DJI Online Thema 2013/03 Wie entwickelt sich die Kindertagespflege in Deutschland Tagesmütter und -väter sind ein wichtiges Element beim Ausbau des Betreuungsangebots für Kinder unter drei Jahren. Das DJI begleitet die Entwicklung in der Kindertagespflege seit den 1970er Jahren. Aktuell legt es einen Evaluationsbericht vor, der Daten zum quantitativen und qualitativen Ausbau dieser Betreuungsform von 2009 bis 2012 an 160 Modellstandorten in Deutschland ausgewertet hat, mit Erkenntnissen zu regional stark variierenden Formen der Gewinnung, Vermittlung und Qualifizierung von Tagespflegepersonen. Ebenfalls abgeschlossen sind mit dem „Kompetenzprofil Kindertagespflege“ die Vorarbeiten für ein neues Qualifizierungshandbuch, das am DJI erstellt wird. weiter |
DJI Online Thema 2013/02 Jugendgewalt – Mythen, Muster, Maßnahmen Dramatische Einzelfälle prägen heute das mediale Bild einer Jugend, die zunehmend enthemmt und ungebremst gewalttätig ist. DJI Online präsentiert einige Zahlen und Fakten zur Entwicklung von Jugendgewalt in den vergangen Jahren, aufgeschlüsselt nach Altersgruppen, Delikten und Geschlecht sowie einen Blick auf das Zusammenspiel von Polizei, Justiz, Schule, Jugendhilfe und Eltern. Zudem werden mit dem „Blick von außen“ die jüngsten gesetzlichen Änderungen – mit denen versucht wird, die kriminellen „Karrieren“ jugendlicher Intensivtäter zu stoppen – auf den Prüfstand gestellt. weiter |
DJI Online Thema 2012/12 Was und wie suchen Kinder im Internet? Die Gefahr, dass Kinder, die im Internet mit Suchdiensten für Erwachsene wie etwa Google recherchieren, auf altersunangemessene Inhalte stoßen, ist groß. Einen geschützten Suchraum bieten spezielle Kindersuchmaschinen wie „Blinde Kuh“, „fragFINN“ und „Helles Köpfchen“. Eine DJI-Studie hat untersucht, was Kinder dort suchen, wie sie dabei vorgehen und mit den Rechercheergebnissen umgehen. weiter |
DJI Online Thema 2012/10 Jugendzentren – ein Angebot mit Zukunft? Das Jugendzentrum als Raum der freien Entfaltung gerät heute zunehmend unter den Erwartungsdruck der Bildungs- und Sozialpolitik. Enorme Konkurrenz ist zudem durch die neuen Medien mit ihren Kommunikations- und Spielangeboten entstanden. Eine klare Positionierung der Jugendzentren für die zukünftige Entwicklung scheint geboten. Detaillierten Aufschluss über den Status Quo geben die Daten zu Einrichtungszahl und Personalausstattung sowie die Angaben von 1.700 Jugendzentren zu deren Angeboten, zur Struktur der Besucher/innen sowie den Themen Inklusion und Partizipation, die das DJI in einer erstmalig bundesweit durchgeführten Erhebung ausgewertet hat. weiter |
DJI Online Thema 2012/08 AID:A-Befunde zur Lebenssituation alleinerziehender Mütter In den vergangenen 25 Jahren ist der Anteil der Ein-Eltern-Familien von 14 auf 19 Prozent gestiegen. Bei Alleinerziehenden handelt es sich überwiegend um Frauen. Obwohl das Armutsrisiko für Alleinerziehende besonders groß ist, besteht nach Analysen des DJI-Surveys „Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten – AID:A“ kein Anlass zu Dramatisierungen. Alleinerziehende, die gut vernetzt sind, leben ähnlich wie Mütter in Partnerschaften. Belastungen entstehen eher dann, wenn für Mütter – unabhängig davon, ob sie mit einem Partner zusammenleben oder nicht – Berufstätigkeit und Familie zu vereinbaren sind. weiter |
DJI Online Thema 2012/06 Erwerbsarrangements und das Wohlbefinden von Eltern in Ost- und Westdeutschland Bei Eltern in Ostdeutschland ist es deutlich häufiger der Fall, dass Mutter und Vater beide Vollzeit arbeiten – auch über die unterschiedlichen Familienphasen hinweg. In Westdeutschland sind das traditionelle Modell mit dem Vater als Alleinernährer und das semi-traditionelle mit einer in Teilzeit arbeitenden Mutter die am häufigsten praktizierten Varianten der Vereinbarkeit. Obwohl in Ostdeutschland das egalitäre Erwerbsmodell mindestens von jedem zweiten Elternpaar praktiziert wird, scheint dies nicht als besondere Belastung gesehen zu werden. Vielmehr seien ostdeutsche Eltern in ihrer Freizeit familienzentrierter und haben mehr Freude an ihrer Familie, so das überraschende Ergebnis einer Auswertung des DJI-Surveys „Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten“, AID:A. weiter |
DJI Online Thema 2012/03 Wege in die Selbstständigkeit im Geschlechtervergleich Junge Frauen ziehen früher von zuhause aus, gehen früher feste Partnerschaften ein und bleiben emotional der Herkunftsfamilie stärker verbunden. Dies ist das Fazit einer DJI-Studie, in der die Verselbstständigungsprozesse von jungen Menschen im Alter von 13 bis 32 Jahren untersucht wurden. Auswertungsbasis waren vornehmlich Daten des im Jahr 2009 erhobenen DJI-Surveys AID:A „Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten“. Der Geschlechtervergleich bezieht sich insbesondere auf die Prozesse der Verselbstständigung von jungen Frauen und jungen Männern unter Berücksichtigung ihrer Bildungsressourcen und ihrer beruflichen Etablierung. Weitere Ergebnisse legt die Studie zu Entwicklung der sozialen Beziehungen und dem Bedeutungswandel der Herkunftsfamilie beim Schritt ins Erwachsenenleben vor. weiter |
DJI Online Thema 2012/02 Qualifizierung frühpädagogischer Fachkräfte im Wandel – Positionen, Produkte, Perspektiven Mit dem gestiegenen gesellschaftspolitischen Stellenwert frühkindlicher Bildung gehen wachsende Anforderungen an das institutionelle System der Bildung, Betreuung und Erziehung einher. Den frühpädagogischen Fachkräften kommt dabei eine Schlüsselfunktion zu. Ihre Qualifikation ist mitentscheidend für das Gelingen institutioneller frühkindlicher Bildungsprozesse. Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) hat 2009 damit begonnen, die äußerst heterogene und weitgehend intransparente Landschaft der fachlichen Aus- und Weiterbildung im Bereich der Frühpädagogik empirisch zu vermessen. Die Ergebnisse sind eine wichtige Grundlage, um der durch rechtliche Neuerungen stark gestiegenen Nachfrage nach gut qualifizierten Fachkräften in ausreichendem Umfang Rechnung zu tragen. DJI Online stellt zentrale Ergebnisse aus Befragungen der Weiterbildungsanbieter, Erzieher/innen sowie Lehrenden und Lernenden an Fach- und Hochschulen vor. weiter |
DJI Online Thema 2011/12 Wenn Eltern sich trennen: Familienleben an mehreren Orten Die konstant hohe Zahl von Trennungen und Scheidungen in Deutschland führt dazu, dass sich der familiäre Alltag in vielen Nachtrennungsfamilien verteilt über mehrere Haushalte abspielt. Kinder, Väter und Mütter sind zwischen den verschiedenen Wohnorten der Familie unterwegs, um in Kontakt miteinander zu bleiben – eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Ergebnisse der Schumpeter-Nachwuchsgruppe „Multilokalität von Familie“ am DJI, gefördert durch die VolkswagenStiftung, geben nicht nur näheren Aufschluss darüber, in welch unterschiedlichen Familien- und Wohnarrangements Kinder nach einer Trennung der Eltern aufwachsen, wie häufig sie Mutter und Vater sehen, welchen Einfluss Wohnentfernungen und Sorgerecht darauf haben. Sie zeigen auch deutlich, vor welche emotionalen, organisatorischen und kommunikativen Herausforderungen das „Doing Family“ an mehreren Orten Kinder wie Eltern stellt und welche Umgangspraktiken Familien für den mehrörtigen Alltag entwickeln. weiter |
DJI Online Thema 2011/10 Ein guter Start ins Erwerbsleben für alle? Ausbildungsbiographien junger Menschen im Wandel Junge Menschen stehen am Ende der Schulzeit vor entscheidenden Fragen. Der Weg, den sie danach einschlagen, wird ihr weiteres Leben nachhaltig prägen. Die 15- bis 18-Jährigen entwerfen Perspektiven für ein eigenständiges Leben und versuchen, diese nach und nach zu verwirklichen. Wie aber sind die Chancen für junge Menschen in Deutschland verteilt? Wer bekommt einen Ausbildungsplatz? Wer macht Abitur und beginnt ein Studium? Und wie prägend sind Erfolgs- und Misserfolgserlebnisse für den weiteren Lebensverlauf? Welche Perspektiven bieten sich denen, die ohne Anschluss bleiben? Auswertungen des DJI-Surveys „AID:A-Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten“ geben Aufschluss über Statusübergänge zwischen Schule, Ausbildung und Erwerbsarbeit.
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DJI Online Thema 2011/09 Die Jugendfreiwilligendienste: Chancen und Herausforderungen Am 1. Juli 2011 ist das Bundesfreiwilligendienstgesetz (BFDG) in Kraft getreten. Mit der Aussetzung der Wehrpflicht ist auch der sogenannte Wehrersatzdienst, besser bekannt als Zivildienst, entfallen. Mit dem neu eingeführten Bundesfreiwilligendienst (BFD) möchte die Bundesregierung möglichst viele Menschen zu einem sozialen Engagement führen und als Ersatz für die wegfallenden Zivildienstleistenden als ehrenamtlich Tätige gewinnen. Einsatzbereiche sind vorrangig die bisher von den Zivildienstleistenden besetzten Plätze. Sie sollen jedoch auch auf die Felder Sport, Integration, Kultur und Bildung ausgedehnt werden und zugleich auch Menschen jenseits des Zivildienstalters ansprechen. Der BFD steht nun gleichwertig neben den bisherigen Freiwilligendiensten – dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und dem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) –, die zum Teil ebenfalls mit Fördermitteln des Bundes unterstützt werden. Eine Konstellation, die bereits im Vorfeld und besonders während der Einführungs- und Umstellungsphase für erhebliche Diskussionen gesorgt hat. weiter |
DJI Online Thema 2011/08 Jugend interessierter und engagierter als ihr Ruf: DJI-Survey AID:A untersucht Formen und Potenziale politischer und sozialer Partizipation junger Menschen Eine funktionierende Demokratie setzt die aktive Teilnahme möglichst vieler Bürger/innen voraus. Die Bereitschaft dazu ist bei der jungen Generation durchaus vorhanden, wie Ergebnisse des DJI-Surveys AID:A (Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten) belegen: Seit 1990 liegen die Werte für die soziale Partizipation junger Menschen stabil auf einem hohen Niveau, während politisches Interesse wie Engagement sogar zunehmen. Trotz der insgesamt guten Werte gilt es weiterhin, noch unausgeschöpfte Engagementpotenziale vor allem bei benachteiligten Jugendlichen zu aktivieren. weiter |
DJI Online Thema 2011/07 Schulen, Internate, Heime: Konfrontiert mit sexueller Gewalt und sexuellen Übergriffen In den letzten Jahren haben Fälle sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen durch Personal in Institutionen, aber auch durch Jugendliche selbst viel Aufsehen erregt. Die aufgedeckten Fälle teils systematischer sexueller Gewalt gegen Jungen und Mädchen in Institutionen haben viele Menschen erschüttert, denen das Ausmaß dieser Form von Gewalt zuvor nicht bewusst war. Im Verlauf der öffentlichen Debatten wurde zugleich erkennbar, dass es nur wenig systematisches Wissen zu sexueller Gewalt gegen Kinder, insbesondere in Institutionen, gibt. Aus diesem Grund hat die Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, Dr. Christine Bergmann, Bundesministerin a. D., das Deutsche Jugendinstitut beauftragt, ein Forschungsprojekt zum Umgang von Institutionen mit sexueller Gewalt gegen Kinder durchzuführen. Ergebnisse des Forschungsprojekts sind in den abschließenden Bericht der Unabhängigen Beauftragten vom Mai 2011 mit eingeflossen. weiter |
DJI Online Thema 2011/06 Betreuungsatlas 2010: Mehr Plätze für kleine Kinder In Deutschland bestehen erhebliche regionale Disparitäten im Angebot und Niveau der Kindertagesbetreuung. Sie schaffen für Kinder nicht nur unterschiedliche Zugänge zu frühkindlicher Bildung, sondern für deren Eltern auch günstigere oder ungünstigere Voraussetzungen, um Familie und Erwerbstätigkeit zu vereinbaren. Nicht zuletzt im Zuge des gegenwärtigen Ausbauprozesses der Kindertagesbetreuung für unter Dreijährige erhalten diese Unterschiede verstärkte Beachtung. Der vom DJI erstellte Betreuungsatlas 2010, der Anfang Juni der Öffentlichkeit präsentiert wird, zeigt auf Basis der amtlichen Statistik – wie schon der Betreuungsatlas 2008 – die aktuelle Inanspruchnahme von Kindertageseinrichtungen sowie relevante Qualitätsmerkmale in einer hoch auflösenden regionalen Perspektive. Das umfangreiche Kartenmaterial ermöglicht einen differenzierten und anschaulichen Blick auf die Kindertagesbetreuung "vor Ort". weiter |
DJI Online Thema 2011/05 Gleiches Recht für Väter ohne Trauschein – Das Sorgerecht auf dem Prüfstand Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat von Deutschland eine Änderung des Sorgerechts verlangt. Er sah unverheiratete Väter diskriminiert. Auch das deutsche Bundesverfassungsgericht hat im Sommer 2010 das Sorgerecht unverheirateter Paare als zu mütterzentriert beanstandet. Die Bundesregierung ließ daraufhin sowohl die aktuelle Gesetzeslage als auch die Alltagspraxis der „elterlichen Sorge“ nicht miteinander verheirateter Paare überprüfen – in einem gemeinsamen Projekt zwischen dem Deutschen Jugendinstitut, der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF). Vor dem Hintergrund der Ergebnisse dieser interdisziplinären Untersuchung, die soziologische, psychologische und juristische Expertise miteinander verbindet, unterbreitete das Justizministerium einen neuen Kompromiss-Vorschlag zur Sorgerechtsregelung und lieferte damit Stoff für weitere Diskussionen. weiter |
DJI Online Thema 2011/03 Förderschulen: Sprungbrett oder Sackgasse? Rund eine halbe Million deutsche Schülerinnen und Schüler haben einen sonderpädagogischen Förderbedarf. Trotz der seit 2009 auch in Deutschland geltenden UN-Behindertenrechtskonvention, die allen Kindern mit einem Handicap oder einer Behinderung das Recht gibt, gemeinsam mit Gleichaltrigen unterrichtet zu werden (Inklusion), besuchen immer noch gut 80 Prozent von ihnen eine der 3.200 Sonder- oder Förderschulen. Bei der Hälfte dieser Jugendlichen lautet die Diagnose "Lernschwäche". Warum 77 Prozent aller Förderschulabsolventinnen und -absolventen am Ende ihrer Schulzeit keinen Hauptschulabschluss haben, und wie ihr Einstieg ins Berufsleben besser geebnet werden kann, hat das DJI genauer untersucht. weiter |
DJI Online Thema 2011/01 Perspektiven für ein kindergerechtes Deutschland In Umsetzung der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vor fünf Jahren den Nationalen Aktionsplan „Für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010“ (NAP) ins Leben gerufen. Damit wurde ein breiter Prozess angestoßen, um optimale Bedingungen für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen zu schaffen und sie angemessen zu schützen, zu fördern und zu beteiligen. Alle politischen Ebenen und eine Vielzahl gesellschaftlicher Akteure sowie das Deutsche Jugendinstitut haben am NAP mitgewirkt, Instrumente wie Maßnahmen entwickelt und erfolgreiche Beispiele der Umsetzung aufgezeigt. DJI Online berichtet über Entstehung, Ergebnisse und Empfehlungen des NAP. weiter |
DJI Online Thema 2010/12 Karriere im Doppelpack Trotz des Bildungsvorsprungs und der steigenden Erwerbsbeteiligung von Frauen sind diese in Führungspositionen nach wie vor stark unterrepräsentiert. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Ein DJI-Projekt hat untersucht, wie und unter welchen Bedingungen es Frauen in Partnerschaften gelingt, ihre eigene Karriere zu verfolgen. Will ein Paar nicht nur eine, sondern zwei Karrieren realisieren und Beruf und Familie vereinbaren, stellt dies eine besondere Herausforderung dar, denn in Deutschland existieren kaum Vorbilder noch gibt es passgenaue Unterstützung durch Arbeitgeber oder durch moderne Betreuungsstrukturen. weiter |
DJI Online Thema 2010/11 Schule der Zukunft: ein ganzer Tag mit guten Angeboten Die Ganztagsschule hält Einzug in das deutsche Schulsystem – in unterschiedlichem Tempo und verschiedensten Ausprägungen. Befürworter und Gegner tauschen noch fleißig Argumente aus, während an vielen Schulen schon eifrig an der Umsetzung innovativer Ganztagsschulkonzepte gefeilt wird. Das DJI hat untersucht, wie sich die Kooperation von Schulen mit außerschulischen Partnern entwickelt und wie sich der Ganztag auf Schulleistungen und Sozialverhalten der Kinder sowie auf das gesamte Familiensystem auswirkt. weiter |
DJI Online Thema 2010/10 Aufwertung von Familienarbeit - FamCompass macht informell erworbene Kompetenzen sichtbar Mit Blick auf die Verschiebungen im Altersgefüge der Gesellschaft und dem damit verbundenen Fachkräftemangel in Europa ist es eine Herausforderung, vorhandene Humanressourcen zu nutzen und weiter zu entwickeln. Insbesondere für soziale Berufe kommt den Kompetenzen, die in der Familienarbeit erworben werden, eine besondere Bedeutung zu. Aufbauend auf dem am DJI entwickelten Instrument der Kompetenzbilanz wurde in einem internationalen Kooperationsprojekt der FamCompass entwickelt. Das Portfolio-Verfahren gibt Frauen und Männern einen Nachweis über Fähigkeiten an die Hand, die sie in der familialen Erziehung, Pflege und/oder Betreuung erworben haben. Damit soll ihnen der Zugang zum Berufsleben erleichtert werden. Der FamCompass ist seit Ende 2009 online auf Deutsch und in sieben weiteren Sprachen verfügbar. weiter |
DJI Online Thema 2010/08 Aufwachsen in Deutschland mit fremden Wurzeln – Alltagswelten von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund Ausgewählte Analysen des DJI-Survey 2009, Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten, kurz AID:A, zu Bildungsaspirationen und sozialer Einbindung 9- bis 12-jähriger Kinder in der ersten, zweiten und dritten Einwanderergeneration belegen: Schulkinder mit Migrationshintergrund fühlen sich nach eigenen Aussagen insgesamt gut integriert. Eine Angleichung an die Lebensverhältnisse von Kindern in Familien ohne Migrationshintergrund zeigt sich in der Regel in der dritten Generation nach der Einwanderung: diese Kinder sind sehr ehrgeizig und haben sogar minimal bessere Noten in Deutsch als Kinder ohne Migrationshintergrund. weiter |
DJI Online Thema 2010/07 Ein Fazit zu Befunden des aktuellen Bildungsberichts Mitte Juni ist der dritte nationale Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2010“ in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Er wurde von einer unabhängigen Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstellt. Das Deutsche Jugendinstitut gehört dem Konsortium Bildungsberichterstattung an und ist damit maßgeblich an der Erstellung des Berichts beteiligt. Anlässlich dieser aktuellen Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens beleuchtet DJI Online, wie den zentralen Herausforderungen begegnet werden kann. weiter |
DJI Online Thema 2010/06 Stark und stabil – Familie als Solidargemeinschaft Familie hat sich in ihren Konstellationen verändert. Sie existiert heute als generationenübergreifende Solidargemeinschaft, die auch über Haushaltsgrenzen hinweg wichtige Unterstützungsleistungen bietet, die die Angebote des Sozialstaates ergänzen. Dies belegen erste ausgewählte Analysen des neuen DJI-Survey AID:A (Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten), der im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) vom Deutschen Jugendinstitut in regelmäßigen Abständen durchgeführt wird. weiter |
DJI Online Thema 2010/05 Kindesvernachlässigung – ein unterschätztes Risiko? Die medialen Schlaglichter richten sich bei Fragen des Kindeswohls in erster Linie auf spektakuläre Fälle von Kindesmisshandlung oder sexueller Gewalt. Stark unterschätzt wird hingegen, welche auch langfristigen Folgen die kontinuierliche physische, emotionale und erzieherische Vernachlässigung von Kindern haben kann. Was geschieht, wenn kindliche Bedürfnisse missachtet werden? Und wie gehen soziale Fachkräfte und Familienrichter mit den oft hochbelasteten Familien um? DJI Online nimmt sich aus Anlass des neuen DJI-Buches „Kindesvernachlässigung“ dieser Themen an. weiter |
DJI Online Thema 2010/04 Jugend(verbands)arbeit – zwischen Tradition und Veränderung Insgesamt leidet die Kinder- und Jugendarbeit vielerorts sowohl unter mangelnder Wertschätzung als auch unter Mittelkürzungen, obwohl sie als ergänzendes Setting des Aufwachsens neben Elternhaus und Schule verstärkt gebraucht würde. Insbesondere die Jugendverbände gelten in vielen Diskussionen zur Jugendarbeit als Auslaufmodell. Die Auswertungen der DJI-Jugendverbandserhebung zeigen jedoch ein anderes Bild: Die Gesamtzahl der Mitglieder in den befragten Jugendverbänden ist relativ konstant geblieben. weiter |
DJI Online Thema 2010/03 Der Alltag von Mehrkinderfamilien – Ressourcen und Bedarfe Mehrkinderfamilien – Familien mit drei oder mehr Kindern – kommt demografisch gesehen eine wichtige Funktion zu, denn der Geburtenrückgang ist vor allem auch eine Folge des Rückgangs großer Familien. Doch was hält Paare von der Mehrkinderfamilie ab? Zur Lebenssituation von Mehrkinderfamilien, damit zusammenhängenden Belastungen, aber auch zu den Bereicherungen des Familienlebens existiert bisher jedoch nur bruchstückhaftes Wissen. Deshalb hat eine DJI-Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) den Alltag von Mehrkinderfamilien untersucht, um Ressourcen und Bedarfe zu ermitteln. weiter |
DJI Online Thema 2010/02 Digital kompetent oder abgehängt? Wege von Kindern und Jugendlichen ins Netz Arbeitswelt und Privatleben sind zunehmend von digitalen Medien durchdrungen. Medienkompetenz wird bei Erwachsenen heutzutage vorausgesetzt; wie aber wird sie im Kindes- und Jugendalter erworben? Eine DJI-Studie hat untersucht, unter welchen Voraussetzungen Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 14 Jahren den Umgang mit PC, Internet, Handy und Spielkonsole erlernen, welche Interessen sie dabei leiten und ob unterschiedliche Nutzungsstile eine Bildungsbenachteiligung verstärken. weiter |
DJI Online Thema 2010/01 Wissenschaft ohne Elfenbeinturm: DJI-Längsschnittstudien liefern Kommunen empirische Grundlagen für effektive Übergangssteuerung an der Schwelle Schule-Beruf Das neue Forschungsprofil der Außenstelle des Deutschen Jugendinstituts in Halle rückt die Bereitstellung wissenschaftlicher Grundlagen für eine nachhaltige Kinder- und Jugendsozialpolitik in den Mittelpunkt seiner Arbeit – insbesondere im Hinblick auf die berufliche und soziale Integration von benachteiligten Jugendlichen. Die auf drei Jahre angelegten Längsschnittstudien Schule–Beruf für regionales Übergangsmanagement, die das DJI derzeit in einzelnen Kommunen durchführt, sind erfolgreiche und erprobte Beispiele für diesen Ansatz. Sie machen auf eindrucksvolle Weise deutlich, wie das DJI an der Schnittstelle von Forschung, Politik und Praxis hilft, durch maßgeschneiderte Diagnosetools in kurzer Zeit, aber nachhaltig die Lage für benachteiligte Jugendliche auf ihrem Weg in das Berufsleben zu verbessern. weiter |
DJI Online Thema 2009/12 Doing Family – den Alltag von Familien ernst nehmen Der aktuelle Diskurs um ein Betreuungsgeld für Familien, die ihre Kinder zu Hause aufziehen, ist auch Ausdruck eines gesellschaftlichen Verständigungs- und Orientierungsbedarfs. Veränderte Arbeitswelten, ein aktivierender Sozialstaat, beschleunigte Informations-, Kommunikations- und Transporttechnologien sowie veränderte Geschlechterverhältnisse haben bestehende Gesellschaftsbezüge aufgebrochen. Aufgrund dieser veränderten Rahmenbedingungen stellen sich für Familien, aber auch für Akteure aus Wirtschaft und Politik, neue Herausforderungen an die Gestaltung des Familienalltags. DJI Online widmet sich im Schwerpunktthema dem Familienalltag aus wissenschaftlicher Sicht mit zentralen Thesen, einschlägigen Forschungsprojekten und -ergebnissen sowie Publikationen des Deutschen Jugendinstituts. weiter |
DJI Online Thema 2009/11 20 Jahre UN-Kinderrechtskonvention - mangelhafte Umsetzung in Deutschland Vor 20 Jahren haben die Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Deutschland hat sie 1992 ratifiziert. Die UN-Konvention fordert einen kindeswohlorientierten Umbau bzw. eine kindeswohlorientierte Anwendung des nationalen Rechts. Dies sei in der Bundesrepublik Deutschland bis heute nur teilweise geschehen, kritisiert Dr. Susanne Nothhafft vom Informationszentrum Kindesmisshandlung/ Kindesvernachlässigung (IzKK), das am Deutschen Jugendinstitut angesiedelt ist. weiter |
DJI Online Thema 2009/10 Hilflos und überfordert? Wenn Erziehung scheitert und Kinder ins Heim kommen Entgegen anderslautender Meldungen ist die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die im Rahmen der Hilfen zur Erziehung in einem Heim oder einer betreuten Wohnform untergebracht werden, in den letzten Jahrzehnten insgesamt nicht dramatisch gestiegen. Allerdings zeigen sich beachtliche regionale Unterschiede und ein verdichtetes „Heimrisiko“ für Kinder aus alleinerziehenden Familien, die Transfergeld beziehen. Dies belegen aktuelle Berechnungen des Forschungsverbundes Deutsches Jugendinstitut – TU Dortmund. Präventiv könnten mehr Angebote der Familienbildung helfen, die Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung sowie die Zahl der Inobhutnahmen zu senken. weiter |
DJI Online Thema 2009/09 Was kommt nach dem Streik? Lage und Zukunft der ErzieherInnen weiter in der Diskussion Hinter dem lange währenden Streik der ErzieherInnen für bessere Arbeitsbedingungen in den Kitas stand letztendlich auch die Frage nach der Anerkennung ihrer Arbeit – sowohl immateriell als auch finanziell. Neben der Beseitigung gesundheitlicher Belastungen führt daher kein Weg daran vorbei, durch eine verbesserte Qualifizierung sowie eine sachgerechte Entlohnung die Attraktivität des erzieherischen Berufes so zu erhöhen, dass sich eine ausreichende Zahl an BewerberInnen für die in den nächsten Jahren zahlreich zu besetzenden Stellen findet. Im Vorfeld des diesjährigen Bundeskongresses für Soziale Arbeit hat das DJI im Rahmen seines Forschungsverbundes mit der TU Dortmund die Beschäftigungsverhältnisse und sozialen Lebenslagen der Fachkräfte in Krippen, Kindergärten und Horten genauer unter die Lupe genommen. weiter |
DJI Online Thema 2009/08 Sozialpolitik des Kindes- und Jugendalters Mit dem Antritt des neuen Leiters Dr. Jan Skrobanek steht die Außenstelle des Deutschen Jugendinstituts in Halle organisatorisch und inhaltlich vor einer Neuausrichtung. Im Zentrum der Forschungsarbeiten werden verstärkt die Übergänge von Jugendlichen zwischen Schule und Arbeit, die Förderung sozial benachteiligter junger Menschen sowie die Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund stehen. Auf dieser wissenschaftlichen Grundlage können Jugendsozialpolitik und Jugendsozialarbeit den Herausforderungen besser begegnen. weiter |
DJI Online Thema 2009/07 13. Kinder- und Jugendbericht: Chancen für gesundes Aufwachsen Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland steht häufig in engem Zusammenhang mit dem Bildungs- und Einkommensstand ihrer Familien. Der unter der Geschäftsführung des DJI erstellte 13. Kinder- und Jugendbericht stellt aktuelle Konzepte der Gesundheitsförderung vor, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe eingesetzt werden, um gesundheitliche Chancengerechtigkeit für möglichst alle Jugendlichen herzustellen. Auf der Grundlage von 12 Leitlinien werden Empfehlungen für ein besseres Ineinandergreifen von Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Gesundheitssystem formuliert. weiter |
DJI Online Thema 2009/06 Miteinander oder Gegeneinander: Generationen heute Die Beziehungen der Generationen zu einander sind nicht nur gesamtgesellschaftlich, sondern auch innerhalb der Familie bedeutsam. Generationen können sich (unter-)stützen, im Dialog miteinander stehen und sich solidarisch zu einander verhalten. Auf ein weniger harmonisches Verhältnis verweisen moderne Schlagworte wie „Krieg der Generationen“ oder Buchtitel wie „Das Methusalem-Komplott“. Im Rahmen seiner Familienforschung hat das DJI ausgewählte Aspekte der Ausgestaltung von Generationenverhältnissen (Drei-Generationen-Netzwerke; Mehrgenerationenhäuser) untersucht. Die Generationen-Thematik findet auch Eingang in den Fragenkatalog des neuen Integrierten Survey des DJI. weiter |
DJI Online Thema 2009/05 Pflegekinder und ihre Familien: Chancen, Risiken, Nebenwirkungen Im Zusammenhang mit eklatanten Fällen von Kindesvernachlässigung wird zunehmend auch die zeitweise Unterbringung von Kindern in Pflegefamilien thematisiert. Das DJI hat 1987 ein Handbuch „Beratung im Pflegekinderbereich" veröffentlicht, das zum Standardwerk der Pflegekinderhilfe wurde. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, eine gewandelte Landschaft der Pflegekinderdienste sowie eine geänderte Rechtslage waren Anlass für ein neues „Handbuch Pflegekinderhilfe“ des DJI, das Mitte 2009 erscheinen wird. Grundlage für das Handbuch sind Erkenntnisse aus dem seit August 2005 laufenden, gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) durchgeführten und vom Bund geförderten DJI-Forschungsprojekt, das nun abgeschlossen ist. weiter |
DJI Online Thema 2009/04 Genau hinschauen! Chancen und Grenzen der Prävention von Jugendgewalt Das DJI befasst sich seit Jahren in unterschiedlichen Kontexten mit dem Thema Jugendgewalt, deren Ursachen und Folgen sowie möglicher Prävention. Insbesondere die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention am DJI trägt dazu bei, die in der Bundesrepublik vorhandenen kriminalpräventiven Ansätze und Projekte im Bereich von Schule, Kinder- und Jugendhilfe, Polizei und Justiz stärker aufeinander zu beziehen. weiter |
DJI Online Thema 2009/03 Gutes Team: Quantitative und qualitative Sozialforschung am DJI Politik und Fachpraxis haben einen großen Bedarf an empirischen Daten, die sowohl in der Breite als auch in der Tiefe Aufschluss geben über Lebenslagen, Einstellungen und Verhaltensweisen von Kindern, Jugendlichen und Familien in dieser Gesellschaft. Am DJI gibt es zahlreiche empirische Forschungsprojekte. Zur Erhebung von Informationen werden unterschiedliche Verfahren eingesetzt. Ob eher quantitative oder qualitative Methoden zum Einsatz kommen oder ob beide Verfahren einander ergänzend verwendet werden, hängt in erster Linie vom Untersuchungsgegenstand, vom Erkenntnisinteresse bzw. der wissenschaftlichen Fragestellung ab. weiter |
DJI Online Thema 2009/02 Kinderbetreuung zwischen Familie, Kindertagespflege und Kita: neue Zahlen und Entwicklungen Bundesweit stehen der Ausbau und die Weiterentwicklung institutioneller Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern auf der politischen Agenda. Aktuelle DJI-Analysen belegen für den Zeitraum 2006 bis 2008 klar erkennbare Anstrengungen beim Ausbau der Plätze in Kindertageseinrichtungen, eine überproportional gestiegene Inanspruchnahme von Tagespflegeangeboten bei den unter Dreijährigen in Westdeutschland (um 72%), beim Kindergartenbesuch der Dreijährigen in Westdeutschland (um 7%) sowie von Kita- und Tagespflegeangeboten für Einjährige in Ostdeutschland (um 6,7%). Deutlich wird aber auch, dass die durch das Kinderförderungsgesetz bis 2013 festgelegten Ausbauziele noch eine erheblich höhere Entwicklungsdynamik erfordern. weiter |
Thema 2008/12 und 2009/01 Gut integriert? Fakten und Emotionen Als Voraussetzung für ein friedliches und produktives interethnisches Zusammenleben in Deutschland ist die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund eine zentrale Herausforderung für die formalen und non-formalen Bildungsorte. Der Anteil von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund unter 25 Jahren liegt bei rund 27 Prozent; bei den Kindern unter sechs Jahren hat bereits ein Drittel einen Migrationshintergrund. Das DJI liefert wertvolle Forschungsergebnisse zur Integration in Krippe, Kindertageseinrichtungen, Schule, Ausbildung und Alltag. weiter |
Thema 2008/11 Vater werden – zwischen Wunsch und Wirklichkeit Trotz steigender Inanspruchnahme der sogenannten „Vätermonate“ gilt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch immer als klassisches Frauenthema. Angesichts fehlender attraktiver, lebbarer Rollenbilder für „neue, aktive Väter“ hat die DJI-Studie „Wege in die Vaterschaft“ untersucht, welche Vorstellungen junge Männer vom Vatersein haben und warum sich viele dagegen entscheiden, überhaupt Vater zu werden. Die Auswertung der Antworten liefert u.a. wichtige Erkenntnisse für die zukünftige Gestaltung von gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. weiter |
Thema 2008/10 Alles im Blick – Integrierte Surveyforschung am DJI Weitsichtige und nachhaltige Politik ist auf fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse angewiesen. Um die dafür notwendigen Zahlen, Daten und Fakten zum Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen sowie über das Leben von Familien effizienter zu sammeln und zu analysieren, laufen im DJI derzeit Planungen hinsichtlich einer Zusammenführung der bestehenden großen Einzelsurveys (DJI-Kinderpanel, DJI-Kinderbetreuungsstudie, DJI-Jugendsurvey und DJI-Familiensurvey) zu einer Integrierten Surveyforschung. weiter |
DJI Online Thema 2008/09 Gemeinsam stärker – multiprofessionelle Kooperation im Bereich Frühe Hilfen Zu viele traurige Kinderschicksale rücken immer wieder unser aller Verantwortung in das öffentliche Bewusstsein, Kinder effektiver vor Kindesvernachlässigung und -misshandlung zu schützen als bisher. Ein verbesserter Schutz vor Gefährdung soll u.a. durch eine stärkere Verzahnung von Hilfen des Gesundheitswesens mit der Kinder- und Jugendhilfe erreicht werden. Vor dem Hintergrund dieses multiprofessionellen Ansatzes richtete der Bund im Jahr 2007 zur Entwicklung und Implementierung effektiverer Hilfesysteme das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) ein – in gemeinsamer Trägerschaft des Deutschen Jugendinstituts (DJI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). weiter |
Thema 2008/08 Fürs Leben lernen: Nachhaltige Kompetenzen durch informelle Bildung Nicht nur in der Schule wird gelernt. Wer sich freiwillig engagiert, bei der Freiwilligen Feuerwehr, bei Greenpeace oder im Altenheim übernimmt Verantwortung für andere Menschen und das Gelingen von Projekten. Dass gerade auch junge Menschen im Ehrenamt wertvolle Kompetenzen für ihren weiteren Lebensverlauf erwerben, zeigt eine aktuelle Studie des Forschungsverbunds Deutsches Jugendinstitut und Technische Universität Dortmund. weiter |
Thema 2008/07 Bildungsrepublik Deutschland: die Ergebnisse des zweiten nationalen Bildungsberichts Bildungspolitik entwickelt sich zunehmend zur Sozial- und Wirtschaftspolitik des 21. Jahrhunderts, denn Bildung ist zum wichtigsten Schlüssel für den sozialen Aufstieg und damit für die Teilhabe an gesellschaftlichem Wohlstand geworden – so der politische Konsens. Für die Diskussion um die genaue Ausgestaltung einer Reform der Bildungssysteme in Deutschland bietet der im Auftrag von Bund und Ländern erstellte zweite nationale Bildungsbericht die empirische Grundlage. Das DJI hat daran maßgeblich mitgewirkt. weiter |
Thema 2008/06 Bildung, Integration, Teilhabe: Gerechtes Aufwachsen ermöglichen! Bildung ist die beste Voraussetzung für Selbstbestimmung und Erfüllung im Beruf und im privaten Leben. Wer den Mitgliedern dieser Gesellschaft ein gerechtes Aufwachsen ermöglichen will, muss für „Bildungsgerechtigkeit“ sorgen und ihnen entsprechend ihren Voraussetzungen die gleichen Chancen beim Zugang zu Bildung bieten – unabhängig von Merkmalen wie Geschlecht, Schicht oder Herkunft. Dabei geht es um Bildungschancen und nicht um „Gleichheit“ von Bildung. weiter |
Thema 2008/05 Miteinander voneinander lernen: Internationale Begegnungsprogramme für Kinder
In einer globalisierten Welt und unserer aus vielen Kulturen zusammengesetzten Gesellschaft gilt interkulturelle Kompetenz im Umgang miteinander als eine wichtige Fähigkeit, die Kindern schon früh vermittelt werden sollte. Bislang richten sich Angebote des internationalen Austauschs jedoch eher an ältere Jugendliche. Eine explorative DJI-Studie hat nun untersucht, welche Angebote im Bereich des internationalen Austauschs für Kinder im Alter von 8-12 Jahren vorhanden sind, welche Erfahrungen speziell mit dieser Altersgruppe vorliegen und welchen Stellenwert interkulturelle Lernprozesse in den Begegnungsprojekten haben. Der Fokus dieser Vorstudie lag auf Gruppenbegegnungsprojekten. weiter |
Thema 2008/04 Alles aus einer Hand: Familie im Zentrum
Die Anforderungen an Eltern, an Familien wachsen. Wie bekommen Eltern Beruf und Familie unter einen Hut? Wohin wende sie sich, wenn Erziehungsprobleme entstehen? Beratungs- und Unterstützungsangebote gibt es viele, aber wo und wann? Eine Hilfe kann es für Familien sein, sie dort zu finden, wo viele von ihnen ohnehin jeden Tag einmal sind: Denn 90 Prozent der Kinder zwischen drei und sechs Jahren besuchen einen Kindergarten. Deswegen weist der Trend, Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren auszubauen, die Betreuung, Bildung UND Beratung unter einem Dach anbieten bzw. mit anderen familienbezogenen Dienstleistungsanbietern eng zusammenarbeiten, in die richtige Richtung, wenn es um die Förderung der Kinder und maßgeschneiderte Unterstützungsangebote für Familien geht. weiter |
Thema 2008/03 Forschen und Beraten: Kinder- und Jugendpolitik im Fokus
Ein gutes Beispiel dafür, wie Forschungsergebnisse für den politischen Diskurs fruchtbar gemacht und gleichzeitig politisch intendierte Veränderungsprozesse in Forschungsfragen umgesetzt werden, ist die im Jahr 2007 am Deutschen Jugendinstitut eingerichtete „Arbeitsstelle Kinder- und Jugendpolitik“. Neben der Durchführung eigener Forschungsaufgaben unterstützt die Arbeitsstelle das mit ExpertInnen aus Verbänden, Kommunen und Kirchen sowie WissenschaftlerInnen besetzte Bundesjugendkuratorium, das die Bundesregierung in jugendpolitischen Fragen berät. weiter |
Thema 2008/02 Kein Anschluss nach dem Abschluss? Lokales Übergangsmanagement erleichtert Berufseinstieg für Jugendliche
Nur 26% der Hauptschüler und Hauptschülerinnen gelingt nach dem Abschluss der Schule der direkte Einstieg in die Berufsausbildung. Je größer aber der zeitliche Abstand zwischen Schulabschluss und Ausbildungsbeginn bei Jugendlichen ist, desto größer ist die Gefahr, dass sie als Ungelernte ganz aus dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt herausgedrängt werden. Neben der beruflichen droht dann auch die soziale Integration fehlzuschlagen. Die Folgen sind bekannt. Deswegen müssen besonders auf kommunaler Ebene die zahlreichen beteiligten Akteure ihre Anstrengungen und Angebote besser koordinieren, damit die Übergänge von der Schule ins Arbeitsleben möglichst vielen Jugendlichen gelingen. Das DJI bietet den Kommunen dabei effektive Unterstützung. weiter |
Thema 2008/01 Kompetenzen entwickeln: Familienhilfe als Familienbildung
Familien in gravierenden Unterversorgungslagen bedürfen besonderer Unterstützung, nicht nur um ein sicheres Aufwachsen kleiner Kinder zu gewährleisten, sondern auch um die heranwachsenden in Krisensituationen pädagogisch zu begleiten. Eine ambulante Form der Unterstützung ist die Sozialpädagogische Familienhilfe, die nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ funktioniert und mit einer jährlichen Zuwachsrate von zehn Prozent zu den schnell wachsenden Feldern der Jugendhilfe in Deutschland zählt. weiter |
Thema 2007/12: Wenn zwei sich streiten – Risiko für Trennungskinder
In manchen Trennungsfamilien finden heillos zerstrittene Eltern trotz professioneller Hilfe von außen einfach keine Lösung in Fragen des Sorgerechts oder der Besuchsregelung. Leidtragende dieser Konflikte sind Zehntausende von Kindern. Aber auch von Seiten der Familiengerichte, Beratungsstellen und Jugendämter wird diese Situation als zunehmend problematisch erlebt. Denn diese in der Relation zwar kleine, in der Summe jedoch sehr dominierende Gruppe bindet erhebliche personelle Kräfte und Ressourcen, und dennoch führen die derzeitigen Mittel in vielen Fällen nicht zu befriedigenden Lösungen. Ziel eines DJI-Projekts ist es, hier wirksame Formen der Intervention und Unterstützung zu entwickeln und zu verbreiten, um vor allem auch einen verbesserten Schutz der betroffenen Kinder zu erreichen. weiter |
Thema 2007/11: Kinderarmut: einmal arm – immer arm?
Ein Aufwachsen in Armut hat gravierende Folgen für die Entwicklung von Kindern. Dies lässt sich anhand der Daten des DJI, die im Rahmen einer Langzeitstudie seit dem Jahr 2002 erhoben wurden, differenziert für folgende Bereiche nachweisen: soziale Teilhabe, Persönlichkeit, Schulleistungen und kindliches Wohlbefinden. Um der Gefahr entgegen zu wirken, dass Kinder aufgrund der ökonomischen Lage der Eltern sozial ausgeschlossen werden, bedarf es einer möglichst frühen und nachhaltigen Unterstützung – insbesondere durch die Kommunen. weiter |
Thema 2007/10: Integration - diskriminiert oder selbst ausgegrenzt?
Viele Jugendliche mit Migrationshintergrund gehören zu den Verlierern in unserer Gesellschaft. Einige reagieren darauf mit einer kulturellen Abgrenzung, einer Betonung kultureller Unterschiede zwischen ihrer Gruppe und der Mehrheit. Ein DJI-Projekt stellt nun fest, dass diese kulturelle Distinktion nicht automatisch ein Zeichen von Integrationsunwilligkeit oder Desintegration sein muss. Entscheidend für eine gelingende Integration ist vielmehr der möglichst zeitnahe und reibungslose Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder einen Beruf. Und dafür braucht es in erster Linie gute strukturelle Rahmenbedingungen. weiter |
Thema 2007/09: Familie heute — zwischen Erwerbs- und Familienarbeit
Anders als noch vor 30 Jahren sind Familien heute äußerst dynamische und fragile Netzwerke mit zum Teil wechselnden und Haushaltsübergreifenden Akteuren, deren unterschiedlichste Bedürfnisse in einem permanenten Aushandlungsprozess auf einander abgestimmt werden müssen, häufig erschwert durch die räumlich und zeitlich entgrenzten Strukturen moderner Erwerbsarbeit. weiter |
Thema 07/08: Tatort Internet - Sexuelle Gewalt in den neuen Medien
Die neuen Medien sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Neben den damit verbundenen Chancen birgt die Nutzung von Internet und Handy für sie jedoch auch die Gefahr, Opfer sexueller Gewalt zu werden. Kinder werden heimlich gefilmt und ihre Bilder ins Netz gestellt. Pädokriminelle nutzen Chatrooms zur Kontaktanbahnung mit Minderjährigen und das Handy für verbale sexuelle Belästigungen oder zur Verbreitung pornographischer Inhalte. Das am DJI angesiedelte Informationszentrum Kindesmisshandlung/Kindesvernachlässigung (IzKK) hat gemeinsam mit Fachleuten verschiedener Bereiche erarbeitet, wie dieser neuen Herausforderung zu begegnen ist. weiter |
Thema 07/07: Hauptschulen in Deutschland: Ein Auslaufmodell oder besser als ihr Ruf?
Die Hauptschulen in Deutschland sind im Begriff, ihren ehemaligen „Volksschul“-Charakter zu verlieren und zur „Restschule“ zu werden. Die HauptschülerInnen leiden unter dem Stigma der Abwertung und Ausgrenzung. Lösungswege, um dieser problematischen Entwicklung entgegenzuwirken, sehen aufgrund der föderalen Struktur des deutschen Bildungswesens sehr unterschiedlich aus. Einige Länder haben die Hauptschule ganz abgeschafft, andere entwickeln innovative Konzepte für deren Verbesserung – beispielsweise wie in Bayern durch eine flächendeckende Umwandlung in Ganztagsschulen. weiter |
Thema 06/07: Gut genug ausgebildet für unsere Kleinsten? Betreuungsqualität in Kinderkrippen und Tagespflege
750 000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren sollen bis 2013 bereitgestellt werden – so ist der Plan. Aber Zahlenspiele allein genügen nicht. Kindertagesstätten und Tagespflegeplätze sind keine „Parkplätze“ für den Nachwuchs, sondern wichtige Stationen sozial-emotionaler Entwicklung sowie frühkindlicher Bildungsprozesse. Wenn diese wertvolle Zeit im Sinne der Kinder gut genutzt sein soll, müssen nicht nur die Rahmenbedingungen stimmen, sondern es müssen auch die Menschen, die sich um die Kleinsten kümmern, für diese verantwortungsvolle Aufgabe ausreichend vorbereitet sein. Häufig gilt jedoch: Je jünger die Kinder, desto geringer die Qualifikation des Personals. weiter |
Thema 05/07: Kinderschutz verbessern: frühzeitige Hilfe durch effektive Netzwerke
Misshandelte, verhungerte und getötete Kinder – mitten in Deutschland. Schreckensmeldungen wie diese lassen schnell Forderungen nach einem vehementeren und vor allem früheren Eingreifen der zuständigen Stellen laut werden. Wie aber kann ein verbesserter Kinderschutz auf dem schmalen Grat zwischen zu viel Kontrolle und zu wenig Unterstützung gewährleistet werden? Das DJI hat in einer Kurzevaluation unterschiedliche Präventionsprogramme unter die Lupe genommen und auf ihre Wirksamkeit hin untersucht. weiter |
Thema 04/07: Kinder, Krippen, Kosten: Fakten zur Kinderbetreuungsdebatte
In der Diskussion um die beste Betreuung von Kleinkindern liegen die Meinungen mitunter recht weit auseinander. Ein Blick auf die Fakten kann zur Klärung beitragen und für die derzeitig geführte Debatte hilfreich sein. Mit dem Zahlenspiegel, der auf der Grundlage der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik erstellt wird, informiert das DJI regelmäßig sowohl über die aktuellen Strukturen als auch über die Inanspruchnahme der öffentlichen Kindertagesbetreuung in Deutschland. weiter |
Thema 03/07: Gleichstellungspolitik beginnt im Kindergarten
Die Jugendpolitik in Deutschland ist am Grundsatz der Gleichstellung orientiert. Dennoch sind vielerorts noch geschlechtsspezifische Benachteiligungen oder Gefährdungen auszumachen. So lautet das Ergebnis eines aktuellen Reports, den das DJI mit Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) erstellt hat. Er gliedert sich in einen Mädchen- und einen Jungenbericht und stellt geschlechtervergleichend die besonderen Lebenssituationen von jungen Frauen und Männern gegenüber, nennt erprobte Maßnahmen zum Abbau von Diskriminierung und zeigt auf, wo noch dringender Handlungsbedarf besteht. weiter |
Thema 02/07: Lehren und Lernen mit dem Internet
Das Internet gehört im Klassenzimmer zum Standard - so lautet die Bilanz des Bundesprogramms „Schulen ans Netz“ nach zehn Jahren Laufzeit. Ob und wie dieses Infrastrukturpotenzial von Lehrenden und Lernenden in den Grundschulen tatsächlich genutzt wird, hat eine DJI-Studie erforscht. Aufschluss darüber geben die Ergebnisse der bundesweiten quantitativen Befragung von über 800 Grundschullehrkräften, die das Internet im Unterricht einsetzen. Der zweite Teil der Untersuchung, eine qualitative Beobachtungsstudie, dokumentiert den schulischen Internetumgang der Kinder anhand von zehn Fallbeispielen und zeigt auf, welche Bedeutung und welchen Nutzen das Internet für das Lehren und Lernen sowie für die Kompetenzentwicklung der Kinder haben kann. weiter |
Thema 01/07: Jugendpolitik in Europa
Deutschland übernimmt im ersten Halbjahr 2007 turnusgemäß die EU-Ratspräsidentschaft und will diese Chance nutzen, um als Impulsgeber gerade die jungen Menschen mehr für die europäische Idee zu begeistern. Voraussetzung für eine stärkere gesellschaftliche Beteiligung der 75 Millionen EuropäerInnen zwischen 15 und 25 Jahren aber sind eine gute Bildung und gleiche Chancen für alle von ihnen - seit Jahren erklärte Ziele der länderübergreifenden Jugendpolitik Europas. weiter |
Thema 12/06: Neue kommunale Konzepte für soziale Brennpunkte im Test
Armut, Arbeitslosigkeit, Gewalt - das sind die Kennzeichen von sozialen Brennpunkten. Junge Menschen, die in diesen Vierteln unter schwierigsten Bedingungen aufwachsen, müssen eine faire Chance für den Start in ein besseres Leben bekommen. Alle Akteure vor Ort - wie Schulen, Jugendhilfe, Sozialämter und Polizei sind deshalb gefordert, noch besser zu kooperieren, um die Probleme in den Griff zu bekommen. Einige Kommunen sind darin erfolgreicher als andere. Warum - das hat ein Projektteam des DJI untersucht. weiter |
Thema 11/06: Keiner mehr da? Jugendhilfe und demografischer Wandel
Die Klage ist bekannt: zu wenig Kinder werden in Deutschland geboren. Einige Regionen leiden besonders unter Bevölkerungsschwund und Abwanderung. Schulen und Kindergärten müssen schließen. Gleichzeitig beklagen Eltern in Ballungsgebieten einen eklatanten Mangel an Krippen- und Hortplätzen für ihren Nachwuchs. Für die Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe stellt der demografische Wandel eine große Herausforderung dar, die nicht nur mit Zahlenspielen, sondern vor allem auch qualitativ beantwortet sein will. weiter |
Thema 10/06: Veränderung und Kontinuität im Lebenslauf
Der Innovationsschub in den Biowissenschaften hat zu einem neuen Diskurs zwischen Gehirnforschung und Humanwissenschaften geführt. Im Bereich der Biografie- und Lebenslaufforschung stellt sich die Frage, ob Neurobiologie und Soziologie in einen fruchtbaren Dialog oder in Konkurrenz zueinander treten. |
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Thema 9/06: Ganztagsschule: ein Ziel – viele Wege
Der Auf- und Ausbau schulischer Ganztagsangebote spielt in der aktuellen Bildungsreformdebatte eine bedeutende Rolle. Bund und Länder investieren in eine erweiterte Infrastruktur. Und gemeinsam machen sich vielerorts PädagogInnen, außerschulische Kooperationspartner, Eltern und SchülerInnen auf den Weg zu einer neuen Art von Schule. Das DJI begleitet gemeinsam mit zwei weiteren Partnern (DIPF/IFS) in einer länderübergreifenden Studie die Entwicklung und Erprobung der unterschiedlichen Konzepte. |
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Thema 8/06: ICOVET – validating informal competences Das europäische Gemeinschaftsprojekt ICOVET hat in seiner zweijährigen Arbeit ein Instrument für den Nachweis von Fähigkeiten entwickelt, die benachteiligte junge Menschen im außerschulischen Bereich, also zum Beispiel in der Familie, im Freundeskreis, in der Freizeit oder während des Ferienjobs erworben haben. Dieses Instrument soll helfen, informell erworbene Kompetenzen zu erkennen und damit sichtbar zu machen sowie gesellschaftlich anzuerkennen auch und vor allem durch Unternehmen bei ihrer Personalauswahl. |
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Thema 7/06: Herausforderung Integration Die Integration von ZuwanderInnen gehört zu den wichtigsten aktuellen Gestaltungsaufgaben in Deutschland. Bildung und Arbeit sind entscheidende Voraussetzungen für das Gelingen gesellschaftlicher Integration. Aber gerade die Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund haben in unserem Bildungssystem besonders schlechte Karten. Dies bestätigt der aktuelle Bildungsbericht "Bildung in Deutschland". Aus tatsächlicher und subjektiv empfundener Diskriminierung und Selbstausgrenzung der Migrantenjugendlichen kann ein fataler Teufelskreis entstehen. |
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Thema 6/06: Rote Karte: Gewalt und Fremdenfeindlichkeit im Sport Sport setzt Emotionen frei – ganz besonders beim Fußball. Aber leider gibt es neben jubelnden Spielern und Fans auch gewalttätige Ausschreitungen auf dem Rasen, auf der Tribüne und vor den Stadien. Sport kann verbinden - über Grenzen hinweg. Dennoch haben rassistische und antisemitische Parolen auch Einzug in die Stadien gehalten. Integration statt Aggression lautet deshalb die Devise der vielen präventiven Programme, die sich mit der – vornehmlich männlichen – Gewalt rund um den Sport auseinander setzen. |
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Thema 5/06: Gleichstellung auf dem Prüfstand Auf dem Papier macht die Gleichberechtigung kontinuierlich Fortschritte. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Von einer Gleichstellung im Arbeitsleben kann keine Rede sein. In den Führungsetagen sind Frauen eine Rarität. Für gleiche Arbeit bekommen sie häufig weniger Geld - trotz besserer Bildungsabschlüsse. Und das Risiko, mit dem ersten Kind als bislang erfolgreiche Frau ins berufliche Abseits zu geraten, ist in Deutschland besonders hoch.
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Thema 4/06: Familie als Standortfaktor für Kommunen Dass sich Familienfreundlichkeit für große wie mittelständische und kleine Unternehmen rechnet, haben mittlerweile zahlreiche Studien belegt. Aber auch immer mehr Kommunen entdecken die Familie als produktiven Wachstumsfaktor. Sie verstehen Familien nicht mehr nur als belastende Größe und Leistungsempfänger, sondern im Gegenteil als Investoren. Nur Kommunen, die es nicht versäumen, günstige Voraussetzungen für Eltern und deren Kinder zu schaffen, haben eine Zukunft. |
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Thema 3/06: Kindesvernachlässigung: früh erkennen - früh helfen! Obwohl Vernachlässigung in Deutschland die Mehrzahl aller Gefährdungsfälle von Kindern darstellt, hat diese Form der Gewalt niemals eine ähnlich hohe öffentliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen können wie etwa Kindesmisshandlung oder sexueller Missbrauch. Aufgeschreckt durch tragische Todesfälle als Folge von Vernachlässigung plädiert nach Wissenschaft und Praxis nun auch die Politik für die Etablierung von Frühwarnsystemen, bzw. präventiven Maßnahmen und für frühe Hilfen, um schwerwiegende Beeinträchtigungen und Todesfälle gefährdeter Kinder zu vermeiden. |
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Thema 2/06: Informelle Bildung am Beispiel des freiwilligen Engagements
 Nicht nur in der Schule wird gelernt. Wer sich freiwillig engagiert, beim Technischen Hilfswerk, bei Greenpeace oder im politischen Jugendverband, übernimmt Verantwortung für andere Menschen, das Gelingen von Projekten und gewinnt dadurch an Kompetenz. Interessantes Ergebnis einer neuen Kooperationsstudie der Uni Dortmund und dem DJI: als Lernen werden diese Prozesse von den engagierten Jugendlichen häufig gar nicht bewusst wahrgenommen.
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Thema 1/06: 12. Kinder- und Jugendbericht Der Bericht analysiert die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen im Bereich Bildung, Betreuung und Erziehung und betrachtet vor diesem Hintergrund alle daran beteiligten Instanzen. Er betont, dass es eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung für das Aufwachsen von Kindern gibt. Diese muss gemeinsam von Eltern, von der Politik und den Handelnden in den Institutionen der Betreuung, Erziehung und Bildung wahrgenommen werden.
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Thema 12/05: Zeit und Familie Der deutsche Durchschnittsbürger verbringt im Laufe seines Lebens ganze neun Monate mit seinen Kindern. Genauso viel Zeit kostet ihn sein Weg zur Arbeit. Eine traurige Gleichung? Besonders zum Jahreswechsel wird das familiäre Beisammensein verstärkt in den Blick genommen. Wie viel Zeit verbringen Familien miteinander? Und wie verbringen sie diese? Könnte das neue Feld der Zeitpolitik das Spannungsverhältnis zwischen Familie und Beruf auflockern? DJI Online hat auf diese und andere Fragen Antworten gesucht. |
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Thema 11/05: Jugendliche in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland ist seit Jahrzehnten ein Einwanderungsland. Interkulturelle Kompetenz und die Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt sind wichtige Ressourcen, die für Deutschlands weitere Entwicklung noch stärker genutzt werden sollten.
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Thema 10/05: Chancen für Schulmüde Der allmähliche "Abschied" von der Schule beginnt bei manchen Kindern bereits am Ende der Grundschulzeit. Vorbeugung, vor allem in den Hauptschulen, ist dringend geboten. Ein DJI-Netzwerk versammelt erfolgreiche Strategien zur Prävention von Schulmüdigkeit und Schulverweigerung sowie geeignete Maßnahmen für abschlussgefährdete und schulferne Jugendliche.
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Thema 09/05: Jugend heute: Der DJI-Jugendsurvey Die jungen Menschen stehen im Zentrum von Bildungs- und Rentendebatten, sind "Gegenstand" zahlreicher Reformen und Programme. Was aber denken die Jugendlichen selbst? Wie zufrieden sind sie mit ihrer Lebenssituation? Wie wollen sie gern leben? Welche Werte sind ihnen wichtig? Aufschluss darüber geben die Antworten von rund 9.100 Jugendlichen, die 2003 vom DJI befragt wurden. Wir berichten über erste Ergebnisse der dritten Erhebungswelle des DJI-Jugendsurvey. |
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Thema 08/05: Political Participation of Young People in Europe: the EUYOUPART project (English Edition) \r\nDas länderübergreifende Projekt EUYOUPART hat ein Indikatorensystem zur Erforschung politischer Partizipation junger Menschen (15-25 Jahre) in Europa entwickelt. Neben dem DJI für die Bundesrepublik Deutschland waren Frankreich, Großbritannien, Österreich, die Slowakei, Estland, Finnland und Italien an der Entwicklung beteiligt. Beim Abschlusstreffen am 14. Juli in Brüssel wurden das neue Messverfahren sowie erste Teilergebnisse aus den Erhebungen in den einzelnen Ländern vorgestellt. |
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Thema 07/05: Eltern: zwischen Ratlosigkeit und "Super-Nannys" Die hohen Einschaltquoten bei Sendungen wie "Die Super-Nannys" dokumentieren nicht nur voyeuristisches Interesse, sondern spiegeln auch die Ratlosigkeit vieler Eltern: Was können und sollen sie ihren Kindern heute wie vermitteln? |
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Thema 06/05: Kinder im Blickpunkt: Lerngeschichten im Vorschulalter Lebenslange Lernfähigkeit wird zukünftig eine der wichtigsten Kompetenzen in unserer Gesellschaft sein. Die Freude am Entdecken, das Forschen und Lernen in der frühen Kindheit liefern die entscheidende Grundlage dafür. Die Bildungsinteressen und -wege von Kindern genau zu beobachten und in Wort (und Bild) festzuhalten, um angemessene Unterstützung für weitere Entwicklungsschritte bieten zu können, ist eine Methode, von der ErzieherInnen, die sie ausprobiert haben, begeistert sind. |
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Thema 05/05: Ganztagsschule - Chance für eine neue Lernkultur? Mit der politischen Entscheidung für den Ausbau der Ganztagsschule wird eine Vielzahl von Zielen verfolgt: z.B. dass der Schulerfolg weniger stark durch die soziale Herkunft bestimmt wird oder die verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Einigkeit besteht darüber, dass bei der Ausdehnung der Schule auf den ganzen Tag außerschulische Akteure und Schule kooperieren sollen. Wie dieses Zusammenwirken genau aussehen kann und soll - darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen. |
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Thema 04/05: Rechtsextremismus bei Jugendlichen  Woran liegt es, wenn Jugendliche sich in fremdenfeindlichen und rechtsextremen Gruppierungen „stark“ machen? Genaue Ursachenforschung ist entscheidend für den Erfolg von Projekten und Programmen, die sich die Prävention solcher Tendenzen auf die Fahnen schreiben. Ebenso wichtig ist es zu prüfen, welchen Effekt die Maßnahmen haben, die die Bundesregierung unterstützt. Diese Aufgabe hat u.a. ein DJI-Projekt übernommen, in dem die diversen Ansätze dokumentiert und evaluiert werden. |
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Thema 03/05: Ein heikles Geschäft: Sozialwissenschaften zwischen Forschung und Politik  Gute Politik ist auf wissenschaftliche Analysen, auf Anregungen und Zuarbeit auf höchstem Niveau angewiesen, das sagt zum Beispiel Familienministerin Renate Schmidt. Politik braucht Kompetenz. Wissen schafft Kompetenz. Und Wissen schafft Macht. Wie sich die Sozialwissenschaften heute im Zusammenspiel von Forschung, Politik, Fachpraxis und Medien positionieren können und wollen, darüber haben namhafte Wissenschaftler in einer gemeinsamen Vorlesungsreihe von DJI und LMU München nachgedacht. |
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Thema 02/05: Sprachliche Bildung in der Kita Sprachförderprogramme sollten so früh wie möglich ansetzen. Nicht erst kurz vor Schuleintritt, sondern schon in den Kindertagesstätten. Ideen und Konzepte dazu gibt es in Hülle und Fülle. Ein DJI-Projekt liefert nun einen systematischen Überblick und informiert über die wichtigsten Trends in der Sprachförderung im Elementarbereich. |
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Thema 01/05: Aufwachsen mit dem Internet Pädagogen und Politiker waren anfangs optimistisch. Das Internet versprach den Zugang zu Informationen für alle und damit eine größere Chancengleichheit. Heute sehen wir auch die Schwierigkeiten - vor allem, wenn Kinder und Jugendliche online gehen. Die Zauberformel „Internetkompetenz“ macht die Runde. Aber was heißt das genau? Und wer soll sie wem vermitteln? Christine Feil und Claus Tully vom deutschen Jugendinstitut stellen ihre Forschungsergebnisse vor. |
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Thema 11/04: Familie: heile Welt oder prekäre Lage?
Viele Familien befinden sich heute an der Schwelle zur Armut. Diese prekäre Lebenslage nimmt eine neue Studie des DJI in den Blick. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen helfen, Unterstützung für die betroffenen Familien zu entwickeln. Damit diese es aus eigener Kraft schaffen, nicht vollends in die Armut abzurutschen. |
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Thema 10/04: Schule - und dann? Jugendliche, die die Hauptschule besuchen, haben es heute besonders schwer, im Anschluss eine Lehrstelle oder Arbeit zu finden. Eine neue Längsschnittstudie des DJI untersucht gerade, was getan werden kann und muss, um gerade diese jungen Menschen auf ihrem Weg von der Schule in die Ausbildung oder den Beruf zu unterstützen. Erste Ergebnisse liegen nun vor. |
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Thema 09/04: Opstapje - Präventivförderung für Zweijährige Kinder aus sozial benachteiligten Familien sind besonders auf Unterstützung angewiesen, um auch ihnen einen guten Start in Kindergarten und Schule zu ermöglichen. Aber gerade diese Familien nutzen nur sehr selten die bestehenden Angebote. Das Opstapje-Programm setzt auf geschulte Laienhelferinnen und regelmäßige Hausbesuche. Wie wirksam dieses Angebot ist, hat das DJI in einem Modellprojekt untersucht. |
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Thema 08/04: Freiheitsentziehende Maßnahmen bei Kindern und Jugendlichen
Was tun, wenn schwierige Kinder und Jugendliche sich der erzieherischen Einflussnahme von Familie, Schule und Jugendhilfe komplett verweigern? In Deutschland gibt es immer noch die Möglichkeit, diese "Fälle", meist Kinder mit problematischen Biografien, zeitweise in geschlossenen Heimen unterzubringen. Ein Zeichen der Kapitulation oder letztes Hilfsmittel beim Erziehungsversuch? Ein DJI-Projekt untersucht derzeit die "Freiheitsentziehenden Maßnahmen" - hier erste Ergebnisse. |
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Thema 07/04: Jugendgewalt und Prävention Schlagzeilen prägen unser Bild von der Jugendgewalt. Experten aber warnen vor einer Skandalisierung durch die Medien. Denn die Zahlen vieler Studien widersprechen dem behaupteten und befürchteten Anstieg des jugendlichen Gewaltpotenzials. Vorbeugende Maßnahmen gibt es viele: "Gewalt? Ich bin doch nicht blöd" steht zum Beispiel auf den T-Shirts, die die Polizei in Traunstein an Schulprojekttagen verteilt. Modellversuche wie diese werden in der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention des DJI begutachtet, bewertet und gegebenenfalls unterstützt. |
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Thema 06/04: Entgrenzungen - Abschied von der Norm? Was ist Kindheit? Was ist Jugend? Was ist Familie? Was ist weiblich und männlich? Wo fängt Arbeit an, wo und wann hört sie auf? Welche Vorbilder haben wir als Orientierungshilfe? Eindeutige Antworten auf diese Fragen sind kaum möglich. Von einander abgegrenzte Lebensphasen und werden zunehmend unüberschaubar, vermengen sich. Eine große Herausforderung, die Chancen eröffnet, aber auch Risiken in sich birgt. |
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Thema 05/04: Kinder- und Jugendhilfe - von der Fürsorge zur Förderung Viele haben nur ungenaue oder sehr einseitige Vorstellungen von dem, was Kinder- und Jugendhilfe heute umfasst. Dabei sind die meisten von uns schon in irgendeiner Form mit ihr in Berührung gekommen, zum Beispiel im Kindergarten oder in Jugendmusikschulen. Mehr Informationen dazu liefert unser Thema anlässlich des 12. Deutschen Jugendhilfetags. |
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Thema 04/04: Für das Leben lernen - Bildung vor und neben der Schule Bildung ist längst viel mehr, als heute in der Schule vermittelt wird. Aber wo lernt man so etwas wie emotionale Intelligenz oder soziale Kompetenzen? Wie wichtig sind mittlerweile die anderen Lernorte neben und vor der Schule - Kindergärten, Familie, Freunde, Vereine oder Medien? Fragen, auf die die DJI-Konzeption für einen nationalen Bildungsbericht Antworten gibt. |
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Thema 03/04: Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe Eine Methode für die tatsächliche Umsetzung von mehr Geschlechtergerechtigkeit ist das seit 1999 gesetzlich vorgeschriebene Gender Mainstreaming. Leider ist es noch weitgehend unbekannt.In einem Pilotprojekt wird diese Strategie auch in der Kinder- und Jugendhilfe eingesetzt - wissenschaftlich begleitet vom DJI. |
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Thema 02/04: Messverfahren in der sozialen Arbeit am Beispiel der Kindeswohlgefährdung "Dreijähriger an den Folgen schwerer Misshandlung gestorben." Häufig lautet die Frage dann: Wenn das Jugendamt davon wusste, warum hat es nicht früh genug eingegriffen? Gute Frage - das Problem heißt: Richtige Risikoeinschätzung. Genauer: Auf welcher Grundlage können Sozialarbeiter möglichst sicher entscheiden, wann sie eingreifen? Standardisierte Verfahren sollen dabei helfen. Ob und wie das funktioniert, kann nur durch eine konstruktive Diskussion in Theorie und Praxis geklärt werden. |
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Thema 01/04: Jugend- und Familienforschung in Europa
Europa wächst weiter. Im Mai 2004 werden zehn neue Mitgliedsstaaten hinzu kommen. Das Interesse an länderübergreifenden Fragestellungen nimmt zu. Um die Situation der Jugendlichen und Familien in Europa vergleichen zu können, entstehen immer mehr Forschungskooperationen und politikbezogene Netzwerke, an denen das DJI aktiv beteiligt ist. |
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Thema 12/03: Wie wachsen Kinder heute auf Eine der drei großen Längsschnittuntersuchungen des DJI ist das Kinderpanel. Seit 2001 werden über einen Zeitraum von drei Jahren die Lebenslagen von Kindern im Sinne einer Sozialberichterstattung differenziert beschrieben und die Einflüsse auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern nachgezeichnet. |
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Thema 11/03: Sozial-Raum und regionale Disparitäten In vielen Projekten widmet sich das DJI der Frage regionaler Ungleichheiten. Ob es um die berufliche Integration von Jugendlichen, die bundesweite Versorgung mit Krippenplätzen oder die Situation der Jugendhilfeeinrichtungen geht - das DJI bietet eine Fülle an ausgewertetem Datenmaterial. |
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Thema 10/03: 40 Jahre Deutsches Jugendinstitut 1963-2003
 Das DJI hat Grund zum Feiern. Es kann mit Stolz auf 40 zum Teil stürmische Jahre zurückblicken. Viel wurde geforscht, gekämpft und gestritten. Mit Erfolg. Schlaglichter auf die bewegten Zeiten. |
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Thema 06/03: Jugendforschung zwischen Tradition und Innovation Bilanz und Ausblick nach vier Jahrzehnten. |
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August 2004: Föderalismusdebatte Bund- oder Ländersache? Auch die Kinder- und Jugendhilfe ist betroffen, wenn es um die Neuordnung der Zuständigkeiten geht. Die Föderalismus-Kommission plädiert in einem noch unveröffentlichten Papier für die Verlagerung auf Landesebene. Wird eine stärkere Kommunalisierung regionale Ungleichheiten noch verstärken? Führt der Verlust der Bundeszuständigkeit zu einer Schwächung der Jugend- und Familienpolitik? Das DJI nimmt Stellung. weiter
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2002 Gewalt und angemessene Konsequenzen Informationen zu einschlägigen Forschungsergebnissen, zuständigen Institutionen und aktuellen Debatten |
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bearbeitet von letzte Änderung: 07.05.2013 16:54
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