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News
29.11.2016

Anmeldung jetzt möglich: DJI-Jahrestagung am 29./30. November 2016 in Berlin

„Ganz ähnlich – ganz anders: Teilhabechancen und -barrieren im Einwanderungsland Deutschland“: So lautet der Titel der diesjährigen Jahrestagung des Deutschen Jugendinstituts, die das Thema Migration und Flucht von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in den Mittelpunkt stellt. Die Tagung behandelt in insgesamt acht Foren unterschiedliche Aspekte wie das Potenzial der Familie als Integrationsort, Chancen(un)gleichheit für Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungshintergrund, den Beitrag der Migrantenorganisationen zur Zivilgesellschaft, die Bedeutung der Sprache für die Integration, die Kita als Integrationsort, den Umgang mit Migration in Schule und Ausbildung sowie die Inanspruchnahme von sozialstaatlichen Diensten. Die Podiumsdiskussion des traditionellen Berliner Abends steht unter dem Motto „Nach der Willkommenskultur – vom Krisenmodus zur Normalität“.
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Programm
Anmeldung

News
26.08.2016

Qualitätsmanagement: neuer Band in der Reihe WiFF-Expertisen erschienen

Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) verfolgt das Ziel, die Kita als Basis des Bildungssystems zu stärken. Um dies zu erreichen, muss die Qualität der pädagogischen Arbeit weiterentwickelt werden. Schlüssel dazu ist die Professionalisierung der pädagogischen Fachkräfte, zum Beispiel durch berufsbezogene Weiterbildung. Da sich das frühpädagogische Weiterbildungssystem durch eine sehr heterogene Angebots- und Anbieterstruktur auszeichnet, sind Strategien der Qualitätssicherung gefragt. Allerdings adaptieren Trägerverbände zumeist Qualitätsmanagementmodelle anderer Wirtschaftszweige, deren Passung nicht spezifisch auf die Anforderungen frühpädagogischer Weiterbildung ausgerichtet ist. Die WiFF-Expertise „Qualitätsmanagement in der frühpädagogischen Weiterbildung – Konzepte, Standards und Kompetenzanerkennung“ beleuchtet bestehende Konzepte und gibt Anregungen für zukünftige Verbesserungen. Die Weiterbildungsinitiative ist ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Jugendinstituts.

News
24.08.2016

Fachkongress Kinder- und Jugendarbeit: Potenziale Erkennen | Zukunft Gestalten

Vom 26. bis 28. September wird der Fachkongress Kinder- und Jugendarbeit 2016 unter dem Motto „Potenziale Erkennen | Zukunft Gestalten“ an der Technischen Universität Dortmund stattfinden. Nach 2002 wird damit Praxis und Wissenschaft der Kinder- und Jugendarbeit erstmals wieder Gelegenheit gegeben, konzentriert an drei Tagen in den fachlichen Austausch über gegenwärtige und künftige Herausforderungen sowie die Potenziale der Kinder- und Jugendarbeit zu treten. Die Themenschwerpunkte lauten: Partizipation, Mediennutzung, Personal, Freiwilliges Engagement, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit in der Kinder- und Jugendarbeit. In den Foren sind Mitglieder des Deutschen Jugendinstituts sowie des Forschungsverbundes DJI/TU Dortmund, der den Kongress veranstaltet, zahlreich vertreten.

Programm

News
24.08.2016

Teenager-Magazin Bravo wird 60 – Dr. Nora Gaupp kritisiert Blatt als zu konservativ

Die „Bravo“ ist eine Legende in der deutschen Medienlandschaft. Sie hat viele Generationen durch die Jugendjahre begleitet. In dieser Woche feiert sie ihren 60. Geburtstag. Am 6. August 1956 erschien die erste Ausgabe. 1998 lag die Auflage bei 970.000 Exemplaren, heute sind es vierzehntäglich nur noch 130.000 verkaufte Hefte. Das ist kein Wunder, denn 94 Prozent der Jugendlichen nutzen regelmäßig ihr Smartphone, aber nur 19 Prozent lesen regelmäßig eine gedruckte Zeitschrift. „Früher hatte die Bravo quasi ein Monopol auf das Privatleben der Stars“, erläutert Dr. Nora Gaupp, Leiterin der DJI-Fachgruppe „Lebenslagen und Lebensführung Jugendlicher“ die Entwicklung gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Ohne Social Media, die heute von den Stars selbst intensiv bedient werden, bot nur die Bravo „die Möglichkeit, herauszufinden, was die Backstreet Boys zu Abend essen und ob Michael Jackson Haustiere hat“. Außerdem bot die Bravo ein von den Erwachsenen abgeschotteten Terrain „eigene Jugendwelt", so Gaupp im ZDF. Kritisch bewertet die Psychologin die konservative Haltung der Zeitschrift, alles sei brav nach Geschlechterstereotypen sortiert: „Junge Frauen haben schön, schlank, dünn, gepflegt zu sein, Männer stark und sportlich. Sexuelle Vielfalt, moderne Geschlechterrollen, Jugendliche unterschiedlicher Hautfarbe - Fehlanzeige.“

Letzte Änderung: 12.02.2016 19:12 Uhr