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Projekt: Lokale Bildungslandschaften in Kooperation von Jugendhilfe und Schule

Laufzeit: 01.07.2008 - 31.12.2010

Das vom BMFSFJ geförderte Projekt "Lokale Bildungslandschaften in Kooperation von Jugendhilfe und Schule" untersucht, welche Auswirkungen lokale Bildungslandschaften auf die Kinder- und Jugendhilfe haben und welche Impulse die Kinder- und Jugendhilfe für diese lokalen Vernetzungen setzt bzw. setzen kann. Zur Untersuchung dieser Dynamiken wurden sechs Modellregionen ausgewählt: Arnsberg, Forchheim, Groß-Gerau, Hamburg, Jena und Lübeck.

Unter dem Oberbegriff "lokale Bildungslandschaft" wird der Zusammenhang folgender Dimensionen verstanden:

  • Planungsdimension:
    Integrierte lokale Fachplanung
  • Zivilgesellschaftliche Dimension:
    Konstitution öffentlich verantworteter, partizipativ orientierter Bildungsnetzwerke
  • Aneignungsdimension:
    Gestaltung anregender Lern- und Lebensumgebungen als Gelegenheitstrukturen informellen Lernens
  • Professionsdimension:
    Inter-institutionell koordinierte Fortbildung von Leitungs- und Fachkräften

Dieses Verständnis von lokaler Bildungslandschaft lehnt sich im Wesentlichen an das vom BMBF geförderte Projekt "Lokale Bildungslandschaften in Kooperation von Ganztagsschule und Jugendhilfe" an.
Während das BMBF-Projekt grundlagentheoretisch ausgerichtet ist und eine differenzanalytische Typologie verschiedener Modellregionen vornimmt, liegt der Schwerpunkt des Projekts "Lokale Bildungslandschaften in Kooperation von Jugendhilfe und Schule" auf der Praxisforschung. Die ausgewählten Modellregionen werden beim Aufbau integrierter Vernetzungs- und Planungsstrukturen beraten.
Im Zentrum des Projekts steht die Analyse der Folgen einer integrierten Gestaltung lokaler Bildungslandschaften für die Kinder- und Jugendhilfe. Dabei stellen sich unter anderem folgende Forschungsfragen:
Kann die institutionelle Autonomie der Jugendhilfe in der Zusammenarbeit mit den Schulen aufrecht erhalten werden? Werden fachdienstübergreifende schulbezogene Dienstleitungen ausdifferenziert? Werden nichtschulbezogene Angebote eingeschränkt? Welche Auswirkungen können für die einzelnen Leistungsbereiche und Segmente (insbesondere für die offene Kinder- und Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit, Jugendsozialarbeit und den Hort) beobachtet werden?
Diese und weitere Fragen sollen durch das Projekt und unter Einsatz eines qualitativen Methodenmixes beantwortet werden.

Ausgangssituation

Zielsetzung

Konzeption und Methode

Ergebnisse

 
bearbeitet von
letzte Änderung: 01.07.2010 10:07

Rechtliche Hinweise

Kontakt

Lokale Bildungslandschaften
www.dji.de/lobi_jh

Dr. Heinz-Juergen Stolz
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
81541 München
E-Mail:
Tel.: (0 89) 6 23 06 - 332
Fax: (0 89) 6 23 06 - 407

MitarbeiterInnen

Literatur

Projektliteratur

Gefördert durch: Bundesministerium für Famile, Senioren, Frauen und Jugend