Die Fachgruppe 2 "Familienpolitik und Familienförderung" geht der Frage nach, welche Rahmenbedingungen Staat, Gesellschaft und Markt/Wirtschaft für Familien setzen bzw. ob und ggf. wie sie Familien bei ihrer Lebensführung unterstützen. Im Fokus steht das Matching von familialen Bedarfen auf der einen und politischen Maßnahmen, Bedingungen der Arbeitswelt sowie Angeboten von öffentlichen Leistungserbringern auf Bundes-, Länder- und Kommunalebene, freien Trägern (wie Kirchen und Einrichtungen der Wohlfahrtspflege) und zivilgesellschaftlichen Akteuren  auf der anderen Seite.

Die Fachgruppe untersucht, welche Angebote und Leistungen zur Förderung von Familien bestehen, wie sie von Familien genutzt werden und wie sie ggf. weiterentwickelt werden sollten, um Kinder, Frauen und Männer in den Bereichen der Geldpolitik, Infrastrukturpolitik und der Zeitpolitik bedarfsgerechter zu unterstützen. Zudem beobachtet die Fachgruppe Veränderungen im System familienpolitischer Maßnahmen, analysiert ggf. Ambivalenzen, die im Leistungssystem bestehen, und beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen, die auf das Familienleben („Doing Family“) einwirken. Von besonderer Relevanz ist darüber hinaus der soziale Nahraum, da die Lebensqualität von Familien in hohem Maße von den vor Ort vorhandenen Strukturen beeinflusst wird. Die Projekte der Fachgruppe beschäftigten sich aktuell vor allem mit Aspekten der Familienbildung sowie mit Fragestellungen im Bereich der Kindertagespflege.

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Deutsches Jugendinstitut
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