Der Bericht kann alternativ als Bundestagsdrucksache 17/12200 vom 30.01.2013 über den Bundesanzeiger bestellt werden.
14. Kinder- und Jugendbericht zum Download
Empfang beim BMFSFJ
Am 26. Oktober 2012 war die Kommission und die Geschäftsstelle nach Berlin eingeladen. Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, hat den neun unabhängigen Sachverständigen sowie dem Deutschen Jugendinstitut für die geleistete Arbeit gedankt.
Staatssekretär Lutz Stroppe mit den Mitgliedern der Kinder- und Jugendberichtskommission (v.l.n.r.) beim Empfang der Kommission im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:

Prof. Dr. Thomas Olk, Universität Halle, Phil. Fak. III - Erziehungswissenschaften Prof. Dr. Nadia Kutscher, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Fachbereich Sozialwesen Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, Direktor und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Jugendinstituts Prof. Dr. C. Katharina Spieß, Freie Universität Berlin und Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Gaby Hagmans, Sozialdienst Katholischer Frauen, Bundesgeschäftsführerin Lutz Stroppe, Staatssekretär Bundesministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend Prof. Klaus Schäfer, bis 30.September 2012 Staatssekretär für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (Nordrhein-Westfalen) Prof. Dr. jur. Dr. phil. Reinhard Joachim Wabnitz, Hochschule Rhein-Main (Vorsitzender) Prof. Dr. Sabine Andresen, Universität Frankfurt, Institut für Sozialpädagogik Wolfgang Trede, Leiter des Amtes für Jugend und Bildung des Landkreises Böblingen
Fotonachweis: Claus Junghanns, BMFSFJ

Staatssekretär Lutz Stroppe mit Mitgliedern der Kinder- und Jugendberichtskommission (v.l.n.r.):
Prof. Dr. Thomas Olk, Universität Halle, Phil. Fak. III - Erziehungswissenschaften Prof. Dr. Nadia Kutscher, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Fachbereich Sozialwesen Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, Direktor und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Jugendinstituts Prof. Dr. C. Katharina Spieß, Freie Universität Berlin und Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Gaby Hagmans, Sozialdienst Katholischer Frauen, Bundesgeschäftsführerin Lutz Stroppe, Staatssekretär Bundesministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend Prof. Klaus Schäfer, bis 30.September 2012 Staatssekretär für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (Nordrhein-Westfalen) Prof. Dr. jur. Dr. phil. Reinhard Joachim Wabnitz, Hochschule Rhein-Main (Vorsitzender) Prof. Dr. Sabine Andresen, Universität Frankfurt, Institut für Sozialpädagogik Wolfgang Trede, Leiter des Amtes für Jugend und Bildung des Landkreises Böblingen
Fotonachweis: Claus Junghanns, BMFSFJ
Krapf, Sandra; Kreyenfeld, Michaela Sachverständigenkommission 14. Kinder- und Jugendbericht Soziale Unterschiede in der Nutzung externer Kinderbetreuung für Ein- bis Sechsjährige: Gibt es Veränderungen im Zeitraum 1984-2009? Auf Basis der Daten des Sozio-oekonomischen Panels liefert diese Studie einen Überblick über die sozialstrukturellen Determinanten der Nutzung externer Kinderbetreuung in Deutschland in den Jahren 1984 bis 2009. Unsere Ergebnisse zeigen, dass trotz des zunehmend breiten Zugangs zu Kinderbetreuung in Ost- und Westdeutschland sichtbare Unterschiede in der Inanspruchnahme externer Betreuung bestehen. Ein wesentliches Ergebnis ist, dass Kinder von hoch qualifizierten Müttern häufiger extern betreut werden als andere Kinder. Separate Analysen für erwerbstätige und nicht-erwerbstätige Eltern zeigen, dass der Bildungseffekt sich nicht allein durch die Tatsache erklärt, dass hoch qualifizierte Frauen häufiger erwerbstätig sind als andere Mütter. Unterschiede nach Staatsangehörigkeit, Lebensform und Einkommen werden ebenfalls dargestellt und erörtert. 2013-00-00 DJI Materialien zum 14. Kinder- und Jugendbericht
Senioren Frauen und Jugend, Bundesministerium für Familie. 10. Kinder- und Jugendbericht Bundestags-Drucksache 13/11368 1998-00-00 DJI Bonn
Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend 12. Kinder- und Jugendbericht Bundestags-Drucksache 15/6014 mit Stellungname der Bundesregierung 2005-00-00 DJI Berlin
Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend 9. Jugendbericht 1994-00-00 DJI Bonn
Bundesministerium für Frauen und Jugend 8. Jugendbericht 1990-00-00 DJI Bonn
Bundesministerium für Jugend, Familie Frauen und Gesundheit 7. Jugendbericht 1986-00-00 DJI Bonn
Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit 6. Jugendbericht 1984-00-00 DJI Bonn
Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit 5. Jugendbericht 1980-00-00 DJI Bonn
Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit 4. Jugendbericht 1978-00-00 DJI Bonn
Familie und Gesundheit, Bundesministerium für Jugend 3. Jugendbericht 1972-00-00 DJI Bonn
Bundesministerium für Familie und Jugend 2. Jugendbericht 1968-00-00 DJI Bonn
Bundesministerium für Familie und Jugend 1. Jugendbericht 1961-00-00 DJI Bonn
Frauen und Jugend, Bundesministerium für Familie Senioren 11. Kinder- und Jugendbericht 2002-00-00 DJI Berlin
Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend 13. Kinder-und Jugendbericht 2009-00-00 DJI Berlin
Braun, Frank;Geier, Boris Sachverständigenkommission 14. Kinder- und Jugendbericht Übergangssystem: Tragfähigkeit und bildungspolitische Karriere eines Konzepts 2013-00-00 39 DJI Materialien zum 14. Kinder- und Jugendbericht
Lüders, Christian; Hoops, Sabrina Neue Erwartungen, neue Zuständigkeiten: Aufwachsen in der modernen Gesellschaft Der 14. Kinder- und Jugendbericht fordert eine intensivere Zusammenarbeit von Familie, Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um Kinder und Jugendliche bestmöglich zu unterstützen und soziale Ungleichheit zu vermeiden. Ein Überblick über die Kernaussagen und den konzeptionellen Rahmen des Berichts 2013-00-00 DJI Impulse 101 S. 32-37
Groh-Samberg, Olaf Sachverständigenkommission 14. Kinder- und Jugendbericht Expertise zur Entwicklung und Struktur von Jugendarmut 2013-00-00 24 DJI Materialien zum 14. Kinder- und Jugendbericht
Frindt, Anja Sachverständigenkommission 14. Kinder- und Jugendbericht Aufsuchende (Erziehungs-)Hilfen für Familien (SPFH u.a. § 20, § 27 Abs. 2, § 31) 2013-00-00 DJI Materialien zum 14. Kinder- und Jugendbericht
Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend 14. Kinder- und Jugendbericht Der 14. Kinder- und Jugendbericht beschreibt die Lebenslagen junger Menschen von der Geburt bis zur beruflichen Integration und der eigenen Familiengründung. Er analysiert die Lebenssituation von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland und macht Vorschläge zur Gestaltung der Kinder- und Jugendpolitik sowie zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe. Der 14. Kinder- und Jugendbericht setzt sich aus dem Bericht der unabhängigen Sachverständigenkommission und der Stellungnahme der Bundesregierung zusammen. 2013-00-00 516 DJI
Vesper, Dieter Sachverständigenkommission 14. Kinder- und Jugendbericht Finanzierung der Kinder- und Jugendhilfe unter besonderer Berücksichtigung der Kinderbetreuung Entwicklungstendenzen und Perspektiven 2013-00-00 45 DJI Materialien zum 14. Kinder- und Jugendbericht
Krause, Peter;Falkenberg, Hanno;Herzberg, Isabella Sachverständigenkommission 14. Kinder- und Jugendbericht Zur Entwicklung von Armutsrisiken bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Auswertungen auf Basis des SOEP im Rahmen des 14. Kinder- und Jugendberichts Die im Rahmen des 14. Kinder- und Jugendberichts erfolgenden Auswertungen zum Ausmaß und der Entwicklung des Armutsrisikos bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf Basis des SOEP beinhalten die folgenden Arbeitsschritte: Es werden Armutsrisikoquoten für Kinder und Jugendliche in nachstehender Altersdifferenzierung bestimmt:
Phase 1: bis zehn Jahre (Unterteilung: 0-2 Jahre, 3-6 Jahre, 7-10 Jahre)
Phase 2: elf bis-20 Jahre (Unterteilung: 11-16 Jahre, 17-20 Jahre)
Phase 3: 21 bis 30 Jahre (Unterteilung: 21-25 Jahre, 26-30 Jahre)
Als weiterführende Auswertung wird zudem die Betroffenheit von dauerhafter Armut entsprechend der im Rahmen der europäischen Armutsberichterstattung verwendeten Operationalisierung (arm im gegenwärtigen Jahr und in mindestens zwei der drei vorausgehenden Jahre) ausgewiesen.
Die Analysen der altersspezifischen Armutsrisikoquoten wurden auf Grundlage der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEPv27) durchgeführt und umfassen die zeitliche Entwicklung bis 2010.
2013-00-00 40 DJI Materialien zum 14. Kinder- und Jugendbericht
Bucher, Hansjörg Sachverständigenkommision des 14. Kinder- und Jugendberichts Demografische Entwicklung bis 2025 als Rahmenbedingung für die Kinder- und Jugendhilfe 2013-00-00 DJI Materialien zum 14. Kinder- und Jugendbericht
Christe, Gerhard; Enggruber, Ruth; Reisch, Roman Sachverständigenkommission 14. Kinder- und Jugendbericht Übergänge Schule – Ausbildung Berufsvorbereitung – Beruf bzw. Alternativen Trotz eines breiten bildungspolitischen Konsenses und trotz verschiedenster bildungspolitischer Initiativen und zahlreicher Förderprogramme ist es bis heute nicht gelungen, allen Schulabsolventen einen Zugang zu einer abschlussbezogenen Berufsausbildung zu eröffnen. Eine Ursache hierfür ist die im internationalen Vergleich hohe soziale Selektivität des allgemeinbildenden Schulsystems; aber auch das duale Berufsbildungssystem in Deutschland ist mit ursächlich für diese Entwicklung.
Die vorliegende Expertise stellt die Situation junger Menschen am Übergang von der allgemeinbildenden Schule in Ausbildung/Berufsvorbereitung und Beruf dar und beschreibt ihre Berufsausbildungs- und Erwerbssituation. Dabei geht sie auch kritisch auf das Konstrukt der "Ausbildungsreife" ein, das zur Erklärung bzw. Legitimation der Situation am Übergang eine wichtige Bedeutung hat. 2013-00-00 DJI Materialien zum 14. Kinder- und Jugendbericht
Wabnitz, Reinhard Joachim Der 14. Kinder- und Jugendbericht Überblick über Ziele, Strukturen und wesentliche Inhalte Der Autor dieses Beitrages war Vorsitzender der Sachverständigenkommission
der Bundesregierung für den 14. Kinder- und Jugendbericht (14. KJB)
und gibt im Folgenden einen Überblick über Ziele, Strukturen und wesentliche
Inhalte des Berichts. Dabei wird auf die jeweiligen Teile und Kapitel
des 14. KJB verwiesen und im Wesentlichen auf weitere Zitate verzichtet.
2013-00-00 Unsere Jugend 4 16
Rauschenbach, Thomas Kinder- und Jugendhilfe in neuer Gesellschaft Wie sich das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen verändert – und wie die Kinder- und Jugendhilfe darauf reagiert 2013-00-00 DJI Impulse 101 4-6
Trede, Wolfgang Hilfe statt Nothilfe Das Aufgabenspektrum der Kinder- und Jugendhilfe hat sich stark gewandelt und wächst rapide.Immer mehr junge Menschen und Familien nutzen Angebote zur Beratung, Bildung und Betreuung. Doch um das System für die Zukunft zu rüsten, müssen strukturelle Barrieren fallen. 2013-00-00 DJI Impulse 101 S. 7-9
Wabnitz, Reinhard Joachim Neue Rechtsgrundlagen der Kinder- und Jugendhilfe Das Thema Recht nimmt im 14. Kinder- und Jugendbericht erstmals eine wichtige Stellung ein. Das SGB VIII stellt – nicht zuletzt aufgrund der Neuregelungen der letzten Jahre – ein präventives, modernes Sozialleistungsgesetz dar. Zu weiteren Verbesserungen könnten die Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz oder die Einrichtung von Schlichtungsstellen beitragen. 2013-00-00 DJI Impulse 101 S. 10-12
Schäfer, Klaus Jugendarbeit unter Druck Die Alltagswelt von Heranwachsenden und die Rahmenbedingungen für die Kinder- und Jugendarbeit haben sich gewandelt. Wie die Träger den vielfältigen neuen Herausforderungen begegnen können 2013-00-00 DJI Impulse 101 S.13-15
Olk, Thomas Alle Kinder gezielt födern Die Kinder- und Jugendhilfe erreicht oft diejenigen am wenigsten, die am meisten von ihr profitieren würden. Um das zu ändern, müssen Angebote besser auf die unterschiedlichen Zielgruppen abgestimmt werden. Dazu gehört auch, die Gründe zu verstehen, warum Eltern Hilfsangebote annehmen oder ausschlagen. 2013-00-00 DJI Impulse 101 S. 16-18
Spieß, C. Katharina Es geht um mehr als um die Anzahl der Kita-Plätze Der Ausbau der öffentlichen Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren verringert frühe soziale Ungleichheiten nicht automatisch – eine sehr gute pädagogische Qualität für alle muss hinzukommen. 2013-00-00 DJI Impulse 101 S. 19-21
Andresen, Sabine Die schwierige Balance zwischen Fürsorge und Freiheit Kinder verbringen immer mehr Zeit in Kindertageseinrichtungen und Schulen – doch fühlen sie sich dort auch wohl? Eine große Herausforderung der öffentlichen Institutionen liegt darin, die Heranwachsenden nicht nur zu betreuen und zu bilden, sondern ihnen auch Möglichkeiten zur Partizipation zu geben. 2013-00-00 DJI Impulse 101 S. 22-25
Hagmans, Gaby Verlierer vermeiden Das Bildungs- und Ausbildungssystem verhindert bei einigen jungen Erwachsenen den Weg in die Erwerbsarbeit. Der Trend zur Höherqualifizierung bedeutet für sie das berufliche Aus. 2013-00-00 DJI Impulse 101 S. 26-28
Kutscher, Nadia Die Macht der neuen Medien PC, Smartphone, Internet und soziale Netzwerke spielen im Leben von Kindern und Jugendlichen eine wachsende Rolle. Über die Chancen und Herausforderungen der Mediatisierung des Aufwachsens und der Kinder- und Jugendhilfe 2013-00-00 DJI Impulse 101 S. 29-31
Gottschall, Karin Sachverständigenkommission 14. Kinder- und Jugendbericht Demografie – Bildung – Arbeitsmarkt 2025. Szenarien und Herausforderungen für die Kinder- und Jugendhilfe Soziale und sozialpolitische Implikationen der Arbeitsmarktentwicklung Die Ausführungen in dieser Expertise stützen sich wesentlich auf jüngst
vorgelegte anspruchsvolle Prognosen zur zukünftigen Arbeitsmarktentwicklung,
die auf Modellrechnungen des BIBB und IAB beruhen (vgl. Helmrich/
Zika 2010). Darüber hinaus werden Erkenntnisse aus der Arbeitsmarkt-
und Berufsforschung wie auch der Sozialpolitikforschung einbezogen,
um Herausforderungen und Probleme für soziale Lagen, Lebensverläufe
und auch den institutionellen Handlungskontext zu konturieren. Angesichts
des Projektionshorizontes bis zum Jahr 2025 wird eine Multi-
Generationenperspektive eingenommen, die die heutige Kinder- und
Jugendlichengeneration mit Blick auf die Arbeitsmarktlage der Eltern, ihre
eigenen Berufschancen und auch zukünftigen familiären Sorgeverpflichtungen
gegenüber Kindern und Eltern in den Blick nimmt. 2013-00-00 26 DJI Materialien zum 14. Kinder- und Jugendbericht
Schilling, Matthias Sachverständigenkommission 14. Kinder- und Jugendbericht Welche Auswirkungen haben die demografischen Veränderungen auf die Infrastruktur der Kinder- und Jugendhilfe? Die vorliegende Expertise stellt eine Ergänzung der Expertise „Demografische Entwicklung bis 2025 als Rahmenbedingung für die Kinder- und Jugendhilfe“ von Hansjörg Bucher (Sachverständigenkommission des 14. Kinder- und Jugendberichts (Hrsg.), 2013) dar. Während Bucher sich mit den demografischen Grundlagen beschäftigt, wird in dieser Expertise aufgezeigt, welche Konsequenzen aufgrund der demografischen Veränderung in der Kinder- und Jugendhilfe zu erwarten sind. 2013-00-00 DJI Materialien zum 14. Kinder- und Jugendbericht 21
Lütje-Klose, Birgit Sachverständigenkommission 14. Kinder- und Jugendbericht Inklusion in der Kinder- und Jugendhilfe Fragen der Integration und Inklusion von Kindern und Jugendlichen, die unter benachteiligenden oder behindernden Bedingungen aufwachsen, werden in der deutschen Kinder- und Jugendhilfe bereits seit Jahren diskutiert. Im Elementarbereich hat eine umfangreiche Umstrukturierung stattgefunden, sodass Eltern inzwischen in nahezu allen Bundesländern die Möglichkeit einer integrativen Betreuung ihrer Kinder mit Behinderungen in Kindertageseinrichtungen haben (Riedel 2008, Kron 2011). Allerdings bestehen regional weiterhin große Unterschiede, sodass das bestehende Angebot die Nachfrage nach integrativen Plätzen noch bei weitem nicht überall decken kann (Albers u. a. 2011). In Schulen, Horten oder berufsbildenden Institutionen beschränkt sich inklusive Erziehung und Bildung dagegen noch immer auf einen deutlich geringeren Teil der Einrichtungen. Auch Maßnah-men der Frühförderung oder Einrichtungen für Heranwachsende mit Behinderungen (§ 45 SGB VIII) werden weiterhin überwiegend in Sonderinstitutionen organisiert. 2013-00-00 54 DJI Materialien zum 14. Kinder- und Jugendbericht
Dräger, Jörg Sachverständigenkommission 14. Kinder- und Jugendbericht Demografie – Bildung – Arbeitsmarkt 2025 Szenarien und Herausforderungen für die Kinder- und Jugendhilfe: Thema Bildung Diese Expertise basiert auf dem „Ergänzungsreferat Bildung“, das der Autor im Rahmen des Hearings der Sachverständigenkommission zum 14. Kinder- und Jugendbericht am 9. Juni 2011 auf dem Deutschen Jugendhilfetag in Stuttgart vorgetragen hat. Ziel und Fokus dieses Beitrags ist weniger die Darstellung wissenschaftlich-empirischer Erkenntnisse zum Bildungswesen, sondern vielmehr eine politisch-gesellschaftliche Einordnung der Entwicklungen im deutschen Bildungssystem und deren Konsequenzen für die Kinder- und Jugendhilfe. 2013-00-00 19 DJI Materialien zum 14. Kinder- und Jugendbericht
Wirth, Heike Sachverständigenkommission 14. Kinder- und Jugendbericht Kinderbetreuung in Europa – Soziale Differenzierung oder allgemeiner Zugang? Europaweit kommt der Betreuung von Vorschulkindern eine herausgehobene gesellschaftspolitische Bedeutung zu; dies sowohl in Hinblick auf ihre Effekte bezüglich der Erwerbsbeteiligung und den Erwerbschancen von Frauen (im Sinne einer der männlichen vergleichbaren Integration in den Arbeitsmarkt), dem möglichen Einfluss auf die Geburtenraten – wie zunehmend auch hinsichtlich der kognitiven und emotionalen Entwicklung sowie sozialen Integration von Kindern. 2013-00-00 83 DJI Materialien zum 14. Kinder- und Jugendbericht
Klein, Alexandra Sachverständigenkommission 14. Kinder- und Jugendbericht Umgang der Kinder- und Jugendhilfe mit verstärkter Mediennutzung am Beispiel Online-Beratung Die vorliegende Expertise thematisiert die aktuellen Herausforderungen der Kinder- und Jugendhilfe im Zuge einer verstärkten Mediatisierung der All-tagswelt am Beispiel der Online-Beratung.
Grundlegend wird hierbei an jene zunehmend bedeutsamen theoretischen und empirischen Analysen angeschlossen, die auf die Auseinandersetzung mit Medien im Kontext Sozialer Arbeit gerichtet sind (vgl. zum Überblick: Cleppien/Lerche 2010). In diesem Zusammenhang hat sich eine Systematisierung bewährt, die es erlaubt, die aktuellen Herausforderungen, die sich aus dem gewandelten Verhältnis von Sozialer Arbeit und Medien unter den Bedingungen einer zunehmenden Mediatisierung beschreiben lassen, entlang vier Ebenen zu verorten: Erstens auf gesellschaftlicher Ebene, zweitens auf professioneller Ebene, drittens auf Ebene der Adressaten sowie viertens auf organisatorischer Ebene. Diese Heuristik wird in der Expertise auf Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe und der Online-Beratung übertragen, um damit die vielfältigen Transformationen innerhalb dieser beiden Felder ebenso wie die Wechselverhältnisse zwischen diesen systema-tisch in den Blick zu bekommen. 2013-00-00 62 DJI Materialien zum 14. Kinder- und Jugendbericht