Kontakt München

DJI München
Deutsches Jugendinstitut e.V.
Nockherstr. 2
81541 München
Tel. +49 89 62306-0
Fax +49 89 62306-162

Kontakt Außenstelle Halle

Franckesche Stiftungen
Franckeplatz 1
Haus 12 - 13
06110 Halle (Saale)
Tel. +49 345 68178-0
Fax +49 345 68178-47

News
10.02.2016

MOVE – Mapping Mobility: Expertentreffen in Berlin

EU-Bürger/innen haben das Recht, ihren Wohn- und Arbeitsort innerhalb der Mitgliedsländer frei zu wählen. Angesichts der hohen Jugendarbeitslosigkeit in Europa wird die Arbeitsmigration von jungen Erwachsenen aktuell intensiv und kontrovers diskutiert. Das europäische Forschungsprojekt MOVE möchte die Mobilitätsbedingungen für junge Menschen innerhalb Europas verbessern. Leitfrage des Projekts ist: Wie kann Mobilität sowohl unter sozioökonomischen Aspekten als auch für die persönliche Entwicklung junger Menschen gut funktionieren? Bei einem Treffen mit dem deutschen MOVE-Experten-Komitee in Berlin wurden erste Forschungsergebnisse vorgestellt und unter anderen die Frage diskutiert, welchen Einfluss die aktuelle Flüchtlingsbewegung auf die Mobilität von Jugendlichen innerhalb Europas haben kann und welche Anknüpfungspunkte sich daraus für MOVE ergeben. Dem Projekt gehören Wissenschaftler/innen aus sechs europäischen Ländern an. In Deutschland sind das Dr. Birgit Reißig, Dr. Karen Hemming, Frank Tillmann (alle DJI) und u.a. Prof. Dr. Wolfgang Schröer (Universität Hildesheim). Im deutschen Experten-Komitee unterstützen Vertreter/innen von BIBB, DGB, Evangelischer Akademie Loccum, Friedrich-Ebert-Stiftung, IJGD und Paritätischem Gesamtverband das Projekt.

Weitere Informationen zum Projekt

10.02.2016

Teilhabechancen für Jugendliche in bayerischen Regionen sehr unterschiedlich

In Bayern bestehen in Bezug auf die Teilhabe Jugendlicher in verschiedenen Lebensbereichen erhebliche regionale Unterschiede. Insbesondere in Niederbayern und Oberfranken sind die Rahmenbedingungen des Aufwachsens insgesamt eher ungünstig. Dies ist das Fazit eines Berichts, den Frank Tillmann (DJI) im Februar in der Enquete-Kommission zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse im Bayerischen Landtag vorstellte. Hintergrund seines dort präsentierten Arbeitspapiers waren Forschungsarbeiten aus dem DJI-Projekt Jugend im Blick – Regionale Bewältigung demografischer Entwicklungen. Der von ihm für Flächenlandkreise in Deutschland entwickelte Teilhabeindex speist sich aus sechs Dimensionen, die in den Gruppendiskussionen von Jugendlichen besonders betont und auf Landkreisebene zusammengefasst wurden: regionale Beschäftigungsperspektive, weiterführende Bildung, Angebote der Jugendarbeit, Mobilität, digitale Erreichbarkeit sowie politische Mitsprache. Ein Abschlussbericht zu dem von der Bundesbeauftragten für die neuen Bundesländer geförderten Forschungsprojektprojekt wird im März erscheinen.

News
10.02.2016

Über 50 Jahre Forschung und Politikberatung – ein DJI-Porträt auf den Webseiten der Bundesregierung

Das Deutsche Jugendinstitut müsste eigentlich „Deutsches Institut für Kinder, Jugend und Familie“ heißen. Damit sei präziser beschrieben, wie vielfältig die Themen sind, mit denen sich das Forschungsinstitut seit mehr als 50 Jahren befasst, sagte DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach in einem Interview mit dem Presseamt der Bundesregierung. Auf deren Internetseiten werden über 40 Einrichtungen vorgestellt, deren Forschungsarbeiten Fördermittel von Bundesministerien erhalten. Neben der Präsentation noch junger Projekte, wie z.B. der Studie, in der jugendliche Flüchtlinge befragt werden, und des DJI-Surveys AID:A mit rund 30.000 Befragten pro Erhebungswelle wird dort auf die regelmäßige (Mit-)Arbeit des DJI am Kinder- und Jugendbericht, dem Familienbericht oder dem Nationalen Bildungsbericht hingewiesen. Die besonderen Herausforderungen aktueller Politikberatung z.B. beim Kinderschutz, der Kinderbetreuung oder der Ganztagsschulentwicklung thematisiert Prof. Rauschenbach im Interview.

Das DJI auf der Internetseite Bundesregierung.de

News
08.02.2016

Rechtsextremismus: Einstiege verhindern, Ausstiege begleiten

In dieser Neuerscheinung stellen Sally Hohnstein und Frank Greuel unter Mitarbeit von Michaela Glaser pädagogische Ansätze und Erfahrungen aus der Arbeit mit rechtsextrem orientierten und rechtsextremen Jugendlichen vor. In den vergangenen 25 Jahren wurden in diesem Handlungsfeld verschiedene Arbeitsformate entwickelt – mit dem gemeinsamen Ziel: Hinwendungs- und Radikalisierungsprozesse bei Jugendlichen aufhalten bzw. Prozesse der Abkehr von rechtsextremen Szenen und/oder Ideologien unterstützen. Für die Studie wurden existierende Ansätze recherchiert sowie Fachkräfte zu ihren Praxiserfahrungen befragt. Sie ist als Band 12 der Schriftenreihe der Arbeits- und Forschungsstelle Rechtsextremismus und Radikalisierungsprävention kostenlos zu beziehen (schulze@dji.de) und als Download verfügbar.

 

 

 

Letzte Änderung: 20.01.2016 16:19 Uhr