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Die Bereiche Medien, Kultur und Sport sind bedeutsame Lernfelder für junge Menschen – unabhängig davon, an welchen Orten sie damit in Kontakt kommen. Sie stellen einen wichtigen Kontext kultureller, personaler und sozialer Bildung von Kindern und Jugend-lichen dar. Das Projekt untersucht die Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Medien, Kultur und Sport auch unter Berücksichtigung subkultureller Ausdrucks-formen.

Medien und ihre Nutzung sind – vor allem durch ihre Allgegenwärtigkeit im täglichen Leben – heute fester Bestandteil der Kinder- und Jugendkultur sowie der Lebensführung von Kindern und Jugendlichen. Medien bieten darüber hinaus auch Potenziale für kreative Betätigung, so dass sie zur Herausbildung neuer Subkulturen unter jungen Menschen beitragen und sich hierbei eine Schnittmenge zu kulturellen, künstlerisch-kreativen Tätigkeiten ergibt. Kulturelle Bildung soll junge Menschen u.a. dazu befähigen, künstlerisch-ästhetische Wahrnehmung und Urteilsvermögen zu entwickeln, den eigenen kulturellen Interessen zu folgen und am kulturellen Leben teilzunehmen (vgl. Kinder- und Jugendhilfe-gesetz §11). Als wichtiges Ziel kultureller Bildung gilt dabei die Persönlichkeitsbildung von Kindern und Jugendlichen. Bewegung, Spiel und Sport gehören zu den häufigsten Freizeitaktivitäten von Kindern und Jugendlichen. Der Sport bietet Möglichkeiten für Lernprozesse, die in erster Linie auf Basis von Selbstwirksamkeitserfahrungen und Interaktionen in Gruppen erfolgen .

Das Projekt untersucht daher die Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Medien, Kultur und Sport in ihrer Breite, d.h. auch unter Berücksichtigung subkultureller Ausdrucksformen. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf der differenzierten Erfassung der entsprechenden formalen, non-formalen und informellen Settings liegen, in denen diese Aktivitäten jeweils stattfinden. Zugleich steht die Frage nach sozial ungleich verteilten Praktiken von Kindern und Jugendlichen aus unterschiedlichen sozialen Schichten sowie Praktiken von jungen Menschen mit Migrationshintergrund im Fokus dieser Studie.


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Letzte Änderung: 20.01.2016 16:19 Uhr
Bearbeitet von: Grgic