IzKK - Veranstaltungsübersicht: Fortbildungen 2010

2. Quartal 2010

April

12. April 2010 Basiskurs "Kindeswohlgefährdung - Grundkenntnisse und Kommunikationsstrategien" (1. Modul)
12.-13. April 2010 Frühe Hilfen – Entwicklung fördern, Ressourcen nutzen, Zukunft sichern
12.-14. April 2010 Sexualität und Prävention vor bzw. Umgang mit sexueller Gewalt bei Kinder- und Jugendreisen und internationalen Begegnungen
12.-16. April 2010 Kindesschutz qualifiziert - Teil 1: Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung
15.-16. April 2010 Kindheit ist (k-) ein Kinderspiel - Vernachlässigung im Kindesalter
16. April 2010 Der Schutzauftrag §8a SGB VIII bei Kindeswohlgefährdung und seine Bedeutung für die interdisziplinäre Zusammenarbeit am Kind
16.-17. April 2010 Auch Kinder sind Angehörige – Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern
16.-18. April 2010 Bindung und frühkindliche Bindungsauffälligkeiten
21.-23. April 2010 Hintergründe und Auswirkungen von häuslicher Gewalt
22.-24. April 2010 Eltern-Kind-Beratung bei frühen Interaktionsstörungen
23. April 2010 Was tun? Vermutung eines sexuellen Missbrauchs bei Kindern und Jugendlichen
23. April 2010 Kinder aus Suchtfamilien
23.-24. April 2010 E.R.N.S.T. machen. Sexuelle Gewalt unter Jugendlichen verhindern
23.-25. April 2010 3. Vernetzungstreffen von Einrichtungen, die mit männlichen Opfern sexualisierter Gewalt arbeiten
25. April 2010 Umgang mit dem sexuellen Missbrauch: Erkennen – Handeln - Vorbeugen

Mai

03.-06. Mai 2010 Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft (§8a SGB VIII) Modul 2: Kindeswohlsicherung und sozialpädagogischer Handlungsauftrag
05.-07. Mai 2010 Kinder psychisch kranker Eltern im Kontext der Jugendhilfe
05.-07. Mai 2010 Weiterbildung zur Kinderschutzfachkraft § 8a SGB VIII
06.-07. Mai 2010 Eltern stärken ist auch Kinderschutz
07.-08. Mai 2010 Spiel und Beziehung
07.-08. Mai 2010 Sexualisierte Gewalt
11. Mai 2010 Prävention in der Behindertenhilfe - Sexuellem Missbrauch in der Institution vorbeugen
18.-19. Mai 2010 Risikoeinschätzung bei Kindeswohlgefährdung - Für Fachkräfte mit Schwerpunkt sexueller Missbrauch
28.-29. Mai 2010 Seminarreihe "Kinder und Trauma"
31. Mai - 01. Juni 2010 Emotionaler und fachlicher Umgang mit sexuellem Missbrauch an Kindern
31.05.-02.06.2010 Soziotherapeutisches Arbeiten mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen - Grundlagenseminar

Juni

01. Juni 2010 Kindeswohlgefährdung – Erkennen und Handeln nach § 8a SGB VIII
04.-05. Juni 2010 E.R.N.S.T. machen - sexuelle Gewalt unter Jugendlichen verhindern
04.-05. Juni 2010 Entwicklungsdiagnostik in der frühen Kindheit
08.-10. Juni 2010 Umsetzung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung (SBG VIII, § 8a) und der Prüfung der persönlichen Eignung von Fachkräften (SGB VIII, § 72a)
09.-11. Juni 2010 Kindesschutz qualifiziert - Erfahrungsaustausch
11. Juni 2010 Strafanzeige - eine sinnvolle Intervention bei sexueller Gewalt?
11.-12. Juni 2010 Wenn Eltern ihre Kinder aufgeben - konflikthafte Trennungen zwischen Eltern und Kindern
14.-16. Juni 2010 Autorität ohne Gewalt (1. Teil)
14.-17. Juni 2010 Lösungsorientiertes Arbeiten mit Kindern, Jugendlichen und Familien
22.-25. Juni 2010 Beratung für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern (Teil 1)
23. Juni 2010 Dem Schutzauftrag nachkommen - Hilfen zur Einführung des § 8a SGB VII in Kindertageseinrichtungen
24.-25. Juni 2010 Babys besser verstehen (1. Modul)
25. Juni 2010 Das war doch nur eine freundliche Umarmung … Sexueller Missbrauch an Mädchen und Frauen mit Behinderung
25.-27. Juni 2010 Resilienzfördernde Strategien in der beziehungsorientierten Arbeit mit Hochrisikofamilien am Beispiel der STEEPTM-Arbeit und der Entwicklungspsychologischen Beratung
28. Juni 2010 Workshopleiter/in "Prävention vor sexualisierter Gewalt gegen Kinder" (Beginn Kompaktkurs)
 

 Basiskurs "Kindeswohlgefährdung - Grundkenntnisse und Kommunikationsstrategien" (1. Modul)

Termin/Dauer 12. April 2010 (2. Modul: 27./28. April 2010)
   
Ort Hamburg
   
Inhalt Die Diskussion über einen wirksamen Kinderschutz reißt nicht ab. Die Reformen des SGB VIII, des BGB und des FGG zielen darauf, die „staatliche Gemeinschaft“ zugunsten gefährdeter Kinder an einen Tisch zu bringen und wirkungsvolle Hilfen und Interventionen zu konzipieren. Unsere Basiskurse sollen in konzentrierter Form dazu beitragen, das Wissen über die normativen und fachwissenschaftlichen Grund-aussagen zum Thema zu aktualisieren und in das alltägliche Handeln der Fachkräfte zu transportieren. Dabei geht es um Fragen wie:
* Welche gesetzlichen Grundaussagen strukturieren das Handeln der Fachkräfte? (Themen: Familienrecht / SGB VIII)
* Welche Rolle(n) und Aufträge haben Fachkräfte im Kontext von Kindeswohlgefährdungen? (Themen: "Wächteramt", Hilfe vs. Kontrolle, Wahrnehmen - Informieren - Handeln)
* Wie lassen sich Gefährdungsrisiken erkennen und einschätzen? (Themen: Indikatoren, Risikofaktoren, Ressourcen, Prognosen)
* Wie können Eltern in Klärungsgesprächen motiviert werden, an Lösungen für eine Zukunft ohne Gefährdungen ihrer Kinder mitzuarbeiten?
* Welche Anforderungen stellen Kindeswohlgefährdungen an die Zusammenarbeit der Fachkräfte?
Der Basiskurs besteht aus zwei Modulen: Im ersten Modul (1 Tag) wird das Basiswissen vermittelt, das zweite Modul (1,5 Tage) soll die fallbezogene Kommunikation der Teilnehmer/innen im Kontext der Kindeswohlgefährdung qualifizieren. Inputs, Kleingruppenarbeit, moderierte Plena und fallbezogene Übungen zur Gesprächsführung werden zu einem praxisnahen Lernen beitragen.
   
Veranstalter Institut des Rauhen Hauses für Soziale Praxis gemeinnützige GmbH, Horner Weg 170, 22111 Hamburg
   
Information Fon: 040 / 65 591-244; Fax: 040 / 65 591-297; santisteban.isp@rauheshaus.de; www.soziale-praxis.de
   
Kosten 250,00 €
   

Frühe Hilfen – Entwicklung fördern, Ressourcen nutzen, Zukunft sichern

Termin/Dauer 12. April 2010: 9:45 bis 17:30 Uhr; 13. April 2010: 9:15 bis 16:45 Uhr
   
Ort Aalen
   
Inhalt Unter Beteiligung wichtiger Vertreter(innen) des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) gibt der Fachkongress der Kinderschutz-Zentren eine aktuelle Bestandsaufnahme der bisherigen Erfahrungen und Erkenntnisse der Entwicklung der Frühen Hilfen in Deutschland und zeigt die Herausforderungen und Anforderungen für ein gemeinsames Handeln von Jugendhilfe, Gesundheitswesen und Gesellschaft.
Evaluationsstudien und Forschungsprojekte beschäftigten sich aktuell damit, wie man aus „Fehlern” für ein professionelles Qualitätsmanagement im Kinderschutz lernen kann. Ein weiterer Fokus ist die Wirksamkeit Früher Hilfen für die betroffenen Familien. Der Fachkongress bietet die Möglichkeit, Einblick in erste Erkenntnisse zu erhalten und zu diskutieren.
Ein zentrales Thema dieses Kongresses ist die Thematik der Frühen Hilfen für hochbelastete oder psychisch kranke Mütter, ein bisher in diesem Zusammenhang wenig beachtetes Thema. Die Erfahrungen in der Praxis zeigen, dass diese Mütter immer mehr in den Frühe–Hilfen-Angeboten ankommen und Helfer(inn)en häufig verunsichert sind im Umgang mit solchen Eltern und in der Abwägung des Kindeswohls. Weitere Themen des Fachkongresses sind u.a. Fragen nach den rechtlichen Rahmenbedingungen, die Risikoeinschätzung bei Säuglingen und Kleinkindern und jugendliche Mütter und das Zusammenspiel zwischen Gesundheitswesen und Jugendhilfe
   
Veranstalter Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 56975-3; Fax: 0221 / 56975-50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
   
Kosten 170,00 €
   

Sexualität und Prävention vor bzw. Umgang mit sexueller Gewalt bei Kinder- und Jugendreisen und internationalen Begegnungen

Termin/Dauer 12. bis 14. April 2010
   
Ort Neudietendorf
   
Inhalt Der Einsatz einer Schulungsmappe durch Multiplikator/innen in der Ausbildung der Teamer/innen soll in dieser Fortbildung trainiert werden. Dazu erhalten die Teilnehmer/innen die Schulungsmappe kostenlos bereits im Vorfeld.
Im Rahmen der Schulung sollen dann nicht nur die einzelnen Module der Mappe vorgestellt und anhand beispielhafter Übungen erfahrbar gemacht werden, sondern die Teilnehmer/innen sollen auch die Möglichkeit erhalten, mit kollegialer und fachlicher Beratung aus den angebotenen Modulen eine trägerspezifische Schulungseinheit zu entwickeln. Besondere Herausforderung dabei ist, die Thematik
‚Sexualität und sexuelle Übergriffe' in die meist sehr kompakte Ausbildung der Jugendreiseleiter/innen trägerbezogen zu integrieren und ein praktikables Instrument mit modernen Methoden und aktuellen Inhalten zu entwickeln.
Thematisch stehen folgende Aspekte im Mittelpunkt:
o Aufgaben einer modernen Sexualpädagogik im Rahmen von Kinder- und Jugendreisen und internationalen Begegnungen
o Einführung in die Sexualität des Jugendalters und in die Entwicklungsaufgaben für eine selbstbestimmte Sexualität
o Kommunikation, Liebe, Beziehungen und Partnerschaft im Jugendalter
o Arbeit am Thema Sexualität im interkulturellen Kontext
o Rechtliche Aspekte/gesetzliche Grundlagen
o Definition von und Prävention vor sexueller Gewalt
o Krisenintervention bei sexueller Gewalt
   
Veranstalter Transfer e.V., Oliver Schmitz, Grethenstraße 30, 50739 Köln
   
Information Fon: 0221 / 95 921-90; Fax: 0221 / 95 921-93; Mail: schmitz@transfer-ev.de; www.transfer-ev.de
   
Kosten 120,00 €
   

Kindesschutz qualifiziert - Teil 1: Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung

Termin/Dauer 12. bis 16. April 2010 (Teil 2: 08.11.-12.11.2010)
   
Ort Hösbach
   
Inhalt In diesem Teil der Fortbildung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den unterschiedlichen Formen der Kindeswohlgefährdung vertraut gemacht ( z.B. infolge körperlicher Gewalt - Kindesmisshandlung - seelischer Misshandlung, sexualisierter Gewalt, Vernachlässigung, Partnergewalt, Zwangsverheiratung minderjähriger MigrantInnen).
Nach einer Einführung in die rechtlichen Grundlagen (§ 8a SGB VIII, § 1666 BGB, Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII, Haftung der Fachkraft, Strafrechtliche Verantwortung der Fachkraft, Staatliches Wächteramt, Schutzauftrag für Fachkräfte der freien Jugendhilfe, Verantwortung des Jugendamtes für den Schutzauftrag, Datenschutz und Schutz des Privatgeheimnisses) werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den unterschiedlichen Methoden der Risikoabschätzung (Darstellung strukturierter Instrumente, Fachliche Standards für die Hypothesenbildung, Differenzierung von akuter, drohender und anhaltender Kindeswohlgefährdung) vertraut gemacht.
Es folgt eine ausführliche Beschäftigung mit der Psychodynamik von Gefährdungen
• Dynamik der Familien, in denen ein Risiko für Kindeswohlgefährdung besteht
• Traumatisierung und Bindungsstörungen
• Ressourcen der Familie und des Kindes
• Folgen für die Entwicklung des Kindes
Der Kurs endet mit dem Thema Gesprächsführung im Konflikt
• Fähigkeit, Abgewehrtes/Verleugnetes zur Sprache zu bringen
• Umgang mit konflikthaften Gesprächsituationen
• Konfrontation der Eltern/Personensorgeberechtigten mit der Gefährdung des Kindes
   
Veranstalter Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V., Herrnstraße 53, 90763 Fürth
   
Information Fon: 0911 / 9 77 14 - 0; Fax: 0911 / 74 54 97; Mail: bke@bke.de; www.bke.de
   
Kosten 330,00 €
   

Kindheit ist (k-) ein Kinderspiel - Vernachlässigung im Kindesalter

Termin/Dauer 15. bis 16. April 2010
   
Ort Rheinhausen
   
Inhalt Im Kontext des Themas Vernachlässigung werden die spezifischen Risiko- und Schutzfaktoren bearbeitet:
• Erziehungsstile: entwicklungshemmende versus entwicklungsfödernde Erziehungsverhalten
• Bindungsentwicklung bei Kindern mit Misshandlungserfahrungen
• Vernachlässigung durch psychisch kranke Eltern
• Vernachlässigung durch süchtige Eltern
• Gewalt gegen Kinder mit einer Behinderung
• Vernachlässigung in Familien mit Migrationshintergrund
Anhand von Praxisbeispielen können Unterstützungsmodelle und Vernetzungsansätze erarbeitet werden.
Ziel der Seminare ist es, einen Überblick zum aktuellen Thema der Vernachlässigung zu erhalten und präventive Ansätze kennen zu lernen. (Dieser Grundkurs ist nur zusammenhängend mit dem Aufbaukurs vom 17.-18.06.2010 buchbar.)
   
Veranstalter Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, Domhof 1, 31134 Hildesheim
   
Information Fon: 05121 / 304-0; Sabine Heinze-Mävers (inhaltlich): 0511 / 106-7410; www.fobionline.jh.niedersachsen.de
   
Kosten 83,00 €
   

Der Schutzauftrag §8a SGB VIII bei Kindeswohlgefährdung und seine Bedeutung für die interdisziplinäre Zusammenarbeit am Kind

Termin/Dauer 16. April 2010
   
Ort München
   
Inhalt Mit dem Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz (KICK) ist der Schutzauftrag des Jugendamtes und der freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe neu gefasst worden. Die Jugendämter treffen mit Trägern von Einrichtungen und Diensten Vereinbarungen, die sicher stellen, dass die Fachkräfte den Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII in entsprechender Weise wahrnehmen.
Danach werden alle Träger, die Kinder- und Jugendhilfeleistungen (nach SGB VIII) erbringen, verpflichtet, beim Vorliegen gewichtiger Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung nach einem bestimmten Verfahren vorzugehen. Unter Zuschaltung einer “insoweit erfahrenen Fachkraft” ist im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte eine Einschätzung des Gefährdungsrisikos vorzunehmen und ein “Schutzplan” zu erstellen.
Ziel des Workshops ist, sich mit den Auswirkungen des § 8a SGB VIII auf die konkrete Praxis in Fällen von Kindeswohlgefährdung und den neuen Begrifflichkeiten wie “gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung”, “Schutzplan” etc. vertraut zu machen und die Konsequenzen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu diskutieren.
   
Veranstalter Deutsche Akademie für Entwicklungsförderung und Gesundheit des Kindes und Jugendlichen e.V., Heiglhofstr. 63, 81377 München
   
Information Fon: 089 / 724968-0; Fax: 089 / 724968-20; Mail: info@akademie-muenchen.de; www.akademie-muenchen.de
   
Kosten 80,00 €
   

Auch Kinder sind Angehörige – Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern

Termin/Dauer 16. April 2010: 14:00 bis 18:15 Uhr; 17. April 2010: 10:00 bis 17:30 Uhr
   
Ort Aachen
   
Inhalt In Deutschland begeben sich im Verlauf eines Jahres etwa 1,6 Millionen erwachsene Menschen in psychiatrische Behandlung. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass zwischen 20 und 27 Prozent dieser Personen minderjährige Kinder haben. Dies bedeutet, dass zwischen 350.000 und 500.000 Kinder einen psychisch erkrankten Elternteil haben.
Kinder psychisch kranker Eltern sind immer von der Krankheit ihrer Eltern betroffen. Sie erleben das „komische” Verhalten von Mama oder Papa und können es nicht einordnen. Dies kann ihre Entwicklung nachhaltig belasten oder sogar gefährden. Aus diesem Grund sind geeignete Hilfeangebote wichtig. So brauchen betroffene Eltern neben einer psychiatrischen Behandlung weitere Unterstützungsangebote, um in ihrer Erziehungsverantwortung gestärkt oder entlastet zu werden. Die Kinder wiederum benötigen Hilfsangebote, um sich trotz ihrer belastenden Lebenssituation gesund zu entwickeln.
Der Fachkongress wird gemeinsam mit dem Kinderschutz-Zentrum Aachen (Träger: Deutscher Kinderschutzbund OV) und dem Institut für Gesundheitsforschung und Soziale Psychiatrie (igsp) an der Katholischen Hochschule NRW in Aachen veranstaltet. Er bietet vielfältige Möglichkeiten einer interdisziplinären Auseinandersetzung mit dem Thema „Kinder psychisch kranker Eltern”. Dabei geht es u.a. um folgende Inhalte:
* Überblick über die Situation und Belastungen betroffener Kinder
* Hilfreiche Unterstützungsangebote für Kinder und Eltern
* Einblick in die verschiedenen psychischen Erkrankungen
* Einschätzung von Erziehungsfähigkeit
* Evaluation von Hilfeangeboten
   
Veranstalter Die Kinderschutz-Zentren, Bonner Str. 145, 50968 Köln
   
Information Fon: 0221 / 56975-3; Fax: 0221 / 56975-50; Mail: die@kinderschutz-zentren.org; www.kinderschutz-zentren.org
   
Kosten 180,00 €
   

Bindung und frühkindliche Bindungsauffälligkeiten

Termin/Dauer 16. bis 18. April 2010
   
Ort Potsdam
   
Inhalt Eingangs werden die Grundlagen der Bindungstheorie erläutert und anhand von Videomaterial demonstriert. Die Interaktionserfahrungen
des Kindes mit seiner Bezugsperson beeinflussen die Qualität der Bindungsbeziehungen. Im Seminar werden sowohl die unterschiedlichen
Bindungsbeziehungen als auch spezifische Bindungsauffälligkeiten und deren Entstehungsbedingungen vorgestellt. Durch Videoanalysen von Mutter-/Vater-Kind-Interaktionen und spezifischer diagnostischer Verfahren (z.B. Fremde-Situations-Test, Adult-Attachment-Interview etc.) werden entgleiste Kommunikationsmuster und unterschiedliche Bindungsmuster demonstriert. Interventionsmöglichkeiten werden erörtert.
   
Veranstalter Vom Säugling zum Kleinkind, c/o Fachhochschule Potsdam, Friedrich-Ebert-Straße 4, 14467 Potsdam
   
Information Fon: 0331/ 27 00 574; Fax: 0331/ 580 24 59; Mail: kontakt@familienzentrum-potsdam.de; www.fh-potsdam.de
   
Kosten 180,00 €
   

Hintergründe und Auswirkungen von häuslicher Gewalt

Termin/Dauer 21. bis 23. April 2010
   
Ort Remagen
   
Inhalt Das Seminar "Hintergründe und Auswirkungen häuslicher Gewalt" ist zwei grundlegenden Zielen verpflichtet. Es soll zum einen eine gesellschaftliche Sensibilisierung und Ächtung bezüglich der Gewalt gegen Frauen und ihre mitbetroffenen Kinder erzielen. Zum anderen gilt es, Unterstützungs- und Hilfsangebote weiterzuentwickeln und publik zu machen. Das Curriculum gibt Hinweise zur Früherkennung und zeigt Handlungs- und Kooperationsmöglichkeiten auf. Es dient der Initiierung der Vernetzung von Akteur/-innen in unterschiedlichen sozialen Handlungsfeldern. Übergreifendes Ziel ist, die Voraussetzungen zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Kinder zu verbessern und auf eine breite Basis zu stellen. Hier können Schulen, Kitas und Jugendhilfeeinrichtungen und andere Orte, an denen Familien anzutreffen sind, eine wichtige Rolle spielen.
   
Veranstalter AWO Bundesakademie, Blücherstr. 62 / 63, 10961 Berlin
   
Information Fon: 030 / 263 090; Fax: 0228 / 66 85 211; Mail: akademie@awo.org; www.akademie.awo.org
   
Kosten 190,00 €
   

Eltern-Kind-Beratung bei frühen Interaktionsstörungen

Termin/Dauer 22. bis 24. April 2010
   
Ort Berlin
   
Inhalt Um Dysregulationen des frühen Gefühlsaustausches möglichst rechtzeitig zu unterbrechen, hat sich in den letzten Jahren ein eigenständiges therapeutisch-beraterisches Konzept entwickelt, in dem Eltern im gemeinsamen Spiel mit ihrem Kind sensibilisiert werden für die kommunikativen Wünsche und Bedürfnisse ihres Kindes. Inhalt:
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit folgenden thematischen Schwerpunkten:
• Psychischen Verarbeitung früher Erfahrungen
• Frühe Eltern-Kind-Beziehung
• Merkmale gelungener affektiver Kommunikation
• Besonderheiten der Eltern-Kind-Beratung
• Therapeutische Interventionen bei frühen Interaktionsstörungen
• Sensibilisierung der Eltern für Signale der Kinder
• Integration der Eltern in einem spielerischen Prozess mit dem Kind
• Die Rolle des Beraters und spezifische Übertragungs- Gegenübertragungs konstellationen im Eltern-Kind-Setting
   
Veranstalter Evangelisches Zentralinstitut für Familienberatung, Auguststrasse 80, 10117 Berlin
   
Information Fon: 030 / 283 95-200; Fax: 030 / 283 95-222; Mail: ezi@ezi-berlin.de; www.ezi-berlin.de
   
Kosten 280,00 €
   

Kinder aus Suchtfamilien

Termin/Dauer 23. April 2010
   
Ort Dresden
   
Inhalt Kinder aus Suchtfamilien sind loyal zu ihrer Familie, übernehmen viel Verantwortung und fallen selten auf. In ihrer Entwicklung sind sie besonders gefährdet. Das Thema „Sucht“ wird von Eltern und von Fachkräften gern vernachlässigt, obwohl verantwortungsvolles, professionelles Handeln präventiv positive Auswirkung auf die Entwicklung der Kinder hat.
Was sind besondere Merkmale in Suchtfamilien? Wie können Kinder in Suchtfamilien Entlastung und Unterstützung finden? Wie können Fachkräfte Eltern in die Verantwortung nehmen und sie mit dem Thema konfrontieren? Wie kann Hilfe aussehen? Wie kann ich als Fachkraft meiner Verantwortung nachkommen?
Diesen Fragen soll in der Fortbildung aus systemischer Sicht praxisnah nachgegangen werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten praktische Anregungen für den Umgang mit Kindern und Eltern.
   
Veranstalter Institut inform, Schönbrunnstraße 14, 01097 Dresden
   
Information Fon: 0351 / 8 59 03 01; Fax: 0351 / 8 59 03 02; Mail: info@institut-inform.de; www.institutinform.de
   
Kosten 80,00 €
   

Was tun? Vermutung eines sexuellen Missbrauchs bei Kindern und Jugendlichen

Termin/Dauer 23. April 2010: 9:00 bis 16:30 Uhr
   
Ort Wiesbaden
   
Inhalt Mädchen und Jungen, die sexuell missbraucht werden, leiden sehr unter der widerfahrenen Gewalt. Sie können sich jedoch häufig nicht mitteilen. In ihrer Not wenden sie sich daher an Erwachsene oft nicht durch das direkte Gespräch, sondern geben versteckte und/oder offene Hinweise, um sich mitzuteilen. Diese Signale müssen verstanden werden können. Vermutet eine Fachkraft eine Gefährdung des Kindeswohls durch sexuelle Gewalt, muss sie wissen, wie sie den weiteren Kontakt mit der/dem Betroffenen gestalten kann und welche Schritte sie einleiten soll, um ihre Vermutung abzuklären, ohne durch ihr Handeln weitere Schädigungen der/des Betroffenen hervorzurufen oder gar selbst in eine schwierige Situation zu geraten. Ziel des Seminars ist u.a.:
o Symptome und Signale sexuell missbrauchter Mädchen und Jungen kennen zu lernen
o Auswirkungen der Täter-Opfer-Dynamik zu verstehen
o Handlungsschritte bei der Abklärung einer Vermutung zu erarbeiten
o Gesprächsangebote für Mädchen und Jungen kennen zu lernen und zu erproben
Die Anforderungen des § 8a SGB VIII (Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung) werden berücksichtigt.
   
Veranstalter Wildwasser Wiesbaden, Dostojewskistraße 10, 65187 Wiesbaden
   
Information Fon: 06 11 / 80 86 19; Fax: 06 11 / 84 63 40; Mail: info@wildwasser-wiesbaden.de; www.wildwasser-wiesbaden.de
   
Kosten 80,00 €
   

E.R.N.S.T. machen. Sexuelle Gewalt unter Jugendlichen verhindern

Termin/Dauer 23. April 2010: 14:00 bis ca. 20:00 Uhr; 24. April 2010: 9:00 bis ca. 16:30 Uhr
   
Ort Esslingen
   
Inhalt Ein Drittel aller Delikte gegen die sexuelle Selbstbestimmung von Mädchen und Jungen wird von jugendlichen Tätern begangen! Das Fortbildungskonzept "E.R.N.S.T. machen. Sexuelle Gewalt unter Jugendlichen verhindern" entstand aufgrund der großen Nachfrage aus der Praxis für die Praxis. Es erörtert das derzeitige Fachwissen und baut darauf Schlussfolgerungen für die Prävention und Intervention auf.
Die herausragend gute Wirksamkeit der Fortbildung wurde durch die Fachhochschule Nürnberg evaluiert und bestätigt.
Grundlage ist das Fachbuch "E.R.N.S.T. machen. Sexuelle Gewalt unter Jugendlichen verhindern. Ein pädagogisches Handbuch" von
Birgit Kohlhofer, Regina Neu und Nikolaj Sprenger.
Inhalte der Fortbildung:
Was ist sexuelle Gewalt? Definition und Kriterien jugendlicher sexueller Gewalt; Wie häufig kommt sie vor? Auswertungen der Kriminalitätsstatistiken; Wie wird sie juristisch bewertet? Wie kommt es, dass ein Jugendlicher zum Täter wird? Gibt es Mädchen als Täterinnen? Werden Opfer zu Tätern? Wie gehen die Täter vor? Täterstrategien: Woran erkenne ich diese?
Daraus schlussfolgernd: WAS KANN ICH TUN? Konkrete Tipps zur Prävention und Intervention; Einblick in die Praxis der Prävention in der Arbeit mit Jugendlichen; Einblick in die Therapie mit jugendlichen Sexualstraftätern
   
Veranstalter Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg, Jahnstr. 12, 70597 Stuttgart
   
Information Fon: 07 11 / 2 37 37 11; Fax: 07 11/2 37 37 30; Mail: info@ajs-bw.de; www.ajs-bw.de
   
Kosten 100,00 €
   

3. Vernetzungstreffen von Einrichtungen, die mit männlichen Opfern sexualisierter Gewalt arbeiten

Termin/Dauer 23. bis 25. April 2010
   
Ort Wuppertal
   
Inhalt Wie im letzten Jahr wird das Vernetzungstreffen ähnlich dem Open-Space-Prinzip gestaltet werden:
Alle sind gebeten, vorhandene Fortbildungen, Vorträgen, Workshops, praktischen Einheiten u. ä. aus dem letzten Jahr möglichst bis zum 15. März an Franz Gerd Ottemeier-Glücks, E-Mail: ottemeier-gluecks@gmx.de, zu schicken. Dazu zählen durchaus auch Übungen und anderes, was zu unserem körperlichen Wohlbefinden beitragen kann. Dem Wunsch des letztjährigen Treffens entsprechend wird Franz Gerd Ottemeier-Glücks - nach Sichtung der eingesandten Beiträge - einen Strukturvorschlag für das Vernetzungstreffen an die angemeldeten TeilnehmerInnen schicken. Dieser wird dann die Grundlage - zusammen mit kurzfristig und noch spontan eingebrachten Themen - für die am Freitagabend festzulegende Tagungsstruktur sein.
   
Veranstalter Tauwetter, Anlaufstelle für Männer, die als Junge, sexuell missbraucht wurden, Berlin.
Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an und von Jungen und jungen Männern, Lübbecke
   
Information Tel: 030 / 693 80 07; Mail: info@tauwetter.de; www.tauwetter.de
   

Umgang mit dem sexuellen Missbrauch: Erkennen – Handeln - Vorbeugen

Termin/Dauer 25. April 2010
   
Ort Dresden
   
Inhalt Dieses Seminar will die Wahrnehmung für Signale und Folgen sexuellen Missbrauchs schärfen, Grundlagenwissen vermitteln und praxisorientiert professionelle Hilfe-Strategien für sexuell missbrauchte Kinder vermitteln. Darüber hinaus werden Möglichkeiten der präventiven Arbeit zur Vorbeugung von sexuellem Missbrauch thematisiert.
   
Veranstalter Institut inform Fortbildung und Beratung in der Kinder- und Jugendhilfe, Schönbrunnstraße 14, 01097 Dresden
   
Information Fon: 0351 / 8 59 03 01; Fax: 0351 / 8 59 03 02; Mail: info@institut-inform.de; www.institutinform.de
   
Kosten 80,00 €
   

Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft (§8a SGB VIII) Modul 2: Kindeswohlsicherung und sozialpädagogischer Handlungsauftrag

Termin/Dauer 03. bis 06. Mai 2010 (2. Modul, 1. Modul im März 2010)
   
Ort Timmendorfer Strand
   
Inhalt Aufbauend auf den I. Block und die vermittelten rechtlichen Grundlagen sollen hier Risikokonstellationen und Gefährdungspotentiale von Familien in den Blick genommen und wirksame Hilfekonzepte vorgestellt werden. Die Professionalität der Helfer schützt häufig nicht vor Manipulation und verleugnenden Eltern(teilen) und kann sich auf die Arbeit zum Schutz des Kindes erschwerend auswirken. Diesem Verhalten in angemessener Form im Gespräch zu begegnen, gehört zur Grundvoraussetzung in der Arbeit mit gefährdeten Familien.
Schwerpunktthemen: Erkennen von Kindeswohlgefährdung bei
o körperlicher Misshandlung
o emotionaler Misshandlung
o sexueller Misshandlung und Vernachlässigung
o kurzfristige und langfristige Folgen von Misshandlung
o Interventionsschritte
o Gesprächsführung mit Kindern/Eltern(teilen)/Jugendamt
   
Veranstalter Evangelischer Erziehungsverband e.V. (EREV), Flüggestraße 21, 30161 Hannover
   
Information Fon: 0511 / 39 08 81-0; Fax: 0511 / 39 08 81-16; Mail: info@erev.de; www.erev.de
   
Kosten 685,00 € (für beide Module)
   

Kinder psychisch kranker Eltern im Kontext der Jugendhilfe

Termin/Dauer 05. bis 07. Mai 2010
   
Ort Kassel
   
Inhalt Ziel dieses Seminarangebotes ist es, für die Bedürftigkeiten von Kindern psychisch erkrankter Eltern zu sensibilisieren und adäquate Hilfsangebote aufzuzeigen, die diesen Kindern im Kontext der Jugendhilfe Unterstützung bieten können. Angehörige psychisch kranker Menschen - dabei denkt man meist an Eltern, Geschwister oder Partner, seltener an die Kinder der Betroffenen. Kinder psychisch kranker Eltern haben ein erhöhtes Risiko, im Laufe ihrer Entwicklung mit Verhaltensauffälligkeiten zu reagieren oder selbst an einer klinisch relevanten Störung zu erkranken. MitarbeiterInnen der Jugendhilfe begegnen diesen Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen
Kontexten, wie in Schulen und Kindergärten, in der Sozialpädagogischen Familienhilfe, in der Kinder- und Jugendpsychiatrie oder in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Aufmerksam werden Fachkräfte jedoch meist erst, wenn Auffälligkeiten im Sozialverhalten oder in der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen unübersehbar sind und sich chronifizieren. Um dem entgegen zu wirken, sind präventive Maßnahmen zur Unterstützung dieser Kinder von essentieller Bedeutung.
   
Veranstalter Evangelischer Erziehungsverband e.V. (EREV), Flüggestraße 21, 30161 Hannover
   
Information Fon: 0511 / 39 08 81-0; Fax: 0511 / 39 08 81-16; Mail: info@erev.de; www.erev.de
   
Kosten 299,00 €
   

Weiterbildung zur Kinderschutzfachkraft § 8a SGB VIII

Termin/Dauer 05. bis 07. Mai 2010 (weitere Module im Juni und September 2010)
   
Ort Berlin
   
Inhalt Professioneller, aktiver und präventiver Kinderschutz ist, nach den erschütternden Fällen von Misshandlung und Vernachlässigung der letzten Jahre, wichtiger denn je. Im Herbst 2005 hat der Gesetzgeber mit der Einfügung des § 8a – Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung – ins SGB VIII, verbunden mit der Frage nach der Realisierung eines wirksamen Kinderschutzes, darauf adäquat reagiert und regelt nun verbindlich die Verantwortlichkeiten und die grundsätzlichen Verfahrensschritte.
Ziel dieser Weiterbildung ist es, die für das Aneignen von Wissen und ebenso für das Einüben der Kompetenzbereiche "Erkennen“, "Beurteilen“ und "Handeln“ benötigten theoretischen und praktischen Grundlagen zu vermitteln, die der Gesetzgeber an die Fachkräfte der Jugendämter und Jugendhilfeeinrichtungen stellt, wenn sie mit gewichtigen Anhaltspunkten einer Kindeswohlgefährdung konfrontiert werden. Dazu bedarf es differenzierter rechtlicher, verfahrensbezogener Klärungsprozesse sowie methodischer Sicherheit im Umgang mit den in der Hauptsache vier möglichen Fallvarianten von Kindeswohlgefährdung: körperliche und seelische Vernachlässigung, seelische Misshandlung, körperliche Misshandlung und sexuelle Gewalt.
   
Veranstalter Bundesakademie für Kirche und Diakonie gGmbH (BAKD), Heinrich-Mann-Straße 29, 13156 Berlin
   
Information Fon: 030 / 488 37 470; Fax: 030 / 488 37 300, www.bundesakademie-kd.de
   
Kosten 700,00 €
   

Eltern stärken ist auch Kinderschutz

Termin/Dauer 06. bis 07. Mai 2010
   
Ort Berlin
   
Inhalt Wer mit Kindern arbeitet, begegnet auch Eltern. Die meisten sind liebevoll, kompetent und schützend und haben ein tragfähiges soziales Netz. Manche sind überfordert und hilflos, einige werden als aggressiv und Kindeswohl gefährdend erlebt. Mehr Menschen als man denkt, leben sozial isoliert. Aber alle sind empfänglich für stärkende und motivierende Zuwendung, auch und gerade verzweifelte Väter und Mütter. Der beste Schutz gegen Kindesmisshandlung sind starke Eltern.
In diesem Seminar werden wir über Beobachtungen und Erfahrungen reden und unsere Haltungen zur Rolle der Eltern reflektieren. Es wird um den gelungenen Einstieg in ein klärendes Gespräch gehen. Wir werden gemeinsam definieren, was als »normaler« Erziehungsfehler gewertet wird und ab wann man von einer Kindeswohlgefährdung sprechen muss.
Die TeilnehmerInnen sollen Mut bekommen, sich positiv einzumischen. Sie werden Möglichkeiten kennen lernen, dies so zu tun, dass das Gegenüber es als hilfreich erlebt. Sie werden Informationen zu Hilfen für Eltern und Kindern erhalten. Handlungsstrategien werden entwickelt, die befähigen, mit »schwierigen« Eltern umzugehen und sie darin zu unterstützen, eine Veränderung einzuläuten
   
Veranstalter Alice Salomon Hochschule Berlin, Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin
   
Information Fon: 030 / 99245-0; Fax: 030 / 99 245-245; Mail: ash@ash-berlin.eu; www.ash-berlin.eu
   
Kosten 108,00 €
   

Spiel und Beziehung

Termin/Dauer 07. bis 08. Mai 2010
   
Ort Potsdam
   
Inhalt Die Art und Weise, wie ein Kind spielt und symbolisiert, ist eng mit dem Charakter seiner frühen Beziehungen verwoben. Die Entwicklung seiner inneren Welt, die Repräsentation seiner selbst und seiner Objekte basiert auf den Erfahrungen seines Beisammenseins mit anderen und seinem sich entfaltenden Selbstwertgefühl. Durch den Prozess der gemeinsamen Affektabstimmung im frühen Eltern-Kind-Dialog bildet
sich ein intermediärer Spielraum zwischen dem Kleinkind und seinen Bezugspersonen, der entscheidende Weichen für seine Entwicklung von Autonomie und Selbstwertgefühl stellt. Im frühen Stadium der Autonomieentwicklung kommt es häufig zu massiven Eltern-Kind-Konflikten, die sich in unterschiedlichen Störungsbildern manifestieren können. Anhand von Fallbeispielen wird beleuchtet, wie Spielen emotionale Reifungsprozesse ermöglicht. Dabei werden auch diagnostische und therapeutische Möglichkeiten des Spiels betrachtet und psychodynamische Zusammenhänge untersucht, die dazu führen, dass Kinder nicht spielen können.
   
Veranstalter Vom Säugling zum Kleinkind, c/o Fachhochschule Potsdam, Friedrich-Ebert-Straße 4, 14467 Potsdam
   
Information Fon: 0331/ 27 00 574; Fax: 0331/ 580 24 59; Mail: kontakt@familienzentrum-potsdam.de; www.fh-potsdam.de
   
Kosten 130,00 €
   

Sexualisierte Gewalt

Termin/Dauer 07. bis 08. Mai 2010
   
Ort Münster
   
Inhalt Mit Hilfe der Kombination von Fachwissen, praktischen Übungen und spielerischen Elementen nähert man sich dem Thema "Sexualisierte Gewalt" und deren Dynamik an, lernt die eigenen Grenzen und Möglichkeiten besser kennen und kann angemessene Kommunikations- und Handlungsstrategien entwickeln.
   
Veranstalter Zartbitter Münster e.V., Berliner Platz 8, 48143 Münster
   
Information Fon: 02 51 / 41 40 555; Mail: zartbitter@muenster.de; www.zartbitter-muenster.de
   
Kosten 110,00 €
   

Prävention in der Behindertenhilfe - Sexuellem Missbrauch in der Institution vorbeugen

Termin/Dauer 11. Mai 2010: 9:30 bis 17:00 Uhr
   
Ort München
   
Inhalt Was erleichtert sexuelle Gewalt in Einrichtungen der Behindertenhilfe, in denen Mädchen und Jungen mit Behinderung betreut werden, und was kann zur Vorbeugung beitragen?
   
Veranstalter Amyna e.V., Maria-Hilf-Platz 9, 81541 München
   
Information Fon: 089 / 201 70 01; Fax: 089 / 201 10 95; Mail: info@amyna.de; www.amyna.de
   
Kosten 60,00 €
   

Risikoeinschätzung bei Kindeswohlgefährdung - Für Fachkräfte mit Schwerpunkt sexueller Missbrauch

Termin/Dauer 18. bis 19. Mai: 9:30 bis 17:00 Uhr
   
Ort München
   
Inhalt Mit der Einführung des § 8a SGB VII werden viele Anforderungen an "i.e. Fachkräfte" gestellt. Welches Wissen wird benötigt, um Fachkräfte in Einrichtungen bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch begleiten zu können?
   
Veranstalter Amyna. e.V., Maria-Hilf-Platz 9, 81541 München
   
Information Fon: 089 / 201 70 01; Fax: 089 / 201 10 95; Mail: info@amyna.de; www.amyna.de
   
Kosten 150,00 €
   

Seminarreihe "Kinder und Trauma"

Termin/Dauer 28. bis 29. Mai 2010 (Weitere Termine Juni, Juli, August, September 2010)
   
Ort Kassel
   
Inhalt In der Fortbildungsreihe werden grundlegende Kenntnisse über die Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen vermittelt.
Theoretisches Wissen wird mit Methoden und Übungen verbunden, die eine qualifizierte Unterstützung und Begleitung der Kinder und Jugendlichen ermöglicht. Hier geht es nicht um Traumatherapie, sondern um eine praxis- und alltagsorientierte Arbeit!
Alle Referentinnen haben langjährige Erfahrungen in den verschiedenen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit und der Vermittlung ihrer jeweiligen Fachkompetenz. Diese Seminarreihe richten sich an ErzieherInnen, SozialpädagogInnen, LehrerInnen und alle anderen Berufsgruppen, die im pädagogischen Bereich arbeiten.
   
Veranstalter Zentrum für Psychotraumatologie e.V., Ludwig Mond Str. 45a, 34121 Kassel
   
Information Fon: 0561 / 9219506; Mail: Traumazentrum@web.de; www.psychotraumazentrum-kassel.de
   
Kosten 235,00 € pro Seminar
   

Emotionaler und fachlicher Umgang mit sexuellem Missbrauch an Kindern

Termin/Dauer 31. Mai bis 01. Juni 2010
   
Ort Berlin
   
Inhalt Werden Mitarbeiter/innen der Jugendämter, von Beratungsstellen und Vereinen mit dem sexuellen Missbrauch von Kindern konfrontiert, ist die Betroffenheit oder sogar Wut ganz besonders groß. Ziel dieses Seminars ist es, den Teilnehmer/innen emotionale und fachliche Sicherheit im Umgang mit Missbrauch und/oder Missbrauchsvermutung zu geben. Anhand von Praxisfällen der Teilnehmer/innen werden die Umstände, die Perspektiven, das Vorgehen, Möglichkeiten und Grenzen der Aufdeckungsarbeit systemisch beleuchtet und fallbezogene Lösungsansätze besprochen. Kindeswohl, Teamarbeit, Erfahrungsaustausch und Erlebnisverarbeitung stehen im Vordergrund der Seminarführung.
   
Veranstalter Kommunales Bildungswerk e.V., Gürtelstraße 29a/30, 10247 Berlin
   
Information Fon: (030) 293350-0; Fax: (030) 293350-39 ; Mail: info@kbw.de; www.kbw.de
   
Kosten 200,00 €
   

Soziotherapeutisches Arbeiten mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen - Grundlagenseminar

Termin/Dauer 31. Mai bis 02. Juni 2010
   
Ort Berlin
   
Inhalt Im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe sind Mitarbeitende häufig mit Kindern und Jugendlichen konfrontiert, die traumatischen Ereignissen ausgesetzt sind oder waren. Trennung, Gewalt oder Missbrauch gehören dazu. Meist wird darüber geschwiegen. Die Reaktionen auf traumatische Ereignisse werden mit der Diagnose "Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)" bezeichnet. Wie ist dieser Begriff zu verstehen? Nicht bearbeitete traumatische Ereignisse beeinflussen einen Menschen in seinem gesamten Lebensgefühl und Lebenskontext. Traumatische Erfahrungen bei Kindern können sich zum Beispiel in anhaltender, latenter Trauer, seelischer Verletzung, Aggressivität, regressivem Verhalten, Essstörungen sowie in Entwicklungsverzögerungen zeigen. Ebenso können Kontakt- und Beziehungsverweigerung wie auch anklammerndes Verhalten auftreten.
In diesem Seminar wollen wir uns mit den unterschiedlichen Erscheinungsformen der Reaktion von Kindern und Jugendlichen auf traumatische Ereignisse auseinanderzusetzen und Interventionsmöglichkeiten kennenlernen.
Schwerpunkte des Seminars sind:
- Symptomatik der akuten und posttraumatischen Belastungsstörung bei Kindern und Jugendlichen
- Psychosoziale Folgen von Traumata
- Selbstwertstärkung durch Ressourcenarbeit
- Zusammenarbeit mit Bezugspersonen
- Soziotherapeutische Hilfen zur Verarbeitung traumatischer Lebensereignisse
- Prozess der stellvertretenden Traumatisierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
   
Veranstalter Bundesakademie für Kirche und Diakonie gGmbH (BAKD), Heinrich-Mann-Straße 29, 13156 Berlin
   
Information Fon: 030 / 488 37 470; Fax: 030 / 488 37 300, www.bundesakademie-kd.de
   
Kosten 270,00 €
   

Kindeswohlgefährdung – Erkennen und Handeln nach § 8a SGB VIII

Termin/Dauer 01. Juni 2010
   
Ort Dresden
   
Inhalt Mit der Aufnahme des § 8a in das SGB VIII wurde dem Schutz von Kindern und Jugendlichen eine größere Bedeutung verliehen und nimmt das pädagogische Fachpersonal viel stärker als bisher in die Verantwortung. Die Weiterbildung führt in die grundlegenden Begriffe zur Kindeswohlgefährdung ein und unterstützt das pädagogische Fachpersonal in der Gewinnung von mehr Handlungssicherheit. Inhalt:
- Grundbedürfnisse von Kindern
- Rechtliche Grundlagen
- Definition des Begriffes Kindeswohlgefährdung
- Definition der Gefährdungsformen Vernachlässigung, körperliche und seelische Misshandlung, sexuelle Gewalt
- Risikofaktoren für und Folgen von Vernachlässigung, Misshandlung, sexuelle Gewalt
- Einschätzung Gefährdungssituationen als latent/akut?
- Handlungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten
- Umgang mit Kindern und Eltern (Fallarbeit)
- Dokumentation und Datenschutz
   
Veranstalter Institut inform, Schönbrunnstraße 14, 01097 Dresden
   
Information Fon: 0351 / 8 59 03 01; Fax: 0351 / 8 59 03 02; Mail: info@institut-inform.de; www.institutinform.de
   
Kosten 80,00 €
   

E.R.N.S.T. machen - sexuelle Gewalt unter Jugendlichen verhindern

Termin/Dauer 04. bis 05. Juni 2010
   
Ort Berlin
   
Inhalt Ziele der Fortbildung sind die Vermittlung fundierter Fachinformationen, die grundlegende Sensibilisierung für das Thema, die Entwicklung einer Haltung zum Umgang mit sexueller Gewalt und ihrer Entstehungsmöglichkeiten, das Erlernen von Methoden und das Kennenlernen von Arbeitsmaterialien.
Inhalte der Fortbildung sind Definitionen und Kriterien von sexueller Gewalt von Jugendlichen, Auswertung der Kriminalitätsstatistik: Häufigkeiten des Auftretens von jugendlicher Sexualdelinquenz, die juristische Einordnung, die Entstehung von sexueller Gewalt bei Jungen und Mädchen (inklusive Themengebiet „Vom Opfer zum Täter!?“), Täterstrategien. Daraus schlussfolgernd werden konkrete Tipps zur Prävention von und zum Umgang mit sexueller Gewalt von Jugendlichen und ein Einblick in die therapeutische Arbeit mit jugendlichen Sexualstraftätern gegeben. In vielen praxisnahen Übungen wird die eigene professionelle Haltung zum Themengebiet reflektiert. Alle Themen sind sehr an der Praxis orientiert und mit Fallbeispielen untermauert. Nicht zuletzt werden Arbeitsbögen für Jugendliche eingeführt und ausprobiert.
   
Veranstalter Power-Child e.V., Adalbertstraße 28, 80799 München
   
Information Astrid Schimmelpenninck, Projektleitung, Fon:089 / 38 666 888; Mail: astrid.schimmelpenninck@power-child.de; www.power-child.de
   

Entwicklungsdiagnostik in der frühen Kindheit

Termin/Dauer 04. bis 05. Juni 2010
   
Ort Potsdam
   
Inhalt Lern- und Entwicklungsprozesse in den ersten Lebensjahren unterscheiden sich deutlich von denen bei Erwachsenen. Die Entwicklung in
den verschiedenen Entwicklungsbereichen verläuft sehr rasch und die individuellen Unterschiede z.B. bezogen auf den Ablauf und das Tempo
können sehr unterschiedlich sein. In diesem Seminar wird ein Überblick über unterschiedliche Verfahren zur Erfassung und Beurteilung
frühkindlicher Entwicklung vorgestellt und diskutiert (NBAS; Bayley-Skalen, MFED, Beller Tabelle, ET6-6). Dabei werden die frühkindlichen
Entwicklungsmeilensteine und deren Bedeutung für den weiteren Entwicklungsprozess im Vordergrund stehen.
   
Veranstalter Vom Säugling zum Kleinkind, c/o Fachhochschule Potsdam, Friedrich-Ebert-Straße 4, 14467 Potsdam
   
Information Fon: 0331/ 27 00 574; Fax: 0331/ 580 24 59; Mail: kontakt@familienzentrum-potsdam.de; www.fh-potsdam.de
   
Kosten 130,00 €
   

Umsetzung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung (SBG VIII, § 8a) und
der Prüfung der persönlichen Eignung von Fachkräften (SGB VIII, § 72a)

Termin/Dauer 08. bis 10. Juni 2010
   
Ort Berlin
   
Inhalt In jüngster Zeit sind vermehrt Fälle von Verwahrlosung und Missbrauch von Kindern in der Öffentlichkeit diskutiert worden. Immer wieder werden schärfere Gesetze und engmaschige Kontrollen durch die kommunalen Jugendämter gefordert. Der Jugendpastoral kommt eine besondere Verantwortung zu: Einerseits muss sichergestellt werden, dass Kinder und Jugendliche bei allen Angeboten der Kirche sicher sind vor sexueller und körperliche Gewalt und Misshandlung (Umsetzung des gesetzlichen Schutzauftrags). Anderseits bekommen viele Mitarbeiter/innen vor Ort auch eine ganze Menge aus dem Familienleben und dem Schulalltag mit. Auch hier sind die Verantwortlichen der Jugendpastoral dazu aufgerufen, aufmerksam zu sein und im Sinne des Kindeswohls tätig zu werden. In dieser Weiterbildung werden die Rechtsgrundlagen, Präventionsmöglichkeiten, Vorgehensweisen und Handlungsschritte bei einem Verdacht sowie Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt.
   
Veranstalter Katholische Akademie für Jugendfragen, Carl-Mosterts-Platz 1, 40477 Düsseldorf
   
Information Tel.: 0211 / 4693-167; Fax: 0211 / 4693-120; Mail: roettger@kath-akademie.de; www.kath-akademie.de
   

Kindesschutz qualifiziert - Erfahrungsaustausch

Termin/Dauer 09. bis 11. Juni 2010
   
Ort Stein
   
Inhalt Nachdem in der gleichnamigen Weiterbildungsfolge wichtige Themen zum qualifizierten Kindesschutz ausführlich behandelt wurden, sollen die Teilnehmer/innen mit diesem moderierten Erfahrungsaustausch die Gelegenheit bekommen, die Umsetzung der Inhalte in die Praxis zu reflektieren und weiter zu qualifizieren. Inhalt:
Umsetzung in die Praxis
• Erkennen und Wahrnehmen von Kindeswohlgefährdung
• Risikoabschätzung (gewichtige Anhaltspunkte )
• Bewertungsprozesse in Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte
• Insoweit erfahrene Fachkraft (Aufgaben, Rolle, Funktion, Handlungsoption)
• Bedeutung von Helferkonferenzen
• Fehleranalyse
• Entwicklungen des § 8a SGB VIII
• Multiplikatorenrolle in der eigenen Institution
Aufbau eines regionalen Netzwerks (interdisziplinäre Kooperation)
• Beispiele gelungener Kooperation (fallbezogen)
• Schwierigkeiten in der Kooperation (fallbezogen)
• Kooperationsvereinbarungen (schriftlich/mündlich)
• Helferkonferenz anhand von eigenen Fällen
• Austausch und Reflexion der Fälle/Verfahren in der eigenen Praxis
• Aufbau von Vernetzungsstrukturen zwischen den Teilnehmer/innen und Entwicklung von Standards für die Kooperation
Methoden
• Arbeit im Plenum: Input, Diskussion, Reflexion
• Kleingruppenarbeit: Analyse von Fallverläufen
• Rollenspiel, Simulationsverfahren
   
Veranstalter Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V., Herrnstraße 53, 90763 Fürth
   
Information Fon: 0911 / 9 77 14 - 0; Fax: 0911 / 74 54 97; Mail: bke@bke.de; www.bke.de
   
Kosten 135,00 €
   

Strafanzeige - eine sinnvolle Intervention bei sexueller Gewalt?

Termin/Dauer 11. Juni 2010
   
Ort Wiesbaden
   
Inhalt In der Arbeit mit Opfern von sexueller Gewalt werden PädagogInnen immer wieder auch mit strafrechtlichen Fragen zu sexueller Gewalt konfrontiert. Oft besteht Unsicherheit darüber, ob eine Strafanzeige erstattet werden muss, welche Rechte und Pflichten sowohl die Betroffenen als auch professionell Beteiligte in diesem Zusammenhang haben, was eigentlich auf die Einzelnen zukommt, wenn eine Anzeige erstattet wird und wie relevant dieser Schritt für den Schutz von Betroffenen ist. In der Regel stellt ein Strafverfahren für alle Beteiligten eine hohe psychische Belastung dar, geprägt von Unsicherheiten und beeinflusst von der Dynamik, die sexuelle Gewalt auslöst. Das Helfersystem sowie unterstützende Angehörige geraten oft in eine Krise, Betroffene sind häufig mit den Gefühlen und Folgen der sexuellen Gewalt konfrontiert. Inhalte der Fortbildung werden sein:
o Überlegungen pro und contra Strafanzeige
o Ablauf eines Strafverfahrens
o Rechte und Pflichten betroffener Mädchen und Frauen
o Aspekte psychosozialer Unterstützung für Betroffene, um die psychische Belastung so gering wie möglich zu halten
o Was brauchen professionell Beteiligte, um betroffene Mädchen und Frauen (und ggf. deren Angehörige) in einem Strafverfahren begleiten zu können?
   
Veranstalter Wildwasser Wiesbaden, Dostojewskistraße 10, 65187 Wiesbaden
   
Information Fon: 06 11 / 80 86 19; Fax: 06 11 / 84 63 40; Mail: info@wildwasser-wiesbaden.de; www.wildwasser-wiesbaden.de
   
Kosten 80,00 €
   

Wenn Eltern ihre Kinder aufgeben - konflikthafte Trennungen zwischen Eltern und Kindern

Termin/Dauer 11. bis 12. Juni 2010 jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr
   
Ort Merzig
   
Inhalt „Und was mache ich mit Eltern, die ihre Kinder loswerden wollen?“ – eine häufig gestellte Frage, wenn es um die Arbeit mit Eltern geht, die nicht (mehr) motivierbar scheinen, ihre Kinder aufzuziehen. Die Zunahme erziehungsresignierter Eltern führt dazu, dass professionelle Helfer Wege finden müssen, um die Eltern wieder für ihre Erziehungsverantwortung zu gewinnen.
Marie-Luise Conen und Gianfranco Cecchin haben eine Vielzahl querdenkender und auch provozierende Ideen entwickelt, die Wege aufzeigen, wie professionelle Helfer mit diesen Eltern und ihren Kindern so arbeiten können, dass wieder Bewegung in die vermeintliche „Erziehungsstarre“ hineinkommt. Sie hinterfragen dabei eine Vielzahl von Vorurteilen und Vorannahmen, wie z. B. dass Liebe und Zuneigung notwendig seien für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern.
Die innovativen und inspirierenden Ansichten und Vorgehensweisen im Umgang mit Eltern und Kindern, die Marie-Luise Conen in diesem Seminar darlegen und an Beispielen demonstrieren wird, ermöglichen es, wieder eine Leichtigkeit und Gelassenheit auch in der Arbeit mit erziehungsresignierten Eltern und ihren Kindern zu erlangen.
   
Veranstalter Saarländische Gesellschaft für Systemische Therapie und Beratung, Poststr. 46, 66663 Merzig
   
Information Fon: 06861 / 3496; Fax: 06861 / 780588, Mail: info@sgst.de; www.sgst.de
   
Kosten 200,00 €
   

Autorität ohne Gewalt (1. Teil)

Termin/Dauer 14. bis 16. Juni 2010 (weiteres Modul am 23. bis 24. September 2010)
   
Ort Frankfurt am Main
   
Inhalt In vielen Familien, in der Schule, in Tagesgruppen oder stationären Einrichtungen für Kinder und Jugendliche macht sich Hilflosigkeit breit: Während das destruktive Verhalten der Kinder eskaliert sehen die Erwachsenen sich in einem Teufelskreis der Macht- und Orientierungslosigkeit gefangen.
Der israelische Psychologe Haim Omer hat mit seinen Ideen in Anlehnung an das Konzept des gewaltlosen Widerstandes und in der Tradition der strukturellen systemischen Beratung Möglichkeiten entwickelt, zu einer pädagogischen Haltung der Präsenz zu gelangen. Diese Haltung geht einher mit einem Beziehungsangebot für die Kinder und Jugendlichen und ermöglicht dem Erwachsenen neue Handlungsoptionen.
Die Ideen der pädagogischen Präsenz finden Anwendung in der Familienberatung durch intensives Elterncoaching sowie in anderen pädagogischen Kontexten, in denen die Erwachsenen Eltern ergänzende oder ersetzende Funktion haben, durch direkte Entwicklung und Anwendung der vorgeschlagenen Strategien.
* Seminar I: Grundlagen des Konzepts und erste Schritte für die Praxis
* Seminar II: Vertiefung, Weiterentwicklung und Praxisreflexion
   
Veranstalter Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V., Heinrich-Hoffmann-Str. 3, 60528 Frankfurt a.M.
   
Information Fon: 069 / 6706-225; Fax: 069 / 6706-203; Mail: fobi@paritaet.org; www.bildungswerk.paritaet.org
   
Kosten 225,00 € (2. Modul: 150,00 €)
   

Lösungsorientiertes Arbeiten mit Kindern, Jugendlichen und Familien

Termin/Dauer 14. bis 17. Juni 2010 (weiteres Modul im November 2010)
   
Ort Berlin
   
Inhalt In der Arbeit mit "schwierigen" Kindern, Jugendlichen und Familien geraten wir oft in eine "Problemtrance".
Im Lösungsorientierten Arbeiten geht es dagegen um eine andere Sichtweise und Haltung: Nichts ist immer gleich (schlimm). Alle Menschen haben Ressourcen und Vorstellungen zur Lebensgestaltung. Erste Schritte und kleine Erfolge verändern den Fokus - vom Problem zur Lösung, vom (Selbst)zweifel zur Zuversicht.
In den beiden Seminaren arbeiten wir mit Zielen, Wundern, Skalen, Ausnahmen, kleinen Schritten, kindgerechten Zugängen, Erfolgen und Überprüfungen. Wir erfahren an uns selbst eine lösungsorientierte Herangehensweise, lernen hilfreiche Methoden und Frageformulierungen kennen. Und wir erfahren, wie die gewonnenen Erkenntnisse auf die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Familien und Helfersystemen übertragen werden können (beispielsweise in Hilfeplangesprächen). Es wird an vorgegebenen und von den Teilnehmenden mitgebrachten Fallbeispielen intensiv geübt.
Der Ansatz des Lösungsorientierten Arbeitens basiert ursprünglich auf der Kurzzeittherapie von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg und wurde mit Hilfe der beiden Gründer auch auf sozialarbeiterische und pädagogische Zusammenhänge übersetzt - in Europa am ausgeprägtesten in der Schweiz.
   
Veranstalter Bundesakademie für Kirche und Diakonie gGmbH (BAKD), Heinrich-Mann-Straße 29, 13156 Berlin
   
Information Fon: 030 / 488 37 470; Fax: 030 / 488 37 300, www.bundesakademie-kd.de
   
Kosten 560,00 €
   

Beratung für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern
Teil 1: Belastungen und Störungen der Verhaltensregulation im Säuglingsalter

Termin/Dauer 22. bis 25. Juni 2010 (weitere Teile: April / Juni 20101, Januar 2011)
   
Ort Bad Bevensen
   
Inhalt * Voraussetzungen und Grundlagen der Entwicklung im Säuglings- und Kleinkindalter (Schwangerschaft, Übergang zur Elternschaft, intuitives Elternverhalten; Verhaltensregulation im Säuglingsalter, sozio-emotionale Entwicklungsmeilensteine, Bindungsbeziehungen); Schutzfaktoren
* Probleme und Störungen der Entwicklung im Säuglings- und Kleinkindalter (Regulationsstörungen, Bindungsstörungen) und ihre Auswirkungen
* Risikofaktoren auf Seiten der Eltern wie Über- bzw. Unterstimulation, „Gespenster im Kinderzimmer", postpartale Depression, psychische Erkrankung
* Risikofaktoren auf Seiten des Kindes wie schwieriges Temperament, Frühgeburt oder Behinderung
* Vernachlässigung, Misshandlung, Kindeswohlgefährdung, Kinderschutz
* Videogestützte Verhaltensbeobachtung und Interaktionsdiagnostik
* Entwicklungsdiagnostik
* Entwicklungsberatung bei Regulationsstörungen in der frühen Kindheit als eine besondere Form der Erziehungsberatung
   
Veranstalter Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V., Herrnstraße 53, 90763 Fürth
   
Information Fon: 0911 / 9 77 14 - 0; Fax: 0911 / 74 54 97; Mail: bke@bke.de; www.bke.de
   
Kosten 355,00 €
   

Dem Schutzauftrag nachkommen - Hilfen zur Einführung des § 8a SGB VII in Kindertageseinrichtungen

Termin/Dauer 23. Juni 2010: 9:30 bis 17:00 Uhr
   
Ort München
   
Inhalt In der Fortbildung wird ein idealtypischer Leitfaden für die erforderlichen Handlungsschritte nach § 8a SGB VII erarbeitet.
   
Veranstalter Amyna e.V., Maria-Hilf-Platz 9, 81541 München
   
Information Fon: 089 / 201 70 01; Fax: 089 / 201 10 95; Mail: info@amyna.de; www.amyna.de
   
Kosten 60,00 €
   

Babys besser verstehen (1. Modul)

Termin/Dauer 24. bis 25. Juni 2010 (2. Modul am 18.-19. Nov. 2010)
   
Ort Frankfurt am Main
   
Inhalt Das synaktive Modell von H. Als und T. Brazelton beschreibt die unterschiedlichen Ausdruckssysteme des Neugeborenen und macht deutlich, wie wichtig ist es, die körperlichen Signale des Säuglings richtig zu verstehen. Für die Entwicklung des Babys ist es wichtig, es in seiner Selbstberuhigung und Regulation dieser verschiedenen Verhaltenszustände nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich zu unterstützen. Im Seminar werden dazu die theoretischen Grundlagen vermittelt und verschiedene Materialien zur praktischen Arbeit dazu in Elternkursen vorgestellt.
Im zweiten Teil der Fortbildung werden darauf aufbauend Erkenntnisse aus der Bindungstheorie vermittelt und Medien zur praktischen Umsetzung in der Arbeit mit jungen Eltern vorgestellt. Sanfte Eingewöhnung in die Fremdbetreuung des Babys/Kleinkindes und Trennungen von den Bezugspersonen stehen hier als Themen aus der Praxis im Mittelpunkt
   
Veranstalter Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V., Heinrich-Hoffmann-Str. 3, 60528 Frankfurt a.M.
   
Information Fon: 069 / 6706-225; Fax: 069 / 6706-203; Mail: fobi@paritaet.org; www.bildungswerk.paritaet.org
   
Kosten 150,00 € (je Modul)
   

Das war doch nur eine freundliche Umarmung … Sexueller Missbrauch an Mädchen und Frauen mit Behinderung

Termin/Dauer 25. Juni 2010: 9:00 bis 16:30 Uhr
   
Ort Wiesbaden
   
Inhalt Behinderte Mädchen und Frauen sind stärker als andere gefährdet, sexuelle Gewalt zu erleiden. Sie können sich durch die jeweilige Art der Behinderung nicht ausreichend gut schützen und sind häufig auf Grund einer Spracheinschränkung oder einer Schwierigkeit, die Situation einzuschätzen (wie bei geistig behinderten Menschen), nicht in der Lage, sich Hilfe zu holen. In diesem Seminar sollen die Besonderheiten des Umgangs mit der speziellen Problematik des sexuellen Missbrauchs an behinderten Mädchen und Frauen aufgezeigt werden:
o Besonderheiten in der Kommunikation mit geistig behinderten Mädchen und Frauen und mit nicht sprechenden Mädchen und Frauen o Möglichkeiten der Prävention
o Wahrnehmung von Gefährdungsmomenten und Täterstrategien in Institutionen und familiären Zusammenhängen
o Wodurch wird man auf einen möglichen sexuellen Missbrauch aufmerksam?
o Wie geht man mit Vermutungen sensibel um?
o Worauf muss geachtet werden, damit den Betroffenen kein zusätzlicher Schaden entsteht?
o Unterschiedliche Methoden und Techniken zur Verdachtsabklärung
   
Veranstalter Wildwasser Wiesbaden, Dostojewskistraße 10, 65187 Wiesbaden
   
Information Fon: 06 11 / 80 86 19; Fax: 06 11 / 84 63 40; Mail: info@wildwasser-wiesbaden.de; www.wildwasser-wiesbaden.de
   
Kosten 80,00 €
   

 Resilienzfördernde Strategien in der beziehungsorientierten Arbeit mit Hochrisikofamilien
am Beispiel der STEEP
TM-Arbeit und der Entwicklungspsychologischen Beratung

Termin/Dauer 25. bis 27. Juni 2010
   
Ort Potsdam
   
Inhalt Im Rahmen dieses Seminars werden, basierend auf den Erkenntnissen der Bindungstheorie und der Resilienzforschung, Methoden und Techniken zur ressourcenorientierten Begleitung und Beratung von Hochrisikofamilien praxisnah vorgestellt, die sowohl zur Prävention als auch zur Intervention geeignet sind. Beziehungsorientierte Strategien in der aufsuchenden bzw. Eltern-Kind-Gruppenarbeit ermöglichen es, Hochrisikofamilien von der Schwangerschaft bis ins zweite Lebensjahr des Kindes beim Aufbau einer sicheren Eltern-Kind-Bindung, die ein wesentlicher Schutzfaktor für die gesunde Entwicklung eines Kindes ist, zu unterstützen.
Im Fokus stehen die individuellen Bedürfnisse der Kinder und ihrer Eltern, das Verständnis für die Besonderheiten der kindlichen Entwicklung
sowie die Stärkung der elterlichen Kompetenzen. Die beiden bindungstheoretisch fundierten Interventionsmöglichkeiten werden anhand von
Beispielen erläutert.
   
Veranstalter Vom Säugling zum Kleinkind, c/o Fachhochschule Potsdam, Friedrich-Ebert-Straße 4, 14467 Potsdam
   
Information Fon: 0331/ 27 00 574; Fax: 0331/ 580 24 59; Mail: kontakt@familienzentrum-potsdam.de; www.fh-potsdam.de
   
Kosten 180,00 €
   
 
Termin/Dauer  
   
Ort  
   
Inhalt  
   
Veranstalter  
   
Information  
   
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Workshopleiter/in "Prävention vor sexualisierter Gewalt gegen Kinder" (Beginn Kompaktkurs)

Termin/Dauer 28. Juni bis 03. Juli 2010, 05. bis 09. Juli 2010, 30. bis 31. Juli 2010
   
Ort Berlin
   
Inhalt Es sollen folgende Qualifikationen erworben werden:
* Fachkenntnisse zum Fachgebiet Sexualisierte Gewalt
* Sensibilisierung und Wahrnehmung von sexualisierter Gewalt gegen Kinder undJugendliche und unter Kindern und Jugendlichen.
* Kenntnisse über interventive Erstmaßnahmen für Betroffene in Theorie und Praxis
* Prävention und Prophylaxe in Theorie und Praxis
* Sichtung und Bewertung von Präventionsmedien für verschiedene Zielgruppen
* Persönliche Konzeptentwicklung für Präventionskurse verschiedener Zielgruppen (Kinder, Jugendliche, Mädchen, Jungen, PädagogInnen und Eltern).
* Anpassung vorhandener Medien und Erstellung eigener Präventionsmedien für verschiedene Zielgruppen
* Präsentation und Realisierung des eigenen Konzeptes
   
Veranstalter Bundesarbeitsgemeinschaft Prävention & Prophylaxe e.V., Hohenzollernstraße 8, 12307 Berlin
   
Information Fon: 030 / 76503104; Fax: 03212 / 1324296; Mail: info@praevention.org; http://praevention.org
   
Kosten 235,00 € je Modul
   
 
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