Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention
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Verteiler Neuerscheinungen
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Strategien der Gewaltprävention
Eine Zwischenbilanz in sechs Handlungsfeldern
Im Jahr 2007 wurde im Auftrag der Regierungschefs der Länder unter Federführung der Arbeitsstelle ein ausführlicher Bericht zum Stand der Gewaltprävention im Kindes- und Jugendalter in sechs Handlungsfeldern erstellt (Band 11 der Publikationsreihe - Abgabe kostenlos).
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Publikationen zum Download
Mit Beschluss vom 26. Juni 2003 haben die Regierungschefs der Länder nach der schrecklichen Gewalttat am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt bekräftigt, dass die gesamtgesellschaftliche Allianz zur Ächtung von Gewalt und Gewaltverherrlichung auf hoher politischer Ebene unterstützt werden muss.
Gefordert wurde eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung aller mit dieser Thematik und ihren zahlreichen Facetten befassten Einrichtungen und Institutionen: insbesondere das Deutsche Forum Kriminalprävention, das Deutsche Jugendinstitut (DJI) und die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes.
In diesem Zusammenhang wurde unter Federführung der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention im Jahr 2007 ein ausführlicher Bericht zum Stand der Gewaltprävention im Kindes- und Jugendalter erstellt, der eine spezifische Ausrichtung auf gewaltpräventive Strategien der Fachpraxis verfolgt.
Der Bericht konzentriert sich – entsprechend den Schwerpunkten des MPK-Beschlusses – auf sechs Handlungsfelder:
- Familie
- Kindertagesbetreuung
- außerschulische Angebote der Jugendhilfe
- Schule
- Polizei
- Justiz
Soweit in den einzelnen Handlungsfeldern relevant, werden die Themenkomplexe Migration und Geschlecht als Querschnittsthemen verfolgt.
Zur Erstellung des Berichtes wurden vom DJI unter Beteiligung des DFK und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes einschlägige Expertinnen und Experten beauftragt, den aktuellen Stand der Diskussion in den jeweiligen Handlungsfeldern entlang vergleichbarer Vorgaben zu beschreiben und Herausforderungen zu benennen. Diese schriftlichen Expertisen wurden vom DJI im Rahmen von gemeinsam mit DFK und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes durchgeführten Expertinnen- und Expertenanhörungen einer fachlichen Kommentierung unterzogen, um die inhaltlichen Einschätzungen und den festgestellten Handlungsbedarf abzusichern bzw. zu ergänzen.
Im Mittelpunkt des Berichtes stehen die Strategien der Gewaltprävention, die den zahlreichen Praxisprojekten, Maßnahmen und Programmen vor Ort zugrunde liegen. Ermöglicht wird auf diese Weise ein Überblick über den Stand der konzeptionellen und methodischen Grundlagen und der sich abzeichnenden Herausforderungen im Bereich der Gewaltprävention im Kindes- und Jugendalter – unabhängig von ihrer Realisierung in konkreten Projekten, Maßnahmen oder Programmen.
Der Bericht plädiert für ein enges Verständnis von Gewaltprävention. Entgegen der fast schon inflationären Ausweitung dessen, was unter Gewaltprävention mittlerweile gefasst wird, unterscheidet der Bericht deshalb zwischen:
- Strategien, die gezielt auf die Verhinderung bzw. Verminderung von Gewalt von bzw. unter Jugendlichen abzielen und
- Programmen und Maßnahmen, die – wie auch immer jeweils motiviert, also zum Beispiel familien-, bildungs-, sozial-, arbeitsmarktpolitisch, pädagogisch oder integrativ – im günstigen Fall auch gewaltpräventiv wirken können.
Der zusammengefasste Bericht in Form eines Unterrichtungspapiers wurde von den Ministerpräsidenten im Oktober 2006 dankend zur Kenntnis genommen.
Der Bericht und seine zentralen Thesen zur Gewaltprävention werden im Herbst 2007 in Berlin mit Fachpraxis und Politik auf einer Fachtagung eingehend diskutiert.
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Amoklauf von Winnenden
11. März 2009: Ein 17-Jähriger erschießt mit der Waffe seines Vaters 15 Menschen und zum Schluss sich selbst. Ein bislang unauffälliger, junger Mann aus gut situiertem Umfeld in Deutschland läuft Amok. Eine Tat, die viele Menschen ratlos zurück lässt und einmal mehr bekannte Fragen aufwirft.
Zu Amokläufen an Schulen, zu Opfern und Tätern, zur Bedeutung von Computerspielen, zu Problemlösungsansätzen und dem gesetzgeberischen Bedarf hat die Arbeitsstelle ein Positionspapier zusammengestellt.
Delinquenzprävention in der Einwanderungsgesellschaft
Straffällige (männliche) Jugendliche mit Migrationshintergründen sind in den offiziellen Kriminalitätsstatistiken oft überrepräsentiert. Welche Rolle spielen diese Jugendlichen in der Jugendhilfe? Welche pädagogischen Strategien gibt es, sie zu erreichen – und, falls überhaupt, welche Bedeutung hat hier der Migrationshintergrund? Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention hat einmal genauer hingesehen und ist dabei auf ein schwieriges Arbeitsfeld mit vielen Fallstricken und Stolpersteinen gestoßen, wie in einem aktuellen Aufsatz in den DJI-Impulse nachzulesen ist:
Straffällige Jugendliche mit Migrationshintergründen
Weitere Veröffentlichungen der Arbeitsstelle
- Beitrag der Arbeitsstelle zum BMJ-Symposium 2008: Das Jugendkriminalrecht vor neuen Herausforderungen. Download
- Band 5 der Publikationsreihe der Arbeitsstelle (2002): "Die mitgenommene Generation. Aussiedlerjugendliche - eine pädagogische Herausforderung für die Kriminalitätsprävention" (Abgabe kostenlos).
Buchtipps
Hanna Permien (2010)
Erziehung zur Freiheit durch Freiheitsentzug?
Zentrale Ergebnisse der DJI-Studie „Effekte freiheitsentziehender Maßnahmen in der Jugendhilfe“

Diese Publikation ist nur als Download verfügbar.
Buchtipp
Sabrina Hoops (2009)
Was hilft bei Kinderdelinquenz?
Familien als Experten
Der Band untersucht die Frage, unter welchen Bedingungen Kinder strafffälliges Verhalten aufgeben und wann eine dauerhafte Delinquenzkarriere wahrscheinlich ist.
Im Fokus stehen das familiale Miteinander, die familialen Aushandlungen und Reflexionen aus der Perspektive der befragten Kinder und Eltern.
Ausgeleuchtet werden Aspekte und Prozesse, welche die familiale Bearbeitung des Delinquenzverhaltens mitbestimmt haben und die als zentrale Schlüsselfaktoren in das Bearbeitungshandeln integriert wurden. Die Rolle der Peers wird dabei ebenso berücksichtigt wie der rechtlich-formelle Eintritt in das Strafmündigkeitsalter.
Kontrastive Fallbeispiele eröffnen Einblicke in die komplexen Wirkungszusammenhänge der Delinquenzbearbeitung und machen auf externe Unterstützungsbedarfe und Handlungsmöglichkeiten der Jugendhilfe aufmerksam.
Der Band ist im Buchhandel erhältlich. ISBN 978-3-7799-1117-3 Aus dem Inhalt
Erkenntnisse zu Kinderdelinquenz – eine Bestandsaufnahme
Empirische Befunde zu Kinderdelinquenz
Theoretische Erklärungsansätze zu Entstehung und Bearbeitung von Delinquenz von Kindern
Konzeption der Follow-up-Studie und methodisches Vorgehen
Problemaufriss
Zugänge zur Untersuchungsgruppe
Forschungsinteresse der Familien
Datenerhebung
Transkription
Datenanalyse
Zur Darstellungsform der Ergebnisse
Quer- und Längsschnittbetrachtung der Untersuchungsgruppe – explorative Heuristik
Soziodemografische Merkmale – um wen handelt es sich?
Delikte, Verhaltensauffälligkeiten, Gewaltbelastung – welche Probleme gibt es in den Familien?
Familien- und Institutionenbezüge – welche Möglichkeiten der Problembearbeitung gibt es?
Wider die üblichen Verdächtigungen – Zusammenschau und Schlussfolgerungen
Familiale Deutungs- und Bearbeitungsmuster –
Schlüssel zur Bearbeitung von Kinder- und Jugenddelinquenz
Perspektiven von Eltern und Kindern auf Entstehungszusammenhänge
Die Bedeutung der Strafmündigkeitsgrenze von 14 Jahren
Die Bedeutung der Peers Die Bedeutung der Familie als Ort sozialer Kontrolle
Schlüsselfunktionen der familialen Bearbeitung: Welcher Schlüssel passt? Wo klemmt es?
Zwei kontrastive Fallporträts:
Delinquenz und familiale Bearbeitung – „Alles Menschenmögliche“ wird versucht
Explikation der Auswahlkriterien
Der Fall Marleen
Interviewsituationen und erste Eindrücke
Kommentierte Rekonstruktion biografischer Daten
Eine Familie flieht vor produktiver Bearbeitung
Der Fall Arno
Interviewsituationen und erste Eindrücke
Kommentierte Rekonstruktion biografischer Daten
Eine Familie ringt um produktive Bearbeitung
Schlussbetrachtung und Ausblick:
„Ja, und das war’s dann eigentlich, sonst ist nichts mehr vorgefallen!“
Kinderdelinquenz – Eine Ergebnissicherung in 10 Thesen
„Was hilft bei Kinderdelinquenz?“ – Familien als Experten
Sozialpädagogische Handlungsoptionen und sozialwissenschaftliche Perspektiven
Mehrfach auffällige Kinder und Jugendliche/ "Intensivtäter"
Mehrfach auffällige und belastete Kinder und Jugendliche – in anderen Kontexten auch als „Mehrfach- und Intensivtäter“ kategorisiert – sind Kristallisationspunkte für die öffentliche Diskussion und beschäftigen die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention als eine zentrale Herausforderung für die Kriminalitätsprävention in verschiedenen Projekten.
Anknüpfend an die Forschungsergebnisse des Modellprojektes „Kooperation im Fall von jugendlichen 'Mehrfach- und Intensivtätern'“ aus dem Jahr 2004 hat die Arbeitsstelle im Rahmen des Projektes „Polizeilich mehrfach auffällige Strafunmündige" die Kooperation zwischen Polizei und Jugendhilfe untersucht, um einen Beitrag zur fachlichen Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zu leisten.
Seit Oktober 2011 bearbeitet die Arbeitsstelle im Rahmen einer personellen Aufstockung das Thema „Jugendliche Gewalttäter zwischen Jugendhilfe- und krimineller Karriere“. In diesem empirischen Forschungsvorhaben werden gewalttätige Jugendliche als Adressaten von Jugendhilfe und Justiz in den Blick genommen. Das dreijährige Projekt widmet sich dem Thema aus verschiedenen Perspektiven. Zum einen werden qualitative Interviews mit den Jugendlichen selbst geführt, also mit den Adressaten der Jugendhilfe. Zum anderen werden aber auch die beteiligten Fachkräfte der Jugendhilfe und der Justiz sowie deren Eltern bzw. Personensorgeberechtigte in die Forschung mit einbezogen und Aktenanalysen durchgeführt. Zum Auftakt findet Ende Januar 2012 ein Expertenhearing statt.
Evaluation

Instrument: Logisches Modell
Eine zentrale Herausforderung zur Weiterentwicklung des Handlungsfeldes der Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention besteht in der Evaluation der Präventionsstrategien. Wenn Ergebnisse bewertet und Wirksamkeiten überprüft werden sollen, sind auch neue methodische Wege erforderlich. In einem Projektmodul hat die Arbeitsstelle das Instrument des Logischen Modells zur Evaluation kriminalpräventiver Projekte erprobt. Zentrale Ergebnisse.
Weitere Publikationen der Arbeitsstelle zur Evaluation in der Kriminalitätsprävention
- Band 7 der Publikationsreihe der Arbeitsstelle: "Evaluierte Kriminalitätsprävention in der Kinder- und Jugendhilfe. Erfahrungen und Ergebnisse aus fünf Modellprojekten" (Abgabe kostenlos).
- Band 9 der Publikationsreihe der Arbeitsstelle: "Evaluation in der Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention. Eine Dokumentation" (Abgabe kostenlos).
Zahlen — Daten — Fakten
Jugendgewalt
Hier finden Sie eine aktuelle Zusammenstellung der Arbeitsstelle zu Gewalttaten, jugendlichen Tatverdächtigen, verurteilten Jugendlichen, verhängten Sanktionen, Verteilung nach Deliktgruppen etc. Stand: Dezember 2011.
DJI-Projekte im Themenfeld
Delinquenz von KindernFreiheitsentziehende Maßnahmen
Privatschulen und Gruppenerziehung zwischen Schule, Kinder- und Jugendhilfe und Justiz
Mädchen und Gewalt
Evaluation des Pilotprojektes "Ambulante intensive Begleitung" (AIB)
Prävention — ein Konzept auf dem Prüfstand
Programme zur Prävention von Delinquenz im Kindes- und Jugendalter haben sich etabliert. Im Bulletin des Deutschen Jugendinstituts "DJI-Impulse" zum Schwerpunktthema "Mythos Prävention" hat die Arbeitsstelle auf die Notwendigkeit einer fachgerechten und reflektierten Prävention aufmerksam gemacht.Zwischen Mogelpackung und Erfolgsmodell
Über die Notwendigkeit einer fachgerechten und reflektierten Prävention
Projekte der Arbeitsstelle
Das Logische Modell als Instrument der EvaluationAbgeschlossen
Wissenschaftliche Begleitung zum Modellprojekt "Wir kümmern uns selbst"
Modellprojekt: Kooperation bei Intensivtätern
Jugendhilfe im Strafverfahren
Wenn Jugendliche wegen einer Straftat angezeigt werden, kommt der Jugendhilfe im Strafverfahren/der Jugendgerichtshilfe nach § 52 SGB VIII und § 38 JGG eine zentrale Rolle zu.
Die Jugendhilfe im Strafverfahren hat das Ziel, aus der Straffälligkeit erwachsende Risiken für die weitere Entwicklung der Jugendlichen zu vermeiden und mögliche künftige Straftaten zu verhindern. Damit ist die Jugendgerichtshilfe an der wichtigen Schnittstelle zu Polizei und Justiz angesiedelt.
Gemeinsam mit dem Projekt "Jugendhilfe und sozialer Wandel" hat die Arbeitsstelle eine Online-Befragung aller Jugendhilfen im Strafverfahren in Deutschland durchgeführt.
Erste Ergebnisse wurden bereits auf dem Jugendgerichtstag im September 2010 in Münster vorgestellt. Dort wurden die Befunde im Rahmen eines eintägigen Arbeitskreises mit Fachkräften aus der Jugendhilfe im Strafverfahren ausführlich diskutiert und die fachpolitischen Konsequenzen in Thesen zusammengefasst.
Der ausführliche Untersuchungsbericht wurde als Band 12 der Publikationsreihe der Arbeitsstelle "Das Jugendgerichtshilfeb@rometer. Empirische Befunde zur Jugendhilfe im Strafverfahren in Deutschland" im Mai 2011 veröffentlicht.
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Vor dem Hintergrund der aktuellen Befunde sprach Bernd Holthusen von der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention mit der Vorstandsvorsitzenden der DVJJ, Prof. Dr. Theresia Höynck über aktuelle und mittelfristige Herausforderungen für die Jugendhilfe im Strafverfahren.
Zum Gespräch
Sabrina Hoops / Hanna Permien (2006)
"Mildere Maßnahmen sind nicht möglich!"
Freiheitsentziehende Maßnahmen nach § 1631b BGB in Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie
Der Projektbericht stellt die in qualitativen Interviews mit Jugendämtern, Jugendpsychiatrie und Heimen mit teilgeschlossenen Gruppen sowie durch Aktenanalysen gewonnenen Ergebnisse dar:
- zu Indikationen für Freiheitsentzug in Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie,
- zur Umsetzung der rechtlichen Vorgaben bei Verfahren nach § 1631b BGB,
- zur Kooperation von Jugendhilfe, Justiz und Jugendpsychiatrie
- zu Erfahrungen und Einschätzungen von betroffenen Jugendliche,n bezüglich teilgeschlossener Unterbringung.
Diese Publikation ist nur als Download verfügbar.
Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe

Erziehung zur Freiheit durch Freiheitsentzug?
Gravierende Straftaten von Jugendlichen münden oftmals in die öffentliche Forderung, diese Jugendlichen "wegzusperren", auch wenn sie noch nicht strafmündig sind. Anlässlich der nun von Hanna Permien vorgelegten Publikation Erziehung zur Freiheit durch Freiheitsentzug? diskutieren Dr. Hanna Permien und Dr. Sabrina Hoops über aktuelle Fragen zum Thema. Zum Gespräch
Liste der Jugendhilfe-Einrichtungen mit der Möglichkeit der Unterbringung nach § 1631b BGB
Literaturhinweis zum Thema
Erziehung zur Freiheit durch Freiheitsentzug? (Permien 2010)
"Mildere Maßnahmen sind nicht möglich!" (Hoops/Permien 2006).
Fachforum des Diakonie Bundesverbands in Kooperation mit dem DJI beim 14. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Stuttgart:
Geschlossene Unterbringung - Ultima Ratio oder Chance zum "Neustart"?
Referate: Dr. Hanna Permien (DJI), Karl Späth (Diakonie Bundesverband), Martina Fritz und Carina Eisele (Sozialpädagogische Einrichtung Niefernburg)
Moderation: Dr. Sabrina Hoops (Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention)
Die Nachfrage nach Freiheitsentziehenden Maßnahmen in der Kind- und Jugendhilfe für Mädchen und Jungen ab 12 Jahren ist groß und die Zahl der entsprechenden Plätze steigt in den letzten Jahren wieder stark an. Statt die alten Pro- und Contra-Diskussionen fortzusetzen, stellt sich heute vor allem die Frage nach dem „Wie“, also den fachlichen Standards, die in den Einrichtungen mit geschlossenen Gruppen unbedingt eingehalten werden müssen, wenn mit dieser weiterhin umstrittenen Form der Heimerziehung den betroffenen Minderjährigen Chancen für ein Leben in Freiheit eröffnet werden sollen.
Neben Fragen nach einer individuell förderlichen Gestaltung des Alltags in diesen Gruppen ist ein wichtiges Thema, wie Mädchen und Jungen in diesen Maßnahmen möglichst gut auf die Anforderungen vorbereitet werden können, die nach ihrer Entlassung auf sie zukommen. Weiter geht es darum, was die in den meisten Fällen erforderlichen offenen Anschlusshilfen der Kinder- und Jugendhilfe einerseits und die Jungen und Mädchen andererseits leisten müssen, damit ein erneutes Scheitern vermieden wird.
Ablauf
In einem Eingangsreferat sollen die fachlichen Entwicklungen der letzten Jahre im Bereich freiheitsentziehender Maßnahmen aufgezeigt werden.
Im Anschluss daran wird auf der Basis der Follow-up-Studie des DJI anhand von Fallbeispielen unter Einbezug der Sichtweisen von betroffenen Jugendlichen und ihrer Bezugspersonen dargelegt, dass sich die Diskussion um freiheitsentziehende Maßnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe nicht nur die auf die geschlossenen Settings richten darf, sondern auch danach fragen muss, wie Übergänge aus freiheitsentziehenden in offene Angebote gut vorbereitet und begleitet werden können – und was zum Erfolg bzw. Scheitern dieser Folgemaßnahmen beiträgt.
Schließlich soll aus der Praxis einer Einrichtung für Mädchen mit geschlossenen Gruppen dargestellt werden, was nötig ist, damit eine solche Gruppe für die Mädchen von einer „Strafmaßnahme“ zu einer „Chance für einen Neustart“ werden und der Übergang in zunehmende Selbstständigkeit und Selbstverantwortung gelingen kann.
Fachforum der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention in Kooperation mit der Jugendgerichtshilfe Pforzheim und dem Deutsch-Arabisches Zentrum des ev. Jugend- und Fürsorgewerks Berlin:
Straffällige Jugendliche mit Migrationshintergründen - eine Herausforderung für die Jugendhilfe?
Referate: Bernd Holthusen und Dr. Sabrina Hoops (Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention, Uwe Jung-Pätzold (Jugendhilfe im Strafverfahren, Jugend- und Sozialamt Pforzheim) und Ismail Ünsal (Durchführung von Ambulanten Hilfen, Integrationshilfe und Deutsch-Arabisches Zentrum in Trägerschaft des Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk gAG Berlin).
In den Hellfeldstatistiken der Kriminalität sind ethnische Minderheiten oft überrepräsentiert. Neben den Lebenslagen von Jugendlichen mit Migrationshintergründen dürften hierfür nicht zuletzt die institutionellen Reaktionen verantwortlich sein.
Bei allen Erfolgen, die Jugendhilfe hat, ist es offenbar trotz des Spektrums an vorhandenen Angeboten und Strategien noch nicht überall hinreichend gelungen, diese Jugendlichen als Adressaten zu gewinnen und so auch (möglicherweise weiteren) Straftaten präventiv zu begegnen. Die Intention des Fachforums ist es, theoretische Überlegungen, empirische Beobachtungen und praktische Erfahrungen im Umgang mit straffällig gewordenen jungen Menschen mit Migrationshintergründen aufeinander zu beziehen und für die weitere Fachdiskussion fruchtbar zu machen.
Im Fokus steht, wie die Jugendhilfe im Umgang mit straffälligen Jugendlichen mit Migrationshintergründen aufgestellt ist, welche pädagogischen Strategien es gibt, die sich auf diese Zielgruppen beziehen.
Last but not least sollen die Herausforderungen diskutiert werden, die den differenzierten Lebenslagen der Jugendlichen Rechnung tragen, Etikettierungen abbauen und Zugangsbarrieren entgegenwirken.
Aktuelles Thema

Jugend, Neue Medien und Risiken – im Gespräch mit Thomas Günter, Justiziar bei der Jugendschutzstelle im Internet: jugendschutz.net
Mit der flächendeckenden Nutzung des Internets eröffnen sich gerade in Bezug auf junge Menschen besondere Gefahren und Risiken. Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention hat kürzlich zu diesem Thema eine Recherche durchgeführt und ist dabei auch auf jugendschutz.net aufmerksam geworden.
Mit Thomas Günter von jugendschutz.net spricht Dr. Diana Ziegleder von der Arbeitsstelle über aktuelle Herausforderungen.
Zum Gespräch
Zum Gesprächsarchiv
Neues Projekt in der Arbeitsstelle
Im November 2011 ist das dreijährige empirische Forschungsvorhaben "Jugendliche Gewalttäter zwischen Jugendhilfe- und krimineller Karriere" gestartet. Unterstützt durch die neue Mitarbeiterin Jana Meier nimmt die Arbeitsstelle nicht nur Jugendliche als Adressaten von Jugendhilfe und Justiz in den Blick, sondern befragt auch deren Eltern sowie Fachkräfte der Jugendhilfe und der Justiz. Darüber hinaus werden fallbezogen Akten analysiert. Durch die Zusammenführung der verschiedenen Perspektiven werden die Karriereverläufe mit dem Ziel rekonstruiert, das institutionelle Handeln fachlich weiterzuentwickeln.
Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention Die mitgenommene Generation Aussiedlerjugendliche - eine pädagogische Herausforderung für die Kriminalitätsprävention Männliche junge Aussiedler werden immer wieder mit Kriminalität und Brutalität in Ver-bindung gebracht. Die Vermutung, diese "jungen Russen" seien die stille Reserve der Russen-Mafia, wird selbst von Fachleuten hin und wieder verbreitet. Dahinter verbirgt sich eine Ratlosigkeit im Umgang mit diesen "fremden" jungen Männern, die inzwischen selbst in der Jugendhilfe eingestanden wird. Gleichzeitig aber fördert ein sachlicher Blick auf diese Ziel-gruppe wenig Spektakuläres zu Tage. Wie viele andere minderjährige Migranten wurden sie von den Eltern ungefragt in ein fremdes Land "mitgenommen". Dort stehen sie mit leeren Händen da. Die meisten in der Heimat erworbenen und mitgebrachten Erfahrungen und Kenntnisse gelten in Deutschland nichts. Sie beherrschen weder die deutsche Sprache noch kennen sie die deutsche Kultur. Dass sie "russisch" aufgewachsen und geprägt sind schadet ihnen nur.
Darüber wissen einheimische Fachkräfte der Jugendhilfe nur wenig. Kaum jemand spricht Russisch, russische Kultur und Lebensart bleiben fremd und gelten nicht viel. Es wäre aber wichtig, wenn sich Fachleute auf die Vorgeschichten und Erfahrungen der Aussiedlerjugendlichen einließen. Wenn sie fragen würden: Wo kommen die Minderjährigen her? Was bringen sie mit? Welche guten und welche schlechten Erfahrungen haben sie gemacht?
Der vorliegende Band greift folgende Themen auf:
Zunächst wird über die schwierigen ökonomischen und sozialen Bedingungen des Aufwachsens in Russland und über die aktuelle Lage von Kindern und Jugendlichen in der Region Wolgograd berichtet. Danach stehen die frühkindliche Erziehung in Russland und die Möglichkeiten der Arbeit mit den Eltern der jungen Aussiedler in Deutschland im Mittelpunkt. Anschließend werden Erfahrungen aus der mobilen Jugendarbeit vorgestellt. Sie ist deshalb so wichtig, weil gerade Straßen und öffentliche Plätze für männliche junge Aussiedler ein wichtiger Aufenthaltsort sind und weil sie dort schnell auffallen und stören.
Oft wird berichtet, dass sie Konflikte schnell mit körperlicher Gewalt lösen und deshalb werden sie als gewalttätig und brutal bezeichnet. Mit diesem Verhalten haben deutsche Fach-kräfte immer wieder Probleme. Möglichkeiten pädagogischen Umgangs, über die in diesem Band berichtet wird, sind deshalb von besonderer Bedeutung.
In den deutschen Jugendgefängnissen sind junge männliche Aussiedler überrepräsentiert und gelten als besonders schwierig. Sie bleiben unter sich und befolgen eigene "Gesetze". Neben Erfahrungen aus einer Jugendstrafanstalt werden auch Lösungsansätze vorgestellt.
Als ein positives Beispiel praktischer Arbeit mit schwierigen jugendlichen Aussiedlern wird ein Projekt beschrieben, das sich innovativ mit drogenabhängigen und delinquenten Jugend-lichen, die sonst eher aus den Angeboten der Jugendhilfe ausgeschlossen werden, befasst.
Damit wird deutlich: es bewegt sich etwas. Und wenn die Grundlagen der Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe ausreichend beachtet und abgeklärt werden, dann gibt es auch passende Angebote für "mitgenommene" Kinder und Jugendliche mit "schwierigem Gepäck". Die Zielgruppe "Aussiedler" steht hier nur als ein Beispiel. Erfolgreiche Arbeit ist auch für Kinder und Jugendliche aus anderen Ländern möglich. Das Handwerkszeug ist vorhanden, es muss nur richtig eingesetzt werden.
Abstract 2002-00-00 216 Deutsches Jugendinstitut München 5
Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention Wider die Ratlosigkeit im Umgang mit Kinderdelinquenz Präventive Ansätze und Konzepte. Wenn Kinder in der Öffentlichkeit als Täter auffallen und in mehr oder weniger spektakuläre Ereignisse verwickelt sind, wird schnell nach Strafen und Wegsperren gerufen. Pädagogische Hilfen werden kaum zur Kenntnis genommen und geraten rasch in die Defensive. Die institutionell zuständige Kinder- und Jugendhilfe handelt aus der Sicht von Öffentlichkeit und Medien nicht rigide genug, oft werden ihre Aktivitäten auch gar nicht zur Kenntnis genommen. Auch wird häufig verdrängt, daß Kinder schon immer Grenzen ausgetestet haben und Abenteuer erleben wollten, dass sie Anerkennung bei Gleichaltrigen suchten.
Tatsächlich hat sich - man könnte sagen: weitgehend unter dem Ausschluß der Öffentlichkeit - eine Vielfalt von pädagogischen Ansätzen entwickelt, die angemessen und fachlich qualifiziert auf die Delinquenz von Kindern reagieren. Dies geschieht leider immer noch weitgehend unkoordiniert und "wildwüchsig", aber gleichwohl engagiert und effektiv.
Im vorliegenden Band werden - ohne dass Vollständigkeit angestrebt wird - 16 anregende und kompetente pädagogische Ansätze aus unterschiedlichen Bereichen (z.B. Kindergarten, Schule, Sport) und für unterschiedliche Zielgruppen (z.B. gefährdete, delinquente und "normale" Kinder) vorgestellt. Die Ansätze sind teilweise über lange Zeit erprobt und haben sich bewährt (z.B. soziale Gruppenarbeit oder aufsuchende Arbeit), einige gehen auch unkonventionelle Wege (z.B. Hilfen für bosnische Roma-Kinder oder die "Ambulante Intensive Begleitung").
Der Band macht deutlich: die Kinder- und Jugendhilfe bietet eine vielseitige und qualitativ ausgewiesene Praxis im Umgang mit delinquenten Kindern. Diese gilt es klarer zu machen und fortzuentwickeln. Abstract 2000-00-00 216 Deutsches Jugendinstitut München 3
Hoops, Sabrina Freiheitsentziehende Settings in der Kinder- und Jugendhilfe 2010 Einige Schlaglichter auf Diskurs, aktuelle Befunde, Entwicklungen und Herausforderungen 2010-00-00 Jugendhifle im Dialog 4 2-19
Gabriel, Gabriele; Holthusen, Bernd; Schäfer, Heiner Delinquenz als Anlass zur Hilfe? 2000-00-00 Neue Kriminalpolitik 12 2 28-32
Bendit, René; Erler, Wolfgang; Nieborg, Sima; Schaefer, Heiner (Hrsg.) Child and Juvenile Delinquency. Strategies of Prevention and Intervention in Germany and the Netherlands 2000-00-00 N.I.Z.W. Utrecht
Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention Literaturdokumentation von Arbeitsansätzen der Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention aus Fachzeitschriften der Bereiche Jugendarbeit, Polizei, Schule, Justiz, Bewährungshilfe, Kriminologie, Strafrecht, Jugendgerichtshilfe, Pädagogik, Psychologie, Bildungswesen, Sonderpädagogik, Sozialpädagogik, Familienrecht und Strafvollzug In den letzten Jahren wurde im Zusammenhang mit der Diskussion um die wachsenden Tatverdächtigenzahlen bei Kindern und Jugendlichen nicht nur nach verschärften Strafen, sondern auch nach präventiven Angeboten gefragt. Allerdings blieben die Antworten sporadisch, Informationen wurden eher bruchstückhaft geboten. Mit der nun vorliegenden Literaturdokumentation hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention am Deutschen Jugendinstitut einen Überblick über kriminalpräventive Arbeitsansätze aus Fachzeitschriften von Jugendarbeit, Polizei, Schule, Justiz, Bewährungshilfe, Kriminologie, Strafrecht, Jugendgerichtshilfe, Pädagogik, Psychologie, Bildungswesen, Sonderpädagogik, Sozialpädagogik, Familienrecht und Strafvollzug erstellt. In dieser Dokumentation sind konkrete Ansätze und Arbeitsschritte von Praxisprojekten beschrieben und werden Angaben gemacht zu: Problem- bzw. Hintergrundbeschreibungen, methodischen und rechtlichen Grundlagen, zu den Arbeitszielen, den Zielgruppen, den Angeboten und der Finanzierung des Projekts, zu Kooperationen, Erfahrungen und - soweit vorhanden - zu den Evaluationen.
In der Dokumentation sind 110 Ansätze nach primärer, sekundärer und tertiärer Kriminalprävention gegliedert und beschrieben, kurze Einführungstexte zu den Gliederungspunkten sowie ein Schlagwortregister erleichtern die Einordnung.
Abstract 1998-00-00 238 Deutsches Jugendinstitut München 1
Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention; Bundesjugendkuratorium Der Mythos der Monsterkids - Strafunmündige 'Mehrfach- und Intensivtäter'. Ihre Situation - Grenzen und Möglichkeiten der Hilfe Dokumentation des Hearings des Bundesjugendkuratoriums am 18. Juni 1998 in Bonn Einige spektakuläre Einzelfälle haben in den letzten Jahren zu einer aufgeregten öffentlichen Debatte über strafunmündige "Mehrfach- und Intensivtäter" geführt, als Beispiel sei hier nur "Mehmet" genannt. Aus diesem Grund veranstaltete am 18. Juni 1998 das Bundesjugendkuratorium in Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention am Deutschen Jugendinstitut eine Expertenanhörung zu diesem Thema mit den Ziel, einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion zu leisten. Neben der Frage, von wem eigentlich die Rede ist, wenn von strafunmündigen "Mehrfach- und Intensivtätern" gesprochen wird, stand im Mittelpunkt des Hearings die Frage nach den Grenzen und Möglichkeiten der Jugendhilfe. Zum Hearing eingeladen waren Praktikerinnen und Praktiker aus den Bereichen Polizei, Justiz, Psychiatrie und der Kinder- und Jugendhilfe.
Die Dokumentation enthält die auf dem Hearing vorgetragenen Referate und themenbezogene Zusammenfassungen der Diskussionen. Ergänzt wird die Publikation durch ausgewählte Ergebnisse einer Studie des Bundeskriminalamtes zur unterschiedlichen polizeilichen Verwendung des Begriffs "Mehrfach- und Intensivtäter". Abstract 1999-00-00 104 Deutsches Jugendinstitut München 2
Holthusen, Bernd; Schäfer, Heiner Prävention von Kinder- und Jugenddelinquenz in Deutschland und in den Niederlanden 2000-00-00 Kinder- und Jugendkriminalität 17-22 Leske + Budrich Opladen Bendit, René u.a.
Gabriel, Gabriele; Holthusen, Bernd; Schäfer, Heiner Kinder- und Jugendhilfe und Kriminalitätsprävention 1999-00-00 Recht der Jugend und des Bildungswesens 47 3 346-355
Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention Schnelle Reaktion Tatverdächtigte Kinder und Jugendliche im Spannungsfeld zwischen beschleunigtem Verfahren und pädagogischer Hilfe In der anhaltenden Diskussion über Kinderdelinquenz und Straffälligkeit von Jugendlichen besteht - neben vielen Kontroversen - Einigkeit in der Forderung, auf delinquentes Verhalten von Kindern und Straffälligkeit von Jugendlichen schnell zu reagieren. Dahinter steht die Erwartung, dass sich schnelles Reagieren der zuständigen Institutionen und Personen - in erster Linie sind dies die Polizei, die Justiz und die Jugendhilfe - auf jeden Fall positiv auswirken werde.
So entstanden in den letzten Jahren eine Reihe von Projekten, deren Zielstellung es ist, schnell auf Delinquenz und Straffälligkeit zu reagieren. Die in dem Band dargestellten neun Arbeitsansätze verdeutlichen das Spektrum, in dem sich diese Projekte bewegen: Auf der einen Seite stehen das Delikt und die sich damit verbindenden justiziellen Reaktionen und Sanktionen im Mittelpunkt. Ziel der Projektarbeit ist es in diesen Fällen, durch die Beschleunigung der Verfahren und Abläufe erzieherische Effekte zu erreichen. Andererseits orientieren sich Projekte, überwiegend von der Jugendhilfe initiiert und entwickelt, auf die Problemlagen und den Hilfebedarf der Kinder und Jugendlichen, der sich im Kontext von Delinquenz und Straffälligkeit offenbart. Dabei steht neben der schnellen Bereitstellung von Hilfen die gründliche Prüfung von deren Angemessenheit im Vordergrund.
Gemeinsam ist allen Projekten, dass sie - im Gegensatz zu der Abschottung früherer Jahre - auf die enge Kooperation zwischen Polizei, Justiz und Jugendhilfe setzen. Dabei wird deutlich, dass die Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Handlungstrategien eine gegenseitige Akzeptanz der Möglichkeiten und Grenzen der verschiedenen Arbeitsbereiche erfordert. Und es wird deutlich, dass pädagogische Strategien, die in der Diskussion um schnelle Reaktion oft nur am Rande diskutiert werden, stärker in den Mittelpunkt gerückt werden müssen. Abstract 2001-00-00 142 Deutsches Jugendinstitut München 4
Schäfer, Heiner; Holthusen, Bernd Lokale Aufgabe und grenzüberschreitender Austausch 2000-00-00 Kinder- und Jugendkriminalität 359-365 Juventa Opladen Bendit, René u.a.
Schäfer, Heiner Zum Umgang mit delinquenten Kindern 2000-00-00 DVJJ-Journal 11 2 134-139
Holthusen, Bernd Kriminalprävention - Kooperation zwischen Jugendhilfe und Polizei Kurzvorstellung einiger Projekte 2000-00-00 Kind Jugend Gesellschaft 45 3 77-80
Holthusen, Bernd Freiheitsentziehende Maßnahmen im Strafvollzug, in der Kinder- und Jugendhilfe und der Kinder- und Jugendpsychiatrie Zahlen und Fakten zu den betroffenen Kindern und Jugendlichen. Erkenntnisse und Forschungsbedarf 2001-00-00 Rechte von Kindern und Jugendlichen bei Freiheitsentzug, Bonn 22-39 National Coalition
Gabriel, Gabriele; Holthusen, Bernd; Schäfer, Heiner Kinderdelinquenz und Jugendkriminalität - Eine pädagogische Herausforderung 2002-00-00 forum kriminalprävention 25 2 16-18
Hoops, Sabrina Delinquenz im Kindes- und Jugendalter - Bearbeitungsstrategien in der Familie 2009-00-00 Jahrestagung der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Jugendwohlfahrt iin Melk, Österreich
Holthusen, Bernd; Schäfer, Heiner Strategien und Stukturen der Jugendkriminalitätsprävention in Deutschland 2002-00-00 VHN Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete 54 4 414-425
Laux, Viola Verein 1-2-3 e.V. Ein Netzwerk für Prävention im Landkreis Fürth Delinquente Kinder und Jugendliche Reaktionsformen und kriminalpräventive Ansätze in der Jugendhilfe 2006-00-00 Fachtagung für Fachkräfte aus dem Bereich Jugendhilfe und Jugendbeamte der Polizei Oberschlauersbach
Hoops, Sabrina BMFSFJ Kriminalität - wenn Kinder Grenzen überschreiten 0000-00-00
Hoops, Sabrina Kriminalität - Wenn Kinder Grenzen überschreiten 2009-00-00 www.familien-wegweiser.de/bmfsfj/generator/wegweiser/kompass-erziehung,did=125650.html 1 BMFSFJ
Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention Evaluierte Kriminalitätsprävention in der Kinder- und Jugendhilfe Erfahrungen und Ergebnisse aus fünf Modellprojekten Im Feld Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Projekte und Programme etabliert. AkteurInnen der Polizei, der Justiz, der Kinder- und Jugendhilfe und andere Institutionen arbeiten (teilweise auch gemeinsam) intensiv daran, der Kinder- und Jugendkriminalität vorzubeugen. Zwar wissen wir mittlerweile einiges über die Existenz verschiedener Arbeitsansätze und Vorgehensweisen im bunten Feld der Kriminalitätsprävention, was aber bis heute weitgehend im Dunkeln bleibt ist, wie und ob bzw. inwiefern sie ihre gesetzten Ziele auch erreichen. Deshalb werden heute allerorten Forderungen nach Evaluation erhoben.
Bereits Ende der neunziger Jahre hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Evaluation als eine Herausforderung für die Kinder- und Jugendhilfe im Feld Jugendkriminalitätsprävention gesehen und - neben der Einrichtung der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention am Deutschen Jugendinstitut (DJI) - fünf wissenschaftliche Begleitungen von kriminalpräventiven Modellprojekten als ein Beitrag zur Fortentwicklung der Fachdiskussion gefördert:
- Das "Jugendkriminalitätspräventionsprogramm" des Landes Thüringen legte den Schwerpunkt auf die Kooperation von Jugendhilfe und Polizei sowie auf die Entwicklungen konkreter Hilfeangebote insbesondere für delinquente Kinder an den acht Standorten des Programms.
- Das Modellprojekt "Kiezorientierte Gewalt- und Kriminalitätsprävention" der "Landeskommission Berlin gegen Gewalt" durchgeführt in einem Ost- und einem West-Berliner Stadtteil, kann als sozialräumlich bezogenes Projekt in das Feld kommunaler Kriminalprävention eingeordnet werden.
- Das Modellprojekt "Weiterentwicklung der Prävention delinquenten Verhaltens von Kindern und Jugendlichen" in Mecklenburg-Vorpommern wurde in den Landkreisen Ludwigslust und Ost-vorpommern sowie in der Hansestadt Rostock durchgeführt. Ausgangspunkt waren die kriminalpräventiven Räte und damit die Frage der Kooperation der mittleren Ebene.
- Das "Haus des Jugendrechts" in Stuttgart, ein Modell in dem die Kooperation zwischen Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe dadurch gefördert wird, dass die Institutionen gemeinsam unter einem Dach angesiedelt werden.
- Das "Modellprojekt Polizei - Jugendhilfe - Sozialarbeit" in Nürnberg, in dem die Kooperation von Polizei und Jugendhilfe strukturell weiterentwickelt wurde.
In dieser gemeinsamen Publikation werden die Erfahrungen und Ergebnisse der Evaluationen einer breiteren Fachöffentlichkeit zur Verfügung gestellt - gegliedert in eine thematische Einleitung und fünf Einzelbeiträge der jeweiligen wissenschaftlichen Begleitungen. Probleme und Chancen der Evaluation von Kriminalprävention werden sichtbar - auch wenn keine Patentrezepte oder Standardevaluationsanleitungen erwartet werden dürfen.
Abstract 2003-00-00 215 DJI München 7
Holthusen, Bernd; Schäfer, Heiner Prävention der Kinder- und Jugendkriminalität 2004-00-00 projugend 3 4-7
Holthusen, Bernd; Schäfer, Heiner Strategien und Strukturen der Jugendkriminalitätsprävention in Deutschland (in russischer Sprache) 2003-00-00 Entwicklungsperspektiven des Jugendgerichtssystems. Ein Sammelband 111-127 St. Petersburg Abteilung Jugendpolitik beim Bildungsministerium der Russ. Föderation und Abteilung Jugendpolitik der Stadt St. Petersburg
Schäfer, Heiner Jugendgewalt, Jugendkriminalität und Prävention Was können wir tun? 2002-00-00 DVJJ-Journal 13 4 399-404
Gabriel, Gabriele; Holthusen, Bernd; Lüders, Christian; Schäfer, Heiner Delinquente Kinder und straffällige Jugendliche Präventionsstrategien zwischen sicherheitspolitischen Anforderungen und pädagogischem Anspruch 2003-00-00 Kriminalität und Gewalt im Jugendalter. Hell- und Dunkelfeldbefunde im Vergleich 81 317-331 Juventa Weinheim und München Raithel, Jürgen; Mansel, Jürgen
Holthusen, Bernd; Schäfer, Heiner Sicherheitsrisiko Jugend oder Youth at Risk? Jugendpolitische Strategien in der Kriminalitätsprävention in Europa 2003-00-00 Jugendsozialarbeit inform 4 S. 23
Lustig, Sylvia DFK-Arbeitskreis ";Städte für Sicherheit, Toleranz und Gewaltlosigkeit" Konfliktbearbeitung in der Nachbarschaft Ein Modellprogramm zur Jugendkriminalitätsprävention Vortrag 2004-02-06 Düsseldorf
Schäfer, Heiner Polizei-Führungskademie Schwach und feige - junge Russen. Gewalt und die deutsche Polizei Vortrag 2004-04-22 Münster
Schäfer, Heiner EUCPN sub group youth crime Social workers intervention methods in crime prevention Vortrag 2004-04-23 Kopenhagen
Silvia Mara Corso DJI Kindheit und Jugend in Brasilien - jenseits von Samba und Carneval Vortrag 2004-04-27 München
Holthusen, Bernd Fachhochschule Pasing Kooperation im Fall von jugendlichen Mehrfach- und Intensivtätern Vortrag 2004-05-06 München
Lustig, Sylvia Jugendhilfswerk Freiburg e.V. Community als Ressource in der Jugendkriminalitätsprävention Erfahrungen, Ansätze, Konzepte Vortrag 2004-07-05 Freiburg
Helming, Elisabeth; Schäfer, Heiner Masculine education and violence prevention Gender aspects in youth work 2004-09-14 Vortrag auf der 32nd Annual Conference of the European Group for the Study of Deviance and Social Control, Universität Bristol
Corso, Silvia Mara; Schäfer, Heiner Universität Bristol Living on the margin The differences and similarities in criminalizing poor youth in Brazil and Germany. 2004-09-17 Vortrag auf der 32nd Annual Conference of the European Group for the Study of Deviance and Social Control, Bristol
Lustig, Sylvia 9. Deutscher Präventionstag Nachbarschaftliche Konfliktbearbeitung als Beitrag zur Jugendkriminalitätsprävention Vortrag 2004-05-18 Stuttgart
Schäfer, Heiner EUCPN Plenary Meeting Community - based initiatives which seek to divert young people at risk from becoming involved, or further involved, in antisocial and/or criminal behaviour Youth and Crime 2004-05-13 Vortrag, Kilkenny/Irland
Lustig, Sylvia Berufsakademie Heidenheim, Fachbereich Sozialwesen Einführung in die Kommunale Kriminalprävention Vorlesung 2004-01-01 Heidenheim
Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention Nachbarn lernen voneinander Modelle gegen Jugenddelinquenz in den Niederlanden und in Deutschland Die öffentlichen Debatten um Kinderdelinquenz und Jugendkriminalität setzen Politik und Pädagogik in den Niederlanden und in Deutschland, wie in allen anderen europäischen Staaten auch, schon lange unter Handlungsdruck. Programme und Projekte entstanden eher zufällig und wildwüchsig, nur selten planvoll und strukturiert. Vorhandene Erfahrungen aus der vielseitigen nationalen und internationalen Praxis wurden nur selten zur Kenntnis genommen. Erst in den letzten Jahren ist einiges in Bewegung gekommen.
In diesem Band werden Konzepte und Erfahrungen aus Modellprogrammen in den Niederlanden und Deutschland vorgestellt, die Anregungen für eine qualitativ bessere und wirksamere Praxis der Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention geben können.
Vorgestellt werden:
- das Thüringer Jugendkriminalitätspräventionsprogramm (JKPP), das eine möglichst frühzeitige Erkennung delinquenten Verhaltens und eine Optimierung der Kooperation von Jugendhilfe und Polizei zum Ziel hat;
- die Ambulante Intensive Begleitung (AIB), in der delinquenten Kindern und Jugendlichen mit der Wiederherstellung eines individuellen und der Einrichtung eines professionellen Netzwerkes das weitere Abgleiten in schwierigere Verhältnisse erspart werden soll;
- die Ergebnisse eines Berliner Forschungsprojekts, das sich anhand einer Aktenauswertung mit der Kooperation zwischen Polizei und Jugendämtern befasst hat;
- Families First, ein zu Beginn der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts aus den USA in die Niederlande eingeführtes Programm, das an der Familie orientiert ist und die Fremdunterbringung von Kindern in Pflegefamilien oder stationären Einrichtungen reduzieren soll;
- Jeugdhulp Thuis, das ein breites Angebot ambulanter Hilfen für Familien entwickelt;
- Communities that Care, das die Bedingungen des Lebensumfelds (Stadtviertel) verbessern und damit auch auf das Problemverhalten von Jugendlichen einwirken will;
- ein Resümee der niederländischen interdisziplinäre Forschungsgruppe "Nederlandse Onderzoeksgroep Ernstig Delinquente en Gewelddadige Jongeren" über die Entwicklung von Delinquenz, die Ursachen und Interventionen.
Abstract 2002-00-00 148 DJI München 6
Lüders, Christian; Holthusen, Bernd Rechtsextremistische und rechtsorientierte Jugendliche – eine Herausforderung für die Kinder- und Jugendhilfe? Versuch einer fachlichen Würdigung 2000-00-00 Projekt: Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit (Hrsg.): Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit – Aufgaben und Grenzen der Jugendhilfe, Leipzig 38 100-109 Leipzig
Holthusen, Bernd; Schäfer, Heiner Youth policy strategies for crime prevention in Europe The young as a security risk or youth at risk 2004-00-00 DJI Bulletion Special English edition 11
Haubrich, Karin; Holthusen, Bernd; Struhkamp, Gerlinde Evaluation - einige Sortierungen zu einem schillernden Begriff 2005-00-00 DJI-Bulletin Plus 72 1-4
Bundesministerium des Inneren;Bundesministerium der Justiz (Hrsg.) Erster Periodischer Sicherheitsbericht 2001-00-00 Berlin
Lüders, Christian Ist Prävention gegen Jugendkriminalität möglich? Ansätze und Perspektiven der Jugendhilfe. 2000-00-00 Zentralblatt für Jugendrecht 87 1 - 9 Köln Karl Heymanns Verlag KG
Raithel, Jürgen; Mansel (Hrsg.), Jürgen Kriminalität und Gewalt im Jugendalter. Hell- und Dunkelfeldbefunde im Vergleich 2003-00-00 Juventa Weinheim; München
Walter, Michael Jugendkriminalität, eine systematische Darstellung 2001-00-00 Boorberg Stuttgart
Holthusen, Bernd Clearingstelle Jugendhilfe - Polizei, Stiftung SPI; Friedrich Ebert Stiftung Fallbezogene Kooperation in der Prävention von Jugenddelinquenz: Probleme - Strategien - Perspektiven Vortrag 2005-08-26 28 Fachtagung in Berlin
Holthusen, Bernd DVJJ e.V. Kooperation von Jugendhilfe, Polizei und Justiz: Erfahrungen aus einem Modellprojekt aus Schleswig-Holstein Vortrag 2005-10-17 12- und 13-Jährige im Ermittlungsverfahren - wie gehen wir damit um? Seminar der BAG Polizei in der DVJJ, Celle
Holthusen, Bernd Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit;Landesstelle Gewaltprävention Kooperation von Jugendhilfe, Schule, Polizei und Justiz 2005-12-15 Gotha
Holthusen, Bernd Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention How Do We Deal with Young Delinquent Male Migrants: German Approaches and Open Questions Vortrag 2005-11-23 How Do We Deal with Young Delinquent Male Migrants, 7 International Colloquium of the Centre for the Prevention of Youth Crime 7. Internationales Colloquium, Leipzig
Lüders, Christian; Laux, Viola; Schäfer, Heiner; Holthusen, Bernd Von großen Erwartungen und ersten Schritten Evaluation kriminalpräventiver Projekte 2005-00-00 DJI Bulletin 72 6-9
Brüggemann, Ulrich; Gabriel, Michael; Goll, Volker; Schäfer, Heiner; Müller, Andrea; Németh, Zita; Paulmann, Ulrike Experts learn from each other Strategies to work with difficult young people in Hungary and Germany. Broschüre in deutscher, englischer und ungarischer Sprache 2005-00-00 103 Budapest, Hungary
Holthusen, Bernd; Schäfer, Heiner Association of Chief Police Officers of England Wales and Norhtern Ireland (ACPO) The EUCPN debate on youth with the German social pedagogic orientated approach to youth crime prevention Vortrag 2005-10-12 6th National ACPO Youth Conference, Belfast
Schäfer, Heiner Von Russland nach Deutschland: männliche Jugendliche als Herausforderung für die pädagogische Arbeit 2006-00-00 KJuG Kind - Jugend - Gesellschaft Zeitschrift für Jugendschutz 51 1 19 - 23
Holthusen, Bernd Fallbezogene Kooperation in der Prävention von Jugenddelinqenz: Probleme - Strategien - Perspektiven 2006-00-00 Viele Köche verderben den Brei? Interdisziplinäre Ansätze zur Prävention von Jugenddelinquenz 21 - 35 Berlin Clearingstelle Jugendhilfe/ Polizei; Stiftung SPI Sozialpädagogisches Institut Berlin
Laux, Viola DVJJ-Landesgruppe Baden-Württemberg, Universität Konstanz Angebote der Jugendhilfe für "schwierige" delinquente Jugendliche aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen 2006-00-00 Zwischen Rationalität und Rationalisierung - Jugendstrafrechtspflege und Jugendhilfe auf neuen Wegen? Konstanz
Laux, Viola Spezifische Ansätze für Jungen in der Gewaltprävention - gibt es die? 2006-00-00 11. Deutscher Präventionstag, Nürnberg
Holthusen, Bernd Landespräventionsrat Kooperation von Jugendhilfe, Polizei und Justiz Erfahrungen aus einem Modellprojekt aus Schleswig-Holstein 2006-00-00 Brandenburg
Heitkötter, Martina; Lange, Andreas Zeitpolitik für Familien Ein kleiner Kompass im Meer der Zeitbegriffe 2006-00-00 DJI Bulletin 74 PLUS 1 1 - 4
Heitkötter, Martina Universität Konstanz Fachbereich Soziologie Grundzüge und praktische Einführung in die Gruppendiskussion Lehrveranstaltung zum Thema "Zeitkompetenzen" 2006-00-00 Konstanz
Heitkötter, Martina Universität Konstanz, Fachbereich Soziologie Konzeptionelle Zugänge zu "Zeitkompetenzen" 2006-00-00
Lüders, Christian; Holthusen, Bernd Das Modellprojekt "Kooperation im Fall jugendlicher Mehrfach- und Intensivtäter" 2006-00-00 Praxis der Rechtspsychologie 16 1/2 182-193
Holthusen, Bernd Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention Boys-Specific Approaches for Violence Prevention in Germany Experiences and Open Questions 2006-00-00 Leipzig
Schäfer, Heiner; Holthusen, Bernd Prevenzione della criminalità giovanile e la legge: supporto, educazione sociale e pena 2006-00-00 Giustizia per i minori: strategie e progetti 119-131 Milano Ministerio della Giustizia - Dipartimento per la Giustizia Minorile;I.S.U. Università Cattolica Milano
Holthusen, Bernd Institutionenübergreifende Kooperation im Fall von jugendlichen "Mehrfach- und Intensivtätern" 2004-00-00 Referat auf dem Symposium des Bundesministeriums der Justiz und dem Deutschen Forum für Kriminalitätsprävention "Zuständigkeitsübergreifende Zusammenarbeit in der Kriminalprävention", Bonn
Wölki, Franciska; Gizyki, Susanne; Pilz, Gunter A. Arbeitsstelle Kinder- uind Jugendkriminalitätsprävention Jungen und Gewalt im organisierten Sport. Expertise über geschlechtsspezifische - insbesondere jungenspezifische - Ansätze in der Gewaltprävention Dem organisierten Sport, so eine weit verbreitete Annahme, werden auch gewaltpräventive Wirkungen zugeschrieben. Weil vor allem Jungen Täter und Opfer von Gewalt sind, suchten die Autorinnen und Autoren nach Ansätzen jungenspezifischer Gewaltprävention im Sport, die dort in den letzten Jahren entwickelt und durchgeführt worden sind. Darüber hinaus wird über den Stand jungenspezifischer Gewaltprävention im organisierten Sport in Großbritannien, Österreich und der Schweiz berichtet. 2007-00-00 138 DJI Jungenspezifische Ansätze in der Gewaltprävention
Schäfer, Heiner Deutsche Gesellschaft gegen Kindesmisshandlung und -vernachlässigung Jungenspezifische Aspekte der Kriminalprävention 2006-00-00 Bochum
Schäfer, Heiner International Metropolis Converence The challenge of immigrant descendants' integration A German approach 2006-00-00 Paths and crossroads. Moving People, Changing Places Lissabon
Schäfer, Heiner 6. Bundestagung der Deutschen Gesellschaft gegen Kindesmisshandlung und - vernachlässigung Jungenspezifische Aspekte der Kriminalprävention 2006-00-00 Bochum
Laux, Viola; Schäfer, Heiner Gender und Gewaltprävention Jungenarbeit - Ein Defizit aber unverzichtbar 2006-00-00 DJI Bulletin 75 2 16-18
Holthusen, Bernd Deutsche Richterakademie Kinderdelinquenz Statistiken und empirische Untersuchungen und Kooperation im Fall von jugendlichen Mehrfach- und Intensivtätern. 2004-00-00 Tagung "Familiengerichte und kriminelle Kinder" Wustrau
Holthusen, Bernd Kooperation im Fall von jugendlichen Mehrfach- und Intensivtätern 2004-00-00 Gastvortrag an der Fachhochschule München
Holthusen, Bernd Youth Violence The Political and Educational Debate in Germany. 2004-00-00 Vortrag auf dem 6. Internationalen Colloquium der Arbeitsstelle: "Prevention of Youth Violence: Experiences - Strategies - Concepts", Leipzig
Holthusen, Bernd Kooperation im Fall von jugendlichen Mehrfach- und Intensivtätern Vorstellung und Diskussion des Abschlussberichts mit den Projektbeteiligten in Lübeck un im Landkreis Dithmarschen 2004-00-00
Lustig, Sylvia Konfliktbearbeitung in der Nachbarschaft 2004-00-00 Präsentation des Modellprogramms vor der Stabsstelle Kommunale Kriminalprävention beim Oberbürgermeister und Vertretern des Projekts Interkulturelle Mediaton in den Stadtteilen, Rathaus Stutt
Holthusen, Bernd Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie Jugendliche Mehrfach- und Intensivtäter auf dem institutionellen Verschiebebahnhof? Probleme und Chancen fallbezogener Kooperation - Erfahrungen aus dem schleswig-holsteinischen Modellprojekt 2007-00-00 Im Spannungsfeld zwischen Erziehung und Strafe: - Pädagogischer Umgang mit hochdelinquenten Kindern - Fachtagung für Fachkräfte und Verantwortlcihe aus den Bereichen der Jugendhilfe, Schule, Fachkommissariate Jugend, Mitglieder von Präventionsräten und der schulpsychologischen Kriseninterventionsteams, Hannover Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie;Kriseninterventionsteam (KIT)
Lustig, Sylvia Berufsakademie Heidenheim, Fachbereich Sozialwesen Kommunale Kriminalprävention und Sozialraum Lehrveranstaltung 2004-00-00 Heidenheim
Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention Evaluation in der Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention. Eine Dokumentation Diese Zwischenbilanz macht den "dünnen" Erfahrungshorizont deutlich, auf dem die deutsche Evaluationsdebatte basiert. Es wird deutlich, wie unterschiedlich Evaluationen definiert werden, wie verschieden deren Intentionen sind (von der qualifizierten Modellentwicklung bis zur kommerziellen Übertragung im Ausland entwickelter Programme) und wie schwierig deshalb die Vergleichbarkeit wird. - -00 248 DJI 9
Laux, Viola Angebote der Jugendhilfe für "schwierige" delinquente Jugendliche Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen 2007-00-00 Zwischen Rationalität und Rationalisierung 25-37 Eigenverlag der Landesgruppe Baden-Württemberg in der DVJJ Heidelberg Prof. Dr. Dölling, Dieter
Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention Strategien der Gewaltprävention im Kindes- und Jugendalter Eine Zwischenbilanz in sechs Handlungsfeldern Mit Beschluss vom 26. Juni 2003 haben die Regierungschefs der Länder nach der schrecklichen Gewalttat am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt bekräftigt, dass die gesamt-gesellschaftliche Allianz zur Ächtung von Gewalt und Gewaltverherrlichung auf hoher politischer Ebene unterstützt werden muss. Gefordert wurde eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung aller mit dieser Thematik und ihren zahlreichen Facetten befassten Einrichtungen und Institutionen: insbesondere das Deutsche Forum Kriminalprävention, das Deutsche Jugendinstitut (DJI) und die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes.
Unter Federführung der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention wurde in der Folge dieser Bericht zum aktuellen Stand der Gewaltprävention im Kindes- und Jugendalter erstellt, der eine spezifische Ausrichtung auf gewaltpräventive Strategien der Fachpraxis verfolgt. Der Bericht konzentriert sich auf sechs Handlungsfelder: Familie, Kindertagesbetreuung, außerschulische Angebote der Jugendhilfe, Schule, Polizei und Justiz. Zur Erstellung des Berichtes wurden vom DJI unter Beteiligung des DFK und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes einschlägige Expertinnen und Experten beauftragt, den aktuellen Stand der Diskussion in den jeweiligen Handlungsfeldern entlang vergleichbarer Vorgaben zu beschreiben und Herausforderungen zu benennen. Diese schriftlichen Expertisen wurden vom DJI im Rahmen von gemeinsam mit DFK und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes durchgeführten Expertinnen- und Expertenanhörungen einer fachlichen Kommentierung unterzogen, um die inhaltlichen Einschätzungen und den festgestellten Handlungsbedarf abzusichern bzw. zu ergänzen. Im Mittelpunkt des Berichtes stehen die Strategien der Gewaltprävention in den genannten sechs Handlungsfeldern, die den zahlreichen Praxisprojekten, Maßnahmen und Programmen vor Ort zugrunde liegen. So wird ein aktueller Überblick zum konzeptionellen Stand der Gewaltprävention möglich. Daraus werden aktuelle fachliche und fachpolitische Herausforderungen für die Gewaltprävention im Kindes- und Jugendalter abgeleitet.
2007-00-00 360 DJI 11
Schäfer, Heiner The Geman youth justice system: a balancing act between education and justice 0000-00-00 Getting the Blance Right 71-75 Jenkinson, Howard
Holthusen, Bernd; Schäfer, Heiner Germania: Questionario somministrato per la complilazione agli ospiti stranieri. 2006-00-00 Giustizia per i minori: strategie e progetti 260-265 Mailand Ministerio della Giustizia - Dipartimento per la Giustizia Minorile;I.S.U. Università Cattolica Milano
Hoops, Sabrina „Pädagogische Konzepte im Umgang mit den sog. Schwererziehbaren“ Blockveranstaltung im Studienschwerpunkt „Hilfen zur Erziehung“ 2007-00-00 Kath. Stiftungsfachhochschule Benediktbeuern
Holthusen, Bernd Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V. Jugendliche Mehrfach- und Intensivtäter. Probleme und Chancen institutsübergreifender, fallbezogener Kooperation. Vorstellung der empirischen Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung eines Modellprojekts in Schleswig-Holstein. Dabei wird folgenden Fragen nachgegangen: Wie sieht die Praxis der Kooperation zwischen kinder- und Jugendhilfe, Schule, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Polizei sowie Jugend- und Familiengerichten konkret gerade in den sehr schwierigen Fällen von vielfach auffälligen Kindern und Jugendlichen aus? Wo liegen die Probleme der Kooperation und was kann aus ihnen gelernt werden? Welche Weiterentwicklungen sind chancenreich? 2007-00-00 Aktuelle Entwicklungen im Umgang mit Jugenddelinquenz. Fachtagung in Freiburg/Breisgau.
Holthusen, Bernd ;Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention Strategien der Gewaltprävention in der außerschulischen Kinder- und Jugendhilfe 2007-00-00 Fachtagung "Gewalt als Lernchance. Strategien der Gewaltprävention im Kindes- und Jugendalter in sechs Handlungsfeldern" Deutsches Jugendinstitut
Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention; Informationszentrum Kindesmisshandlung/Kindesvernachlässigung Early Prevention - Frühe Prävention Erfahrungen und Strategien aus 12 Ländern Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung mit "Early Prevention" stehen in diesem Band die verschiedenen Gewaltformen: Gewalt gegen Kinder und Jugendliche (physische, psychische, sexuelle Mißhandlung sowie Vernachlässigung) und Gewalt ausgehend von Kindern und Jugendlichen.
Er berichtet über Erfahrungen und Strategien aus 12 Ländern:
Brasilien, China, Chile, Deutschland, Finnland, Großbritannien, Italien, Japan, Niederlande, Südafrika, Türkei und Ungarn.
Die Auswahl der Länder folgte der Logik, neben den Early-Prevention-Entwicklungen in den europäischen Ländern auch eher unbekannte Entwicklungen vorzustellen. Gleichzeitig sollte der Blick erweitert werden z.B. nach Asien, nach Afrika (leider war hier nur der Blick nach Südafrika möglich) und Südamerika.
- -00 DJI 10
Holthusen, Bernd Vortrag: Jugendgewaltprävention - Gewalt als Lernchance 2007-00-00 Gemeinsam gegen Jugendgewalt - Neue Wege für Prävention und Repression Fachkonferenz Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport:
Holthusen, Bernd Vortrag: Strategies of Violence Prevention in Germany - an Overview. 2007-00-00 Assistance to children at risk of committing crimes and reintegration of children with a criminal life style Expert meeting and knowledge seminar, St. Petersburg, Working Group for Cooperation in Children at Risk within the Council of the Baltic Sea States (WGCC));Ministerium für Erziehung und Wissenschaft der russischen Föderation:
Holthusen, Bernd Vortrag: Strategien der Gewaltprävention im Kindes- und Jugendalter 2007-00-00 Mitgliederversammlung des Fachverbandes für Evangelische Träger von Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe in Niedersachsen, Barsinghausen.
Hoops, Sabrina; Permien, Hanna Wenn Kinder beim Stehlen erwischt werden. 2008-00-00 Starke Eltern, starke Kinder. Deutscher Kinderschutzbund. Jahresheft 62-64
Hoops, Sabrina; Permien, Hanna Wir werden Dir schon helfen! Zwangskontexte in der Kinder- und Jugendhilfe. 2008-00-00 Unsere Jugend 3 98-112
Holthusen, Bernd DJI Strategien der Prävention von Delinquenz im Kindes- und Jugendalter Vorstellung der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkiriminalitätsprävention 2007-00-00 München,
Neubauer, Gunter; Winter, Reinhard Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention Geschlechter differenzierende Aspekte in Angeboten der Gewaltprävention in der außerschulischen Jugendarbeit Obwohl Täter und Opfer bei Gewalt unter Jugendlichen vor allem Jungen sind, gibt es in der außerschulischen Jugendarbeit nur wenige jungenbezogene Präventionsansätze. Die Autoren bieten einen Einblick in ausgewählte Präventionsansätze und werfen wichtige Fragen für weitere Strategien jungenbezogener Gewaltprävention auf. 2007-00-00 129 DJI Jungenspezifische Ansätze in der Gewaltprävention
Holthusen, Bernd Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF) Jugendgewalt Eine sozialwissenschaftlich-pädagogische Analyse der aktuellen Debatte und Strategien der Gewaltprävention. 2008-00-00 Jugendgewalt. Tagung der KJF-Akademie, Augsburg.
Hoops, Sabrina Katholische Stiftungsfachhochschule Benediktbeuern Pädagogische Konzepte im Umgang mit den sog. Schwererziehbaren. Hauptstudium 2007-00-00 1 - 4 Benediktbeuern
Holthusen, Bernd Landeskriminalamt Nordrhein-Westfahlen, Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen.;Landesarbeitskreis Jugendhilfe Polizei und Schule. Evaluation kriminalpräventiver Projekte. Von großen Erwartungen und ersten Schritten. 2008-00-00 Damit Gewalt nicht Schule macht. Fachtagung, Selm.
Holthusen, Bernd Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen, Opferperspektive bei Jugendgewalt 2008-00-00 Klausur des Arbeitskreises "Wissen und Gernerationen" zum Thema "Jugendgewalt".
Hoops, Sabrina "Freiheitsentziehende Maßnahmen nach § 1631b BGB in der Kinder- und Jugendhilfe. Wo, wie, warum, für wen und mit welchem Erfolg?" 2008-00-00 Kinder und Jugendliche mit Störungen des Sozialverhaltens in Psychiatrie und Jugendhilfe, oder: Wohin mit den Aggressionen Fachvortrag der 4. gemeinsamen Fachtagung der Hochschule Merseburg und der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie mit Unterstützung des Landesjugendamtes Sachsen-Anhalt.
Geiß, Bärbel; Luedtke, Jens Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention Jungenspezifische Ansätze der Gewaltprävention an Schulen 2008-00-00 DJI Jungenspezifische Ansätze in der Gewaltprävention
Geiß, Bärbel; Luedtke, Jens Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention Jungenspezifische Ansätze der Gewaltprävention an Schulen Präventive Strategien für den Umgang mit Gewalt von Jungen sind in den Schulen nicht weit verbreitet. Die Recherche versucht einen strukturierten Überblick über ausgewählte Ansätze, die in den Schulen fester verankert und nicht nur flüchtige Projekte sind. 2007-00-00 DJI Jungenspezifische Ansätze in der Gewaltprävention
Lüders, Christian Gewalt als Lernchance Jugendliche und Gewaltprävention 2007-00-00 12. Deutscher Präventionstag Wiesbaden
Bundesministerium des Innern;Bundesministerium der Justiz Zweiter Periodischer Sicherheitsbericht 2006-00-00 Berlin
Geiß, Bärbel; Thode, Andrea Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention Jungenbezogene Angebote zur Gewaltprävention in der Jugendberufshilfe Wann wirken jungenbezogene Ansätze in der arbeitsweltorientierten Jugendsozialarbeit gewaltpräventiv? Die Expertise basiert auf der Grundannahme, dass in der Jugendberufshilfe bisher kaum jungenbezogene Ansätze zur Gewaltprävention entwickelt wurden. Die beiden Autorinnen legen eine mehrperspektivische Recherche vor, in der geschlechtsdifferenzierende Angebote in diesem Handlungsfeld explizit in den Blick genommen werden. Die Darstellung ausgewählter Good-Practice-Beispiele eröffnet zudem einen detaillierten Einblick in jungenspezifische Ansätze zur Gewaltprävention in der Jugendberufshilfe. 2007-00-00 117 DJI Jungenspezifische Ansätze in der Gewaltprävention
Hoops, Sabrina EJF Kaiserswerther Jugendhilfe gGmbH Delinquenz im Kindes- und Jugendalter. Zwischen Episode und Karriere. 2008-00-00 Fachdialog anläßlich der Eröffnung der intensivpädagogischen, sozialtherapeutischen Wohngruppe "Ausblick" in Bedburg-Hau.
Holthusen, Bernd Deutscher Präventionstag Jugendliche mit Migrationshintergrund - eine Herausforderung für die Kriminalprävention? 2008-00-00 Kongress, Leipzig.
Schäfer, Heiner Arbeitsgemeinschaft der Diakoninnen und Diakone in der Jugendhilfe in Bayern. Jugendgewalt - unsere Herausforderung. 2008-00-00 Fachtagung in Rummelsberg
Schäfer, Heiner Arbeitsgemeinschaft der Diakoninnen und Diakone in der Jugendhilfe in Bayern. Leitung der Arbeitsgruppe: "Gewalt: Der soziologische Blick" 2008-00-00 Rummelsberg
Schäfer, Heiner Aktion Jugendschutz Bayern Gewaltprävention: eine Standortbestimmung. 2008-00-00 Mitgliederversammlung 2008 Tagung in München
Bienek, Bernd; Stoklossa, Detlef Arbeitsstelle Kinder- uind Jugendkriminalitätsprävention Gewaltpräventive Jungenarbeit in Kindertageseinrichtungen. Kindertageseinrichtungen haben Kinder schon immer auch im Umgang mit Konflikten unterstützt und entsprechende Strategien entwickelt. Allerdings waren geschlechtsspezifische Strategien in diesem von Frauen dominierten Bereich bisher eher die Ausnahme. Der Bericht setzt an diesem Mangel an und verknüpft Genderkritik (Jungenarbeit) und Gewaltprävention und wirft auch einen flüchtigen Blick in andere europäische Länder. 2007-00-00 DJI Jungenspezifische Ansätze in der Gewaltprävention
Hoops, Sabrina Gender Mainstreaming in der Jugendverbandsarbeit. "Bei uns sind alle gleich" . 2008-00-00 DJI-Bulletin 82 22-24
Hoops, Sabrina Kinderdelinquenz und Familie. Eine qualitative Follow-Up-Studie zur Bearbeitung von straffälligem Verhalten im Kindes- und Jugendalter. 2008-00-00 Öffentliche Verteidigung im Promotionsverfahren am 22.07.2008 in Leipzig
Hoops, Sabrina Gewalt im Kindes- und Jugendalter Von Tätern, Opfern und Opfern, die zu Tätern werden und Möglichkeiten, diesen Kreislauf zu durchbrechen. 2008-00-00 Deutsche Gesellschaft für Kindesmisshandlung und -vernachlässigung (DGgKV) (interdisziplinäre Fachzeitschrift) 11 1 18-32
Holthusen, Bernd Bundesministerium der Justiz/Universtiät Jena Referat: Straffällige männliche Jugendliche mit Migrationshintergrund - eine pädagogische Herausforderung 2008-00-00 Das Jugendkriminalrecht vor neuen Herausforderungen? Symposium
Holthusen, Bernd Akademie für politische Bildung Tutzing in Zusammenarbeit mit der Deutschen Polizeigewerkschaft Landesverband Bayern e.V. Gewaltprävention im Kindes- und Jugendalter 2008-00-00 Zwischen Prävention und Repression. Konzepte und Maßnahmen gegen Jugendkriminalitaet
Hoops, Sabrina BAG Polizei der DVJJ Kinderdelinquenz und Familie: Zur Bearbeitung von straffälligem Verhalten im Kindes- und Jugendalter 2008-00-00 Reinhausen bei Göttingen
Holthusen, Bernd; Hoops, Sabrina DVJJ Vortrag: Das Jugendgerichtshilfebarometer - aktuelle Daten zur Jugendhilfe im Strafverfahren 2010-00-00 Achtung für Jugend!
Holthusen, Bernd Evangelische Landeskirche in Württemberg Gewalt von Kindern und Jugendlichen in der Einwanderungsgesellschaft – Herausforderungen für die Gewaltprävention 2008-00-00 3. Fachtagung Gewaltprävention und Religion – Junge Menschen im Konflikt in Stuttgart
Holthusen, Bernd Jugendliche "Mehrfach- und Intensivtäter" Probleme und Chancen institutionenübergreifender, fallbezogener Kooperation 2008-00-00 Fördern Fordern Fallenlassen - Aktuelle Entwicklungen im Umgang mit Jugenddelinquenz 399-415 Forum Verlag Godesberg Mönchengladbach DVJJ
Lüders, Christian; Holthusen, Bernd; Hoops, Sabrina; Lustig, Sylvia; Schäfer, Heiner Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention Der Amoklauf von Winnenden Argumente der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävetnion (DJI) zur aktuellen Diskussion 2009-00-00 5 DJI
Hoops, Sabrina Bearbeitung von Straffälligkeit im Kindes- und Jugendalter 2009-00-00
Holthusen, Bernd Institutionen übergreifende Kooperation bei jugendlichen „Mehrfach- und Intensivtätern“ - Probleme und Chancen 2009-00-00 Knastkarrieren verhindern! Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Justiz Fachtagung der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW, Köln
Lüders, Christian; Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention, Lustig; Sylvia Der Amoklauf von Winnenden Argumente der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävetnion (DJI) zur aktuellen Diskussion 2009-00-00 Forum Jugendhilfe 1 57-59
Hoops, Sabrina Fachhochschule Nordwestschweiz. Hochschule für Soziale Arbeit. Internationale Perspektive: Deutschland Einblick in die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland 2009-00-00 Vorlesungsreihe zum Thema "Child Welfare and Youth Work"
Hoops, Sabrina Der Amoklauf in Winnenden – das Unbegreifliche analysieren. 2009-00-00 Referat im Rahmen der Gesamtkirchengemeinderatssitzung im Hospitalhof in Stuttgart
Hoops, Sabrina; Yngborn, Annalena Das Logische Modell als Instrument der Evaluation in der Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention 2009-00-00 Vortrag im Rahmen des Wissenschaftlichen Beirats des DJI; München
Hoops, Sabrina Gewaltprävention bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. 2009-00-00 Stellungnahme im Rahmen der Öffentlichen Anhörung des Sonderausschusses „Konsequenzen aus dem Amoklauf in Winnenden und Wendlingen: Jugendgefährdung und Jugendgewalt“ ; Haus des Landtags, Stuttgart.
Hoops, Sabrina Was hilft bei Kinderdelinquenz? Familien als Experten Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfeforschung Kinderdelinquenz gilt als episodenhaftes und weit verbreitetes Phänomen, kann jedoch auch den Einstieg in eine kriminelle Karriere bedeuten. Über die Bedingungen für gelingende Bearbeitung und Intervention gibt es jedoch kaum empirisch fundierte Belege. Der im August 2009 erschienene Band „Was hilft bei Kinderdelinquenz? Familien als Experten“ untersucht auf der Basis einer qualitativen Follow-up-Studie die Frage, unter welchen Bedingungen Kinder straffälliges Verhalten aufgeben und wann eine Fortsetzung oder gar eine dauerhafte Delinquenzkarriere wahrscheinlich ist. 2009-00-00 296 Juventa Weinheim und München
Holthusen, Bernd Jugendgewalt und Migrationsgeschichten. Aktuelle Forschungsbefunde und Konsequenzen für die soziale Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft
2009-00-00 Jugendgewalt mit Migrationshintergrund. Zusammenhänge - Perspektiven – Handlungsstrategien Gemeinsame Fachtagung der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen und der Arbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit Region Nord
Holthusen, Bernd Straffällige männliche Jugendliche mit Migrationshintergrund – eine pädagogische Herausforderung 2009-00-00 Das Jugendkriminalrecht vor neuen Herausforderungen? Jenaer Symposium 203-232 Forum Verlag Godesberg GmbH Mönchengladbach Bundesministerium der Justiz
Holthusen, Bernd IJAB Kinder und Jugendliche als Opfer und Täter von Kriminalität 2009-00-00 Programm für türkische Fachkräfte der Sozialarbeit
Holthusen, Bernd Jugendamt Nürnberg Das Jugendgerichtshilfeb@rometer. Ergebnisse der bundesweiten Untersuchung der Jugendgerichtshilfe. Anschließend: Diskussion über die Weiterentwicklung der Kooperation der Jugendhilfe in Nürnberg mit der Justiz (Gericht/StA/JVA) 2011-00-00 Jugendamt Nürnberg
Hoops, Sabrina Hochschule München; Studiengang Soziale Arbeit; Qualifizierungsbereich Lebenslauforientierte Soziale Arbeit / Kinder- und Jugendhilfe Evaluation in der Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention 2009-00-00 2
Holthusen, Bernd Evangelische Akademie in Zusammenarbeit mit der DVJJ Vortrag: Straffällige Jugendliche mit Migrationshintergrund 2010-00-00 Was machen wir bloß mit denen? Sogenannte Problemgruppen im System Jugendstrafrecht Fachtagung Bad Boll
Holthusen, Bernd Evangelische Akademie in Zusammenarbeit mit der DVJJ Sachverständiger in der Arbeitsgruppe: Straffällige Jugendliche mit Migrationshintergrund 2010-00-00 Was machen wir bloß mit denen? So genannte Problemgruppen im System Jugendstrafrecht Fachtagung Bad Boll
Hoops Sabrina, Rieker Peter University of Edinburgh - European Science Foundation Vortrag: Multi-Perspective Analysis of Children’s Delinquency Development 2010-00-00 Euroqual - International Perspectives in Qualitative Research Methods im Rahmen des Panels "A multi-faceted view on qualitative research and its methodological challenges“ der "International Perspectives Conference in Qualitative Research Methods" in London, UK.
Hoops, Sabrina Straffälligkeit im Kindes- und Jugendalter. Singuläres Ereignis, Episode oder Einstieg in eine kriminelle Karriere? 2010-00-00 BAG-S. Informationsdienst Straffälligenhilfe. 18 1 31-33
Hoops, Sabrina "Meine Freunde sind mir das zweitwichtigste in meinem Leben". Zur Rolle der Peers in der Bearbeitung von Straffälligkeit im Kindes- und Jugendalter. Kinderdelinquenz gilt als episodenhafte und weitverbreitete Erscheinung, kann aber ebenso den Einstieg in eine kriminielle Karriere bedeuten. Über die Bedingungen für erfolgreiche Bearbeitungsprozesse gibt es jedoch nur weinig empirisch fundierte Belege. Obwohl "abweichendes Verhalten" zu den sozialwisenschaflichen Konjunkturthemen gehört, gibt es also durchaus einige blinde Flecken im Sichtfeld der Erkenntnisse. Der vorliegende Beitrag greift Ergebnisse einer vor Kurzem veröffentlichten qualitativen Follow-up-Studie mit 24 straffällig gewordenen Kindern und ihren Eltern auf, deren Fokus auf das kindliche Delinquenzverhalten, respektive auf darauf bezogene Bearbeitungsprozesse gerichtet war (Hoops, S. (2009): Was hilft bei Kinderdelinquenz? Familien als Experten. Beiträge zur Jugendhilfeforschung, hrsg. von T. Rauschenbach. Weinheim & München). Mit dem Augenmerk auf die Einbindung der Rolle der Peers in die familialen Aushandlungen - gleichsam als ein Schlüsselfaktor für produktive Bearbeitung - wird ein Aspekt in den Blick genommen, der die Bearbeitungschancen für jugendliches Delinquenzverhalten maßgeblich mitbestimmt. 2010-00-00 21 01 45-51
Hoops, Sabrina "Ja, so ist die Jugend heute, schrecklich sind die jungen Leute.“ Jugenddelinquenz, Jugend(sub)kultur und öffentliche Wahrnehmung. 2010-00-00 Jugenddelinquenz – grundlos, grenzenlos, folgenlos? Frühjahrstagung der DVJJ Regionalgruppe Südbayern in Fischbachau
Holthusen, Bernd Kinderdelinquenz im Spannungsfeld zwischen Polizei und Jugendhilfe 2010-00-00 Fachtag des Haus des Jugendrechts in Ludwigshafen
Holthusen, Bernd; Hoops, Sabrina; Gadow, Tina; Peucker, Christian DVJJ Arbeitskreis 11: Aktuelle Daten und Entwicklungen der Jugendgerichtshilfe in Deutschland: Nicht alles gut, aber weiniger Probleme als gedacht? Das Jugendgerichtshilfebarometer in der Diskussion 2010-00-00 Achtung für Jugend! Münster
Holthusen, Bernd; Seidl, Carina; Petrat, Anke Vorstellung des Forschungsprojektes „Polizeilich mehrfach auffällige Strafunmündige“ 2010-00-00 im Rahmen des Jour Fix der Kooperation „Polizei – Jugendhilfe – Schule“ im Polizeipräsidium Mittelfranken in Nürnberg
Hoops, Sabrina; Holthusen, Bernd Das Jugendgerichtshilfeb@rometer - Erste Ergebnisse der Online-Institutionenbefragung aller Jugendhilfen im Strafverfahren 2010-00-00 Beratender Gesprächskreis der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention. Berlin
Holthusen, Bernd Herzogsmühle - Diakonie in Bayern Jugendgewalt 2010-00-00 Veranstaltung Jugendgewalt: Entwicklungen - Perspektiven - Handlungsstrategien Schongau
Holthusen, Bernd Diakonie Bayern Jugendgewalt: Entwicklungen - Perspektiven- Handlungsstrategien 2010-00-00 Schongau
Holthusen, Bernd Das Projekt polizeilich mehrfach auffällige Strafunmündige. Erste Ergebnisse zur Kooperation von Kinder- und Jugendhilfe, Schule und Polizei 2010-00-00 6. Fachtag Kooperation Jugendhilfe-Schule, Nürnberg
Holthusen, Bernd Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen Landesgruppe Niedersachsen; und LAG Niedersachsen für ambulante sozialpädagogische Angebote nach dem Jugendrecht Ein Kernelement des JGG in der Krise? Die Teilnahme der Jugendgerichtshilfe an der Hauptverhandlung 2010-00-00 20. Niedersächsicher Jugendgerichtstag, Hannover
Holthusen, Bernd Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V. Kooperation von Jugendhilfe und Polizei im Fall von mehrfach auffälligen Strafunmündigen. Erste Befunde aus einem Nürnberger Forschungsprojekt 2010-00-00 Fachtagung "Was tun bei Frühauffälligkeit - kriminalpräventive Perspektiven" in Nürnberg
Holthusen, Bernd Gemeinsame Sitzung des Schul- und Jugendhilfeausschusses in Nürnberg Polizeilich mehrfach auffällige Strafunmündige Erste Befunde aus einem Nürnberger Forschungsprojekt 2010-00-00
Hoops, Sabrina Universität der Bundeswehr, Neubiberg Forschung in der Sozialen Arbeit 2011-00-00 Studiengang Sozialpädagogik 2
Hoops, Sabrina Forschung in der Sozialen Arbeit 2010-00-00 Zeitschrift des Landespräventionsrates Rheinland-Pfalz. 3 42-43
Ziegleder, Diana Forschungsforum für öffentliche Sicherheit; Freie Universität Berlin. Vortrag: Wahrnehmung von Sicherheit durch die Bevölkerung 2011-00-00 Kriminalität - alte und neue Herausforderungen für die Sicherheit Berlin
Hoops, Sabrina Hochschule München, Fachbereich für Angewandte Sozialwissenschaften Seminar: "Was tun mit den Schwierigsten?" Handlungskonzepte der Jugendhilfe für Jugendliche mit besonderen Problemlagen 2011-00-00 2 München
Holthusen, Bernd Vortrag "Mehrfach (polizeilich) auffällige junge Menschen – Strategien der Institutionen übergreifenden Kooperation" 2011-00-00 Fachtagung „Polizei und Sozialarbeit XVI: Fallkonferenzen im jugendstrafrechtlichen Ermittlungsverfahren“ der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen in der evangelischen Akademie Hofgeismar
Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention; Projekt "; Jugendhilfe und sozialer Wandel" Das Jugendgerichtshilfeb@rometer. Ergebnisse der bundesweiten Untersuchung der Jugendgerichtshilfe. Das Jugend<I>gerichts</I>hilfeb@arometer, eine bundesweite Online-Befragung der Jugendhilfen im Strafverfahren, wurde als ein Kooperationsprojekt der „Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention“ und dem Projekt „Jugendhilfe und Sozialer Wandel“ durchgeführt. Die Studie bearbeitet folgende Fragenstellungen:<BR>
<UL>
<LI>Wie ist die Jugendhilfe im Strafverfahren innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe organisiert? Stichworte sind hier (Re-)Spezialisierung, Entspezialisierung und Delegation. Welches Selbstverständnis wird sichtbar?</LI>
<LI>Wie stellt sich die Arbeitssituation in der Jugendhilfe im Strafverfahren dar? Wie ist die Personalsituation, wie hoch ist die Fallbelastung und wie steht es um Arbeitszufriedenheit und die Mitarbeiterfluktuation?</LI>
<LI>Wie sieht die Kooperation zu den Jugendgerichten und weiteren Kooperationspartnern aus und welche Bedeutung hat hier die Organisationsform der Jugendgerichtshilfe? Welche Probleme bestehen, auch vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um den § 36a SGB VIII? </LI>
<LI>Welche Entwicklungen in der Angebotsstruktur sind zu verzeichnen?</LI>
<LI>Wie wird mit aktuellen Herausforderungen umgegangen, wie z. B. straffällige Jugendliche mit Migrationshintergrund? </LI>
</UL>Der vorliegende Band gliedert sich wie folgt: Nach der Beschreibung des Untersuchungsdesigns und der Datenbasis folgt die ausführliche Ergebnisdarstellung entlang der oben genannten Fragenkomplexe. Sozialwissenschaftliche Fachbegriffe werden am Ende des Bandes in einem Glossar erläutert. Dort ist auch der Online-Fragebogen dokumentiert.<P>
Das Forschungsteam:<BR>
Aus der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention:
Bernd Holthusen, Sabrina Hoops
Aus dem Projekt Jugendhilfe und Sozialer Wandel:
Tina Gadow, Liane Pluto, Christian Peucker, Mike Seckinger
2011-00-00 12 121 DJI
Ziegleder, Diana; Feldmann-Hahn, Felix Capitolo 10: Línsegnamento della criminologia e delle tecniche di polizia a studenti laureati della Università della Ruhr di Bochum, Germania. 2011-00-00 Criminologia e Vittimologia. Methodologie e Strategie Operative. 255-278 Minerva Edizioni Bologna Sette, Raffaela
Holthusen, Bernd Landkreis Kassel Prävention von Gewalt im Kindes- und Jugendalter - Strategien der Institutionen übergreifenden Kooperation 2011-00-00 Fachtagung Gemeinsam! gegen Gewalt. Fachtag Kooperation Gewaltprävention
Holthusen, Bernd DVJJ-Regionalgruppen Nordrhein und Westfalen Lippe, LWL-Landesjugendamt Westfalen und LVR-Landesjugendamt Rheinland Arbeitskreis Intensivtäter, mehrfach Benachteiligte im Haus des Jugendrechts 2011-00-00 2. Nordrhein-Westfälischer Jugendgerichtstag - Jugendkriminalpolitik in NRW, Münster
Holthusen, Bernd katholische Akademie der Dioziöse Rottenburg-Stuttgart Strategien der Gewaltprävention im Kindes- und Jugendalter 2011-00-00 Fachgespräch Gewalt und Gewaltprävention im Kindes- und Jugendalter Stuttgart Hohenheim
Holthusen, Bernd DJI München Delinquenz im Jugendalter - Ein Indikator für Gefährdung? 0000-00-00 AG Kinderschutz
Holthusen, Bernd Stadt Nürnberg Polizeilich mehrfach auffällige Strafunmündige Ergebnisse für die Fachpraxis 2011-00-00 Gemeinsame Sitzung des Schul- und Jugendhilfeausschusses
Holthusen, Bernd Kooperationsstelle Kriminalprävention Bremen Jugendliche "Mehrfach- und Intensivtäter" - Chancen und Grenzen der Institutionen übergreifenden Kooperation 2011-00-00 Jahrestagung
Holthusen, Bernd Projekt: Polizeilich mehrfach auffällige Strafunmündige Ergebnisbericht für die Fachpraxis 2011-00-00 35 DJI
Hoops, Sabrina "Meine Freunde sind mir das zweitwichtigste in meinem Leben" 2011-00-00 Genau Hinschauen! Jugendliche und prekäre Lebenslagen 3. Jugendgerichtstag Bremen
Hoops, Sabrina Pädagogische Hochschule Ludwigsburg-Reutlingen "Qualitative Methoden in der Sozialforschung" 2011-00-00 2 SWS Reutlingen
Holthusen, Bernd; Hoops, Holthusen Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention. Zwischen Mogelpackung und Erfolgsmodell 2011-00-00 DJI-Impulse. Das Bulletin aus dem Deutschen Jugendinstitut 2 12-14
Holthusen; Hoop Über die Notwendigkeit einer fachgerechten und reflektierten Prävention. Kritische Anmerkungen zum Diskurs. 0000-00-00
Holthusen, Bernd; Hoops, Sabrina; Ziegleder, Diana Über die Notwendigkeit einer fachgerechten und reflektierten Prävention. Kritische Anmerkungen zum Diskurs. 2011-00-00 2 22-25
Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention; Jugendhilfe und Sozialer Wandel Das Jugendgerichtshilfeb@rometer. Empirische Befunde zur Jugendhilfe im Strafverfahren in Deutschland. 2011-00-00 121 München
Holthusen, Bernd; Hoops, Sabrina Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention. Handlungsfelder, Chancen und Risiken. Handlungsfelder, Chancen und Risiken. 2011-00-00 Aggression und Gewalt im Kindes- und Jugendalter. Beltz Weilheim und München Deegener, Günther; Körner, Wilhelm
Ziegleder, Diana Ruhr-Universität Bochum Angewandte sozialwissenschaftliche Forschung 2010-00-00 Masterstudiengang Kriminologie und Polizeiwissenschaft Bochum
Hoops, Sabrina; Holthusen, Bernd Jugendhilfe vor neuen Herausforderungen 2011-00-00 DJI-Impulse 4 32-35
Hoops, Sabrina Das Portrait: Hanna Permien 2011-00-00 Forum Erziehungshilfen 5 293-296
Hoops, Sabrina Delinquenz 2012-00-00 Klinkhardt Lexikon Erziehungswissenschaft (KLE Bd. 1) 244-245 Julius Kilinkhardt Bad Heilbrunn Sandfuchs, Uwe; Marotzki, Winfried; Horn, Klaus-Peter