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News
31.05.2016

MOVE – Mapping Mobility: Erstes Progress Meeting in Hildesheim

Das europäische Forschungsprojekt MOVE möchte die Mobilitätsbedingungen für junge Menschen innerhalb Europas verbessern. Leitfragen des Projekts sind: Wie kann Mobilität sowohl unter sozioökonomischen Aspekten als auch für die persönliche Entwicklung junger Menschen gut funktionieren? Und wie können Entsende- wie Empfängerländer davon profitieren? Bei dem ersten „Progress Meeting“ des MOVE-Konsortiums an der Universität Hildesheim wurden im Mai erste Forschungsergebnisse vorgestellt. Im Rahmen der vom DJI verantworteten Sekundäranalyse wurde die Entwicklung von Mobilitätsindikatoren auf Makro-Ebene in den beteiligten Partnerländern der letzten zehn Jahre diskutiert. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den qualitativen Fallstudien zu verschiedenen Mobilitätstypen. Das DJI erarbeitet diese gemeinsam mit dem spanischen Partnerinstitut (Colegio de Ciencias Políticas y Sociología). Dem Konsortium gehören Wissenschaftler/innen aus sechs europäischen Ländern und neun Institutionen an. Zum MOVE-Team am DJI gehören Dr. Birgit Reißig, Dr. Karen Hemming und Frank Tillmann. Die Gesamtkoordination von MOVE liegt bei Prof. Dr. Ute Karl (Universität Luxemburg). Das Progress Meeting wurde von den Partnern der Universität Hildesheim unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Schröer organisiert.

Weitere Informationen zum Projekt

News
30.05.2016

Ein internationaler Blick auf die Kindertagespflege

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Kindertagespflege hat in Deutschland noch keine lange Tradition. Dies mag auch an der vergleichsweise geringen Zahl von Tagespflegestellen und Tagespflegepersonen liegen. Interessante Anregungen für die Forschung bietet daher der Blick in andere europäische Länder. Band 12 der Publikationsreihe DJI-Fachforum Bildung und Erziehung gibt einen vergleichenden Einblick in die Situation der Kindertagespflege in Dänemark, England, Frankreich und Deutschland. Im Fazit wird der Ländervergleich insbesondere auf folgende Aspekte hin betrachtet: die soziale Absicherung und den beruflichen Status von Tagespflegepersonen, das Ausbildungsniveau und die weitere Qualifizierung, das Aufsichts- und Beratungssystem sowie die Einbindung der Kindertagespflege in das jeweilige Gesamtkonzept der Kindertagesbetreuung.

zur Publikation

News
27.05.2016

6./7. Juni 2016: DJI auf dem 21. Deutschen Präventionstag in Magdeburg

Der diesjährige Kongress steht unter dem Motto „Prävention und Freiheit. Zur Notwendigkeit eines Ethik-Diskurses“. Das Deutsche Jugendinstitut präsentiert seine Projekte und Publikationen in Halle 2 an Stand 2023. In zahlreichen Foren des Kongresses sind Forschungsteams des DJI vertreten. Detaillierte Hinweise auf die DJI-Beteiligung an Veranstaltungen zu den Themen Präventionsethik, Viktimisierungserfahrungen, Distanzierungsarbeit mit rechtsextremen Jugendlichen, opferbezogene Angebote, institutionelle Schutzkonzepte, Prävention und Sexualität, Bundeskinderschutzgesetz, Jugendhilfe und Schule, Freiheitsentzug, Flüchtlinge und Evaluation finden Sie im beigefügten Flyer.

Veranstaltungen mit DJI-Beteiligung

Allgemeine Informationen zum Präventionstag

News
25.05.2016

Neue kommentierte Daten der Kinder- und Jugendhilfe (KomDat 1/16)

Die aktuelle KomDat-Ausgabe liefert u.a. eine differenzierte Aufschlüsselung der Mehrausgaben in der Kinder- und Jugendhilfe (KJH) zwischen 2013 und 2014 in Höhe von rund 2,7 Milliarden Euro, die im Wesentlichen auf den Bereich der Kindertagesbetreuung entfallen. Ein weiterer fester Bestandteil des KJH-Leistungsspektrums ist die Eingliederungshilfe bei einer (drohenden) seelischen Behinderung. Diese Leistung ist insbesondere im Kontext Schule zuletzt deutlich häufiger in Anspruch genommen worden: Die Gesamtzahlen bei den sogenannten 35a-Leistungen haben sich zwischen 2008 und 2014 fast verdoppelt. Der Beitrag zur „8a-Statistik“, die Aufschluss darüber gibt, wie häufig die Jugendämter in Sachen Kinderschutz aktiv geworden sind, zeigt eine verbesserte Datenlage in punkto Gefährdungseinschätzungen. Allerdings wird deren Potenzial noch nicht vollends ausgeschöpft. Näheren Aufschluss über Erhebungsverfahren in der Kindertagesbetreuung geben zwei Artikel, in denen zum einen der Fokus auf Nordrhein-Westfalen gerichtet wird und zum anderen die hiesige Statistik mit der Österreichs verglichen wird. Herausgegeben wird KomDat von der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik, einem Projekt des Forschungsverbundes DJI/TU Dortmund.

zum KomDat-Heft 1/2016

Letzte Änderung: 12.02.2016 19:12 Uhr