Phase 3

Das Projekt „Wissenschaftliche Begleitung der Umsetzung der EU-Jugendstrategie in Deutschland“ begleitet und evaluiert den Prozess der der EU-JS in Deutschland seit Beginn des Prozesses im Jahr 2010. Die ersten zwei Projektphasen sind bereits abgeschlossen (siehe Phase 1 und Phase 2).

Die dritte Phase (Januar 2017 – Juli 2019) der wissenschaftlichen Begleitung hat eine umfassende Bilanzierung des gesamten Umsetzungsprozesses (2010-2018) zum Schwerpunkt. Der nationale Umsetzungsprozess soll abschließend bewertet werden, bevor es ab 2019 eine neue Jugendstrategie auf EU-Ebene geben wird. Dabei baut die dritte Phase auf die vorhergehenden zwei Phasen auf (Phase 1: Analyse der neugeschaffenen Strukturen des Umsetzungsprozesses – Phase 2: Fokussierung auf die Inhalte der EU-Jugendstrategie).

In der dritten Phase wird nachgezeichnet, wie sich die Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen, das in der ersten Phase ausführlich als Governance-Modell beschrieben wurde (vgl. Abschlussbericht Phase 1)– ein Novum im Bereich der Jugendpolitik – im Laufe der Zeit weiterentwickelt und zu welchen konkreten inhaltlichen Ergebnissen es geführt hat. Des Weiteren wird analysiert, welche Faktoren förderlich oder hinderlich für das Funktionieren des Governance-Modells waren. Gleichermaßen gilt es, solche Faktoren für das Zustandekommen der inhaltlichen Ergebnisse zu finden, wie etwa für die thematische Umsetzung des Arbeitsprogramms der Bund-Länder-Arbeitsgruppe. Zudem wird untersucht, inwiefern die Umsetzung der EU-Jugendstrategie dazu beigetragen hat, die deutsche Perspektive bzw. Debatte in den europäischen Prozess einzubringen.

Abschließend sollen aus den Analysen Empfehlungen für zukünftige Kooperationen dieser Art abgeleitet werden. Es geht also darum aufzuzeigen, welche Impulse – sowohl inhaltlich als auch strukturell – die Umsetzung der EU-Jugendstrategie setzen kann, (Jugend-)Politik auf nationaler und auf europäischer Ebene weiterzuentwickeln.