Ein Kapitän geht von Bord

Verwaltungsdirektor Wolfgang Müller geht in den Ruhestand

(v.l.n.r.) Prof. Dr. Thomas Rauschenbach (DJI-Direktor), Prof. Dr. Hans Bertram (ehem. DJI-Direktor), DJI-Verwaltungsdirektor Wolfgang Müller, Prof. Dr. Ingo Richter (ehem. DJI-Direktor), Dr. Roland Kischkel (Kanzler der Bergischen Universität Wuppertal); Foto: Daniela Schäfer/DJI

28. März 2017 -

Fast dreißig Jahre prägte Verwaltungsdirektor Wolfgang Müller, gleichzeitig auch Direktoriumsmitglied und stellvertretender Vereinsvorsitzender, die Geschicke des Deutschen Jugendinstituts maßgeblich. Zu seiner Verabschiedung fand eine Fachtagung statt zum Thema: „Verwaltete Wissenschaft oder wissenschaftliche Verwaltung? Wie eine Administration zu einem modernen Wissenschaftsmanagement wird“.

Dr. Roland Kischkel, Kanzler der Bergischen Universität Wuppertal, ging in seiner Festrede der Frage nach, ob sich Wissenschaft überhaupt verwalten lässt. Der ehemalige DJI-Direktor Prof. Dr. Hans Bertram erzählte, wie er den jungen Diplom-Verwaltungswirt Müller mit Erfahrung in sehr verschiedenen Arbeitsgebieten 1988 für das Institut gewinnen konnte. Er strukturierte die Verwaltung neu, modernisierte die Abläufe und baute sie zu einer schlagkräftigen Serviceeinheit aus. Prof. Dr. Ingo Richter, DJI-Direktor bis 2002, berichtete über Müllers Verhandlungsgeschick bei der Weiterentwicklung der DJI-Außenstelle in Leipzig, die aus dem ehemaligen Zentralinstitut für Jugendforschung der DDR hervorgegangen war. DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach lobte die stets konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit auch in schwierigen Zeiten.

An die Fachtagung schloss sich ein zweiter Programmteil an, in dem der Kuratoriumsvorsitzende des DJI, Uwe Lübking, sowie Ministerialdirigent Thomas Thomer als Vertreter des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) dem Verwaltungsdirektor für die kompetente Verwaltungsleitung des DJI und die gute Zusammenarbeit dankten. Weitere Beiträge kamen von aktuellen und ehemaligen Mitgliedern der Leitungskonferenz, dem Betriebsrat sowie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung.