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News
05.02.2016

DJI untersucht Zusammenhang zwischen Gewalt und Alkohol im Jugendalter

Häufig ist Alkohol im Spiel, wenn Jugendliche Gewalttaten verüben. Für die Kinder- und Jugendhilfe stellt dieser Zusammenhang eine wachsende Herausforderung dar. Allerdings scheint eine gleichzeitige Bearbeitung von beiden Problemfeldern – Gewalthandeln einerseits und übermäßiger Alkoholkonsum andererseits – derzeit schwierig. Bei manchen Präventionsansätzen stellt das eine Verhalten sogar ein Ausschlusskriterium für die Bearbeitung des anderen dar. Hier scheint eine stärkere Ausrichtung an der Realität und der Lebenswelt der Jugendlichen dringend geboten. Ein Forschungsvorhaben des DJI wird die Präventionslandschaft sowohl aus der Perspektive der Jugendlichen als auch aus Sicht der Fachkräfte beleuchten.Bei der Untersuchung Gewaltdelinquenz und Alkohol im Jugendalter - Herausforderungen für die Jugendhilfe handelt es sich um ein Projektmodul der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention am DJI.

DJI in den Medien
04.02.2016

Elternzeit: Mit dem Baby auf Weltreise

Das Elterngeld bietet jungen Familien die Möglichkeit, dass Mutter und Vater gemeinsam eine Auszeit nehmen. Vermehrt nutzen diese die Gelegenheit, gemeinsam mit dem Baby eine längere Reise zu unternehmen. Ist das eine Gefährdung für die Kleinkinder? – fragte das Bayern2-Lebensartmagazin Orange den Entwicklungspsychologen Dr. Andreas Eickhorst (DJI). Der gibt Entwarnung. Entscheidend sei die Eltern-Kind-Bindung und nicht, an welchem Ort ein Baby mit den Eltern zusammen ist. Allerdings sollten sich Eltern nicht unter Druck setzen und mit einer Reiseunternehmung zu sehr stressen. Denn ohne eigenes Wohlbefinden können sie kein well-being der Kinder gewährleisten. Das heißt: Wenn Eltern entspannt um die Welt reisen oder entspannt zu Hause bleiben, ist das gleichermaßen gut fürs Baby.

zur Sendung

News
03.02.2016

Familie ist kein Luxus. Lassen wir Familien nicht im Regen stehen

So lautete das Motto der diesjährigen sozialpolitischen Tagung der Caritas Schweiz, die in Bern stattfand. Anlass war u.a. die Kritik der OECD an der schweizerischen Familienpolitik: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sei unzureichend, die Kinderbetreuung zu teuer und die finanzielle Absicherung von Kindern aus sozial schwachen Familien ungenügend. Dr. Karin Jurczyk, Leiterin der DJI-Abteilung Familie und Familienpolitik, stellte in ihrem Referat über die Situation in Deutschland die familienpolitischen Unterstützungsinstrumente den aktuellen Belastungslagen von Familien gegenüber. Dabei argumentierte sie, dass die Familienpolitik allzu häufig einem verkürzten ökonomischen Imperativ folge: Es gelte zuallererst, Frauen und Mütter in den Arbeitsmarkt zu integrieren und das Humankapital der Zukunft zu fördern. Dieser ökonomische Fokus bestimme wesentlich, welche Familien gefördert werden – und welche nicht. Müttererwerbstätigkeit allein reiche nicht, um Familienarmut zu vermeiden.

Vortragsfolien

Veranstaltung
03.02.2016

Tablets in Kinderhand: Einstieg in die digitale Medienwelt von Kindern unter sechs Jahren

Ist es für die Entwicklung kleiner Kinder eher förderlich oder sogar notwendig, dass sie frühzeitig den Umgang mit modernen Medien lernen? Oder soll man sie so lange wie möglich davon fernhalten? Vor dieser Frage stehen nicht nur viele Eltern, sondern auch das Fachpersonal in Kinderbetreuungseinrichtungen sowie die Verantwortlichen für Aus- und Weiterbildungskonzepte in der frühkindlichen Bildung. Daher stieß die Fachtagung, zu der das DJI eingeladen hatte, auf große Resonanz. Das gut besuchte Forum bot dem Publikum Gelegenheit, sich über Forschungsergebnisse auszutauschen und sich über medienpädagogische Angebote in Kindertageseinrichtungen zu informieren.

Vortragspräsentationen

Letzte Änderung: 20.01.2016 16:19 Uhr