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News
29.11.2016

DJI-Jahrestagung am 29./30.November 2016 im Hotel Aquino in Berlin: Ganz ähnlich – ganz anders: Teilhabechancen und -barrieren im Einwanderungsland Deutschland

So lautet der Titel der diesjährigen Jahrestagung des Deutschen Jugendinstituts, die das Thema Migration und Flucht von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in den Mittelpunkt stellt. Die Tagung behandelt in insgesamt acht Foren unterschiedliche Aspekte wie beispielsweise die „Potenziale der Familie als Integrationsort“; „Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungshintergrund“; „den Umgang mit Migration in Schule und Ausbildung“ oder den „Integrationsort Kita: Betreuungsbedarfe und Betreuungsrealitäten“. Den Abschlussvortrag hält Prof. Dr. Ludger Wößmann, Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik, der gleichzeitig an der Ludwig-Maximilians-Universität München lehrt.

News
29.07.2016

Jugendhilfe nach Maß: Auch für junge Geflüchtete

In den vergangenen zwei Jahren sind viele junge Menschen nach Deutschland geflüchtet. Dies hat u.a. zu erhöhten Kosten in der Kinder- und Jugendhilfe geführt. Dies kann nach Ansicht des Bundesjugendkuratoriums (BKJ) jedoch kein Argument für eine Absenkung der Hilfestandards für junge Geflüchtete sein. In seinem jüngsten „Zwischenruf“ benennt das BJK rechtliche Rahmenbedingungen und fachliche Standards, die nach geltender Fassung bereits ausreichend Flexibilität ermöglichen. Der UN-Kinderrechtskonvention, dem Genfer Flüchtlingsabkommen und den geltenden Regelungen des Kinder- und Jugendhilferechts gemäß orientiert sich die Entscheidung über die Gewährung von Hilfen an der Geeignetheit und Erforderlichkeit der Hilfe. Damit ist für jeden Einzelfall die Möglichkeit der Anpassung vorhanden. Das von der Bundesregierung eingesetzte Sachverständigengremium ruft alle beteiligten Akteure zu einer sachlichen Debatte über die Bedarfe junger Geflüchteter auf.

News
29.07.2016

Weltreise mit Kleinkind? Kein Problem – meint Psychologe Dr. Andreas Eickhorst

Familien oder Alleinstehende, die mit ihren Kleinkindern ausgedehnte Reisen planen, sehen sich mitunter kritischen Fragen ausgesetzt. Dr. Andreas Eickhorst, Entwicklungspsychologe am DJI hält Weltreisen mit Kindern für unproblematisch, vorausgesetzt man beachtet einige Regeln. Generell müsse – wie daheim auch – auf eine gute Balance zwischen Bindung und Exploration geachtet werden. D.h. dem Sicherheitsbedürfnis auf der einen Seite und der Suche nach spannenden, neuen Herausforderungen auf der anderen sollte gleichermaßen Rechnung getragen werden. Die kindliche Entdeckerfreude wird auf Reisen naturgemäß mit einem vielfältigen Angebot an Eindrücken bedient. Daher gilt es hier, durch tägliche Routinen und Rituale das Gefühl der Sicherheit bewusst zu stärken. Generell sollte die Auseinandersetzung mit dem „Unbekannten“ nur auf freiwilliger Basis und gut begleitet ablaufen und eine Überforderung vermieden werden. Das 45-minütige Interview findet man auf der Internetseite der weltreisenden Mutter mit Kind Janina Breitling.

News
28.07.2016

DJI-Impulse-Ausgabe über „Neue Väter“ stößt auf große Resonanz

Die Beiträge des aktuellen DJI-Forschungsmagazins bieten neuen Stoff für die Diskussion um die modernen Väter. So begrüßt u.a. die Süddeutsche Zeitung in einem ausführlichen Artikel, dass die Debatte nun mit differenzierten, empirischen Daten unterfüttert wird. Außerdem werde im Heft aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Thema geschaut: die Perspektive der Geschlechtersoziologie wird ergänzt um den entwicklungspsychologischen Fokus, die Sicht der Sozialarbeit und arbeitsmarkt- sowie familienpolitische Aspekte. Das Fazit: Trotz positiver Entwicklungsansätze, die auch mit neuen familienpolitischen Leistungen zusammenhängen, ist der Weg zur egalitären Partnerschaft im Familienleben noch weit. Die Forschungsergebnisse zeigen, wie hartnäckig sich tradierte Familienbilder halten. Dennoch beobachte man neue Selbstverständlichkeiten, die zwar nicht revolutionär seien, aber doch frischen Wind in die Arbeits- und Familienwelt brächten. „Nachhaltige Veränderungen in den gelebten Familienmodellen sollte man aber nicht in Jahrestakten erwarten, sondern im Horizont von Generationen und mehreren Jahrzehnten“, wird DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach von der SZ zusammenfassend zitiert.

Letzte Änderung: 12.02.2016 19:12 Uhr