Die wissenschaftliche Begleitung der Umsetzung von Gender Mainstreaming in KJP-geförderten Organisationen stützt sich auf unterschiedliche Methoden: Neben qualitativer Inhaltsanalyse von Dokumenten (z.B. der Stellungnahmen der KJP-Träger zu Gender Mainstreaming in ihren Sachberichten), einer quantitativen Vollerhebung mittels eines überwiegend standardisierten Fragebogens sowie ExpertInnengesprächen werden im Rahmen von Workshops Gruppendiskussionen mit VertreterInnen aus der Fachpraxis durchgeführt, die durch Interviews mit verschiedenen Beteiligten in den teilnehmenden Organisationen ergänzt werden.
Im ersten Arbeitsschritt wurden auf dem Hintergrund einer umfassenden Literatur- und Internetrecherche zunächst nationale und internationale Standards, Leitlinien und Umsetzungsschritte von Gender-Mainstreaming-Prozessen hinsichtlich weiterführender Fragestellungen und Problemfelder der Implementierung analysiert. Diese Analyse bildet den Ausgangspunkt für die Auswertung von Stellungnahmen der Träger zu Gender Mainstreaming in den ab 2001 vorgelegten KJP-Sachberichten. Die Auswertung von Sachberichten wird im weiteren Verlauf des Projektes fortgesetzt (bisherige Auswertungen: siehe Download Teilbericht II in der Rubrik Projektmaterialien/Arbeitshilfen – Teilbericht III erscheint in Kürze). Im zweiten Arbeitsschritt wurde eine "Ist-Analyse" auf der Basis einer quantitativen Befragung durchgeführt. Ziel der Fragebogenerhebung war eine detaillierte Bestandsaufnahme der existierenden Ansätze, Verfahren, organisatorischen Veränderungen, Konzepte, Überlegungen, Planungen und Bedarfe zur Verankerung von Gender Mainstreaming bei den KJP-geförderten Trägern. Der dafür konzipierte Fragebogen thematisiert die verschiedenen Umsetzungsebenen von Gender Mainstreaming in einer Organisation und stellt dabei einerseits eine Art „Gender Check“ der Organisations-Strukturen und Tätigkeiten dar. Darüber hinaus enthält er Fragen nach den Einschätzungen der Befragten zum Konzept Gender Mainstreaming. Die Ergebnisse sind im Teilbericht II des DJI-Projektes zusammengefasst (siehe Download Fragebogen und Teilbericht II in der Rubrik Projektmaterialien/Arbeitshilfen)
Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung wurden und werden auch weiterhin Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem Angebotsspektrum der KJP-geförderten Träger durchgeführt. Im Mittelpunkt der Workshops stehen die Förderung und Reflexion des fachlichen Austauschs sowie die Weiterentwicklung von Implementierungsansätzen. Die Workshops sollen dazu beitragen, Beispiele bewährter Praxis von Gender Mainstreaming in Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe herauszuarbeiten, die abschließend der Fachöffentlichkeit als Handreichung zur Verfügung gestellt werden. Methodisch stützt sich die wissenschaftliche Begleitung in diesem Arbeitsschritt auf moderierte Gesprächsrunden und Gruppendiskussionen.
Darüber hinaus werden in verschiedenen Organisationen Gruppen- und Einzelinterviews durchgeführt, um weitere Perspektiven auf die Möglichkeiten wie auch Hindernisse der Umsetzung von Gender Mainstreaming einbeziehen zu können.
Im Projektabschnitt II werden zudem Gruppendiskussionen und Interviews mit jungen Frauen und Männern durchgeführt, die sich in Jugendverbänden ehrenamtlich als JugendleiterInnen engagieren. Mit diesem Schritt soll deren Perspektive auf Geschlechterverhältnisse und Gender Mainstreaming in der wissenschaftlichen Begleitung einbezogen werden.
Auf bundesweiten Fachkongressen werden die aktuellen Projektergebnisse einer breiteren Fachöffentlichkeit präsentiert und zur Diskussion gestellt (Übersicht der bisherigen Veranstaltungen: siehe in der Rubrik Veranstaltungen).
Gender Mainstreaming ist ein gleichstellungspolitisches Konzept. Es fordert dazu auf, alle Entscheidungen und Aktivitäten einer Organisation danach zu befragen, wie diese sich auf Frauen und Männer auswirken bzw. ob und wie sie zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit beitragen.
Mit Datum vom 19.12.2000 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) das Konzept des Gender Mainstreaming in die Förderrichtlinien des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP) aufgenommen, um die Gleichstellung von Mädchen und Jungen voranzutreiben. Damit sind die aus dem KJP geförderten Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe verpflichtet, Gender Mainstreaming umzusetzen. Im Frühjahr 2002 übernahm das DJI-Projekt vom BMFSFJ die Aufgabe, den Umsetzungsprozess von Gender Mainstreaming bei KJP-geförderten Organisationen wissenschaftlich zu begleiten, um einen Beitrag zur Operationalisierung dieses geschlechterpolitischen Prinzips für die Kinder- und Jugendhilfe zu leisten.
Ziel des Forschungsprojektes ist zum einen, den Stand der Implementierung von Gender Mainstreaming in den Organisationen zu erfassen und herauszuarbeiten, welche Rahmenbedingungen sich förderlich bzw. hemmend auf die Implementierung auswirken. Zum anderen soll die wissenschaftliche Begleitung dazu beitragen, die praktische Umsetzung von Gender Mainstreaming bei den Verbänden und in den Jugendhilfeeinrichtungen sowohl auf der Ebene der Organisations- und der Personalentwicklung als auch auf der Ebene der pädagogischen Praxis durch Information und fachliche Expertise zu fördern.
Die Erhebungsmethoden sind Dokumentenanalyse, quantitative Vollerhebung mittels Fragebogen, ExpertInnengespräche, leitfadengestützte Interviews und Gruppendiskussionen. Damit sollen Informationen, eine Rückvermittlung von Forschungsergebnissen und Dokumentationen als Anregungen zur Initiierung von Gender-Mainstreaming-Prozessen wie auch als Handreichungen in laufenden Umsetzungsverfahren erarbeitet werden.
Im Ergebnis zeigt sich: Nach der Auswertung von 25 im Rahmen von Workshops und Tagungen durchgeführten Gruppendiskussionen, 20 ExpertInneninterviews, 362 Sachberichts-Stellungnahmen zu Gender Mainstreaming und 140 von verschiedenen Organisationen ausgefüllten Fragebögen Gender Mainstreaming ist – im Großen und Ganzen – bei den aus dem Kinder- und Jugendplan geförderten Trägern als Anforderung angekommen, der sich offensichtlich nur noch wenige Träger entziehen. Als fachliche Herausforderung scheint Gender Mainstreaming akzeptiert zu sein. Derzeit ist nicht nur in politischen Institutionen, sondern inzwischen vermehrt auch bei gesellschaftlichen Organisationen Gender Mainstreaming ein aktueller Diskussionsgegenstand. Auch im Bereich der deutschen Kinder- und Jugendhilfe ist Gender Mainstreaming Teil des fachlichen Diskurses geworden und wird als konkrete Strategie zur Umsetzung des § 9 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes und im Kontext der Bemühungen um eine geschlechterreflexive und geschlechtergerechte Jugendhilfe diskutiert.
Die Verankerung von Gender Mainstreaming in den Förderrichtlinien des KJP verstärkt den gleichstellungspolitischen Auftrag. In den allgemeinen Grundsätzen der KJP-Richtlinie (I. 1 Absatz 2 c und I. 2 Absatz 2) ist festgeschrieben: "Der Kinder- und Jugendplan soll darauf hinwirken, dass die Gleichstellung von Mädchen und Jungen als durchgängiges Leitprinzip gefördert wird (Gender-Mainstreaming)" und "die Berücksichtigung der spezifischen Belange von Mädchen und Jungen und jungen Frauen und jungen Männern zur Verbesserung ihrer Lebenslagen sowie der Abbau geschlechterspezifischer Benachteiligungen muss bei allen Maßnahmen besonders beachtet werden. Es muss darauf hingewirkt werden, dass Frauen bei der Besetzung und Förderung hauptamtlicher Fachkraftstellen angemessen vertreten sind".
Die bisher vorliegenden Erfahrungsberichte über konkrete Umsetzungsschritte von Gender Mainstreaming weisen darauf hin, dass die Zielsetzungen in Bezug auf die jeweiligen Organisationen, deren Bedarf und fachliche Aufgaben konkretisiert und bereichsspezifisch operationalisiert werden müssen: "Gender Mainstreaming als ein Konzept zur Optimierung der gesellschaftlichen und institutionellen Organisationsprozesse (...) ist demnach ein sehr kontextabhängiges, umfeldintensives Konzept, das sowohl auf die Bedingungen und Ursachen der Ausgrenzung von Frauen in Institutionen und Organisationseinheiten detailliert eingehen als auch ihre eigenen Interpretationen und Bedürfnisse berücksichtigen muss. Gleichzeitig müssen die Strategien des Gender Mainstreaming immer der allgemeinen und auch organisationsbezogenen Entwicklung gewärtig sein und diese in die Zielsetzungen miteinbeziehen." (Roloff 2001: 59). Demzufolge muss die Art und Weise der Realisierung hinsichtlich der Zielentwicklung, Planung, Umsetzung und Überprüfung passgenau den jeweiligen organisatorischen und fachspezifischen Kontext einbeziehen.
Projektmaterialien |
Arbeitshilfen |
Projektmaterialien
Teilbericht III
DownloadProjektflyer JugendleiterInnenbefragung
Download
Teilbericht II
Ergebnisse der Fragebogenerhebung: "Zum Stand von Geschlechtergerechtigkeit und Gender Mainstreaming (GM) bei den aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes geförderten Trägern der Kinder- und Jugendhilfe"
Auswertung der Teilabschnitte zum Gender Mainstreaming aus den KJP-Sachberichten 2002
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Gender Check: Fragebogen
zum Stand von "Geschlechtergerechtigkeit und Gender Mainstreaming GM" bei den aus dem Kinder- und Jugendplan geförderten Trägern der Kinder- und Jugendhilfe
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Selbstevaluationsbogen
Fragen zur Selbsteinschätzung bisheriger Umsetzungsschritte von Gender Mainstreaming
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Expertise
Erfahrungen aus Weiterbildungen von Fachkräften; Corinna Voigt-Kehlenbeck, 2003
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Tagungsdokumentation
11. Sept. 2003 in Bonn, Gustav-Stresemann-Institut "Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe"
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Tagungsdokumentation
17. Februar 2005 in Frankfurt, Haus der Parität
"Legitimationslyrik oder informative Dokumentation: Die Berichtserstattung zur Umsetzung von Gender Mainstreaming in den KJP-Sachberichten". Informationen zur Tagung mit den Downloads der einzelnen Vorträge:
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Arktikel im DJI Bulletin 75
Helming, Elisabeth; Schäfer, Reinhild:
Viel Gegacker – und kein Ei? Chancen, Risiken, Nebenwirkungen beim Umsetzen von Gender Mainstreaming.
In: DJI Bulletin 75, 2006, Heft 2, S. 18-21
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Artikel in Bulletin 75 Plus
Helming, Elisabeth; Schäfer, Reinhild:
Gender Mainstreaming. Definition, Begriff, Geschichte, Instrumente, Verfahren.
In: Bulletin 75 Plus, 2006, Heft 2
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Arbeitshilfen
Aus der insgesamt großen Fülle an Texten zur Umsetzung von Gender Mainstreaming haben wir Materialien und Arbeitshilfen verschiedener Organisationen ausgewählt, die uns – sei es als Gender Check, als Leitlinien oder durch Praxisbeispiele - insbesondere für die Jugendarbeit von Verbänden besonders nützlich erscheinen. Die kommentierte Liste steht im pdf-Format zur Verfügung:
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Literaturlisten
| Gesamtliteraturliste: | Download |
| Ausgewählte Literatur: | Download |
| Literatur zu Gender-Trainings: | Download |
Theoretisch-konzeptionell bezieht sich das Projekt auf Ansätze aus der Frauen-, Männer- und Geschlechterforschung, auf die auch in der Debatte um Gender Mainstreaming Bezug genommen wird, um sowohl den Begriff Gender als auch das Prinzip des Gender Mainstreaming zu erklären. In Prozessen des Gender Mainstreaming kann auf präzise Analysen sozialer Ungleichheitslagen im Geschlechterverhältnis nicht verzichtet werden; die geschlechtliche Substruktur einer Organisation (Döge/Meuser 2001) bzw. eine tradierte, nicht mehr zeitgemäße Geschlechterordnung in Institutionen (Krüger 2002) etwa können erst dann abgebaut werden, wenn sie sichtbar gemacht worden sind. Weitere theoretisch-konzeptionelle Bezugspunkte sind daher auch Ansätze aus der Organisations- und der Personalentwicklung (Preskill/Torres 1999).
Im Zusammenhang mit Gender Mainstreaming muss darüber hinaus das Konzept der Geschlechtergerechtigkeit in intensiven Diskurs- und Aushandlungsprozessen als neues Relevanzkriterium für die Kinder- und Jugendhilfe „kleingearbeitet“ und gefüllt werden, um es sowohl auf der personellen und der organisatorischen Ebene wie auch auf der Ebene der fachlichen pädagogischen Arbeit realisieren zu können. Die Verwirklichung von Gender Mainstreaming bedeutet für die Organisationen, dass hier ein neues regulatives Prinzip institutionalisiert wird, d.h., ein neues "diffiziles Relevanzkriterium" (Heiner 1998: 45). Die Frage der Gleichstellungspolitik soll durch Gender Mainstreaming in das Zentrum des organisatorischen und politischen Handelns rücken. Die Konkretisierung dieses Prinzips in "alltagstaugliche Interventionen" (vgl. Heiner 1998) stellt für die Organisationen eine Herausforderung dar: Handlungskonzepte lassen sich nicht einfach aus dem Prinzip ableiten. Stellt man sich eine Organisation als "lernende" vor, müssen individuelles Lernen, Aushandlungsprozesse und "kollektives" Lernen verknüpft werden auf der Basis der Etablierung reflexiver Prozesse, d.h. konstanten evaluativen Denkens in der Organisation. Organisationsentwicklung ist ein selbstreflexiver Prozess, der einen kulturellen Wandel hervorbringen kann, wenn die gesellschaftlichen und organisationsintern herrschenden Normen in Frage gestellt werden.
Die wissenschaftliche Begleitung der Implementierung von Gender Mainstreaming in KJP-geförderten Organisationen hat eine doppelte Aufgabe: Sie verbindet „entwicklungsorientierte Praxisforschung/-begleitung“ mit dem Ziel der Überprüfung der Umsetzung gesetzlicher Maßnahmen, d.h. in diesem Fall mit der Frage danach, wie die in den Förderrichtlinien des Kinder- und Jugendplan vorgegebene Anforderung, Gender Mainstreaming umzusetzen, erfüllt wird. Sie steht somit an einer komplexen Nahtstelle im Spannungsfeld zwischen Politik und Praxis, was es im Forschungsprozess zu reflektieren gilt.
Ziel des bisherigen Projektes war es, den Stand der Umsetzung von Gender Mainstreaming in den aus dem Kinder- und Jugendplan geförderten Organisationen zu erfassen und herauszuarbeiten, welche Bedingungen sich förderlich bzw. hemmend auf die Implementierung auswirken. Das DJI-Projekt hatte die Aufgabe, die Organisationen bei der Entwicklung, Erprobung und dauerhaften Implementierung von Umsetzungsstrategien und -verfahren des Gender Mainstreaming durch Analyse, Information, Rückvermittlung von Forschungsergebnissen und Dokumentation wissenschaftlich zu begleiten. In der Zusammenarbeit mit teilnehmenden Trägern hat das DJI-Projekt exemplarisch herausgearbeitet, auf welche Art und Weise Gender Mainstreaming in unterschiedlichen Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe (von unterschiedlichen FunktionsträgerInnen) aufgegriffen, verstanden und umgesetzt wird.
Das Ergebnis zeigt, dass Gender Mainstreaming – im Großen und Ganzen – bei den aus dem Kinder- und Jugendplan geförderten Trägern als Anforderung angekommt, der sich offensichtlich nur noch wenige Träger entziehen. Als fachliche Herausforderung scheint Gender Mainstreaming akzeptiert zu sein.
Im Fortgang und der inhaltlichen Ausgestaltung des Umsetzungsprozesses werden dabei allerdings neue Hürden und Widerstände sichtbar: „Ein Ökologie-Projekt soll etwas mit Gender zu tun haben?“/„Ehrenamtliche sind nicht zu gewinnen“ – so und ähnlich lauten die Rückmeldungen. In dieser Hinsicht melden die „change agents“, d.h. die für die Umsetzung Verantwortlichen – auch der Organisationen, die Gender Mainstreaming schon auf den unterschiedlichen Ebenen der fachlichen Arbeit und/oder im personellen sowie organisatorischen Bereich verfolgen –, Bedarf an weiterer Unterstützung des Umsetzungsprozesses an.
Die Umsetzung von Gender Mainstreaming ist, nachdem Gender Mainstreaming vom Grundsatz her akzeptiert zu sein scheint, bei den „Mühen der Ebenen“ angekommen. FachreferentInnen bspw., die aufgrund der Förderrichtlinie gefordert sind, Gender-Bezüge ihrer jeweiligen Themen herzustellen (von der Ökologie bis hin zur Arbeit der sozialen Hilfsdienste, bei der Planung von Jugendlagern, Jugendreisen und/oder Tagungen und in Tanzprojekten, in der Jugendberufshilfe, in Projekten, die sich mit Interkulturalität auseinander setzen usw.) und dem auch relativ offen gegenüber stehen, stellt sich die Frage, wie die Perspektive der Berücksichtigung des Geschlechts zu einem integralen Bestandteil ihrer Arbeit werden kann, d.h. in ihre fachlichen Themen eingebettet werden kann.
Eine weitere offene Frage im Umsetzungsprozess von Gender Mainstreaming, die an die oben genannte anknüpft, wird bei jenen Verbänden sichtbar, in denen Ehrenamtliche wesentliche Leistungen erbringen – also allen voran die Jugendverbände. Aufgabe der bundeszentralen Träger ist die Koordinierung und Anregung sowie die politische Vertretung der im Verband ehrenamtlich Tätigen. Zudem werden auf Bundesebene gemeinsame gesellschaftspolitische Positionen erarbeitet und verabschiedet. Positionen und politische Programme wie z.B. Gender Mainstreaming lassen sich aber nicht Top-Down von der zentralen Organisationsebene hin zu den ehrenamtlich Tätigen durchsetzen. Die Vermittlungsproblematik von Gender Mainstreaming in überwiegend ehrenamtlich strukturierten Organisationen kristallisiert sich somit als eine weitere Aufgabe und Fragestellung der wissenschaftlichen Begleitung heraus: Es gilt einerseits, die Bedarfe der im Verband in der Jugendarbeit Engagierten zu eruieren, die Widerstände und Vorbehalte, damit der Verband auf Bundesebene weiß, was die JugendleiterInnen brauchen, um in ihrer Jugendarbeit und ihrem zivilgesellschaftlichen Engagement Gender Mainstreaming als sinnvollen Ansatz umzusetzen. Es gilt andererseits, Wege zu finden, um den Transfer programmatischer Forderungen wie z.B. Gender Mainstreaming von der Bundesebene in Richtung Ehrenamtlich Tätige überzeugend zu gestalten. Wie können fachliche Gender-Qualifikationen auch und insbesondere bei Ehrenamtlichen gefördert werden?
Ein zentrales Ziel ist es, einen Überblick über die Hindernisse und Blockaden einer Implementierung, die „lessons learned“ (Fetterman et.al.1996), zu geben, damit Erfahrungen transparent gemacht werden für den weiteren Praxisdiskurs und das Verständnis für die im Umsetzungsprozess auftretenden Probleme wächst. Mit dem Instrument der Information durch "bewährte Praxis", sei es als "lessons learned", als "Erfolgsgeschichte", als Fallstudien oder Katalog von Ideen sollen Resultate dokumentiert und generelle Wissenstransfer-Prozesse ermöglicht werden.
Fetterman, David M./Kaftarian, Shakeh J./Wandersman, Abraham (Hrsg.) (1996): Empowerment Evaluation. Knowledge and Tools for Self Assessment and Accountability. Thousand Oaks, CA: Sage Publications
Heiner, Maja (1998): Lernende Organisation und Experimentierende Evaluation. Verheißungen Lernender Organisationen. In: Heiner, M. (Hrsg.) Experimentierende Evaluation. Weinheim/München: Juventa Verlag: S. 11-54
Krüger, Helga (2002): Gesellschaftsanalyse: der Institutionenansatz in der Geschlechterforschung. In: Knapp, G. A. / Wetterer, A. (2002) (Hrsg.): Soziale Verortung der Geschlechter. Gesellschaftstheorie und feministische Kritik. Münster: Verlag Westfälisches Dampfboot, S. 63-90
Preskill, Hallie S./Torres Rosalie T. (1999): Evaluative inquiry for learning in organizations. Thousand Oaks, CA: Sage Publications
Veranstaltungen
Fachtagungen | ExpertInnentagung und Fachgespräch | Workshops |
Fachtagungen
16 Mai 2006
in Bonn, Gustav-Stresemann-Institut
Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe –
Chancen, Risiken und Nebenwirkungen
30. November 2005
in Frankfurt, Haus der Parität
Alles Gender/alles Kultur – oder was?
Gender Mainstreaming, Managing Diversity, interkulturelle Öffnung:
Strategien von Antidiskriminierungspolitik im Vergleich
Tagungsflyer
17. Februar 2005
in Frankfurt, Haus der Parität
Legitimationslyrik oder informative Dokumentation:
Die Berichtserstattung zur Umsetzung von Gender Mainstreaming in den KJP-Sachberichten"
Tagungsflyer
Weitere Informationen zur Tagung mit den Downloads der einzelnen Vorträge:
Tagungsdokumentation
25. Oktober 2004
in Bonn, Gustav-Stresemann-Institut
"Gegendert" – und kompetent?!
Genderkompetenz als Bestandteil von Prozessen des Gender Mainstreaming
Tagungsflyer
weiter
TagungsdokumentationExpertInnentagung und Fachgespräch
6. Oktober 2005
in München, Deutsches Jugendinstitut
Fachgespräch in Zusammenarbeit mit der Frauenakademie München:
Gender Mainstreaming in der Umsetzung – was wirklich läuft
Mit Dr. Regina Frey (Gender-Büro, Berlin); Dr. Claudia Lauterbach (Amt für Kultur und Freizeit, Nürnberg); Franz Schön (aej, Hannover); Elisabeth Helming/Dr. Reinhild Schäfer (DJI, München) u.a.
24./25.Juni 2004
in Halle, Franckesche Stiftungen
ExpertInnentagung: Erfahrungen aus der Praxis der genderbezogenen Fortbildungen in der Kinder- und Jugendhilfe – Möglichkeiten und Grenzen
Workshops
11. Dezember 2006
in München, Deutsches Jugendinstitut
Gender Budgeting – ein geeignetes Instrument für einen geschlechtergerechten Haushalt auch in Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe?
Mit Birgit Erbe (Frauenakademie, München); Bettina Mummert-Sperling (Ministerium der Finanzen Sachsen-Anhalt, Magdeburg); Ulrike Gschwandtner (Solution Sozialforschung und Entwicklung, Salzburg); Sabrina Hoops/Dr. Reinhild Schäfer (DJI, München) u.a.
1./2. Juni 2005
auf Frauenchiemsee, Kloster Frauenwörth
Gender Mainstreaming und Managing Diversity – Strategien und Verfahren zur Umsetzung von Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe
Geschlecht – eine Dimension der Vielfalt, die nur gut gemanagt werden muss? Managing Diversity und Gender Mainstreaming im Vergleich
Dr. Reinhild Schäfer, DJI München
24. Februar 2005
Haus der Parität, Frankfurt
Lust und Frust der Umsetzung: Erfahrungen aus dem Umsetzungsprozess
18. November 2004
in Halle, Franckesche Stiftungen
Ehrenamtliche Verbandsstrukturen und Gender Mainstreaming
Workshopflyer
Gender Mainstreaming in der ehrenamtlichen Arbeit – Einführende Überlegungen:
Johanna Schmok
Eine schwierige Route für den DAV – Chancengleichheit durch Gender Mainstreaming:
Ulrike Seifert, Deutscher Alpenverein
Gender Mainstreaming in der Jugendverbandsarbeit:
Ansgar Drücker, Naturfreundejugend
16. November 2004
in Halle, Franckesche Stiftungen
Einführung in Methoden zur Entwicklung von Genderkompetenz – als Bestandteil von Prozessen des Gender Mainstreaming.
Möglichkeiten und Grenzen von Gender Trainings, Workshop-Reihe A und B
11. November 2004
in Frankfurt/Main, Haus der Parität
Geschlecht und Arbeitswelt: Doing Work = Doing Gender?
Geld oder Leben?
Männliche Erwerbsorientierung und neue Lebensmodelle unter veränderten Arbeitsmarktbedingungen
Marc Gärtner (Dissens e.V., Berlin) und Vera Riesenfeld (genderWerk, Berlin-Marzahn)
1./2. Juli 2004
in Frankfurt, Haus der Parität
Umgang mit Widerständen im Umsetzungsprozess von Gender Mainstreaming – Begriff und Konzept der Geschlechtergerechtigkeit
Einige Gedanken zum Thema: "Soziale Gerechtigkeit – Geschlechtergerechtigkeit"
Elisabeth Helming (DJI, München)
29. April 2004
in Halle, Franckesche Stiftungen
"Wohin soll´s gehen? – Gender Mainstreaming in der Organisationskultur
Geschlecht und Arbeitswelt – Doing Gender in Organisationen
Vortrag von PD Dr. Michael Meuser
22. April 2004
in Frankfurt, Haus der Parität
Wohin soll´s gehen? Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe
Aktuelles
Der Abschlussbericht von Projektabschnitt I ist online.
Frey, Regina Gender im Mainstreaming. Geschlechtertheorie und Praxis im internationalen Diskurs. 2003-00-00 Ulrike Helmer Verlag Köngistein
Stiegler, Barbara Gender macht Politik : 10 Fragen und Antworten zum Konzept Gender Mainstreaming 2002-00-00 Electronic ed.: FES Bonn
Enggruber, Ruth Gender Mainstreaming und Jugendsozialarbeit. 2001-00-00 Votum Verlag Münster
Helming, Elisabeth; Schäfer, Reinhilde Auch das noch?! Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe 2004-00-00 DJI Bulletin 66
Helming, Elisabeth; Schäfer, Reinhilde Modewelle oder regulatives Prinzip? Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe 2004-00-00 Jugendpolitik 30 1 11-15
Krüger, Helga Gesellschaftsanalyse: der Institututionenansatz in der Geschlechterforschung. 2002 Soziale Verortung der Geschlechter. Gesellschaftstheorie und feministische Kritik 63-90 Westfälisches Dampfboot / PRO Münster Knapp, Gudrun-Axeli; Wetterer, Angelika
Wittmann, Svendy; Helming, Elisabeth Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe. Teilbericht I Auswertung der Teilabschnitte zum GM aus den KJP-Sachberichten 2001 2003-00-00 DJI München
Wittmann, Svendy; Helming, Elisabeth Gender Mainstreaming - ein Konzept zur Qualitätsentwicklung 2004 Jugendnachrichten 58 9 5-6
Helming, Elisabeth Gender Mainstreaming in der Mobilen Beratung zur Demokratieentwicklung - Dimensionen und Möglichkeiten 2002-00-00 Anforderungen an die Demokratieentwicklung 2002 34 - 41 Selbstverlag Zentrum Demokratische Kultur Berlin Zentrum Demokratische Kultur
Helming, Elisabeth; Jochmann-Döll, Andrea; Hellert, Ina-Benigna; Schlottau, Heike; Rullmann, Heike; Kolmer, Christine Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe Dokumentation der Fachtagung: Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe, Bonn, 11.9.2003 2004 München
Helming, Elisabeth; Schäfer, Reinhilde Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe Teilbericht II des Projektes Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe Ist-Analyse - Auswertung der quantitativen Befragung – und Auswertung der Stellungnahmen zu GM in den Sachberichten 2002 der aus dem Kinder- und Jugendplan finanzierten Träger 2004-00-00 DJI München
Helming, Elisabeth; Schäfer, Reinhilde Gender Mainstreaming - Erste Ergebnisse des Projektes. Internetthema des Monats April 2004 2004-00-00 München
Preskill, Hallie; Torrens, Rosalie T. Evaluative Enquiry for Learning in Organizations 1999-00-00 Sage Publications Inc. Thousand Oaks
Fetterman, David M.; Kaftarian, Shakeh j.; Wandersman, Abraham (Hrsg.) Empowerment Evaluation. Knowledge and Tools for Self Assessment and Accountability 1996-00-00 Sage Publications Thousand Oaks; London; Delhi
Döge, Peter; Meuser, Michael (Hrsg.) Männlichkeit und soziale Ordnung. Neuere Beiträge zur Geschlechterforschung 2001-00-00 Leske und Budrich Opladen
Schäfer, Reinhilde; Simmel, Monika Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst Abschlussbericht des vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst geförderten Forschungsprojektes „Soziale Arbeit mit Frauen – Auswirkungen eines Studienschwerpunktes auf das professionelle Selbstverständnis und die berufliche Praxis von Sozialar 2004 Fachhochschule Wiesbaden
Reinhild Schäfer/Elisabeth Helming Instrumente des Gender Mainstreaming - der Fragebogen des Projektes GM als umfassender Gender Check Vortrag 2003-00-00 DJI Berlin
Schäfer, Reinhild; Helming, Elisabeth Genderkompetenzzentrum Berlin Reinhild Schäfer/Elisabeth Helming:
Instrumente des Gender Mainstreaming - der Fragebogen des Projektes GM als umfassender Gender Check.
Vortrag 2005-02-28 Berlin
Helming, Elisabeth Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen e.V. Auch das noch?! Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe Vortrag und Workshop Mit dem Konzept des Gender Mainstreaming (GM) hat die EU eine Weiterentwicklung von Geschlechtergerechtigkeit intendiert. Die Anforderung zur Umsetzung von GM stößt jedoch nach wie vor vielerorts auf Ratlosigkeit, wenn auch GM gerade in der Kinder- und Jugendhilfe an vorhandene Ansätze geschlechtsspezifischer Arbeit und der Qualitätsentwicklung von Angeboten anknüpfen kann. Der Workshop soll über das Konzept informieren und erste Ergebnisse einer am DJI in München laufenden wissenschaftlichen Begleitung der Implementierung von GM in Organisationen der Jugendhilfe berichten. Er soll zudem ein Forum bieten, Möglichkeiten der Umsetzung von GM in die eigene berufliche Praxis zu diskutieren. 2005-05-24 Bundestagung Brennpunkt Erziehungshiilfe Dresden
Helming, Elisabeth; Schäfer, Reinhild Deutsches Jugendinstitut, Projekt: Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe Weiterentwicklung von Verfahren zur Umsetzung von Gender Mainstreaming in Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe Gender Mainstreaming und Diversity-Konzepte; Bilanz der Umsetzung, Abschlussveranstaltung der Workshop-Reihe A 2005-06-01 Frauenwörth Workshopreihe A
Wittmann, Swendy; Helming, Elisabeth; Schäfer, Reinhild Gender-Check Fragebogen zum Stand von Gender Mainstreaming bei den aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes geförderten Trägern der Kinder- und Jugendhilfe 2003-00-00 DJI
Helming, Elisabeth Arbeitsgemeinschaft Familienhilfe Erlangen „Super Nanny“ - Ratz Fatz, der Laden läuft! Vortrag 2005-06-10 Fachtag der Arbeitsgemeinschaft Familienhilfe, Erlangen
Helming, Elisabeth Landesstelle für Suchtfragen in Baden-Württemberg Familienhilfe – quo vadis? Anforderungen und Perspektiven einer wirkungsvollen Familienhilfe 2005-08-03 Presseseminar „Familie im Fokus von Prävention und Hilfe“ 28 Presseseminar, Stuttgart
Helming, Elisabeth Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen e.V. (BVkE) „Auch das noch!?“ – Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe Workshop 0000-00-00 „brennpunkt erziehungs.Hilfe", Jahrestagung der BVkE Workshop, des BVkE, 24. Mai 2005, Dresden
Helming, Elisabeth; Schäfer, Reinhild Deutsches Jugendinstitut Projekt "Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe, Frauenakademie München Gender Mainstreaming in der Umsetzung - was wirklich läuft Fachgespräch Sind Gender-Fragen inzwischen tatsächlich im Mainstream angekommen? Mit dieser Frage hat sich die Tagung beschäftigt. Zahlreiche Organisationen, Institutionen und Verwaltungen haben Prozesse zur Implementierung von Gender Mainstreaming eingeleitet. Dabei sind deutliche Unterschiede festzustellen bei den strukturellen und inhaltlichen Ansatzpunkten und auch im Engagement, mit dem diese Prozesse vorangetrieben werden. Im Rahmen eines Fachgesprächs sollte Frauen und Männern, die in ihren Organisationen die Implementierung von Gender Mainstreaming initiiert haben und diese Prozesse begleiten, eine Plattform geboten werden zum Erfahrungsaustausch über erfolgversprechende Strategien, Ergebnisse und Stolpersteine. Durch gegenseitige Anregung und Vernetzung sollten verschiedene Bereiche, seien es kommunale Verwaltungen, Jugendverbände oder sonstige Träger, Impulse erhalten für Weiterentwicklung und Vernetzung. Ein theoretischer Input gab Anregungen zur Diskussion darüber, wie komplexe Gender-Konzepte für die Praxis von Gender-Analysen und Organisationsentwicklung operationalisiert werden können. Anschließend wurden beispielhaft Implementierungsprozesse vorgestellt als Grundlage für die gemeinsame Diskussion.
Mit Dr. Regina Frey (Gender-Büro Berlin), Dr. Claudia Lauterbach (Amt für Kultur und Freizeit, Nürnberg), Dr. Adelheid Kückelhaus (InWEnt, Feldafing), Elisabeth Helming/Dr. Reinhild Schäfer (dji, München), Franz Schön (aej Hannover) .
2005-10-06 DJI, München
Helming, Elisabeth Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt, Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. Statement "Fokus Familie - Fokus Jugend" Statement, Teilnahme an einer Podiumsdiskussion 2005-10-10 Fachtagung, Magdeburg
Schäfer, Reinhilde SOS Kinderdorf e.V. Geschlechtergerechtigkeit in der stationären Erziehungshilfe Vortrag 2005-10-26 Zwischen Fürsorge und Eigenverantwortung - wohin steuert die stationäre Erziehungshilfe Fachtagung in Berlin
Helming, Elisabeth; Schäfer, Reinhild Gender Mainstreaming in child and youth service 2004-00-00 DJI Bulletin, English Edition
Schäfer, Reinhilde Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen Zum Stand der Implementierung von Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland Vortrag 2005-11-15 Die Umsetzung von Gender Mainstreaming als Herausforderung für die Kinder- und Jugendhilfe 43 ExpertInnengespräch
Schäfer, Reinhilde Rat der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie Moderation des Forums "Politik und Geschlecht" und des Plenums zu "Hegemonialer Männlichkeit" Jahrestagung 2005-11-04 FrauenMännerGeschlechterforschung. State of the art Hannover
Schäfer, Reinhild Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit Vortrag: Managing Diversity und Gender Mainstreaming Innovation in der Jugendsozialarbeit - Qualifizierung durch Querschnittaufgaben 2005-11-22 Fachtagung in Bautzen-Schmochtitz
Helming, Elisabeth; Schäfer, Reinhild Projekt Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe Alles Gender / alles Kultur - oder was? Gender Mainstreaming, Managing Diversity, interkulturelle Öffnung: Strategien von Antidiskriminierungspolitik im Vergleich Bundesweite Fachtagung Gender Mainstreaming, interkulturelle Öffnung, das Management von Verschiedenheit: drei Strategien einer Antidiskriminierungspolitik, die soziale Gerechtigkeit zu fördern versprechen. Die Frage stellt sich, wie ist das Verhältnis dieser drei Strategien zueinander, auf welche Ebenen beziehen sie sich jeweils? Ist Geschlecht lediglich als eine Dimension einer „kulturellen“ Verschiedenheit neben weiteren Dimensionen wie ethnische Herkunft, Alter, sexuelle Orientierung, Religion oder Behinderung anzusehen? Im Hinblick auf eine umfassende Antidiskriminierungspolitik erscheinen Managing Diversity und der Ansatz der interkulturellen Öffnung zuweilen als umfassendere Lösungsansätze – Grund genug, sich intensiver mit diesen im Verhältnis zu Gender Mainstreaming zu befassen: ¶
Was unterscheidet diese Ansätze von Gender Mainstreaming? ¶
Vermögen sie bestehende gleichstellungspolitische Maßnahmen zu integrieren?¶
Welche Erfahrungen gibt es mit der Umsetzung in zivilgesellschaftlichen Organisationen?¶
¶
Diesen Fragen wurde im Rahmen der Fachtagung nachgegangen. Nach einer Einführung in das Thema durch die Projektmitarbeiterinnen Reinhild Schäfer und Elisabeth Helming referierte Barbara Stiegler von der Friedrich-Ebert-Stiftung. Anschließend wurden in zwei Inputs von praktischen Erfahrungen zur Umsetzung in zwei Organisationen berichtet. In Arbeitsgruppen diskutierten die TeilnehmerInnen dann Möglichkeiten und Grenzen der Strategien in einem intensiven Erfahrungsaustausch. 2005-11-30 Frankfurt/Main
Helming, Elisabeth Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München; Fachstelle Frau und Gesundheit Super Nannies rund um die Geburt? Grundgedanken zur ambulanten Begleitung von Eltern in schwierigen Lebenssituationen Vortrag 2006-02-03 Von Anfang an: Eltern vernetzt begleiten Fachtag, München
Helming, Elisabeth La implementatión del Mainstreaming de género en la Ascociaciones Juveniles alemanas 2004-00-00 Internet-Bulletin des Instituto Andaluz de la Juventud
Helming, Elisabeth Walther-Rathenau-Verein zur Förderung der angewandten Forschung e.V. Grundgedanken zur Elternaktivierung 2006-00-00 Zur Rolle von Eltern im Prozess der Berufs/-Studienentscheidungen von Kindern Waren/Müritz
Helming, Elisabeth Deutsches Jugendinstitut Einige - eher assoziative Gedanken - zum Thema "Soziale Gerechtigkeit - Geschlechtergerechtigkeit" Vortrag 2004-00-00 Workshop, Frankfurt/Main Helming, Elisabeth; Schäfer, Reinhild
Schäfer, Reinhild Beitrag zum Fachgespräch "Gender Budgeting" mit Expertinnen und Experten 2006-00-00 Berlin BMFSFJ (Referat 402)
Elisabeth Helming Lag Sozialpädagogische Familienhilfe in Bayern Fette - und magere Jahre? Strategien für die Arbeit in den Ambulanten Hilfen in Zeiten der Veränderung Vorträge und Leitung des 2-tägigen Workshops 2006-00-00
Helming, Elisabeth "Super Nanny" und "Super Mamas" - Differenzieren statt Dramatisieren 2006-00-00 Helfen 87 - 102 Beltz Weinheim und Basel Wahl Klaus; Hees Katja
Helming, Elisabeth Workshop: Kontrolle als Hilfe? Sozialpädagogische Interventionen in Familien Jenseits von Hilfe und Kontrolle - Konnex herstellen 2006-00-00 Familie hat Zukunft - hat Familie Zukunft? Siegen Universtität Siegen Deutsches Jugendinstitut
Helming, Elisabeth Lutherische Landesvolkshochschule Fette - magere Jahre? Strategien für die Arbeit in den Ambulanten Hilfen in Zeiten der Veränderung 22.5. – 24.5.2006: Fette Jahre – magere Jahre? Strategien für die Arbeit in den Ambulanten Hilfen in Zeiten der Veränderung. Vortrag und Leitung der Fach-tage der Landesarbeitsgemeinschaft Sozialpädagogische Familienhilfe in Bay-ern, Lutherische Landesvolkshochschule Pappenheim. 2006-00-00 Fachtage Pappenheim
Helming, Elisabeth Bayerische Fernsehen BürgerForum live: Überforderte Eltern - rebellierende Kinder! Teilnahme als Expertin 2006-00-00 Forchheim
Helming, Elisabeth "Die haben nichts - die bringen nichts?!" Sozialpädagogische Familienhilfe: Familienbildung für sozial benachteiligte Familien 2006-00-00 Recht der Jugend und des Bildungswesens 54 2 207-219
Helming, Elisabeth; Schäfer, Reinhild Deutsches Jugendinstitut Chancen, Risiken und Nebenwirkungen Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe 2006-00-00 Gustav-Stresemann-Institut, Bonn Helming, Elisabeth; Schäfer, Reinhild
Helming, Elisabeth Der Unterschied, der einen Unterschied macht Geschlecht als explizites oder implizites Sujet der Kinder- und Jugendhilfe 2006-00-00 Forum Erziehungshilfen 12 3 132-136
Schäfer, Reinhild Deutschen Gesellschaft für Soziologie Teilnahme an der Sitzung des Rats der Sektion „Frauen- und Geschlechterforschung“ 2006-00-00 Frankfurt JWG-Universität Frankfurt
Schäfer, Reinhild Fachhochschule Frankfurt Teilnahme am Arbeitskreis „Geschlechterverhältnisse in der Sozialen Arbeit“ 2006-00-00 Frankfurt Rose, Prof. Dr. Lotte; Ehlert, Prof. Dr. Gudrun
Schäfer, Reinhild Humboldt-Univ. Teilnahme an der Fachtagung "Gender Mainstreaming in der Forschungsvergabe. Konzepte, Instrumente und Umsetzungserfahrungen" 2006-00-00 Berlin GenderKompetenzZentrum an der Humboldt-Universität zu Berlin
Schäfer, Reinhild Universität Kassel Teilnahme am 33. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie Protokollieren der Sektionsveranstaltung „Emotionale Verhältnisse – zur Relevanz der Emotionssoziologie für die Geschlechterforschung“ und der Mitgliederversammlung der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung (10.10.2006) 2006-00-00 Kassel Deutsche Gesellschaft für Soziologie
Schäfer, Reinhild Institut für Pädagogik "Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe" Proseminar im Wintersemester 2006/07 2006-00-00 LMU München
Schäfer, Reinhild Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen „Das ist ein Prozess, der einfach Zeit und einen Rahmen der Unterstützung braucht“ – Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Umsetzung von Gender Mainstreaming in Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe 1. Fachkongress über Gender Mainstreaming/Gender Budgeting in der Berliner Verwaltung 2006-00-00 Berlin
Helming, Elisabeth; Schäfer, Reinhild Viel Gegacker – und kein Ei? Chancen, Risiken, Nebenwirkungen beim Umsetzen von Gender Mainstreaming. 2006-00-00 DJI Bulletin 75 2 18-21
Helming, Elisabeth; Schäfer, Reinhild Gender Mainstreaming. Definition, Begriff, Geschichte, Instrumente, Verfahren 2006-00-00 Bulletin 75 Plus 2
Schäfer, Reinhild Mitherausgabe des Sammelbandes: FrauenMännerGeschlechterforschung. State of the Art. Forum Frauen- und Geschlechterforschung, Band 19 Feministische Forschung sieht sich seit einiger Zeit fundamentaler Kritik ausgesetzt. FrauenMännerGeschlechterForschung ist das Ergebnis einer ausdrücklichen Einladung zu einem "Dialog der Gegensätze". Der Band steht für ein breites Spektrum theoretischer Ansätze und empirischer Arbeiten. Dabei geht es nicht ohne spannungsreiche Kontroversen und Kämpfe ab - über Theorien und Definitionshoheiten. Die hier versammelten Beiträge geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen sowie erkenntnistheoretische wie wissenschaftspolitische Debatten. Dabei stellen sie unterschiedliche empirische Forschungsansätze und Methodologien zur Diskussion und zeigen die FrauenMännerGeschlechterforschung als Entwicklung eines ehrgeizigen Projekts, dessen offenes und zugleich umstrittenes Profil sich zwischen feministischer Gesellschaftskritik und wissenschaftlichen Neutralitätsansprüchen sowie zwischen erfolgreicher Professionalisierung und fortlaufender Marginalisierung herausgebildet und gewandelt hat. In dem Band diskutieren ihr z.T. kontroversen Positionen z.B. Stefan Hirschauer und Gudrun-Axeli Knapp, Maja Apelt, Sünne Andresen, Regina Becker-Schmidt, Jürgen Budde, Andrea Bührmann und Torsten Wöllmann, Martin Engelbrecht, Heike Kahlert, Helga Krüger, Ilse Lenz, Andrea Maihofer, Birgit Riegraf, Margareta Steinrücke, Susanne Völker, Christine Weinbach.
2006-00-00 349 Westfälisches Dampfboot Münster Aulenbacher, Brigitte; Bereswill, Mechthild; Löw, Martina; Meuser, Michael; Mordt, Gabriele; Schäfer, Reinhild; Scholz, Sylka
Schäfer, Reinhild Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Umsetzung von Gender Mainstreaming in Organistionen der Kinder- und Jugendhilfe. 2006-00-00 Verwaltung gendern – im Mainstream? 37-46 Berlin Weinmann, Ute
Helming, Elisabeth DRK Sozialpädagogische Familienhilfe Familienbildung für sozial benachteiligte Familien 2006-00-00 Dresden
Schäfer, Reinhild „Geschlechtergerechtigkeit in der stationären Erziehungshilfe“ 2007-00-00 Wohin steuert die stationäre Erziehungshilfe? 83-106 SOS-Kinderdorf Sozialpädag. Inst. im SOS-Kinderdorf e.V.
Schäfer, Reinhild Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe
2007-00-00 17. Sitzung der Enquete-Kommission des Bayerischen Landtag „Jungsein in Bayern – Zukunftsperspektiven für die kommenden Generationen“, München
Schäfer, Reinhild „Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung der Umsetzung von Gender Mainstreaming in Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe“ Vortrag auf der Sitzung des AK Geschlechterverhältnisse in der Sozialen Arbeit
2007-00-00 Fachhochschule Frankfurt
Hoops, Sabrina Fachvortrag: Schwierige Kinder und Jugendliche – junge Menschen in Schwierigkeiten. Schwierige Realitäten zwischen Mythenbildung, Stigmatisierung und Bewältigungsversuchen. Einige Anmerkungen zu Erscheinungsformen, Hintergründen und Lösungsansätzen schwierigen Verhaltens. 2007-00-00 Jahrestagung der Jugenddiakone in den Rummelsberger Anstalten in Schwarzenbruck
Schäfer, Reinhild „Sperrige Begriffe, aber auch gute Ideen. Gender Mainstreaming – eine Zwischenbilanz“ 2007-00-00 JugendNachrichten. Zeitschrift des Bayerischen Jugendrings 61 1 5-6
Helming, Elisabeth; Schäfer, Reinhild Von Leuten, die auszogen, Geschlechterverhältnisse zu verändern... Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung der Umsetzung von Gender Mainstreaming in Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe. Abschlussbericht von Projektabschnitt I 2006-00-00 201 DJI