Das Projekt erhebt und analysiert seit 1992 Daten zur Situation und Entwicklung der Kinder- und Jugendhilfe. Dies geschieht in wiederkehrenden Fragebogenuntersuchungen, die überregional, bundesweit sowie praxisfeld- und trägerübergreifend durchgeführt werden.
Das Ziel ist, kontinuierlich Daten über strukturelle Bedingungen der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe zu generieren und sie in ihrer Bedeutung für die fachliche Weiterentwicklung des Feldes zu bewerten. Diese Daten ergänzen u.a. die amtliche Kinder- und Jugendhilfestatistik und bieten einen differenzierten Einblick in das Feld der Kinder- und Jugendhilfe.
Aufgabe des Projektes "Jugendhilfe und sozialer Wandel – Leistungen und Strukturen" ist es

  • aktuelle Entwicklungstrends auf der Basis empirischer Erhebungen aufzuzeigen, diese der Praxis, Politik und Wissenschaft zugänglich zu machen sowie sie in ihrer fachlichen Bedeutung für die Weiterentwicklung des Feldes zu bewerten und
  • geeignete Instrumente zur Analyse der Institutionen im Feld der Kinder- und Jugendhilfe zu entwickeln und allgemein geltend zu machen.

Genauere Informationen zu den einzelnen Erhebungen finden Sie hier:

Dauerbeobachtung Jugendämter - Jugendhilfeb@rometer - Ausbau U3

Das Projekt "Jugendhilfe und sozialer Wandel" führt verschiedene Befragungen bei Jugendämtern in Deutschland durch: mehr Informationen

Erhebungen bei Kindertageseinrichtungen

Anfang 2012 startete die Feldphase zu einer zweiten bundesweiten Befragung der Kindertageseinrichtungen durch das Projekt.  mehr Informationen

Erhebungen bei Jugendverbänden

Im Jahr 2009 wurde die letzte Befragung einer Stichprobe von Jugendverbänden auf der örtlichen Ebene in der gesamten Bundesrepublik Deutschland abgeschlossen und ausgewertet. mehr Informationen

Erhebungen bei Jugendringen

Die vierte (Voll-)Erhebung bei Jugendringen wurde im Jahr 2009 als Online-Befragung durchgeführt. mehr Informationen

Erhebung bei Jugendzentren

2011 wurde bundesweit eine Stichprobe (in Bayern Vollerhebung) von Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in öffentlicher und freier Trägerschaft (Jugendzentren/Jugendhäuser/Jugendtreffs) befragt. mehr Informationen

Erhebungen bei stationären Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung

Im Rahmen des Projektes wurden mehrmals (zuletzt 2013) Einrichtungen der (teil-)stationären Hilfen zur Erziehung befragt. mehr Informationen

Erhebungen bei Geschäftsstellen freier Träger

Das Projekt hat bereits viermal Geschäftsstellen freier Träger befragt, wobei das gesamte Spektrum der Trägerstruktur in den Stichproben aufgenommen wird. mehr Informationen

Studien zu bestimmten Themenschwerpunkten:

Kinderschutz

In allen quantitativen Erhebungen des Projekts werden Fragen zum Kinderschutz und zur Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes integriert. mehr Informationen

Europäische Perspektiven

Die europäische Teilstudie soll Anregungen für die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland geben. mehr Informationen

Entwicklungen ambulanter erzieherischer Hilfen

Vielerorts sind in den vergangenen Jahren Veränderungen im Feld der ambulanten erzieherischen Hilfen zu beobachten gewesen, wie etwa steigende Fallzahlen und eine Verkürzung der Bearbeitungsdauer pro Fall sowie eine Entdifferenzierung ambulanter Hilfeformen bei gleichzeitiger Flexibilisierung. mehr Informationen

Elternarbeit

In dieser empirischen Teilstudie des Projekts stand das Thema Elternarbeit in den stationären Hilfen zur Erziehung im Mittelpunkt. mehr Informationen

Partizipation

Partizipation von Kindern, Jugendlichen und ihren Personensorgeberechtigten in den erzieherischen Hilfen stand im Mittelpunkt dieser empirischen Teilstudie. mehr Informationen

Kooperation

Kooperation ist eine mit vielen positiven Erwartungen überladene Problemlösungsstrategie, auf die in Politik, Wirtschaft und in der psychosozialen Arbeit gerne zurückgegriffen wird, wenn komplexe Aufgaben bearbeitet werden müssen. mehr Informationen

Jugendstudie

Im Sommer 1993 wurde in Ostdeutschland eine Befragung von 2419 Jugendlichen zwischen 16 bis einschließlich 19 Jahren durchgeführt. mehr Informationen

Kontakt

+49 89 62306-169
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
81541 München