Publikationen

Dialoge mit Kindern führen

Best, Petra/Laier, Mechthild/Jampert, Karin/Sens, Andrea/Leuckefeld, Kerstin (2011):
Dialoge mit Kindern führen. Die Sprache der Kinder im dritten Lebensjahr beobachten, entdecken und anregen. Herausgegeben von der Baden-Württemberg Stiftung.
Berlin, Weimar
Cover
Dieses Materialset sensibilisiert pädagogische Fachkräfte für die Besonderheiten von Kindersprache und Spracherwerb, insbesondere mit dem Blick auf zwei- und dreijährige Kinder.Auf dieser Grundlage motiviert es für ein offenes und reflektiertes Dialoghandeln – quer durch den Alltag.
Kapitel 1 nimmt Sie mit auf eine Reise in die Welt der Kindersprache. Nach einem Überblick zum frühkindlichen Spracherwerb lesen Sie,über welche vielfältigen nonverbalen und verbalen Ausdrucksweisen Kinder zwischen zwei und drei Jahren verfügen, welche Strategien sie uns zeigen, um sich sprachliche Mittel anzueignen, und wie die Sprache ihr Handeln verändert: wie sie wichtig wird für ihr Denken und für die Kommunikation mit anderen – mit ihren erwachsenen Bezugspersonen und vor allem mit anderen Kindern.

Im Dialog mit jungen Kindern sind Feinfühligkeit, Wechselseitigkeit, Stimmklang und Körpersprache wesentlich. In Kapitel 2 begeben wir uns auf Spurensuche; vor allem dazu, was einen natürlichen, dem Kind zugewandten und zugleich sprachstimulierenden Dialog auszeichnet, über welche sprachlichen Handlungsweisen und Kompetenzen pädagogische Fachkräfte verfügen und wie diese in der Interaktion mit dem Kind angemessen zum Tragen kommen können, um ihr sprachliches Anregungspotenzial für Kinder zwischen zwei und drei Jahren zu entfalten.

Um die großen und kleinen Sprachmomente des Alltags geht es im dritten Kapitel. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Potenziale sich in den verschiedenen Situationen und Aktivitäten für bedeutsame und sprachanregende Dialoge verbergen.

Das handliche Beiheft enthält Orientierungshilfen zu Beobachtung und Dokumentation von Kindersprache sowie Analyse- und Reflexionshilfen für die Gestaltung von Dialogen mit Kindern. Sie regen an, die eigene Praxis zu reflektieren und dort die konkreten sprachlichen Unterstützungsgelegenheiten für Kinder zu entdecken und auszuprobieren.