Toolbox für die Jugendhilfe-Praxis

Ausgrenzung und Radikalisierung verhindern

14. März 2017 -

Fachkräfte der Jugendhilfe sehen sich zunehmend mit der Frage konfrontiert, ob junge Menschen Tendenzen gewaltorientierter Radikalisierung zeigen und wie solchen Entwicklungen in der Praxis begegnet werden kann. Ein international besetztes Expertenteam aus Wissenschaft und Politik hat im Auftrag der Europäischen Kommission einen Maßnahmenkatalog für die Praxis entwickelt und Empfehlungen für die Politik formuliert. Diese orientieren sich an einem Drei-Stufen-Modell:

  • Allgemeine Präventionsmaßnahmen für alle jungen Menschen.
  • Zielgerichtete Maßnahmen für Jugendliche, die beginnen oder Gefahr laufen, sich zu radikalisieren.
  • Indizierte Maßnahmen für ausstiegswillige radikalisierte Jugendliche.

Vertreterin des Deutschen Jugendinstituts in der Expertenkommission war Michaela Glaser, Leiterin der Arbeits- und Forschungsstelle Rechtsextremismus und Radikalisierungsprävention am DJI in Halle.

Die englischsprachige Publikation (50 S.) „The contribution of youth work to preventing marginalisation and violent radicalisation“ können Sie als kostenlose Printfassung im EU-Bookstore bestellen. Dort wird auch ein Download angeboten.

Kontakt

Michaela Glaser
Deutsches Jugendinstitut
Arbeits- und Forschungsstelle Rechtsextremismus und Radikalisierungsprävention

glaser@dji.de