisabeth AGJ Zwischen Stagnation und Aufbruch – aktuelle Herausforderungen der Pflegekinderhilfe in Deutschland 2008-00-00 Teilnahme am Podium des Fachforums, 13. Kinder- und Jugendhilfetag 2008 in Essen,
Helming, Elisabeth; Kindler, Heinz; Sandmeir, Gunda; Thrum, Kathrin Erziehungshilfe in Pflegefamilien in Deutschland im internationalen Vergleich 2008-00-00 Fachforum auf dem 13. Kinder- und Jugendhilfetag 2008 in Essen
Helming, Elisabeth L&R Sozialforschung, Wien Umsetzung von Gender Mainstreaming in Jugendverbandsstrukturen – Erfahrungen aus Deutschland 2008-00-00 Vortrag auf dem Workshop „Gender in der verbandlichen/offenen Jugendarbeit. Was brauchen Jugendeinrichtungen wirklich?“ in Salzburg
Helming, Elisabeth L&R Sozialforschung Wien Umsetzung von Gender Mainstreaming in Jugendverbandsstrukturen – Erfahrungen aus Deutschland 2008-00-00 Vortrag auf dem Workshop „Gender in der verbandlichen/offenen Jugendarbeit. Was brauchen Jugendeinrichtungen wirklich?“ in Wien
Sandmeir, Gunda Wechsel der Lebenswelten - Wie nehmen Pflegekinder den Übergang in die Pflegefamilie wahr? 2008-00-00 Siegen: Sozial 13 1 38-41
Helming, Elisabeth Niedrigschwellige Präventionsangebote in der Kinder- und Jugendhilfe 2008-00-00 Internationales Symposium: Jedes Kind zählt – Perspektiven für eine niedrigschwellige Kinder- und Jugendhilfe, Salzburg, St. Virgil
Helming, Elisabeth Kommunaler Präventionsrat Frühe Hilfen bundesweit 2008-00-00 Präventionskonferenz: Kinder schützen – Familien fördern, Darmstadt
Meysen, Thomas; Schönecker, Luise; Kindler, Heinz Meysen, Thomas; Schönecker, Luise; Kindler, Heinz Frühe Hilfen im Kinderschutz: Rechtliche Rahmenbedingungen und Risikodiagnostik in der Kooperation von Gesundheits- und Jugendhilfe 2008-00-00 Juventa Weinheim
Sandmeir, Gunda Aufwachsen von Pflegekindern und riskante Biographieverläufe Workshop 2008-00-00 Siegen
Kindler, Heinz Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) Nach der Vernachlässigung: Ambulante Interventionen 2008-00-00 Fachtagung: „Kleine Kinder: Erziehen, fördern, schützen", Augsburg
Grossmann, Karin; Grossmann, Klaus; Kindler, Heinz; Zimmermann, Peter A Wider View of Attachment and Exploration The Influence of Mothers and Fathers on the Development of Psychological Security from Infancy to Young Adulthood 2008-00-00 Handbook of Attachment (2nd Ed.) 857-879 Guilford New York Cassidy, Jude; Shaver, Phillip R. (Eds.)
Kindler, Heinz Gefährdungseinschätzung in der Kindertagesstätte – auch das noch? 2008-00-00 Familien stützen, Kinder schützen. Was Kitas beitragen können 174-189 das netz Weimar/Berlin Diskowski, Detlef; Pesch, Ludger
Thrum, Kathrin; Gabler, Sandra Kontakte zwischen Pflegekind und Herkunftsfamilie Workshop 2008-00-00 Gustav Stresemann Institut Bonn Projekt Pflegekinderhilfe in Deutschland
Thrum, Kathrin Geschwister in Pflegefamilien Workshop 2008-00-00 Gustav Stresemann Institut Bonn
Sandmeir, Gunda; Arnold, Josephine; Groh, Eva-Maria Projekt Pflegekinderhilfe in Deutschland Pflegekinder: Belastung, Teilhabe, Unterstützung Workshop 2008-00-00 Gustav Stresemann Institut, Bonn
Helming, Elisabeth; Krumbholz, Monika Pflegefamilien: Werbung, Auswahl, Qualifizierung Workshop 2008-00-00 Projekt Pflegekinderhilfe in Deutschland
Kindler, Heinz Pflegekinder und ihre Situation - eine empirische Annäherung Ergebnisse und zentrale Thesen aus dem Projekt 2008-00-00 Bonn, Gustav Stresemann Institut Projekt Pflegekinderhilfe in Deutschland
Kindler, Heinz Förderung der Erziehungsfähigkeit in den Herkunftsfamilien/Rückführung Workshop 2008-00-00 Bonn, Gustav Stresemann Institut Projekt Pflegekinderhilfe in Deutschland
Kindler, Heinz "Permanency Planning" - Perspektiven der Pflegekinder und ihrer Familien Workshop 2008-00-00 Bonn, Gustav Stresemann Institut Projekt Pflegekinderhilfe in Deutschland
Sandmeir, Gunda Projekt Pflegekinderhilfe in Deutschland Organisation der Pflegekinderhilfe: Spezialisierung - Entspezialisierung / Freie Träger - Öffentliche Träger Workshop 2008-00-00 Gustav Stresemann Institut, Bonn
Helming, Elisabeth Fachzentrum für Pflegefamilien Sachsen-Anhalt Zusammenarbeit mit Herkunftseltern Einige Ergebnisse aus dem Projekt "Pflegekinderhilfe in Deutschland 2009-00-00 Bernburg/Sachsen-Anhalt
Helming, Elisabeth Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe Neue Haltungen – Wie man Familien begegnen kann. 2009-00-00 Zertifziert – und dann??? – Anregungen zur Weiterentwicklung für Familienzentren und ihre Kooperationspartner Fachtagung, Gelsenkirchen
Kindler, Heinz Institut für Soziale Arbeit (ISA) Münster Kinderschutz in Europa: Managing the risk Philosophien, Strategien und Perspektiven nationaler und transnationaler Initiativen zum Kinderschutz 2009-00-00 Child Protection in Europe Internationale Fachtagung, Münster
Helming, Elisabeth Deutsches Rotes Kreuz Gesundheitsförderung in der Jugendhilfe Empfehlungen des 13. Kinder- und Jugenberichts 2009-00-00 Jahrestagung Hilfen zur Erziehung, Bremerhaven
Helming, Elisabeth Ausdifferenzierung von aufsuchenden familienunterstützenden Hilfen 2009-00-00 Neue Praxis, Sonderheft 9 171-181