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Top Thema
16.06.2015

DJI TOP THEMA Juni 2015
Migrationsspezifika beim Übergang von der Schule in die Ausbildung?

Über 500.000 junge Menschen beginnen in Deutschland jedes Jahr nach der Schule eine duale Ausbildung. Einerseits haben Betriebe zunehmend Schwierigkeiten, ihre Lehrstellen zu besetzen. Andererseits gibt es viele junge Menschen, denen der Einstieg in eine Ausbildung nicht unmittelbar gelingt. Dies trifft überproportional häufig auf Jugendliche mit einer Zuwanderungsgeschichte zu – einer zum Teil sehr hohen Bildungsaspiration zum Trotz. Anhand ausführlicher Interviews hat ein Forscherteam des DJI untersucht, wie Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund ihre Berufsbiografie gestalten, wer sie unterstützt und wie sie das Hilfesystem einschätzen.

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News
29.06.2015

Stipendiaten der Internationalen Journalisten Programme (IJP) zu Gast am DJI

Stipendiaten der Internationalen Journalisten Programme (IJP) Foto: DJIEine lebhafte Diskussion über Familienpolitik in Deutschland und Afrika entwickelte sich beim Besuch von vier jungen Gästen aus dem Süden Afrikas am Deutschen Jugendinstitut. Das Referat von Dr. Johanna Possinger, Leiterin der DJI-Fachgruppe „Familienpolitik und Familienförderung“, über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, geringe Geburtenraten, nichteheliche Lebensgemeinschaften, Alleinerziehende und die sogenannten „Vätermonate“ beim Erziehungsgeld stieß auf reges Interesse der jungen Journalistinnen und Journalisten aus Malawi, Südafrika, Namibia und Simbabwe. Neben einer zweimonatigen Hospitanz in einer deutschen Redaktion unternahmen die Nachwuchsjournalisten als „Auslandskorrespondenten ihrer Heimatmedien“ auch eine einwöchige Informationsreise mit Stationen in Hamburg, Köln und München.

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News
29.06.2015

DJI auf dem Bundeskongress „Mehr Qualität in Kitas“

Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, DJI Foto: Andreas Schöttke

Die Sprache „als Schlüssel zur Welt“ stand im Mittelpunkt des Kita-Bundeskongresses, zu dem Familienministerin Manuela Schwesig über 1.000 Vertreterinnen und Vertreter aus Praxis, Wissenschaft und Politik nach Berlin eingeladen hatte. Mitgestaltet wurde der Kongress von der DJI-Projektgruppe „Sprachliche Bildung und Förderung für Kinder unter Drei“. DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach erläuterte in seinem Auftakt-Referat den epochalen Wandel der Kita als Institution. Vier Jahre verbrächten Kinder mittlerweile dort – im Schnitt 36,8 Stunden pro Woche. Ein rasanter Anstieg. Rauschenbach betonte außerdem, wie sehr das „runderneuerte Hoffnungs-Paket-Kita“ mit vielfachen bildungsrelevanten Erwartungen konfrontiert werde. Die Kindertagesbetreuung sei ganz nebenbei zu dem ersten öffentlichen Bildungsort für Kinder geworden – noch vor der Schule. Sie sei aber ein Bildungsort anderer Art – und müsse dieses auch bleiben.

News
29.06.2015

Papa oder Opa? Vor- und Nachteile für Kinder mit älteren Vätern

Dr. Andreas Eickhorst, DJINach Einschätzung des Entwicklungspsychologen Dr. Andreas Eickhorst (DJI) hat eine späte Vaterschaft deutlich mehr Vor- als Nachteile für deren Kinder. Gegenüber der Berliner Zeitung erklärt Eickhorst, dass späte Väter mehr Lebenserfahrung mitbrächten und in der Regel finanziell so abgesichert seien, dass sie gut für ein Kind sorgen können. Außerdem würden viele ältere fürsorgliche Väter im Grunde das Wunschbild des sogenannten „neuen Vaters“ erfüllen: „Sie haben sich meist bewusst für das Vatersein entschieden, ermöglichen ihrer Frau eine ungebrochene berufliche Entwicklung, kümmern sich intensiv um ihre Kinder, kuscheln mit ihnen, wickeln sie, und übernehmen nicht nur einen Großteil der Erziehung, sondern setzten sich auch intensiv mit ihr auseinander.“ Dies sei in jedem Fall besser als ein abwesender Vater oder ein (zu) junger Vater, zu dem das Verhältnis aber zerrüttet sei.

News
24.06.2015

Männer - Warum das starke Geschlecht schwächelt

Diese Frage versuchte das Bayerische Fernsehen in einer Reihe von Beiträgen zu ergründen. Im Zusammenhang mit dem sozialen Wandel in Beruf und Familie wurde auch Christoph Liel (DJI) als Experte befragt. Männer hätten als Väter heute nicht mehr nur den Anspruch, Familienernährer zu sein, sondern wollten auch Zeit mit ihren Kindern verbringen. Es gehe jedoch nicht um das Auflösen der Geschlechter, sondern um eine Erweiterung von Frauen- und Männerbildern, so dass Frauen und Männer Berufe ergreifen könnten, die ihren Fähigkeiten entsprächen, präzisiert Liel. Traditionelle Rollenbilder seien in erster Linie dafür verantwortlich, dass die klassischen (Sorge-)berufe – mit wenig Renommee und schlechtem Einkommen – wie die Altenpflege, die Kindererziehung und -betreuung sowie die Bildung in der Grundschule zu einem Großteil von Frauen übernommen würden. Auf der anderen Seite müsse man aber auch dem Trend entgegenwirken, dass Jungen zunehmend zu Verlierern im Bildungssystem werden.
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Letzte Änderung: 30.06.2015 18:00 Uhr