IzKK - Veranstaltungsübersicht: Fortbildungen 2010

4. Quartal 2010

Oktober

01.-03. Okt. 2010 "SEE-IT 0-3" - Interdisziplinärer Trainingskurs zum sozial-emotionalen Entwicklungsscreening für Säuglinge und Kleinkinder im Alter von 0-3 Jahren
04.-05. Okt. 2010 Kindeswohlgefährdung durch sexuelle Gewalt (1. Modul)
04.-05. Okt. 2010 Familien mit psychisch auffälligen Eltern(teilen) - Sensibilisierung für die Störungsbilder der Eltern und Problemlagen der Kinder
06.-08. Okt. 2010 Kinder als Zeugen häuslicher Gewalt
08. Oktober 2010 Starke Kinder brauchen starke Professionelle und beide brauchen Unterstützung in ihrer Einrichtung!
09. Oktober 2010 Was ist sexueller Missbrauch? Ist Prävention möglich?
11.-13. Okt. 2010 Alterspezifische Formen von Traumatisierung bei Kindern und Jugendlichen - Methodenseminar
11.-13. Okt. 2010 Von unschuldigen Engeln und schlafenden Hunden - Sexualpädagogik und geistige Behinderung
11.-13. Okt. 2010 Grundlagenseminar §8a SGB VIII
13. Oktober 2010 Bei uns? Das hätte ich nie gedacht
13.-15. Okt. 2010 Kinder psychisch kranker Eltern
15.-16. Okt. 2010 Öffentliche Jugendhilfe und darüber hinaus - über den Umgang mit Familien in Krisensituationen
18. Oktober 2010 „Sie hatte einen kurzen Rock an und wollte das doch auch?!“ Sexualisierte Übergriffe unter/von Jugendlichen
21.-24. Okt. 2010 Bindungstheoretische Ansätze und Methoden in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien
22.-23. Okt. 2010 E.R.N.S.T. machen - sexuelle Gewalt unter Jugendlichen verhindern
23. Oktober 2010 Umgang mit (Verdachts-)Fällen von sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen
25. Oktober 2010 Was tun, wenn aus Spaß Gewalt wird? Selbstbehauptung in der Präventionsarbeit gegen sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen
25.-29. Oktober 2010 Aufbaukurs für Verfahrensbeistände zur Kinderschutzfachkraft nach § 8a SGB VIII
27.10.-01.11.2010 "Kinderschutz in der Schule?!"
28. Okt. 2010 Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen
28.-29. Okt. 2010 Kinder und häusliche Gewalt - Ansätze zur Unterstützung der Erziehungskompetenz
29.-30. Okt. 2010 Wie schwierig ist die Risikoeinschätzung bei sexueller Misshandlung von Kindern und Jugendlichen? - Hilfe- und Schutzkonzepte für Kinder und Jugendliche
29.-30. Oktober 2010 Trennungen in den ersten Lebensjahren

November

01.-04. Nov. 2010 Bindung & Gruppen - Bindungsförderung und Emotionelle Erste Hilfe in präventiven Eltern-Kind-Gruppen
08.-09. Nov. 2010 Qualitätssicherung und Fehlermanagement im Kinderschutz
17. Nov. 2010 Körper, Liebe, Doktorspiele: Ausdrucksformen kindlicher Sexualität gekonnt begleiten
22.-23. Nov. 2010 Kindeswohlgefährdung - Einüben professionellen Verhaltens für Krisensituationen
22.-24. Nov. 2010 Pädagogische Arbeit mit Opfern und jugendlichen Tätern/Täterinnen sexueller Gewalt
26. November 2010 Sexuelle Übergriffe durch Kinder

Dezember

01.-03. Dez. 2010 Frühe Warnzeichen von Vernachlässigung und Misshandlung von Säuglingen und Kleinkindern
01.-03. Dez. 2010 Umgang mit gravierendem Fehlverhalten von Mitarbeitenden in der Jugendhilfe
07.-08. Dez. 2010 Vernachlässigung und Gewalt im Kindesalter: Frühe Hilfe – Effektive Hilfen?
10.-11. Dez. 2010 Sexualisierte Gewalt / Sexueller Missbrauch
 
   

"SEE-IT 0-3" - Interdisziplinärer Trainingskurs zum sozial-emotionalen Entwicklungsscreening für Säuglinge und Kleinkinder im Alter von 0-3 Jahren

Termin/Dauer 01. bis 03. Oktober 2010
   
Ort Potsdam
   
Inhalt Aufbauend auf die Inhalte des Seminars 02 "Videounterstützte Interaktionsdiagnostik" wird erarbeitet, wie interaktions- und kommunikationszentrierte diagnostische Ansätze zu einem Kernpunkt der Früherkennung in den Bereichen Jugendhilfe und Gesundheitswesen werden können. "SEE 0-3" erfasst durch problemzentrierte Gesprächsführung und Verhaltensbeobachtung der Eltern-Kind-Interaktion sowie durch Fragebogendaten die entwicklungsrelevanten Lebensbedingungen eines Säuglings oder Kleinkindes und beurteilt diese hinsichtlich eventueller Entwicklungsrisiken und/oder Kindeswohlgefährdungen. Diese Strategie der Früherkennung
gewährleistet eine systematische Wahrnehmung psychosozialer Risiken und Ressourcen sowie eine strukturierte Aufbereitung einer breiten
Datengrundlage. Sie vereint sowohl eine "Weitwinkelperspektive" auf familiäre und soziale Umgebungsbedingungen als auch einen "Lupenblick" auf das interaktive und kommunikative Geschehen zwischen Eltern und Kind. TeilnehmerInnen können nach vorbereitender Absprache mit den Referentinnen Fallvignetten sowie Videomaterial aus der eigenen Arbeit mit einbringen und zur Diskussion stellen. Der Kurs versteht sich als ein Baustein zur Qualitätsentwicklung in den Arbeitsbereichen Sozialarbeit, Schwangerschaftskonfliktberatung, Erziehungs- und Familienberatung, Familienbildung, Frühförderung, Pädiatrie, Geburtshilfe.
   
Veranstalter Vom Säugling zum Kleinkind, c/o Fachhochschule Potsdam, Friedrich-Ebert-Straße 4, 14467 Potsdam
   
Information Fon: 0331/ 27 00 574; Fax: 0331/ 580 24 59; Mail: kontakt@familienzentrum-potsdam.de; www.fh-potsdam.de
   
Kosten 180,00 €
   

Kindeswohlgefährdung durch sexuelle Gewalt

Termin/Dauer 04. bis 05. Oktober 2010 (1. Modul, weitere Module: 08./09. November 2010, 13./14. Dezember 2010 und 17./18. Januar 2011)
   
Ort Bad Malente
   
Inhalt Konfrontation mit sexueller Gewalt löst bei vielen Mitarbeiter(inne)n der Jugendhilfe Verunsicherung, Ablehnung und oft auch Angst aus. Hilfen und Schutzmaßnahmen bei sexueller Gewalt erfolgen oft unter erschwerten Bedingungen. Denn kaum ein anderes Thema führt in der Öffentlichkeit, aber auch in der fachlichen Auseinandersetzung, zu so kontroversen und emotionalisierten Positionen wie sexuelle Gewalt gegen Kinder. Wie gelingt es, Kinder vor sexueller Gewalt zu schützen und gleichzeitig ihnen und ihrer Familie Beratung und Unterstützung anzubieten? Wie gehen wir mit den Ambivalenzen und Gefühlen gegenüber den misshandelnden Elternteilen, meistens den Vätern, um? Diese und weitere inhaltliche Aspekte werden im Kurs "Kindeswohlgefährdung durch sexuelle Gewalt" thematisiert.
   
Veranstalter Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 56975-3; Fax: 0221 / 56975-50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
   
Kosten bitte erfragen
   

Familien mit psychisch auffälligen Eltern(teilen) - Sensibilisierung für die Störungsbilder der Eltern und Problemlagen der Kinder

Termin/Dauer 04. bis 05. Oktober 2010
   
Ort Frankfurt am Main
   
Inhalt Ziel des Seminars ist es, sicherer in der Beurteilung der Indikatoren zu werden, die auf eine psychische Störung bei Eltern(teilen) hinweisen. Anhand von Fallbeispielen werden Zusammenhänge zwischen elterlicher psychischer Störung und der erforderlichen „Hilfe zur Erziehung“ für das Kind erarbeitet. Konsequenzen aus den Problemlagen der Eltern und Kinder sollen gemeinsam entwickelt und erörtert werden. Wege der Kooperation mit den entsprechenden Fachdisziplinen werden aufgezeigt. Inhalte:
* Empirische Erfahrungen über die Zusammenhänge von elterlicher psychischer Störung und kindlicher (Risiko)Entwicklung
* Exemplarische Fallbetrachtung zu den wichtigsten Störungsbildern nach DSM IV
* Elterliche psychische Störung vom Kinde aus gesehen
* Erarbeitung von „Psychosozialen Diagnosen“ anhand des ICD 10 der WHO
   
Veranstalter Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V., Heinrich-Hoffmann-Straße 3, 60528 Frankfurt am Main
   
Information Fon: 069 / 6706-272 oder -225, Fax: 069 / 6706-203; Mail: fobi@paritaet.org; www.bildungswerk.paritaet.org
   
Kosten 150,00 €
   

Kinder als Zeugen häuslicher Gewalt

Termin/Dauer 06. bis 08. Oktober 2010
   
Ort Silberbach
   
Inhalt noch keine näheren Angaben
   
Veranstalter EJF Sozialakademie
   
Information Seminarunterlagen: Tel. 030-843 889 63, Fax 030-843 889 69 strelow.regine@ejf.de
Seminaranmeldung: Tel. 09287-96 82 0, Fax 09287-60616; mail@haus-silberbach.de;
www.haus-silberbach.de
   

Starke Kinder brauchen starke Professionelle und beide brauchen Unterstützung in ihrer Einrichtung!

Termin/Dauer 08. Oktober 2010: 9:30 bis 17:00 Uhr
   
Ort Darmstadt
   
Inhalt Professionelle haben in ihrer Einrichtung die Chance, in der täglichen Arbeit mit Mädchen und Jungen Prävention von sexualisierter Gewalt als Querschnittsaufgabe einzurichten und als Erziehungshaltung zu stabilisieren. Das ist eine lebendige und kraftvolle Strategie gegen die häufig empfundene Ohnmacht beim Thema sexualisierte Gewalt. Dabei gilt es, die eigene Rolle, die damit einhergehende Modellfunktion und die Strukturen der eigenen Einrichtung dahingehend zu überprüfen, inwieweit sie einer präventiven Erziehung und Begleitung tatsächlich dienen. Das Seminar wird sich sowohl mit den Strategien und Vorgehensweisen von Tätern als auch mit Umgangsweisen, die Kinder zu Opfern trainieren, beschäftigen. Daraus ergibt sich deutlich, wie Prävention im Sinne von Verhinderung und Behinderung von sexualisierter Gewalt gestaltet werden kann. In der direkten Arbeit mit Mädchen und Jungen werden Themen wie Geschlechterrolle, Körperbewusstsein, Intuition, Hilfe holen, Angstbewältigung, Sexualaufklärung in ihren praktischen Umsetzungsmöglichkeiten aufgezeigt. Genauso praktisch geht es auch um verantwortliches schützendes Handeln durch Professionelle. Im Sinne ressourcenorientierter Stabilisierung ist es der Prävention ein Anliegen, nicht nur die Fachlichkeit einzelner MitarbeiterInnen zu erweitern, sondern transparente entlastende Strukturen in Einrichtungen zu schaffen. Strukturen, die nicht grenzverletzende Mitarbeiterinnen stärken und sie ermutigen zu Intervention und Prävention.
   
Veranstalter Wildwasser Darmstadt e.V., Wilhelminenstraße 19, 64283 Darmstadt
   
Information Fon: 06151 / 28 87 1; Fax: 06151 / 28835
   
Kosten 80,00 €
   

Was ist sexueller Missbrauch? Ist Prävention möglich?

Termin/Dauer 09. Oktober 2010: 9:30 bis 16:30 Uhr
   
Ort München
   
Inhalt Diese Veranstaltung ermöglicht eine Annäherung an die Themen Sexueller Missbrauch und Prävention in Kindertagesstätten.
   
Veranstalter Amyna e.V., Mariahilfplatz 9, 81541 München
   
Information Fon: 089 / 201 70 01; Fax: 089 / 201 10 95; Mail: info@amyna.de; www.amyna.de
   
Kosten 20,00 €
   

Alterspezifische Formen von Traumatisierung bei Kindern und Jugendlichen - Methodenseminar

Termin/Dauer 11. bis 13. Oktober 2010
   
Ort Berlin
   
Inhalt Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen sind oft Ausdruck einer zugrunde liegenden Traumatisierung, die von den Eltern nicht wahrgenommen oder über die nicht gesprochen wird. Anpassungsstörungen, Symptome der posttraumatischen Belastungsstörung, Angst, Rückzugsverhalten oder auch Gewalt sind die Folgen. Vor allem bei Kindern mit Migrationshintergrund wird häufig nicht eine Beziehung zu etwaiger Kriegstraumatisierung, Weitergabe des Traumas durch die Eltern, Flucht oder Verfolgung hergestellt.
Interventionen zur Bewältigung eines Traumas müssen sich am Alter und Entwicklungsstand der Betroffenen orientieren und erfordern unterschiedliche Vorgehensweisen.
In diesem Seminar erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, die altersspezifischen Formen von Traumatisierung bei Kindern und Jugendlichen kennen zu lernen und Methoden zur Bearbeitung einzuüben.
Schwerpunkte des Seminars sind:
- Überblick über Symptome der akuten und posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)
- Altersspezifische Erscheinungsformen der PTBS
- Altersspezifischer Umgang mit Trauerprozessen
- Erstellen einer Traumaanamnese
- Traumabearbeitung: Methoden zur Stabilisierung, Arbeit mit Ressourcen, Distanzierungstechniken,
Reorientierung; Gestaltung des Traumas, beispielsweise durch Geschichten
- Altersspezifischer Umgang mit Trauerprozessen
- Einbeziehung der kulturellen Besonderheiten des Herkunftslandes der Betroffenen
   
Veranstalter Bundesakademie für Kirche und Diakonie gGmbH (BAKD), Heinrich-Mann-Straße 29, 13156 Berlin
   
Information Fon: 030 / 488 37 470; Fax: 030 / 488 37 300, www.bundesakademie-kd.de
   
Kosten 270,00 €
   

Von unschuldigen Engeln und schlafenden Hunden - Sexualpädagogik und geistige Behinderung

Termin/Dauer 11. bis 13. Oktober 2010
   
Ort Steinfurt
   
Inhalt Auf die Sexualität eines anderen Menschen in sensibler Weise Einfluss nehmen zu müssen, zählt zu den größten pädagogischen Herausforderungen. Häufig fühlen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Behinderteneinrichtungen im konkreten Betreuungskontext im Spannungsfeld von Selbstbestimmung und Fürsorge überfordert und allein gelassen.
Im dreitägigen Seminar sollen anhand konkreter Fallbeispiele der Teilnehmenden wesentliche Grundlagen sexualpädagogischen Handelns aus der Perspektive beider Geschlechter herausgearbeitet werden, um so mehr Sicherheit im Umgang mit diesem sensiblen Thema gewinnen zu können.
Themen und Inhalte:
• Übungen zur Körperwahrnehmung
• Entwicklungspsychologie der Geschlechtsidentität
• Aufklärung, Verhütung
• Grundrechte in Institutionen
• Selbstbestimmung und Aufsichtspflicht
• Schutz vor Übergriffen und Missbrauch
   
Veranstalter Bundesakademie für Kirche und Diakonie gGmbH (BAKD), Heinrich-Mann-Straße 29, 13156 Berlin
   
Information Fon: 030 / 488 37 470; Fax: 030 / 488 37 300, www.bundesakademie-kd.de
   
Kosten 260,00 €
   

Grundlagenseminar §8a SGB VIII

Termin/Dauer 11. bis 13. Oktober 2010
   
Ort Güstrow
   
Inhalt Kindeswohlgefährdungen zu erkennen, einzuschätzen, sie zu besprechen und Eltern zu motivieren, Hilfe anzunehmen, und gegebenenfalls das Jugendamt einzuschalten - das ist manchmal leichter gesagt, als getan. In diesem Grundlagenseminar werden entlang von Praxisbeispielen alle Handlungsschritte erarbeitet, zu denen der §8a SGB VIII Fachkräfte, Einrichtungen und Dienste der Jugendhilfe verpflichtet. Zentrale Begriffe werden geklärt, Arbeitsfeldspezifische Handlungsmöglichkeiten diskutiert und hilfreiche Instrumente für die praktische Arbeit der TeilnehmerInnen ausprobiert.
   
Veranstalter Schabernack e.V, Schabernack 70, 18273 Güstrow
   
Information Tel.: 03843 / 83380, Fax.: 03843 / 833822; www.schabernack-guestrow.de
   
Kosten 135,00 €
   

Bei uns? Das hätte ich nie gedacht

Termin/Dauer 13. Oktober 2010: 9:30 bis 17:00 Uhr
   
Ort München
   
Inhalt Auch innerhalb von Kindertagesstätten sind Mädchen und Jungen nicht vor sexuellem Missbrauch sicher. Was können die Einrichtungen vorbeugend tun?
   
Veranstalter Amyna e.V., Mariahilfplatz 9, 81541 München
   
Information Fon: 089 / 201 70 01; Fax: 089 / 201 10 95; Mail: info@ amyna.de; www.amyna.de
   
Kosten 70,00 €
   

Kinder psychisch kranker Eltern 

Termin/Dauer 13. bis 15. Oktober 2010
   
Ort Stein
   
Inhalt In den Erziehungs- und Familienberatungsstellen begegnen uns immer häufiger Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil. Vater oder Mutter leiden zum Beispiel an Depression, schizophrener Psychose, Sucht oder Persönlichkeitsstörung. Die Kinder haben ein deutlich erhöhtes Risiko, später in ihrem Leben die gleiche oder eine andere psychische Störung zu entwickeln – dies liegt an genetischen und psychosozialen Belastungsfaktoren gleichermaßen. Um die Situation zu bewältigen, brauchen die Kinder Aufklärung, emotionale Orientierung und stabile Bezugspersonen. Die Eltern benötigen e-benfalls Rat und Unterstützung, um den Aufgaben von Elternschaft und Erziehung gerecht werden zu können.
Im Kurs werden an ausgewählten Störungsbildern die Folgen für Kinder und Eltern dargestellt und zentrale beraterische Strategien vermittelt. Eingegangen wird auch auf spezifische Gruppenangebote für betroffene Kinder. Es wird erarbeitet, wie die notwendige Koope-ration zwischen den beiden Versorgungsbereichen Psychiatrie und Jugendhilfe etabliert werden kann, und wie sich Beratungsstellen entwickeln können, wenn sie sich der Zielgruppe psychisch belaste-ter Eltern und ihrer Kinder öffnen wollen. Dies wird an verschiedenen Projekten, z.B. des Evangelischen Beratungszentrums und anderer bewährter Initiativen in Deutschland veranschaulicht.
   
Veranstalter Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V., Herrnstraße 53, 90763 Fürth
   
Information Fon: 0911 / 9 77 14 - 0; Fax: 0911 / 74 54 97; Mail: bke@bke.de; www.bke.de
   
Kosten 150,00 €
   

Öffentliche Jugendhilfe und darüber hinaus - über den Umgang mit Familien in Krisensituationen

Termin/Dauer 15. Oktober 2010: 10:00 bis 18:00 Uhr; 16. Oktober 2010: 10:00 bis 17:00 Uhr
   
Ort Saarbrücken
   
Inhalt In diesem Weiterbildungsseminar wird es darum gehen, die Voraussetzungen familiärer Krisen aus verschiedenen Perspektiven genauer zu betrachten und auf der Basis der Bilder von Krisensituationen angemessene Handlungsschritte zu entwickeln. Dabei werden die Konzepte daraufhin überprüft, ob ihre gedanklichen Voraussetzungen und ihre aus ihnen resultierenden Handlungsimpulse die Chance begünstigen, dass die betroffenen Familien und ihre einzelnen Mitglieder den Zugang zu ihnen als Hilfe erleben mögen.
Ein besonderer Aspekt der Krisenintervention in Familien betrifft die Öffentliche Jugendhilfe, deren diesbezügliche Arbeit in die Reflexion dieses Seminars einbezogen werden soll. Dabei spielt die Erfahrung eine wichtige Rolle, nach der der Zugang der Jugendhilfe zu Familien in Krisen in der Regel nicht über deren Hilfeersuchen selbst sondern über Mitteilungen der Wahrnehmung von außen (durch Nachbarn, Verwandte, Arztpraxen, Kiniken, Kindertageseinrichtungen, Schulen etc.) erfolgt. Die Öffentliche Jugendhilfe wird auf diese Weise auf Familien und vor allem auf Kinder in Krisen aufmerksam gemacht und ist gehalten, diesen Mitteilungen nachzugehen, um gegebenenfalls mit den Betroffenen den Bedarf an Hilfe zu klären und entsprechende Hilfen einzuleiten.
   
Veranstalter Saarländische Gesellschaft für Systemische Therapie und Beratung, Poststr. 46, 66663 Merzig
   
Information Fon: 06861 / 3496; Fax: 06861 / 780588, Mail: info@sgst.de; www.sgst.de
   
Kosten 172,00 €
   

„Sie hatte einen kurzen Rock an und wollte das doch auch?!“ Sexualisierte Übergriffe unter/von Jugendlichen

Termin/Dauer 18. Oktober 2010
   
Ort Hamburg
   
Inhalt Immer wieder stellen sich Fachleute, Eltern und andere Bezugspersonen die Frage: „Wo fangen sexualisierte Übergriffe unter/von jugendlichen Mädchen und Jungen an?“ „Was gehört zu einer jugendspezifischen Identitätsfindung im Bereich Sexualität und wie kann mit Übergriffen umgegangen werden?“ In dieser Fortbildung wird es darum gehen, über Hintergründe zu informieren, Interventionsmöglichkeiten aufzuzeigen und Präventionsangebote vorzustellen.
   
Veranstalter Allerleirauh e.V., Menckesallee 13, 22089 Hamburg
   
Information Fon: 040 / 29 83 44 83; Fax. 040 / 29 83 44 84; Mail: info@allerleirauh.de; www.allerleirauh.de
   
Kosten 50,00 €
   

Bindungstheoretische Ansätze und Methoden in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien

Termin/Dauer 21. bis 24. Oktober 2010 (3 weitere Module 2011 und 2012)
   
Ort Remagen
   
Inhalt In der 4-teiligen Kursreihe werden die Teilnehmenden intensiv mit den Grundlagen der Bindungstheorie und verschiedenen Anwendungsfeldern vertraut gemacht. Die Ergebnisse der neueren Bindungsforschung und deren Anwendungsmöglichkeiten für die strukturellen und pädagogischen Prozesse im Rahmen der erzieherischen Hilfen werden in Bezug auf die unmittelbaren Praxisfelder der Teilnehmenden praxisnah erarbeitet und erprobt.
   
Veranstalter AWO Bundesakadmie, Blücherstr. 62/63, 10961 Berlin
   
Information Fon: 030 / 263 090; Fax: 0228 / 66 85 211; Mail: akademie@awo.org; www.akademie.awo.org
   
Kosten 390,00 €
   

E.R.N.S.T. machen - sexuelle Gewalt unter Jugendlichen verhindern

Termin/Dauer 22. bis 23. Oktober 2010
   
Ort München
   
Inhalt Ziele der Fortbildung sind die Vermittlung fundierter Fachinformationen, die grundlegende Sensibilisierung für das Thema, die Entwicklung einer Haltung zum Umgang mit sexueller Gewalt und ihrer Entstehungsmöglichkeiten, das Erlernen von Methoden und das Kennenlernen von Arbeitsmaterialien.
Inhalte der Fortbildung sind Definitionen und Kriterien von sexueller Gewalt von Jugendlichen, Auswertung der Kriminalitätsstatistik: Häufigkeiten des Auftretens von jugendlicher Sexualdelinquenz, die juristische Einordnung, die Entstehung von sexueller Gewalt bei Jungen und Mädchen (inklusive Themengebiet „Vom Opfer zum Täter!?“), Täterstrategien. Daraus schlussfolgernd werden konkrete Tipps zur Prävention von und zum Umgang mit sexueller Gewalt von Jugendlichen und ein Einblick in die therapeutische Arbeit mit jugendlichen Sexualstraftätern gegeben. In vielen praxisnahen Übungen wird die eigene professionelle Haltung zum Themengebiet reflektiert. Alle Themen sind sehr an der Praxis orientiert und mit Fallbeispielen untermauert. Nicht zuletzt werden Arbeitsbögen für Jugendliche eingeführt und ausprobiert.
   
Veranstalter Power-Child e.V., Adalbertstraße 28, 80799 München
   
Information Astrid Schimmelpenninck, Projektleitung, Fon:089 / 38 666 888; Mail: astrid.schimmelpenninck@power-child.de; www.power-child.de
   

Umgang mit (Verdachts-)Fällen von sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen

Termin/Dauer 23. Oktober 2010: 10:00 bis 17:00 Uhr
   
Ort München
   
Inhalt Der Verdacht, ein Kind könnte Opfer eines sexuellen Missbrauchs sein, ist für sämtliche Berufsgruppen in der pädagogischen und medizinischen Arbeit/Betreuung von Kindern und Jugendlichen ein äußerst belastendes Moment. Trotz aller Fachlichkeit ist meist ein Gefühl von Hilflosigkeit und die Angst etwas falsch zu machen vorherrschend, so dass Professionelle immer wieder davor zuückschrecken, solchen Verdachtsmomenten sorgfältig nachzugehen und diese abzuklären.
Nach einer allgemeinen Einführung in die Problematik sexueller Kindesmissbrauch (Definition, Symptomatik, Psychodynamik) gibt das Seminar Einblick in die Möglichkeiten einer soliden Verdachtsabklärung unter
- dem Aspekt des eigenen beruflichen Zugangs zum Kind (Auftrag der Institution/Praxis)
- dem Aspekt der Möglichkeiten der interdisziplinären Zusammenarbeit vor Ort (Berücksichtigung
von Schweigepflicht und Datenschutz)
- dem Aspekt der (interdisziplinären) Zusammenarbeit in der eigenen Institution.
Leitlinie für diese Überlegungen und Interventionsstrategien ist der Begriff des Kindeswohls, d.h. der Schutz des Kindes. Außerdem werden Aspekte sinnvoller Prävention mit Mädchen und Jungen bezogen auf die verschiedenen Arbeitsfelder entwickelt.
   
Veranstalter Deutsche Akademie für Entwicklungsförderung und Gesundheit des Kindes und Jugendlichen e.V., Heiglhofstr. 63, 81377 München
   
Information Fon: 089 / 724968-0; Fax: 089 / 724968-20; Mail: info@akademie-muenchen.de; www.akademie-muenchen.de
   
Kosten 95,00 €
   

Was tun, wenn aus Spaß Gewalt wird? Selbstbehauptung in der Präventionsarbeit gegen sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen

Termin/Dauer 25. Oktober 2010
   
Ort Hannover
   
Inhalt Jugendliche erproben sich in sexuellen Kontakten auf unterschiedliche Arten. Manchmal ist es schwer zu erkennen, wo die Grenze zu Übergriffen und Gewalt beginnt. Die Erwachsenen sind manchmal unsicher, ob und wie sie in solchen Situationen reagieren können. Im Hinblick auf die Präventionsarbeit stellt sich darüber hinaus grundsätzlich die Frage, wie sich das Thema „sexuelle Übergriffe“ in den pädagogischen Alltag integrieren lässt. Das Seminar soll helfen, Unsicherheiten im Umgang mit dem Thema „Sexualität“ zu verkleinern und dazu ermutigen, die methodischen Anregungen in die Praxis umzusetzen.
   
Veranstalter Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen, Leisewitzstraße 26, 30175 Hannover
   
Information Fon: 0511 - 85 87 88 / 85 30 61; Fax: 0511 - 283 49 54; Mail: info@jugendschutz-niedersachsen.de; www.landesstelle-jugendschutz-nds.de
   
Kosten 60,00 €
   

Aufbaukurs für Verfahrensbeistände zur Kinderschutzfachkraft nach § 8a SGB VIII

Termin/Dauer 25. bis 29. Oktober 2010
   
Ort Berlin
   
Inhalt Ziel dieser speziellen Fortbildung für bereits tätige und zertifizierte Verfahrenspflegerinnen und -pfleger ist es, die für das Aneignen von Wissen und für das Einüben der Kompetenzbereiche "Erkennen", "Beurteilen" und "Handeln" benötigten theoretischen und praktischen Grundlagen zu vermitteln, die der Gesetzgeber an die Fachkräfte der Jugendämter und Jugendhilfeeinrichtungen stellt, wenn sie mit gewichtigen Anhaltspunkten einer Kindeswohlgefährdung konfrontiert werden.
Dazu bedarf es differenzierter rechtlicher, verfahrensbezogener Klärungsprozesse sowie methodischer Sicherheit im Umgang mit den in der Hauptsache vier möglichen Fallvarianten von Kindeswohlgefährdung: körperliche und seelische Vernachlässigung, seelische Misshandlung, körperliche Misshandlung und sexuelle Gewalt.
Da bereits zertifizierte und praktisch tätige Verfahrenspflegerinnen und Verfahrenspfleger die notwendigen Kenntnisse über gesetzliche und psychologische Grundlagen haben, liegt der Schwerpunkt in diesem Aufbaukurs im praktischen Arbeiten mit Einschätzungsinstrumenten (verschiedene Kinderschutzbögen) anhand von Fallbeispielen.
   
Veranstalter Bundesakademie für Kirche und Diakonie gGmbH (BAKD), Heinrich-Mann-Straße 29, 13156 Berlin
   
Information Fon: 030 / 488 37 470; Fax: 030 / 488 37 300, www.bundesakademie-kd.de
   
Kosten 400,00 €
   

"Kinderschutz in der Schule?!"

Termin/Dauer 27. Oktober bis 01. November 2010
   
Ort Hannover
   
Inhalt In diesem Tagesseminar werden Fragestellungen geklärt wie z.B.:
• Wie gehe ich als Lehrer/in mit Auffälligkeiten bei Kindern und/oder Eltern um?
• Wie komme ich zu einer Einschätzung der Kindeswohlgefährdung?
• Wann soll ich eine erfahrene Fachkraft hinzuziehen?
• Wie führe ich mit Eltern ein Gespräch über meine Beobachtungen und Informationen durch das Kind?
• Wie kann ich Eltern und Kind konstruktiv begleiten?
• Wann ist der „richtige“ Zeitpunkt, um das Jugendamt zu informieren?
• Welche Strukturen und Methoden brauche ich in der Schule, um den Schutzauftrag umzusetzen?
Ziel dieser Veranstaltung ist es, den Lehrer/innen an Schulen des Primarbereiches einen Einblick in die Rahmenbedingungen zum Kinderschutz in der Jugendhilfe zu gewähren sowie Handlungsmöglichkeiten und Vorschläge zu Prozessabläufen bei Anhaltspunkten für Kindeswohlgefährdung darzustellen
   
Veranstalter ZEW der Leibniz Universität Hannover, Schloßwender Str. 5, 30159 Hannover
   
Information Fon: 0511 / 762 39 65, www.ksz-hannover.de
   

Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen

Termin/Dauer 28. Oktober 2010
   
Ort Hannover
   
Inhalt In der professionellen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kann es sein, dass Sie mit sexuellem Missbrauch zu tun haben. Vielleicht wenden sich Mädchen und Jungen direkt an Sie, Sie machen Beobachtungen oder diese werden von anderen an Sie herangetragen.
Woran kann ich sexuellen Missbrauch erkennen? Wie kann ich mir sicher sein, dass meine Vermutungen stimmen? Wie kann ich dem Kind in einer guten Weise helfen? Diese und ähnliche Fragen werden in dem Grundlagenseminars behandelt.
   
Veranstalter Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, Domhof 1, 31134 Hildesheim
   
Information Sabine Heinze-Mävers (inhaltlich), 0511 / 106-7410; www.fobionline.jh.niedersachsen.de
   
Kosten 35,00 €
   

Kinder und häusliche Gewalt - Ansätze zur Unterstützung der Erziehungskompetenz

Termin/Dauer 28. Oktober: 10:00 bis 17:00 Uhr; 29. Oktober: 9:00 bis 16:00 Uhr
   
Ort Berlin
   
Inhalt Die TeilnehmerInnen sollen der Aufgabenstellung der Stärkung der Erziehungskompetenz im Kontext häuslicher Gewalt sicherer begegnen können und in der Lage sein, realistische Interventionen, unterstützende Vernetzungen und präventive Maßnahmen zu entwickeln. Inhalte:
In der fachlichen Auseinandersetzung mit der Thematik „häusliche Gewalt“ ist die Situation der mit betroffenen Kinder und die Notwendigkeit der Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Erziehungsverantwortung und Erziehungskompetenz der Mutter bzw. des u. U. zum Umgang befugten Vaters zu einem eigenständigen Schwerpunkt geworden.
Das Seminar soll Kenntnisse vermitteln
• über die Dynamik von Gewaltbeziehungen und
• Schutzmöglichkeiten für misshandelte Frauen und deren Kinder;
• über kindliches Erleben der häuslichen Gewalt und deren vielfältige Auswirkungen;
• über kindliche Verarbeitungsstrategien und Bindungsverhalten.
   
Veranstalter Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V., Heinrich-Hoffmann-Str. 3, 60528 Frankfurt a.M.
   
Information Fon: 069 / 6706-225; Fax: 069 / 6706-203; Mail: fobi@paritaet.org; www.bildungswerk.paritaet.org
   
Kosten 135,00 €
   

Trennungen in den ersten Lebensjahren

Termin/Dauer 29. bis 30. Oktober 2010
   
Ort Potsdam
   
Inhalt Trennungen des Kindes von seinen Eltern in den ersten drei Lebensjahren tragen besondere Merkmale. Das neue Kindschaftsrecht sieht vor, dass ein Kind Umgangsrecht mit beiden leiblichen Eltern hat und regelmäßige Umgangsregelungen werden festgelegt. Diese Regelungen
berücksichtigen jedoch teilweise die Bedürfnisse und Verarbeitungsmöglichkeiten von Säuglingen und Kleinkindern in Trennungssituationen
zu wenig oder manchmal nur sehr einseitig. Auf der Grundlage entwicklungspsychologischer Erkenntnisse, und hier besonders bindungstheoretischer Aspekte, werden frühkindliche Reaktions- und Verarbeitungsmöglichkeite auf Trennung dargestellt und unterschiedliche Umgangsregelungen zur Diskussion gestellt.
   
Veranstalter Vom Säugling zum Kleinkind, c/o Fachhochschule Potsdam, Friedrich-Ebert-Straße 4, 14467 Potsdam
   
Information Fon: 0331/ 27 00 574; Fax: 0331/ 580 24 59; Mail: kontakt@familienzentrum-potsdam.de; www.fh-potsdam.de
   
Kosten 130,00 €
   

Wie schwierig ist die Risikoeinschätzung bei sexueller Misshandlung von Kindern und Jugendlichen? -
Hilfe- und Schutzkonzepte für Kinder und Jugendliche

Termin/Dauer 29. bis 30. Oktober 2010
   
Ort Berlin
   
Inhalt Die Diskussionen zum sexuellen Missbrauch in kirchlichen und pädagogischen Einrichtungen werden aktuell sehr heftig, aber auch ohnmächtig geführt. Viele Fragen betreffen auch Beraterinnen und Berater:
• Ist die Risikoeinschätzung bei sexueller Misshandlung im Kontext unserer Verantwortung als Beraterinnen und Berater etwas Besonderes?
• Wie gelingt es uns, Kinder und Jugendliche zu schützen sowie ihnen und ihrer Familie Beratung bzw. Unterstützung anzubieten?
• Sind wir sowohl bei vermutetem als auch tatsächlichem Missbrauch besonders aufgewühlt?
• Sind wir gefährdet, unsere professionelle Distanz zu verlieren und etwas zu übersehen oder übereilt zu handeln?
Mit diesen Fragen, denen sich Fachkräfte, die mit sexuell misshandelten Kindern und Jugendlichen umgehen, zu stellen haben, beschäftigt sich die Fortbildung.
Fachliche Standards
• beim Umgang mit Vermutungen
• beim Fallverstehen mit Blick auf Verstrickungen
• bei Beratung und Perspektivklärung für Kinder, Jugendliche und Eltern bzw. andere nahe Bezugspersonen
werden vorgestellt. Die Risiken der Gefährdung von Kindern zu erkennen und einzuschätzen wird - mit dem Blick auf mögliche Mehrdeutigkeit der Diagnose, Leugnung, Druck und teilweise Unsicherheit - kommentiert und verspricht einiges an Spannung.
   
Veranstalter Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugend- und Eheberatung e.V., Bundesgeschäftsstelle: Neumarkter Straße 84 c, 81673 München; Fon: 0 89 / 4 36 10 91; Fax: 0 89 / 4 31 12 66
   
Information Petra Thea Knispel, Beethovenstr. 6 A, 12247 Berlin; Fon: 0 30 / 4 50 - 56 06 00; Mail: info@dajeb.de; www.dajeb.de
   
Kosten 93,00 €
   

Bindung & Gruppen - Bindungsförderung und Emotionelle Erste Hilfe in präventiven Eltern-Kind-Gruppen

Termin/Dauer 01. bis 04. November 2010
   
Ort Bremen
   
Inhalt Unterstützung von Bindungsbereitschaft und Feinfühligkeit in Eltern-Kind-Gruppen; Aufbau von stabilen Bindungsfeldern in Gruppen; Indikationen und Lösung von Störungen des Bindungsgeschehens in Gruppen; Emotionelle Erste Hilfe mit Eltern und Schreibabys in der Gruppe; Vorstellung und Erprobung des Bremer Eltern-Führerscheins®, eines Gruppen-Programms zur Stärkung der emotionalen Bindung von Eltern und Säuglingen.
   
Veranstalter Zentrum für Primäre Prävention und Körperpsychotherapie (ZePP), Bahnhofstr. 12, 28195 Bremen
   
Information Fon: 0421 / 349 12 36; Fax: 0421 - 346 60 11; Mail: kontakt@zepp-bremen.de; www.zepp-bremen.de
   
Kosten 400,00 €
   
 
Termin/Dauer  
   
Ort  
   
Inhalt  
   
Veranstalter  
   
Information  
   
Kosten  
   

Qualitätssicherung und Fehlermanagement im Kinderschutz

Termin/Dauer 08. bis 09. November 2010
   
Ort Hattingen
   
Inhalt Seit Einführung des neuen § 8a SGB VIII befindet sich die öffentliche und freie Jugendhilfe in einem laufenden Prozess der Qualifizierung und Organisationsverbesserung des Kinderschutzes. Dabei wird zunehmend deutlich, dass gelingender Kinderschutz eine Organisationskultur nötig macht, in der die Fachkräfte mit den Anforderungen ihrer Aufgabe nicht allein gelassen werden. Arbeit im Kinderschutz erfordert das Aushalten der Spannung zwischen Hilfe und Eingriff, Zeit für kollegiale Beratung und eine fehlerfreundliche Atmosphäre in der Organisation. Dies können Fachkräfte nicht allein leisten, sie bedürfen der Begleitung, der Reflexion und der Förderung durch die Leitungskräfte. Vor diesem Hintergrund können sie ihr Handeln transparent machen, ohne Kontrolle fürchten zu müssen. Die Organisation des Kinderschutzes ist damit eine der wichtigsten Leitungsaufgaben in der Jugendhilfe.
Das Seminar zeigt Wege auf, wie in der Organisation der Jugendhilfe erfolgreiche Leitung praktiziert werden kann. Es behandelt von der
Klärung der Frage, wann ein Fall zum § 8a- Fall wird bis zur Dokumentation der Fallverläufe wesentliche Fragen des Kinderschutzes und möchte mit den Teilnehmer/-innen gemeinsam Lösungen erarbeiten. Der Umgang mit Fehlern im Kinderschutz findet dabei besondere Beachtung.
   
Veranstalter Bildungsakademie BiS, Hofkamp 102, 42103 Wuppertal
   
Information Fon: 0202 / 74 76 588 -20; Fax: 0202 / 74 76 588 -10; info@bis-akademie.de; www.bis-akademie.de
   
Kosten 350,00 €
   

Körper, Liebe, Doktorspiele: Ausdrucksformen kindlicher Sexualität gekonnt begleiten

Termin/Dauer 17. November 2010
   
Ort Dortmund
   
Inhalt Körpererkundungen, Doktorspiele, Neugierverhalten und Sinneslernen: Eine kundige, selbstsichere und respektvolle sexualpädagogische Begleitung von Kindern und deren sinnlich-körperlichen Lernprozessen in den Einrichtungen für Kinder gehört zum Begleitungs- und Bildungsauftrag von ErzieherInnen. Die Handlungssicherheit im Alltag ist jedoch oft gering und in problematisch erscheinenden Situationen fehlt eine fachliche Grundlage für eine angemessen Begleitung der Kinder und ihrer Eltern. Das angebotene Seminar möchte alltagsorientiert ErzieherInnen darin unterstützen, eine gekonnte sexualerzieherische Begleitung von Kindern zu ermöglichen und ihre sexualitätsbezogene Fachkompetenz zu stärken. Es werden grundlegende Informationen über die Körper- und Sexualentwicklung im Vorschulalter gegeben und konkrete Alltagssituationen angesehen, die sexualpädagogisches Handeln herausfordern: Wann sollte man eingreifen, was darf man geschehen lassen? Wie können Schutz und Förderung von Welterkundung zusammen gehen? Wie gelingt eine Begleitung, die sinnlichkeits- und verantwortungsförderlich, respektvoll und achtsam gleichzeitig ist?
   
Veranstalter Institut für Sexualpädagogik, Huckarder Str. 12, 44147 Dortmund
   
Information Fon: 0231 / 14 44 22; Fax: 0231 / 16 11 10; www.isp-dortmund.de
   
Kosten 165,00 €
   

Kindeswohlgefährdung - Einüben professionellen Verhaltens für Krisensituationen

Termin/Dauer 22. bis 23. November 2010
   
Ort Hamburg
   
Inhalt Krisen- und Notfälle stellen für Helfer Extremsituationen dar, in denen Handlungsdruck und Stress aktiviert werden. Gleichzeitig sind ein möglichst furchtloses Erkunden der Gefährdungssituation, ein Erfassen "was Sache ist" sowie eine empathische Zugewandtheit wichtige Grundlagen angemessener Interventionen.
Ziel dieser Fortbildung ist es, die Handlungsfähigkeit und Handlungssicherheit unter Stress (im Einsatz bei akuter Kindeswohlgefährdung) zu sichern und zu festigen. Akute Kriseneinsätze werden in Rollenspielen simuliert, um daraus Handlungsansätze für notwendige Konfliktbewältigungs- und Deeskalationsstrategien abzuleiten. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit dem eigenen Handeln "unter Druck": Wie funktionieren wir unter Stress? Welche eigenen Verhaltensmuster werden aktiviert? Was beeinträchtigt das professionelle Handeln? Was löst in uns Furcht bzw. eigenen "Widerstand" aus? Wann und wo müssen wir uns schützen?
   
Veranstalter Sozialpädagogisches Fortbildungszentrum Hamburg (SPFZ), Südring 32, 22303 Hamburg
   
Information Tel.: 040 / 42863-5211/-5201; Fax: 040 / 42863-5217; Mail: fortbildungszentrum@bsg.hamburg.de; www.hamburg.de/fbz
   

Pädagogische Arbeit mit Opfern und jugendlichen Tätern/Täterinnen sexueller Gewalt

Termin/Dauer 22. bis 24. November 2010
   
Ort Timmendorfer Strand
   
Inhalt Das Wissen um die Psychodynamik des sexuellen Missbrauchs ist als Grundlage im Vorfeld der Arbeit mit jugendlichen sexuellen Misshandlern und Misshandlerinnen erforderlich, um Manipulationen und Verleugnungen besser einordnen zu können und das Verhalten von
Missbrauchsopfern zu verstehen. Opfer sind in der Regel nicht in der Lage, die Dynamik zu durchschauen. Daher ist das Wissen über Vorgehensweisen von Tätern und Täterinnen sexueller Gewalt der erste Schritt für Professionelle, um mit ihnen arbeiten zu können. Zudem
müssen ergänzend zur Alltagspädagogik bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt werden und täter- und täterinnenspezifische pädagogische Ansätze in der Arbeit zur Anwendung kommen. In dieser vierteiligen Fortbildungsreihe werden folgende Themen bearbeitet:
Modul 1: Opfer sexueller Gewalt
Modul 2: Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit Opfern
Modul 3: Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit jugendlichen Tätern und Täterinnnen
Modul 4: Wie spreche ich mit Kindern und Jugendlichen auf der Opferund
auf der Täterebene?
Modul 1: Opfer sexueller Gewalt: Erkennen und Verstehen von Signalen und Symptomen; Jungen als Opfer - Mädchen als Opfer; Langzeitfolgen bei Opfern sexueller Gewalt; Interventionsschritte bei einem vagen/erhärteten Verdacht o Interventionen nach Aufdeckung der sexuellen Misshandlung im Kontext Jugendhilfe; juristische Aspekte; Konfliktdynamik
   
Veranstalter Evangelischer Erziehungsverband e.V. (EREV), Flüggestraße 21, 30161 Hannover
   
Information Fon: 0511 / 39 08 81-0; Fax: 0511 / 39 08 81-16; Mail: info@erev.de; www.erev.de
   
Kosten 1.650,00 € (für die gesamte Fortbildung)
   
 
Termin/Dauer  
   
Ort  
   
Inhalt  
   
Veranstalter  
   
Information  
   
Kosten  
   

Sexuelle Übergriffe durch Kinder 

Termin/Dauer 26. November 2010: 9:00 bis 16:30 Uhr
   
Ort Wiesbaden
   
Inhalt Grenzverletzendes Verhalten durch sexuelle Übergriffe ist unter Kindern immer wieder zu beobachten. Dies ist eine Problematik, die in der pädagogischen Praxis vermehrt thematisiert wird, einhergehend mit Verunsicherungen und auch Fragen bezüglich der Einordnung sexueller Übergriffe und des "richtigen" Umgangs damit. Wann handelt es sich noch um kindliche Sexualität, wo fängt ein sexueller Übergriff eigentlich an? Kann man bei Kindern schon von sexueller Gewalt sprechen? Neben der Wahrnehmung und Einschätzung von sexuellen Übergriffen soll es im Seminar auch um den fachlichen Umgang mit diesem Verhalten gehen. Es werden praxisnah Maßnahmen erörtert, die erstens Unterstützung und Schutz für das betroffene Kind ermöglichen und zweitens dem sexuell übergriffigen Kind Hilfestellung zur Verhaltensänderung anbieten. Bestandteil des fachlichen Umgangs mit sexuellen Übergriffen wird auch die Kommunikation mit den Eltern sein. Ziel des Seminars ist es, die Wahrnehmung der Teilnehmenden für sexuelle Übergriffe durch Kinder zu sensibilisieren, sexuelle Übergriffe von "Doktorspielen" abgrenzen zu können und Hilfestellungen für die Praxis zu erfahren.
   
Veranstalter Wildwasser Wiesbaden, Dostojewskistraße 10, 65187 Wiesbaden
   
Information Fon: 06 11 / 80 86 19; Fax: 06 11 / 84 63 40; Mail: info@wildwasser-wiesbaden.de; www.wildwasser-wiesbaden.de
   
Kosten 80,00 €
   
 
Termin/Dauer  
   
Ort  
   
Inhalt  
   
Veranstalter  
   
Information  
   
Kosten  
   

Frühe Warnzeichen von Vernachlässigung und Misshandlung von Säuglingen und Kleinkindern

Termin/Dauer 01. bis 03. Dezember 2010
   
Ort Berlin
   
Inhalt Die ersten Lebensjahre stellen besondere Herausforderungen für Eltern und ihre Babys und Kleinkinder dar. Diese frühe Zeit ist für die kindliche Entwicklung von besonderer Bedeutung, denn sie beeinflusst die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten und legt die Grundbausteine für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes.
So ist das Interesse an der frühen Kindheit und das fachliche Wissen über förderliche wie auch schädigende Bedingungen für kindliches Aufwachsen immer mehr gewachsen. Diagnostische Vorgehensweisen in der Früherkennung von Entwicklungsauffälligkeiten und belasteten Eltern-Kind-Beziehungen sowie Möglichkeiten der frühen, präventiven Hilfe werden zur Zeit vielerorts neu entwickelt und in die Praxis integriert.
In dieser Fortbildung werden Möglichkeiten und Methoden der Früherkennung von belasteten Eltern-Kind-Interaktionen anhand von Videobeispielen erläutert, dargestellt und geübt. Warnzeichen früher Gefährdungen in alltäglichen Interaktionssituationen werden aufgezeigt und Chancen früher Intervention durch „Entwicklungspsychologische Beratung“ und „STEEPTM“ erläutert. Die TeilnehmerInnen können sich während dieser Fortbildung mit den Möglichkeiten und Grenzen sogenannter „Frühwarnsysteme“ auseinander setzen und Interventionsmöglichkeiten in Falldarstellungen erproben
   
Veranstalter Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V., Heinrich-Hoffmann-Str. 3, 60528 Frankfurt a.M.
   
Information Fon: 069 / 6706-225; Fax: 069 / 6706-203; Mail: fobi@paritaet.org; www.bildungswerk.paritaet.org
   
Kosten 195,00 €
   

Umgang mit gravierendem Fehlverhalten von Mitarbeitenden in der Jugendhilfe

Termin/Dauer 01. bis 03. Dezember 2010
   
Ort Berlin
   
Inhalt Was nicht sein darf, das nicht sein kann. Diese "Kopf-in-den-Sand-Stecken"-Technik ist keine wirkliche Strategie im Umgang mit Konflikten und Grenzverletzungen im Bereich der Mitarbeiterführung. Es ist kein Geheimnis, dass es leider in allen Bereichen der sozialen Arbeit, insbesondere im Bereich der Hilfen zur Erziehung, immer wieder zu gravierendem Fehlverhalten von Mitarbeitenden gegenüber den zu betreuenden Personen kommt.
Für Leitungspersonen ist der Umgang mit solchen Situationen eine große Herausforderung. Oft gibt es keine wasserdichten Beweise, in den meisten Fällen provoziert konsequentes Leitungshandeln Solidarität im Kreis der Mitarbeitenden, und nicht zuletzt hat keine Einrichtung das Interesse, durch solche Vorfälle in der Öffentlichkeit bekannt zu werden.
Grund genug also, dieses Thema zu enttabuisieren und sich damit aktiv auseinanderzusetzen.
In der Veranstaltung sollen unter anderem folgende Themen und Inhalte im Mittelpunkt stehen:
- Wie stelle ich sicher, dass in meiner Einrichtung der Raum für gravierendes Fehlverhalten von Mitarbeitenden (fast) nicht vorhanden ist (strukturelle und inhaltliche Vorkehrungen)?
- Wie sichere ich mich als Leitung im Vorfeld juristisch vor gravierendem Fehlverhalten ab?
- Wie gehen wir intern mit gravierendem Fehlverhalten um?
- Arbeitsrechtliche, zivilrechtliche und/oder strafrechtliche Konsequenzen aus gravierendem Fehlverhalten der Mitarbeitenden
- Vertrauensschutz; Datenschutz, Aufsichtspflicht, Kindeswohlgefährdung
   
Veranstalter Bundesakademie für Kirche und Diakonie gGmbH (BAKD), Heinrich-Mann-Straße 29, 13156 Berlin
   
Information Fon: 030 / 488 37 470; Fax: 030 / 488 37 300, www.bundesakademie-kd.de
   
Kosten 360,00 €
   
 
Termin/Dauer  
   
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Kosten  
   

Vernachlässigung und Gewalt im Kindesalter: Frühe Hilfe – Effektive Hilfen?

Termin/Dauer 07. und 08. Dezember 2010
   
Ort Düsseldorf
   
Inhalt Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte des Kinder- und Jugendgesundheits-dienstes: Das Erkennen von Hinweisen auf Vernachlässigung, Misshandlung oder Gewalt ist entscheidend für einen früheren und besseren Schutz der Kinder vor Gefährdungen. Hinzu kommen Kenntnisse der rechtlichen Lage, ein transparentes Vorgehen und die möglichst wirksame Vernetzung von Hilfen des Gesundheitswesens, der Kinder- und Jugendhilfe und anderer Institutionen. Das Seminar führt unter verschiedenen Gesichtspunkten in das Thema ein und untersucht effektive Praxisbeispiele früher Hilfen.
   
Veranstalter Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf, Kanzlerstr. 4, 40472 Düsseldorf
   
Information Fon: 0211 / 310 96 10; Fax: 0211 / 310 96 34; Mail: info@akademie-oegw.de; www.akademie-oegw.de
   
 
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Sexualisierte Gewalt / Sexueller Missbrauch 

Termin/Dauer 10. bis 11. Dezember 2010
   
Ort Münster
   
Inhalt Als Lehrerin oder Lehrer, als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter einer Einrichtung oder eines Trägers der Jugendhilfe kennen Sie das Problem der sexualisierten Gewalt. Aber Sie sind sich nicht sicher, wie Sie am besten eingreifen oder vorbeugen können. Sie suchen nach neuen Wegen, mit dem Tabuthema besser umzugehen - für sich selbst, im Kollegium, im Team oder als Einrichtung.
Mit Hilfe der Kombination von Fachwissen, praktischen Übungen und spielerischen Elementen nähern Sie sich dem Thema "Sexualisierte Gewalt" und deren Dynamik an, lernen Ihre eigenen Grenzen und Möglichkeiten besser kennen und können angemessene Kommunikations- und Handlungsstrategien entwickeln.
   
Veranstalter Zartbitter Münster, Berliner Platz 8, 48143 Münster
   
Information Fon: 02 51 / 41 40 555; Mail: zartbitter@muenster.de; www.zartbitter-muenster.de
   
Kosten 110,00 €
   
 
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