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News
29.11.2016

Anmeldung jetzt möglich: DJI-Jahrestagung am 29./30. November 2016 in Berlin

„Ganz ähnlich – ganz anders: Teilhabechancen und -barrieren im Einwanderungsland Deutschland“: So lautet der Titel der diesjährigen Jahrestagung des Deutschen Jugendinstituts, die das Thema Migration und Flucht von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in den Mittelpunkt stellt. Die Tagung behandelt in insgesamt acht Foren unterschiedliche Aspekte wie das Potenzial der Familie als Integrationsort, Chancen(un)gleichheit für Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungshintergrund, den Beitrag der Migrantenorganisationen zur Zivilgesellschaft, die Bedeutung der Sprache für die Integration, die Kita als Integrationsort, den Umgang mit Migration in Schule und Ausbildung sowie die Inanspruchnahme von sozialstaatlichen Diensten. Die Podiumsdiskussion des traditionellen Berliner Abends steht unter dem Motto „Nach der Willkommenskultur – vom Krisenmodus zur Normalität“.
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News
21.09.2016

Neue KomDat-Ausgabe meldet Personalhöchststand in der Kinder- und Jugendhilfe

 Während das Feld der Kindertagesbetreuung in punkto Personal nach wie vor „boomt“, scheint die Kinder- und Jugendarbeit zumindest in ihren Kernbereichen erheblich verloren zu haben. Im Kita-Bereich sind zehn Mal so viele Personen neu hinzugekommen wie in allen anderen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe zusammen. Darüber hinaus zeigt sich die Tendenz, dass die Fachkräfte in der Kita heutzutage auch im höheren Alter in der pädagogischen Arbeit verbleiben. So hat sich die Anzahl der 55- bis 60-Jährigen von 43.000 im Jahre 2011 auf über 63.000 im Jahr 2015 und bei den 60- bis 65-Jährigen sogar von 9.000 auf 24.000 Beschäftigte erhöht. Dies sind Daten der Kinder- und Jugendhilfestatistik, die in der der neuen Ausgabe der „Kommentierten Daten der Kinder- & Jugendhilfe“ vorgestellt und diskutiert werden. Weitere Themen sind der Personalanstieg im Arbeitsfeld der stationären Erziehungshilfen, der Rückgang der Beschäftigtenzahlen in der Kinder- und Jugendarbeit, der Zuwachs bei den Beschäftigten in der Schulsozialarbeit und der auffällige Anstieg der sogenannten 8a-Verfahren bei Jugendlichen – d.h. Kindeswohlgefährdung ist nicht nur ein Thema bei Klein- und Kleinstkindern.

Zur KomDat-Ausgabe 2/2016

News
21.09.2016

Werden aus unseren Kindern Stubenhocker?

Das fragte das ZDF anlässlich des Weltkindertages. Die Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen spielen sich laut Shell-Jugendstudie zunehmend unter der Aufsicht von Erwachsenen ab. Kindergarten, Schule und Ganztagsbetreuung – immer ist Aufsichtspersonal dabei. In großen Teilen unkontrolliert können sie sich hingegen in der Onlinewelt bewegen. Und das tun viele von ihnen sehr ausgiebig. Die neuen Medien treten natürlich in Konkurrenz zu anderen Beschäftigungsformen, sagt auch Dr. Sabrina Hoops (DJI) gegenüber heute.de. Das sei bei Erwachsenen ja nicht anders. Zugleich weist sie aber darauf hin, dass Kinder heute durchaus auch „offline“ unterwegs sind und ihr Alltag nach wie vor auch durch andere Freizeitaktivitäten wie z.B. Sport bestimmt wird. Die Diplom-Pädagogin Sabrina Hoops ist aktuell in der Geschäftsführung des 15. Kinder- und Jugendberichts tätig, der 2017 mit einer Stellungnahme der Bundesregierung versehen veröffentlicht wird.

News
20.09.2016

DJI mit EU-Projekt MOVE auf der EARA-Conference 2016 in Cadiz

Die diesjährige Tagung der European Association for Research on Adolescence in Cadiz widmete sich der internationalen Jugendforschung aus verschiedenen Blickwinkeln. Neben psychologischen und soziologischen Beiträgen zur Entwicklung, Förderung und Problemen von Jugendlichen standen auch Vorträge aus der Pädagogik und Neuro-Biologie auf dem Programm. 400 Teilnehmende aus 49 Ländern präsentierten und diskutierten aktuelle Forschungsergebnisse. Dr. Karen Hemming (DJI) präsentierte erste Befunde aus dem EU-Projekt MOVE. Gemeinsam mit Dr. Cristina Cuenca (Colegio de Ciencias Políticas y Sociología, Madrid) und Christin Warkentin (DJI) stellte sie Ergebnisse einer qualitativen Fallstudie zu Ausbildungsmobilität in Spanien und Deutschland vor. In einem zweiten Beitrag stand eine vergleichende Analyse von Deutschland und Norwegen im Zentrum, die verschiedene Makro-Prädiktoren für Jugendmobilität in den Blick nahm. Diese Sekundärdatenanalyse wurde gemeinsam mit Prof. Dr. Jan Skrobanek von der Norwegischen Partnerinstitution (Høgskulen i Sogn og Fjordane) und Michael Dettmer (DJI) erarbeitet. Die EARA-Tagung findet alle zwei Jahre statt und ist das zentrale interdisziplinäre Forum für europäische Jugendforschung. Veranstaltungsort 2018 ist Gent (Belgien).
Weitere Informationen zum Projekt

Letzte Änderung: 12.02.2016 19:12 Uhr