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News
29.11.2016

Anmeldung jetzt möglich: DJI-Jahrestagung am 29./30. November 2016 in Berlin

„Ganz ähnlich – ganz anders: Teilhabechancen und -barrieren im Einwanderungsland Deutschland“: So lautet der Titel der diesjährigen Jahrestagung des Deutschen Jugendinstituts, die das Thema Migration und Flucht von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in den Mittelpunkt stellt. Die Tagung behandelt in insgesamt acht Foren unterschiedliche Aspekte wie das Potenzial der Familie als Integrationsort, Chancen(un)gleichheit für Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungshintergrund, den Beitrag der Migrantenorganisationen zur Zivilgesellschaft, die Bedeutung der Sprache für die Integration, die Kita als Integrationsort, den Umgang mit Migration in Schule und Ausbildung sowie die Inanspruchnahme von sozialstaatlichen Diensten. Die Podiumsdiskussion des traditionellen Berliner Abends steht unter dem Motto „Nach der Willkommenskultur – vom Krisenmodus zur Normalität“.
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News
19.08.2016

Dr. Sabina Schutter nimmt Professur an der Hochschule Rosenheim auf

Anfang Oktober wechselt Dr. Sabina Schutter vom DJI an die Hochschule Rosenheim und wird dort den Studiengang Pädagogik der Kindheit und Jugend aufbauen. Nach dem Studium der Soziologie, Kriminologie und Pädagogik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz arbeitete sie zunächst fünf Jahre lang als wissenschaftliche Referentin im Bundesverband alleinerziehender Mütter und Väter in Berlin. Sie erhielt ein Stipendium der Hans-Böckler-Stiftung und promovierte im Rahmen des Promotionskollegs „Kinder und Kindheiten im Spannungsfeld gesellschaftlicher Modernisierung“ an der Bergischen Universität Wuppertal. Nach der Promotion zum Thema „Richtige Kinder – von heimlichen und folgenlosen Vaterschaftstests“ kam Dr. Sabina Schutter im Jahr 2010 an das DJI nach München. Bis 2012 war sie hier Grundsatzreferentin für Familienpolitik und familienbezogene Leistungen und stellvertretende Abteilungsleiterin der Abteilung Familie und Familienpolitik. Schwerpunkte ihrer Veröffentlichungen und zahlreichen Medienauftritte waren Fragen des Familienrechts sowie kindheits- und jugendsoziologische Fragestellungen mit Blick auf soziale Ungleichheiten. Sie war als Sachverständige in verschiedenen Gremien sowie dem Deutschen Bundestag und als Mentorin im Mentoringprogramm der Hans-Böckler-Stiftung tätig. Zuletzt leitete sie am DJI mit großem Engagement die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendpolitik, deren Aufgabe die wissenschaftliche Feldbeobachtung und Politikberatung ist. Die Arbeitsstelle ist Korrespondenzpartner für die institutionellen Akteure der Kinder- und Jugendpolitik auf Bundesebene, insbesondere für das Bundesjugendkuratorium (BJK).

News
16.08.2016

Wissenschaftliche Fachtagung am 20./21. Oktober 2016 am DJI in München
„Familie – Raum – Identität: Theoretische und empirische Zugänge nach dem Spatial Turn“

Während der „Spatial Turn“ in den Sozialwissenschaften bereits vielfältige Diskussionen über den Zusammenhang von Gesellschaft und Raum angestoßen hat, ist die Kategorie „Raum“ im Hinblick auf die Familie noch wenig beleuchtet. Dabei ist ein multilokales Familienleben über mehrere Wohnstandorte hinweg schon längst zu einer empirisch relevanten Lebensform der Spätmoderne geworden. Die Mobilisierung der Arbeit sowie steigende Scheidungsraten sind zwei der Entwicklungen, die diesen Prozess maßgeblich befördern. In dem Workshop des DoktorandInnen-Netzwerks der Schumpeter-Forschungsgruppe „Multilokalität von Familie“ wird es daher insbesondere darum gehen, den Spatial Turn für die Familienforschung fruchtbar zu machen. Theoretisch-konzeptionelle wie auch methodisch-methodologische Fragen stehen im Zentrum des Workshops, der sich mit An- und Abwesenheiten in Familien, mit der sinnlichen Dimension des Familienalltags sowie mit diskursiv hergestellten und ethnographisch erkundeten Familien-Räumen befasst.
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News
04.08.2016

Kooperation verbessern: DJI startet Evaluation der bayerischen Kinderschutzambulanz

Mit einem Besuch in der bayerischen Kinderschutzambulanz startete das DJI-Projektteam die auf zwei Jahre angelegte Evaluation. Die Kinderschutzambulanz – geleitet von der Rechtsmedizinerin Prof. Dr. med. Elisabeth Mützel – ist Teil der Ambulanz für Gewaltopfer am Institut für Rechtsmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie steht Ärztinnen und Ärzten sowie Fachkräften der Jugendämter bayernweit als Kooperations- und Unterstützungspartner zur Seite, wenn es um medizinische Beurteilungen und Bewertungen von Anhaltspunkten möglicher Kindeswohlgefährdungen im Bereich körperlicher und sexueller Gewalt geht. Sie fungiert somit als wichtiges Bindeglied zwischen Kinder- und Jugendhilfe auf der einen Seite sowie dem Gesundheitswesen auf der anderen. Durch das Evaluationsprojekt soll eine verbesserte Qualität von Kooperation und Vernetzung beider Systeme erreicht werden.

Letzte Änderung: 12.02.2016 19:12 Uhr