IzKK - Veranstaltungsübersicht: Tagungen 2010

1. Quartal 2010

10. Februar 2010 Frühe Hilfen als gemeinsame Aufgabe von Jugendhilfe und Gesundheitssystem (Difu-Dialog)
24.-25. Februar 2010 Schwere Gewalt gegen Kinder – Risikoanalyse & Prävention
05.-06. März 2010 Medizinische Diagnostik bei Kindesmisshandlung
09. März 2010 Kinder psychisch kranker Eltern – ein Thema für die Politik!
13. März 2010 Kinder psychisch kranker Eltern
17.-20. März 2010 18th World Family Therapy Congress
22.-23. März 2010 Interdisziplinäre Frühförderung im System der Frühen Hilfen
23. März 2010 Straftat oder verspätete Doktorspiele?
26. März 2010 Frühe Hilfen für Kinder und Familien - Soziale Frühwarnsysteme in Nordrhein-Westfalen

2. Quartal 2010

12.-13. April 2010 Frühe Hilfen – Entwicklung fördern, Ressourcen nutzen, Zukunft sichern
15.-17. April 2010 "....Eltern sein dagegen sehr!"
16. April 2010 Frühe Hilfen für die gesunde Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern - Gezielte Prävention und Vernetzung
16.-17. April 2010 Auch Kinder sind Angehörige – Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern
21.-22. April 2010 Flüchtlingskinder in den Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe
26. April 2010 20. Tag des Kindeswohls "Die Bedeutung kontinuierlicher Beziehungen von Pflegekindern - Konsequenzen für Praxis und Politik"
26.-27. April 2010 Jugendhilfe - Mission impossible? DIJUF Zweijahrestagung
27. April 2010 25. Kinder- und Jugendschutzforum: Eltern – Wunschpartner des Kinder- und Jugendschutzes
28. April 2010 Mädchen und Alkohol - Experimentieren ohne Grenzen?
29. April 2010 Handywelten - Medienpädagogik trifft Gewaltprävention
04.-05. Mai 2010 Forum FamFG - Professionen im Diskurs
06. Mai 2010 Partnerschaftsgewalt - die Folgen und Hilfen für Kinder
06.-07. Mai 2010 20 Jahre Kinder- und Jugendhilfe im Spiegel ihrer Statistik
07. Mai 2010 Kinderschutzkongress
10.-11. Mai 2010 15. Deutscher Präventionstag
10.-11. Mai 2010 Trennung und Scheidung – Kinder im Spannungsfeld elterlicher Konflikte
10.-12. Mai 2010 Society in change - Children and Young people caught in the middle? The 6th Nordic Conference on Child Abuse and Neglect
08. Juni 2010 Prävention sexualisierter Gewalt in den Institutionen der Kinder- und Jugendarbeit
10.-11. Juni 2010 Hilfe...! Über Wirkung, Risiken und Nebenwirkungen im Kinderschutz
11. Juni 2010 Fachtag zum Thema sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen
11.-12. Juni 2010 2. wissenschaftliche Jahrestagung der AG Kinderschutz in der Medizin (AG KiM)
18. Juni 2010 Prävention von Gewalt in intimen Teenagerbeziehungen
19.-20. Juni 2010 Prävention sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche
21.-22. Juni 2010 Prätect - Kein Täter in den eigenen Reihen: Präventive Strukturen für Organisationen der Jugendarbeit
21.-22. Juni 2010 "Du wolltest es doch auch ..."
Arbeit mit sexuell grenzverletzenden Jugendlichen, Erwachsenen und deren Familien
24. Juni 2010 "Normal ist das nicht normal" Sexualisierte Übergriffe zwischen Kindern
24. Juni 2010 Justiz und Jugendhilfe im Diskurs – Kooperation im Kinderschutz
28.-29. Juni 2010 Krieg der Eltern – das Drama des Kindes und Folgerungen für die Hilfe
29. Juni-03. Juli 2010 12th World Congress of the World Association for Infant Mental Health (WAIMH)
30.06.-01.07.2010 20 Jahre Kinder- und Jugendhilfegesetz - kritische Würdigung, Bilanz und Ausblick

3. Quartal 2010

08. Juli 2010 Jahrestagung 2010 der AJS: Über den Tellerrand geschaut - Kinder- und Jugendschutz in Europa
27. August 2010 Konferenz der Fachkräfte 2010 Qualitätsentwicklung in der Fachberatung gemäß § 8a SGB VIII
08.-10. Sept. 2010 8. Kinderschutzforum "Das ist doch nicht normal"
09. Sept. 2010 15. Offenes Forum der National Coalition zur UN-Berichterstattung
10. Sept. 2010 Jungen als Opfer von Gewalt - Fachtag zu Opferperspektiven von Jungen
11. Sept. 2010 1. Bochumer Kinderschutzkonferenz: Frühe Hilfen und Fallarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe in Fällen von Kindeswohlgefährdung
16.-19. Sept. 2010 106. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin
17. Sept. 2010 "Jugendhilfe in Bewegung" - 20 Jahre Kinder- und Jugendhilfegesetz
17. Sept. 2010 Täterarbeit ist Opferschutz - Arbeit mit sexuell grenzverletzenden Jungen
22. Sept. 2010 Arbeit mit sexuell Grenzverletzenden Kindern und Jugendlichen in der Jugendhilfe
23. Sept. 2010 Sexuell übergriffiges Verhalten unter Kindern - Ursachen und Folgen
23. Sept. 2010 Kindesvernachlässigung - Erkennen und Handeln im klinischen Alltag
25.-26. Sept. 2010 Aus unserer Sicht - Bundesweiter Kongress für Menschen, denen in Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalt angetan wurde
27. Sept. 2010 Jahrestagung Koordinierungszentren Kinderschutz
27.-28. Sept. 2010 Sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Institutionen - Prävention und Intervention

4. Quartal 2010

01. Oktober 2010 "challenge" Prävention und Inter vention in der Opfer- und Täterarbeit bei sexueller Gewalt im Migrationskontext
05. Oktober 2010 Familienbildung ist Prävention
06. Oktober 2010 Bindung und Umgang
06.-08. Okt. 2010 Was Ihr Euch antut, habt Ihr auch mir angetan - Kinder als Zeugen häuslicher Gewalt
07.-08. Okt. 2010 Frühe Hilfen auch für Jugendliche? Gilt der Schutzauftrag § 8a SGB VIII bis zur Volljährigkeit?
13.-14. Okt. 2010 NZFH Bundeskongress "Frühe Hilfen in Deutschland"
21. Oktober 2010 Zwischen Doktorspielen und sexuellen Übergriffen - Sexualisierte Übergriffe zwischen Kindern unter 12 Jahren
21.-23. Okt. 2010 Familien Geschichten - Wissenschaftliche Jahrestagung der bke
27.-29. Okt. 2010 Child in the City Conference
28.-30. Okt. 2010 Kölner Forum Frühe Kindheit 2010
08.-09. Nov. 2010 Seelische Gesundheit und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen braucht Hilfe!
11.-12. Nov. 2010 Kinder in Beziehung- Zur Bedeutung familiärer und institutioneller Beziehungsangebote für die Entwicklung von Kindern
12.-13. Nov. 2010 Kindeswohlgefährdung - Erkennen und Handeln im Rahmen interdisziplinärer Kooperation
12.-14- Nov. 2010 Bindungen - Paare, Sexualität und Kinder
15.-18. Nov. 2010 IV World Congress on Child and Adolescent Rights
22.-24. Nov. 2010 "Wer steht uns bei?" Kooperative Qualitätsentwicklung im Kinderschutz
24.-26. Nov. 2010 9. Fachtag Kinderschutz: Kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen
24.-26. Nov. 2010 ASD-Bundeskongress 2010
25.-26. Nov. 2010 „Zu Hause ist die Hölle los...” ? Die große Not der Kinder bei Partnerschaftsgewalt
26. Nov. 2010 Frühe Hilfen in der Praxis - Möglichkeiten und Grenzen der Erziehungsberatung
02.-03. Dez. 2010 Traumatisierte Kinder und Jugendliche – Therapeutische und pädagogische Hilfen
09.-10. Dez. 2010 Nationaler Aktionsplan für ein kindergerechtes Deutschland

Vorschau 2011

21./22. Januar 2011 Frühkindliche Entwicklung im Kontext der Eltern-Kind-Beziehung: Brennpunkte früher Prävention und Intervention
17.-19. Feb. 2011 Was Kinder (über)leben lässt –die Liebe als Wirkfaktor in der frühen Kindheit - 16. GAIMH-Jahrestagung
07.-09. Juni 2011 14. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT)

   

Frühe Hilfen als gemeinsame Aufgabe von Jugendhilfe und Gesundheitssystem (Difu-Dialog)

Termin/Dauer 10. Februar 2010
   
Ort Berlin
   
Inhalt Um Säuglinge und Kleinkinder besser als bisher vor Vernachlässigung und Misshandlung zu schützen, ist es wichtig, Risiken und Gefährdungen möglichst frühzeitig zu erkennen und bereits in frühen Lebensphasen Hilfen zu bieten, um Fehlentwicklungen oder Schädigungen vorzubeugen. Entscheidend für die Qualitätsentwicklung von Frühen Hilfen sind aufeinander gut abgestimmte Maßnahmen im Rahmen regionaler Hilfenetze. In diesem Zusammenhang kommt den kommunalen Steuerungsbehörden wie Jugend- und Gesundheitsämtern eine große Bedeutung zu. Bislang liegen jedoch nur wenige Informationen über bereits vorhandene und bewährte Kooperationsformen von Gesundheitswesen und Jugendhilfe vor. Im Juni 2008 startete deshalb das Deutsche Institut für Urbanistik im Auftrag des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) das Projekt "Bundesweite Bestandsaufnahme zu Kooperationsformen im Bereich Früher Hilfen". Ziel war, über eine bundesweite Befragung aller Jugend- und Gesundheitsämter Ziel/Ausrichtung, Umfang, Struktur und Qualität der Kooperationen bzw. der lokalen Vernetzung im Bereich Früher Hilfen aus der Perspektive kommunaler Steuerungsbehörden zu erfassen. Im Rahmen des Difu-Dialogs sollen die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie vorgestellt und diskutiert werden
   
Veranstalter Deutsches Institut für Urbanistik GmbH, Zimmerstraße 13-15, 10969 Berlin
   
Information Fon: 030 / 39 001-0; Fax: 030 / 39 001-100; Mail: difu@difu.de; www.difu.de
   

Schwere Gewalt gegen Kinder – Risikoanalyse & Prävention

Termin/Dauer 24. Februar 2010: 10:00 bis 17:15 Uhr; 25. Februar 2010: 9:00 bis 16:00 Uhr
   
Ort Frankfurt / Main
   
Inhalt Schwere Gewalttaten gegen Kinder geschehen oft durch Eltern oder andere nahe stehenden Personen. Diese Konferenz legt den Schwerpunkt auf solche Gewaltdynamiken. Referenten berichten aus interdisziplinärer Sicht und stellen das neuste Fachwissen und Handlungsansätze für die Praxis vor. Dabei geht es darum, wie sich ein erhöhtes Risiko für Kinder zum Opfer schwerer Gewalt zu werden erkennen lässt und wie ein präventives Fallmanagement aussehen kann.
Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute unterschiedlichster Disziplinen, die mit der Risikoanalyse und der präventiven Arbeit befasst sind, um schwere Gewalttaten gegen Kinder zu verhindern. Praxisnah, fachübergreifend und wissenschaftlich fundiert, so lautet auch wieder das Motto dieser Tagung des Instituts für Psychologie & Bedrohungsmanagement.
Die Konferenz wird flankiert von zwei eintägigen Seminaren auf denen die Referentinnen einen vertieften Schulungstag zu ihrem jeweiligen Thema anbieten. (
Seminar I; Seminar II)
   
Veranstalter Institut Psychologie & Bedrohungsmanagement, Hoffmann & Hoffmann GbR, Postfach 11 07 02, 64222 Darmstadt
   
Information Fon: 06151 / 20213; Fax: 06151 / 20434; Mail: info@institut-psychologie-bedrohungsmanagement.de; www.institut-psychologie-bedrohungsmanagement.de
   

Medizinische Diagnostik bei Kindesmisshandlung

Termin/Dauer 05. März 2010: 14:00 bis 19:30 Uhr; 06. März 2010: 9:00 bis 13:00 Uhr
   
Ort Kassel
   
Inhalt Anamnese, Untersuchung, Normalbefunde und Varianten; Befunde und Klassifikation; Befunde und Klassifikation in der Präpubertät; Befunde und Klassifikation bei Adoleszenten; Differenzialdiagnosen; Sexuell übertragene Erkrankungen, Prophylaxen; Umgang mit sexuellem Missbrauch; Umgang mit Verdachtsfällen, Intervention, multiprofessionelle Kooperation; Sexueller Kindesmissbrauch - worum geht´s? Rechtsmedizinische Aspekte; Haut - Hämatome und Verbrennungen; Knochenverletzungen; Kopfverletzungen und Schütteltrauma-Syndrom; Dental and oral aspects of child abuse; HNO, Thorax, Abdomen und seltene Manifestationen; Vernachlässigung, Forensik, Intervention; Vernachlässigung, emotionale Misshandlung; Münchhausen by Proxy; Aspekte der Kripo Arbeit; Rechtliche Aspekte; Umgang mit körperlicher Misshandlung und Vernachlässigung Multiprofessionelle Kooperation, Gesprächsführung; Pflegerischer Umgang mit Kindesmisshandlung; Kinderschutzgruppe als Interventionsform in Kinderkliniken.
   
Veranstalter Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und Vernachlässigung DGfPI, Mendelssohnstr. 17, 40233 Düsseldorf
   
Information Fon: 0221 / 875 14 024; Fax: 0221 / 875 14 025; Mail: info@dgfpi.de; www.dgfpi.de
   
Kosten 150,00 bis 220,00 €
   

Kinder psychisch kranker Eltern – ein Thema für die Politik!

Termin/Dauer 09. März 2010: 10:00 bis 14:30 Uhr
   
Ort Berlin
   
Inhalt Auf der Tagung werden Unterstützungsangebote für die betroffenen Familien vorgestellt. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage, wie verlässliche Hilfen für alle Kinder dauerhaft umgesetzt werden können. Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Leitungskräfte aus Kinder- und Jugendhilfe, Erwachsenenpsychiatrie, Betroffene, aber auch sonstige Akteure, die mit psychisch erkrankten Eltern und/oder ihren Kindern arbeiten.
   
Veranstalter Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker
   
Information Mail: bapk@psychiatrie.de; www.bapk.de
   

Kinder psychisch kranker Eltern

Termin/Dauer 13. März 2010: 9:30 bis 17:00 Uhr
   
Ort Hofgeismar
   
Inhalt Eine psychische Erkrankung eines Elternteils stellt für die gesamte Familie - insbesondere für die Kinder - eine Erfahrung dar, die Hilflosigkeit und Verunsicherung auslösen kann. Kinder können oftmals Symptome einer psychischen Erkrankung nicht verstehen. Eltern hingegen fürchten, sich aufgrund ihrer Erkrankung nicht ausreichend um ihre Kinder kümmern zu können. Ziel der Tagung ist es, dieses komplexe Lebensgefüge von Familien mit einer psychischen Erkrankung zu beleuchten und den Dialog sowie die Zusammenarbeit zwischen Betroffenen, Angehörigen und Professionellen zu unterstützen.
   
Veranstalter Evangelische Akademie, Gesundbrunnen 8, 34369 Hofgeismar
   
Information Fon:05671 / 8810; Fax:05671 / 881154; Mail: ev-akademie.hofgeismar@ekkw.de; www. akademie-hofgeismar.de
   
Kosten 27,00 €
   

18th World Family Therapy Congress

Termin/Dauer 17. bis 20. März 2010
   
Ort Buenos Aires / Argentinien
   
Inhalt The 2010 theme, Family Therapy 2010: Global Sharing in Challenging Times, will focus on sharing findings, approaches to problems and ways of coping with them and helping to heal hurting families, couples, and children in various cultures, and fostering mental health and growth in challenging times. Communicating and networking among therapists both during their time in Buenos Aires and when they return to their homes and communities will be a significant part of the congress process. The congress will celebrate our ability through face-to-face contacts and contemporary technology and modes of communication to learn from others as we continue to develop awareness of how we live simultaneously in “one world” and many worlds, and especially how the development of family therapy is rapidly becoming a mutual back-and-forth process in which we can and o learn new ways from all parts of the world. (Includes topics as: Abuse and Domestic Violence, Bullying , Emotional Abuse, Physical Abuse: Child, Partner, Elder)
   
Veranstalter IFTA Congress Secretariat, Paragon Conventions, 18, Avenue Louis-Casai, 5th floor, 1209 Geneva, Switzerland
   
Information Fon: +41 / 22 / 5330948; Fax: +41 / 22 / 5802953; Mail: registration@paragon-conventions.com; www.paragon-conventions.net
   

Interdisziplinäre Frühförderung im System der Frühen Hilfen

Termin/Dauer 22. März 2010: 11:00 bis 18:15 Uhr, 23. März 2010: 9:00 bis 15:00 Uhr
   
Ort Kassel
   
Inhalt „Bund, Länder und Kommunen kooperieren beim Ausbau der Frühen Hilfen für gefährdete Kinder“. So lautet die Überschrift einer Pressemeldung aus dem Frühjahr 2009, die sich mit Befragungsergebnissen einer Studie des Bundesfamilienministeriums zum wirksamen Kinderschutz befasst. Dies ist nötig, da leider nicht alle Kinder in intakten Familien aufwachsen und diese vor Vernachlässigung, Gewalt und Misshandlung geschützt werden müssen.
Um das Frühe-Hilfe-Netz für Kinder enger zu knüpfen und sicherer zu machen, arbeiten bereits Einrichtungen der Jugendhilfe mit Familienberatungsstellen und Einrichtungen des Gesundheitswesens intensiv mit Schwangerenberatungsstellen, Frühförderstellen und Kindertagesstätten zusammen. Frühförderstellen sind hier ein wichtiger Baustein für die Frühen Hilfen, ein Teil, ohne das das Ganze nicht stehen würde.
Was bedeuten diese Initiativen im Rahmen von Kindeswohl und Kindesschutz nun für die Arbeit in der Frühförderstelle und die Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Jugend- und Gesundheitshilfe?
Gemeinsam wollen wir uns mit den begonnen strukturellen und inhaltlichen Veränderungen auseinandersetzen.
Leuchtturmprojekte und Modelle, in denen Frühberatungs- und Frühförderstellen, Jugend- und Gesundheitshilfe mitwirken, werden vorgestellt.
   
Veranstalter Institut InForm der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V., Raiffeisenstr. 18, 35043 Marburg
   
Information Fon: 06421 / 4910; Fax: 06421 / 491-167; www.inform-lebenshilfe.de
   
Kosten 190,00 €
   

 Straftat oder verspätete Doktorspiele?

Termin/Dauer 23. März 2010
   
Ort Ködritz, Hof / Saale
   
Inhalt Gerade in der letzten Zeit sind gewalttätige Übergriffe von Jugendlichen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Die Massivität der Übergriffe und die Folgen haben uns alle erschüttert. Schnell wurden Rufe nach strengeren Jugendstrafen laut. Sexualisierte Gewalt unter Kindern und
Jugendlichen fi ndet zwar in den Medien nicht so große Beachtung, Fachkräfte aus der ambulanten und der stationären Jugendhilfe sehen sich aber der Problematik der sexuellen Gewalt unter Kindern und Jugendlichen schon seit langem - teilweise - hilfl os ausgeliefert. Sexuelle Gewalt - verübt von Jugendlichen schafft keine Todesopfer, doch sind die seelischen Folgen für die Betroffenen massiv und beeinträchtigen nicht selten das ganze Leben des Opfers.
Das Netzwerk gegen sexuelle Gewalt der Bezirke Hochfranken, Vogtlandkreis und Thüringen möchte sich daher in diesem Jahr dem Thema "Jugendliche als Täter sexueller Gewalt" widmen. Pädagogischem und psychologischem Fachpersonal, aber auch VertreterInnen der Justiz und MitarbeiterInnen aus dem Gesundheitswesen soll mit diesem Fachtag ein Überblick über das Thema geboten werden und gemeinsam wollen wir nach Lösungsansätzen suchen.
   
Veranstalter Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung (DGfPI) e.V., Mendelssohnstraße 17,
40233 Düsseldorf
   
Information Fon: 0211 / 875 14 024; Fax: 0211 / 875 14 025; Mail:info@dgfpi.de; www.dgfpi.de
   
Kosten 65,00 €
   

Frühe Hilfen für Kinder und Familien - Soziale Frühwarnsysteme in Nordrhein-Westfalen

Termin/Dauer 26. März 2010: 9:30 bis 16:00 Uhr
   
Ort Duisburg
   
Inhalt Frühe Hilfen für Familien und Soziale Frühwarnsysteme haben in den zurückliegenden Jahren im fachlichen Diskurs und in der praktischen Arbeit
eine starke Aufmerksamkeit erfahren. Kindeswohlgefährdungen und Kindesvernachlässigungen durch präventives und interdisziplinäres, verbindlich-kooperatives Handeln zu vermeiden, ist dabei der zentrale Gedanke. In Nordrhein-Westfalen arbeiten schon viele Kommunen nach diesen Prämissen. An den Konzeptionen und Erfahrungen in Nordrhein-Westfalen, die seit dem Modellprojekt "Soziale Frühwarnsysteme in Nordrhein-Westfalen" von 2001 - 2004 kontinuierlich durch das ISA systematisiert, ausgewertet und kommuniziert werden, besteht regional und überregional großes Interesse.
Durch die Förderung des Ausbaus der Sozialen Frühwarnsysteme durch das Land Nordrhein-Westfalen 2007/2008 ist das große Interesse in vielen Jugendund Gesundheitsbehörden verstärkt worden, das mit dieser Veranstaltung aufgegriffen und vertieft wird. Die Fachmesse "Frühe Hilfen für Kinder und Familien - Soziale Frühwarnsysteme in Nordrhein-Westfalen" wird ein eintägiges Praxisforum zum Austausch sein, welches praktische Hinweise und innovative Ideen vermitteln sowie Lösungsvorschläge anregen soll. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Ideen für die eigene Praxis vor Ort mitnehmen, ihre eigenen Erfahrungen reflektieren und die Vielfalt der Angebote und Dienstleistungen, die sich um die Landesinitiative "Soziale Frühwarnsysteme" entwickelt haben, besser kennen lernen.
   
Veranstalter Institut für soziale Arbeit e.V., Studtstr. 20, 48149 Münster
   
Information Fon: 0251 / 92 53 6-0; Fax: 0251/92 53 6-80; Mail: info@isa-muenster.de; www.isa-muenster.de
   
Kosten 20,00 €
   

Frühe Hilfen – Entwicklung fördern, Ressourcen nutzen, Zukunft sichern

Termin/Dauer 12. bis 13. April
   
Ort Aalen
   
Inhalt Unter Beteiligung wichtiger Vertreter(innen) des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) gibt der Fachkongress der Kinderschutz-Zentren eine aktuelle Bestandsaufnahme der bisherigen Erfahrungen und Erkenntnisse der Entwicklung der Frühen Hilfen in Deutschland und zeigt die Herausforderungen und Anforderungen für ein gemeinsames Handeln von Jugendhilfe, Gesundheitswesen und Gesellschaft.
Evaluationsstudien und Forschungsprojekte beschäftigten sich aktuell damit, wie man aus „Fehlern” für ein professionelles Qualitätsmanagement im Kinderschutz lernen kann. Ein weiterer Fokus ist die Wirksamkeit Früher Hilfen für die betroffenen Familien. Der Fachkongress bietet die Möglichkeit, Einblick in erste Erkenntnisse zu erhalten und zu diskutieren.
Ein zentrales Thema dieses Kongresses ist die Thematik der Frühen Hilfen für hochbelastete oder psychisch kranke Mütter, ein bisher in diesem Zusammenhang wenig beachtetes Thema. Die Erfahrungen in der Praxis zeigen, dass diese Mütter immer mehr in den Frühe–Hilfen-Angeboten ankommen und Helfer(inn)en häufig verunsichert sind im Umgang mit solchen Eltern und in der Abwägung des Kindeswohls. Weitere Themen des Fachkongresses sind u.a. Fragen nach den rechtlichen Rahmenbedingungen, die Risikoeinschätzung bei Säuglingen und Kleinkindern und jugendliche Mütter und das Zusammenspiel zwischen Gesundheitswesen und Jugendhilfe.
   
Veranstalter Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 56975-3; Fax: 0221 / 56975-50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
   
Kosten 170,00 €
   

"....Eltern sein dagegen sehr!"

Termin/Dauer 15. bis 17. April 2010
   
Ort Heidelberg
   
Inhalt Ein Kind zu erziehen gilt inzwischen als große Herausforderung, der Griff zur Ratgeberliteratur verunsichert oftmals zusätzlich. Eltern suchen vermehrt professionelle Hilfe, die Paar- und Familientherapeuten in Institutionen oder Praxen ersetzen oftmals den früher üblichen Rat der Eltern und Grosseltern. Nicht zuletzt werden Präventionsprogramme zur Förderung elterlicher Kompetenzen angeboten sowie spezielle Hilfen für risikobelastete Familien, um allen Kindern möglichst von früh an die gleichen Chancen zu geben. Wo stehen wir eigentlich heute? Es ist an der Zeit, innezuhalten und ein Resümee zu ziehen, um sich klarzuwerden über den Kontext unseres professionellen Handelns. Was können wir überhaupt tun? Wäre es an der Zeit, das Elternsein viel grundlegender aufzuwerten? Gibt es bereits Indikatoren für einen anstehenden Wandel?
   
Veranstalter Jahrestagung des Bundesverbands Psychoanalytische Paar- und Familientherapie (BvPPF) in Kooperation mit Beziehungsweise e.V. am Institut für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie, Psychosoziales Zentrum der Universität Heidelberg
   
Information Ursula Braun, Institut für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie, Bergheimer Straße 54, 69115 Heidelberg
Fon: 06221 / 56-4705 (vormittags); Mail: ursula.braun@med.uni-heidelberg.de;
www.klinikum.uni-heidelberg.de
   
Kosten 210,00 €
   

Frühe Hilfen für die gesunde Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern - Gezielte Prävention und Vernetzung

Termin/Dauer 16. April 2010
   
Ort Bremen
   
Inhalt Auf dem Fachtag werden Arbeitsweise, Erfahrungen und konkrete Praxis sowie erste Forschungsergebnisse des Bundesprojektes Pro Kind vorgestellt. Dieses wird zurzeit noch modellhaft in Bremen, Bremerhaven und anderen Kommunen als präventives Angebot Früher Hilfen umgesetzt. Es sollen die Vernetzung dieses Projektes sowie anderer Programme und Angebote zum Wohle von Kindern gefördert und den Standort von Pro Kind im Netz der Angebote in Bremen vorgestellt werden.
   
Veranstalter Pro Kind Bremen, Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Bremen e.V., Wachmannstr. 9, 28209 Bremen
   
Information Fon: 0421 / 3403 211; Fax: 0421-3403 152; Prokind@drk-bremen.de; www.stiftung-pro-kind.de
   
Kosten kostenfrei
   

Auch Kinder sind Angehörige – Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern

Termin/Dauer 16. bis 17. April 2010
   
Ort Aachen
   
Inhalt In Deutschland begeben sich im Verlauf eines Jahres etwa 1,6 Millionen erwachsene Menschen in psychiatrische Behandlung. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass zwischen 20 und 27 Prozent dieser Personen minderjährige Kinder haben. Dies bedeutet, dass zwischen 350.000 und 500.000 Kinder einen psychisch erkrankten Elternteil haben.
Kinder psychisch kranker Eltern sind immer von der Krankheit ihrer Eltern betroffen. Sie erleben das „komische” Verhalten von Mama oder Papa und können es nicht einordnen. Dies kann ihre Entwicklung nachhaltig belasten oder sogar gefährden. Aus diesem Grund sind geeignete Hilfeangebote wichtig. So brauchen betroffene Eltern neben einer psychiatrischen Behandlung weitere Unterstützungsangebote, um in ihrer Erziehungsverantwortung gestärkt oder entlastet zu werden. Die Kinder wiederum benötigen Hilfsangebote, um sich trotz ihrer belastenden Lebenssituation gesund zu entwickeln.
Der Fachkongress wird gemeinsam mit dem Kinderschutz-Zentrum Aachen (Träger: Deutscher Kinderschutzbund OV) und dem Institut für Gesundheitsforschung und Soziale Psychiatrie (igsp) an der Katholischen Hochschule NRW in Aachen veranstaltet. Er bietet vielfältige Möglichkeiten einer interdisziplinären Auseinandersetzung mit dem Thema „Kinder psychisch kranker Eltern”. Dabei geht es u.a. um folgende Inhalte:
* Überblick über die Situation und Belastungen betroffener Kinder
* Hilfreiche Unterstützungsangebote für Kinder und Eltern
* Einblick in die verschiedenen psychischen Erkrankungen
* Einschätzung von Erziehungsfähigkeit
* Evaluation von Hilfeangeboten
   
Veranstalter Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 56975-3; Fax: 0221 / 56975-50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
   
Kosten 180,00 €
   

Flüchtlingskinder in den Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe

Termin/Dauer 21. April 2010 13:00 Uhr bis 22. April 2010 14:30 Uhr
   
Ort Berlin
   
Inhalt Die Situation von Flüchtlingskindern in Deutschland ist nach wie vor prekär und eine Gleichstellung mit anderen Kindern wird in der Praxis nur selten erreicht. Während die Umsetzung der UN Kinderrechtskonvention weiter einem Vorbehalt unterliegt, hat die Arbeiterwohlfahrt den Anspruch Kinderrechte für alle Kinder ohne Ansehen des Aufenthalts , im eigenen Verband umzusetzen.
Die Veranstaltung bietet Raum für fachliche Informationen zu den speziellen Fragen im Umgang mit Flüchtlingskindern und der unterschiedlichen Umsetzung in den Bundesländern sowie für konkrete Fragestellungen der Praxis.
Im Fokus der Diskussion stehen die Umsetzung der Kinderrechte und die Stärkung der Partizipation von Flüchtlingskindern in Projekten und Einrichtungen.
   
Veranstalter AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V., Heinrich-Albertz-Haus, Blücherstr. 62/63, 10961 Berlin
   
Information Fon: 030 / 26 30 9 - 0; Fax: 030 / 26 30 9 - 32 59 9; Mail: info@awo.org.; www.awo.org
   

20. Tag des Kindeswohls "Die Bedeutung kontinuierlicher
Beziehungen von Pflegekindern - Konsequenzen für Praxis und Politik"

Termin/Dauer 26. April 2010: 10:00 bis 17:00 Uhr
   
Ort Nürnberg
   
Inhalt Bindungsentwicklung in der Pädagogik des Pflegefamilienalltags; Erfahrungen und Erlebnisse von ehemaligen Pflegekindern;
Pflegekinder und ihre Situation - eine empirische Annäherung; Vorstellung der Studie des Deutschen Jugendinstituts,
DJI und des Deutschen Instituts für Jugend und Familienrecht; Ergebnisse und Folgerungen aus der DJI / DIJuF-Studie; Podiumsdiskussion
   
Veranstalter Stiftung zum Wohl des Pflegekindes, Lupinenweg 33, 37603 Holzminden
   
Information Fon: 05531 / 5155; Fax: 05531 / 6783; www.Stiftung-Pflegekind.de
   
Kosten 70,00 €
   

Jugendhilfe - Mission impossible? DIJUF Zweijahrestagung

Termin/Dauer 26. bis 27. April 2010
   
Ort Fulda
   
Inhalt In den letzten Jahren ist die Jugendhilfe ins Zentrum politischer und medialer Debatten gerückt: Eine Entwicklung, die besonders für die Jugendämter mit vielen Anforderungen und teilweise mit einer Verengung der Handlungsspielräume verbunden ist. In der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit liegen für die Jugendhilfe vielleicht auch ungenutzte Chancen. Die erste "ZweiJahrestagung" des DIJuF greift diese Entwicklung
auf. In Vorträgen ausgewiesener Expert/inn/en wird der aktuelle Stand der fachpolitischen Debatte vorgestellt. Die Auswahl der Tagungsthemen orientiert sich sowohl am Diskussionsbedarf in den verschiedenen Abteilungen des Jugendamts als auch an der (fach)politischen Agenda:
Kindesschutz und Bundeskinderschutzgesetz, § 35a SGB VIII und "Große Lösung", Kostendruck und fachlicher Gestaltungsspielraum, Reformbedarf in der Vormundschaft und Qualitätsentwicklung in der Beistandschaft. Zwischen politischer Debatte und Vorgaben des Gesetzgebers auf der einen Seite, den fachlichen Gestaltungsmöglichkeiten der Jugendämter in diesen Bereichen auf der anderen Seite besteht ein erhebliches Spannungsfeld. Daher wird auf der Fachtagung ausführlich Gelegenheit gegeben, sich über Lösungsansätze der Praxis und damit verbundene Probleme und Chancen auszutauschen.
Die Tagung richtet sich an Jugendamtsleitungen, Leitungskräfte und interessierte Fachkräfte aus den Jugendämtern.
   
Veranstalter Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) e. V., Poststr. 17, 69115 Heidelberg
   
Information Fon: 062 21 / 98 18-0; Fax: 0 62 21/98 18-28; Mail: institut@dijuf.de; www.dijuf.de
   
Kosten 100,00 €
   

25. Kinder- und Jugendschutzforum: Eltern – Wunschpartner des Kinder- und Jugendschutzes

Termin/Dauer 27. April 2010
   
Ort Ahlen
   
Inhalt Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr körperliches und seelisches Wohl zu schützen, ist das zentrale Anliegen des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes. Neben den jungen Menschen selbst sind vor allem Eltern die Adressaten der Angebote des Kinder- und Jugendschutzes.
Familien sind eine unschätzbare Sozialisationsinstanz. Hier erfahren Kinder und Jugendliche emotionale Zuwendung, hier werden sie in ihrer Entwicklung begleitet und gefördert. Allerdings führen gesellschaftliche Entwicklungen – zum Beispiel die Zunahme prekärer Lebenslagen oder eine veränderte Medienlandschaft - zunehmend dazu, dass sich Mütter und Väter überfordert fühlen.
Zielgruppenspezifische Angebote des Kinder- und Jugendschutzes sind gefragt. Dabei erweist sich Elternarbeit oft als ein schwieriges Geschäft: Wie erreichen wir Eltern früher und nachhaltiger mit unseren Angeboten, um sie bei der Erziehung ihrer Kinder zu unterstützen? Wie können wir die Erziehungskompetenz der Eltern erhöhen und sie ermutigen, gerade in Krisenzeiten Unterstützung anzunehmen, um ihre Kinder vor problematischen Medieneinflüssen, Sucht, Gewalt, Vernachlässigung und anderen Gefährdungen zu schützen? Welche Strukturen, Konzepte, Kompetenzen und Haltungen benötigen die Fachkräfte? Wo stößt Elternarbeit an ihre Grenzen?
   
Veranstalter Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V., Salzstraße 8, 48143 Münster
   
Information Fon: 0251 / 54027, Fax: 0251 / 518609; Mail: thema-jugend@t-online.de; www.thema-jugend.de
   

Mädchen und Alkohol - Experimentieren ohne Grenzen?

Termin/Dauer 28. April 2010: 10:00 bis 16:30 Uhr
   
Ort Hannover
   
Inhalt Die Zahl der Jugendlichen, die wegen einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden, hat in den letzten Jahren stark zugenommen.
Besondere Besorgnis löst die enorme Steigerung der Krankenhauseinweisungen betrunkener Mädchen aus, die im Jahr 2007 erstmals größer war als bei den Jungen. Auch wenn die Mehrheit der weiblichen (und auch der männlichen) Jugendlichen nach exzessivem Trinken Safer-use Regeln zu praktizieren versucht, gibt es sehr wohl Mädchen, die den Konsum als Problemlösestrategie einsetzen. Überdies hat extremer Alkoholkonsum oft zur Folge, dass die Mädchen sich nicht mehr vor sexuellen Übergriffen und Gewalt schützen können und auf Partys oder dem Nachhauseweg
weitreichenden Gefahren ausgesetzt sind. Informationen über Hintergründe und Ursachen dieses riskanten Konsumverhaltens sowie Empfehlungen und Konsequenzen für die Prävention sollen mit differenziertem Blick auf die Mädchen im Rahmen dieser Fachtagung diskutiert
werden.
   
Veranstalter Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS), Leisewitzstr. 26, 30175 Hannover
   
Information Tel.: (05 11) 85 87 88; Fax: (05 11) 2 83 49 54; Mail: info@jugendschutz-niedersachsen.de; www.jugendschutz-niedersachsen.de
   
Kosten 60,00 €
   

Handywelten - Medienpädagogik trifft Gewaltprävention

Termin/Dauer 29. April 2010: 10:00 bis 17:00 Uhr
   
Ort Hannover
   
Inhalt In Deutschland gibt es mehr Handy-SIM-Karten als Einwohner, auch fast alle Jugendlichen besitzen ein Handy. Das Handy ist ein ständiger Begleiter von Kindern und Jugendlichen, es bündelt für sie vielfältige Funktionen wie Musik hören, Tagebuch schreiben, in Kontakt bleiben durch telefonieren, smsen, fotografieren und vieles mehr. Problematisch - und manchmal auch kriminell - wird es, wenn Kinder und Jugendliche in Kostenfallen tappen, Gewaltfilmen oder gewalthaltige oder pornografische Inhalte auf dem Handy gespeichert haben oder weiterleiten.
Die Tagung beschäftigt sich mit einigen Fragen, die im Hinblick auf Medienpädagogik und Gewaltprävention wichtig sind: Wie lernen und akzeptierten Mädchen und Jungen, dass sie mit ihrem Handy nicht alles machen sollten, was technisch machbar ist? Was ist gemeint, wenn von Happy-Slapping und Handygewalt die Rede ist? Und mit welchen Entwicklungen und Optionen wird es mit der Handynutzung in der nahen Zukunft weiter gehen?
Das Projekt "Handy lieb und teuer" der LJS greift das Nutzungsverhalten der Kinder und Jugendlichen auf und vermittelt ihnen Grundlagenwissen für den sicheren Umgang mit dem Handy. Mittels eines Peer-to-Peer Ansatzes werden ältere Kinder zu Experten, die ihr Wissen spielerisch an jüngere weiter geben können. Erfahrungen aus diesem Präventionsprojekt, das dank der Unterstützung des niedersächsischen Sozialministeriums
kostenlos von Schulen und Einrichtungen der Jugendarbeit gebucht werden kann, bilden einen weiteren Schwerpunkt der Veranstaltung.
   
Veranstalter Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen, Leisewitzstr. 26, 30175 Hannover
   
Information Fon.: 0511 / 85 87 88; Mail: info@jugendschutz-niedersachsen.de; www.jugendschutz-niedersachsen.de
   

Forum FamFG - Professionen im Diskurs

Termin/Dauer 04. bis 05. Mai 2010
   
Ort Fulda
   
Inhalt Mit dem 1. September 2009 ist die FGG-Reform in Kraft getreten. Beratung hat damit einen hervorgehobenen Stellenwert im kindschaftsrechtlichen Verfahren erhalten. Das nötigt dazu, den möglichen Beitrag von Beratung mit den anderen am Verfahren beteiligten Institutionen bzw. Personen abzustimmen. Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung lädt daher zu einem intensiven Austausch der Beteiligten ein. Die Orientierung des neuen Familienverfahrensrechts (FamFG) an der Situation und dem Erleben von Kindern erfordert einen Einstellungswechsel: Um die Situation des Kindes zu verbessern, soll frühzeitig gehandelt und verstärkt ein Einvernehmen zwischen den Eltern angestrebt werden. Die Rollen von Familiengericht und Jugendamt, Sachverständigen und Verfahrensbeiständen sowie von Anwälten und Beraterinnen und Beratern müssen neu aufeinander bezogen werden. Rollenklärung und Kooperation stehen daher im Mittelpunkt von Vorträgen und Arbeitsgruppen dieser interdisziplinären Fachtagung der bke.
   
Veranstalter Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V., Herrnstraße 53, 90763 Fürth
   
Information Fon: 0911 / 9 77 14 - 0; Fax: 0911 / 74 54 97; Mail: bke@bke.de; www.bke.de
   
Kosten 180,00 €
   

Partnerschaftsgewalt - die Folgen und Hilfen für Kinder

Termin/Dauer 06. Mai 2010
   
Ort Hannover
   
Inhalt Häusliche Gewalt ist in der Regel Partnerschaftsgewalt und betrifft Kinder, wenn sie zwischen Eltern bzw. Erwachsenen in Elternfunktion (alternativ: mit Erziehungsaufgaben) in einer Familie stattfindet. Dabei zählen zur häuslichen Gewalt sowohl ausgeübte körperliche und sexuelle Gewalt als auch Androhung von Gewalt. In den letzten Jahren wird zunehmend erkannt, dass Gewalt zwischen Eltern (oder anderen Erziehungspersonen) eine stark schädigende Gewalterfahrung für Kinder ist, die diese Gewalt miterleben. Das auf den ersten Blick auf der
"Elternebene" angesiedelte Gewaltproblem, wird zusätzlich als Gewalt gegen Kinder erkannt.
Auch für Kitas stellt sich damit die Frage, wie sie reagieren können, wenn sie von Gewalt zwischen Erziehungspersonen erfahren. Die Fachtagung will grundlegendes Wissen über die Auswirkungen häuslicher Gewalt auf Kinder und Praxiserfahrungen vermitteln, Unterstützungsmöglichkeiten aufzeigen und dazu beitragen, Brücken zu bauen und Kooperationen zu fördern.
   
Veranstalter Kinderschutz-Zentrum in Hannover, Schwarzer Bär 8, 30449 Hannover
   
Information Fon: 0511 / 3 74 34 78, Fax: 0511 / 3 74 34 80; Mail: info@ksz-hannover.de; www.ksz-hannover.de
   
Kosten 50,00 €
   

20 Jahre Kinder- und Jugendhilfe im Spiegel ihrer Statistik

Termin/Dauer 06. bis 07. Mai 2010
   
Ort Dortmund
   
Inhalt Mit Einführung des SGB VIII erhielt auch die amtliche Kinder- und Jugendhilfestatistik (KJH-Statistik) ein neues Gesicht. Das Erhebungskonzept wurde damals grundlegend überarbeitet und erweitert. Somit stand fortan eine Vielzahl an Informationen über die Kinder- und Jugendhilfe für Wissenschaft, Politik und Praxis, kurzum für die Fachwelt zur Verfügung. Allerdings stieß dieses Potenzial Anfang der 1990er-Jahre noch auf große Skepsis. Vor diesem Hintergrund hat sich die Dortmunder Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik schon früh auf den Weg gemacht, das Möglichkeitsspektrum der neuen Statistik aufzuzeigen, die wichtigsten Ergebnisse zusammenzustellen und regelmäßig die Öffentlichkeit und Fachwelt zu informieren. Zugleich wurde seit dieser Zeit die Statistik an mehreren Stellen weiterentwickelt, um besser den jeweils anstehenden Veränderungen in der Praxis gerecht zu werden. Nicht zuletzt dadurch hat sich der selbstverständliche Umgang mit der Statistik deutlich verändert. Die intensive Beschäftigung über einen Zeitraum von fast zwei Jahrzehnten mit den unterschiedlichsten Aspekten hat zu vielen inhaltlichen Ergebnissen und methodischen Raffinessen geführt, wie mit der Statistik umgegangen werden kann. Zum 20. Geburtstag der modernen KJH-Statistik veranstaltet die Arbeitsstelle am 06. und 07. Mai dieses Jahres an der Technischen Universität Dortmund eine Fachtagung, bei der Bilanz gezogen, die Entwicklungslinien der letzten 20 Jahre nachgezeichnet, aber auch die konkreten Weiterentwicklungsbedarfe aufgezeigt werden sollen.
   
Veranstalter Technische Universität Dortmund, Fakultät 12, Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik, Vogelpothsweg 78, 44227 Dortmund
   
Information Dr. Jens Pothmann; Telefon: 0231 / 755-5420; Fax 0231 / 755-5559
   

Kinderschutzkongress

Termin/Dauer 07. Mai 2010
   
Ort Karlsruhe
   
Inhalt Der Kinderschutzkongress 2010 zeigt, wie vernetzte Arbeit im Kinderschutz gelingen kann. Einblicke in die Praxis der anderen Disziplinen sollen helfen, auch über die eigenen Möglichkeiten hinaus Hilfs- und Schutzangebote wahrzunehmen und im Sinne der Kinder effektiv zu nutzen. Projekte profitieren von interdisziplinären Ansätzen und den Erfahrungen der unterschiedlichen Beteiligten. Der Kinderschutzkongress 2010 stellt Ihnen Projekte vor, die in diesem Bereich Vorbildcharakter besitzen.
Experten aus Forschung und Praxis berichten über ihre Arbeit. Sie werden gemeinsam mit den Experten Inhalte diskutieren und erarbeiten. Sie erhalten wertvolle Impulse für Ihre Praxis und von den einzelnen Foren gehen Impulse für einen verbesserten Kinderschutz aus, die im Anschluss auch auf politischer Ebene weiter verfolgt werden.Die Foren werden nicht wie gewohnt parallel stattfinden, sondern in heterogenen Gruppenzusammenstellungen, um eine Auseinandersetzung mit anderen Disziplinen zu erreichen.
Der Kinderschutzkongress 2010 spricht alle staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen, Wissenschaftler und Experten, insbesondere Praktiker im Umgang mit Kindern und Erwachsenen, Mediziner, Juristen und Polizeibeamte an. Es sollen alle am verbesserten und vernetzten Kinderschutz interessierten Fachleute in Beratung, Kindergarten, Schule und Jugendeinrichtungen in Baden-Württemberg sich informieren, vernetzen und von guten Beispielen lernen.
   
Veranstalter Stiftung Hänsel und Gretel, Ahaweg 2, 76131 Karlsruhe
   
Information Fon: 0721 / 943 19 22; Fax: 0721 / 943 19 24; Mail: info@kinderschutzkongress.de; www.haensel-gretel.de
   
Kosten 30,00 €
   

15. Deutscher Präventionstag

Termin/Dauer 10. und 11. Mai 2010
   
Ort Berlin
   
Inhalt Neben zahlreichen aktuellen Themen aus dem gesamten Arbeitsfeld der (Kriminal-)Prävention befasst sich der 15. Deutsche Präventionstag schwerpunktmäßig mit dem Themenkomplex „Bildung – Prävention – Zukunft“. Im Internationalen Congress Centrum Berlin (ICC) werden erneut mehrere Tausend Entscheidungsträger und Gäste erwartet. Über 300 Referentinnen und Referenten sowie mehr als 200 ausstellende Institutionen versprechen interessante Vorträge und Präsentationen.
Der Deutsche Präventionstag ist der größte europäische Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche. Er bietet eine breite nationale und internationale Plattform zum interdisziplinären Erfahrungsaustausch in der Prävention.
   
Veranstalter Deutscher Präventionstag, Am Waterlooplatz 5 A, 30169 Hannover
   
Information Fon: 0511 - 235 49 49; Fax: 0511 - 235 49 50; Mail: dpt@praeventionstag.de; www.praeventionstag.de
   

Trennung und Scheidung – Kinder im Spannungsfeld elterlicher Konflikte

Termin/Dauer 10. bis 11. Mai 2010
   
Ort Oldenburg
   
Inhalt Die Trennung und Scheidung von Eltern ist im Leben der Kinder ein gravierendes Ereignis, das ihre weitere Entwicklung prägt und beeinflusst – auch dann, wenn die Trennung und die Regelung des Umgangs halbwegs friedlich verlaufen. Sie fühlen sich häufg schuldig am Streit ihrer Eltern und sind hin- und hergerissen in ihren Loyalitätskonfikten zu den Eltern. Sie erleben sich mit ihren Gefühlen und Problemen allein gelassen und brauchen doch gerade jetzt Begleitung und Unterstützung, um mit der veränderten familiären Situation zurechtzukommen.
Wie sehen die Folgen für die psychische und körperliche Gesundheit für die Kinder konkret aus, und welche Hilfemöglichkeiten gibt es? Wie können die beteiligten Institutionen die Kinder im Blick halten und unterstützen? Wie wirken sich Trennungen der Eltern auf die Bindungsfähigkeit der Kinder aus, und wie verarbeiten Eltern und Kinder das Auseinanderbrechen der Familie?
Auch für die Eltern bedeutet Trennung eine Krise mit vielen Emotionen wie Trauer, Wut und Enttäuschung. Die Verantwortung für ihre Kinder bleibt jedoch bestehen, und es gilt, Lösungen und Wege zu fnden, die die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigen. Untersuchungen haben bestätigt, dass Kinder, deren Eltern es gelungen ist, auch nach der Trennung ihrer Elternrolle gemeinsam gerecht zu werden, am wenigsten Schwierigkeiten haben, sich auf die veränderte Familiensituation einzustellen.
Was brauchen also Familien in Tren- nungs- und Scheidungssituationen? Und welche Hilfen können Institutionen zur Konfiktlösung geben?
Der Fachkongress beschäftigt sich mit grundlegenden aktuellen Erkenntnissen über die Situation von Kindern und Eltern in Trennungssituationen, Hilfe und Unterstützungsmöglichkeiten für Eltern und Kinder sowie den neuesten rechtlichen Entwicklungen (FamFG)
   
Veranstalter Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 56975-3; Fax: 0221 / 56975-50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
   
Kosten 170,00 €
   

Society in change - Children and Young people caught in the middle?
The 6th Nordic Conference on Child Abuse and Neglect

Termin/Dauer 10. bis 12. Mai 2010
   
Ort Kopenhagen / Dänemark
   
Inhalt Has globalization and the march of new technologies created another form of child neglect?
How do we evaluate the input that professionals offer children and their families?
Do we give too much responsibility to young people in relations to their experience and development?
What has been the effect of strengthening parental involvement and influence, including the child's understanding of cooperation with professionals
(psycho-education and the parents capacity to mentalise)?
Is a strengthened diagnosis of children's and young people's problems appropriate?
Have the demands on the parental skills increased over the last few years?
The conference will take its starting point from the questions above. This conference is aimed at all researchers and practitioners who work with children and adolescents.
   
Veranstalter Nordic Association for Prevention of Child Abuse and Neglect NFBO
   
Information Gunnar M. Sandholt, Ráðhúsinu, IS-550 Saudárkróki, Island; Mail: sandholt@skagafjordur.is; www.nfbo.com
   

Prävention sexualisierter Gewalt in den Institutionen der Kinder- und Jugendarbeit

Termin/Dauer 08. Juni 2010, ab 10:30 Uhr
   
Ort Hannover
   
Inhalt Jugendverbände sind nicht nur ein Erfahrungs- und Lernraum für Kinder und Jugendliche, sie können auch ein Gefährdungsraum sein. Um sexualisierte Gewalt und Missbrauch innerhalb des Verbandes zu verhindern, ist es wichtig, präventive und schützende Strukturen zu schaffen. Für den Verdachtsfall müssen entsprechende Kriseninterventionen bekannt und verfügbar sein.
Was können VerantwortungsträgerInnen in Organisationen der Kinder- und Jugendarbeit an präventiven Strukturen bereitstellen? Wie können Fachkräfte das Thema innerhalb der Verbände inhaltlich aufnehmen, umsetzen und auf breiter Ebene behandeln?
   
Veranstalter Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej), Otto-Brenner-Str. 9, 30159 Hannover
   
Information Fon: 0511 / 121 51 64; Fax: 0511 / 121 52 99; Mail: info@evangelische-jugend.de; www.evangelische-jugend.de
   

Hilfe...! Über Wirkung, Risiken und Nebenwirkungen im Kinderschutz

Termin/Dauer 10. bis 11. Juni 2010
   
Ort Hamburg
   
Inhalt Die Frage nach den Wirkungen im Kinderschutz ist nicht neu. Auch die im § 8a SGB VIII formulierten Anforderungen an die Jugendhilfe, bei Gefährdungen auf Hilfen hinzuwirken und die Wirksamkeit von Hilfen zu überprüfen, rücken Fragen von Diagnostik und Wirksamkeit in den Fokus der fachlichen Auseinandersetzung.
Die Fachtagung im Hamburg wird u.a. folgende Fragestellungen zur Diskussion stellen:
"Wirkungen und Hilfeplanung: Wie erleben betroffene Familien, Kinder und Jugendliche die Interventionen der Jugendhilfe? Was erleben sie rückblickend als wirksam?
"Risiken und Nebenwirkungen: Wie können wir Risiken einschätzen und bewerten? Welche Nebenwirkungen nehmen wir in Kauf?
"Konstruktion von Wirklichkeit: Wie gehen wir mit einem Dissens zwischen Helfer(inne)n und Familie und unter den Helfer(inne)n um?
"Fehleranalyse: Wie können wir zu einem konstruktiven Umgang mit Fehlern gelangen?
"Hilfebeziehung: Wie wirkt sich der Kontrollaspekt auf die Hilfebeziehung aus?
"Übertragungen und Gegenübertragungen: Wie wirken sich Ängste vor Fehlern auf den Hilfeprozess aus?
   
Veranstalter Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 56 97 53; Fax: 0221 / 5 69 75 50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
   

Fachtag zum Thema sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen

Termin/Dauer 11. Juni 2010
   
Ort Stuttgart
   
Inhalt Neben der fachlichen Qualifizierung dient die Fachtagung als überregionale Veranstaltung in Baden-Württemberg auch als Forum für den Austausch und die Begegnung. Sie wurde für die unterschiedlichen Berufsgruppen konzipiert, die in ihrer Arbeit mit betroffenen Kindern, Jugendlichen und jungen Frauen konfrontiert sind, darunter Sozialpädagog/innen in der Jugendhilfe und Jugendarbeit, Mitarbeiter/innen aus Beratungsstellen, Erzieher/innen, Schulsozialarbeiter/innen, Angehörige der Polizei und Justiz, Lehrer/innen sowie medizinische und therapeutische Fachpersonen.
   
Veranstalter Wildwasser Esslingen, Merkelstr.16, 73728 Esslingen
   
Information Fon: 0711 / 355589; Mail: info@wildwasser-esslingen.de; www.wildwasser-esslingen.de
   

2. wissenschaftliche Jahrestagung der AG Kinderschutz in der Medizin (AG KiM)

Termin/Dauer 11. bis 12. Juni 2010
   
Ort Hannover
   
Inhalt Schwerpunkte der Tagung sind Themen des Kinderschutzes mit einer Bedeutung über den medizinischen Bereich hinaus. Damit soll eine
Positionsbestimmung der in der Medizin tätigen Kinderschützer angeregt und die fachliche Diskussion mit anderen Kinderschutzinstitutionen begonnen werden. Es sind verschiedene nichtmedizinische Kinderschutzorganisationen eingeladen, sich und ihre Arbeit Ihnen auf der Tagung parallel zum Vortragsprogramm vorzustellen.
   
Veranstalter AG KiM - Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz in der Medizin, Geschäftsstelle Bonn, Universitätskinderklinik, Adenauerallee 119, 53113 Bonn
   
Information www.jahrestagung-ag-kim.de
   

Prävention von Gewalt in intimen Teenagerbeziehungen

Termin/Dauer 18. Juni 2010
   
Ort Stuttgart
   
Inhalt Romantische bzw. sexuelle Beziehungen spielen in Pubertät und Jugendalter eine bedeutende Rolle. Leider machen viele Jugendliche in dieser prägenden Zeit auch erste Erfahrungen mit Beziehungsgewalt. Intime Beziehungen im Jugendalter sowie Prävalenz, Formen und Folgen von Gewalt in Teenagerbeziehungen sind in Deutschland und Europa noch wenig erforscht. Entsprechend betritt das europäische Projekt "Heartbeat", in dessen Rahmen der Fachtag stattfindet, Neuland in der Prävention von Beziehungsgewalt.
   
Veranstalter Die Fachtagung wird veranstaltet im Rahmen des europäischen Projekts "Heartbeat" - zur Prävention von Gewalt in intimen Teenagerbeziehungen. Das Projekt wird von der Europäischen Gemeinschaft im Rahmen des Daphne III Programms gefördert und vom Paritätischen Baden-Württemberg mit den Partnerorganisationen TIMA und PfunzKerle, Tübingen; NANE, Budpest; AÖF, Wien, Tender, London; Cazalla-Intercultural, Lorca durchgeführt.
   
Information Der Paritätische Baden-Württemberg; Luzia Köberlein; Mail: koeberlein@paritaet-bw.de; Fon: 0711 2155-172; Fax 0711 2155-215
   

Prävention sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche 

Termin/Dauer 19. bis 20. Juni 2010
   
Ort Bergisch-Gladbach
   
Inhalt Sexuelle Gewalt an Mädchen und Jungen ist in der öffentlichen Diskussion immer präsenter. Die Kinder- und Jugendarbeit positioniert und bekennt sich mittlerweile klar zum Kinderschutz und tritt entschieden dafür ein, Mädchen und Jungen vor Gewalt und sexuellen Übergriffen zu schützen und den Zugriff von Täter/innen auf Kinder und Jugendliche zu verhindern. Die Gefährdung von Kindern durch sexuelle Gewalt macht auch vor katholischen Jugendverbänden nicht halt. In dieser Fortbildung werden Basisinformationen und rechtliche Hintergründe vermittelt. Neben praktischen und theoretischen Elementen wird es insbesondere Raum für Austausch und Auseinandersetzung mit dem Thema sexuelle Gewalt geben. Ziel ist, eigene Ängste und Unsicherheiten abzubauen und Handlungsräume aufzuzeigen.
Die Prävention sexueller Gewalt ist bei der Debatte um die Kindeswohlgefährdung ein zentrales Thema, mit der sich die Kinder- und Jugendarbeit seit einiger Zeit befasst. Inhalte werden sein:
* Gesetzliche Grundlagen (§ 8a SGB VIII)
* Was ist sexuelle Gewalt?
* Wer sind die Täter und Täterinnen?
* Möglichkeiten der Prävention
* Hilfen und Unterstützungsangebote
* Auseinandersetzung mit eigenen Unsicherheiten zum Thema sexuelle Gewalt
* Kollegialer Austausch
   
Veranstalter Katholische Akademie für Jugendfragen, Carl-Mosterts-Platz 1, 40477 Düsseldorf
   
Information Fon: 0211 / 4693-167; Fax: 0211 / 4693-120; Mail: roettger@kath-akademie.de; www.kath-akademie.de
   

Prätect - Kein Täter in den eigenen Reihen
Präventive Strukturen für Organisationen der Jugendarbeit

Termin/Dauer 21. bis 22. Juni 2010
   
Ort Gauting
   
Inhalt Die Tagung richtet sich an Fachkräfte und Verantwortliche der Jugendarbeit und Jugendhilfe und beschäftigt sich mit der Frage, wie vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten und politischen bzw. gesetzgeberischen Initiativen Erfahrungen und Praxis zur Prävention in der Jugendarbeit zu bewerten und weiter zu entwickeln sind. Sie bietet allen Interessierten exemplarische Hilfestellungen, Fachwissen und jungendpolitische Bewertungen zum Thema.
   
Veranstalter Bayerischer Jugendring, Herzog-Heinrich-Str. 7, 80336 München
   
Information Ina Hellert, Fon: 089 / 89 32 33 18; hellert@institutgauting.de
   
Kosten 30,00 €
   

"Du wolltest es doch auch ..."
Arbeit mit sexuell grenzverletzenden Jugendlichen, Erwachsenen und deren Familien

Termin/Dauer 21. bis 22. Juni 2010
   
Ort Berlin
   
Inhalt Sexuelle Gewalt rüttelt auf. Bei keinem anderen Kinderschutzthema sind die Gefühle aller Beteiligten so stark von Unverständnis, Unsicherheit, Abwehr und Angst geprägt. In Zeiten öffentlicher Debatten um Misshandlungsvorwürfe in kirchlichen und weltlichen Institutionen erhöht sich der gesellschaftliche Druck, auch auf die Fachleute der Jugendhilfe. Dort, wo Kindern Unterstützung, Förderung und Entfaltung zuteil werden sollte, in Schulen, Internaten, Heimen, Wohngruppen und Pflegeeinrichtungen, kommt es zu Macht- und Vertrauensmissbrauch, körperlichen und sexuellen Übergriffen durch Erzieher(innen), Seelsorger(innen) und Lehrer(innen) sowie durch gleichaltrige Jugendliche. Die öffentliche Debatte erfordert, dass wir in Deutschland alte Fragen neu stellen müssen: Was sind das für Erwachsene, die Kinder missbrauchen? Gibt es den Täter? Was kann präventiv getan werden, um Kinder zu schützen? Was muss sich in den Institutionen ändern? Wie sollen sie mit Missbrauch umgehen? Welche Rolle spielen die Jugendhilfe und die Hilfeeinrichtungen bei sexuellem Missbrauch? Warum werden wir so wenig nach unseren Erfahrungen und Konzepten gefragt? Welche Kooperationen sind sinnvoll zwischen Jugendhilfe und den betroffenen Einrichtungen? Die Tagung erinnert zugleich daran, dass sexuelle Gewalt vor allem im Nahraum der Familie stattfindet und gerade hier die Hilfe so schwierig und die Folgen so schwerwiegend sind. Diese Themen wird der Kongress aufgreifen: Er bietet Hintergründe, versucht, die Debatte zu versachlichen und bietet vor allem Orientierungshilfen für eine verbesserte Kooperation und für das individuelle und institutionelle Handeln.
   
Veranstalter Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 56 97 53; Fax: 0221 / 5 69 75 50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
   

"Normal ist das nicht normal" Sexualisierte Übergriffe zwischen Kindern

Termin/Dauer 24. Juni 2010 10:00 bis 18:00 Uhr
   
Ort München
   
Inhalt Sexualisierte Übergriffe zwischen Kindern? Gibt es so etwas überhaupt? Sind nicht alle Aktivitäten von Kindern als "Doktorspiele" zu klassifizieren? Berichte aus Kindertagesstätten, Grundschulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sprechen eine deutliche Sprache: Zunehmend löst das sexuelle Verhalten von Kindern Irritation und Unsicherheit bei Erwachsenen aus. Es mangelt an fundierten Konzepten, an Orien tierungssystemen und Handlungsstrategien im Umgang mit kindlicher Sexualität. Entsprechend schwer fällt oft die Unterscheidung zwischen altersgerechter "normaler" sexueller Aktivität und schädigenden sexuellen Übergriffen. Werden sexualisierte Übergriffe zwischen
Kindern aufgedeckt, sind zumeist heftige Emotionen im Spiel, die einen sachgemäßen Umgang im Interesse des Kindeswohls behindern. Rechtliche Aspekte auf Basis des § 8a SGB müssen ebenfalls in Betracht gezogen werden.
Die Fachtagung verfolgt zwei Ziele:
1. Die Vermittlung von Information zum Thema "sexualisierte Übergriffe zwischen Kindern"
2. Die Ermunterung zum gegenseitigen Austausch.
Zwischen den Fachvorträgen besteht aus reichend Gelegenheit für "offenes Arbeiten".
   
Veranstalter Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung (DGfPI) e.V., Mendelssohnstr. 17, 40233 Düsseldorf und Beratungsstelle kibs Kinderschutz e.V., München
   
Information Fon: 0211 / 875 14 024; Fax: 0211 / 875 14 025; Mail: info@dgfpi.de;
   
Kosten 70,00 €
   

 Justiz und Jugendhilfe im Diskurs – Kooperation im Kinderschutz

Termin/Dauer 24. Juni 2010
   
Ort Königs Wusterhausen
   
Inhalt Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung am 24. Juni 2010, die in der Justizakademie in Königs Wusterhausen stattfindet, steht die Situation im Land Brandenburg. Nach einer einführenden Bestandsaufnahme und Reflektion der Kooperationsbeziehungen von Justiz und Jugendhilfe im Land steht der Austausch gegenseitiger Erwartungen zu konkreten Themen der täglichen Praxis auf dem Programm. Die Folgeveranstaltung wird am 10. November stattfinden und auf den Erfahrungen und Rückmeldungen der Auftaktveranstaltung aufbauen.
   
Veranstalter Gemeinsames Juristische Prüfungsamt der Länder Berlin und Brandenburg und die Fachstelle Kinderschutz im Land Brandenburg c/o Start gGmbH in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin Brandenburg
   
Information Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg, Königstr. 36 b, 14109 Berlin, Fon: 030 / 48481100, www.fachstelle-kinderschutz.de
   

Krieg der Eltern – das Drama des Kindes und Folgerungen für die Hilfe 

Termin/Dauer 28. bis 29. Juni 2010
   
Ort Mainz
   
Inhalt Hochstrittige Eltern in Trennungskonstellationen bilden einen spannungsvollen und belastungsreichen Entwicklungskontext für Kinder und Jugendliche. Die Eltern polarisieren (sich) immer mehr, und der Streit nimmt rasant an Schärfe und gegenseitigen Verletzungen zu. Es kommt zu vehementen Distanzierungen – der andere ist schuld. Dennoch sind sich die Eltern im Streiten einig, und der augenscheinliche Konflikt hat sich so verselbstständigt, dass sie weder entscheiden wollen noch können, anders miteinander umzugehen. Es herrscht Krieg! Ein solches Streitmilieu birgt Gefährdungsrisiken für Kinder. Sie werden immer weniger als Individuen mit eigenen Bedürfnissen und Wünschen wahrgenommen. Der Streit rollt über sie hinweg! Auch wenn sie oft zum Streitobjekt werden, geraten sie immer mehr aus dem Blick und verlieren basalen emotionalen Halt. Gleichzeitig wächst der Druck, die Angst und die Einsamkeit. Verstrickt und funktionalisiert überfordern sie sich mit Aufgaben als Tröster, Vermittler, Streitschlichter oder gar als Retter – und scheitern zwangsläufig damit. Sie fühlen sich schuldig und vergessen sich selbst. Hochstrittige Eltern suchen Unterstützung und Hilfe und wehren sie ebenso ab. Auf der Suche nach Verbündeten entwickeln sie ein enormes Spaltungsvermögen, sodass eine reflektierte und achtsame institutionenübergreifende Zusammenarbeit sowohl eine fachlich besonders anspruchsvolle als auch lohnende Herausforderung ist.
   
Veranstalter Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 56 97 53; Fax: 0221 / 5 69 75 50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
   

12th World Congress of the World Association for Infant Mental Health (WAIMH)

Termin/Dauer 29. Juni bis 03. Juli 2010
   
Ort Leipzig
   
Inhalt The central theme of the Leipzig congress will be "Infancy in Times of Transition". Transitions are essential to the lives of young children.For the individual infant, there are transitions from intra-uterine to extra-uterine life, from early forms of relatedness to more specific object relationships, from the pre-verbal to the verbal self, and many others. Within the family, there are transitions from dyads to triads and to broader family relationships. And there are many other social and cultural transitions of particular importance for infants.
   
Veranstalter INTERPLAN Congress, Meeting & Event Management AG, Albert-Rosshaupter-Str. 65; 81369 München
   
Information Fon: 089 / 548234-62; Fax: 089 / 548234-43; Mail: waimh2010@interplan.de; www.waimh-leipzig2010.org
   

 20 Jahre Kinder- und Jugendhilfegesetz - kritische Würdigung, Bilanz und Ausblick

Termin/Dauer 30. Juni bis 01. Juli 2010
   
Ort Berlin
   
Inhalt Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag. Es markiert einen Perspektivenwechsel für die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland: Das alte (Reichs-)Jugendwohlfahrtsgesetz aus dem Jahre 1922 mit seiner Eingriffsorientierung wurde abgelöst durch ein modernes Leistungsgesetz, das die Förderung junger Menschen und die Unterstützung der Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Erziehungsverantwortung in den Mittelpunkt stellt. In den neuen Bundesländern ist es zeitgleich mit der Wiedervereinigung in Kraft getreten und war damit der Motor (auch) für den Neubeginn in der Kinder- und Jugendhilfe in den neuen Bundesländern.
In den 20 Jahren wurde das Gesetz immer wieder novelliert und neueren rechtlichen und fachpolitischen Entwicklungen angepasst. Auch wenn zwischen den (bundes-)rechtlichen Vorgaben und ihrer Umsetzung in der Praxis ein strukturell bedingtes Spannungsverhältnis bleibt, so identifiziert sich die Praxis doch bis heute sehr stark mit „ihrem Gesetz“. Sieht man von erfolglosen Initiativen in den letzten Jahren ab, so war die Rechtsentwicklung doch stets von einem intensiven fachpolitischen Diskurs zwischen Bund, Ländern, Kommunen und der freien Trägerlandschaft unter Beteiligung der Wissenschaft geprägt.
20 Jahre sind ein Datum, das es angezeigt erscheinen lässt, eine Zwischenbilanz zu ziehen und dabei auch die künftige Entwicklung in den Blick zu nehmen. Dies wollen wir gemeinsam mit der Fachszene und „unserem Ministerialrat“ Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner, der sich nach dieser Tagung in den Ruhestand verabschieden wird, reflektieren, bilanzieren, uns erinnern und gemeinsam in die Zukunft schauen.
   
Veranstalter Deutsches Institut für Urbanistik GmbH, Zimmerstraße 13-15, 10969 Berlin,
   
Information Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe: Sekretariat: Katrin Adam, Fon: 030 / 39001-136; Fax: 030/39001-146; Mail: agfj@difu.de; www.fachtagungen-jugendhilfe.de
   
Kosten 110,00 €
   
 
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Jahrestagung 2010 der AJS: Über den Tellerrand geschaut - Kinder- und Jugendschutz in Europa

Termin/Dauer 08. Juli 2010
   
Ort Leinfelden-Echterdingen
   
Inhalt In der Europäischen Union leben derzeit 96 Millionen Menschen zwischen 15 und 29 Jahren. Die Zahl der Studierenden ist gestiegen. Zugleich sind mehr als ein Drittel der jungen Menschen als NEETs zu bezeichnen: "Not in education, employment or training". Mit der aktuellen EU-Jugendstrategie "Investitionen und Empowerment" wollen die 27 EU-Mitgliedstaaten in den kommenden Jahren die soziale und berufliche Eingliederung Jugendlicher, ihre persönliche Entfaltung und ihr gesellschaftliches Engagement fördern. Ein wichtiges Ziel ist die soziale Integration benachteiligter junger Menschen. Neben der Förderung spezieller Initiativen im Jugendbereich soll dies durch eine konsequente Berücksichtigung von Jugendbelangen in anderen Politikfeldern wie Bildung, Beschäftigung, Integration und Gesundheit erreicht werden.
Offen ist, wie die pädagogischen Fachkräfte in Jugendhilfe, Jugendarbeit und Schule ihre Arbeit in Bezug zu den europäischen Beschlüssen setzen können und welche politischen Vorgaben sie dafür brauchen. Denn während sich die Problemlagen der Kinder und Jugendlichen in den verschiedenen EU-Ländern oft ähneln, unterscheiden sich die Modelle nationaler Jugendpolitiken ebenso wie die Verfahren und die Strategien sozialer Unterstützungsleistungen.
Kinder- und Jugendhilfe selbst kann die Chance ergreifen und sich dem Querschnittsthema "Europa" öffnen. Denn die lokalen Probleme, mit denen sie zu tun hat, sind immer auch Ausdruck globaler Veränderungen ökonomischer und politischer Verhältnisse. Gerade der Blick über den Tellerrand hilft also, das lokale Geschehen zu verstehen und angemessen zu handeln.
Mit dieser Jahrestagung wollen wir über verschiedene Modelle nationaler Jugendpolitik und ihre Begründungszusammenhänge informieren. Neben der politischen Perspektive ist der Blick auf den Alltag in Jugendarbeit und Jugendhilfe wichtig. Die Praxis im europäischen Ausland bietet Anregungen und Reflexionsmöglichkeiten für die eigene Arbeit. Dazu möchten auch wir mit unserer Jahrestagung beitragen.
   
Veranstalter Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg, Jahnstr. 12, 70597 Stuttgart
   
Information Fon: 0711 / 2 37 37 17; Fax: 07 11/2 37 37 30; info@ajs-bw.de; www.ajs-bw.de
   
Kosten noch keine Angaben
   
 
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Konferenz der Fachkräfte 2010 Qualitätsentwicklung in der Fachberatung gemäß § 8a SGB VIII

Termin/Dauer 27. August 2010
   
Ort Hannover
   
Inhalt Die diesjährige Fachkräftekonferenz hat den Schwerpunkt der Reflexion schwieriger Beratungsprozesse und greift darüber hinaus insbesondere zwei Themen auf, die in der Praxis häufig zu Verunsicherungen führen: Die Arbeit mit psychisch kranken Eltern und die Kooperation mit dem Familiengericht. Wichtige Fragestellungen in diesem Zusammenhang sind:
* Was sind die besonderen Belastungen Kinder psychisch kranker Eltern?
* Was macht die Gefährdungseinschätzung in diesen Familien so schwierig?
* Wie kann ich mir ein Bild von der psychischen Erkrankung der Eltern machen?
* Wie kann ich mit den Eltern eine gemeinsame Problemsicht erarbeiten?
* Wie kann eine gute Kooperation mit dem Gesundheitswesen aussehen?
* Wie kann ich, wenn andere Hilfen nicht gelingen, gemeinsam mit dem Familiengericht zu einer guten Lösung im Sinne des Kinderschutzes kommen?
Die Fachkräftekonferenz 2010 dient der Reflexion und vertiefenden Qualifikation der konkreten Fachberatung in schwierigen Hilfeprozessen. Das Einbringen von eigenen Fällen ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil der Konferenz.
   
Veranstalter Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 56975-3; Fax: 0221 / 56975-50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
   
Kosten 100,00 €
   
 
Termin/Dauer  
   
Ort  
   
Inhalt  
   
Veranstalter  
   
Information  
   

8. Kinderschutzforum "Das ist doch nicht normal" 

Termin/Dauer 08. bis 10. September 2010
   
Ort Düsseldorf
   
Inhalt Zentrale gesellschaftliche Grundhaltungen, wie die der Solidarität zwischen reich und arm und zwischen Menschen mit und ohne Arbeit, stehen seit einiger Zeit in Frage. Die Soziale Arbeit ist Teil dieses gesellschaftlichen Prozesses. Wenn zunehmend der Arbeitslose statt die Arbeitslosigkeit zum Skandal wird und der Blick auf die sozial Abgestiegenen und alles Fremde eher misstrauisch denn verstehend ist, droht auch der gesellschaftspolitische Auftrag der Sozialen Arbeit zur Disposition zu stehen. Die Soziale Arbeit, die sich unter teils prekären Arbeitsbedingungen für die gesellschaftlich Ausgeschlossenen engagiert, ist in ihrer Handlungsfähigkeit bedroht.
Die Fachkräfte der Jugendhilfe und der Kinderschutzsysteme arbeiten tagtäglich mit Kindern, Jugendlichen und Eltern zusammen, die in der Familie, in der Gruppe, in den Institutionen oder vom kulturellen Leben ausgegrenzt sind. Zugang zu finden und in Kontakt zu kommen, ist wesentliche Voraussetzung dafür, diesen Kindern und Familien Hilfe und Unterstützung anzubieten. Hilfe sollte vor allem die Ressourcen und besonders den Erfindungsreichtum der Menschen stärken, damit nachhaltige Veränderungsprozesse möglich werden.
Verantwortung gegen Ausgrenzung – Was dies für die Arbeit als Fachkraft bedeutet, ist Thema des Kinderschutzforums 2010. Fachkräfte aus Praxis und Wissenschaft stellen neue Projekte und Arbeitsweisen zur Diskussion. Der Kongress lädt ein zu einem kritischen Dialog über Hilfezugänge und über Handlungsmöglichkeiten, die Kinder schützen und Familien unterstützen. Er lädt ein, die eigene Praxis und Stellung im Hilfesystem kritisch zu überprüfen und neue Kooperationsideen kennenzulernen. In einer offensiven und zukunftsorientierten Diskussion werden die fachlichen Entwicklungen in der Jugendhilfe und im Kinderschutz thematisiert.
   
Veranstalter Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 56975-3; Fax: 0221 / 56975-50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
   
Kosten 125,00 € für drei Tage
   

15. Offenes Forum der National Coalition zur UN-Berichterstattung

Termin/Dauer 09. September 2010
   
Ort Berlin
   
Inhalt Ziel des 15. Offenen Forums ist es, einen öffentlichen Dialog über die Berichterstattung Deutschlands an die Vereinten Nationen zu führen:
Welche Akzente setzen die Kinder und Jugendlichen? Unterscheidet sich ihre Wahrnehmung zur Situation der Kinderrechte von der Einschätzung der Bundesregierung oder der National Coalition? Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung zur Verwirklichung der Kinderrechte getroffen, was steht noch auf der Agenda? Wo kann zukünftig gemeinsam an einem Strang gezogen werden? Welche "Hausaufgaben" des UN-Ausschusses aus den Concluding Observation aus den Jahren 1995 und 2002 sind immer noch nicht umgesetzt und sollten bei den Anhörungen in Genf endlich "vom Tisch" sein? Konkrete Impulse aus den drei Berichten aufgreifend, sollen Vereinbarungen für den weiteren Prozess der Umsetzungen getroffen werden: Worten folgen Taten! Bis zu den Anhörungen in Genf gilt es Erfolge auf den Weg zu bringen.
   
Veranstalter National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland, Mühlendamm 3, 10178 Berlin
   
Information Fon: (030) 400 40 200, Fax: (030) 400 40 232; Mail: info@national-coalition.de, www.national-coalition.de
   
Kosten 40,00 €
   

Jungen als Opfer von Gewalt - Fachtag zu Opferperspektiven von Jungen

Termin/Dauer 10. September 2010: 10:00 bis 16:00 Uhr
   
Ort Dresden
   
Inhalt Die Dresdner Facharbeitsgemeinschaft Jungen und jungen Männer arbeitet seit Dezember 2009 an dem Thema „Jungen als Opfer von Gewalt". Dabei ist uns klar geworden, dass Gewalt, und damit auch Opfererfahrungen, bei allen Jungen, mit denen wir arbeiten, zu 100% Thema ist oder war. Da die Jungen, mit denen wir arbeiten alle sozialen Schichten repräsentieren, wird diese Größenordnung auch bei den von sozialer Arbeit nicht adressierten Jungen ähnlich sein. Jungen gelten in unserer Gesellschaft vorwiegend als aggressiv, einfordernd, grenzüberschreitend. Sie werden oft als Täter in Gewaltsituationen gesehen. Aber was ist mit den männlichen Opfern? Ihre speziellen Bedürftigkeiten werden nicht erkannt. Und dies bei täglicher Berührung mit dem Thema (verbale Gewalt, psychische Gewalt, sexuelle Gewalt, drohender Gesichtsverlust, Ausgrenzung, häusliche Gewalt, Mobbing .... ). Die Opferseite wird nur selten thematisiert. Zurück bleiben die unbearbeiteten, schlimmstenfalls Traumata auslösenden Erfahrungen der Opfer.
Im Erleben von Gewalt als Opfer neigen Jungen in der Folge oft zum Rückzug bzw. fühlen sich als Verlierer der Situation. Umso wichtiger ist es, als Professioneller im Rahmen pädagogischen Einflusses, die eigene Person in den Kontext hineinzubringen und sensibel sowie einfühlsam die Gewalt und das Opfersein zu thematisieren. Das kann nur dann gut und nachhaltig gelingen, wenn die MitarbeiterInnen das Thema Gewalt und Opfer-Sein in ihrer Praxis und im eigenen Erleben reflektiert und bearbeitet haben. Ausreichend Raum, Zeit, Erfahrung, Empathie und/oder das Wissen um die geeigneten Anlaufstellen sind weitere wichtige Komponenten in der Arbeit mit den betroffenen Jungen.
   
Veranstalter Männernetzwerk Dresden e.V., Schwepnitzer Straße 10; 01097 Dresden
   
Information Fon: 03 51 / 79 66 352; Fax: 03 51 / 79 66 349; Mail: fachstelle@maennernetzwerk-dresden.de; www.mnw-dd.de
   
Kosten 35,00 €
   

1. Bochumer Kinderschutzkonferenz: Frühe Hilfen und Fallarbeit in der
Kinder- und Jugendhilfe in Fällen von Kindeswohlgefährdung

Termin/Dauer 11. September 2010
   
Ort Bochum
   
Inhalt Die medizinische und psychosoziale Betreuung von werdenden Eltern und Eltern mit Kleinkindern stellt professionelle Begleiter und Beteiligte vor besondere Herausforderungen. Das staatliche Wächteramt und die gesamtgesellschaftliche Verantwortung haben dabei einen hohen Stellenwert. Netzwerke und Kooperationen zwischen Jugend und Gesundheitshilfe, der Justiz, dem Schul-, Sport- und Bildungsbereich müssen die Aufgaben- und Problemstellungen des Kinderschutzes gemeinsam angehen und lösen.
Die Themenschwerpunkte liegen im Bereich der Aufgabenstellung der Gesundheitshilfe, der Aufdeckungsarbeit von Misshandlungsfällen und in der Aufarbeitung eines Falles von Kindeswohlgefährdung. Dabei wird besonders der Aspekt der Vernetzung beleuchtet und soll auf der Tagung an Praxisbeispielen konkretisiert werden. Aber auch die Wirksamkeit der Frühen Hilfen im Sinne von Kinderschutz soll bei der Darstellung der Praxisprojekte stets mit diskutiert werden. Der Leitsatz der Tagung "Erfolgreicher Kinderschutz basiert auf guter Kommunikation und Kooperation" begleitet die gesamte Veranstaltung.
   
Veranstalter Stadt Bochum Jugendamt, Willy Brandt Platz 2-8, 44777 Bochum
   
Information Peter Kraft, Fon: 0234 / 910-3190; Mail: pkraft@bochum.de
   
Kosten 20,00 €
   

106. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin

Termin/Dauer 16. bis 19. September 2010
   
Ort Potsdam
   
Inhalt U.a.:"Alles Blaue: alles Haue?" Differenzialdiagnosen bei Kindesmisshandlung; "Schweigepflicht oder Feigheit?" Arztrechtliche Aspekte bei Kindesmisshandlung; "Ein bisschen schmuddelig oder bereits vernachlässigt?" Kindesvernachlässigung: Früh erkennen - früh helfen;
"Angeboren, unbekannt, beigebracht?" Metabolische Ursachen lebensbedrohlicher Ereignisse und unklarer Todesfälle im frühen Kindesalter;
   
Veranstalter Kongressleitung DGKJ; Prof. Dr. med. Michael Radke; Klinikum Ernst von Bergmann, Charlottenstraße 72, 14467 Potsdam
   
Information Fon: 0331 / 241-5901, Fax: 0331 / 241-5900, Mail: mradke@klinikumevb.de
   

"Jugendhilfe in Bewegung" - 20 Jahre Kinder- und Jugendhilfegesetz

Termin/Dauer 17. September 2010
   
Ort Münster-Hiltrup
   
Inhalt In welche Richtung geht es weiter in der Kinder- und Jugendhilfe? Fachkongress für Leitungskräfte aus der öffentlichen und freien Jugendhilfe sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft. Die Vorträge und Foren beschäftigen sich u.a. den Themen Erziehung in der Familie, Frühe Hilfen, Armutsbekämpfung, Bildung und Inklusion.
   
Veranstalter Institut für soziale Arbeit e.V., Studtstr. 20, 48149 Münster
   
Information Fon: 0251 / 92 53 6-0; Fax: 0251 / 92 53 6-80; Mail: info@isa-muenster.de; www.isa-muenster.de
   
Kosten 40,00 €
   

Täterarbeit ist Opferschutz - Arbeit mit sexuell grenzverletzenden Jungen

Termin/Dauer 17. September 2010: 9:30 bis 16:30 Uhr
   
Ort Berlin
   
Inhalt In kaum einem anderen Feld der Hilfen für Kinder und Jugendliche entwickelte sich an der Schnittstelle von Pädagogik und Therapie in so dynamischer Weise so viel neues Wissen und neue Erfahrungen wie in spezialisierten ambulanten und stationären Einrichtungen für sexuell grenzverletzende Kinder und Jugendliche. Aus dieser Arbeit ist eine intensive multiprofessionelle, einrichtungs- und regionenübergreifende Vernetzung und Kooperation gewachsen. Neben den hohen Anforderungen an die Standards für die Risikoeinschätzung und passgenaue Intervention gibt es jedoch heute immer noch vielfältige strukturelle Probleme und Widerstände, die die effektive Hilfe im Sinne der Prävention sexualisierter Gewalt beeinträchtigen. Die ReferentInnen werden aus verschiedenen Bereichen sowohl zum aktuellen Wissensstand referieren, als auch Perspektiven aufzeigen.
   
Veranstalter EJF gemeinnützige AG, Kinder- und Jugendhilfeverband Süd, Schmidt-Ott-Str. 4, 12165 Berlin
   
Information Fax: 030 / 793 45 28; Mail: kjhv-sued@ejf.de
   
Kosten 25,00 €
   

Arbeit mit sexuell Grenzverletzenden Kindern und Jugendlichen in der Jugendhilfe

Termin/Dauer 22. September 2010
   
Ort Hanau
   
Inhalt Die Arbeit mit sexuell grenzverletzenden Kindern und Jugendlichen ist in mehrfacher Hinsicht mit besonderen Problemen verbunden: Sie erfordert eine sichere fachliche Abgrenzung zwischen sexuellem Neugierverhalten und sexueller Grenzverletzung /sexueller Gewalt.
Sie braucht eine Konzeption, die dem Doppelcharakter sexueller Grenzverletzungen durch Minderjährige gerecht wird: nämlich Delikt und Symptom zugleich zu sein. Der pädagogische Alltag mit sexuell grenzverletzenden Kindern konfrontiert mit einer Gewaltform, die von vielen Fachkräften als besonders unerträglich empfunden wird.
Der Referent / die Referentin bieten im Vortrag einen Einblick in die Psychodynamik sexuell grenzverletzender Kinder und Jugendlicher und stellen Besonderheiten der pädagogischen Arbeit mit diesen Kindern dar. Weitere Schwerpunkte sind konzeptionelle Aspekte und Rahmenbedingungen, die hilfreich sind, Fachkräfte in diesen belastenden Arbeitsbeziehungen und Situationen souverän und handlungsfähig zu erhalten.
   
Veranstalter Connect - Die Fortbildungseinrichtung des Albert Schweitzer Kinderdorf Hessen e.V., Geleitstraße 66, 63456 Hanau-Klein-Auheim
   
Information Frau Marr; Fon: 06181 / 27 09-18; Mail: connect@ask-hessen.de; www.connect-fortbildung.de
   

Sexuell übergriffiges Verhalten unter Kindern - Ursachen und Folgen

Termin/Dauer 23. September 2010
   
Ort Hannover
   
Inhalt Sexuelle Übergriffe unter Kindern rücken mehr und mehr in den Blick psychologischer und pädagogischer Fachkräfte. Das gestiegene Problembewusstsein nicht nur in diesen Fachkreisen spiegelt sich in Fachartikeln und zunehmenden Anfragen in den Beratungsstellen wieder.
Dies hat die Fachberatungsstelle Violetta zum Anlass genommen, zusammen mit der DGfPI, insbesondere die Altersgruppe der unter 14 jährigen (strafunmündigen) Mädchen und Jungen zu beleuchten. Die Fachveranstaltung möchte professionelle Fachkräfte sensibilisieren und unterstützen, sexuell übergriffiges Verhalten frühzeitig wahrzunehmen und diesem wirksam Einhalt zu gebieten.
   
Veranstalter Violetta Fachberatungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und jungen Frauen, Seelhorststraße 11, 30175 Hannover
Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung, Düsseldorf
   
Information Kontakt: Leni Müssing, Ursula Mathyl; Fon 0511 / 85 55 54; www.violetta-hannover.de; www.dgfpi.de
   
Kosten 55,00 €
   

Kindesvernachlässigung - Erkennen und Handeln im klinischen Alltag

Termin/Dauer 23. September 2010: 10:30 - 12:00 Uhr und 14:00 - 15:30 Uhr
   
Ort Berlin / Charité
   
Inhalt Kindesvernachlässigung ist eine weit verbreitete Gefährdungsform mit oftmals gravierenden Folgen. Kinder, die von Vernachlässigung betroffen oder bedroht sind, sind darauf angewiesen, dass ihre Situation frühzeitig wahrgenommen wird und Fachkräfte adäquat helfen. Eine Voraussetzung hierfür liegt in der guten Kommunikation und Transparenz zwischen den beteiligten Fachkräften. Dazu möchte die Veranstaltung beitragen: Sie bietet Raum, sich auszutauschen, zu diskutieren und spezifischen Fragen nachzugehen. Ausgangspunkt bildet am Vor- und Nachmittag jeweils ein Vortrag zu Kindesvernachlässigung.
   
Veranstalter Kinderschutzgruppe der Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow-Klinikum, Kinderklinik, Mittelallee 8/9, Berlin
   
Information loretta.ihme@charite.de, kinderschutzgruppe.charite.de
   

Aus unserer Sicht - Bundesweiter Kongress für Menschen, denen in Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalt angetan wurde

Termin/Dauer 25. bis 26. September 2010
   
Ort Berlin
   
Inhalt Ziel des Treffens ist es, gemeinsame politische Forderungen aus unserer Perspektive zu formulieren und das momentane gesellschaftliche und mediale Interesse am Thema sexueller Missbrauch zu nutzen, diese öffentlich zu machen.
   
Veranstalter Tauwetter, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin
   
Information kongress@tauwetter.de
   

Jahrestagung Koordinierungszentren Kinderschutz

Termin/Dauer 27. September 2010
   
Ort Lüneburg
   
Inhalt Zur diesjährigen Fachtagung zu Netzwerken Früher Hilfen und Kinderschutz lädt das Land Niedersachsen in die Hansestadt Lüneburg ein. Auf der Tagung werden aktuelle wissenschaftliche Befunde zum Thema präsentiert. Daneben stellen die Standorte des niedersächsischen Modellprogramms "Koordinierungszentren Kinderschutz - Netzwerke Früher Hilfen" ihre Erfahrungen bei der Umsetzung von Maßnahmen vor.
Die Fachtagung richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Gesundheitsdienstes, der Schulen, der Polizei und anderer Kooperationspartner.
   
Veranstalter Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 2, 30159 Hannover
Ansprechpartner: Andreas Böer
   
Information Institut für soziale Arbeit e.V., Studtstraße 20, 48149 Münster, Ansprechpartner: Stefan Eberitzsch, Mail: info@isa-muenster.de
   
Kosten 30,00 €
   

Sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Institutionen - Prävention und Intervention

Termin/Dauer 27. bis 28. September 2010
   
Ort Leipzig
   
Inhalt Der von der Bundesregierung initiierte Runde Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch“ trägt dazu bei, dass innerhalb unserer Gesellschaft ein fach- und institutionsübergreifender Diskurs stattfindet.
Damit bietet sich die Chance, der Lösung grundlegender Probleme im Kinderschutz einen großen Schritt näher zu kommen. Der Fachkongress, der unmittelbar vor dem zweiten Treffen des Runden Tisches stattfindet, greift die aktuellen Diskussionen, die in den ministeriellen Arbeitsgruppen geführt werden, auf. Er bietet Hintergründe und Konzepte, die ein sachliches Fundament für die professionelle Arbeit im Kinderschutz schaffen, und stellt Möglichkeiten der Prävention und der Intervention in verschiedenen Zusammenhängen vor. Die Diskussionen und Ergebnisse der Tagung werden von den beteiligten Expert(inn)en in die bundesweite Arbeit zurückgeführt.
Zentrale Fragestellungen des Kongresses sind:
* Welche institutionellen Risiko- und Schutzfaktoren gibt es in Bezug auf sexuelle Gewalt, und welche Qualitätsanforderungen lassen sich hieraus für Institutionen ableiten?
* Welche therapeutischen Hilfemaßnahmen sind für Kinder und Jugendliche sinnvoll?
* Welche Möglichkeiten der Aufarbeitung haben erwachsene Opfer?
* Welche Interventionsschritte sind wichtig, wenn ein (sexueller) Missbrauch offenkundig wird?
* Welche Teamdynamik wird ausgelöst, wenn eine Kollegin/ein Kollege übergriffig geworden ist?
* Gibt es pädagogische Konzepte, die Kinder und Jugendliche in Institutionen stärken und vor Übergriffen schützen?
   
Veranstalter Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 56975-3; Fax: 0221 / 56975-50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
   

"challenge" Prävention und Inter vention in der Opfer- und Täterarbeit bei sexueller Gewalt im Migrationskontext

Termin/Dauer 01. Oktober 2010
   
Ort Frauenfeld / Schweiz
   
Inhalt Sie sind herzlich zur Fachtagung "challenge" eingeladen. Nehmen Sie die Herausforderung einmal mehr an, sich für den Kinderschutz stark zu machen, indem Sie sich mit dem harten Thema der Gewalt und insbesondere der sexualisierten Gewalt im Migrationskontext auseinandersetzen. Sie erleben Fachleute aus der Täter- und Opferarbeit, die sich im Alltag vernetzt, effektiv und präventiv engagieren. Ziele der Fachtagung sind: Ein gemeinsames Bewusstsein für die komplexe Problematik von Gewalt und Migration weiterzuentwickeln, Neues zu erfahren, sich Wissen anzueignen, Bewährtes auszutauschen und inspiriert neue Wege einzuschlagen.
   
Veranstalter forio - Forensisches Institut Ostschweiz, Zürcherstrasse 149, CH-8500 Frauenfeld
   
Information Fon: 0041 / 52 / 723 30 00; Fax: 0041 / 52 / 723 30 05; Mail: heidi.sauder@forio.ch; www.forio.ch
   

Familienbildung ist Prävention

Termin/Dauer 05. Oktober 2010: 11:00 bis 15:30 Uhr
   
Ort Hannover
   
Inhalt Mit zunehmender öffentlicher Diskussion über Gefährdung des Kindeswohls u. a. vor dem Hintergrund von alltäglicher Gewalt, sexuellem Missbrauch und Armut wird immer deutlicher, wie wichtig Prävention ist und welchen wesentlichen Beitrag dazu die Familienbildung leistet.
"Viele Eltern warnen ihre Kinder vor dem bösen Fremden, während der soziale Nahraum weithin vernachlässigt wird" heißt es im Programm einer BAG-Mitgliedseinrichtung, deren Kursangebot Eltern interessiert, die ihre Kinder durch Aufklärung schützen wollen.
"Nach wie vor aber gilt die Familie als der wichtigste Ort der Persönlichkeitsentwicklung für Kinder. Die neueren Ergebnisse der Bindungs- und Hirnforschung bestätigen noch einmal aufs eindrücklichste, dass Bildungsprozesse mit der Geburt beginnen und die Voraussetzungen dazu in einer sicheren, kontinuierlichen, anregungsreichen, liebevollen Umgebung liegen, wie sie durch entwicklungsfördernde Eltern gewährleistet wird, die ihre neuen Rollen als Mutter und Vater bejahen können. Um diese Erziehungsverantwortung auch leben zu können, benötigen Eltern nicht nur gute Rahmenbedingungen, sondern auch eine positive Würdigung und gesellschaftliche Anerkennung ihrer Arbeit als Eltern. Darüber hinaus können aber auch gut funktionierende Netzwerke und die Begleitung durch Maßnahmen der Elternbildung zur Entlastung beitragen.
Präventive Maßnahmen setzen ressourcenorientiert an der Erhöhung persönlicher Kompetenzen zur Verbesserung von Bewältigungsstrategien
an oder arbeiten umwelt- bzw. systemorientiert an der Veränderung destruktiver Lebensbedingungen. Diese Fachtagung "Familienbildung ist Prävention" lädt dazu ein, die aktuellen Bedarfe und Chancen der Prävention durch Angebote der Familienbildung in den Blick zu nehmen, ihre Reichweite auszuloten und ihren Stellenwert aufzuzeigen.
   
Veranstalter Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelischer Familien-Bildungsstätten und Familien-Bildungswerke e.V., Jägerstraße 1, 44145 Dortmund
   
Information Fon: 02 31 / 56 78 71-0; Fax: 02 31 / 56 78 71-29; Mail: info@bagfamilie.de; www.bagfamilie.de
   
Kosten 25,00 €
   

Bindung und Umgang

Termin/Dauer 06. Oktober 2010
   
Ort Hanau
   
Inhalt Kinder, deren Familien kein Schutzraum, sondern ein Belastungsraum ist, haben mit zeitlebens belastenden Traumatisierungen zu kämpfen. Die Folge davon sind massive Störungen in der Eltern-Kind-Beziehung. So kommen viele Kinder in pädagogischen Einrichtungen der Jugendhilfe und in Pflegefamilien mit schweren Bindungsstörungen. Selbst wenn Kinder wegen traumatischer Erfahrungen von ihren Bindungspersonen getrennt werden, kann man beobachten dass diese Kinder sich dennoch wünschen weiterhin mit der Bindungsperson, die ihnen Leid zugefügt hat, in Kontakt zu haben. Auf den ersten Blick erscheint es paradox und verleitet Fachkräfte und Richter oft dazu, die Traumatisierung als nicht so schwerwiegend zu bewerten.
Diese Einschätzung bestimmt die Gestaltung des Umgangs und führt oft zu einer elternorientierte Besuchsregelung. Tatsächlich aber kann jeder Kontakt für das Kind eine Retraumatisierung bedeuten und langfristig die Entwicklung des Kindes und das Kindeswohl gefährden.
Deshalb ist es sehr wichtig die Kriterien bei der Gestaltung von Besuchskontakten und Umgangsregeln sehr sorgfältig zu prüfen.
Dr. Brisch stellt verschieden Varianten von Bindungsstörungen und mögliche Auswirkungen von Traumatisierung und Retraumatisierung vor. Er bietet für pädagogische Fachkräfte und Familienrichter Orientierungspunkte für die verantwortungsvolle Gestaltung von Besuchs- und Umgangsregeln.
   
Veranstalter Connect - Die Fortbildungseinrichtung des Albert Schweitzer Kinderdorf Hessen e.V., Geleitstraße 66, 63456 Hanau-Klein-Auheim
   
Information Frau Marr; Fon: 06181 / 27 09-18; Mail: connect@ask-hessen.de; www.connect-fortbildung.de
   

Was Ihr Euch antut, habt Ihr auch mir angetan - Kinder als Zeugen häuslicher Gewalt

Termin/Dauer 06. bis 08. Oktober 2010
   
Ort Silberbach
   
Inhalt Die Aufgaben der Sozialpädagogischen Familienhilfe
   
Veranstalter EJF Lazarus
   
Information Seminarunterlagen: Tel. 030-843 889 63, Fax 030-843 889 69; strelow.regine@ejf.de
Seminaranmeldung: Tel. 09287-96 82 0, Fax 09287-60616; mail@haus-silberbach.de;
www.haus-silberbach.de
   

Frühe Hilfen auch für Jugendliche? Gilt der Schutzauftrag § 8a SGB VIII bis zur Volljährigkeit?

Termin/Dauer 07. bis 08. Oktober 2010
   
Ort Berlin
   
Inhalt Jugendliche - eine "vergessene Zielgruppe" im Kinderschutz in der Jugendhilfe? Frühe Hilfen und Kinderschutz wurden in den letzten Jahren sehr stark vorrangig mit kleinen Kindern, die es zu schützen gilt, assoziiert. Aber haben nicht auch Jugendliche ihren ganz eigenen (Kinder-)Schutzbedarf, mit dem sich die Jugendhilfe intensiver beschäftigen sollte? Anliegen der Tagung ist es deshalb, sich mit den folgenden Fragen auseinanderzusetzen:
* Wo steht der Kinderschutz in Deutschland heute?
* Hat der § 8a SGB VIII auch was mit Jugendlichen zu tun?
* Was sind Gefährdungslagen Jugendlicher allgemein?
* Was sind konkrete „gewichtige Anhaltspunkte“ (§ 8a SGB VIII)?
* Wie verstehe ich als (insoweit erfahrene) Fachkraft mein Arbeitsfeld?
* Haben wir Konzepte und Hilfeangebote für Jugendliche im Kinderschutz?
* Wie kann das Jugendamt in diesem Bereich aktiver werden?
   
Veranstalter Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik GmbH, Zimmerstr. 13-15, 10969 Berlin
   
Information Anne Taubert; Fon: 030 / 39001-139; Fax: 030 / 39001-146; Mail: taubert@difu.de; www.fachtagungen-jugendhilfe.de
   

NZFH Bundeskongress "Frühe Hilfen in Deutschland"

Termin/Dauer 13. Oktober: 12:30 bis 20:00 Uhr, 14. Oktober 2010: 9:00 bis 16:00 Uhr
   
Ort Berlin
   
Inhalt Frühe Hilfen sind eine besondere Herausforderung: Nur wenn viele unterschiedliche Akteure zusammenspielen, können die Voraussetzungen geschaffen werden, um gemeinsam mit Eltern gute Entwicklungschancen und ein gesundes Aufwachsen für alle Kinder zu ermöglichen. Der Bundeskongress des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen bringt Fachleute aus Wissenschaft, Praxis und Politik zusammen, um eine Standortbestimmung der Frühen Hilfen vorzunehmen und Perspektiven zu entwickeln.
   
Veranstalter Nationales Zentrum Frühe Hilfen, BZGA / DJI
   
Information Kongressbüro steinrücke+ich, Bismarckstr. 12, 50672 Köln; Fon: 0221 / 56 96 56-17; Fax: 0221 / 56 96 56-20; Mail bundeskongress.fruehehilfen@steinrueckeundich.de; www.bundeskongress.fruehehilfen.de
   

Zwischen Doktorspielen und sexuellen Übergriffen - Sexualisierte Übergriffe zwischen Kindern unter 12 Jahren

Termin/Dauer 21. Oktober 2010
   
Ort Karlsruhe
   
Inhalt Sexuelle Übergriffe unter Kindern sind in den letzten Jahren verstärkt in das Bewusstsein der Fachöffentlichkeit getreten. Zwei unterschiedliche Entwicklungen haben dazu beigetragen. Einerseits hat sich die Betreuung von Mädchen und Jungen durch Eltern und pädagogische Fachkräfte deutlich intensiviert, andererseits sind Sexualität und sexuelle Gewalt weitaus öffentlichere Themen geworden, die vor allem in Form von Bildern präsenter sind - auch für Kinder. In Einrichtungen für Mädchen und Jungen besteht seither zunehmend ein Bedarf sich genauer mit den präventiven pädagogischen Konzepten zu sexuellen Übergriffen zu befassen und Möglichkeiten der Intervention kennenzulernen. Wir laden Sie zu einer gemeinsam vorbereiteten Tagung überörtlicher und örtlicher Fachstellen ein, die an der Weiterentwicklung fachlicher Standards arbeiten und den
Ausbau lokaler Vernetzung fördern.
   
Veranstalter Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V., Mendelssohnstr. 17, 40233 Düsseldorf
   
Information Fon: 0211 / 875 14 024; Fax: 0211 / 875 14 025; Mail: info@dgfpi.de; www.dgfpi.de
   
Kosten 55,00 - 70,00 €
   

 Familien Geschichten - Wissenschaftliche Jahrestagung der bke

Termin/Dauer 21. bis 23. Oktober 2010
   
Ort Lübeck
   
Inhalt Familiengeschichten sind heute weniger denn je kontinuierlich. Wenn sie Probleme haben, feststecken, wenn sie etwas in ihrem Leben ändern möchten, wenden sich Familien mit ihren individuellen Geschichten und Fragestellungen an Beraterinnen und Berater. Wie gehen diese mit den Erzählungen der Ratsuchenden um, mit welchen Methoden beziehen sie Familiengeschichten in die Beratung ein? Wie lässt sich eine Geschichte weitererzählen, und vielleicht auch rückwirkend neu interpretieren? Die Wissenschaftliche Jahrestagung der bke 2010 entfaltet das Thema Familien Geschichten in verschiedenen Dimensionen.
   
Veranstalter Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V., Herrnstraße 53, 90763 Fürth
   
Information Fon: 0911 / 9 77 14 - 0; Fax: 0911 / 74 54 97; Mail: bke@bke.de; www.bke.de
   
Kosten 30,00 €
   

Child in the City Conference

Termin/Dauer 27. bis 29. Oktober 2010
   
Ort Florenz
   
Inhalt The 5th Child in the City Conference will further build on the ideas of the former events by adressing the following themes:
Poverty of children
Child poverty is not only a problem for the Southern countries: much poverty hits children in the Northern part of the world as well. At all political levels, including the local level, authorities should be aware of this problem and take appropriate measures. We are looking for good practices on this theme.
Assessment tools
Assessing the degree of ‘child friendliness’ of cities and communities is a key element in Child Friendly Cities efforts. To respond to this need, UNICEF Innocenti Research Centre, in partnership with Childwatch International, have developed and tested assessment tools in 11 countries. In addition to this international approach, some national networks and many cities have developed their own assessment tools.
Participation
Participation means being part of society. Children and young people do not have to wait until they are adults to be real citizens and to be active community members. Almost all local authorities have been developing initiatives to promote the citizenship of children and youngsters. How far are they going with regard to participation and how do they put participation into practice?
Right to play
No behaviour is more characteristic of children than playing. For that reason the right to play means the right to be a child. The availability of space is an important matter, but also the time to be allowed to play and thus tolerance. Concrete local initiatives will inspire other local partners.
   
Veranstalter Child in the City Foundation, P.O.Box 822, 3700 AV Zeist, Niederlande
   
Information Fon: +31 030 / 698 1800; Fax: +31 030 / 691 7394; www.childinthecity.com
   

Kölner Forum Frühe Kindheit 2010 

Termin/Dauer 28. bis 30. Oktober 2010
   
Ort Köln
   
Inhalt Der Ausbau von Betreuungsangeboten im Bereich frühe Kindheit sowie von präventiv angelegten frühen Hilfen trägt in vielen Fällen dazu bei, Gefährdungssituationen zu verhindern. Dies kann aber nicht in allen Fällen gelingen. Deshalb müssen sich im Bereich der frühen Kindheit tätige Fachkräfte auch mit Handlungsstrategien im Fall von Hinweisen auf eine eingetretene Kindeswohlgefährdung beschäftigen. Auf diese Situation zielt der angebotene Workshop.
Nach Klärung der Grundbegriffe des Kinderschutzrechts (z.B. Kindeswohlgefährdung) und der grundlegenden Handlungspflichten für Fachkräfte aus verschiedenen Handlungsfeldern werden im zweiten und dritten Schritt fachliche Strategien bei der Gefährdungsabschätzung und bei der Problemansprache gegenüber den betroffenen Eltern behandelt. Im vierten und letzten Schritt stehen nach gegenwärtigem Kenntnisstand geeignete Hilfe- und Schutzkonzepte im Mittelpunkt.
   
Veranstalter Kölner Forum Frühe Kindheit, Universität zu Köln - Humanwissenschaftliche Fakultät, PD Dr. R. Kißgen, Frangenheimstr. 4, 50931 Köln
   
Information Fon.: 0221 / 470 4685; Fax: 0221 / 470 5852; Mail: forum.fruehekindheit@hrf.uni-koeln.de; www.hf.uni-koeln.de
   
Kosten zw. 135,00 und 210,00 €
   

Seelische Gesundheit und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen braucht Hilfe!

Termin/Dauer 08. bis 09. November 2010
   
Ort Kassel
   
Inhalt U.a.: Versorgung von Kindern psychisch Kranker – eine kooperative Herausforderung; Präventive und interdisziplinäre Ansätze zur Förderung elterlicher Erziehungskompetenzen; Frühe Hilfen im Überblick; Anforderungen an ein seelisch gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen aus Sicht des Kinderschutzbundes.
   
Veranstalter Aktion Psychisch Kranke e.V., Oppelner Str. 130, 53119 Bonn
   
Information Fon: 0228 / 67 67 40, Fax: 0228 / 67 67 42, Mail: apk-bonn@netcologne.de, www.apk-ev.de
   
Kosten 120,00 €
   

Kinder in Beziehung- Zur Bedeutung familiärer und institutioneller Beziehungsangebote für die Entwicklung von Kindern

Termin/Dauer 11. bis 12. November 2010
   
Ort Wolfenbüttel
   
Inhalt Bindung als ein wesentlicher Bereich kindlicher Beziehung ist der Schwerpunkt der Jahrestagung der LAG für Erziehungsberatung Niedersachsen. In Pre-Workshops und Vorträgen werden Erkenntnisse aus Bindungs- und Entwicklungsforschung von Säuglingen und Kleinkindern vorgestellt: Wie kommunizieren Säuglinge mit ihren Bindungspersonen? Wie zeigen sich eine sehr frühe räumliche Trennung von Bindungsperson und Kleinkind (Krippenbetreuung) und wie wirkt sie sich auf die Entwicklung des Kleinkinds aus? Welche Fähigkeiten müssen Bindungspersonen haben, um das Potential kleiner Kinder so früh wie möglich für Bildungsangebote zu nutzen? Welche altersspezifischen und entwicklungsbedingten Möglichkeiten haben Kinder, die Trennungs- und Scheidungsphasen ihrer Eltern zu verkraften? Wie wirkt sich das auf Verhaltensänderung spezialisierte Eltern-Training Triple P auf die Qualität der Beziehung zwischen Eltern und Kind aus?
   
Veranstalter Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung Niedersachsen e.V., Harztorwall 25, 38300 Wolfenbüttel
   
Information Fon: 05331 / 84186; Fax: 05331 / 84189; www.erziehungsberatung-niedersachsen.de
   
Kosten 45,00 bis 80,00 €
   

Kindeswohlgefährdung - Erkennen und Handeln im Rahmen interdisziplinärer Kooperation

Termin/Dauer 12.11.2010 von 9 Uhr bis 17 Uhr, 13.11.2010 von 9 Uhr bis 15 Uhr
   
Ort Berlin / Charité
   
Inhalt Gute Zusammenarbeit zwischen allen Berufsgruppen und Institutionen ist eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreichen Kinderschutz. Dieser Gedanke ist in dem „Konzept für ein Netzwerk Kinderschutz“ des Berliner Senats fest verankert.
Einem weiteren Meilenstein hin zu einer verbesserten Kooperation im Kinderschutz stellt das Berliner Gesetz zum Schutz und Wohl des Kindes dar. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen und sie vor Gefährdungen ihrer Entwicklung zu schützen. Dazu gehört die Ausweitung der Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen für Kinder und die Kooperation zwischen staatlichen Behörden und Anlaufstellen sowie Einrichtungen und Diensten anderer Träger der gesundheitlichen, sozialen und pädagogischen Betreuung und Förderung von Kindern und Jugendlichen aufzubauen. Mit der Fachtagung Kinderschutz – Handeln im Rahmen interdisziplinärer Kooperation möchten die Veranstalter unterschiedliche Modelle der Kooperation in Berlin vorstellen und die teilnehmenden Experten miteinander ins Gespräch bringen.
   
Veranstalter Eine gemeinsame Veranstaltung der Kinderschutzgruppe der Charité, der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz.
   
Information Loretta Ihme; Kinderschutzkoordinatorin Charité - Universitätsmedizin Berlin, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin
Fon: 030 / 450 566 627; Fax: 030 / 450 566 992; loretta.ihme@charite.de;
kinderschutzgruppe.charite.de
   

Bindungen - Paare, Sexualität und Kinder

Termin/Dauer 12. November 2010: Vorkonferenz, 13. bis 14. November 2010 Hauptkonferenz
   
Ort München
   
Inhalt Paarbeziehungen werden durch die früheren Bindungserfahrungen der jeweiligen Partner bestimmt. Wie entstehen aus diesem Hintergrund Liebesbeziehungen? Welchen Einfluss hat die Bindungsqualität auf Sexualität, Partnerschaft der Eltern und auf die Entwicklung der Kinder? Wie wirken sich Trennungen des Elternpaares auf die Bindungsfähigkeit der Kinder aus? Wie verarbeiten Eltern den Verlust eines Kindes? Welchen Einfluss haben traumatische Erfahrungen auf die Entstehung von destruktiven Täter-Opfer-Bindungen? Wie können diese behandelt werden?
Thema der Vorkonferenz: Destruktive Täter-Opfer-Bindungen: "Ursachen, Dynamik, Therapie" mit Michaela Huber
   
Veranstalter Ludwigs-Maximilians-Universität und Dr. Von Haunersches Kinderspital
   
Information Congress-Organisation Geber + Reusch, Frau Brigitte Reusch, Habichtsweg 11, 60437 Frankfurt/Main
Fon: 069 / 50 52 39; Fax +49 (0) 69 - 90 50 88 84; Mail: geber-reusch@t-online.de
   
Kosten 175,00 € plus 120,00 € für die Vorkonferenz
   

IV World Congress on Child and Adolescent Rights 

Termin/Dauer 15. bis 18. November 2010
   
Ort Puerto Rico
   
Inhalt The event draws together nearly 1,000 participants from 20 countries. Its main objective is to provide an academic, scientific and professional forum for the interdisciplinary exchange of ideas, knowledge and experiences regarding the human rights of children and adolescents. At the same time, it comprises an international encounter for the effective participation of children and adolescents. The three previous World Congresses were held in Isla Margarita, Venezuela, in 2003; Lima, Peru, in 2005; and Barcelona, Spain, in 2007.
The central theme of the IV World Congress is “The best interests of children and adolescents: well-being and development in the new world economic order.”
The programme will be structured around six general thematic areas:
* poverty
* education
* health
* participation
* identity
* violence
These have been drawn from the considerations and conclusions of the Barcelona Declaration authored by the children and adolescents who participated in the III World Congress on Child and Adolescent Rights in 2007.
   
Veranstalter Defensores PROCDN; P.O. Box 9020946, San Juan, PR 00902-0946
   
Information Fon: 787 724 1377; Mail: condematos@defensores.org; www.defensores.org
   

"Wer steht uns bei?" Kooperative Qualitätsentwicklung im Kinderschutz

Termin/Dauer 22. November 14:00 Uhr bis 24. November 2010 12:30 Uhr
   
Ort Salzburg
   
Inhalt Das internationale Symposium mit Fachleuten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz greift zwei Schwerpunktthemen heraus: Kooperatives Qualitätsmanagement im Kinderschutz und Kinderbeistand als Chance für Kinder und die Institution des Kinderbeistandes aus der Perspektive österreichischer, deutscher und Schweizer Erfahrungen. Die Partizipation aller Betroffenen ist das verbindende Anliegen dieses Symposiums.
   
Veranstalter St. Virgil Salzburg in Kooperation mit dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen und Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreich
   
Information St.Virgil Salzburg Veranstaltungsbüro, Ernst-Grein-Straße 14, A-5026 Salzburg, Tel.: 0043 (0)662 65901-514,
Fax: 0043 (0)662 65901-509; Mail: anmeldung@virgil.at
   
Kosten 245,00 €
   

ASD-Bundeskongress 2010

Termin/Dauer 24. bis 26. November 2010
   
Ort Hamburg
   
Inhalt Der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) ist einwesentlicher Garant für die soziale Grundversorgung für Bürgerinnen und Bürgern. Er steht Familien, Jugendlichen und Kindern, aber auch älteren Menschen und Menschen mit sozialen Schwierigkeiten bei der Bewältigung von unterschiedlichsten Problemlagen zur Seite. Von Erziehungs-, Partnerschafts- und Scheidungsproblemen, über Sorgerechtsfragen und der Ausgestaltung des Umgangsrechtes, bis hin zu Fragen der Behindertenhilfe, Altenhilfe und Sicherung der Lebensgrundlagen werden Beratungen durchgeführt und Hilfen eröffnet. Aus diesem weiten Aufgabenspektrum ergibt sich eine Vielfalt von Themen, die unter Beteiligung von Vertreter/innen der Praxis, Wissenschaft und Fachpolitik beim 3. ASD-Bundeskongress 2010 diskutiert werden.
Neben konzeptionellen Themen die durch Veränderungen der sozialstaatlichen Leistungssysteme ausgelöst werden, stehen die zunehmende Ökonomisierung und der gesellschaftliche Wandel auf dem Programm. Diese Themen stellen den ASD immer wieder vor neue An- und Herausforderungen. Mit welchen Konzepten darauf reagiert werden kann und welche fachlichen Perspektiven zu berücksichtigen sind, soll in den Kongress-Foren bearbeitet werden. Und sicher wird die Frage nach Anspruch und Alltag im ASD eine Rolle spielen.
   
Veranstalter Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V., Michaelkirchstraße 17/18, 10179 Berlin-Mitte
   
Information Fon: 030 / 62980-0; Fax: 030 / 62980-150; Mail: info@deutscher-verein.de; www.deutscher-verein.de
   
Kosten 120,00 €
   

9. Fachtag Kinderschutz: Kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen

Termin/Dauer 24. bis 26. November 2010
   
Ort Silberbach
   
Inhalt Prostitution, Pornografie und das Internet
   
Veranstalter EJF Sozialakademie
   
Information Seminarunterlagen: Tel. 030-843 889 63, Fax 030-843 889 69; strelow.regine@ejf.de
Seminaranmeldung: Tel. 09287-96 82 0, Fax 09287-60616; mail@haus-silberbach.de;
www.haus-silberbach.de
   

„Zu Hause ist die Hölle los...” ? Die große Not der Kinder bei Partnerschaftsgewalt

Termin/Dauer 25. bis 26. November 2010
   
Ort Lübeck
   
Inhalt Durch die Einführung des Gewaltschutzgesetzes 2002 hat sich im Feld der Hilfen bei Partnerschaftsgewalt viel bewegt. Hilfe- und Unterstützungsangebote sind insbesondere für gewaltbelastete Frauen mit ihren Kindern entstanden, ebenso soziale Trainingsangebote für gewalttätige Männer. Es gibt aber immer noch viel zu wenig Hilfeangebote für Kinder und Jugendliche, die die Gewalt zwischen ihren Eltern miterleben müssen. Auf dem Fachkongress der Kinderschutz-Zentren vom 25.-26. November 2010 in Lübeck wird es darum gehen, welche Auswirkungen das Miterleben von Partnerschaftsgewalt auf Jungen und Mädchen hat und welche Anforderungen sich daraus für die Arbeit der Jugendhilfe ergeben. Es wird aufgezeigt, welche Unterstützungsangebote sich aus Sicht der Betroffenen und der Helfer(innen) bewährt haben und welche Probleme sich bei der Frage nach dem Umgang des Kindes mit dem gewalttätigen Elternteil ergeben.
   
Veranstalter Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 56975-3; Fax: 0221 / 56975-50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
   

Frühe Hilfen in der Praxis - Möglichkeiten und Grenzen der Erziehungsberatung

Termin/Dauer 26. November 2010
   
Ort Offenburg
   
Inhalt Das Themenfeld Frühe Hilfen entwickelt sich hochdynamisch. In vielen Kommunen erproben Jugendhilfe und Gesundheitswesen derzeit verschiedenste Projekte mit der Zielsetzung, Kinder mit Entwicklungsrisiken bzw. deren Eltern möglichst frühzeitig zu erreichen. Einmal mehr ist die Erziehungsberatung gefragt. Aufgrund ihrer langen Erfahrung und interdisziplinären Kompetenz in Fragen kindlicher und familiärer Entwicklung
und ihren möglichen Belastungen, Risiken und Gefährdungen kann sie eine wichtige Rolle im Netzwerk Frühe Hilfen übernehmen. Der niederschwellige Zugang eröffnet Chancen für präventiv ausgerichtete Angebote. Auf der anderen Seite steht die zunehmende Überlastung
durch steigende Fallzahlen, komplexer werdende Einzelfälle und andere neue Aufgabenfelder.
Wie kann und soll sich Erziehungsberatung also in die Frühen Hilfen einbringen? Welche Rolle soll sie wahrnehmen?
Unter welchen Rahmenbedingungen ist diese Arbeit leistbar? Und welche Chancen und Risiken bestehen für die weitere Entwicklung der Erziehungsberatung durch dieses neue Arbeitsfeld?
Der Fachtag will die genannten Fragestellungen aus der Sicht profilierter Vertreterinnen und Vertreter der Frühen Hilfen und der Erziehungsberatung in Deutschland beleuchten. Im zweiten Teil werden verschiedene Modelle vorgestellt, wie sich Erziehungsberatungsstellen in
Baden-Württemberg bei den Frühen Hilfen beteiligen, sowie Einblick in die unterschiedliche Praxis regionaler Projekte gegeben.
   
Veranstalter Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung Baden-Württemberg e.V., M 1, 9a, 68161 Mannheim
   
Information Barbara Böttcher-Raabe; Mail: barbara.boettcher@ekma.de; Fax: 0621 / 280 00 299; www.erziehungsberatung-bw.de
   

Traumatisierte Kinder und Jugendliche – Therapeutische und pädagogische Hilfen

Termin/Dauer 02. bis 03. Dezember 2010
   
Ort Stuttgart
   
Inhalt Täglich begegnen Pädagog(inn)en und Sozialarbeiter(inne)n in stationären und ambulanten Einrichtungen, in Kindertagesstätten und Schulen traumatisierten Kindern und Jugendlichen, und häufig fühlen sie sich - wie auch die Eltern - verunsichert oder überfor-dert im Umgang mit den Betroffenen. Traumatisierte Kinder und Jugendliche brauchen aber Erwachsene, die ihre traumaspezifischen Reinszenierungen verstehen, sie vor Isolation und Zurückweisung schützen und ihnen dabei helfen, ihre Erlebnisse zu verarbeiten und ihr Verhalten zu verändern.
   
Veranstalter Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 56975-3; Fax: 0221 / 56975-50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
   

Nationaler Aktionsplan für ein kindergerechtes Deutschland

Termin/Dauer 09. bis 10. Dezember 2010
   
Ort Berlin
   
Inhalt Zur politischen Bedeutung und den Perspektiven eines kinder- und jugendgerechten Deutschlands; Wie wird Deutschland kindergerecht? Aktuelle Befunde und Handlungsansätze in Gesellschaft und Praxis; Zehn Leitlinien für ein kindergerechtes Deutschland - Resümee und Ausblick der NAP-Lenkungsgruppe; Kindergerechtigkeit im internationalen Kontext; Schutz und Bindung – Entscheidende Faktoren in der frühen Kindheit (Schwerpunkt 0 bis 5 Jahre); u.a.
   
Veranstalter Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik GmbH, Zimmerstr. 13-15, 10969 Berlin
   
Information Anne Taubert; Fon: 030 / 39001-139; Fax: 030 / 39001-146; Mail: taubert@difu.de; www.fachtagungen-jugendhilfe.de
   
Kosten keine Angaben
   

Vorschau 2011

   

Frühkindliche Entwicklung im Kontext der Eltern-Kind-Beziehung: Brennpunkte früher Prävention und Intervention

Termin/Dauer 21. Januar 2011: 13:00 bis 18:00 Uhr; 22. Januar 2011: 9:00 bis 18:00 Uhr
   
Ort München
   
Inhalt Säuglinge und Kleinkinder psychisch kranker Eltern; Langzeitrisiken bei frühkindlichen Regulations- und Beziehungsstörungen; Neurobiologische Grundlagen und Störungen der intuitiven elterlichen Kompetenzen; eltern-Kind-Kommunikation als Ressource in der Eltern-Säuglings-Therapie; etc.
   
Veranstalter Deutsche Akademie für Entwicklungsförderung und Gesundheit des Kindes und Jugendlichen e.V., Heiglhofstr. 63, 81377 München
   
Information Fon: 089 / 724968-0; Fax: 089 / 724968-20; Mail: info@akademie-muenchen.de; www.akademie-muenchen.de
   

Was Kinder (über)leben lässt –die Liebe als Wirkfaktor in der frühen Kindheit - 16. GAIMH-Jahrestagung

Termin/Dauer 17. bis 19. Februar 2011
   
Ort Wien
   
Inhalt Wie sieht liebevolle Begleitung von Kleinkindern aus? Was braucht es dafür? Welche professionellen und politischen Grundlagen sind nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft nötig? Wie gelingt der Transfer in die Praxis? Welche Aus- und Weiterbildungen sind dafür erforderlich und für wen? Und wie kommt der Nutzen zu den Eltern, den KleinkindbetreuerInnen und zum Kind? Der Beantwortung dieser Fragen widmet sich die 16. Jahrestagung der GAIMH - Gesellschaft für die seelische Gesundheit in der frühen Kindheit in Kooperation mit der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit. Das Thema Liebe in einem wissenschaftlichen Rahmen ist dabei bewusst als Spannungsfeld gedacht. Die Auseinandersetzung erfolgt aus zwei sich ergänzenden Blickwinkeln.
Am ersten Kongresstag wird der Frage nachgegangen, was ein Kind zum gesunden Wachstum braucht und wie dieses gesunde Wachstum gesellschaftlich und professionell unterstützt werden kann. Der zweite Kongresstag gilt der Auseinandersetzung mit Biographiebrüchen und deren Folgen sowie Möglichkeiten für Prävention und Therapie.
Der Kongress dient - als interdisziplinäre Plattform der verschiedenen Berufsgruppen im frühkindlichen Bereich - dazu, Informationen über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu erlangen, den eigenen Blick für die elementaren Bedürfnisse von Kleinkindern zu schulen und die frühzeitige Wahrnehmung von Fehlentwicklungen zu stärken. Darüberhinaus ist es den Veranstaltern ein großes Anliegen, die neuen Kenntnisse und
Forschungen zu den Meinungsbildern im frühkindlichen Bereich zu tragen, damit jene den Kleinsten und Schwächsten in unserer Gesellschaft
zu Gute zu kommen.
   
Veranstalter Organisationsbüro GAIMH Jahrestagung 2011, Martina Wolf
   
Information Fon: +43 (0) 664 915 09 97, Mail: organisationsbuero@gmx.at; www.gaimh.org
   

14. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) 

Termin/Dauer 07. bis 09. Juni 2011
   
Ort Stuttgart
   
Inhalt Kinder. Jugend. Zukunft: Perspektiven entwickeln – Potenziale fördern!
Der 14. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag stellt das Aufwachsen junger Menschen, deren Förderung, Schutz und Teilhabe in den Mittelpunkt. Es wird danach gefragt wie die Potenziale junger Menschen gefördert und wie Benachteiligungen und soziale Ungleichheiten abgebaut werden können. Dabei nimmt die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland auf dem 14. DJHT bewusst die Herausforderung an, Antworten auf diese Fragen zu finden.
Der 14. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag hat zum einen Fortbildungscharakter für die zahlreichen Beschäftigten in der Kinder- und Jugendhilfe – deutschlandweit über 600.000 Beschäftigte – und zum anderen dient er als Diskussionsplattform mit den politisch Verantwortlichen. Er ist aber auch eine Informationsbörse für den interessierten Laien
   
Information www.jugendhilfetag.de