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News
29.11.2016

DJI-Jahrestagung am 29./30.November 2016 im Hotel Aquino in Berlin: Ganz ähnlich – ganz anders: Teilhabechancen und -barrieren im Einwanderungsland Deutschland

So lautet der Titel der diesjährigen Jahrestagung des Deutschen Jugendinstituts, die das Thema Migration und Flucht von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in den Mittelpunkt stellt. Die Tagung behandelt in insgesamt acht Foren unterschiedliche Aspekte wie beispielsweise die „Potenziale der Familie als Integrationsort“; „Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungshintergrund“; „den Umgang mit Migration in Schule und Ausbildung“ oder den „Integrationsort Kita: Betreuungsbedarfe und Betreuungsrealitäten“. Den Abschlussvortrag hält Prof. Dr. Ludger Wößmann, Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik, der gleichzeitig an der Ludwig-Maximilians-Universität München lehrt.

News
28.07.2016

DJI-Impulse-Ausgabe über „Neue Väter“ stößt auf große Resonanz

Die Beiträge des aktuellen DJI-Forschungsmagazins bieten neuen Stoff für die Diskussion um die modernen Väter. So begrüßt u.a. die Süddeutsche Zeitung in einem ausführlichen Artikel, dass die Debatte nun mit differenzierten, empirischen Daten unterfüttert wird. Außerdem werde im Heft aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Thema geschaut: die Perspektive der Geschlechtersoziologie wird ergänzt um den entwicklungspsychologischen Fokus, die Sicht der Sozialarbeit und arbeitsmarkt- sowie familienpolitische Aspekte. Das Fazit: Trotz positiver Entwicklungsansätze, die auch mit neuen familienpolitischen Leistungen zusammenhängen, ist der Weg zur egalitären Partnerschaft im Familienleben noch weit. Die Forschungsergebnisse zeigen, wie hartnäckig sich tradierte Familienbilder halten. Dennoch beobachte man neue Selbstverständlichkeiten, die zwar nicht revolutionär seien, aber doch frischen Wind in die Arbeits- und Familienwelt brächten. „Nachhaltige Veränderungen in den gelebten Familienmodellen sollte man aber nicht in Jahrestakten erwarten, sondern im Horizont von Generationen und mehreren Jahrzehnten“, wird DJI-Direktor Prof. Dr. Thomas Rauschenbach von der SZ zusammenfassend zitiert.

25.07.2016

DJI-Fachtagung: Konturen des Jugendalters heute

„Was Familien mitgeben, was Jugendliche mitnehmen und was wir darüber nicht wissen“ – mit diesem Untertitel war die DJI-Fachtagung versehen, die anlässlich des 60. Geburtstags von Prof. Dr. Sabine Walper stattfand, die seit 2012 Forschungsdirektorin am Deutschen Jugendinstitut ist. DJI-Direktor und Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Thomas Rauschenbach hob in seiner Begrüßung hervor, dass Sabine Walper mit dem DJI schon seit den 1990er Jahren verbunden ist – u.a. über Kooperationsprojekte als Professorin für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Jugendforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München oder als Mitglied bzw. stellvertretende Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats des DJIs. Im Anschluss sprachen Prof. Dr. Bärbel Kracke (Friedrich-Schiller-Universität Jena) über die Bedeutung von Elternhaus und Schule im Berufsorientierungsprozess und Prof. Dr. Birgit Leyendecker (Ruhr-Universität Bochum) über die Funktion der Familie bei der Integration von zugewanderten Jugendlichen. An der Podiumsdiskussion über aktuelle Herausforderungen der Jugendforschung nahmen neben diesen beiden Vortragenden Prof. Dr. Peter Noack (Friederich-Schiller-Universität Jena) und Prof. em. Helmut Fend unter der Moderation von Dr. Karin Jurczyk (DJI) teil.

News
25.07.2016

Dr. Johanna Possinger tritt Professur an der Hochschule Ludwigsburg an

Im August 2016 wird Johanna Possinger eine Professur für „Frauen- und Geschlechterfragen in der sozialen Arbeit“ an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg antreten. Von Oktober 2012 bis Juli 2016 leitete sie die Fachgruppe „Familienpolitik und Familienförderung“ in der Abteilung „Familie und Familienpolitik“ des Deutschen Jugendinstituts. Zuvor arbeitete Johanna Possinger fünf Jahre lang als wissenschaftliche Referentin für Familienpolitik beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge in Berlin. Die diplomierte Kulturwirtin promovierte am Lehrstuhl für Mikrosoziologie (Prof. Hans Bertram) der Humboldt Universität zu Berlin. Ihre Dissertation trägt den Titel „Neuen Vätern auf der Spur – fürsorgliche Vaterschaft im Spannungsfeld zwischen Familien- und Erwerbsarbeit“. Ein Thema, das sie auch während ihrer Zeit am DJI weiter beforschte. Als gefragte Expertin hielt sie im In- und Ausland zahlreiche Vorträge vor politischen Gremien sowie in wissenschaftlichen Foren und nahm an diversen Diskussionsrunden in Rundfunk und Fernsehen teil. Johanna Possinger ist Mitglied in mehreren einschlägigen Beiräten und Arbeitskreisen und seit 2015 Präsidiumsmitglied der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft Familie (eaf). Ihre Forschungsschwerpunkte sind neben der Väterforschung die Gleichstellungspolitik, Familienförderung sowie die Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsleben. Johanna Possinger freut sich nun darauf, an der Hochschule die eigene Begeisterung für ihre Forschungsthemen an die Studierenden weitergeben zu können.

Letzte Änderung: 12.02.2016 19:12 Uhr