17.01.2012 25. Januar 2012: ÜberRegionale NetzwerkeKonferenz Frühe Hilfen
Frühe Hilfen sind dann effektiv, wenn Hebammen, Ärzte, Kliniken, Gesundheitssystem und Krankenkassen gut miteinander vernetzt sind. Unter dem Motto „Voneinander Lernen“ lädt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) zum Erfahrungsaustausch in Mülheim/a.R. Städte und Landkreise ein, ihre kommunalen Kooperationsansätze vorzustellen und Erfahrungen auszutauschen. Das NZFH wird gemeinsam getragen vom Deutschen Jugendinstitut und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Programm
17.01.2012
Zeitpolitik in der Familienpolitik
Dr. Martina Heitkötter (Mitarbeiterin der Abt. Familie und Familienpolitik am DJI und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik) begrüßt in der Studiozeit des Deutschlandfunks die Entwicklung, dass das Thema Zeit für Familien – wie auch der 8. Familienbericht dokumentiert – mittlerweile in der Familienpolitik voll angekommen ist, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu vereinfachen. Nicht unproblematisch sei jedoch, dass die meisten Eltern die knapp bemessenen Stunden außerhalb der Arbeit hauptsächlich den Kindern widmeten. Den Grund sieht sie nicht zuletzt in der geringen gesellschaftlichen Akzeptanz gegenüber der Zeit für Selbstsorge, Zeit mit dem Partner oder mit Freunden, aber auch in fehlenden Rahmenbedingungen. Stunden der Zweisamkeit seien aber gerade bei berufstätigen Eltern wichtig für den Erhalt der Familie, so Heitkötter.
Die Sendung zum Nachhören
19.01.2012 Anonyme Geburt und Babyklappen in Deutschland
Eine Studie des DJI hat erstmals eine bundesweite Erhebung bei Trägern und Jugendämtern zu den seit 1999 existierenden Angeboten der anonymen Kindesabgabe und deren Inanspruchnahme durchgeführt. Nach Angaben von 272 Anbietern wurden bis Mai 2010 insgesamt 973 Kinder entweder anonym geboren bzw. übergeben oder in eine Babyklappe gelegt. Während sich Anbieter, Träger, Verbände, Jugendämter und Kirchen über die Zielsetzung einig sind, Schwangere und Mütter in problembelasteten Lebenssituationen zu unterstützen, führen sie äußerst kontroverse Diskussionen über die optimale Ausgestaltung der Hilfeangebote mit Verweis auf die ethische wie rechtliche Problematik der derzeit praktizierten anonymen Kindesabgabe. Das DJI geht davon aus, dass die Befunde zu einer Versachlichung der Debatte beitragen werden.
Publikation: Anonyme Geburt und Babyklappen in Deutschland. Fallzahlen, Angebote, Kontexte
DJI-Projekt: Anonyme Geburt und Babyklappen in Deutschland
Kontakt: Monika Bradna
24.01.2012 Was bringt das Betreuungsgeld?
Herdprämie oder Erziehungsgehalt – wenige familienpolitische Maßnahmen sind so umstritten wie das geplante Betreuungsgeld. Gegenüber Gabriele Knetsch, die für den Bayerischen Rundfunk Familien begleitet hat, die ihre Kinder lieber zu Hause erziehen, fordert Betreuungsgeld-Kritiker DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach eine Abkehr vom „Gießkannenprinzip“, zumal bei diesen breit gestreuten finanziellen Leistungen das Risiko groß sei, dass gerade Kinder, die von guten Betreuungseinrichtungen besonders profitieren würden, keine Kita besuchten. Außerdem stand Rauschenbach als Experte im Bayern2-Tagesgespräch Rede und Antwort.
Das Feature im Bayern2-Notizbuch zum Nachhören
Das BR-Tagesgespräch zum Nachhören
26.01.2012 1. März in Leinfelden: Zukunft des Jugendschutzes
Auf der Jahrestagung der Aktion Jugendschutz (ajs) stellt Elisabeth Helming (DJI) in Forum 2 ausgewählte Forschungsergebnisse aus der Institutionenbefragung des DJI-Projekts „Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Jungen in Institutionen“ vor.
ajs Jahrestagung 2012
DJI Online Thema 2011/07 Schulen, Internate, Heime – konfrontiert mit sexueller Gewalt und sexuellen Übergriffen"
30.01.2012 29. Februar in Nürnberg: Migrationspotenziale
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) veranstaltet gemeinsam mit anderen Institutionen einen Forschungstag unter dem Titel „Migrationspotenziale – Potenziale von Migranten“, um Möglichkeiten und Grenzen angewandter Migrations- und Integrationsforschung auszuloten. Dr. Birgit Reißig und Kirsten Bruhn, beide DJI, liefern im Forum 2 einen Input zu Übergängen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Ausbildung.
BAMF Forschungstag 2012
DJI Forschungsgruppe Migration
DJI Forschungsschwerpunkt Übergänge im Jugendalter
DJI Online Thema 2011/11 Ein guter Start ins Erwerbsleben für alle? Ausbildungsbiographien junger Menschen im Wandel
30.01.2012
Wie sich die Rolle der Großeltern verändert
Diese Frage stand im Fokus des SWR2 Forums „Generation 50+“. Dr. Walter Bien, Leiter des Zentrums für Dauerbeobachtung und Methoden am DJI, verwies in der Expertendiskussion u.a. darauf, dass nach Erkenntnissen des DJI-Surveys „Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten“, AID:A sich ein Drittel bis die Hälfte der Großeltern mehr oder weniger häufig als zuverlässige Partner in der Kinderbetreuung engagieren. Nach Erkenntnissen der DJI-Forschung empfinden Großeltern wie Enkel den generationenübergreifenden Austausch als ein gegenseitiges Geben und Nehmen.
zum Podcast
DJI Online Thema: Stark und stabil – Familie als Solidargemeinschaft"
30.01.2012
Abitur und Studium nur für Akademikerkinder?
An Deutschlands Hochschulen sind vor allem Söhne und Töchter aus Akademiker-Familien eingeschrieben. DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach kritisiert gegenüber dem Bayerischen Rundfunk, dass Deutschland im europäischen Vergleich in Sachen Bildungsgerechtigkeit immer noch zu schlecht abschneide. Nur zwei Prozent der Kinder von Eltern mit Hauptschulabschluss schafften den Weg auf die Universität. Diese gelte es stärker über entsprechende Informationen sowie Förderprogramme und Stipendien zur Aufnahme eines Studiums zu motivieren.
zum Interview in der Bayern2 Radiowelt
zum Interview auf Bayern2 Campus
01.02.2012
Prof. Dr. Sabine Walper neue Forschungsdirektorin am DJI
Am 1. Februar 2012 hat Prof. Dr. Sabine Walper ihre Arbeit als Forschungsdirektorin am DJI aufgenommen. Mit der Erweiterung des Direktoriums durch die neu geschaffene Stelle der Forschungsdirektorin will das DJI sein wissenschaftliches Profil nach innen und außen stärken. Die studierte Psychologin und Psychotherapeutin Sabine Walper kam über Stationen in Berlin und Berkeley (USA) nach München, wo sich die gebürtige Düsseldorferin 1999 an der LMU München mit einer Arbeit über Jugendliche in Konflikt-, Trennungs- und Stieffamilien habilitierte. 2001 trat Walper eine Professur für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Jugendforschung am Institut für Pädagogik der LMU München an. Sie ist Mitherausgeberin einschlägiger Zeitschriften und Buch-Reihen sowie seit 2002 Präsidentin der International Academy of Family Psychology."
06.02.2012 Familienleben nach der Trennung
Wenn Eltern sich trennen, spielt sich der weitere Familienalltag häufig an verschiedenen Orten ab. Etwa 12,5 Prozent der Minderjährigen in Deutschland wohnen bei getrennt lebenden Eltern. Eine knappe Million pflegt regelmäßigen Kontakt zu beiden Elternteilen. Die Schumpeter-Nachwuchsgruppe am DJI hat diese Multilokalität von Familie näher untersucht und beobachtet, welche Strategien und Modelle von Kindern und Eltern für das mehrörtige „Doing Family“ entwickelt werden. Die Projekt-Gruppe hat ihre Ergebnisse in diversen Medien vorgestellt.
DLF-Studiozeit
hr1-vita
Sonntagszeitung (Schweiz)
DJI Online Thema: Familienleben an mehreren Orten
13.02.2012
Umweltschutz eine Frage der Bildung
Im FOCUS-SCHULE-Interview erklärt Jugendforscher Prof. Dr. Claus Tully (DJI), dass vor allem jüngere Jugendliche begeisterte Strom- und Wassersparer sind, den Müll trennen oder viele Wege mit dem Fahrrad zurücklegen. Je älter die Jugendlichen werden, umso stärker achten sie auf nachhaltige Mode oder Lebensmittel. Nur 14 Prozent antworten, dass sie gar nicht bereit sind, etwas für den Umweltschutz zu tun. Entscheidend ist der Bildungsstand: Besser ausgebildete Eltern motivieren ihre Kinder häufiger für den Umweltschutz, so die Ergebnisse einer DJI-Studie zum Nachhaltigkeits- und Konsumverhalten junger Menschen.
zum FOCUS-Interview
DJI-Projekt: Jugend, Konsum und Nachhaltigkeit
16.02.2012 Handbuch „Pflegekinderhilfe in Deutschland“ wieder lieferbar
Die Printausgabe des stark nachgefragten und kurzzeitig vergriffenen Handbuchs ist ab Ende Februar wieder kostenfrei über das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu beziehen. In diesem Standardwerk werden die vielfältigen Ergebnisse des DJI-Forschungsprojekts Pflegekinderhilfe in Deutschland zusammengeführt, für die Praxis ausgewertet und aufbereitet. Die sozialwissenschaftlichen Erkenntnisse werden in enger Verknüpfung mit den rechtlichen Rahmenbedingungen dargestellt. Ziel ist es, für alle Beteiligten in der Pflegekinderhilfe die Handlungs- und Rechtssicherheit zu erhöhen und Möglichkeiten der Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe aufzuzeigen.
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Bestellservice Handbuch Pflegekinderhilfe
Gespräch mit Elisabeth Helming und Dr. Heinz Kindler zum Handbuch Pflegekinder
DJI Thema 2009/05: Pflegekinder und ihre Familien. Chancen, Risiken, Nebenwirkungen
23.02.2012 Wege in Ausbildung. Befunde aus einer schrittweisen Betrachtung des Übergangsprozesses
Der Übergang von der Schule in Ausbildung und Studium gilt als eine zentrale Weichenstellung für den Lebensverlauf junger Menschen. Auf der Basis einer repräsentativen Stichprobe mit retrospektiv erhobenen Daten von 7.448 Personen zeichnet der Beitrag von Tilly Lex und Julia Zimmermann (beide DJI) in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft (4/2011) die an den Schulbesuch anschließenden Übergänge bis hin zum Erwerb anerkannter Zertifikate schrittweise nach.
zum Artikel
23.02.2012
Prof. Dr. Thomas Rauschenbach im Beraterkreis der Stiftung Lesen
Künftig lässt sich die Stiftung Lesen und das ihr zugehörige Institut für Lese- und Medienforschung bei der Identifizierung neuer Trends und Themen im Bereich Lese- und Medienkompetenz von einem Expertenteam beraten. Das elfköpfige interdisziplinär besetzte Gremium, dem auch DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach angehört, traf sich im Februar in Berlin mit Vertretern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu einem ersten konstituierenden Treffen. weitere Informationen"
23.02.2012
U3 – Betreuung für die ganz Kleinen
Im gleichnamigen WDR5-Feature wendet sich Prof. Dr. Bernhard Kalicki (DJI) gegen ideologische Vorbehalte und kritische Äußerungen von Bindungsforschern, die eine frühe außerfamiliale Betreuung von kleinen Kindern generell für schädlich halten. Hingegen müssten die enormen – vor allem sprachlichen – Entwicklungspotenziale von unter Dreijährigen, die besonders in bildungsfernen und überforderten Familien nur unzureichend abgerufen und gefördert würden, stärker genutzt werden. Eine entsprechende Qualität der Kitas müsse aber vorausgesetzt und kontrolliert werden, so Kalicki weiter. Prof. Dr. Bernhard Kalicki ist Leiter der DJI-Abteilung Kinder und Kinderbetreuung und sitzt im Expertengremium der Nationalen Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit (NUBBEK), die im April ihre ersten Ergebnisse vorlegt.
23.02.2012 Drohender Fachkräftemangel? Neue Hochrechnungen zum Personalbedarf in Kitas und in der Tagespflege
Der Stichtag des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren rückt näher. Wenn zum 1. August 2013 die Betreuungswünsche der Eltern gemäß den Ergebnissen der DJI-Surveyforschung AID:A (2010) erfüllt werden sollen, müssten für 39 Prozent dieser Altersgruppe Plätze bereitstehen. Neben der Herausforderung, eine ausreichende Zahl an Plätzen zu schaffen, wird in jüngerer Zeit auf die zusätzliche Problematik hingewiesen, dass die hierfür benötigten Fachkräfte nicht ausreichend zur Verfügung stehen. Zu dem sich abzeichnenden Personalbedarf hat der Forschungsverbund DJI/TU Dortmund seine Hochrechnungen aus dem Jahr 2010 aktualisiert. Die vorgelegten Analysen zu drei möglichen Personalbedarfsszenarien mit jeweils zwei Varianten zum Anteil der Kindertagespflege zeichnen ein sehr differenziertes Bild: Je nach Region und prognostiziertem Bedarf können die Personal(fehl)bedarfe sehr unterschiedlich ausfallen. Für Westdeutschland kommen die Durchschnittsberechnungen – je nach Annahmen zum Anteil der Kindertagespflege – zu dem Ergebnis, dass der Personalfehlbedarf Ende 2013 bei 12.000 bis 20.000 Fachkräften liegen könnte.
Personalbedarfsberechnung für den Bereich Kindertagesbetreuung für den Zeitraum von März 2011 bis August 2013 "
23.02.2012 Präventive Programme für sozial benachteiligte Familien mit Kindern unter sechs Jahren
Sie heißen „Hippy“, „STEEP“ oder „Opstapje“ – Förderprogramme, die sich an bildungsferne Familien mit kleinen Kindern wenden, um Eltern im Umgang mit ihrem Nachwuchs zu stärken. Im Mittelpunkt stehen sowohl die gesundheitliche Entwicklung der Kleinkinder als auch der Beziehungsaufbau zwischen Eltern und Kindern sowie die spielerische Entwicklungsförderung von Vorschulkindern. Eine DJI-Expertise gibt einen Überblick über die Angebote in Deutschland und mahnt an, dass Evaluationsstudien mit Wirksamkeitsnachweis in diesem Bereich noch einen zu geringen Stellenwert haben.
zur Expertise
24.02.2012 29. Februar in Erfurt: Wie wollen wir in Deutschland zusammenleben?
Die Diskussionsveranstaltung findet im Rahmen des von Bundeskanzlerin Angela Merkel gestarteten Zukunftsdialogs statt. Ziel ist es, für die nächsten fünf bis zehn Jahre eine gesamtgesellschaftliche Diskussion über die Zukunft Deutschlands anzuregen und konkrete Handlungsvorschläge und Denkanstöße von Bürgerinnen und Bürgern, Expertinnen und Experten für die politische Arbeit zu gewinnen. Prof. Dr. Sabine Walper, seit 1. Februar Direktoriumsmitglied des DJI, und Dr. Karin Jurczyk, Leiterin der Abt. Familie und Familienpolitik am DJI wurden von der Bundeskanzlerin eingeladen, ihre Expertise in die Arbeitsgruppe „Familie“ einzubringen."
27.02.2012 29./30. März: Tagung Bildungsforschung 2020 in Berlin
Die Weiterbildungsinitiative frühpädagogischer Fachkräfte (WiFF), die am DJI angesiedelt ist, wird im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführten Tagung in Berlin ihre Forschungsergebnisse präsentieren. Der Marktplatz Bildungsforschung 2020 bietet den Tagungsgästen die Möglichkeit, sich über praxisnahe Lösungen und zukunftsweisende Erkenntnisse der empirischen Bildungsforschung zu informieren, um den Austausch von Wissenschaft, Bildungspraxis und Politik anzuregen.
Informationen zur Tagung
27.02.2012
IzKK-Nachrichten 2011: Gefährdungen im Jugendalter
In der aktuellen Ausgabe der IzKK-Nachrichten werden Gefährdungen im Jugendalter und die Genese einzelner Gefährdungslagen aus verschiedenen professionellen Perspektiven beschrieben. Fragen der Beurteilung von Gefährdungslagen durch Fachkräfte der Jugendhilfe sowie Herausforderungen bei schwierigen Hilfeprozessen und die Einbeziehung der jungen Menschen in die Hilfeplanung werden erörtert. Exemplare können beim Informationszentrum Kindesmisshandlung/Kindesvernachlässigung im DJI kostenlos bestellt werden.
IzKK-Nachrichten 2011
28.02.2012
Regionale Unterschiede bei der Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen in Heimen und Pflegefamilien
Die Hilfen zur Erziehung (HzE) gehören zu den zentralen Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe. Dazu zählen Beratung, kurzzeitige Unterstützung für Familien wie längerfristige Unterbringung von Kindern außerhalb der Familie. Nicht zuletzt wegen der rasant steigenden Fallzahlen und Ausgaben gerieten die HzE zuletzt in die Schlagzeilen. Eine Untersuchung der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) zeigt eklatante regionale Unterschiede bei den Fremdunterbringungsquoten. Dazu hat DJI Online Dr. Jens Pothmann von der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik einige Fragen gestellt.
zum Gespräch

Gespräche der letzten Monate
05.03.2012
Frauen in rechter Szene nicht unterschätzen
Frauen in der rechtsextremen Szene nur in ihrer Rolle als Mitläuferinnen und „Nazi-Bräute“ zu sehen, bedeute, eine potenzielle Gefahr zu übersehen, warnt Michaela Glaser (DJI) im Interview mit der International Herald Tribune. Doch trotz ihrer zunehmend aktiven Rolle stellten sie immer noch eine Minderheit in einer männlich dominierten Szene dar. Von Nazi-Gruppierungen würden Frauen gern für Aktivitäten wie z.B. das Anmieten von (Veranstaltungs-)Räumen eingesetzt, da sie als weniger bedrohlich oder verdächtig wahrgenommen würden, so die Soziologin Glaser weiter, die die DJI-Arbeits- und Forschungsstelle Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Halle (Saale) leitet.
zum Artikel in der International Herald Tribune
13.03.2012 Abschlussbericht zu Kindesmissbrauch in Institutionen liegt vor
Der Abschlussbericht des Projekts Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Jungen in Institutionen steht nun zum Download zur Verfügung. Das Projekt wurde vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) im Auftrag der damaligen Unabhängigen Beauftragten zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, Dr. Christine Bergmann durchgeführt. Der Bericht enthält Ergebnisse aus Befragungen von Schulen, Internaten und Heimen sowie aus Diskussionen in Fokusgruppen und Interviews mit Betroffenen und Fachkräften. Abschließend werden Maßnahmen zur Prävention und Intervention vorgestellt.
Abschlussbericht
DJI Online Thema: Schulen, Internate, Heime – Konfrontiert mit sexueller Gewalt und sexuellen Übergriffen
22.03.2012 Printausgabe „Handbuch Pflegekinderhilfe“ wieder lieferbar
Das stark nachgefragte und kurzzeitig vergriffene Standardwerk ist seit Ende Februar wieder kostenfrei über das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu beziehen. Im Handbuch werden die vielfältigen Ergebnisse des DJI-Forschungsprojekts Pflegekinderhilfe in Deutschland zusammengeführt, für die Praxis ausgewertet und aufbereitet.
Bestellung: <SCRIPT type="text/javascript"> document.write("Publikationen@bundesre&# 103;ierung.de") </SCRIPT>Publikationen@bundesre&# 103;ierung.deoder tel. 01805/778090
Bestellservice Handbuch Pflegekinderhilfe
Gespräch mit Elisabeth Helming und Dr. Heinz Kindler zum Handbuch Pflegekinder
DJI Thema 2009/05: Pflegekinder und ihre Familien. Chancen, Risiken, Nebenwirkungen
22.03.2012
Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Europa
Die in diesem Sammelband präsentierten Situationsanalysen und Präventionserfahrungen aus ausgewählten europäischen Ländern zeigen den Umgang einzelner Länder mit Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. In sechs Einzelporträts werden die Niederlande, Großbritannien, Deutschland, Italien, Spanien und Russland vorgestellt. Ein abschließender Überblicksartikel bezieht weitere europäische Länder in eine vergleichende Analyse mit ein und stellt Anregungen für die deutsche Fachpraxis vor. Der von Anna Verena Münch und Michaela Glaser unter Mitarbeit von Sally Hohnstein herausgegebene Band ist über die Arbeits- und Forschungsstelle Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit kostenlos zu beziehen.
Publikation (Download)
<SCRIPT type="text/javascript"> document.write("Bestellung") </SCRIPT>Bestellung
Michaela Glaser im Interview zur rechtsextremen Szene in der International Herald Tribune
22.03.2012
Aufwachsen in Deutschland. AID:A – Der neue DJI-Survey
Der DJI-Survey AID:A, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), erhebt Daten zum Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen sowie zu den Lebenslagen von Erwachsenen und Familien in Deutschland. Der bei Beltz-Juventa erschienene Band stellt Ergebnisse der ersten Erhebung zum Aufwachsen junger Menschen im Kindesalter, im Jugendalter, in der Familie und in der Gesellschaft vor. Herausgeber sind DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach und der Leiter des Zentrums für Dauerbeobachtung und Methoden am DJI, Dr. Walter Bien.
Bestellung"
23.03.2012
Kinder- und Jugendhilfe als Wachstumsmotor des Arbeitsmarktes?
Das aktuelle KomDat Heft weist in seinen Analysen auf erstaunliche Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes zum Personal in der Kinder- und Jugendhilfe hin: Ende 2010, Anfang 2011 verzeichnet die Kinder- und Jugendhilfe eine in ihrer 100-jährigen Geschichte noch nie da gewesene Wachstumsdynamik. Nicht nur die Kindertageseinrichtungen, sondern auch die Hilfen zur Erziehung, die Jugendsozialarbeit, der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) und selbst die Kinder- und Jugendarbeit können mit insgesamt 114.000 neuen Vollzeitstellen seit 2006 einen eklatanten personellen Zuwachs verzeichnen. Diese Steigerungen schlagen sich in den zunehmenden Ausgaben der Öffentlichen Haushalte nieder. Gegenwärtig arbeiten insgesamt mehr als 730.000 Personen in der Kinder- und Jugendhilfe. Die Kommentierten Daten der Kinder- und Jugendhilfe (KomDat) sind ein Informationsdienst der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik an der TU Dortmund, mit der das DJI einen Forschungsverbund unterhält.
KomDat-Ausgabe 2012/01
23.03.2012
Babyklappen-Studie des DJI zieht kritische Bilanz
Monika Bradna (DJI) kritisiert gegenüber Stern TV, dass die Babyklappen keinen klaren Regelungen unterliegen, weder bei der Meldepflicht anonym abgegebener Babys an das Jugendamt noch hinsichtlich allgemeiner Qualitätsstandards. So könne im Prinzip jede Privatperson eine Abgabestation installieren und Adoptionswege blieben mangels schriftlicher Belege intransparent. Zudem verhindere die absolute Anonymität der Abgebenden, dass Kinder im späteren Verlauf ihres Lebens zu ihren leiblichen Eltern Kontakt aufnehmen könnten, was zu schweren Krisen in der Identitätsentwicklung führen könne. Die Studie des DJI hat erstmals eine bundesweite Erhebung bei Trägern und Jugendämtern zu den seit 1999 existierenden Angeboten der anonymen Kindesabgabe und deren Inanspruchnahme durchgeführt. Nach Angaben von 272 Anbietern wurden bis Mai 2010 insgesamt 973 Kinder entweder anonym geboren bzw. übergeben oder in eine Babyklappe gelegt.
Video auf Stern TV
Publikation: Anonyme Geburt und Babyklappen in Deutschland. Fallzahlen, Angebote, Kontexte
DJI-Projekt: Anonyme Geburt und Babyklappen in Deutschland
Kontakt: Monika Bradna"


 
02.04.2012 Kinderschutz: Denkfehler und Praxisirrtümer sind häufig
Die Fehlerrisiken im Kinderschutz sind auch für qualifizierte und engagierte Fachkräfte hoch. Daher werden immer häufiger strukturierte, wissenschaftlich fundierte Einschätzungsverfahren eingesetzt. Für das gerade erschienene Handbuch „Erfassung von Kindeswohlgefährdung in Theorie und Praxis hat Christine Gerber (DJI) den Beitrag „Kinderschutz – Von der Checkliste zur persönlichen Fall- und Prozessverantwortung“ verfasst. Dr. Heinz Kindler (DJI) hat unter dem Titel „Denkfehler und andere Praxisirrtümer im Kinderschutz“ eine Übersicht möglicher Fehler zusammengestellt. zur Publikation
02.04.2012 16./17. April in München: 17. Deutscher Präventionstag
Das DJI präsentiert sich auf dem Deutschen Präventionstag an Stand 108 in Halle B0. Dort finden Sie aktuelle Forschungsergebnisse und Publikationen des DJI zum Thema Prävention sowie Informationen zur Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention. Bernd Holthusen hält am 16. April um 14 Uhr (Saal 14a) einen Vortrag über „Chancen der Prävention bei polizeilich mehrfach auffälligen Strafunmündigen“. Das neue Forschungsvorhaben „Jugendliche Gewalttäter zwischen Jugendhilfe- und krimineller Karriere“ stellen Jana Meier und Dr. Diana Ziegleder in einem Projektspot am 17. April um 13.30 Uhr (Saal 22a) vor.
Ebenfalls am 17. April findet der Vortrag "Prävention und Intervention bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch: Eine repräsentative Studie an Schulen und Heimen" von Elisabeth Helming/Dr. Heinz Kindler statt. Uhrzeit 9-10 Uhr, Saal 14a.
17. Deutscher Präventionstag
18.04.2012
Neue Themen und Formen des Protests
Auch wenn bei den traditionellen Ostermärschen wenige Jugendliche mit marschierten, kann in Deutschland von Politikverdrossenheit und „Null-Bock-Generation“ nicht die Rede sein. Der Protest artikuliert sich nur anders oder sucht sich neue Themen. Dies belegen Studien des DJI und die aktuellen massiven Proteste sowohl auf der Straße als auch im Internet z.B. gegen das Urheberrechtsabkommen ACTA, wie DJI-Jugendforscher Wolfgang Gaiser im Gespräch mit Attac-Vertreterin Tine Steiniger auf NDR Info erklärte.
NDR Info Redezeit
18.04.2012
Familienleben nach der Trennung
Wenn Eltern sich trennen, spielt sich der weitere Familienalltag häufig an verschiedenen Orten ab. Etwa 12,5 Prozent der Minderjährigen in Deutschland wohnen bei getrennt lebenden Eltern. Eine knappe Million pflegt regelmäßigen Kontakt zu beiden Elternteilen. Die meisten leben hauptsächlich bei der Mutter und sehen ihren Vater mindestens jedes zweite Wochenende. Die Schumpeter-Nachwuchsgruppe am DJI hat diese Multilokalität von Familie näher untersucht und beobachtet, welche Strategien und Modelle von Kindern und Eltern für das mehrörtige „Doing Family“ entwickelt werden. Projektleiterin Dr. Michaela Schier hat die Ergebnisse auf WDR5 vorgestellt.
WDR5-Podcast
DJI Online Thema: Familienleben an mehreren Orten
18.04.2012
Anlagenelektronikerin statt Kosmetikerin? Wie man Hauptschülerinnen hilft, ihr Berufsauswahlspektrum zu erweitern
Wegen des demographischen Wandels droht der deutschen Wirtschaft ein Fachkräftemangel – vor allem in den technischen Berufen, aber auch im Handwerk. Um dem entgegen zu wirken und die Chancen von jungen Frauen auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu verbessern, möchte man ihr Interesse an Berufen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich wecken. Während das bei Abiturientinnen schon ganz gut funktioniert, lässt sich diese Entwicklung bei den Hauptschülerinnen noch nicht feststellen, wie ein Forschungsprojekt des DJI und der Universität Hamburg belegt. Irene Hofmann-Lun erläutert die Hintergründe im DJI Online Gespräch.
zum Gespräch

Gespräche der letzten Monate
19.04.2012 23. April: Kindertagespflege – familiennah und gut betreut
Vor allem für Kinder unter drei Jahren ist die Betreuung durch eine Tagespflegeperson eine gern gewählte Option für Eltern. Beim Ausbau des Betreuungsplatzangebotes spielt die Tagespflege daher eine ganz entscheidende Rolle. Auf der Bundeskonferenz zu den Zukunftsperspektiven der Kindertagespflege in Deutschland wird DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach auf Einladung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend an einer Gesprächsrunde mit Expertinnen und Experten teilnehmen.
Programm
20.04.2012 Jugendamtspezifische Elternbefragung U3 startet Feldphase
Ab August 2013 haben alle Kinder unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in Kindertageseinrichtungen oder -pflege. Um eine sichere Planungsgrundlage für einzelne Kommunen bzw. Kreise zu schaffen, sind methodisch erprobte ortsspezifische Befragungen konkret betroffener Eltern notwendig. Diese werden im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts vom Institut für Soziale Arbeit und dem Forschungsverbund DJI/TU Dortmund durchgeführt. Insgesamt werden dazu vom 16. April bis zum 11. Mai 66.000 Eltern in 16 deutschen Kommunen aus über 280 Planungsbezirken befragt.
weitere Informationen
20.04.2012
Diskussion um Betreuungsgeld
Dr. Sabina Schutter, Grundsatzreferentin am DJI für Familienpolitik und familienbezogene Leistungen, weist im SWR1-Interview darauf hin, dass das Betreuungsgeld längere Erwerbsausstiege von Müttern zur Folge haben könnte. Die Summe von 150 Euro könne nicht als ernstzunehmender Betrag für die Absicherung von Frauen in der Betreuungsphase gedacht sein. Effektivere Impulse für die Familienförderung gingen vielmehr von familienfreundlichen Arbeitsbedingungen und umfassenden Betreuungsstrukturen aus.
SWR1 Tagesthema"
25.04.2012
DJI Jahresbericht 2011 erschienen
Der aktuelle Jahresbericht informiert über die Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung. Er stellt Arbeitseinheiten wie Projekte und Themenschwerpunkte des Instituts vor. Daneben bietet er einen Überblick über Gremien, Förderer und die Organisation sowie die Öffentlichkeitsarbeit und Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern. Abgerundet wird der Jahresrückblick durch Kennzahlen aus dem Finanz-, Personal- und Infrastrukturmanagement.
zum DJI Jahresbericht 2011 (PDF-Format)
26.04.2012 26. April: NUBBEK – Fachtagung zum Projektabschluss
Die Nationale Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit (NUBBEK) stellt in Berlin ihre Studienergebnisse vor. Hauptaspekte sind die Betreuungssituation von Kindern, die pädagogische Qualität in verschiedenen Formen außerfamiliärer Betreuung und in den Familien, ergänzt um einen speziellen Blick auf Kinder mit russischem und türkischem Migrationshintergrund. Einbezogen in die 2010 durchgeführten Erhebungen wurden 2.000 Kinder im Alter von zwei und vier Jahren mit ihren Familien. Das DJI ist einer von sieben Kooperationspartnern.
Tagesordnung
Pressemitteilung
Broschüre Fragestellungen und Ergebnisse
27.04.2012
Qualität der Kindertagesbetreuung muss weiter verbessert werden
Mit der Nationalen Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit (NUBBEK), wurde in Deutschland der Versuch unternommen, in einer multizentrischen Studie die Qualität des Früherziehungssystems zu untersuchen. Die Ergebnisse, die kürzlich in Berlin präsentiert wurden, geben Aufschluss über die pädagogische Qualität in verschiedenen Formen außerfamiliärer Betreuung sowie in den Familien, ergänzt um einen speziellen Blick auf Kinder mit russischem und türkischem Migrationshintergrund. Einbezogen in die 2010 und 2011 durchgeführten Erhebungen wurden rund 2.000 Kinder im Alter von zwei und vier Jahren mit ihren Familien. Das DJI ist einer von sieben Kooperationspartnern. DJI Online hat mit Prof. Dr. Bernhard Kalicki über die teils alarmierenden Ergebnisse gesprochen.
zum Gespräch
zum Pressespiegel

Gespräche der letzten Monate
27.04.2012
Moderne Familienpolitik
Im Kontext-Gespräch mit SWR2 fordert Dr. Karin Jurczyk, Leiterin der DJI-Fachabteilung Familie und Familienpolitik, dass Zeiten für Erziehung, Betreuung und Pflege nicht länger vor allem auf Kosten von Frauen gehen dürften. Dadurch seien diese dem Risiko der Altersarmut ausgesetzt. Der Vorschlag, Männer und Frauen sollten mehr Teilzeit arbeiten, um Familie und Beruf besser zu vereinbaren, sei nur dann eine gute Idee, wenn die Einkommensminderung ausgeglichen werde, eine soziale Absicherung gewährleistet und ein einklagbarer Rechtsanspruch auf Teilzeit mit Rückkehrrecht auf Vollzeit gegeben sei. Sie kritisiert das altbekannte Dilemma, dass Frauen in Eigenverantwortung Probleme bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie lösen müssten, die durch mangelhafte strukturelle Rahmenbedingungen entstünden, und fordert politische statt private Lösungen.
SWR2 Kontext zum Nachhören"
09.05.2012 Sexuell grenzverletzende Kinder
Dass Kinder selbst als Verursacher sexueller Gewalt in Erscheinung treten können, fand bislang in der praktischen Arbeit wie in der Forschung wenig Beachtung. Nachdem Jugendliche als Sexualtäter aufmerksamer beobachtet werden, ist mittlerweile eine genauere Differenzierung möglich. So können Besonderheiten von (noch nicht strafmündigen) Kindern, die sich sexuell übergriffig verhalten, von jenen Verhaltensweisen unterschieden werden, die für adoleszente Sexualtäter charakteristisch sind. Peter Mosser hat diese Expertise im Auftrag des DJI-Informationszentrums Kindesmisshandlung/Kindesvernachlässigung verfasst. Sie stellt sowohl Ergebnisse der Forschung als auch daraus abgeleitete Hinweise für den Umgang mit sexuell grenzverletzenden Kindern dar und ist ausschließlich als Download oder online verfügbar.
zur Expertise"
11.05.2012 12. Mai: 10. Thüringer Bildungssymposium
In Vorträgen und Workshops zum Thema „Gleiche Chancen in der Bildung“ kommen in Erfurt wichtige Akteure der bildungspolitischen Landschaft Thüringens miteinander ins Gespräch. Zum Auftakt hält DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach einen der beiden Hauptvorträge „Aufwachsen in Deutschland – Bildung zwischen Chance und Risiko“.
weitere Informationen
15.05.2012
Kita-Ausbau hat absoluten Vorrang
DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach hat am Rande des 10. Thüringer Bildungssymposiums in Erfurt mit der Thüringer Landeszeitung über frühkindliche Bildung gesprochen. Rauschenbach fordert, die Debatte pro und contra Betreuungsgeld zu entideologisieren und die Kinder in den Mittelpunkt zu rücken. Die Qualität der Infrastruktur müsse so gut sein, dass die Eltern ihre Kinder mit voller Überzeugung dort hinbringen. Seiner Überzeugung nach werde man sich in Deutschland an die Erkenntnis gewöhnen, dass Kinderbetreuung auch für Drei- und Vierjährige einen deutlichen Mehrwert hat und dass der Kita-Besuch ebenso normal werde wie der Schulbesuch. zum Interview in der TLZ
25.05.2012
Euro-Krise zwingt junge Menschen ins Hotel Mama
Nach aktuellen Zahlen, die das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung veröffentlicht hat, ist Nesthockerei in Nordeuropa im Vergleich zu südeuropäischen Ländern ein eher seltenes Phänomen. Wie auch Befunde des DJI-Surveys „Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten – AID:A“ zeigen, ist die Neigung zur Nesthockerei bei jungen Frauen allerdings insgesamt weniger ausgeprägt als beim männlichen Nachwuchs. Zudem betont Prof. Dr. Claus Tully (DJI) gegenüber WELT ONLINE, dass prekäre Situationen in Ausbildung und Arbeitswelt immer häufiger eine zumindest sporadische Rückkehr junger Menschen ins Elternhaus erzwingen.
WELT ONLINE
DJI Online Thema: Wege in die Selbstständigkeit im Geschlechtervergleich
25.05.2012
Familie hat hohen Stellenwert
Anlässlich des Internationalen Tages der Familie sprach Dr. Sabina Schutter (DJI) mit Hitradio SKW in Brandenburg. Auch wenn sich pro Jahr 200.000 Paare scheiden lassen, sei laut Schutter der Wunsch nach einer intakten Familie nach wie vor in vielen Köpfen verankert. Mit einem Anteil von 70 Prozent entspräche die Durchschnittsfamilie nach aktuellen Erhebungen dem klassischen Muster mit zusammenlebenden und häufig auch verheirateten Eltern mit ein bis zwei Kindern. Ergänzt werde dieses Modell jedoch zunehmend durch stark diversifizierte Formen wie nichteheliche Lebensgemeinschaften, gleichgeschlechtliche oder alleinerziehende Eltern. Schutter ist Grundsatzreferentin für Familienpolitik und familienbezogene Leistungen der Abteilung Familie und Familienpolitik am DJI.
zum Interview Teil 1
Teil 2
01.06.2012
Beim Kita-Ausbau an Tempo zulegen
DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach hält das geplante Betreuungsgeld in seiner jetzigen Form nicht für zielführend. Vielmehr müsste Eltern erst einmal eine echte Wahlfreiheit geboten werden, so Rauschenbach gegenüber Bayern2Radio, vor allem durch ein quantitativ hinreichendes und qualitativ angemessenes Angebot an Kinderbetreuungsplätzen. Hier sei der Handlungsdruck für einige Kommunen mit Blick auf den Rechtsanspruch ab August 2013 sehr groß. Dennoch warnt Rauschenbach vor dem Einsatz unqualifizierter Kräfte in Kitas, wie gerade vom Städte- und Gemeindetag vorgeschlagen wurde. Fachlichkeit müsse weiter dominieren.
Das Gespräch zum Nachhören

Ähnlich argumentiert Prof. Dr. Bernhard Kalicki, Leiter der Abt. Kinder und Kinderbetreuung am DJI im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau.
05.06.2012 Ganztagsschule als Hoffnungsträger für die Zukunft?
Ein verlässliches Ganztagsangebot hat das Potenzial, die Bildungschancen der Kinder zu verbessern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen. Das DJI stellt in einer von der Bertelsmann Stiftung in Auftrag gegebenen Expertise das Reformprojekt Ganztagsschule auf den Prüfstand. Während sich das Angebot – ob offen, teilgebunden oder verbindlich – in den letzten sieben Jahren bundesweit mehr als verdoppelt hat, bleiben Fragen nach der Ausgestaltung, Qualität und Wirksamkeit zu klären. Auf Basis der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) werden typische Profile vorgestellt. Zwölf Thesen fassen die vielfältigen Erwartungen an Ganztagsschule zusammen und geben wichtige Hinweise für den quantitativen und qualitativen Ausbau. Die Reformbilanz des DJI hat die Bertelsmann Stiftung am 5. Juni in Berlin im Rahmen einer Bundespressekonferenz vorgestellt.
zur Publikation
Pressemeldung Bertelsmann Stiftung
11.06.2012 Wir trauern um Janet Alice Harkness
Prof. Dr. Janet A. Harkness, international anerkannte britische Linguistin und Umfragemethodikerin, ist Ende Mai im Alter von 63 Jahren unerwartet nach schwerer Krankheit verstorben. Die renommierte Wissenschaftlerin begleitete das großangelegte DJI-Surveyprojekt „Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten“, AID:A, mit ihrer Expertise in vergleichender Umfrageforschung maßgeblich über mehrere Jahre. Bereits 2007 war sie als Mitglied der AID:A-Taskforce an den Vorbereitungen und Planungen zur Neuausrichtung einer integrierten Surveyforschung am DJI beteiligt. In Folge engagierte sie sich weiterhin als wissenschaftliche Beirätin des Surveys im Rahmen der Erhebungen und Analysen der ersten Welle. Wir werden Janet Harkness vermissen.
12.06.2012
Wahlrecht für 16-Jährige?
Martina Gille (DJI) verweist anlässlich des Vorschlags von SPD und Grünen, das Wahlalter bei Landtagswahlen von derzeit 18 auf 16 Jahre abzusenken, im WDR5 Tagesgespräch auf die langjährige DJI-Surveyforschung zum politischen Engagement junger Menschen, deren Ergebnisse zeigen, dass einige junge Menschen sich in der Tat recht früh für politische Inhalte interessieren. Bildung und Herkunft seien allerdings immer noch bestimmende Faktoren für den Grad des Engagements, auch wenn moderne Medien heute mehr Menschen die Möglichkeit geben, sich auf kurzem Wege politisch zu informieren. Politische Bildung solle daher in den Schulen noch früher und stärker Berücksichtigung finden.
WDR5 Tagesgespräch zum Nachhören
DJI Online Thema 2011/08: Politische und soziale Partizipation junger Menschen
20.06.2012
Der 4. Nationale Bildungsbericht
Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts und Professor an der Universität Dortmund, ist Mitautor des vierten nationalen Bildungsberichts, der gerade von der Kultusministerkonferenz und dem Bundesbildungsministerium vorgestellt wurde. Im Gespräch mit DJI Online nimmt er Stellung zu den Ergebnissen des Berichts und erläutert die Hintergründe.
zum Gespräch

Gespräche der letzten Monate
20.06.2012
Gleiche Chancen für alle? Der erste Jugendmigrationsreport des DJI
Zum ersten Mal hat das DJI verstreut vorliegende Daten zur Bildungssituation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zusammengestellt und ausgewertet. Der Gesamtreport steht im Internet als PDF-Version zur Verfügung. Das aktuelle DJI Impulse Heft präsentiert eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse. DJI Online hat mit Kirsten Bruhns über Kriterien, Einflussfaktoren und die mögliche Gefahr einer Kulturalisierung gesprochen.
zum Gespräch
22.06.2012
DJI Impulse: Kinderbetreuung
Die neue Ausgabe von DJI Impulse (Heft 98) widmet sich dem Schwerpunktthema Kinderbetreuung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Jugendinstituts sowie renommierte Gastautorinnen und -autoren erläutern, wie die Qualität der Betreuung gemessen werden kann und wie sie mit der kindlichen Entwicklung zusammenhängt. Aufgezeigt werden unter anderem die regionalen Unterschiede beim Ausbau der Kindertagesbetreuung für unter Dreijährige. Auch der zu erwartende Fachkräftemangel wird in einem Beitrag berechnet und grafisch veranschaulicht. Weitere Themen sind der DJI-Jugendmigrationsreport zu den Bildungschancen Jugendlicher mit Migrationshintergrund sowie die Evaluation des Programms »Elternchance ist Kinderchance«.
Zum Heft
22.06.2012
Mädchen im Knabenchor?
Geschlechterforscherin Dr. Inga Pinhard, Leiterin der Arbeitsstelle Gender am DJI, nahm auf Einladung des MDR Hörfunks als Expertin an einer Diskussionsrunde im Figaro-Café in Leipzig teil. Anlässlich des 800-Jahr-Feier des Thomaner-Knabenchores stand Pinhard Rede und Antwort zu Fragen der Koedukation, Chancengleichheit und Elitenbildung sowie zu Geschlechterunterschieden im Freizeitverhalten von Jungen und Mädchen.
Die Sendung zum Nachhören"
26.06.2012
Nationaler Bildungsbericht 2012 vorgelegt
Zum vierten Mal hat eine unabhängige Wissenschaftlergruppe unter Leitung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung und Beteiligung des Deutschen Jugendinstituts eine umfassende, empirisch fundierte Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens vorgelegt. Der Bericht wird im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland erstellt. In einem Schwerpunktkapitel beleuchtet „Bildung in Deutschland 2012“ die kulturelle Bildung im Lebenslauf. Neben einigen positiven Entwicklungen weist der Bericht auf zahlreiche Herausforderungen hin wie den weiteren Ausbau des Betreuungsangebots für unter Dreijährige sowie der Ganztagsschulen und die Förderung von Kompetenzen im Umgang mit dem komplexer werdenden Bildungssystem. Im Gespräch mit DJI Online nimmt DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach Stellung zu den Ergebnissen des Berichts und erläutert die Hintergründe.
Bildung in Deutschland 2012 (vollständiger Bericht)
Zusammenfassung der Hauptergebnisse
Presseinformation
zum Gespräch
 
 
03.07.2012
Konsum herunterfahren
Die Hälfte dessen, was sich Jugendliche kaufen, ist für sie eigentlich unwichtig. Dies ist ein Ergebnis des Projekts „Bildungsinstitutionen und nachhaltiger Konsum“ (BINK), an dem das DJI beteiligt war. Ein Schritt in Richtung eines nachhaltigen Kaufverhaltens wäre es, wenn Jugendliche lernten, die für sie unbedeutenden Dinge gar nicht erst zu kaufen, so Jugendforscher Prof. Dr. Claus Tully (DJI) im 3SAT Feature „Ich konsumiere, also bin ich“. Da ein reflektiertes Konsumverhalten deutlich mit dem Bildungsniveau korreliert, seien auch die Schulen gefordert, hier Aufklärungsarbeit zu leisten.
zum Beitrag (Video)
03.07.2012
Kitas schlagen Alarm
In vielen Kindertagesstätten gibt es heute schon zu wenig Personal. Diese Situation wird sich in den kommenden Monaten noch zuspitzen, denn ab 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. Über die spezifische Situation in Hessen sprach hr- Info mit DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach. Dieser empfiehlt Metropolregionen wie dem Rhein-Main-Gebiet, in denen ein besonders eklatanter Mangel an Erziehungspersonal herrscht, besondere Anreize zu setzen. Eine tarifliche Höhergruppierung, Hilfe bei der Wohnungssuche, aber auch Wiedereingliederungshilfen für Berufsrückkehrer/innen oder die flexible Aufstockung von Teilzeitstellen seien probatere Mittel als die Förderung des Quereinstiegs ungelernter Kräfte. Das DJI hatte im Forschungsverbund mit der TU Dortmund im Auftrag des hessischen Sozialministeriums eine Studie zum Fachkräftebedarf für die Kindertagesbetreuung in Einrichtungen in Hessen durchgeführt. Die Sendung zum Nachhören
04.07.2012
Der Umgang mit jugendlichen Straftätern
Wenn es um jugendliche Straftäter geht, wird häufig die Forderung nach einem harten Durchgreifen laut. Über bayerische Modellversuche zur Verfahrensbeschleunigung wie das Bamberger Modell und andere Therapieangebote sprach Bernd Holthusen (Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention am DJI) im BR-alpha-Forum City mit der bayerischen Justizministerin Beate Merk und weiteren Fachleuten. Holthusen plädiert für eine möglichst engmaschige und langfristige pädagogische bzw. therapeutische Begleitung straffällig gewordener Jugendlicher anstelle eines "Warnschussarrests". Der Jugendarrest bzw. der Jugendstrafvollzug dürfe immer nur die Ultima Ratio sein. Anderenfalls drohten hohe Rückfallquoten, Abwärtsspiralen und andere negative Nebenwirkungen.
BR-alpha-Forum (Video)
09.07.2012
Geld allein kein Garant für Kindersegen
Mehr oder minder hohe Ausgaben in der Familienpolitik ließen noch keine Rückschlüsse auf die Zahl der Geburten zu, erklärt DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach gegenüber der Saarbrücker Zeitung mit Blick auf die Forderung aus Unionskreisen, das 2007 eingeführte Elterngeld auf den Prüfstand zu stellen. Es sei fatal, wenn Müttern wie Vätern keine gesicherten Einkünfte während der ersten Lebensmonate des Kindes zur Verfügung stünden. Vielmehr sei das Ehegattensplitting zu hinterfragen, das für Frauen und Männer der jungen Generation kein zeitgemäßes Anreizsystem für die gewollte Vereinbarkeit von Beruf und Familie darstelle.
zum Interview
12.07.2012
Rückgang der Geburten in Deutschland
Im Jahr 2011 kamen 15.000 Babys weniger auf die Welt als 2010. Dies sei jedoch noch kein Indiz für einen dramatischen Sinneswandel, meint Dr. Valerie Heintz-Martin, Grundsatzreferentin der Abt. Familie und Familienpolitik am DJI gegenüber Bayern2 Radio. Relevant hierfür wäre vielmehr die Geburtenrate, also das Verhältnis von Geburten und Bevölkerungsstand und diese ist in den letzten Jahrzehnten stabil geblieben. Grund für die Zurückhaltung junger Frauen, Mutter zu werden, sei eine Gemengelage aus schwierigen Rahmenbedingungen wie langen Wartelisten bei Kitas und Horten sowie prekären Arbeitsverhältnissen und dem Trend, eine längere und bessere Ausbildung in erfolgreiche Berufsbiografien umzusetzen. Auch überholte Rollenklischees und der schleppende Wandel zu mehr Engagement seitens der Männer stünden einer positiveren Geburtenentwicklung entgegen. Das Interview zum Nachhören
23.07.2012
Kritischer Blick auf Kita-Ausbau
Weil Kommunen ab dem 1. August 2013 mit Klagen von Eltern, die für ihr Kleinkind keinen Krippenplatz bekommen, rechnen müssen, laufen die Personal- und Platzausbaubemühungen auf Hochtouren. DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach mahnt hierbei eine differenzierte Betrachtung an. In den neuen Ländern werde es genug Erzieherinnen geben, gleiches gelte für die ländlichen Regionen im Westen. Anders sei es in den Metropolen, wo sich das aktuelle Personalproblem bis 2013 noch verschärfen werde. Von Kommunen benannte Hindernisse wie z.B. zu knappes Bauland lässt er aber nicht gelten, denn fünf Jahre seien ausreichend Zeit, um den Herausforderungen planvoll zu begegnen.
zum Artikel im Hamburger Abendblatt
23.07.2012
Sorgerechtsentzug zum Wohl des Kindes
Das Sorgerecht wird heute öfter als früher entzogen. 2011 waren 12.700 Jungen und Mädchen so stark gefährdet, dass Familiengerichte den Eltern das Sorgerecht aberkannten. DJI-Experte Dr. Heinz Kindler nennt im Handelsblatt drei mögliche Gründe für diese dramatische Entwicklung: Eine höhere Bereitschaft von Jugendämtern und Familiengerichten einzugreifen, reaktionsschnellere Kinderschutzsysteme sowie eine größere Zahl gefährdeter Kinder. Kindler betont, dass das Wächteramt nicht mit dem Sorgerechtsentzug ende. Seinen Beobachtungen zufolge sei die anschließende psychotherapeutische oder psychiatrische Betreuung der Kinder zum Teil zu lückenhaft.
zum Artikel im Handelsblatt
26.07.2012
Sprachliche Bildung beginnt auf dem Wickeltisch
An einem von der Bundesregierung aufgelegten Programm zur sprachlichen Bildung von Kindern in den ersten Lebensjahren nehmen derzeit 4.000 Kitas teil. Gegenüber dem MDR-Fernsehen begrüßt Mechthild Laier, Projektkoordinatorin der Qualifizierungsoffensive Sprachliche Bildung und Förderung für Kinder unter Drei am DJI, diesen Ansatz und die damit zusammenhängende Qualifizierung des Kita-Personals. Laier betont, dass es hier um kein herausgelöstes Sprachtraining geht, sondern um eine alltagsintegrierte sprachliche Begleitung und Unterstützung, bei der Kinder Sprache quasi nebenbei im altersangemessenen Dialog erwerben.
zur Sendung (Kita-Beitrag etwa ab Minute 14)
26.07.2012
Prof. Dr. Faulstich-Wieland neue Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats
Der zum 1. Januar für eine Amtszeit von vier Jahren neu berufene Wissenschaftliche Beirat des DJI wählte im Juli Frau Prof. Dr. Hannelore Faulstich-Wieland (Universität Hamburg) zur neuen Vorsitzenden und Herrn Prof. Dr. Werner Thole (Universität Kassel) zum stellvertretenden Vorsitzenden. Das DJI dankt dem bisherigen Vorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Dieter Klingemann, der nach einer nunmehr fünfjährigen Amtszeit den Vorsitz niedergelegt hat, für sein langjähriges Engagement, insbesondere mit Blick auf die DJI-Forschungsplanung und die integrierte Surveyforschung Aufwachsen in Deutschland - Alltagswelten: AID:A.
30.07.2012 Drohender Fachkräftemangel? Neue Hochrechnungen zum Personalbedarf in Kitas und in der Tagespflege
Der Stichtag des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren rückt näher. Zu dem sich abzeichnenden Personalbedarf hat der Forschungsverbund DJI/TU Dortmund seine Hochrechnungen aus dem Jahr 2010 aktualisiert. Je nach Region und prognostiziertem Bedarf können die Personal(fehl)bedarfe sehr unterschiedlich ausfallen. DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach mahnt deshalb im Hamburger Abendblatt eine differenzierte Betrachtung an. Personalbedarfsberechnung für den Bereich Kindertagesbetreuung für den Zeitraum von März 2011 bis August 2013
30.07.2012
Nationaler Bildungsbericht 2012
Thomas Rauschenbach, DJI-Direktor und Professor an der Universität Dortmund, ist Mitautor des vierten nationalen Bildungsberichts, in dem ein Schwerpunktkapitel die kulturelle Bildung im Lebenslauf beleuchtet. Im Gespräch mit DJI Online nimmt er Stellung zu den Ergebnissen des Berichts und erläutert die Hintergründe.
zum Gespräch
Gespräche der letzten Monate
02.08.2012
21.09.2012: Wie kulturell, sportlich und medial aktiv sind junge Menschen in Deutschland? Bilanz der MediKuS-Studie

Die Bereiche Medien, Kultur und Sport sind bedeutsame Lernfelder für junge Menschen. Sie stellen einen wichtigen Kontext kultureller, personaler und sozialer Bildung von Kindern und Jugendlichen dar. Das Forschungsprojekt MediKuS des Deutschen Jugendinstituts hat daher unter Mitwirkung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung eine deutschlandweite Befragung von 9- bis 24-Jährigen zu den entsprechenden Aktivitäten durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie werden auf einer gemeinsam mit dem Bayerischen Rundfunk veranstalteten Fachtagung präsentiert.
Programm/Anmeldung
06.08.2012
Betreuungsplatzausbau bis 2013: Deutlicher Handlungsbedarf bei vielen Kommunen
Ab 2013 haben Eltern eines Kindes, das älter ist als ein Jahr, einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kindertageseinrichtung oder bei einer Tagesmutter. Das Betreuungsangebot muss in den kommenden Jahren auf 750.000 Plätze ausgeweitet werden. Der ermittelte Bedarf von bundesweit 39 Prozent berücksichtigt allerdings nicht die erheblichen regionalen Differenzen in der Ausbaudynamik zwischen Städten und Kommunen. Den dringenden Handlungsbedarf, der vielerorts noch besteht, weist der vom DJI erstellte Regionale Betreuungsatlas aus. Mit dieser Grundlage, so Prof. Dr. Bernhard Kalicki, Leiter der DJI-Fachabteilung Kinder und Kinderbetreuung, gegenüber ZDF WISO, verfügten die Verantwortlichen vor Ort über die nötigen Informationen für den Ausbau.
ZDF WISO Interview
22.08.2012 Geschlossene Heime für Kinder und Jugendliche
DJI-Mitarbeiterin Dr. Sabrina Hoops (ehemals DJI-Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention am DJI) hat verschiedene Studien zu diesem Thema durchgeführt. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE erläutert sie, unter welchen Voraussetzungen für bestimmte Jugendliche eine befristete Unterbringung in einer freiheitsentziehenden Maßnahme mit intensiver pädagogischer Betreuung sinnvoll sein kann.
zum Interview
03.09.2012
Kommunen testeten Planungsinstrument: U3-Betreuungsplatzbedarfsquoten liegen vor
Ab August 2013 hat jedes Kind im Alter von ein und zwei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen öffentlichen Betreuungsplatz. Damit Kommunen den damit verbundenen Platzbedarf für sich ermitteln können, hat der Forschungsverbund DJI/TU Dortmund das Konzept der "Jugendamtspezifischen Elternbefragung U3" entwickelt. Bevor dieses Befragungsinstrument von Verantwortlichen für Planungszwecke genutzt werden kann, wurde es in fünf Städten bzw. Landkreisen getestet. Die dabei gewonnenen Befunde zu kommunalen Bedarfsquoten sind nun erstmalig in der aktuellen Ausgabe "Städtetag aktuell" (Seite 6 und 7) erschienen.
Zum DJI-Projekt
06.09.2012
"Schlecker-Frauen an die Kinderfront - Scheitern neue Kita-Plätze am Fachkräftemangel?"
so der Titel der Sendung "Länderzeit" des Deutschlandfunks. Unter der Moderation von Michael Röhl (DLF) diskutierte Birgit Riedel, Grundsatzreferentin für Einrichtungen, Entwicklungen und Governance der Kindertagesbetreuung am DJI, diese plakative Frage mit anderen Experten sowie mit Hörerinnen und Hörern.
Die Sendung zum Nachhören (2. Beitrag)
10.09.2012 Baustelle Bildung - Sind unsere Schüler noch zu retten?
Diese Frage diskutierte DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach mit Betroffenen und Fachleuten auf Einladung von Servus TV beim Talk im Hangar-7. Rauschenbach kritisierte mit Blick auf die Ergebnisse des Nationalen Bildungsberichts die zu starke Verengung der Unterrichtsschule sowie die Orientierung an Zertifikaten, Noten und reiner Wissensvermittlung. Eine Schule, die auf das Leben vorbereite, müsse viel stärker kompetenzorientiert arbeiten und Selbstständigkeit wie Lebenstüchtigkeit junger Menschen fördern. Dazu seien Ganztagsschulen, die sich 70 Prozent der Eltern in Deutschland für ihre Kinder wünschen, über die Einbindung informeller Lerninhalte sehr gut geeignet. Rauschenbach prognostiziert, dass die Ganztagsschule in fünf bis zehn Jahren der Regelfall sein wird. Talk im Hangar-7 (Video)
DJI Online Gespräch mit Prof. Dr. Rauschenbach zum Bildungsbericht
10.09.2012
13./14. November: Der andere Blick auf Bildung - Wissenschaftliche DJI-Jahrestagung mit Berliner Abend
Bildung ist mehr als Schule. Dieser Satz ist heute aktueller denn je. Daher nimmt die DJI-Jahrestagung in acht wissenschaftlichen Foren unterschiedliche non-formale und informelle Bildungsorte wie Familie, Jugendarbeit, freiwilliges Engagement, Medien, außerschulische Angebote von Ganztagsschulen sowie Angebote des Übergangssystems in den Fokus. Sie geht der Frage nach, welche Kompetenzen und Bildungserträge die Forschung hierzu empirisch aufzeigen kann und stellt diese zur Diskussion.
Programmflyer
Anmeldeformular
Zur Tagungshomepage/Onlineanmeldung
13.09.2012
Neue kommentierte Daten der Kinder- und Jugendhilfe
Die konfessionellen Träger konnten ihre Position im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe weiter ausbauen. So das überraschende Ergebnis der Analysen, die die Dortmunder Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik in ihren kommentierten Daten (KomDat) veröffentlicht hat. Die Einrichtung des Forschungsverbundes DJI/TU Dortmund weist darauf hin, dass es aufgrund recht unterschiedlicher Entwicklungsdynamiken für Träger aufschlussreich sei, regelmäßig ihre individuelle Entwicklung analysieren zu lassen. Weitere Themen des Heftes sind: Leitung - die unterschätzte Achillesferse der Kita-Landschaft? Kindertagespflege in Deutschland - auf dem Weg zur Verberuflichung? Inobhutnahme - eine Hilfe mit unterschiedlichen Gesichtern.
KomDat Heft 2/2012
17.09.2012
Zukunft der Schule
Die Unzufriedenheit von Eltern, Kindern und Lehrkräften mit der Schule wächst. Entsprechend lauteten die Leitfragen der TV-Diskussionen, an denen DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach jüngst teilnahm, "Kinder unter Druck?" und "Sind unsere Schüler noch zu retten?". Rauschenbach kritisierte mit Blick auf die Ergebnisse des Nationalen Bildungsberichts die zu starke Orientierung der Unterrichtsschule an Zertifikaten, Noten und reiner Wissensvermittlung sowie die damit verbundene inhaltliche Verengung. Schule müsse stärker kompetenzorientiert arbeiten und Selbstständigkeit wie Lebenstüchtigkeit junger Menschen fördern. Dazu seien Ganztagsschulen, die sich 70 Prozent der Eltern in Deutschland für ihre Kinder wünschen und laut Rauschenbach in fünf bis zehn Jahren die Regel sein werden, aufgrund der Einbindung informeller Lerninhalte sehr gut geeignet.
BR-alpha: Kinder unter Druck (Video)
Servus TV: Talk im Hangar-7 (Video)
DJI Online Gespräch mit Prof. Dr. Rauschenbach zum Bildungsbericht
17.09.2012
Internationale Arbeitsgemeinschaft für Jugendfragen
Anfang September fand in Noordwijk aan Zee, Niederlande, die 18. Arbeitstagung der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Jugendfragen (IAGJ) zum Thema "Jugendgewalt, Jugendkriminalität, jugendliche Intensivtäter - Herausforderungen für die Kinder- und Jugendhilfe, Konzepte und Methoden" statt. Für diese Veranstaltung wurde Dr. Sabrina Hoops (DJI) vom Vorstand der AGJ als eines der Mitglieder der deutschen Delegation berufen.
18.09.2012 06.11.2012 in Berlin: Wissenschaftliche Fachtagung: Informationsverhalten von Kindern im Internet
Das gleichnamige DJI-Projekt präsentiert Ergebnisse aus Logfile-Analysen der Suchmaschinen "Blinde Kuh", "fragFINN" und "Helles Köpfchen". Anhand von rund 600.000 Suchanfragen wurde untersucht, wie Kinder Suchanfragen formulieren, welche Themen sie nachfragen, wie sie sich auf der Trefferliste bewegen und ob die Kindersuchmaschinen den Informationsbedarf bedienen. Ergänzend wurden Recherchekompetenzen und Informationsverarbeitung bei Kindern beobachtet.
Die Veranstalter, das Deutsche Jugendinstitut (DJI) und die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), laden Interessierte ein, die Projektergebnisse sowie Möglichkeiten zur Förderung von Informationskompetenzen bei Kindern auf der Fachtagung zu diskutieren.
Programm/Anmeldung
20.09.2012
DJI Impulse: Lebenswelten Jugendlicher
Wie ticken Jugendliche heute? Welche Sorgen haben sie, was erhoffen sie sich für ihre Zukunft? In der neuen Ausgabe DJI Impulse (Heftnummer 99) geht es um die Generation zwischen Facebook und Fußball, die viele Freiheiten genießt, aber auch mit hohen Anforderungen und schwierigen Zukunftsperspektiven zurechtkommen muss. In dieser Ausgabe beleuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Jugendinstituts verschiedene Lebenswelten der heutigen Jugend: Schule, Ausbildung, Familie und Freundeskreis werden ebenso betrachtet wie die Herausforderungen des Erwachsenwerdens und der Umgang mit Risiken. Darüber hinaus wird das DJI-Vorhaben "Jugend in ostdeutschen Regionen" präsentiert, das sich zum Ziel gesetzt hat, einen Überblick zur Lebenslage junger Menschen in allen ostdeutschen Bundesländern zu geben.
Zur aktuellen Ausgabe
26.09.2012
Zum Tod des ehemaligen DJI-Direktors Prof. Dr. Walter Hornstein
Walter Hornstein war von 1967 bis 1977 Direktor des Deutschen Jugendinstituts. Nach einem Volksschullehrerstudium in Freiburg und einer mehrjährigen Tätigkeit als Lehrer nahm der 1929 in Überlingen geborene Badener ein Studium der Pädagogik, Theologie, Philosophie und Germanistik in Tübingen auf, wo er 1965 promovierte. Von dort wurde er 1967 ans Deutsche Jugendinstitut in München berufen. Er führte das Institut durch eine lebhafte Zeit, die allgemein durch Reformwillen und Diskussionsfreude gekennzeichnet war. Danach war er bis zu seiner Emeritierung Professor für Sozialpädagogik und Sozialisationsforschung an der Universität der Bundeswehr München. Er war Mitglied in zahlreichen Gremien, Mitherausgeber der Zeitschrift für Pädagogik und Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Walter Hornstein ist mit 82 Jahren in Gauting gestorben. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
26.09.2012 6. November 2012 in Berlin: Wissenschaftliche Fachtagung: Informationsverhalten von Kindern im Internet
Das gleichnamige DJI-Projekt präsentiert Ergebnisse aus Logfile-Analysen der Suchmaschinen "Blinde Kuh", "fragFINN" und "Helles Köpfchen". Anhand von rund 600.000 Suchanfragen wurde untersucht, wie Kinder Suchanfragen formulieren, welche Themen sie nachfragen, wie sie sich auf der Trefferliste bewegen und ob die Kindersuchmaschinen den Informationsbedarf bedienen. Ergänzend wurden Recherchekompetenzen und Informationsverarbeitung bei Kindern beobachtet.
Die Veranstalter, das Deutsche Jugendinstitut (DJI) und die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), laden Interessierte ein, die Projektergebnisse sowie Möglichkeiten zur Förderung von Informationskompetenzen bei Kindern auf der Fachtagung zu diskutieren.
Programm/Anmeldung
26.09.2012

Facebook, Flöte, Fußball: Bilanz der MediKuS-Studie
Medien, Kultur und Sport sind bedeutsame Lernfelder für junge Menschen - unabhängig davon, wo und wie sie damit in Kontakt kommen. Das Projekt "Medien, Kultur und Sport bei jungen Menschen" (MediKuS) hat kulturelle, mediale und sportive Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland untersucht. Bei dieser Zusatzerhebung der DJI-Studie "Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten" (AID:A) wurden knapp 5.000 junge Menschen im Alter zwischen 9 und 24 Jahren telefonisch befragt. Kooperationspartner war das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF). Über die Ergebnisse, die Ende September in München in Kooperation mit dem Bayern 2 präsentiert wurden, hat DJI Online mit dem DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach und der Projekt-Koordinatorin Mariana Grgic (DJI) gesprochen.
zum Gespräch
wichtige Ergebnisse der MediKuS-Studie im Überblick
Notizbuch auf BR 2 Radio

Gespräche der letzten Monate
28.09.2012 Drohender Fachkräftemangel in Kitas und in der Tagespflege?
Der Stichtag des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren rückt näher. Zu dem sich abzeichnenden Personalbedarf hat der Forschungsverbund DJI/TU Dortmund seine Hochrechnungen aus dem Jahr 2010 aktualisiert. Wegen der großen regionalen Unterschiede, hat der Forschungsverbund DJI/TU Dortmund zudem das Konzept der Jugendamtspezifischen Elternbefragung U3 entwickelt und in fünf Städten bzw. Landkreisen getestet. Die Ergebnisse sind in Städtetag aktuell (S. 6/7) erschienen. Vor diesem Hintergrund mahnt auch DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach im Hamburger Abendblatt eine differenzierte Betrachtung an.
Personalbedarfsberechnung für den Bereich Kindertagesbetreuung für den Zeitraum von März 2011 bis August 2013
 
 
01.10.2012 Chancen für Schüler/innen ausloten
Der DJI-Forschungsschwerpunkt (FSP) Übergänge im Jugendalter untersucht die Bildungs-, Ausbildungs- und Erwerbsverläufe von jungen Menschen beim Übergang von der Schule in das Arbeitsleben sowie innovative Praxismodelle zum Abbau von Ausbildungslosigkeit und Jugendarbeitslosigkeit. Ergebnisse einer im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführten Studie zu Wegen ungelernter junger Erwachsener in eine späte Ausbildung sind soeben unter dem Titel Umwege in die Ausbildung veröffentlicht worden. Ebenfalls vorgelegt hat der FSP den vierten Bericht der Münchner Schulabsolventenstudie. Mit dieser Längsschnittstudie lässt die Stadt München seit 2007 die Ausbildungsstationen der Münchner Haupt-, Förder- und Wirtschaftsschüler/innen beobachten und analysieren.
29.10.2012
DJI unterstützt Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin
Prof. Dr. Sabine Walper, stellvertretende Direktorin des DJI, koordinierte im Rahmen des Zukunftsdialogs der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sechs Arbeitsgruppen zum Rahmenthema „Wie wollen wir zusammen leben“ und übernahm zudem die Leitung der Arbeitsgruppe „Familie‘“. Ziel des Zukunftsdialogs ist die Erarbeitung von Handlungsvorschlägen für die Bundespolitik. Der Zukunftsdialog wurde am 28. August 2012 mit Übergabe der Expertenberichte abgeschlossen.
Ergebnisbericht des Expertendialogs
29.10.2012 Drohender Fachkräftemangel in Kitas und in der Tagespflege?
Der Stichtag des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren rückt näher. Zu dem sich abzeichnenden Personalbedarf hat der Forschungsverbund DJI/TU Dortmund seine Hochrechnungen aus dem Jahr 2010 aktualisiert. Wegen der großen regionalen Unterschiede, hat der Forschungsverbund DJI/TU Dortmund zudem das Konzept der Jugendamtspezifischen Elternbefragung U3 entwickelt und in fünf Städten bzw. Landkreisen getestet. Die Ergebnisse sind in Städtetag aktuell (S. 6/7) erschienen.
Personalbedarfsberechnung für den Bereich Kindertagesbetreuung für den Zeitraum von März 2011 bis August 2013
29.10.2012
Geschlossene Heime für Kinder und Jugendliche
DJI-Mitarbeiterin Dr. Sabrina Hoops (ehemals DJI-Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention am DJI) hat verschiedene Studien zu diesem Thema durchgeführt. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE erläutert sie, unter welchen Voraussetzungen für bestimmte Jugendliche eine befristete Unterbringung in einer freiheitsentziehenden Maßnahme mit intensiver pädagogischer Betreuung sinnvoll sein kann.
zum Interview
30.10.2012
DJI Impulse: Englische Ausgabe zum Thema „Childcare“
Wie kann man Kinder am besten fördern und schützen? Welche Rolle spielt der Staat dabei und was ändert sich durch den Ausbau der Kindertagesbetreuung für unter Dreijährige? Die Themen der jährlichen englischen Ausgabe der DJI Impulse sind Kinderbetreuung, Prävention und die Verhinderung von sexuellem Missbrauch. Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schreiben zudem über sprachliche Bildung für Kinder und über die Beziehungen zwischen der älteren und der jüngeren Generation in einer modernen Gesellschaft.
zum Heft
30.10.2012
Sachverständigenkommission übergibt den 14. Kinder- und Jugendbericht
Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, hat am 26. Oktober den neun unabhängigen Sachverständigen sowie dem Deutschen Jugendinstitut gedankt, dem wie in den Vorjahren die Geschäftsführung oblag. Im Auftrag der Bundesregierung wurde der 14. Kinder- und Jugendbericht in den vergangenen zwei Jahren ausgearbeitet. In der Kommission war die Expertise aus Wissenschaft und Praxis unterschiedlicher Disziplinen versammelt.
05.11.2012
„Schlecker-Frauen an die Kinderfront – Scheitern neue Kita-Plätze am Fachkräftemangel?“
so der Titel der Sendung „Länderzeit“ des Deutschlandfunks. Unter der Moderation von Michael Röhl (DLF) diskutierte Birgit Riedel, Grundsatzreferentin für Einrichtungen, Entwicklungen und Governance der Kindertagesbetreuung am DJI, diese plakative Frage mit anderen Experten sowie mit Hörerinnen und Hörern.
Die Sendung zum Nachhören (2. Beitrag)
07.11.2012
DJI-Studie zu Suchmaschinen: Was suchen Kinder im Netz?
Um herauszufinden, wonach Kinder im Internet suchen, hat ein DJI-Projektteam Mitschnitte von rund 600.000 Suchanfragen, die ihnen von den Betreibern der Kindersuchmaschinen "Blinde Kuh", "Frag Finn" und "Helles Köpfchen" zur Verfügung gestellt wurden, ausgewertet – unterstützt vom Informatik-Lehrstuhl der Universität Magdeburg. Am Dienstag stellten sie ihre Ergebnisse auf der Fachtagung "Informationsverhalten von Kindern im Internet" in Berlin vor. „Spiele“, „Sex“ und „Eichhörnchen“ rangierten unter den eingegeben Suchbegriffen ganz weit vorn, so Projektleiterin Dr. Christine Feil (DJI) im Gespräch mit WDR.de.
Dr. Christine Feil im WDR-Interview
DJI-Projekte: Kinder & Internet
07.11.2012 7./8. November: DJI auf der ConSozial 2012
Auf der Fachmesse in Nürnberg unter dem Motto „Menschen gestalten Zukunft - inklusiv und selbstbestimmt“ ist das Deutsche Jugendinstitut wieder mit einem Informationsstand vertreten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an Stand 803 in Halle 7.
08.11.2012 8./9. November: Bildung gemeinsam verantwortend
Auf dem gleichnamigen Kongress des Deutschen Städtetages in München wird DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach ein Impulsreferat für den Workshop „Bildung im Elementarbereich“ halten. Darüber hinaus wird er neben dem Präsidenten des Städtetages Christian Ude, Sylvia Löhrmann (KMK), Michael Löher (Deutscher Verein), Hans-Peter Vogler (Bundeselternrat) und Walter Huber (Siemens) an der abschließenden Podiumsdiskussion teilnehmen.
13.11.2012
13./14. November: Der andere Blick auf Bildung – Wissenschaftliche DJI-Jahrestagung mit Berliner Abend
Bildung ist mehr als Schule. Dieser Satz ist heute aktueller denn je. Daher nahm die DJI-Jahrestagung in acht wissenschaftlichen Foren unterschiedliche non-formale und informelle Bildungsorte wie Familie, Jugendarbeit, freiwilliges Engagement, Medien, außerschulische Angebote von Ganztagsschulen sowie Angebote des Übergangssystems in den Fokus. Sie ging der Frage nach, welche Kompetenzen und Bildungserträge die Forschung hierzu empirisch aufzeigen kann und stellte diese zur Diskussion.
Programmflyer
21.11.2012
DJI-Jahrestagung 2012 zum Nachhören und Nachlesen
Die diesjährige DJI-Jahrestagung „Der andere Blick auf Bildung“ nahm in Berlin in acht wissenschaftlichen Foren verschiedene Bildungsaspekte und -orte jenseits von Schule in den Fokus. Auf dem Podium des Berliner Abends erörterte Dr. Ursula Weidenfeld mit Bildungsexpertinnen und –experten die Fragen, welche Elemente heutzutage für eine gelingende Bildungsbiografie relevant sind und ob sich der bildungspolitische Blickwinkel hinsichtlich der Bildungsorte, -inhalte und -modalitäten nicht weiten muss, um die Weichen für erfolgreiche Bildungsförderung auf dem Weg zu mehr Bildungsgerechtigkeit und -partizipation neu zu stellen. Prof. Dr. Lothar Krappmann zeigte in seinem Abschlussvortrag Potenziale und Grenzen einer bildungsorientierten Perspektive auf. Ausgewählte Beiträge der Tagung sind demnächst im DJI Impulse Heft 4/2012 nachzulesen. Die Audiomitschnitte der Podiumsdiskussion und des Vortrags von Prof. Lothar Krappmann bieten noch einmal Gelegenheit, die Tagung Revue passieren zu lassen.
Die Podiumsdiskussion zum Nachhören
Der Abschlussvortrag von Prof. Dr. Lothar Krappmann zum Nachhören
Programm der DJI-Jahrestagung
03.12.2012 Hochschulbildung für Erzieher/innen
Im Interview mit taz.de plädiert DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach dafür, verstärkt darum zu werben, dass pädagogische Fachkräfte mit einem Hochschulabschluss in Kitas arbeiten. Fachkräfte mit akademischer Ausbildung hätten ein anderes Kontextwissen, etwa über den Spracherwerb, Motivation, Migration, Kinderschutz und neueste pädagogische Forschungserkenntnisse. Um diese Kräfte in den Kitas zu halten, müsse nach abgeschlossenem Kita-Ausbau dringend die Frage einer besseren Bezahlung der Fachkräfte ganz oben auf die Agenda gesetzt werden.
zum Interview
04.12.2012
Forschungsprojekt „Kommunale Bedarfserhebungen U3“ ist gestartet
Mit dem Ziel, den Betreuungsbedarf für unter Dreijährige kleinräumig zu erheben, ist am 1. Dezember 2012 das Forschungsprojekt Kommunale Bedarfserhebungen. Der regionalspezifische Betreuungsbedarf U3 und seine Bedingungsfaktoren gestartet. Das durch das BMFSFJ geförderte Projekt des Forschungsverbundes DJI/TU Dortmund soll vor allem Erkenntnisse über den Elternbedarf nach öffentlicher Betreuung auf Planungsbezirksebene gewinnen. Hierzu werden auf der Basis des Konzeptes der „Jugendamtsspezifischen Elternbefragung U3“ postalische Befragungen in bis zu 100 Kreisen und Landkreisen mit ca. 370.000 Eltern durchgeführt.
05.12.2012 5. Dezember 2012: Fachforum zur Eigenständigen Jugendpolitik in Potsdam
Im 2012 vom BMFSFJ initiierten „Zentrum Eigenständige Jugendpolitik“ sind zentrale jugendpolitische Akteure vertreten wie die Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesjugend- und Familienbehörden, die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe, der Deutsche Bundesjugendring, die Kommunalen Spitzenverbände und das Deutsche Jugendinstitut e.V.. Das Zentrum Eigenständige Jugendpolitik lädt am 5. Dezember in Kooperation mit dem Bundesjugendkuratorium und der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände zum 5. Fachforum „Lokale „Allianzen für Jugend“ – Mitdenken, Mitlenken! Zur Weiterentwicklung von Jugendhilfeplanung, Jugendhilfeausschüssen und Jugendberichterstattung für eine Eigenständige Jugendpolitik“ ein.
Programm und Anmeldung
14.12.2012
DJI-Direktor zu Gast beim alpha-Forum
Im Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Rauschenbach am
14. Dezember 2012 ging Gastgeberin Isabella Schmid, Leiterin der Redaktion Bildungsprojekte beim Bayerischen Rundfunk, wichtigen Stationen seines Lebens nach und zeichnet so anlässlich seines 60. Geburtstags ein Porträt des DJI-Direktors. Das alpha-Forum ist täglicher Programmbestandteil des Fernsehbildungskanals BR alpha. In 45 Minuten kommen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, Religion und Kultur ausführlich zu Wort.
Wiederholungen: 17.12. um 13 Uhr/18.12. um 0.15 Uhr
zum Nachlesen
20.12.2012
DJI Impulse: Der andere Blick auf Bildung
Bildung ist mehr als Schule! Schon die Forschung der 1970er-Jahre wusste, dass fast drei Viertel der menschlichen Lernprozesse außerhalb der Schule stattfinden: in der Familie, in der Kita, im Freundeskreis oder in der Fort- und Weiterbildung. Die 100. Ausgabe von Impulse (Heft 4/2012), die zugleich die Sonderausgabe zum Geburtstag von DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach ist, setzt sich mit außerschulischen Bildungsorten und -arten auseinander: Wissenschaftler/innen des DJI sowie Gastautorinnen und -autoren schreiben über genutzte und ungenutzte Bildungspotenziale etwa von Schule und Familie, durch die Medien oder ein Ehrenamt – von der Babyphase bis ins Rentenalter.
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