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Frühe Hilfen als gemeinsame Aufgabe von Jugendhilfe und Gesundheitssystem (Difu-Dialog) |
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| Termin/Dauer | 10. Februar 2010 |
| Ort | Berlin |
| Inhalt | Um Säuglinge und Kleinkinder besser als bisher vor Vernachlässigung und Misshandlung zu schützen, ist es wichtig, Risiken und Gefährdungen möglichst frühzeitig zu erkennen und bereits in frühen Lebensphasen Hilfen zu bieten, um Fehlentwicklungen oder Schädigungen vorzubeugen. Entscheidend für die Qualitätsentwicklung von Frühen Hilfen sind aufeinander gut abgestimmte Maßnahmen im Rahmen regionaler Hilfenetze. In diesem Zusammenhang kommt den kommunalen Steuerungsbehörden wie Jugend- und Gesundheitsämtern eine große Bedeutung zu. Bislang liegen jedoch nur wenige Informationen über bereits vorhandene und bewährte Kooperationsformen von Gesundheitswesen und Jugendhilfe vor. Im Juni 2008 startete deshalb das Deutsche Institut für Urbanistik im Auftrag des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) das Projekt "Bundesweite Bestandsaufnahme zu Kooperationsformen im Bereich Früher Hilfen". Ziel war, über eine bundesweite Befragung aller Jugend- und Gesundheitsämter Ziel/Ausrichtung, Umfang, Struktur und Qualität der Kooperationen bzw. der lokalen Vernetzung im Bereich Früher Hilfen aus der Perspektive kommunaler Steuerungsbehörden zu erfassen. Im Rahmen des Difu-Dialogs sollen die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie vorgestellt und diskutiert werden |
| Veranstalter | Deutsches Institut für Urbanistik GmbH, Zimmerstraße 13-15, 10969 Berlin |
| Information | Fon: 030 / 39 001-0; Fax: 030 / 39 001-100; Mail: difu@difu.de; www.difu.de |
| Termin/Dauer | 24. Februar 2010: 10:00 bis 17:15 Uhr; 25. Februar 2010: 9:00 bis 16:00 Uhr |
| Ort | Frankfurt / Main |
| Inhalt | Schwere Gewalttaten gegen Kinder geschehen oft durch Eltern oder
andere nahe stehenden Personen. Diese Konferenz legt den Schwerpunkt auf solche Gewaltdynamiken. Referenten berichten
aus interdisziplinärer Sicht und stellen das neuste Fachwissen und Handlungsansätze für die Praxis
vor. Dabei geht es darum, wie sich ein erhöhtes Risiko für Kinder zum Opfer schwerer Gewalt zu werden
erkennen lässt und wie ein präventives Fallmanagement aussehen kann. Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute unterschiedlichster Disziplinen, die mit der Risikoanalyse und der präventiven Arbeit befasst sind, um schwere Gewalttaten gegen Kinder zu verhindern. Praxisnah, fachübergreifend und wissenschaftlich fundiert, so lautet auch wieder das Motto dieser Tagung des Instituts für Psychologie & Bedrohungsmanagement. Die Konferenz wird flankiert von zwei eintägigen Seminaren auf denen die Referentinnen einen vertieften Schulungstag zu ihrem jeweiligen Thema anbieten. (Seminar I; Seminar II) |
| Veranstalter | Institut Psychologie & Bedrohungsmanagement, Hoffmann & Hoffmann GbR, Postfach 11 07 02, 64222 Darmstadt |
| Information | Fon: 06151 / 20213; Fax: 06151 / 20434; Mail: info@institut-psychologie-bedrohungsmanagement.de; www.institut-psychologie-bedrohungsmanagement.de |
| Termin/Dauer | 05. März 2010: 14:00 bis 19:30 Uhr; 06. März 2010: 9:00 bis 13:00 Uhr |
| Ort | Kassel |
| Inhalt | Anamnese, Untersuchung, Normalbefunde und Varianten; Befunde und Klassifikation; Befunde und Klassifikation in der Präpubertät; Befunde und Klassifikation bei Adoleszenten; Differenzialdiagnosen; Sexuell übertragene Erkrankungen, Prophylaxen; Umgang mit sexuellem Missbrauch; Umgang mit Verdachtsfällen, Intervention, multiprofessionelle Kooperation; Sexueller Kindesmissbrauch - worum geht´s? Rechtsmedizinische Aspekte; Haut - Hämatome und Verbrennungen; Knochenverletzungen; Kopfverletzungen und Schütteltrauma-Syndrom; Dental and oral aspects of child abuse; HNO, Thorax, Abdomen und seltene Manifestationen; Vernachlässigung, Forensik, Intervention; Vernachlässigung, emotionale Misshandlung; Münchhausen by Proxy; Aspekte der Kripo Arbeit; Rechtliche Aspekte; Umgang mit körperlicher Misshandlung und Vernachlässigung Multiprofessionelle Kooperation, Gesprächsführung; Pflegerischer Umgang mit Kindesmisshandlung; Kinderschutzgruppe als Interventionsform in Kinderkliniken. |
| Veranstalter | Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und Vernachlässigung DGfPI, Mendelssohnstr. 17, 40233 Düsseldorf |
| Information | Fon: 0221 / 875 14 024; Fax: 0221 / 875 14 025; Mail: info@dgfpi.de; www.dgfpi.de |
| Kosten | 150,00 bis 220,00 € |
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Kinder psychisch kranker Eltern – ein Thema für die Politik! |
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| Termin/Dauer | 09. März 2010: 10:00 bis 14:30 Uhr |
| Ort | Berlin |
| Inhalt | Auf der Tagung werden Unterstützungsangebote für die betroffenen Familien vorgestellt. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage, wie verlässliche Hilfen für alle Kinder dauerhaft umgesetzt werden können. Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Leitungskräfte aus Kinder- und Jugendhilfe, Erwachsenenpsychiatrie, Betroffene, aber auch sonstige Akteure, die mit psychisch erkrankten Eltern und/oder ihren Kindern arbeiten. |
| Veranstalter | Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker |
| Information | Mail: bapk@psychiatrie.de; www.bapk.de |
| Termin/Dauer | 13. März 2010: 9:30 bis 17:00 Uhr |
| Ort | Hofgeismar |
| Inhalt | Eine psychische Erkrankung eines Elternteils stellt für die gesamte Familie - insbesondere für die Kinder - eine Erfahrung dar, die Hilflosigkeit und Verunsicherung auslösen kann. Kinder können oftmals Symptome einer psychischen Erkrankung nicht verstehen. Eltern hingegen fürchten, sich aufgrund ihrer Erkrankung nicht ausreichend um ihre Kinder kümmern zu können. Ziel der Tagung ist es, dieses komplexe Lebensgefüge von Familien mit einer psychischen Erkrankung zu beleuchten und den Dialog sowie die Zusammenarbeit zwischen Betroffenen, Angehörigen und Professionellen zu unterstützen. |
| Veranstalter | Evangelische Akademie, Gesundbrunnen 8, 34369 Hofgeismar |
| Information | Fon:05671 / 8810; Fax:05671 / 881154; Mail: ev-akademie.hofgeismar@ekkw.de; www. akademie-hofgeismar.de |
| Kosten | 27,00 € |
| Termin/Dauer | 17. bis 20. März 2010 |
| Ort | Buenos Aires / Argentinien |
| Inhalt | The 2010 theme, Family Therapy 2010: Global Sharing in Challenging Times, will focus on sharing findings, approaches to problems and ways of coping with them and helping to heal hurting families, couples, and children in various cultures, and fostering mental health and growth in challenging times. Communicating and networking among therapists both during their time in Buenos Aires and when they return to their homes and communities will be a significant part of the congress process. The congress will celebrate our ability through face-to-face contacts and contemporary technology and modes of communication to learn from others as we continue to develop awareness of how we live simultaneously in “one world” and many worlds, and especially how the development of family therapy is rapidly becoming a mutual back-and-forth process in which we can and o learn new ways from all parts of the world. (Includes topics as: Abuse and Domestic Violence, Bullying , Emotional Abuse, Physical Abuse: Child, Partner, Elder) |
| Veranstalter | IFTA Congress Secretariat, Paragon Conventions, 18, Avenue Louis-Casai, 5th floor, 1209 Geneva, Switzerland |
| Information | Fon: +41 / 22 / 5330948; Fax: +41 / 22 / 5802953; Mail: registration@paragon-conventions.com; www.paragon-conventions.net |
| Termin/Dauer | 22. März 2010: 11:00 bis 18:15 Uhr, 23. März 2010: 9:00 bis 15:00 Uhr |
| Ort | Kassel |
| Inhalt | „Bund, Länder und Kommunen kooperieren beim Ausbau der Frühen
Hilfen für gefährdete Kinder“. So lautet die Überschrift einer Pressemeldung aus dem Frühjahr
2009, die sich mit Befragungsergebnissen einer Studie des Bundesfamilienministeriums zum wirksamen Kinderschutz
befasst. Dies ist nötig, da leider nicht alle Kinder in intakten Familien aufwachsen und diese vor Vernachlässigung,
Gewalt und Misshandlung geschützt werden müssen. Um das Frühe-Hilfe-Netz für Kinder enger zu knüpfen und sicherer zu machen, arbeiten bereits Einrichtungen der Jugendhilfe mit Familienberatungsstellen und Einrichtungen des Gesundheitswesens intensiv mit Schwangerenberatungsstellen, Frühförderstellen und Kindertagesstätten zusammen. Frühförderstellen sind hier ein wichtiger Baustein für die Frühen Hilfen, ein Teil, ohne das das Ganze nicht stehen würde. Was bedeuten diese Initiativen im Rahmen von Kindeswohl und Kindesschutz nun für die Arbeit in der Frühförderstelle und die Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Jugend- und Gesundheitshilfe? Gemeinsam wollen wir uns mit den begonnen strukturellen und inhaltlichen Veränderungen auseinandersetzen. Leuchtturmprojekte und Modelle, in denen Frühberatungs- und Frühförderstellen, Jugend- und Gesundheitshilfe mitwirken, werden vorgestellt. |
| Veranstalter | Institut InForm der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V., Raiffeisenstr. 18, 35043 Marburg |
| Information | Fon: 06421 / 4910; Fax: 06421 / 491-167; www.inform-lebenshilfe.de |
| Kosten | 190,00 € |
| Termin/Dauer | 23. März 2010 |
| Ort | Ködritz, Hof / Saale |
| Inhalt | Gerade in der letzten Zeit sind gewalttätige Übergriffe
von Jugendlichen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Die Massivität der Übergriffe und
die Folgen haben uns alle erschüttert. Schnell wurden Rufe nach strengeren Jugendstrafen laut. Sexualisierte
Gewalt unter Kindern und Jugendlichen fi ndet zwar in den Medien nicht so große Beachtung, Fachkräfte aus der ambulanten und der stationären Jugendhilfe sehen sich aber der Problematik der sexuellen Gewalt unter Kindern und Jugendlichen schon seit langem - teilweise - hilfl os ausgeliefert. Sexuelle Gewalt - verübt von Jugendlichen schafft keine Todesopfer, doch sind die seelischen Folgen für die Betroffenen massiv und beeinträchtigen nicht selten das ganze Leben des Opfers. Das Netzwerk gegen sexuelle Gewalt der Bezirke Hochfranken, Vogtlandkreis und Thüringen möchte sich daher in diesem Jahr dem Thema "Jugendliche als Täter sexueller Gewalt" widmen. Pädagogischem und psychologischem Fachpersonal, aber auch VertreterInnen der Justiz und MitarbeiterInnen aus dem Gesundheitswesen soll mit diesem Fachtag ein Überblick über das Thema geboten werden und gemeinsam wollen wir nach Lösungsansätzen suchen. |
| Veranstalter | Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention
bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung (DGfPI) e.V., Mendelssohnstraße 17, 40233 Düsseldorf |
| Information | Fon: 0211 / 875 14 024; Fax: 0211 / 875 14 025; Mail:info@dgfpi.de; www.dgfpi.de |
| Kosten | 65,00 € |
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Frühe Hilfen für Kinder und Familien - Soziale Frühwarnsysteme in Nordrhein-Westfalen |
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| Termin/Dauer | 26. März 2010: 9:30 bis 16:00 Uhr |
| Ort | Duisburg |
| Inhalt | Frühe Hilfen für Familien und Soziale Frühwarnsysteme
haben in den zurückliegenden Jahren im fachlichen Diskurs und in der praktischen Arbeit eine starke Aufmerksamkeit erfahren. Kindeswohlgefährdungen und Kindesvernachlässigungen durch präventives und interdisziplinäres, verbindlich-kooperatives Handeln zu vermeiden, ist dabei der zentrale Gedanke. In Nordrhein-Westfalen arbeiten schon viele Kommunen nach diesen Prämissen. An den Konzeptionen und Erfahrungen in Nordrhein-Westfalen, die seit dem Modellprojekt "Soziale Frühwarnsysteme in Nordrhein-Westfalen" von 2001 - 2004 kontinuierlich durch das ISA systematisiert, ausgewertet und kommuniziert werden, besteht regional und überregional großes Interesse. Durch die Förderung des Ausbaus der Sozialen Frühwarnsysteme durch das Land Nordrhein-Westfalen 2007/2008 ist das große Interesse in vielen Jugendund Gesundheitsbehörden verstärkt worden, das mit dieser Veranstaltung aufgegriffen und vertieft wird. Die Fachmesse "Frühe Hilfen für Kinder und Familien - Soziale Frühwarnsysteme in Nordrhein-Westfalen" wird ein eintägiges Praxisforum zum Austausch sein, welches praktische Hinweise und innovative Ideen vermitteln sowie Lösungsvorschläge anregen soll. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Ideen für die eigene Praxis vor Ort mitnehmen, ihre eigenen Erfahrungen reflektieren und die Vielfalt der Angebote und Dienstleistungen, die sich um die Landesinitiative "Soziale Frühwarnsysteme" entwickelt haben, besser kennen lernen. |
| Veranstalter | Institut für soziale Arbeit e.V., Studtstr. 20, 48149 Münster |
| Information | Fon: 0251 / 92 53 6-0; Fax: 0251/92 53 6-80; Mail: info@isa-muenster.de; www.isa-muenster.de |
| Kosten | 20,00 € |
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Frühe Hilfen – Entwicklung fördern, Ressourcen nutzen, Zukunft sichern |
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| Termin/Dauer | 12. bis 13. April |
| Ort | Aalen |
| Inhalt | Unter Beteiligung wichtiger Vertreter(innen) des Nationalen Zentrums
Frühe Hilfen (NZFH) gibt der Fachkongress der Kinderschutz-Zentren eine aktuelle Bestandsaufnahme der bisherigen
Erfahrungen und Erkenntnisse der Entwicklung der Frühen Hilfen in Deutschland und zeigt die Herausforderungen
und Anforderungen für ein gemeinsames Handeln von Jugendhilfe, Gesundheitswesen und Gesellschaft. Evaluationsstudien und Forschungsprojekte beschäftigten sich aktuell damit, wie man aus „Fehlern” für ein professionelles Qualitätsmanagement im Kinderschutz lernen kann. Ein weiterer Fokus ist die Wirksamkeit Früher Hilfen für die betroffenen Familien. Der Fachkongress bietet die Möglichkeit, Einblick in erste Erkenntnisse zu erhalten und zu diskutieren. Ein zentrales Thema dieses Kongresses ist die Thematik der Frühen Hilfen für hochbelastete oder psychisch kranke Mütter, ein bisher in diesem Zusammenhang wenig beachtetes Thema. Die Erfahrungen in der Praxis zeigen, dass diese Mütter immer mehr in den Frühe–Hilfen-Angeboten ankommen und Helfer(inn)en häufig verunsichert sind im Umgang mit solchen Eltern und in der Abwägung des Kindeswohls. Weitere Themen des Fachkongresses sind u.a. Fragen nach den rechtlichen Rahmenbedingungen, die Risikoeinschätzung bei Säuglingen und Kleinkindern und jugendliche Mütter und das Zusammenspiel zwischen Gesundheitswesen und Jugendhilfe. |
| Veranstalter | Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln |
| Information | Fon: 0221 / 56975-3; Fax: 0221 / 56975-50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org |
| Kosten | 170,00 € |
| Termin/Dauer | 15. bis 17. April 2010 |
| Ort | Heidelberg |
| Inhalt | Ein Kind zu erziehen gilt inzwischen als große Herausforderung, der Griff zur Ratgeberliteratur verunsichert oftmals zusätzlich. Eltern suchen vermehrt professionelle Hilfe, die Paar- und Familientherapeuten in Institutionen oder Praxen ersetzen oftmals den früher üblichen Rat der Eltern und Grosseltern. Nicht zuletzt werden Präventionsprogramme zur Förderung elterlicher Kompetenzen angeboten sowie spezielle Hilfen für risikobelastete Familien, um allen Kindern möglichst von früh an die gleichen Chancen zu geben. Wo stehen wir eigentlich heute? Es ist an der Zeit, innezuhalten und ein Resümee zu ziehen, um sich klarzuwerden über den Kontext unseres professionellen Handelns. Was können wir überhaupt tun? Wäre es an der Zeit, das Elternsein viel grundlegender aufzuwerten? Gibt es bereits Indikatoren für einen anstehenden Wandel? |
| Veranstalter | Jahrestagung des Bundesverbands Psychoanalytische Paar- und Familientherapie (BvPPF) in Kooperation mit Beziehungsweise e.V. am Institut für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie, Psychosoziales Zentrum der Universität Heidelberg |
| Information | Ursula Braun, Institut für Psychosomatische Kooperationsforschung
und Familientherapie, Bergheimer Straße 54, 69115 Heidelberg Fon: 06221 / 56-4705 (vormittags); Mail: ursula.braun@med.uni-heidelberg.de; www.klinikum.uni-heidelberg.de |
| Kosten | 210,00 € |
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Frühe Hilfen für die gesunde Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern - Gezielte Prävention und Vernetzung |
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| Termin/Dauer | 16. April 2010 |
| Ort | Bremen |
| Inhalt | Auf dem Fachtag werden Arbeitsweise, Erfahrungen und konkrete Praxis sowie erste Forschungsergebnisse des Bundesprojektes Pro Kind vorgestellt. Dieses wird zurzeit noch modellhaft in Bremen, Bremerhaven und anderen Kommunen als präventives Angebot Früher Hilfen umgesetzt. Es sollen die Vernetzung dieses Projektes sowie anderer Programme und Angebote zum Wohle von Kindern gefördert und den Standort von Pro Kind im Netz der Angebote in Bremen vorgestellt werden. |
| Veranstalter | Pro Kind Bremen, Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Bremen e.V., Wachmannstr. 9, 28209 Bremen |
| Information | Fon: 0421 / 3403 211; Fax: 0421-3403 152; Prokind@drk-bremen.de; www.stiftung-pro-kind.de |
| Kosten | kostenfrei |
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Auch Kinder sind Angehörige – Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern |
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| Termin/Dauer | 16. bis 17. April 2010 |
| Ort | Aachen |
| Inhalt | In Deutschland begeben sich im Verlauf eines Jahres etwa 1,6
Millionen erwachsene Menschen in psychiatrische Behandlung. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass zwischen
20 und 27 Prozent dieser Personen minderjährige Kinder haben. Dies bedeutet, dass zwischen 350.000 und 500.000
Kinder einen psychisch erkrankten Elternteil haben. Kinder psychisch kranker Eltern sind immer von der Krankheit ihrer Eltern betroffen. Sie erleben das „komische” Verhalten von Mama oder Papa und können es nicht einordnen. Dies kann ihre Entwicklung nachhaltig belasten oder sogar gefährden. Aus diesem Grund sind geeignete Hilfeangebote wichtig. So brauchen betroffene Eltern neben einer psychiatrischen Behandlung weitere Unterstützungsangebote, um in ihrer Erziehungsverantwortung gestärkt oder entlastet zu werden. Die Kinder wiederum benötigen Hilfsangebote, um sich trotz ihrer belastenden Lebenssituation gesund zu entwickeln. Der Fachkongress wird gemeinsam mit dem Kinderschutz-Zentrum Aachen (Träger: Deutscher Kinderschutzbund OV) und dem Institut für Gesundheitsforschung und Soziale Psychiatrie (igsp) an der Katholischen Hochschule NRW in Aachen veranstaltet. Er bietet vielfältige Möglichkeiten einer interdisziplinären Auseinandersetzung mit dem Thema „Kinder psychisch kranker Eltern”. Dabei geht es u.a. um folgende Inhalte: * Überblick über die Situation und Belastungen betroffener Kinder * Hilfreiche Unterstützungsangebote für Kinder und Eltern * Einblick in die verschiedenen psychischen Erkrankungen * Einschätzung von Erziehungsfähigkeit * Evaluation von Hilfeangeboten |
| Veranstalter | Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln |
| Information | Fon: 0221 / 56975-3; Fax: 0221 / 56975-50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org |
| Kosten | 180,00 € |
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Flüchtlingskinder in den Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe |
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| Termin/Dauer | 21. April 2010 13:00 Uhr bis 22. April 2010 14:30 Uhr |
| Ort | Berlin |
| Inhalt | Die Situation von Flüchtlingskindern in Deutschland ist
nach wie vor prekär und eine Gleichstellung mit anderen Kindern wird in der Praxis nur selten erreicht. Während
die Umsetzung der UN Kinderrechtskonvention weiter einem Vorbehalt unterliegt, hat die Arbeiterwohlfahrt den Anspruch
Kinderrechte für alle Kinder ohne Ansehen des Aufenthalts , im eigenen Verband umzusetzen. Die Veranstaltung bietet Raum für fachliche Informationen zu den speziellen Fragen im Umgang mit Flüchtlingskindern und der unterschiedlichen Umsetzung in den Bundesländern sowie für konkrete Fragestellungen der Praxis. Im Fokus der Diskussion stehen die Umsetzung der Kinderrechte und die Stärkung der Partizipation von Flüchtlingskindern in Projekten und Einrichtungen. |
| Veranstalter | AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V., Heinrich-Albertz-Haus, Blücherstr. 62/63, 10961 Berlin |
| Information | Fon: 030 / 26 30 9 - 0; Fax: 030 / 26 30 9 - 32 59 9; Mail: info@awo.org.; www.awo.org |
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20. Tag des Kindeswohls
"Die Bedeutung kontinuierlicher |
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| Termin/Dauer | 26. April 2010: 10:00 bis 17:00 Uhr |
| Ort | Nürnberg |
| Inhalt | Bindungsentwicklung in der Pädagogik des Pflegefamilienalltags;
Erfahrungen und Erlebnisse von ehemaligen Pflegekindern; Pflegekinder und ihre Situation - eine empirische Annäherung; Vorstellung der Studie des Deutschen Jugendinstituts, DJI und des Deutschen Instituts für Jugend und Familienrecht; Ergebnisse und Folgerungen aus der DJI / DIJuF-Studie; Podiumsdiskussion |
| Veranstalter | Stiftung zum Wohl des Pflegekindes, Lupinenweg 33, 37603 Holzminden |
| Information | Fon: 05531 / 5155; Fax: 05531 / 6783; www.Stiftung-Pflegekind.de |
| Kosten | 70,00 € |
| Termin/Dauer | 26. bis 27. April 2010 |
| Ort | Fulda |
| Inhalt | In den letzten Jahren ist die Jugendhilfe ins Zentrum politischer
und medialer Debatten gerückt: Eine Entwicklung, die besonders für die Jugendämter mit vielen Anforderungen
und teilweise mit einer Verengung der Handlungsspielräume verbunden ist. In der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit
liegen für die Jugendhilfe vielleicht auch ungenutzte Chancen. Die erste "ZweiJahrestagung" des
DIJuF greift diese Entwicklung auf. In Vorträgen ausgewiesener Expert/inn/en wird der aktuelle Stand der fachpolitischen Debatte vorgestellt. Die Auswahl der Tagungsthemen orientiert sich sowohl am Diskussionsbedarf in den verschiedenen Abteilungen des Jugendamts als auch an der (fach)politischen Agenda: Kindesschutz und Bundeskinderschutzgesetz, § 35a SGB VIII und "Große Lösung", Kostendruck und fachlicher Gestaltungsspielraum, Reformbedarf in der Vormundschaft und Qualitätsentwicklung in der Beistandschaft. Zwischen politischer Debatte und Vorgaben des Gesetzgebers auf der einen Seite, den fachlichen Gestaltungsmöglichkeiten der Jugendämter in diesen Bereichen auf der anderen Seite besteht ein erhebliches Spannungsfeld. Daher wird auf der Fachtagung ausführlich Gelegenheit gegeben, sich über Lösungsansätze der Praxis und damit verbundene Probleme und Chancen auszutauschen. Die Tagung richtet sich an Jugendamtsleitungen, Leitungskräfte und interessierte Fachkräfte aus den Jugendämtern. |
| Veranstalter | Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) e. V., Poststr. 17, 69115 Heidelberg |
| Information | Fon: 062 21 / 98 18-0; Fax: 0 62 21/98 18-28; Mail: institut@dijuf.de; www.dijuf.de |
| Kosten | 100,00 € |
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25. Kinder- und Jugendschutzforum: Eltern – Wunschpartner des Kinder- und Jugendschutzes |
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| Termin/Dauer | 27. April 2010 |
| Ort | Ahlen |
| Inhalt | Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr körperliches
und seelisches Wohl zu schützen, ist das zentrale Anliegen des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes.
Neben den jungen Menschen selbst sind vor allem Eltern die Adressaten der Angebote des Kinder- und Jugendschutzes. Familien sind eine unschätzbare Sozialisationsinstanz. Hier erfahren Kinder und Jugendliche emotionale Zuwendung, hier werden sie in ihrer Entwicklung begleitet und gefördert. Allerdings führen gesellschaftliche Entwicklungen – zum Beispiel die Zunahme prekärer Lebenslagen oder eine veränderte Medienlandschaft - zunehmend dazu, dass sich Mütter und Väter überfordert fühlen. Zielgruppenspezifische Angebote des Kinder- und Jugendschutzes sind gefragt. Dabei erweist sich Elternarbeit oft als ein schwieriges Geschäft: Wie erreichen wir Eltern früher und nachhaltiger mit unseren Angeboten, um sie bei der Erziehung ihrer Kinder zu unterstützen? Wie können wir die Erziehungskompetenz der Eltern erhöhen und sie ermutigen, gerade in Krisenzeiten Unterstützung anzunehmen, um ihre Kinder vor problematischen Medieneinflüssen, Sucht, Gewalt, Vernachlässigung und anderen Gefährdungen zu schützen? Welche Strukturen, Konzepte, Kompetenzen und Haltungen benötigen die Fachkräfte? Wo stößt Elternarbeit an ihre Grenzen? |
| Veranstalter | Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V., Salzstraße 8, 48143 Münster |
| Information | Fon: 0251 / 54027, Fax: 0251 / 518609; Mail: thema-jugend@t-online.de; www.thema-jugend.de |
| Termin/Dauer | 28. April 2010: 10:00 bis 16:30 Uhr |
| Ort | Hannover |
| Inhalt | Die Zahl der Jugendlichen, die wegen einer Alkoholvergiftung
ins Krankenhaus eingeliefert werden, hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Besondere Besorgnis löst die enorme Steigerung der Krankenhauseinweisungen betrunkener Mädchen aus, die im Jahr 2007 erstmals größer war als bei den Jungen. Auch wenn die Mehrheit der weiblichen (und auch der männlichen) Jugendlichen nach exzessivem Trinken Safer-use Regeln zu praktizieren versucht, gibt es sehr wohl Mädchen, die den Konsum als Problemlösestrategie einsetzen. Überdies hat extremer Alkoholkonsum oft zur Folge, dass die Mädchen sich nicht mehr vor sexuellen Übergriffen und Gewalt schützen können und auf Partys oder dem Nachhauseweg weitreichenden Gefahren ausgesetzt sind. Informationen über Hintergründe und Ursachen dieses riskanten Konsumverhaltens sowie Empfehlungen und Konsequenzen für die Prävention sollen mit differenziertem Blick auf die Mädchen im Rahmen dieser Fachtagung diskutiert werden. |
| Veranstalter | Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS), Leisewitzstr. 26, 30175 Hannover |
| Information | Tel.: (05 11) 85 87 88; Fax: (05 11) 2 83 49 54; Mail: info@jugendschutz-niedersachsen.de; www.jugendschutz-niedersachsen.de |
| Kosten | 60,00 € |
| Termin/Dauer | 29. April 2010: 10:00 bis 17:00 Uhr |
| Ort | Hannover |
| Inhalt | In Deutschland gibt es mehr Handy-SIM-Karten als Einwohner, auch
fast alle Jugendlichen besitzen ein Handy. Das Handy ist ein ständiger Begleiter von Kindern und Jugendlichen,
es bündelt für sie vielfältige Funktionen wie Musik hören, Tagebuch schreiben, in Kontakt bleiben
durch telefonieren, smsen, fotografieren und vieles mehr. Problematisch - und manchmal auch kriminell - wird es,
wenn Kinder und Jugendliche in Kostenfallen tappen, Gewaltfilmen oder gewalthaltige oder pornografische Inhalte
auf dem Handy gespeichert haben oder weiterleiten. Die Tagung beschäftigt sich mit einigen Fragen, die im Hinblick auf Medienpädagogik und Gewaltprävention wichtig sind: Wie lernen und akzeptierten Mädchen und Jungen, dass sie mit ihrem Handy nicht alles machen sollten, was technisch machbar ist? Was ist gemeint, wenn von Happy-Slapping und Handygewalt die Rede ist? Und mit welchen Entwicklungen und Optionen wird es mit der Handynutzung in der nahen Zukunft weiter gehen? Das Projekt "Handy lieb und teuer" der LJS greift das Nutzungsverhalten der Kinder und Jugendlichen auf und vermittelt ihnen Grundlagenwissen für den sicheren Umgang mit dem Handy. Mittels eines Peer-to-Peer Ansatzes werden ältere Kinder zu Experten, die ihr Wissen spielerisch an jüngere weiter geben können. Erfahrungen aus diesem Präventionsprojekt, das dank der Unterstützung des niedersächsischen Sozialministeriums kostenlos von Schulen und Einrichtungen der Jugendarbeit gebucht werden kann, bilden einen weiteren Schwerpunkt der Veranstaltung. |
| Veranstalter | Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen, Leisewitzstr. 26, 30175 Hannover |
| Information | Fon.: 0511 / 85 87 88; Mail: info@jugendschutz-niedersachsen.de; www.jugendschutz-niedersachsen.de |
| Termin/Dauer | 04. bis 05. Mai 2010 |
| Ort | Fulda |
| Inhalt | Mit dem 1. September 2009 ist die FGG-Reform in Kraft getreten. Beratung hat damit einen hervorgehobenen Stellenwert im kindschaftsrechtlichen Verfahren erhalten. Das nötigt dazu, den möglichen Beitrag von Beratung mit den anderen am Verfahren beteiligten Institutionen bzw. Personen abzustimmen. Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung lädt daher zu einem intensiven Austausch der Beteiligten ein. Die Orientierung des neuen Familienverfahrensrechts (FamFG) an der Situation und dem Erleben von Kindern erfordert einen Einstellungswechsel: Um die Situation des Kindes zu verbessern, soll frühzeitig gehandelt und verstärkt ein Einvernehmen zwischen den Eltern angestrebt werden. Die Rollen von Familiengericht und Jugendamt, Sachverständigen und Verfahrensbeiständen sowie von Anwälten und Beraterinnen und Beratern müssen neu aufeinander bezogen werden. Rollenklärung und Kooperation stehen daher im Mittelpunkt von Vorträgen und Arbeitsgruppen dieser interdisziplinären Fachtagung der bke. |
| Veranstalter | Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V., Herrnstraße 53, 90763 Fürth |
| Information | Fon: 0911 / 9 77 14 - 0; Fax: 0911 / 74 54 97; Mail: bke@bke.de; www.bke.de |
| Kosten | 180,00 € |
| Termin/Dauer | 06. Mai 2010 |
| Ort | Hannover |
| Inhalt | Häusliche Gewalt ist in der Regel Partnerschaftsgewalt und
betrifft Kinder, wenn sie zwischen Eltern bzw. Erwachsenen in Elternfunktion (alternativ: mit Erziehungsaufgaben)
in einer Familie stattfindet. Dabei zählen zur häuslichen Gewalt sowohl ausgeübte körperliche
und sexuelle Gewalt als auch Androhung von Gewalt. In den letzten Jahren wird zunehmend erkannt, dass Gewalt zwischen
Eltern (oder anderen Erziehungspersonen) eine stark schädigende Gewalterfahrung für Kinder ist, die diese
Gewalt miterleben. Das auf den ersten Blick auf der "Elternebene" angesiedelte Gewaltproblem, wird zusätzlich als Gewalt gegen Kinder erkannt. Auch für Kitas stellt sich damit die Frage, wie sie reagieren können, wenn sie von Gewalt zwischen Erziehungspersonen erfahren. Die Fachtagung will grundlegendes Wissen über die Auswirkungen häuslicher Gewalt auf Kinder und Praxiserfahrungen vermitteln, Unterstützungsmöglichkeiten aufzeigen und dazu beitragen, Brücken zu bauen und Kooperationen zu fördern. |
| Veranstalter | Kinderschutz-Zentrum in Hannover, Schwarzer Bär 8, 30449 Hannover |
| Information | Fon: 0511 / 3 74 34 78, Fax: 0511 / 3 74 34 80; Mail: info@ksz-hannover.de; www.ksz-hannover.de |
| Kosten | 50,00 € |
| Termin/Dauer | 06. bis 07. Mai 2010 |
| Ort | Dortmund |
| Inhalt | Mit Einführung des SGB VIII erhielt auch die amtliche Kinder- und Jugendhilfestatistik (KJH-Statistik) ein neues Gesicht. Das Erhebungskonzept wurde damals grundlegend überarbeitet und erweitert. Somit stand fortan eine Vielzahl an Informationen über die Kinder- und Jugendhilfe für Wissenschaft, Politik und Praxis, kurzum für die Fachwelt zur Verfügung. Allerdings stieß dieses Potenzial Anfang der 1990er-Jahre noch auf große Skepsis. Vor diesem Hintergrund hat sich die Dortmunder Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik schon früh auf den Weg gemacht, das Möglichkeitsspektrum der neuen Statistik aufzuzeigen, die wichtigsten Ergebnisse zusammenzustellen und regelmäßig die Öffentlichkeit und Fachwelt zu informieren. Zugleich wurde seit dieser Zeit die Statistik an mehreren Stellen weiterentwickelt, um besser den jeweils anstehenden Veränderungen in der Praxis gerecht zu werden. Nicht zuletzt dadurch hat sich der selbstverständliche Umgang mit der Statistik deutlich verändert. Die intensive Beschäftigung über einen Zeitraum von fast zwei Jahrzehnten mit den unterschiedlichsten Aspekten hat zu vielen inhaltlichen Ergebnissen und methodischen Raffinessen geführt, wie mit der Statistik umgegangen werden kann. Zum 20. Geburtstag der modernen KJH-Statistik veranstaltet die Arbeitsstelle am 06. und 07. Mai dieses Jahres an der Technischen Universität Dortmund eine Fachtagung, bei der Bilanz gezogen, die Entwicklungslinien der letzten 20 Jahre nachgezeichnet, aber auch die konkreten Weiterentwicklungsbedarfe aufgezeigt werden sollen. |
| Veranstalter | Technische Universität Dortmund, Fakultät 12, Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik, Vogelpothsweg 78, 44227 Dortmund |
| Information | Dr. Jens Pothmann; Telefon: 0231 / 755-5420; Fax 0231 / 755-5559 |
| Termin/Dauer | 07. Mai 2010 |
| Ort | Karlsruhe |
| Inhalt | Der Kinderschutzkongress 2010 zeigt, wie vernetzte Arbeit im
Kinderschutz gelingen kann. Einblicke in die Praxis der anderen Disziplinen sollen helfen, auch über die eigenen
Möglichkeiten hinaus Hilfs- und Schutzangebote wahrzunehmen und im Sinne der Kinder effektiv zu nutzen. Projekte
profitieren von interdisziplinären Ansätzen und den Erfahrungen der unterschiedlichen Beteiligten. Der
Kinderschutzkongress 2010 stellt Ihnen Projekte vor, die in diesem Bereich Vorbildcharakter besitzen. Experten aus Forschung und Praxis berichten über ihre Arbeit. Sie werden gemeinsam mit den Experten Inhalte diskutieren und erarbeiten. Sie erhalten wertvolle Impulse für Ihre Praxis und von den einzelnen Foren gehen Impulse für einen verbesserten Kinderschutz aus, die im Anschluss auch auf politischer Ebene weiter verfolgt werden.Die Foren werden nicht wie gewohnt parallel stattfinden, sondern in heterogenen Gruppenzusammenstellungen, um eine Auseinandersetzung mit anderen Disziplinen zu erreichen. Der Kinderschutzkongress 2010 spricht alle staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen, Wissenschaftler und Experten, insbesondere Praktiker im Umgang mit Kindern und Erwachsenen, Mediziner, Juristen und Polizeibeamte an. Es sollen alle am verbesserten und vernetzten Kinderschutz interessierten Fachleute in Beratung, Kindergarten, Schule und Jugendeinrichtungen in Baden-Württemberg sich informieren, vernetzen und von guten Beispielen lernen. |
| Veranstalter | Stiftung Hänsel und Gretel, Ahaweg 2, 76131 Karlsruhe |
| Information | Fon: 0721 / 943 19 22; Fax: 0721 / 943 19 24; Mail: info@kinderschutzkongress.de; www.haensel-gretel.de |
| Kosten | 30,00 € |
| Termin/Dauer | 10. und 11. Mai 2010 |
| Ort | Berlin |
| Inhalt | Neben zahlreichen aktuellen Themen aus dem gesamten Arbeitsfeld
der (Kriminal-)Prävention befasst sich der 15. Deutsche Präventionstag schwerpunktmäßig mit
dem Themenkomplex „Bildung – Prävention – Zukunft“. Im Internationalen Congress Centrum Berlin (ICC) werden
erneut mehrere Tausend Entscheidungsträger und Gäste erwartet. Über 300 Referentinnen und Referenten
sowie mehr als 200 ausstellende Institutionen versprechen interessante Vorträge und Präsentationen. Der Deutsche Präventionstag ist der größte europäische Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche. Er bietet eine breite nationale und internationale Plattform zum interdisziplinären Erfahrungsaustausch in der Prävention. |
| Veranstalter | Deutscher Präventionstag, Am Waterlooplatz 5 A, 30169 Hannover |
| Information | Fon: 0511 - 235 49 49; Fax: 0511 - 235 49 50; Mail: dpt@praeventionstag.de; www.praeventionstag.de |
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Trennung und Scheidung – Kinder im Spannungsfeld elterlicher Konflikte |
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| Termin/Dauer | 10. bis 11. Mai 2010 |
| Ort | Oldenburg |
| Inhalt | Die Trennung und Scheidung von Eltern ist im Leben der Kinder
ein gravierendes Ereignis, das ihre weitere Entwicklung prägt und beeinflusst – auch dann, wenn die Trennung
und die Regelung des Umgangs halbwegs friedlich verlaufen. Sie fühlen sich häufg schuldig am Streit ihrer
Eltern und sind hin- und hergerissen in ihren Loyalitätskonfikten zu den Eltern. Sie erleben sich mit ihren
Gefühlen und Problemen allein gelassen und brauchen doch gerade jetzt Begleitung und Unterstützung, um
mit der veränderten familiären Situation zurechtzukommen. Wie sehen die Folgen für die psychische und körperliche Gesundheit für die Kinder konkret aus, und welche Hilfemöglichkeiten gibt es? Wie können die beteiligten Institutionen die Kinder im Blick halten und unterstützen? Wie wirken sich Trennungen der Eltern auf die Bindungsfähigkeit der Kinder aus, und wie verarbeiten Eltern und Kinder das Auseinanderbrechen der Familie? Auch für die Eltern bedeutet Trennung eine Krise mit vielen Emotionen wie Trauer, Wut und Enttäuschung. Die Verantwortung für ihre Kinder bleibt jedoch bestehen, und es gilt, Lösungen und Wege zu fnden, die die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigen. Untersuchungen haben bestätigt, dass Kinder, deren Eltern es gelungen ist, auch nach der Trennung ihrer Elternrolle gemeinsam gerecht zu werden, am wenigsten Schwierigkeiten haben, sich auf die veränderte Familiensituation einzustellen. Was brauchen also Familien in Tren- nungs- und Scheidungssituationen? Und welche Hilfen können Institutionen zur Konfiktlösung geben? Der Fachkongress beschäftigt sich mit grundlegenden aktuellen Erkenntnissen über die Situation von Kindern und Eltern in Trennungssituationen, Hilfe und Unterstützungsmöglichkeiten für Eltern und Kinder sowie den neuesten rechtlichen Entwicklungen (FamFG) |
| Veranstalter | Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln |
| Information | Fon: 0221 / 56975-3; Fax: 0221 / 56975-50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org |
| Kosten | 170,00 € |
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Society in change
- Children and Young people caught in the middle? |
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| Termin/Dauer | 10. bis 12. Mai 2010 |
| Ort | Kopenhagen / Dänemark |
| Inhalt | Has globalization and the march of new technologies created another
form of child neglect? How do we evaluate the input that professionals offer children and their families? Do we give too much responsibility to young people in relations to their experience and development? What has been the effect of strengthening parental involvement and influence, including the child's understanding of cooperation with professionals (psycho-education and the parents capacity to mentalise)? Is a strengthened diagnosis of children's and young people's problems appropriate? Have the demands on the parental skills increased over the last few years? The conference will take its starting point from the questions above. This conference is aimed at all researchers and practitioners who work with children and adolescents. |
| Veranstalter | Nordic Association for Prevention of Child Abuse and Neglect NFBO |
| Information | Gunnar M. Sandholt, Ráðhúsinu, IS-550 Saudárkróki, Island; Mail: sandholt@skagafjordur.is; www.nfbo.com |
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Prävention sexualisierter Gewalt in den Institutionen der Kinder- und Jugendarbeit |
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| Termin/Dauer | 08. Juni 2010, ab 10:30 Uhr |
| Ort | Hannover |
| Inhalt | Jugendverbände sind nicht nur ein Erfahrungs- und Lernraum
für Kinder und Jugendliche, sie können auch ein Gefährdungsraum sein. Um sexualisierte Gewalt und
Missbrauch innerhalb des Verbandes zu verhindern, ist es wichtig, präventive und schützende Strukturen
zu schaffen. Für den Verdachtsfall müssen entsprechende Kriseninterventionen bekannt und verfügbar
sein. Was können VerantwortungsträgerInnen in Organisationen der Kinder- und Jugendarbeit an präventiven Strukturen bereitstellen? Wie können Fachkräfte das Thema innerhalb der Verbände inhaltlich aufnehmen, umsetzen und auf breiter Ebene behandeln? |
| Veranstalter | Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej), Otto-Brenner-Str. 9, 30159 Hannover |
| Information | Fon: 0511 / 121 51 64; Fax: 0511 / 121 52 99; Mail: info@evangelische-jugend.de; www.evangelische-jugend.de |
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Hilfe...! Über Wirkung, Risiken und Nebenwirkungen im Kinderschutz |
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| Termin/Dauer | 10. bis 11. Juni 2010 |
| Ort | Hamburg |
| Inhalt | Die Frage nach den Wirkungen im Kinderschutz ist nicht neu. Auch
die im § 8a SGB VIII formulierten Anforderungen an die Jugendhilfe, bei Gefährdungen auf Hilfen hinzuwirken
und die Wirksamkeit von Hilfen zu überprüfen, rücken Fragen von Diagnostik und Wirksamkeit in den
Fokus der fachlichen Auseinandersetzung. Die Fachtagung im Hamburg wird u.a. folgende Fragestellungen zur Diskussion stellen: "Wirkungen und Hilfeplanung: Wie erleben betroffene Familien, Kinder und Jugendliche die Interventionen der Jugendhilfe? Was erleben sie rückblickend als wirksam? "Risiken und Nebenwirkungen: Wie können wir Risiken einschätzen und bewerten? Welche Nebenwirkungen nehmen wir in Kauf? "Konstruktion von Wirklichkeit: Wie gehen wir mit einem Dissens zwischen Helfer(inne)n und Familie und unter den Helfer(inne)n um? "Fehleranalyse: Wie können wir zu einem konstruktiven Umgang mit Fehlern gelangen? "Hilfebeziehung: Wie wirkt sich der Kontrollaspekt auf die Hilfebeziehung aus? "Übertragungen und Gegenübertragungen: Wie wirken sich Ängste vor Fehlern auf den Hilfeprozess aus? |
| Veranstalter | Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln |
| Information | Fon: 0221 / 56 97 53; Fax: 0221 / 5 69 75 50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org |
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Fachtag zum Thema sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen |
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| Termin/Dauer | 11. Juni 2010 |
| Ort | Stuttgart |
| Inhalt | Neben der fachlichen Qualifizierung dient die Fachtagung als überregionale Veranstaltung in Baden-Württemberg auch als Forum für den Austausch und die Begegnung. Sie wurde für die unterschiedlichen Berufsgruppen konzipiert, die in ihrer Arbeit mit betroffenen Kindern, Jugendlichen und jungen Frauen konfrontiert sind, darunter Sozialpädagog/innen in der Jugendhilfe und Jugendarbeit, Mitarbeiter/innen aus Beratungsstellen, Erzieher/innen, Schulsozialarbeiter/innen, Angehörige der Polizei und Justiz, Lehrer/innen sowie medizinische und therapeutische Fachpersonen. |
| Veranstalter | Wildwasser Esslingen, Merkelstr.16, 73728 Esslingen |
| Information | Fon: 0711 / 355589; Mail: info@wildwasser-esslingen.de; www.wildwasser-esslingen.de |
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2. wissenschaftliche Jahrestagung der AG Kinderschutz in der Medizin (AG KiM) |
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| Termin/Dauer | 11. bis 12. Juni 2010 |
| Ort | Hannover |
| Inhalt | Schwerpunkte der Tagung sind Themen des Kinderschutzes mit einer
Bedeutung über den medizinischen Bereich hinaus. Damit soll eine Positionsbestimmung der in der Medizin tätigen Kinderschützer angeregt und die fachliche Diskussion mit anderen Kinderschutzinstitutionen begonnen werden. Es sind verschiedene nichtmedizinische Kinderschutzorganisationen eingeladen, sich und ihre Arbeit Ihnen auf der Tagung parallel zum Vortragsprogramm vorzustellen. |
| Veranstalter | AG KiM - Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz in der Medizin, Geschäftsstelle Bonn, Universitätskinderklinik, Adenauerallee 119, 53113 Bonn |
| Information | www.jahrestagung-ag-kim.de |
| Termin/Dauer | 18. Juni 2010 |
| Ort | Stuttgart |
| Inhalt | Romantische bzw. sexuelle Beziehungen spielen in Pubertät und Jugendalter eine bedeutende Rolle. Leider machen viele Jugendliche in dieser prägenden Zeit auch erste Erfahrungen mit Beziehungsgewalt. Intime Beziehungen im Jugendalter sowie Prävalenz, Formen und Folgen von Gewalt in Teenagerbeziehungen sind in Deutschland und Europa noch wenig erforscht. Entsprechend betritt das europäische Projekt "Heartbeat", in dessen Rahmen der Fachtag stattfindet, Neuland in der Prävention von Beziehungsgewalt. |
| Veranstalter | Die Fachtagung wird veranstaltet im Rahmen des europäischen Projekts "Heartbeat" - zur Prävention von Gewalt in intimen Teenagerbeziehungen. Das Projekt wird von der Europäischen Gemeinschaft im Rahmen des Daphne III Programms gefördert und vom Paritätischen Baden-Württemberg mit den Partnerorganisationen TIMA und PfunzKerle, Tübingen; NANE, Budpest; AÖF, Wien, Tender, London; Cazalla-Intercultural, Lorca durchgeführt. |
| Information | Der Paritätische Baden-Württemberg; Luzia Köberlein; Mail: koeberlein@paritaet-bw.de; Fon: 0711 2155-172; Fax 0711 2155-215 |
| Termin/Dauer | 19. bis 20. Juni 2010 |
| Ort | Bergisch-Gladbach |
| Inhalt | Sexuelle Gewalt an Mädchen und Jungen ist in der öffentlichen
Diskussion immer präsenter. Die Kinder- und Jugendarbeit positioniert und bekennt sich mittlerweile klar zum
Kinderschutz und tritt entschieden dafür ein, Mädchen und Jungen vor Gewalt und sexuellen Übergriffen
zu schützen und den Zugriff von Täter/innen auf Kinder und Jugendliche zu verhindern. Die Gefährdung
von Kindern durch sexuelle Gewalt macht auch vor katholischen Jugendverbänden nicht halt. In dieser Fortbildung
werden Basisinformationen und rechtliche Hintergründe vermittelt. Neben praktischen und theoretischen Elementen
wird es insbesondere Raum für Austausch und Auseinandersetzung mit dem Thema sexuelle Gewalt geben. Ziel ist,
eigene Ängste und Unsicherheiten abzubauen und Handlungsräume aufzuzeigen. Die Prävention sexueller Gewalt ist bei der Debatte um die Kindeswohlgefährdung ein zentrales Thema, mit der sich die Kinder- und Jugendarbeit seit einiger Zeit befasst. Inhalte werden sein: * Gesetzliche Grundlagen (§ 8a SGB VIII) * Was ist sexuelle Gewalt? * Wer sind die Täter und Täterinnen? * Möglichkeiten der Prävention * Hilfen und Unterstützungsangebote * Auseinandersetzung mit eigenen Unsicherheiten zum Thema sexuelle Gewalt * Kollegialer Austausch |
| Veranstalter | Katholische Akademie für Jugendfragen, Carl-Mosterts-Platz 1, 40477 Düsseldorf |
| Information | Fon: 0211 / 4693-167; Fax: 0211 / 4693-120; Mail: roettger@kath-akademie.de; www.kath-akademie.de |
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Prätect - Kein
Täter in den eigenen Reihen |
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| Termin/Dauer | 21. bis 22. Juni 2010 |
| Ort | Gauting |
| Inhalt | Die Tagung richtet sich an Fachkräfte und Verantwortliche der Jugendarbeit und Jugendhilfe und beschäftigt sich mit der Frage, wie vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten und politischen bzw. gesetzgeberischen Initiativen Erfahrungen und Praxis zur Prävention in der Jugendarbeit zu bewerten und weiter zu entwickeln sind. Sie bietet allen Interessierten exemplarische Hilfestellungen, Fachwissen und jungendpolitische Bewertungen zum Thema. |
| Veranstalter | Bayerischer Jugendring, Herzog-Heinrich-Str. 7, 80336 München |
| Information | Ina Hellert, Fon: 089 / 89 32 33 18; hellert@institutgauting.de |
| Kosten | 30,00 € |
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"Du wolltest es doch
auch ..." |
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| Termin/Dauer | 21. bis 22. Juni 2010 |
| Ort | Berlin |
| Inhalt | Sexuelle Gewalt rüttelt auf. Bei keinem anderen Kinderschutzthema sind die Gefühle aller Beteiligten so stark von Unverständnis, Unsicherheit, Abwehr und Angst geprägt. In Zeiten öffentlicher Debatten um Misshandlungsvorwürfe in kirchlichen und weltlichen Institutionen erhöht sich der gesellschaftliche Druck, auch auf die Fachleute der Jugendhilfe. Dort, wo Kindern Unterstützung, Förderung und Entfaltung zuteil werden sollte, in Schulen, Internaten, Heimen, Wohngruppen und Pflegeeinrichtungen, kommt es zu Macht- und Vertrauensmissbrauch, körperlichen und sexuellen Übergriffen durch Erzieher(innen), Seelsorger(innen) und Lehrer(innen) sowie durch gleichaltrige Jugendliche. Die öffentliche Debatte erfordert, dass wir in Deutschland alte Fragen neu stellen müssen: Was sind das für Erwachsene, die Kinder missbrauchen? Gibt es den Täter? Was kann präventiv getan werden, um Kinder zu schützen? Was muss sich in den Institutionen ändern? Wie sollen sie mit Missbrauch umgehen? Welche Rolle spielen die Jugendhilfe und die Hilfeeinrichtungen bei sexuellem Missbrauch? Warum werden wir so wenig nach unseren Erfahrungen und Konzepten gefragt? Welche Kooperationen sind sinnvoll zwischen Jugendhilfe und den betroffenen Einrichtungen? Die Tagung erinnert zugleich daran, dass sexuelle Gewalt vor allem im Nahraum der Familie stattfindet und gerade hier die Hilfe so schwierig und die Folgen so schwerwiegend sind. Diese Themen wird der Kongress aufgreifen: Er bietet Hintergründe, versucht, die Debatte zu versachlichen und bietet vor allem Orientierungshilfen für eine verbesserte Kooperation und für das individuelle und institutionelle Handeln. |
| Veranstalter | Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln |
| Information | Fon: 0221 / 56 97 53; Fax: 0221 / 5 69 75 50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org |
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"Normal ist das nicht normal" Sexualisierte Übergriffe zwischen Kindern |
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| Termin/Dauer | 24. Juni 2010 10:00 bis 18:00 Uhr |
| Ort | München |
| Inhalt | Sexualisierte Übergriffe zwischen Kindern? Gibt es so etwas
überhaupt? Sind nicht alle Aktivitäten von Kindern als "Doktorspiele" zu klassifizieren? Berichte
aus Kindertagesstätten, Grundschulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sprechen eine deutliche
Sprache: Zunehmend löst das sexuelle Verhalten von Kindern Irritation und Unsicherheit bei Erwachsenen aus.
Es mangelt an fundierten Konzepten, an Orien tierungssystemen und Handlungsstrategien im Umgang mit kindlicher
Sexualität. Entsprechend schwer fällt oft die Unterscheidung zwischen altersgerechter "normaler"
sexueller Aktivität und schädigenden sexuellen Übergriffen. Werden sexualisierte Übergriffe
zwischen Kindern aufgedeckt, sind zumeist heftige Emotionen im Spiel, die einen sachgemäßen Umgang im Interesse des Kindeswohls behindern. Rechtliche Aspekte auf Basis des § 8a SGB müssen ebenfalls in Betracht gezogen werden. Die Fachtagung verfolgt zwei Ziele: 1. Die Vermittlung von Information zum Thema "sexualisierte Übergriffe zwischen Kindern" 2. Die Ermunterung zum gegenseitigen Austausch. Zwischen den Fachvorträgen besteht aus reichend Gelegenheit für "offenes Arbeiten". |
| Veranstalter | Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung (DGfPI) e.V., Mendelssohnstr. 17, 40233 Düsseldorf und Beratungsstelle kibs Kinderschutz e.V., München |
| Information | Fon: 0211 / 875 14 024; Fax: 0211 / 875 14 025; Mail: info@dgfpi.de; |
| Kosten | 70,00 € |
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Justiz und Jugendhilfe im Diskurs – Kooperation im Kinderschutz |
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| Termin/Dauer | 24. Juni 2010 |
| Ort | Königs Wusterhausen |
| Inhalt | Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung am 24. Juni 2010, die in der Justizakademie in Königs Wusterhausen stattfindet, steht die Situation im Land Brandenburg. Nach einer einführenden Bestandsaufnahme und Reflektion der Kooperationsbeziehungen von Justiz und Jugendhilfe im Land steht der Austausch gegenseitiger Erwartungen zu konkreten Themen der täglichen Praxis auf dem Programm. Die Folgeveranstaltung wird am 10. November stattfinden und auf den Erfahrungen und Rückmeldungen der Auftaktveranstaltung aufbauen. |
| Veranstalter | Gemeinsames Juristische Prüfungsamt der Länder Berlin und Brandenburg und die Fachstelle Kinderschutz im Land Brandenburg c/o Start gGmbH in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin Brandenburg |
| Information | Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg, Königstr. 36 b, 14109 Berlin, Fon: 030 / 48481100, www.fachstelle-kinderschutz.de |
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Krieg der Eltern – das Drama des Kindes und Folgerungen für die Hilfe |
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| Termin/Dauer | 28. bis 29. Juni 2010 |
| Ort | Mainz |
| Inhalt | Hochstrittige Eltern in Trennungskonstellationen bilden einen spannungsvollen und belastungsreichen Entwicklungskontext für Kinder und Jugendliche. Die Eltern polarisieren (sich) immer mehr, und der Streit nimmt rasant an Schärfe und gegenseitigen Verletzungen zu. Es kommt zu vehementen Distanzierungen – der andere ist schuld. Dennoch sind sich die Eltern im Streiten einig, und der augenscheinliche Konflikt hat sich so verselbstständigt, dass sie weder entscheiden wollen noch können, anders miteinander umzugehen. Es herrscht Krieg! Ein solches Streitmilieu birgt Gefährdungsrisiken für Kinder. Sie werden immer weniger als Individuen mit eigenen Bedürfnissen und Wünschen wahrgenommen. Der Streit rollt über sie hinweg! Auch wenn sie oft zum Streitobjekt werden, geraten sie immer mehr aus dem Blick und verlieren basalen emotionalen Halt. Gleichzeitig wächst der Druck, die Angst und die Einsamkeit. Verstrickt und funktionalisiert überfordern sie sich mit Aufgaben als Tröster, Vermittler, Streitschlichter oder gar als Retter – und scheitern zwangsläufig damit. Sie fühlen sich schuldig und vergessen sich selbst. Hochstrittige Eltern suchen Unterstützung und Hilfe und wehren sie ebenso ab. Auf der Suche nach Verbündeten entwickeln sie ein enormes Spaltungsvermögen, sodass eine reflektierte und achtsame institutionenübergreifende Zusammenarbeit sowohl eine fachlich besonders anspruchsvolle als auch lohnende Herausforderung ist. |
| Veranstalter | Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln |
| Information | Fon: 0221 / 56 97 53; Fax: 0221 / 5 69 75 50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org |
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12th World Congress of the World Association for Infant Mental Health (WAIMH) |
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| Termin/Dauer | 29. Juni bis 03. Juli 2010 |
| Ort | Leipzig |
| Inhalt | The central theme of the Leipzig congress will be "Infancy in Times of Transition". Transitions are essential to the lives of young children.For the individual infant, there are transitions from intra-uterine to extra-uterine life, from early forms of relatedness to more specific object relationships, from the pre-verbal to the verbal self, and many others. Within the family, there are transitions from dyads to triads and to broader family relationships. And there are many other social and cultural transitions of particular importance for infants. |
| Veranstalter | INTERPLAN Congress, Meeting & Event Management AG, Albert-Rosshaupter-Str. 65; 81369 München |
| Information | Fon: 089 / 548234-62; Fax: 089 / 548234-43; Mail: waimh2010@interplan.de; www.waimh-leipzig2010.org |
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20 Jahre Kinder- und Jugendhilfegesetz - kritische Würdigung, Bilanz und Ausblick |
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| Termin/Dauer | 30. Juni bis 01. Juli 2010 |
| Ort | Berlin |
| Inhalt | Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) feiert in diesem Jahr
seinen 20. Geburtstag. Es markiert einen Perspektivenwechsel für die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland:
Das alte (Reichs-)Jugendwohlfahrtsgesetz aus dem Jahre 1922 mit seiner Eingriffsorientierung wurde abgelöst
durch ein modernes Leistungsgesetz, das die Förderung junger Menschen und die Unterstützung der Eltern
bei der Wahrnehmung ihrer Erziehungsverantwortung in den Mittelpunkt stellt. In den neuen Bundesländern ist
es zeitgleich mit der Wiedervereinigung in Kraft getreten und war damit der Motor (auch) für den Neubeginn
in der Kinder- und Jugendhilfe in den neuen Bundesländern. In den 20 Jahren wurde das Gesetz immer wieder novelliert und neueren rechtlichen und fachpolitischen Entwicklungen angepasst. Auch wenn zwischen den (bundes-)rechtlichen Vorgaben und ihrer Umsetzung in der Praxis ein strukturell bedingtes Spannungsverhältnis bleibt, so identifiziert sich die Praxis doch bis heute sehr stark mit „ihrem Gesetz“. Sieht man von erfolglosen Initiativen in den letzten Jahren ab, so war die Rechtsentwicklung doch stets von einem intensiven fachpolitischen Diskurs zwischen Bund, Ländern, Kommunen und der freien Trägerlandschaft unter Beteiligung der Wissenschaft geprägt. 20 Jahre sind ein Datum, das es angezeigt erscheinen lässt, eine Zwischenbilanz zu ziehen und dabei auch die künftige Entwicklung in den Blick zu nehmen. Dies wollen wir gemeinsam mit der Fachszene und „unserem Ministerialrat“ Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner, der sich nach dieser Tagung in den Ruhestand verabschieden wird, reflektieren, bilanzieren, uns erinnern und gemeinsam in die Zukunft schauen. |
| Veranstalter | Deutsches Institut für Urbanistik GmbH, Zimmerstraße 13-15, 10969 Berlin, |
| Information | Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe: Sekretariat: Katrin Adam, Fon: 030 / 39001-136; Fax: 030/39001-146; Mail: agfj@difu.de; www.fachtagungen-jugendhilfe.de |
| Kosten | 110,00 € |
| Termin/Dauer | |
| Ort | |
| Inhalt | |
| Veranstalter | |
| Information | |
| Kosten | |
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Jahrestagung 2010 der AJS: Über den Tellerrand geschaut - Kinder- und Jugendschutz in Europa |
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| Termin/Dauer | 08. Juli 2010 |
| Ort | Leinfelden-Echterdingen |
| Inhalt | In der Europäischen Union leben derzeit 96 Millionen Menschen
zwischen 15 und 29 Jahren. Die Zahl der Studierenden ist gestiegen. Zugleich sind mehr als ein Drittel der jungen
Menschen als NEETs zu bezeichnen: "Not in education, employment or training". Mit der aktuellen EU-Jugendstrategie
"Investitionen und Empowerment" wollen die 27 EU-Mitgliedstaaten in den kommenden Jahren die soziale
und berufliche Eingliederung Jugendlicher, ihre persönliche Entfaltung und ihr gesellschaftliches Engagement
fördern. Ein wichtiges Ziel ist die soziale Integration benachteiligter junger Menschen. Neben der Förderung
spezieller Initiativen im Jugendbereich soll dies durch eine konsequente Berücksichtigung von Jugendbelangen
in anderen Politikfeldern wie Bildung, Beschäftigung, Integration und Gesundheit erreicht werden. Offen ist, wie die pädagogischen Fachkräfte in Jugendhilfe, Jugendarbeit und Schule ihre Arbeit in Bezug zu den europäischen Beschlüssen setzen können und welche politischen Vorgaben sie dafür brauchen. Denn während sich die Problemlagen der Kinder und Jugendlichen in den verschiedenen EU-Ländern oft ähneln, unterscheiden sich die Modelle nationaler Jugendpolitiken ebenso wie die Verfahren und die Strategien sozialer Unterstützungsleistungen. Kinder- und Jugendhilfe selbst kann die Chance ergreifen und sich dem Querschnittsthema "Europa" öffnen. Denn die lokalen Probleme, mit denen sie zu tun hat, sind immer auch Ausdruck globaler Veränderungen ökonomischer und politischer Verhältnisse. Gerade der Blick über den Tellerrand hilft also, das lokale Geschehen zu verstehen und angemessen zu handeln. Mit dieser Jahrestagung wollen wir über verschiedene Modelle nationaler Jugendpolitik und ihre Begründungszusammenhänge informieren. Neben der politischen Perspektive ist der Blick auf den Alltag in Jugendarbeit und Jugendhilfe wichtig. Die Praxis im europäischen Ausland bietet Anregungen und Reflexionsmöglichkeiten für die eigene Arbeit. Dazu möchten auch wir mit unserer Jahrestagung beitragen. |
| Veranstalter | Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg, Jahnstr. 12, 70597 Stuttgart |
| Information | Fon: 0711 / 2 37 37 17; Fax: 07 11/2 37 37 30; info@ajs-bw.de; www.ajs-bw.de |
| Kosten | noch keine Angaben |
| Termin/Dauer | |
| Ort | |
| Inhalt | |
| Veranstalter | |
| Information | |
| Termin/Dauer | |
| Ort | |
| Inhalt | |
| Veranstalter | |
| Information | |
| Kosten | |
| Termin/Dauer | |
| Ort | |
| Inhalt | |
| Veranstalter | |
| Information | |
| Termin/Dauer | |
| Ort | |
| Inhalt | |
| Veranstalter | |
| Information | |
| Kosten | |
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Konferenz der Fachkräfte 2010 Qualitätsentwicklung in der Fachberatung gemäß § 8a SGB VIII |
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| Termin/Dauer | 27. August 2010 |
| Ort | Hannover |
| Inhalt | Die diesjährige Fachkräftekonferenz hat den Schwerpunkt
der Reflexion schwieriger Beratungsprozesse und greift darüber hinaus insbesondere zwei Themen auf, die in
der Praxis häufig zu Verunsicherungen führen: Die Arbeit mit psychisch kranken Eltern und die Kooperation
mit dem Familiengericht. Wichtige Fragestellungen in diesem Zusammenhang sind: * Was sind die besonderen Belastungen Kinder psychisch kranker Eltern? * Was macht die Gefährdungseinschätzung in diesen Familien so schwierig? * Wie kann ich mir ein Bild von der psychischen Erkrankung der Eltern machen? * Wie kann ich mit den Eltern eine gemeinsame Problemsicht erarbeiten? * Wie kann eine gute Kooperation mit dem Gesundheitswesen aussehen? * Wie kann ich, wenn andere Hilfen nicht gelingen, gemeinsam mit dem Familiengericht zu einer guten Lösung im Sinne des Kinderschutzes kommen? Die Fachkräftekonferenz 2010 dient der Reflexion und vertiefenden Qualifikation der konkreten Fachberatung in schwierigen Hilfeprozessen. Das Einbringen von eigenen Fällen ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil der Konferenz. |
| Veranstalter | Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln |
| Information | Fon: 0221 / 56975-3; Fax: 0221 / 56975-50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org |
| Kosten | 100,00 € |
| Termin/Dauer | |
| Ort | |
| Inhalt | |
| Veranstalter | |
| Information | |
| Termin/Dauer | 08. bis 10. September 2010 |
| Ort | Düsseldorf |
| Inhalt | Zentrale gesellschaftliche Grundhaltungen, wie die der Solidarität
zwischen reich und arm und zwischen Menschen mit und ohne Arbeit, stehen seit einiger Zeit in Frage. Die Soziale
Arbeit ist Teil dieses gesellschaftlichen Prozesses. Wenn zunehmend der Arbeitslose statt die Arbeitslosigkeit
zum Skandal wird und der Blick auf die sozial Abgestiegenen und alles Fremde eher misstrauisch denn verstehend
ist, droht auch der gesellschaftspolitische Auftrag der Sozialen Arbeit zur Disposition zu stehen. Die Soziale
Arbeit, die sich unter teils prekären Arbeitsbedingungen für die gesellschaftlich Ausgeschlossenen engagiert,
ist in ihrer Handlungsfähigkeit bedroht. Die Fachkräfte der Jugendhilfe und der Kinderschutzsysteme arbeiten tagtäglich mit Kindern, Jugendlichen und Eltern zusammen, die in der Familie, in der Gruppe, in den Institutionen oder vom kulturellen Leben ausgegrenzt sind. Zugang zu finden und in Kontakt zu kommen, ist wesentliche Voraussetzung dafür, diesen Kindern und Familien Hilfe und Unterstützung anzubieten. Hilfe sollte vor allem die Ressourcen und besonders den Erfindungsreichtum der Menschen stärken, damit nachhaltige Veränderungsprozesse möglich werden. Verantwortung gegen Ausgrenzung – Was dies für die Arbeit als Fachkraft bedeutet, ist Thema des Kinderschutzforums 2010. Fachkräfte aus Praxis und Wissenschaft stellen neue Projekte und Arbeitsweisen zur Diskussion. Der Kongress lädt ein zu einem kritischen Dialog über Hilfezugänge und über Handlungsmöglichkeiten, die Kinder schützen und Familien unterstützen. Er lädt ein, die eigene Praxis und Stellung im Hilfesystem kritisch zu überprüfen und neue Kooperationsideen kennenzulernen. In einer offensiven und zukunftsorientierten Diskussion werden die fachlichen Entwicklungen in der Jugendhilfe und im Kinderschutz thematisiert. |
| Veranstalter | Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln |
| Information | Fon: 0221 / 56975-3; Fax: 0221 / 56975-50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org |
| Kosten | 125,00 € für drei Tage |
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15. Offenes Forum der National Coalition zur UN-Berichterstattung |
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| Termin/Dauer | 09. September 2010 |
| Ort | Berlin |
| Inhalt | Ziel des 15. Offenen Forums ist es, einen öffentlichen Dialog
über die Berichterstattung Deutschlands an die Vereinten Nationen zu führen: Welche Akzente setzen die Kinder und Jugendlichen? Unterscheidet sich ihre Wahrnehmung zur Situation der Kinderrechte von der Einschätzung der Bundesregierung oder der National Coalition? Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung zur Verwirklichung der Kinderrechte getroffen, was steht noch auf der Agenda? Wo kann zukünftig gemeinsam an einem Strang gezogen werden? Welche "Hausaufgaben" des UN-Ausschusses aus den Concluding Observation aus den Jahren 1995 und 2002 sind immer noch nicht umgesetzt und sollten bei den Anhörungen in Genf endlich "vom Tisch" sein? Konkrete Impulse aus den drei Berichten aufgreifend, sollen Vereinbarungen für den weiteren Prozess der Umsetzungen getroffen werden: Worten folgen Taten! Bis zu den Anhörungen in Genf gilt es Erfolge auf den Weg zu bringen. |
| Veranstalter | National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland, Mühlendamm 3, 10178 Berlin |
| Information | Fon: (030) 400 40 200, Fax: (030) 400 40 232; Mail: info@national-coalition.de, www.national-coalition.de |
| Kosten | 40,00 € |
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Jungen als Opfer von Gewalt - Fachtag zu Opferperspektiven von Jungen |
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| Termin/Dauer | 10. September 2010: 10:00 bis 16:00 Uhr |
| Ort | Dresden |
| Inhalt | Die Dresdner Facharbeitsgemeinschaft Jungen und jungen Männer
arbeitet seit Dezember 2009 an dem Thema „Jungen als Opfer von Gewalt". Dabei ist uns klar geworden, dass
Gewalt, und damit auch Opfererfahrungen, bei allen Jungen, mit denen wir arbeiten, zu 100% Thema ist oder war.
Da die Jungen, mit denen wir arbeiten alle sozialen Schichten repräsentieren, wird diese Größenordnung
auch bei den von sozialer Arbeit nicht adressierten Jungen ähnlich sein. Jungen gelten in unserer Gesellschaft
vorwiegend als aggressiv, einfordernd, grenzüberschreitend. Sie werden oft als Täter in Gewaltsituationen
gesehen. Aber was ist mit den männlichen Opfern? Ihre speziellen Bedürftigkeiten werden nicht erkannt.
Und dies bei täglicher Berührung mit dem Thema (verbale Gewalt, psychische Gewalt, sexuelle Gewalt, drohender
Gesichtsverlust, Ausgrenzung, häusliche Gewalt, Mobbing .... ). Die Opferseite wird nur selten thematisiert.
Zurück bleiben die unbearbeiteten, schlimmstenfalls Traumata auslösenden Erfahrungen der Opfer. Im Erleben von Gewalt als Opfer neigen Jungen in der Folge oft zum Rückzug bzw. fühlen sich als Verlierer der Situation. Umso wichtiger ist es, als Professioneller im Rahmen pädagogischen Einflusses, die eigene Person in den Kontext hineinzubringen und sensibel sowie einfühlsam die Gewalt und das Opfersein zu thematisieren. Das kann nur dann gut und nachhaltig gelingen, wenn die MitarbeiterInnen das Thema Gewalt und Opfer-Sein in ihrer Praxis und im eigenen Erleben reflektiert und bearbeitet haben. Ausreichend Raum, Zeit, Erfahrung, Empathie und/oder das Wissen um die geeigneten Anlaufstellen sind weitere wichtige Komponenten in der Arbeit mit den betroffenen Jungen. |
| Veranstalter | Männernetzwerk Dresden e.V., Schwepnitzer Straße 10; 01097 Dresden |
| Information | Fon: 03 51 / 79 66 352; Fax: 03 51 / 79 66 349; Mail: fachstelle@maennernetzwerk-dresden.de; www.mnw-dd.de |
| Kosten | 35,00 € |
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1. Bochumer Kinderschutzkonferenz:
Frühe Hilfen und Fallarbeit in der |
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| Termin/Dauer | 11. September 2010 |
| Ort | Bochum |
| Inhalt | Die medizinische und psychosoziale Betreuung von werdenden Eltern
und Eltern mit Kleinkindern stellt professionelle Begleiter und Beteiligte vor besondere Herausforderungen. Das
staatliche Wächteramt und die gesamtgesellschaftliche Verantwortung haben dabei einen hohen Stellenwert. Netzwerke
und Kooperationen zwischen Jugend und Gesundheitshilfe, der Justiz, dem Schul-, Sport- und Bildungsbereich müssen
die Aufgaben- und Problemstellungen des Kinderschutzes gemeinsam angehen und lösen. Die Themenschwerpunkte liegen im Bereich der Aufgabenstellung der Gesundheitshilfe, der Aufdeckungsarbeit von Misshandlungsfällen und in der Aufarbeitung eines Falles von Kindeswohlgefährdung. Dabei wird besonders der Aspekt der Vernetzung beleuchtet und soll auf der Tagung an Praxisbeispielen konkretisiert werden. Aber auch die Wirksamkeit der Frühen Hilfen im Sinne von Kinderschutz soll bei der Darstellung der Praxisprojekte stets mit diskutiert werden. Der Leitsatz der Tagung "Erfolgreicher Kinderschutz basiert auf guter Kommunikation und Kooperation" begleitet die gesamte Veranstaltung. |
| Veranstalter | Stadt Bochum Jugendamt, Willy Brandt Platz 2-8, 44777 Bochum |
| Information | Peter Kraft, Fon: 0234 / 910-3190; Mail: pkraft@bochum.de |
| Kosten | 20,00 € |
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106. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin |
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| Termin/Dauer | 16. bis 19. September 2010 |
| Ort | Potsdam |
| Inhalt | U.a.:"Alles Blaue: alles Haue?" Differenzialdiagnosen
bei Kindesmisshandlung; "Schweigepflicht oder Feigheit?" Arztrechtliche Aspekte bei Kindesmisshandlung;
"Ein bisschen schmuddelig oder bereits vernachlässigt?" Kindesvernachlässigung: Früh erkennen
- früh helfen; "Angeboren, unbekannt, beigebracht?" Metabolische Ursachen lebensbedrohlicher Ereignisse und unklarer Todesfälle im frühen Kindesalter; |
| Veranstalter | Kongressleitung DGKJ; Prof. Dr. med. Michael Radke; Klinikum Ernst von Bergmann, Charlottenstraße 72, 14467 Potsdam |
| Information | Fon: 0331 / 241-5901, Fax: 0331 / 241-5900, Mail: mradke@klinikumevb.de |
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"Jugendhilfe in Bewegung" - 20 Jahre Kinder- und Jugendhilfegesetz |
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| Termin/Dauer | 17. September 2010 |
| Ort | Münster-Hiltrup |
| Inhalt | In welche Richtung geht es weiter in der Kinder- und Jugendhilfe? Fachkongress für Leitungskräfte aus der öffentlichen und freien Jugendhilfe sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft. Die Vorträge und Foren beschäftigen sich u.a. den Themen Erziehung in der Familie, Frühe Hilfen, Armutsbekämpfung, Bildung und Inklusion. |
| Veranstalter | Institut für soziale Arbeit e.V., Studtstr. 20, 48149 Münster |
| Information | Fon: 0251 / 92 53 6-0; Fax: 0251 / 92 53 6-80; Mail: info@isa-muenster.de; www.isa-muenster.de |
| Kosten | 40,00 € |
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Täterarbeit ist Opferschutz - Arbeit mit sexuell grenzverletzenden Jungen |
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| Termin/Dauer | 17. September 2010: 9:30 bis 16:30 Uhr |
| Ort | Berlin |
| Inhalt | In kaum einem anderen Feld der Hilfen für Kinder und Jugendliche entwickelte sich an der Schnittstelle von Pädagogik und Therapie in so dynamischer Weise so viel neues Wissen und neue Erfahrungen wie in spezialisierten ambulanten und stationären Einrichtungen für sexuell grenzverletzende Kinder und Jugendliche. Aus dieser Arbeit ist eine intensive multiprofessionelle, einrichtungs- und regionenübergreifende Vernetzung und Kooperation gewachsen. Neben den hohen Anforderungen an die Standards für die Risikoeinschätzung und passgenaue Intervention gibt es jedoch heute immer noch vielfältige strukturelle Probleme und Widerstände, die die effektive Hilfe im Sinne der Prävention sexualisierter Gewalt beeinträchtigen. Die ReferentInnen werden aus verschiedenen Bereichen sowohl zum aktuellen Wissensstand referieren, als auch Perspektiven aufzeigen. |
| Veranstalter | EJF gemeinnützige AG, Kinder- und Jugendhilfeverband Süd, Schmidt-Ott-Str. 4, 12165 Berlin |
| Information | Fax: 030 / 793 45 28; Mail: kjhv-sued@ejf.de |
| Kosten | 25,00 € |
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Arbeit mit sexuell Grenzverletzenden Kindern und Jugendlichen in der Jugendhilfe |
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| Termin/Dauer | 22. September 2010 |
| Ort | Hanau |
| Inhalt | Die Arbeit mit sexuell grenzverletzenden Kindern und Jugendlichen
ist in mehrfacher Hinsicht mit besonderen Problemen verbunden: Sie erfordert eine sichere fachliche Abgrenzung
zwischen sexuellem Neugierverhalten und sexueller Grenzverletzung /sexueller Gewalt. Sie braucht eine Konzeption, die dem Doppelcharakter sexueller Grenzverletzungen durch Minderjährige gerecht wird: nämlich Delikt und Symptom zugleich zu sein. Der pädagogische Alltag mit sexuell grenzverletzenden Kindern konfrontiert mit einer Gewaltform, die von vielen Fachkräften als besonders unerträglich empfunden wird. Der Referent / die Referentin bieten im Vortrag einen Einblick in die Psychodynamik sexuell grenzverletzender Kinder und Jugendlicher und stellen Besonderheiten der pädagogischen Arbeit mit diesen Kindern dar. Weitere Schwerpunkte sind konzeptionelle Aspekte und Rahmenbedingungen, die hilfreich sind, Fachkräfte in diesen belastenden Arbeitsbeziehungen und Situationen souverän und handlungsfähig zu erhalten. |
| Veranstalter | Connect - Die Fortbildungseinrichtung des Albert Schweitzer Kinderdorf Hessen e.V., Geleitstraße 66, 63456 Hanau-Klein-Auheim |
| Information | Frau Marr; Fon: 06181 / 27 09-18; Mail: connect@ask-hessen.de; www.connect-fortbildung.de |
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Sexuell übergriffiges Verhalten unter Kindern - Ursachen und Folgen |
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| Termin/Dauer | 23. September 2010 |
| Ort | Hannover |
| Inhalt | Sexuelle Übergriffe unter Kindern rücken mehr und mehr
in den Blick psychologischer und pädagogischer Fachkräfte. Das gestiegene Problembewusstsein nicht nur
in diesen Fachkreisen spiegelt sich in Fachartikeln und zunehmenden Anfragen in den Beratungsstellen wieder. Dies hat die Fachberatungsstelle Violetta zum Anlass genommen, zusammen mit der DGfPI, insbesondere die Altersgruppe der unter 14 jährigen (strafunmündigen) Mädchen und Jungen zu beleuchten. Die Fachveranstaltung möchte professionelle Fachkräfte sensibilisieren und unterstützen, sexuell übergriffiges Verhalten frühzeitig wahrzunehmen und diesem wirksam Einhalt zu gebieten. |
| Veranstalter | Violetta Fachberatungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen
und jungen Frauen, Seelhorststraße 11, 30175 Hannover Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung, Düsseldorf |
| Information | Kontakt: Leni Müssing, Ursula Mathyl; Fon 0511 / 85 55 54; www.violetta-hannover.de; www.dgfpi.de |
| Kosten | 55,00 € |
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Kindesvernachlässigung - Erkennen und Handeln im klinischen Alltag |
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| Termin/Dauer | 23. September 2010: 10:30 - 12:00 Uhr und 14:00 - 15:30 Uhr |
| Ort | Berlin / Charité |
| Inhalt | Kindesvernachlässigung ist eine weit verbreitete Gefährdungsform mit oftmals gravierenden Folgen. Kinder, die von Vernachlässigung betroffen oder bedroht sind, sind darauf angewiesen, dass ihre Situation frühzeitig wahrgenommen wird und Fachkräfte adäquat helfen. Eine Voraussetzung hierfür liegt in der guten Kommunikation und Transparenz zwischen den beteiligten Fachkräften. Dazu möchte die Veranstaltung beitragen: Sie bietet Raum, sich auszutauschen, zu diskutieren und spezifischen Fragen nachzugehen. Ausgangspunkt bildet am Vor- und Nachmittag jeweils ein Vortrag zu Kindesvernachlässigung. |
| Veranstalter | Kinderschutzgruppe der Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow-Klinikum, Kinderklinik, Mittelallee 8/9, Berlin |
| Information | loretta.ihme@charite.de, kinderschutzgruppe.charite.de |
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Aus unserer Sicht - Bundesweiter Kongress für Menschen, denen in Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalt angetan wurde |
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| Termin/Dauer | 25. bis 26. September 2010 |
| Ort | Berlin |
| Inhalt | Ziel des Treffens ist es, gemeinsame politische Forderungen aus unserer Perspektive zu formulieren und das momentane gesellschaftliche und mediale Interesse am Thema sexueller Missbrauch zu nutzen, diese öffentlich zu machen. |
| Veranstalter | Tauwetter, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin |
| Information | kongress@tauwetter.de |
| Termin/Dauer | 27. September 2010 |
| Ort | Lüneburg |
| Inhalt | Zur diesjährigen Fachtagung zu Netzwerken Früher Hilfen
und Kinderschutz lädt das Land Niedersachsen in die Hansestadt Lüneburg ein. Auf der Tagung werden aktuelle
wissenschaftliche Befunde zum Thema präsentiert. Daneben stellen die Standorte des niedersächsischen
Modellprogramms "Koordinierungszentren Kinderschutz - Netzwerke Früher Hilfen" ihre Erfahrungen
bei der Umsetzung von Maßnahmen vor. Die Fachtagung richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Gesundheitsdienstes, der Schulen, der Polizei und anderer Kooperationspartner. |
| Veranstalter | Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen,
Familie, Gesundheit und Integration, Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 2, 30159 Hannover Ansprechpartner: Andreas Böer |
| Information | Institut für soziale Arbeit e.V., Studtstraße 20, 48149 Münster, Ansprechpartner: Stefan Eberitzsch, Mail: info@isa-muenster.de |
| Kosten | 30,00 € |
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Sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Institutionen - Prävention und Intervention |
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| Termin/Dauer | 27. bis 28. September 2010 |
| Ort | Leipzig |
| Inhalt | Der von der Bundesregierung initiierte Runde Tisch „Sexueller
Kindesmissbrauch“ trägt dazu bei, dass innerhalb unserer Gesellschaft ein fach- und institutionsübergreifender
Diskurs stattfindet. Damit bietet sich die Chance, der Lösung grundlegender Probleme im Kinderschutz einen großen Schritt näher zu kommen. Der Fachkongress, der unmittelbar vor dem zweiten Treffen des Runden Tisches stattfindet, greift die aktuellen Diskussionen, die in den ministeriellen Arbeitsgruppen geführt werden, auf. Er bietet Hintergründe und Konzepte, die ein sachliches Fundament für die professionelle Arbeit im Kinderschutz schaffen, und stellt Möglichkeiten der Prävention und der Intervention in verschiedenen Zusammenhängen vor. Die Diskussionen und Ergebnisse der Tagung werden von den beteiligten Expert(inn)en in die bundesweite Arbeit zurückgeführt. Zentrale Fragestellungen des Kongresses sind: * Welche institutionellen Risiko- und Schutzfaktoren gibt es in Bezug auf sexuelle Gewalt, und welche Qualitätsanforderungen lassen sich hieraus für Institutionen ableiten? * Welche therapeutischen Hilfemaßnahmen sind für Kinder und Jugendliche sinnvoll? * Welche Möglichkeiten der Aufarbeitung haben erwachsene Opfer? * Welche Interventionsschritte sind wichtig, wenn ein (sexueller) Missbrauch offenkundig wird? * Welche Teamdynamik wird ausgelöst, wenn eine Kollegin/ein Kollege übergriffig geworden ist? * Gibt es pädagogische Konzepte, die Kinder und Jugendliche in Institutionen stärken und vor Übergriffen schützen? |
| Veranstalter | Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln |
| Information | Fon: 0221 / 56975-3; Fax: 0221 / 56975-50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org |
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"challenge" Prävention und Inter vention in der Opfer- und Täterarbeit bei sexueller Gewalt im Migrationskontext |
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| Termin/Dauer | 01. Oktober 2010 |
| Ort | Frauenfeld / Schweiz |
| Inhalt | Sie sind herzlich zur Fachtagung "challenge" eingeladen. Nehmen Sie die Herausforderung einmal mehr an, sich für den Kinderschutz stark zu machen, indem Sie sich mit dem harten Thema der Gewalt und insbesondere der sexualisierten Gewalt im Migrationskontext auseinandersetzen. Sie erleben Fachleute aus der Täter- und Opferarbeit, die sich im Alltag vernetzt, effektiv und präventiv engagieren. Ziele der Fachtagung sind: Ein gemeinsames Bewusstsein für die komplexe Problematik von Gewalt und Migration weiterzuentwickeln, Neues zu erfahren, sich Wissen anzueignen, Bewährtes auszutauschen und inspiriert neue Wege einzuschlagen. |
| Veranstalter | forio - Forensisches Institut Ostschweiz, Zürcherstrasse 149, CH-8500 Frauenfeld |
| Information | Fon: 0041 / 52 / 723 30 00; Fax: 0041 / 52 / 723 30 05; Mail: heidi.sauder@forio.ch; www.forio.ch |
| Termin/Dauer | 05. Oktober 2010: 11:00 bis 15:30 Uhr |
| Ort | Hannover |
| Inhalt | Mit zunehmender öffentlicher Diskussion über Gefährdung
des Kindeswohls u. a. vor dem Hintergrund von alltäglicher Gewalt, sexuellem Missbrauch und Armut wird immer
deutlicher, wie wichtig Prävention ist und welchen wesentlichen Beitrag dazu die Familienbildung leistet. "Viele Eltern warnen ihre Kinder vor dem bösen Fremden, während der soziale Nahraum weithin vernachlässigt wird" heißt es im Programm einer BAG-Mitgliedseinrichtung, deren Kursangebot Eltern interessiert, die ihre Kinder durch Aufklärung schützen wollen. "Nach wie vor aber gilt die Familie als der wichtigste Ort der Persönlichkeitsentwicklung für Kinder. Die neueren Ergebnisse der Bindungs- und Hirnforschung bestätigen noch einmal aufs eindrücklichste, dass Bildungsprozesse mit der Geburt beginnen und die Voraussetzungen dazu in einer sicheren, kontinuierlichen, anregungsreichen, liebevollen Umgebung liegen, wie sie durch entwicklungsfördernde Eltern gewährleistet wird, die ihre neuen Rollen als Mutter und Vater bejahen können. Um diese Erziehungsverantwortung auch leben zu können, benötigen Eltern nicht nur gute Rahmenbedingungen, sondern auch eine positive Würdigung und gesellschaftliche Anerkennung ihrer Arbeit als Eltern. Darüber hinaus können aber auch gut funktionierende Netzwerke und die Begleitung durch Maßnahmen der Elternbildung zur Entlastung beitragen. Präventive Maßnahmen setzen ressourcenorientiert an der Erhöhung persönlicher Kompetenzen zur Verbesserung von Bewältigungsstrategien an oder arbeiten umwelt- bzw. systemorientiert an der Veränderung destruktiver Lebensbedingungen. Diese Fachtagung "Familienbildung ist Prävention" lädt dazu ein, die aktuellen Bedarfe und Chancen der Prävention durch Angebote der Familienbildung in den Blick zu nehmen, ihre Reichweite auszuloten und ihren Stellenwert aufzuzeigen. |
| Veranstalter | Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelischer Familien-Bildungsstätten und Familien-Bildungswerke e.V., Jägerstraße 1, 44145 Dortmund |
| Information | Fon: 02 31 / 56 78 71-0; Fax: 02 31 / 56 78 71-29; Mail: info@bagfamilie.de; www.bagfamilie.de |
| Kosten | 25,00 € |
| Termin/Dauer | 06. Oktober 2010 |
| Ort | Hanau |
| Inhalt | Kinder, deren Familien kein Schutzraum, sondern ein Belastungsraum
ist, haben mit zeitlebens belastenden Traumatisierungen zu kämpfen. Die Folge davon sind massive Störungen
in der Eltern-Kind-Beziehung. So kommen viele Kinder in pädagogischen Einrichtungen der Jugendhilfe und in
Pflegefamilien mit schweren Bindungsstörungen. Selbst wenn Kinder wegen traumatischer Erfahrungen von ihren
Bindungspersonen getrennt werden, kann man beobachten dass diese Kinder sich dennoch wünschen weiterhin mit
der Bindungsperson, die ihnen Leid zugefügt hat, in Kontakt zu haben. Auf den ersten Blick erscheint es paradox
und verleitet Fachkräfte und Richter oft dazu, die Traumatisierung als nicht so schwerwiegend zu bewerten. Diese Einschätzung bestimmt die Gestaltung des Umgangs und führt oft zu einer elternorientierte Besuchsregelung. Tatsächlich aber kann jeder Kontakt für das Kind eine Retraumatisierung bedeuten und langfristig die Entwicklung des Kindes und das Kindeswohl gefährden. Deshalb ist es sehr wichtig die Kriterien bei der Gestaltung von Besuchskontakten und Umgangsregeln sehr sorgfältig zu prüfen. Dr. Brisch stellt verschieden Varianten von Bindungsstörungen und mögliche Auswirkungen von Traumatisierung und Retraumatisierung vor. Er bietet für pädagogische Fachkräfte und Familienrichter Orientierungspunkte für die verantwortungsvolle Gestaltung von Besuchs- und Umgangsregeln. |
| Veranstalter | Connect - Die Fortbildungseinrichtung des Albert Schweitzer Kinderdorf Hessen e.V., Geleitstraße 66, 63456 Hanau-Klein-Auheim |
| Information | Frau Marr; Fon: 06181 / 27 09-18; Mail: connect@ask-hessen.de; www.connect-fortbildung.de |
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Was Ihr Euch antut, habt Ihr auch mir angetan - Kinder als Zeugen häuslicher Gewalt |
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| Termin/Dauer | 06. bis 08. Oktober 2010 |
| Ort | Silberbach |
| Inhalt | Die Aufgaben der Sozialpädagogischen Familienhilfe |
| Veranstalter | EJF Lazarus |
| Information | Seminarunterlagen: Tel. 030-843 889 63, Fax 030-843 889 69; strelow.regine@ejf.de Seminaranmeldung: Tel. 09287-96 82 0, Fax 09287-60616; mail@haus-silberbach.de; www.haus-silberbach.de |
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Frühe Hilfen auch für Jugendliche? Gilt der Schutzauftrag § 8a SGB VIII bis zur Volljährigkeit? |
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| Termin/Dauer | 07. bis 08. Oktober 2010 |
| Ort | Berlin |
| Inhalt | Jugendliche - eine "vergessene Zielgruppe" im Kinderschutz
in der Jugendhilfe? Frühe Hilfen und Kinderschutz wurden in den letzten Jahren sehr stark vorrangig mit kleinen
Kindern, die es zu schützen gilt, assoziiert. Aber haben nicht auch Jugendliche ihren ganz eigenen (Kinder-)Schutzbedarf,
mit dem sich die Jugendhilfe intensiver beschäftigen sollte? Anliegen der Tagung ist es deshalb, sich mit
den folgenden Fragen auseinanderzusetzen: * Wo steht der Kinderschutz in Deutschland heute? * Hat der § 8a SGB VIII auch was mit Jugendlichen zu tun? * Was sind Gefährdungslagen Jugendlicher allgemein? * Was sind konkrete „gewichtige Anhaltspunkte“ (§ 8a SGB VIII)? * Wie verstehe ich als (insoweit erfahrene) Fachkraft mein Arbeitsfeld? * Haben wir Konzepte und Hilfeangebote für Jugendliche im Kinderschutz? * Wie kann das Jugendamt in diesem Bereich aktiver werden? |
| Veranstalter | Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik GmbH, Zimmerstr. 13-15, 10969 Berlin |
| Information | Anne Taubert; Fon: 030 / 39001-139; Fax: 030 / 39001-146; Mail: taubert@difu.de; www.fachtagungen-jugendhilfe.de |
| Termin/Dauer | 13. Oktober: 12:30 bis 20:00 Uhr, 14. Oktober 2010: 9:00 bis 16:00 Uhr |
| Ort | Berlin |
| Inhalt | Frühe Hilfen sind eine besondere Herausforderung: Nur wenn viele unterschiedliche Akteure zusammenspielen, können die Voraussetzungen geschaffen werden, um gemeinsam mit Eltern gute Entwicklungschancen und ein gesundes Aufwachsen für alle Kinder zu ermöglichen. Der Bundeskongress des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen bringt Fachleute aus Wissenschaft, Praxis und Politik zusammen, um eine Standortbestimmung der Frühen Hilfen vorzunehmen und Perspektiven zu entwickeln. |
| Veranstalter | Nationales Zentrum Frühe Hilfen, BZGA / DJI |
| Information | Kongressbüro steinrücke+ich, Bismarckstr. 12, 50672 Köln; Fon: 0221 / 56 96 56-17; Fax: 0221 / 56 96 56-20; Mail bundeskongress.fruehehilfen@steinrueckeundich.de; www.bundeskongress.fruehehilfen.de |
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Zwischen Doktorspielen und sexuellen Übergriffen - Sexualisierte Übergriffe zwischen Kindern unter 12 Jahren |
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| Termin/Dauer | 21. Oktober 2010 |
| Ort | Karlsruhe |
| Inhalt | Sexuelle Übergriffe unter Kindern sind in den letzten Jahren
verstärkt in das Bewusstsein der Fachöffentlichkeit getreten. Zwei unterschiedliche Entwicklungen haben
dazu beigetragen. Einerseits hat sich die Betreuung von Mädchen und Jungen durch Eltern und pädagogische
Fachkräfte deutlich intensiviert, andererseits sind Sexualität und sexuelle Gewalt weitaus öffentlichere
Themen geworden, die vor allem in Form von Bildern präsenter sind - auch für Kinder. In Einrichtungen
für Mädchen und Jungen besteht seither zunehmend ein Bedarf sich genauer mit den präventiven pädagogischen
Konzepten zu sexuellen Übergriffen zu befassen und Möglichkeiten der Intervention kennenzulernen. Wir
laden Sie zu einer gemeinsam vorbereiteten Tagung überörtlicher und örtlicher Fachstellen ein, die
an der Weiterentwicklung fachlicher Standards arbeiten und den Ausbau lokaler Vernetzung fördern. |
| Veranstalter | Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V., Mendelssohnstr. 17, 40233 Düsseldorf |
| Information | Fon: 0211 / 875 14 024; Fax: 0211 / 875 14 025; Mail: info@dgfpi.de; www.dgfpi.de |
| Kosten | 55,00 - 70,00 € |
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Familien Geschichten - Wissenschaftliche Jahrestagung der bke |
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| Termin/Dauer | 21. bis 23. Oktober 2010 |
| Ort | Lübeck |
| Inhalt | Familiengeschichten sind heute weniger denn je kontinuierlich. Wenn sie Probleme haben, feststecken, wenn sie etwas in ihrem Leben ändern möchten, wenden sich Familien mit ihren individuellen Geschichten und Fragestellungen an Beraterinnen und Berater. Wie gehen diese mit den Erzählungen der Ratsuchenden um, mit welchen Methoden beziehen sie Familiengeschichten in die Beratung ein? Wie lässt sich eine Geschichte weitererzählen, und vielleicht auch rückwirkend neu interpretieren? Die Wissenschaftliche Jahrestagung der bke 2010 entfaltet das Thema Familien Geschichten in verschiedenen Dimensionen. |
| Veranstalter | Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V., Herrnstraße 53, 90763 Fürth |
| Information | Fon: 0911 / 9 77 14 - 0; Fax: 0911 / 74 54 97; Mail: bke@bke.de; www.bke.de |
| Kosten | 30,00 € |
| Termin/Dauer | 27. bis 29. Oktober 2010 |
| Ort | Florenz |
| Inhalt | The 5th Child in the City Conference will further build on the
ideas of the former events by adressing the following themes: Poverty of children Child poverty is not only a problem for the Southern countries: much poverty hits children in the Northern part of the world as well. At all political levels, including the local level, authorities should be aware of this problem and take appropriate measures. We are looking for good practices on this theme. Assessment tools Assessing the degree of ‘child friendliness’ of cities and communities is a key element in Child Friendly Cities efforts. To respond to this need, UNICEF Innocenti Research Centre, in partnership with Childwatch International, have developed and tested assessment tools in 11 countries. In addition to this international approach, some national networks and many cities have developed their own assessment tools. Participation Participation means being part of society. Children and young people do not have to wait until they are adults to be real citizens and to be active community members. Almost all local authorities have been developing initiatives to promote the citizenship of children and youngsters. How far are they going with regard to participation and how do they put participation into practice? Right to play No behaviour is more characteristic of children than playing. For that reason the right to play means the right to be a child. The availability of space is an important matter, but also the time to be allowed to play and thus tolerance. Concrete local initiatives will inspire other local partners. |
| Veranstalter | Child in the City Foundation, P.O.Box 822, 3700 AV Zeist, Niederlande |
| Information | Fon: +31 030 / 698 1800; Fax: +31 030 / 691 7394; www.childinthecity.com |
| Termin/Dauer | 28. bis 30. Oktober 2010 |
| Ort | Köln |
| Inhalt | Der Ausbau von Betreuungsangeboten im Bereich frühe Kindheit
sowie von präventiv angelegten frühen Hilfen trägt in vielen Fällen dazu bei, Gefährdungssituationen
zu verhindern. Dies kann aber nicht in allen Fällen gelingen. Deshalb müssen sich im Bereich der frühen
Kindheit tätige Fachkräfte auch mit Handlungsstrategien im Fall von Hinweisen auf eine eingetretene Kindeswohlgefährdung
beschäftigen. Auf diese Situation zielt der angebotene Workshop. Nach Klärung der Grundbegriffe des Kinderschutzrechts (z.B. Kindeswohlgefährdung) und der grundlegenden Handlungspflichten für Fachkräfte aus verschiedenen Handlungsfeldern werden im zweiten und dritten Schritt fachliche Strategien bei der Gefährdungsabschätzung und bei der Problemansprache gegenüber den betroffenen Eltern behandelt. Im vierten und letzten Schritt stehen nach gegenwärtigem Kenntnisstand geeignete Hilfe- und Schutzkonzepte im Mittelpunkt. |
| Veranstalter | Kölner Forum Frühe Kindheit, Universität zu Köln - Humanwissenschaftliche Fakultät, PD Dr. R. Kißgen, Frangenheimstr. 4, 50931 Köln |
| Information | Fon.: 0221 / 470 4685; Fax: 0221 / 470 5852; Mail: forum.fruehekindheit@hrf.uni-koeln.de; www.hf.uni-koeln.de |
| Kosten | zw. 135,00 und 210,00 € |
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Seelische Gesundheit und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen braucht Hilfe! |
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| Termin/Dauer | 08. bis 09. November 2010 |
| Ort | Kassel |
| Inhalt | U.a.: Versorgung von Kindern psychisch Kranker – eine kooperative Herausforderung; Präventive und interdisziplinäre Ansätze zur Förderung elterlicher Erziehungskompetenzen; Frühe Hilfen im Überblick; Anforderungen an ein seelisch gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen aus Sicht des Kinderschutzbundes. |
| Veranstalter | Aktion Psychisch Kranke e.V., Oppelner Str. 130, 53119 Bonn |
| Information | Fon: 0228 / 67 67 40, Fax: 0228 / 67 67 42, Mail: apk-bonn@netcologne.de, www.apk-ev.de |
| Kosten | 120,00 € |
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Kinder in Beziehung- Zur Bedeutung familiärer und institutioneller Beziehungsangebote für die Entwicklung von Kindern |
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| Termin/Dauer | 11. bis 12. November 2010 |
| Ort | Wolfenbüttel |
| Inhalt | Bindung als ein wesentlicher Bereich kindlicher Beziehung ist der Schwerpunkt der Jahrestagung der LAG für Erziehungsberatung Niedersachsen. In Pre-Workshops und Vorträgen werden Erkenntnisse aus Bindungs- und Entwicklungsforschung von Säuglingen und Kleinkindern vorgestellt: Wie kommunizieren Säuglinge mit ihren Bindungspersonen? Wie zeigen sich eine sehr frühe räumliche Trennung von Bindungsperson und Kleinkind (Krippenbetreuung) und wie wirkt sie sich auf die Entwicklung des Kleinkinds aus? Welche Fähigkeiten müssen Bindungspersonen haben, um das Potential kleiner Kinder so früh wie möglich für Bildungsangebote zu nutzen? Welche altersspezifischen und entwicklungsbedingten Möglichkeiten haben Kinder, die Trennungs- und Scheidungsphasen ihrer Eltern zu verkraften? Wie wirkt sich das auf Verhaltensänderung spezialisierte Eltern-Training Triple P auf die Qualität der Beziehung zwischen Eltern und Kind aus? |
| Veranstalter | Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung Niedersachsen e.V., Harztorwall 25, 38300 Wolfenbüttel |
| Information | Fon: 05331 / 84186; Fax: 05331 / 84189; www.erziehungsberatung-niedersachsen.de |
| Kosten | 45,00 bis 80,00 € |
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Kindeswohlgefährdung - Erkennen und Handeln im Rahmen interdisziplinärer Kooperation |
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| Termin/Dauer | 12.11.2010 von 9 Uhr bis 17 Uhr, 13.11.2010 von 9 Uhr bis 15 Uhr |
| Ort | Berlin / Charité |
| Inhalt | Gute Zusammenarbeit zwischen allen Berufsgruppen und Institutionen
ist eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreichen Kinderschutz. Dieser Gedanke ist in dem „Konzept für
ein Netzwerk Kinderschutz“ des Berliner Senats fest verankert. Einem weiteren Meilenstein hin zu einer verbesserten Kooperation im Kinderschutz stellt das Berliner Gesetz zum Schutz und Wohl des Kindes dar. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen und sie vor Gefährdungen ihrer Entwicklung zu schützen. Dazu gehört die Ausweitung der Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen für Kinder und die Kooperation zwischen staatlichen Behörden und Anlaufstellen sowie Einrichtungen und Diensten anderer Träger der gesundheitlichen, sozialen und pädagogischen Betreuung und Förderung von Kindern und Jugendlichen aufzubauen. Mit der Fachtagung Kinderschutz – Handeln im Rahmen interdisziplinärer Kooperation möchten die Veranstalter unterschiedliche Modelle der Kooperation in Berlin vorstellen und die teilnehmenden Experten miteinander ins Gespräch bringen. |
| Veranstalter | Eine gemeinsame Veranstaltung der Kinderschutzgruppe der Charité, der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz. |
| Information | Loretta Ihme; Kinderschutzkoordinatorin Charité - Universitätsmedizin
Berlin, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin Fon: 030 / 450 566 627; Fax: 030 / 450 566 992; loretta.ihme@charite.de; kinderschutzgruppe.charite.de |
| Termin/Dauer | 12. November 2010: Vorkonferenz, 13. bis 14. November 2010 Hauptkonferenz |
| Ort | München |
| Inhalt | Paarbeziehungen werden durch die früheren Bindungserfahrungen
der jeweiligen Partner bestimmt. Wie entstehen aus diesem Hintergrund Liebesbeziehungen? Welchen Einfluss hat die
Bindungsqualität auf Sexualität, Partnerschaft der Eltern und auf die Entwicklung der Kinder? Wie wirken
sich Trennungen des Elternpaares auf die Bindungsfähigkeit der Kinder aus? Wie verarbeiten Eltern den Verlust
eines Kindes? Welchen Einfluss haben traumatische Erfahrungen auf die Entstehung von destruktiven Täter-Opfer-Bindungen?
Wie können diese behandelt werden? Thema der Vorkonferenz: Destruktive Täter-Opfer-Bindungen: "Ursachen, Dynamik, Therapie" mit Michaela Huber |
| Veranstalter | Ludwigs-Maximilians-Universität und Dr. Von Haunersches Kinderspital |
| Information | Congress-Organisation Geber + Reusch, Frau Brigitte Reusch, Habichtsweg
11, 60437 Frankfurt/Main Fon: 069 / 50 52 39; Fax +49 (0) 69 - 90 50 88 84; Mail: geber-reusch@t-online.de |
| Kosten | 175,00 € plus 120,00 € für die Vorkonferenz |
| Termin/Dauer | 15. bis 18. November 2010 |
| Ort | Puerto Rico |
| Inhalt | The event draws together nearly 1,000 participants from 20 countries.
Its main objective is to provide an academic, scientific and professional forum for the interdisciplinary exchange
of ideas, knowledge and experiences regarding the human rights of children and adolescents. At the same time, it
comprises an international encounter for the effective participation of children and adolescents. The three previous
World Congresses were held in Isla Margarita, Venezuela, in 2003; Lima, Peru, in 2005; and Barcelona, Spain, in
2007. The central theme of the IV World Congress is “The best interests of children and adolescents: well-being and development in the new world economic order.” The programme will be structured around six general thematic areas: * poverty * education * health * participation * identity * violence These have been drawn from the considerations and conclusions of the Barcelona Declaration authored by the children and adolescents who participated in the III World Congress on Child and Adolescent Rights in 2007. |
| Veranstalter | Defensores PROCDN; P.O. Box 9020946, San Juan, PR 00902-0946 |
| Information | Fon: 787 724 1377; Mail: condematos@defensores.org; www.defensores.org |
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"Wer steht uns bei?" Kooperative Qualitätsentwicklung im Kinderschutz |
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| Termin/Dauer | 22. November 14:00 Uhr bis 24. November 2010 12:30 Uhr |
| Ort | Salzburg |
| Inhalt | Das internationale Symposium mit Fachleuten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz greift zwei Schwerpunktthemen heraus: Kooperatives Qualitätsmanagement im Kinderschutz und Kinderbeistand als Chance für Kinder und die Institution des Kinderbeistandes aus der Perspektive österreichischer, deutscher und Schweizer Erfahrungen. Die Partizipation aller Betroffenen ist das verbindende Anliegen dieses Symposiums. |
| Veranstalter | St. Virgil Salzburg in Kooperation mit dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen und Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreich |
| Information | St.Virgil Salzburg Veranstaltungsbüro, Ernst-Grein-Straße
14, A-5026 Salzburg, Tel.: 0043 (0)662 65901-514, Fax: 0043 (0)662 65901-509; Mail: anmeldung@virgil.at |
| Kosten | 245,00 € |
| Termin/Dauer | 24. bis 26. November 2010 |
| Ort | Hamburg |
| Inhalt | Der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) ist einwesentlicher Garant
für die soziale Grundversorgung für Bürgerinnen und Bürgern. Er steht Familien, Jugendlichen
und Kindern, aber auch älteren Menschen und Menschen mit sozialen Schwierigkeiten bei der Bewältigung
von unterschiedlichsten Problemlagen zur Seite. Von Erziehungs-, Partnerschafts- und Scheidungsproblemen, über
Sorgerechtsfragen und der Ausgestaltung des Umgangsrechtes, bis hin zu Fragen der Behindertenhilfe, Altenhilfe
und Sicherung der Lebensgrundlagen werden Beratungen durchgeführt und Hilfen eröffnet. Aus diesem weiten
Aufgabenspektrum ergibt sich eine Vielfalt von Themen, die unter Beteiligung von Vertreter/innen der Praxis, Wissenschaft
und Fachpolitik beim 3. ASD-Bundeskongress 2010 diskutiert werden. Neben konzeptionellen Themen die durch Veränderungen der sozialstaatlichen Leistungssysteme ausgelöst werden, stehen die zunehmende Ökonomisierung und der gesellschaftliche Wandel auf dem Programm. Diese Themen stellen den ASD immer wieder vor neue An- und Herausforderungen. Mit welchen Konzepten darauf reagiert werden kann und welche fachlichen Perspektiven zu berücksichtigen sind, soll in den Kongress-Foren bearbeitet werden. Und sicher wird die Frage nach Anspruch und Alltag im ASD eine Rolle spielen. |
| Veranstalter | Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V., Michaelkirchstraße 17/18, 10179 Berlin-Mitte |
| Information | Fon: 030 / 62980-0; Fax: 030 / 62980-150; Mail: info@deutscher-verein.de; www.deutscher-verein.de |
| Kosten | 120,00 € |
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9. Fachtag Kinderschutz: Kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen |
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| Termin/Dauer | 24. bis 26. November 2010 |
| Ort | Silberbach |
| Inhalt | Prostitution, Pornografie und das Internet |
| Veranstalter | EJF Sozialakademie |
| Information | Seminarunterlagen: Tel. 030-843 889 63, Fax 030-843 889 69; strelow.regine@ejf.de Seminaranmeldung: Tel. 09287-96 82 0, Fax 09287-60616; mail@haus-silberbach.de; www.haus-silberbach.de |
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„Zu Hause ist die Hölle los...” ? Die große Not der Kinder bei Partnerschaftsgewalt |
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| Termin/Dauer | 25. bis 26. November 2010 |
| Ort | Lübeck |
| Inhalt | Durch die Einführung des Gewaltschutzgesetzes 2002 hat sich im Feld der Hilfen bei Partnerschaftsgewalt viel bewegt. Hilfe- und Unterstützungsangebote sind insbesondere für gewaltbelastete Frauen mit ihren Kindern entstanden, ebenso soziale Trainingsangebote für gewalttätige Männer. Es gibt aber immer noch viel zu wenig Hilfeangebote für Kinder und Jugendliche, die die Gewalt zwischen ihren Eltern miterleben müssen. Auf dem Fachkongress der Kinderschutz-Zentren vom 25.-26. November 2010 in Lübeck wird es darum gehen, welche Auswirkungen das Miterleben von Partnerschaftsgewalt auf Jungen und Mädchen hat und welche Anforderungen sich daraus für die Arbeit der Jugendhilfe ergeben. Es wird aufgezeigt, welche Unterstützungsangebote sich aus Sicht der Betroffenen und der Helfer(innen) bewährt haben und welche Probleme sich bei der Frage nach dem Umgang des Kindes mit dem gewalttätigen Elternteil ergeben. |
| Veranstalter | Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln |
| Information | Fon: 0221 / 56975-3; Fax: 0221 / 56975-50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org |
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Frühe Hilfen in der Praxis - Möglichkeiten und Grenzen der Erziehungsberatung |
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| Termin/Dauer | 26. November 2010 |
| Ort | Offenburg |
| Inhalt | Das Themenfeld Frühe Hilfen entwickelt sich hochdynamisch.
In vielen Kommunen erproben Jugendhilfe und Gesundheitswesen derzeit verschiedenste Projekte mit der Zielsetzung,
Kinder mit Entwicklungsrisiken bzw. deren Eltern möglichst frühzeitig zu erreichen. Einmal mehr ist die
Erziehungsberatung gefragt. Aufgrund ihrer langen Erfahrung und interdisziplinären Kompetenz in Fragen kindlicher
und familiärer Entwicklung und ihren möglichen Belastungen, Risiken und Gefährdungen kann sie eine wichtige Rolle im Netzwerk Frühe Hilfen übernehmen. Der niederschwellige Zugang eröffnet Chancen für präventiv ausgerichtete Angebote. Auf der anderen Seite steht die zunehmende Überlastung durch steigende Fallzahlen, komplexer werdende Einzelfälle und andere neue Aufgabenfelder. Wie kann und soll sich Erziehungsberatung also in die Frühen Hilfen einbringen? Welche Rolle soll sie wahrnehmen? Unter welchen Rahmenbedingungen ist diese Arbeit leistbar? Und welche Chancen und Risiken bestehen für die weitere Entwicklung der Erziehungsberatung durch dieses neue Arbeitsfeld? Der Fachtag will die genannten Fragestellungen aus der Sicht profilierter Vertreterinnen und Vertreter der Frühen Hilfen und der Erziehungsberatung in Deutschland beleuchten. Im zweiten Teil werden verschiedene Modelle vorgestellt, wie sich Erziehungsberatungsstellen in Baden-Württemberg bei den Frühen Hilfen beteiligen, sowie Einblick in die unterschiedliche Praxis regionaler Projekte gegeben. |
| Veranstalter | Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung Baden-Württemberg e.V., M 1, 9a, 68161 Mannheim |
| Information | Barbara Böttcher-Raabe; Mail: barbara.boettcher@ekma.de; Fax: 0621 / 280 00 299; www.erziehungsberatung-bw.de |
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Traumatisierte Kinder und Jugendliche – Therapeutische und pädagogische Hilfen |
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| Termin/Dauer | 02. bis 03. Dezember 2010 |
| Ort | Stuttgart |
| Inhalt | Täglich begegnen Pädagog(inn)en und Sozialarbeiter(inne)n in stationären und ambulanten Einrichtungen, in Kindertagesstätten und Schulen traumatisierten Kindern und Jugendlichen, und häufig fühlen sie sich - wie auch die Eltern - verunsichert oder überfor-dert im Umgang mit den Betroffenen. Traumatisierte Kinder und Jugendliche brauchen aber Erwachsene, die ihre traumaspezifischen Reinszenierungen verstehen, sie vor Isolation und Zurückweisung schützen und ihnen dabei helfen, ihre Erlebnisse zu verarbeiten und ihr Verhalten zu verändern. |
| Veranstalter | Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln |
| Information | Fon: 0221 / 56975-3; Fax: 0221 / 56975-50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org |
| Termin/Dauer | 09. bis 10. Dezember 2010 |
| Ort | Berlin |
| Inhalt | Zur politischen Bedeutung und den Perspektiven eines kinder- und jugendgerechten Deutschlands; Wie wird Deutschland kindergerecht? Aktuelle Befunde und Handlungsansätze in Gesellschaft und Praxis; Zehn Leitlinien für ein kindergerechtes Deutschland - Resümee und Ausblick der NAP-Lenkungsgruppe; Kindergerechtigkeit im internationalen Kontext; Schutz und Bindung – Entscheidende Faktoren in der frühen Kindheit (Schwerpunkt 0 bis 5 Jahre); u.a. |
| Veranstalter | Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik GmbH, Zimmerstr. 13-15, 10969 Berlin |
| Information | Anne Taubert; Fon: 030 / 39001-139; Fax: 030 / 39001-146; Mail: taubert@difu.de; www.fachtagungen-jugendhilfe.de |
| Kosten | keine Angaben |
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Vorschau 2011 |
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Frühkindliche Entwicklung im Kontext der Eltern-Kind-Beziehung: Brennpunkte früher Prävention und Intervention |
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| Termin/Dauer | 21. Januar 2011: 13:00 bis 18:00 Uhr; 22. Januar 2011: 9:00 bis 18:00 Uhr |
| Ort | München |
| Inhalt | Säuglinge und Kleinkinder psychisch kranker Eltern; Langzeitrisiken bei frühkindlichen Regulations- und Beziehungsstörungen; Neurobiologische Grundlagen und Störungen der intuitiven elterlichen Kompetenzen; eltern-Kind-Kommunikation als Ressource in der Eltern-Säuglings-Therapie; etc. |
| Veranstalter | Deutsche Akademie für Entwicklungsförderung und Gesundheit des Kindes und Jugendlichen e.V., Heiglhofstr. 63, 81377 München |
| Information | Fon: 089 / 724968-0; Fax: 089 / 724968-20; Mail: info@akademie-muenchen.de; www.akademie-muenchen.de |
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Was Kinder (über)leben lässt –die Liebe als Wirkfaktor in der frühen Kindheit - 16. GAIMH-Jahrestagung |
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| Termin/Dauer | 17. bis 19. Februar 2011 |
| Ort | Wien |
| Inhalt | Wie sieht liebevolle Begleitung von Kleinkindern aus? Was braucht
es dafür? Welche professionellen und politischen Grundlagen sind nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft
nötig? Wie gelingt der Transfer in die Praxis? Welche Aus- und Weiterbildungen sind dafür erforderlich
und für wen? Und wie kommt der Nutzen zu den Eltern, den KleinkindbetreuerInnen und zum Kind? Der Beantwortung
dieser Fragen widmet sich die 16. Jahrestagung der GAIMH - Gesellschaft für die seelische Gesundheit in der
frühen Kindheit in Kooperation mit der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit. Das
Thema Liebe in einem wissenschaftlichen Rahmen ist dabei bewusst als Spannungsfeld gedacht. Die Auseinandersetzung
erfolgt aus zwei sich ergänzenden Blickwinkeln. Am ersten Kongresstag wird der Frage nachgegangen, was ein Kind zum gesunden Wachstum braucht und wie dieses gesunde Wachstum gesellschaftlich und professionell unterstützt werden kann. Der zweite Kongresstag gilt der Auseinandersetzung mit Biographiebrüchen und deren Folgen sowie Möglichkeiten für Prävention und Therapie. Der Kongress dient - als interdisziplinäre Plattform der verschiedenen Berufsgruppen im frühkindlichen Bereich - dazu, Informationen über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu erlangen, den eigenen Blick für die elementaren Bedürfnisse von Kleinkindern zu schulen und die frühzeitige Wahrnehmung von Fehlentwicklungen zu stärken. Darüberhinaus ist es den Veranstaltern ein großes Anliegen, die neuen Kenntnisse und Forschungen zu den Meinungsbildern im frühkindlichen Bereich zu tragen, damit jene den Kleinsten und Schwächsten in unserer Gesellschaft zu Gute zu kommen. |
| Veranstalter | Organisationsbüro GAIMH Jahrestagung 2011, Martina Wolf |
| Information | Fon: +43 (0) 664 915 09 97, Mail: organisationsbuero@gmx.at; www.gaimh.org |
| Termin/Dauer | 07. bis 09. Juni 2011 |
| Ort | Stuttgart |
| Inhalt | Kinder. Jugend. Zukunft: Perspektiven entwickeln – Potenziale
fördern! Der 14. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag stellt das Aufwachsen junger Menschen, deren Förderung, Schutz und Teilhabe in den Mittelpunkt. Es wird danach gefragt wie die Potenziale junger Menschen gefördert und wie Benachteiligungen und soziale Ungleichheiten abgebaut werden können. Dabei nimmt die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland auf dem 14. DJHT bewusst die Herausforderung an, Antworten auf diese Fragen zu finden. Der 14. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag hat zum einen Fortbildungscharakter für die zahlreichen Beschäftigten in der Kinder- und Jugendhilfe – deutschlandweit über 600.000 Beschäftigte – und zum anderen dient er als Diskussionsplattform mit den politisch Verantwortlichen. Er ist aber auch eine Informationsbörse für den interessierten Laien |
| Information | www.jugendhilfetag.de |